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Alle Rezensionen von Zsadista

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"Murder Park" war vor 20 Jahren eine Insel mit einem Freizeitpark. Ihr damaliger Name war "Zodiac Island". Doch nach drei bestialischen Morden wurde der Park geschlossen. Nun soll mit "Murder Park" eine neue Attraktion eröffnet werden. Der Park ist Jeff Bohner, dem damaligen Mörder, gewidmet. Anlässlich der Eröffnung werden 12 Personen auf die Insel eingeladen. Es sind Journalisten und Kamerateams, die über den Park berichten sollen. Doch gleich am ersten Abend stirbt eine Person durch einen Unfall. Ist es wirklich ein Unfall oder ist wieder ein Mörder auf der Insel unterwegs? "Murder Park" ist ein Thriller aus der Feder des Autors Jonas Winner. Ich hatte das Glück und durfte dem Hörbuch lauschen. Die Sprecher Uve Teschner, Detlef Bierstedt, Oliver Brod und Vera Teltz haben soweit ihre Arbeit gut gemacht. Die Zwischenstücke fand ich zwar etwas holprig gesprochen, der Haupttext von Uve Teschner kam allerdings sehr gut rüber. Der Thriller fängt soweit auf einer Fähre an, mit der alle Personen auf die Insel fahren. An diesem Punkt hätte ich allerdings bereits die Hauptperson Paul Greenblatt im Meer versenken können. Paul ist die unsympathische und cholerische Nervensäge in Person. Paul ist der Mensch, dem man gerne die Bratpfanne überziehen würde. Der Rest der Truppe, ist allerdings auch nicht viel besser zu ertragen. Die Story an sich, könnte ganz gut und spannend sein, zumindest laut dem Inhaltsverzeichnis. Tatsache ist jedoch, dass sich der komplette Inhalt dahin daher zieht. Und zwar so dermaßen, dass ich irgendwann angefangen habe, Kapitel weiter zu hüpfen. Und man mag es kaum glauben, aber mir haben die fast 40 übersprungenen Kapitel am Ende absolut nicht gefehlt. Vor allen Dingen der ständig herumschreiende Paul hat mir nicht die Bohne gefehlt. Das Hörbuch war schon die gekürzte Fassung, ich möchte gar nicht daran denken, wie langweilig es erst ist, das komplette Buch zu lesen. Mir hat hier wirklich jegliche Spannung gefehlt. Zumal ich mich auch gefragt hatte, warum die ganzen Interviews zwischendurch immer waren. Diese dämlichen, überflüssigen Gespräche hätte man locker weg kürzen können. Auch bin ich irgendwie mit der Anzahl der Personen auf der Insel nicht mitgekommen. Zum einen wurden 12 Personen eingeladen. Zum anderen waren mit den Personen aber auch die Chefin und das Personal mitgezählt. Aber zumindest die Chefin lädt sich doch nicht selbst ein. Kann jetzt sein, dass ich es durch das Hörbuch nicht ganz verstanden habe, dieser Punkt kann also auch an mir liegen. Im Gegensatz zu dem recht langweiligen Geschehen stand die Beschreibung der ermordeten Frauen im krassen Gegenlicht. Mir kam es fast so vor, als würden in dem Buch lediglich die misshandelten Frauen den Thriller ausmachen. Wobei es für mich immer fraglich ist, wie genau muss man jetzt wirklich solche Fantasien ausleben und dem Leser mitteilen, wenn man an anderer Stelle weniger einfallsreich ist. Das große Finale Ende habe ich mir dann komplett angehört. Den Großteil der Aufklärung war mir irgendwie schon am Anfang bewusst. Der Sinn der ganzen Sache, ist mir auch nach dem Ende nicht wirklich klar. Leider kann ich hier nicht genauer darauf eingehen, sonst müsste ich zu viel spoilern. Sollte alles wirklich nur zu dem einen Zweck gewesen sein? Ich hake das einfach mal unter "Das Hörbuch war gekürzt" ab und lasse die Gedanken an die Sache. Der Schluss war im Großen und Ganzen, für mich, sowieso etwas arg lächerlich. Diese letzten Geschehnisse waren meines Erachtens zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Das Buch musste ein Ende haben, egal wie. Nun gut, es tut mir leid, aber mehr als 1 Stern kann ich hier wirklich nicht geben. Es freut mich, dass so vielen Lesern das Buch wirklich gefallen hat. Ich persönlich konnte überhaupt nichts damit anfangen.

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Kuroe wohnt in einem alten Schrein. Immer wieder kommen Mädchen dahin um sich zu überzeugen, ob die alte Legende, die man sich erzählt, auch stimmt. In dem Schrein soll jedem seine Schuldgefühle genommen werden. Doch es ist ganz anders, als die Mädchen denken. "Tsumitsuki" ist ein Einzelband aus der Welt der Horrorkurzgeschichten. Das Cover hat mich in seiner Einfachheit direkt angesprochen. Die Zeichnungen selbst sind auch sehr gelungen. Die Art der Zeichnungen sind für mich in der Comic und Manga Welt sehr wichtig. Sind sie nicht gelungen, interessiert mich die Story auch nicht. Daher habe ich zu dem Manga gegriffen. Er erscheint auch auf dem ersten Blick sehr düster und deprimierend. Die einzelnen Storys selbst werden dann mit der Zeit etwas langweilig. Das System dahinter ist doch immer das Gleiche. Es wird nicht spannender, die Sache dümpelt einfach von Geschichte zu Geschichte weiter. Auch fraglich, warum hier an der Schule nichts passiert, als doch auffällt, dass ständig Mädchen verschwinden. Auch mit der Geschichte an sich konnte ich jetzt nicht wirklich viel anfangen. Am Ende gibt es auch nicht wirklich eine Erklärung für das Ganze. Daher kann ich sagen, das Cover und die Zeichnungen sind wirklich gelungen. Der Inhalt selbst konnte mich weder fesseln, noch war es für mich irgendwie spannend und mitreißend. Ich kann den Manga jetzt nicht wirklich weiter empfehlen.

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Im Jahre 2126 wird ein neues Onlinegame veröffentlich, das ungeahnte Spielmöglichkeiten eröffnet. Doch 12 Jahre später, werden die Server schon wieder down gefahren, weil es mittlerweile an interessierten Spielern fehlt. "Momonga" ist der Chef der größten Gilde auf dem Server und hat seine Leute dazu aufgerufen, mit ihm die letzten Sekunden auf dem Server zu verbringen. Doch am Ende ist er doch alleine und wartet auf das Aus des Games. Doch irgendetwas ist wohl schief gelaufen. Über der Downtime ist Momonga immer noch im Game. Allerdings ist alles anders geworden. Die NSCs des Games haben auf einmal ein Eigenleben und reden mit ihm. Dazu hat sich die Welt verändert und Momonga kann sich auch nicht mehr ausloggen. Doch will der Realplayer von Momonga überhaupt noch aus dem Game heraus? Und was erwartet ihn in einer Welt, die nun nicht mehr nach dem vorherigen Spielprinzip funktioniert? "Overlord 1" ist der Auftakt einer Manga Serie über ein MMORPG Spiel. Die Zeichnungen sind wirklich gelungen und haben mich direkt in den Bann gezogen. Das Cover wirkt auf den ersten Blick etwas unruhig, hat mich aber trotzdem sofort angesprochen. Ich habe selbst jahrelang das Onlinegame LineageII gezockt und fand auch hier direkt in sie Story hinein. Alle Abkürzungen waren mir gleich geläufig. Mir macht die Story unheimlich Spaß zu lesen. Wobei dieses Liebesgedöhnse zwischen Momonga, jetzt Ainz und Albedo hätte nicht sein müssen. Auch kann ich sehr dem Spieler von Momonga nachempfinden. Ich persönlich hatte auch schon mehrere Server downs bei LineageII mitgemacht. Wenn man sich etwas aufgebaut hat und dann gelöscht wird, das macht einem schon fertig. Ich werde an dieser Serie auf jeden Fall dran bleiben. Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht. Ich kann den Manga wirklich nur weiter empfehlen, vor allem an alle MMORPG Spieler!

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Die Rebellen sammeln sich und versuchen sich neu zu ordnen. Admiral Santana Pendergast befindet sich auf der NOVA Station, während die HYPERION auf dem Weg zu CORE I ist. Und dann tritt der perfide Plan von Imperator Sjöberg in Kraft und das "Projekt Vergeltung" nimmt seinen Lauf. Obwohl Pendergast sofort Maßnahmen einleitet, kostet die Vergeltung unzähligen Menschen das Leben. Die Zeit rennt ihnen davon. Auch die Besatzung der HYPERION wird bereits erwartet und erfährt unglaubliches. "Heliosphere 2265 - 11 - Vergeltung" ist der elfte Band der Heliosphere Saga aus der Feder des Autors Andreas Suchanek. Der elfte Band setzt die Spannung des vorangegangenen Bände ohne Luft zu holen fort. In diesem Band bekommt man langsam Einblicke in die Hintergrundstory der Serie. Es wird schon einiges aufgeklärt. Jedoch bleibt noch vieles im Dunkeln. Admiral Santana Pendergast ist immer noch meine Favoritin. Ich finde ihre Figur einfach absolut gelungen. Auch die anderen Charaktere um Pendergast und Cross sind mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Es ist einfach eine gelungene Truppe. Die Story selbst ist natürlich wieder rasant und spannend. Zum Luftholen bleibt hier kaum Zeit. Ich kann nur sagen, es gibt bislang keine Serie, bei der ich bereits beim elften Band und immer noch so begeistert bin. Natürlich hört der Band wieder so auf, dass man den nächsten gleich dahinter schieben muss um weiter zu lesen. Wie gehabt, ich kann die Serie nur weiter empfehlen.

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Oslo. Die Politikerin Kari Lise Wetre wendet sich an die Polizei. Ihre Tochter ist verschwunden und meldet sich nicht mehr. Doch ist sie wirklich verschwunden? Eigentlich ist sie Mitglieder der verschworenen Sekte "Gottes Licht". Doch dann wird der Hauptkommissar Fredrik Beier nach Solro gerufen. Fünf Mitglieder der Sekte "Gottes Licht" wurden ermordet. Bei der Durchsuchung des Geländes finden die Ermittler die Kelleranlagen des Hofes. Die Anlage ist ausgebaut wie ein Hochsicherheitstrakt, was so gar nicht zu der Sekte passt. Wer und warum hat man jetzt die fünf Leute umgebracht? Und wo ist der Rest der Sekte verblieben? Und dann meldet sich Annette Wetre bei einer Mitarbeiterin ihrer Mutter und will wieder nach Hause kommen. Aber es darf keiner wissen. Was steckt hinter dem Ganzen Geheimnis um die Sekte "Gottes Licht"? "Der Hirte" ist der Debütthriller aus der Feder des Autors Jingar Johnsrud. Ich habe dem Fall als Hörbuch lauschen dürfen. Die Stimmte von Dietmar Wunder war wirklich perfekt für diesen Fall. Die Stimme konnte mich richtig in dem Fall mitreißen. Mit dem Hauptkommissar Fredrik Beier hatte ich so meine Problemchen. Ich komme mittlerweile mit diesen abgewrackten Ermittlern nicht mehr klar. Ein Jammertal an Person stellt Fredrik in dem Thriller dar. Der Sohn starb bei einem Unfall, die Ehe geschieden und doch hat er eine Affäre mit seiner Ex-Frau. Naja, man kann das gerade noch so ignorieren. Ich schätze, an der Stelle wurde, hoffentlich, das Hörbuch gekürzt. Mir hat die Expertin für islamistischen Fundamentalismus Kafa Iqbal sehr gut gefallen. Ich fand sie sympathisch, intelligent und selbstsicher. Übertrieben fand ich den absolut überlegenen, hyperintelligenten, megamäßig starken und entstellten Auftragskiller. Der Fall an sich war sehr anstrengend. Alleine mit dem Anfang konnte ich nichts anfangen. Es folgten sehr viele sehr schnelle Wechsel zu verschiedenen Personen und Orten bis der Fall sich endlich einpendelte. Durch das Hörbuch war das ziemlich schwer nachzuvollziehen. Im Grunde war die Hintergrundstory wirklich spannend. Der eigentliche Fall hat mich schon gefesselt. Fraglich war für mich, der ständige Einwurf der Zeit um 1946. Am Ende des Buches frage ich mich immer noch, was mir das Ganze eigentlich sagen sollte. Es war viel Gerede und Text, doch nicht wirklich brauchbar für den Fall an sich. Da auch so alles zur Genüge aufgeklärt wurde. Auch weiß ich immer noch nicht so ganz, was der Islam mit den Experimenten zu tun hatte. Geschweige denn, wer dieser "Hirte" war. Bis fast zum Ende hin dachte ich, das wäre der Chef der Sekte. Kann jetzt sein, dass er es war, aber da kam am Ende noch etwas anderes zur Sprache, ich bin verwirrt. Ich fand, dass der Autor einfach zu viele verschiedene Themen in seinem Buch haben wollte. Islam, Terrorismus, Sektenleben, Experimente an Menschen, Nazis und den bösen Attentäter. Hier wäre weniger wirklich mehr gewesen. Zumal die Zusammenhänge, zumindest im Hörbuch, nicht wirklich aufgeklärt wurden. Der Fall hätte sich einfach nur um die Sekte und den Attentäter drehen können. Das hätte schon ein komplettes Buch ausgefüllt. Normal würde ich für das Buch nur 3 Sterne vergeben. Da es sich hier um einen Debüt Roman handelt und der Autor schon ein gewisses Maß an Potential hat, vergebe ich trotz dass mir einiges nicht gefallen hat, 4 Sterne. Das Ermittlerduo hat Zukunft, wenn es denn weiter zusammen ermitteln wird. Ob der Autor das Level steigern kann, wird man dann im zweiten Buch sehen.

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Eine Welt in der Zukunft. Konsum und Drogen werden hier groß geschrieben, sogar vom Staat angeordnet und überprüft. Die Welt ist so kaputt, dass die Menschheit sich nicht mehr selbst fortpflanzen kann. Sogenannte Brutmütter haben das Gebären übernommen. Riesengroße Maschinen, die der Produktion von Menschen dienen. Und dann passiert es. Solomon Cain wird zu einem Vorfall gerufen. Eine junge Brutmutter ist ermordet worden. Zuerst sieht es nach einer Beziehungstat aus. Der Ontogenetiker Thon steht an erster Stelle auf der Fahndungsliste. Und Cain setzt sich gleich in Bewegung um, den Typen dingfest zu machen. Doch auch der Geburtsvorstand der Pregnantam, der Firma, der die Brutmutter gehört, möchte mit Cain ein paar Wörtchen reden. "Junktown" ist ein Roman aus der Feder des Autors Matthias Oden. Der Roman lässt sich irgendwie zwischen Dystopie und Science Fiction eingliedern. Der Schreibstil des Autors ist einzigartig. Die Wortgewandtheit und der Einfallsreichtum sind wirklich bemerkenswert. Oden schafft eine Welt, die ich bisher noch nie gehabt hatte. Ich war gleich auf der ersten Seite schon in die Geschichte versunken. Diese Welt ist so krank und kaputt, dass ich nur am Lachen war. Ich könnte gar keine Beispiele nenne, ich müsste das komplette Buch wiedergeben. Die Story war absolut meine Schiene. Alleine die Idee mit diesen Brutmüttern, darauf muss man erst einmal kommen. OK, manche Sachen waren vielleicht etwas fraglich. Wie kann sich ein Mensch in eine Brutmutter verlieben, aber seien wir doch mal ehrlich, gibt es nicht jetzt schon genug Menschen, die ihr Auto oder sonst was wirklich lieben? Also ist das dann doch nicht wieder so weit hergeholt. Auch der Einfall, dass man vom Staat her Drogen konsumieren muss, ist mal etwas ganz anderes. Nur auf einen Abstinenzschein kann man bei bestimmten Fällen auf Drogen verzichten. Könnte man auch sagen, ist ja kein Wunder, wenn sich die Menschheit deswegen nicht mehr selbst fortpflanzen kann. Und die Tatsache, dass man sich Menschen züchten kann, wie man sie braucht ist auch nicht so abwegig. Es gibt heute auch schon genug, die gerne in die Gene ihrer Kinder alles Mögliche spritzen würden. So scheint es auch nicht so abwegig, dass man Brutmütter mit verschiedenen Humanklassen schwängern lassen kann. Man braucht auch schließlich immer bestimmte Personen für bestimmte Dinge. So kommt niemand unnötig auf die Welt. Und wenn dann doch mal nur die Klasse D heraus fällt, dann wird das Material gleich zum Recyceln benutzt, wie praktisch. Hab ich schon erwähnt, wie krank und abgefahren das Buch ist? Ob man die Personen im Buch mögen muss? Keine Ahnung. Ich glaube, sie sind einfach zu kaputt, um richtig gemocht zu werden. Egal, ich fand Caine und Stukk einfach nur klasse. Natürlich ist die Story in ihrer Art Geschmackssache. Ich persönlich fand das Buch einfach klasse, humorvoll, unterhaltend, erfrischend in der Wortschöpfung und einfach nur genial.

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Mittlerweile sind 20 Jahre nach dem letzten Vorfall auf dem Mars vergangen. Die Menschen werden in Unkenntnis der eigentlichen Ereignisse gehalten. Nun ist es an der Zeit, wieder eine Mission auf den Mars zu senden. Denn mit den letzten Überlebenden ist ein Virus mit auf die Erde gelangt. Dieses droht nun die Menschheit zu vernichten. "Terra Formars 02" ist der zweite Teil der Terra Forma Reihe aus der Feder des Autors Ken-ichi Tachibana. Auch hier bei dem Band erwähne ich wieder gerne das tolle Cover. Es ist einfach gehalten, zieht mich allerdings trotzdem in den Bann. Zum Manga gab es hier auch wieder diese kleine Character Card dazu. Die Zeichnungen sind wie gewohnt genial. Die Figuren sehr gut heraus gearbeitet. Die Story fährt im Grunde zwar einen neuen Strang auf, dieser ist allerdings sehr spannend. Interessant wird es, wie dieses Virus auf die Erde gekommen ist und was jetzt für Nachfahren auf der Erde entstanden sind. Mir gefällt es auch sehr gut, dass die Figuren aus der ganzen Welt kommen und sich nicht auf ein Land beschränken. Das macht die Story sehr realistisch, zumindest in der Zusammenarbeit der Länder. Ich hoffe doch, dass ich niemals einer Riesenkakerlake begegnen werde. Wobei das Jahr 2619 auch sehr unrealistisch für mein Überleben sein dürfte. Mir hat der zweite Teil sehr gut gefallen und die Story hat mit einem Cliffhanger geendet, dass ich jetzt unbedingt den dritten Teil haben muss. Ich kann die Serie bis jetzt wirklich weiter empfehlen.

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London nach dem Brexit. Das Land ist wieder gespalten zwischen Drogenbefürwortern und Drogengegnern. Denn nun soll über den Druxit entschieden werden. Die Lieferantin ist die Chefin eines Drogenringes, der seine Ware über Drohnen liefert. Da das Geschäft sehr gut läuft, ist sie natürlich ein Dorn im Auge der Unterweltbosse. Diese wollen die Lieferantin so schnell wie möglich zur Strecke bringen. Das perfide Katz und Mausspiel beginnt. "Die Lieferantin" ist ein Thriller aus der Feder der Autorin Zoe Beck. Das Cover ist ein totaler Hingucker. Es ist mir direkt ins Auge gefallen. Ich finde die Farben und Formen einfach fantastisch. Die Story fängt auch sehr spannend an. Die ersten Kapitel haben mich direkt mitgerissen. VORSICHT AB HIER SPOILER!! Jetzt muss ich leider etwas aus dem Buch spoilern, sonst kann ich meine Misere mit dem Rest des Buches nicht richtig schildern. So spannend und rasant wie die Story anfing, so ist sie für mich auch direkt abgefallen und kam bis zum Ende des Buches auch nicht mehr in Fahrt. In den ersten Kapiteln wird erzählt, wie ein Restaurantbesitzer, der nicht gerade ein Schrank von einem Menschen und auch nicht sehr mutig und stark ist, einen schweren aggressiven Schutzgelderpresser in seinem Boden einmauert. Boah, dachte ich da noch, was für eine Story, da bin ich gespannt, wie er das bewerkstelligt hat. Hm, das Buch ist zu Ende und ich frage mich immer noch, wie er das hin bekommen hat. Dies ist auch nicht die einzige Stelle, die so ist. Es gibt hier mehrere Leichen und keine Erklärungen dazu. Da ist eine Frau X, dazu ein paar Superschurken, die in die Wohnung kommen und im nächsten Kapitel geht durch die Medien, es war Selbstmord. Bitte? Am Anfang ist ein Typ, der lässt sich der Einfachheit halber selbst in die Themse fallen. Wieso? Und das Ende ist genauso lieblos wie der Rest der Story. Zack abgehakt und weiter geht es. SPOILER ENDE! Zum einen frage ich mich wirklich, warum das Buch unter "Thriller" läuft. Für meinen Geschmack ist es nicht einmal ein Krimi. Man könnte es locker einfach unter Roman laufen lassen. Der Hintergrund der Geschichte war richtig gut. Die Probleme nach dem Brexit, die ausstehenden Wahlen zum Drogenausstieg, die Wut und Aggressionen, die Drogenbosse, denen alles nicht gefällt, Drogenlieferungen per Drohnen. Das hat mir wirklich gut gefallen, ich empfand das als neue Idee und sehr ausbaufähig. Jedoch der komplette Bau um diesen Hintergrund war einfach nur langweilig. Die Autorin versuchte ultraböse Drogenbosse zu kreieren und brachte es nicht einmal zu Stande, eine Szene fertig zu schreiben. Es werden x Dinge angesprochen aber nichts beendet, bzw. schon beendet, aber nicht erklärt. Ich habe im kompletten Buch darauf gewartet, das etliche Vorfälle aufgeklärt oder erklärt werden, Fehlanzeige. Ich glaube, die Autorin selbst wusste nicht, wie sie ihre Szenen beenden sollte. Für mich sieht es aus, als hätte man sich hier an einem Thriller versucht, aber noch nie darüber recherchiert, wie man jemanden nach ihren Vorgaben ermorden kann um dies auch im Roman zu beschreiben. Es bestand nur die Idee, aber man hatte keinen Plan über die Art und Weise wie es funktionieren sollte. Laut Klappentext wird die Autorin als eine der wichtigsten deutschen Krimiautoren und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet beschrieben. Ich kenne die anderen Werke der Autorin nicht und kann darüber nicht urteilen. Mit "Die Lieferantin" hat sie bei mir auf jeden Fall dieses Lob nicht verdient. Ich persönlich kann das Werk als Thriller nicht gerade weiter empfehlen. Wer sich für einen neuen Stoff in Sachen "Was wäre wenn" interessiert, ist die Hintergrundstory mit Sicherheit interessant. Und wenn ich mir die ganzen 5 Sterne Rezensionen der anderen Leser ansehe, sind mit Sicherheit auch viele Leser mit dem Buch mehr als zufrieden. Ich war es leider nicht und deswegen gibt es von mir nicht mehr als 2 Sterne. Und die sind für den Hintergrund und die Atmosphäre, die dort aufgezeigt wird, nicht für die Story an sich.

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Auf einer Farm in Irland werden bei Bauarbeiten Knochen gefunden. Nach der Obduktion stellt sich heraus, dass es die Knochen von 11 Leichen sind. Die Ermittlerin Katie Maguire nimmt die Ermittlungen auf. Schnell stellt sich heraus, dass die Knochen bereits mehrere Jahrzehnte in der Erde ruhen. Ich Chef besteht darauf, dass der Fall zu den Akten gelegt wird, da der Täter sehr wahrscheinlich nicht mehr am Leben ist und andere Fälle auf dem Tisch dingender sind. Doch Katie gibt nicht auf und ermittelt privat weiter. Und dann taucht tatsächlich ein neues Opfer auf, das die gleichen seltsamen Begebenheiten der 11 Skelette aufzeigt, obwohl dieser merkwürdige Punkt gar nicht an die Öffentlichkeit weiter gegeben wurde. Ist das neue Opfer nun von einem Nachahmer oder gehen die Morde von damals heute einfach weiter? Und warum sieht alles nach uralten Ritualmorden aus Deutschland aus? "Bleiche Knochen" ist ein Festa Crime Thriller aus der Feder des Autors Graham Masterton. Der Thriller fängt relativ langsam an, steigert sich allerdings ziemlich schnell. Normal ist mir die Art Thriller / Krimi einfach zu viel des guten. Hier wusste ich jedoch, dass ich bei Festa Crime mit einer ziemlich derben Story rechnen musste und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte an sich ist stimmig und das Ende passt. Ob die Art und Weise des Psychopathen wirklich so funktionieren kann, weiß ich nicht. Als Laie hätte ich gesagt, so lange überlebt ein Mensch das, was da passiert nicht. Da ich es nicht überprüfen kann, nehme ich es dann eben so hin. Katie an sich ist eine sympathische Ermittlerin. Ich mochte sie wirklich gerne. Der Fortgang der Geschichte ist so auch ziemlich selten, finde ich. Ich fand das recht gelungen. Wobei ich mich am Ende wieder fragte, ob man nach dem Punkt, wirklich wieder so schnell sprechen kann. Ich gehe darauf nicht näher ein, sonst müsste ich spoilern. Der Leser wird merken, was ich damit meinte. Das Cover an sich ist leicht irreführend. Die Person auf dem Bild vorne hat soweit nichts mit der Geschichte zu tun. Katie wird im Buch anders beschrieben. Und auch sonst passt keine Frauenbeschreibung auf das Bild. Zumal hier auch noch ein Photoshop Fehler vorliegt und der Frau auf der einen Seite einfach die Haare abgesäbelt wurden. Oder die Haarverlängerung wurde vergessen, da die hellen Haare ziemlich dran geklebt aussehen. Dazu kommt, dass die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken nicht stimmt. Die Skelette wurden nicht auf einem Acker gefunden, sondern bei Bauarbeiten im Stall. Und nicht Katie, sondern der Rechtsmediziner stellte das Alter der Knochen fest. Trotz den paar negativen Punkten die ich aufgeführt habe und die mich auch ein bisschen fraglich zurückgelassen haben, gebe ich dem Buch volle Punktezahl. Der Fall war spannend, wenn auch sehr ekelhaft an manchen Stellen, in sich rund und hatte ein doch sehr unvorhersehbares Ende. Ich kann das Buch gut an Leser des härteren Thrillers weiter empfehlen. Für zarte Gemüter ist das Buch, glaube ich, weniger empfehlenswert.

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"Panik aus Prinzip" ist ein Fanbuch aus der Feder des Autors Matthias Naef. Über das Buch bin ich in meiner Bücherei gestolpert. Normalerweise lese ich keine Biografien. Udo stand da neben Helene. Und ich dachte, bevor ich eine Helene Biografie lese, lese ich ein Buch über Udo. Ich schlug das Buch auf und war in dem Kapitel "Auszeit - Die Getränkekarte". Ich fand das Kapitel so humorvoll, dass Udo mit mir nach Hause kam. Das Buch ist interessant und humorvoll geschrieben. Ich muss sagen, ich bin kein Udo Lindenberg Fan und werde auch keiner mehr. Trotzdem war für mich das Buch sehr informativ und hat mir die Person Udo Lindenberg etwas näher gebracht. Wobei ich Udo Lindenberg schon immer als interessante Person empfand, nur die Musik ist absolut nicht meine Richtung. Vielleicht hätten ein paar Bilder mehr im Buch sein können, ich hätte es auf jeden Fall begrüßt. Vor allem war ich sehr überrascht, Udo in jungen Jahren auf Seite 56 zu sehen. Ich selbst bin Baujahr 1970 und habe den "Sonderzug nach Pankow" selbst mitgehört. Trotzdem war ich über sein Aussehen überrascht, ich hätte ihn so nicht erkannt. Ich glaube so als Nicht-Udo-Fan ist das Buch wirklich gelungen. Für richtige Fans könnte es vielleicht langweilig sein, ich kann das nicht wirklich beurteilen. Ich kann nach dem Lesen nur sagen, ich werde mir jetzt über YouTube das ein oder andere Werk von dem Meister der Panik auf jeden Fall anhören. Vor allen Dingen das oft genannte Lied "Woddy Woddy Wodka". Also hat das Buch immerhin gebracht, dass ich ab jetzt mehr Lieder von Lindenberg kennen werde, als die drei aus dem Radio.

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