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Alle Rezensionen von Zsadista

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Nachdem Addisons Mutter gestorben ist, erfährt sie erst von dem Anwesen "Grayson Manor". Sie ist die alleinige Erbin des Landgutes. Als sie dort ankommt, ist das Aussehen des Anwesens allerdings alles andere als prächtig. Ziemlich verwahrlost und verfallen steht das Gebäude da. Dennoch findet sie schnell eine helfende Hand in der Gestalt von Luke. Einem Architekten, der ihr bei allem hilft. Doch in dem Haus werden Addisons alte Fähigkeiten wieder geweckt. Hatte sie doch längst geglaubt das alles hinter sich gelassen zu haben. Will das Haus sie vertreiben oder will es ihr etwas mitteilen? Und kann sie sich Luke anvertrauen oder muss sie das alleine durchstehen? "Die Heimsuchung von Grayson Manor" ist der Auftakt der Addison Lockhart Mystery Reihe aus der Feder der Autorin Cheryl Bradshaw. Das Cover sieht sehr düster aus. Zuerst dachte ich, die schwarzen Streifen wären Haare, wie bei "The Ring". Es sind bei zweiter Betrachtung jedoch Bäume. Das Cover hat mir jedenfalls sehr gut gefallen. Es wirkt schön düster und geheimnisvoll. Die Story an sich ist jetzt in sich nicht so reißerisch. Man darf hier keinen Horror Roman erwarten. Es ist "nur" ein Mystery Roman und so liest er sich auch. Gruseleffekte und Hochspannung bleiben aus. Trotzdem ist der Roman durchweg mysteriös halt, wie es eben sein sollte. Addison an sich wirkt etwas sehr farblos. Sie war mir nicht unsympatisch, aber ich mochte sie auch nicht gerade. Manchmal verhielt sie sich einfach unlogisch. So erging es mir fast durchweg mit allen Personen. Luke war noch der Einzige mit etwas Tiefgang. Auf jeden Fall hatte er starke Nerven mit Addison. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass das Lektorat Probleme mit der Übersetzung des Textes hatte. Ab und an wirkten die Sätze und Worte einfach nicht richtig. Es ist nicht so, dass es mich übermäßig gestört hätte, es hat nur manchmal meinen Lesefluss gebremst und ich musste einige Abschnitte noch einmal lesen. Im Großen und Ganzen war es ein recht gelungener Anfang einer Reihe. Nicht so reißerisch, aber auch nicht so öde das man die Reihe auf keinen Fall mehr weiter lesen möchte. Es besteht also noch ein großes Potential auf die nächsten Bände. Ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil.

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In der Remigius Apotheke wird der ermordete Chef gefunden. Wer hatte ein Motiv, den Mann zu erschießen? Die Kommissare Dick und Bresniak fangen an zu ermitteln. Mitten drin mit dabei, die Praktikantin Louisa. Doch der Apotheker wird nicht die einzige seltsame Leiche sein. Selbst in Dortmund taucht ein Toter auf, der mit den beiden Leichen aus Wuppertal in Verbindung steht. So müssen die beiden Kriminalisten auch noch mit einem anderen Revier zusammenarbeiten. Die Tatwaffe ist auch recht schnell gefunden. Doch ihr Besitzer sitzt seit Jahren im Knast und kann die Taten nicht vollzogen haben. Wer ist der Täter und warum wurden die drei unterschiedlichen Männer ermordet? "Drei tödliche Kugeln" ist ein Krimi aus der Feder der Autorin Sibyl Quinke. Der Fall ist flott und humorvoll geschrieben. Das Buch lässt sich wirklich schnell und super lesen. Gerade durch die kurzen Kapitel kann man kaum noch aufhören zu lesen. Dick und Bresniak sind wirklich zwei sympathische Typen. Ihr Humor und ihre Art hat mir richtig gut gefallen. Auch die anderen Kollegen waren bombe. Der Fall selbst war spannend. Wobei ich ab dem Fitnessstudio wusste, was Sache ist. Das hat mir soweit aber nichts ausgemacht, ich fand den eigentlichen Fall richtig gut. Was mich wirklich störte waren zwei Sachen. Zum einen die Praktikantin Louisa. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass im Morddezernat eine Praktikantin herum lungert, die zum einen ihre Klappe so groß aufreißt und zum anderen macht, was Louisa in dem Roman macht. Vielleicht wäre es besser gewesen, aus der Praktikantin eine Anwärterin zu machen. Dann wäre das Ganze eventuell etwas glaubwürdiger herüber gekommen. Mein Ding war sie wirklich nicht und ich hätte sehr gut auf die Dame verzichten können. Zum anderen gingen mir die Zwischenkapitel gehörig auf die Nerven. Schön, wenn die Parteien in ihrer Freizeit gerne Tango tanzen gehen. In dem Buch hatte dies nicht wirklich etwas zu suchen. Irgendwann habe ich auch angefangen, die Seiten zu überspringen. Ich weiß nicht, warum es im Moment so Mode ist, so viel Unnötiges an Privatleben in einem Krimi zu verwurschteln, anstatt den Fall richtig schön auszuarbeiten. Auch Kapitel 54 ist für mich das typische einfache Ende eines Falles. Das hätte man getrost weg lassen können, dann wäre das Buch wesentlich besser geworden. Diese Einfachheit findet man leider auch viel zu häufig am Ende in Krimis. Vor allem stellt sich mir dann auch noch die Frage, wie hat er das hier am Schluss fertig gebracht? So hat dann auch das Titelbild des Krimis nichts mit dem Fall zu tun, sondern lediglich mit dem Privatleben der Personen. Auch da hätte ich mir ein passenderes Bild gewünscht. Der Krimi wäre eigentlich ein typischer Kandidat für 3 Sterne. Mir haben jedoch die Ermittler, bis auf Louisa, so gut gefallen und der Fall an sich war auch nicht schlecht, dass ich hier doch noch die 4 Sterne vergeben werde. Vor allem hat mir auch die Zusammenarbeit mit einem anderen Dezernat gut gefallen. Daher werte ich hier besser, als für mich sonst üblich.

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London 1894. Inspector Swanson will unbedingt einmal seinen Jahresurlaub von 2 Wochen nehmen. Dazu will er mit seiner Frau und den beiden Kindern nach Schottland in die Heimat reisen. Doch wie soll es anders kommen, im Zug wird ein Mann ermordet. So muss Swanson also wieder ran und muss zumindest für den Anfang den Fall übernehmen. Doch bald steckt er bis über beide Ohren in dem Fall drin. Da ist dann nichts mehr mit Urlaub, Ruhe und Erholung. Seine Ermittlungen bringen ihn in den verschworenen Bund der Freimaurer. Ist der Mörder etwa in deren Mitte zu finden? "Inspector Swanson und das Schwarze Museum" ist der vierte Fall des viktorianischen Ermittlers aus der Feder des Autors Robert C. Marley. Zuerst muss ich wieder einmal die Optik des Buches loben. Die blau schwarze Aufmachung des Cover ist der absolute Hingucker. Dieser schwarze Zug ist echt magisch. Dazu der blaugrüne Buchschnitt rundet alles einfach fantastisch ab. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und spannend. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Das Buch besteht aus sieben Teilen. Jeder Teil ist mit einem Bild und einem Spruch eingeleitet. Dazu findet man im Text auch die optische Darstellung des Briefes, den Swanson findet und man kann sofort miträtseln, was da geschrieben steht. Am Ende des Buches findet man dann auch noch den Anhang mit Erklärungen zu einzelnen Personen und Begriffen, gerade die Freimaurer betreffend. Insepctor Swanson an sich, ist wie immer, ein Unikat für sich. Ein sympathischer, arbeitsüberlasteter Insepctor, der seine Mitarbeiter gerne zu selbständigeren Personen erziehen möchte. Der Fall selbst ist etwas verzwickt und ich persönlich bin diesmal nicht auf die Lösung gekommen. Trotzdem oder gerade deswegen fand ich den Fall schön rund und die Auflösung gelungen. Was mir in den Inspector Swanson Büchern auch sehr gut gefällt ist die Anspielung auf andere Autoren, Büchern, Filme oder sonstiges. So besteigt die Familie Swanson hier zum Beispiel den Zug 16.50 Uhr ab Paddington. Und siehe da, eine Leiche gibt es auch noch in dem Zug. Einfach herrlich! Interessant war, dass an dem Wochenende, an dem ich das Buch gelesen habe, hier bei uns gerade eine Freimaurerloge ihre Türen für Nichtmitglieder geöffnet hatte und ich mich direkt vor Ort etwas über die Freimaurer informieren konnte. Da ich auch an einer, nicht echten, Zeremonie im Tempel teilnehmen durfte, fand ich den Teil im Buch natürlich auch überaus spannend. Vor allem konnte ich mir sofort alles vorstellen, wie es dort aussieht und was da in etwa von statten geht. Was ich etwas bedauert habe ist, dass der Titel zwar zum Inhalt passt, aber das Schwarze Museum leider doch nur eine Randfigur ist. Zumal als ich erfahren habe, was das Schwarze Museum ist, ich mich kaum halten konnte. Ich liebe ja solche Orte. Aber wie gesagt, das Museum hat zwar eine starke Rolle, jedoch leider nur im Hintergrund. "Insepctor Swanson und das Schwarze Museum" kann ich wirklich weiter empfehlen. Alles in allem ein gelungenes Werk.

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Als Nika wach wird, geht es ihr gar nicht gut. Eigentlich dachte sie, sie hätte überhaupt nicht viel getrunken gestern beim Feiern. Schnell findet sie heraus, dass es gar nicht Sonntag, sondern Dienstag ist. Ihr fehlen ganze zwei Tage in ihrer Erinnerung. Was ist nur mit ihr los? Als sie dann im Badezimmer in den Spiegel sieht, sind es gleich zwei Tatsachen, die sie erschrecken lässt. Zum einen steht da eine nicht gerade nette Botschaft und zum anderen sieht sie grauenhaft aus. Was ist nur in den zwei Tagen passiert? Und wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Zufällig findet sie dann einen Zettel, der wirklich verwirrende Sätze enthält. Doch alles hat Nika selbst geschrieben. Was hat sie damit nur gemeint? Und langsam setzt sich dann jedes Teilchen des Puzzles zusammen. "Aquila" ist ein Roman aus der Feder der Autorin Ursula Poznanski. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Die Sprecherin Laura Maire hat eine wirklich gute Stimme und hat das Hörbuch absolut genial vorgelesen. Die Story selbst zieht sich etwas dahin. Nika ist eine recht nervige und unglaubwürdige Person. Sie ist für ein Semester in Italien Kunst studieren, kann jedoch kaum ein Wort italienisch. Dazu hat sie angeblich ein fotografisches Gedächtnis, was hier in dem Roman absolut nicht glaubwürdig ist. Sie will von jedem Antworten, gibt aber selbst keine. Ihre Handlungen konnte ich ihr die meiste Zeit irgendwie nicht abnehmen. Im ganzen Roman sind soweit keine Personen, die mir sympathisch waren. Die meisten Personen empfand ich einfach unglaubwürdig. Da es sich hier um eine ungekürzte Fassung handelt, kann ich nicht einmal vermuten, dass wichtige Teile ausgelassen wurden. Deswegen verstand ich zB die Situation von dem "Skorpionmann" nicht. Er hätte zuerst einmal gar nichts zu befürchten gehabt, weil er gar nicht persönlich oder mit Namen gekannt wurde. Faszinierend fand ich am Ende die Person von Jenny. Sie war wirklich etwas Besonderes. Mehr verrate ich darüber nicht, sonst müsste ich spoilern. Die Liebesgeschichte fand ich auch total überflüssig. Vor allem das alles am Ende. Ich frage mich da nur, wie kann man da nur so blöd sein. Wirklich, ich konnte nur mit den Augen rollen und mit dem Kopf schütteln. Mir fehlte auch die Aufklärung, was jetzt wirklich am Ende mit den einzelnen Personen passierte. Eine richtige Auflösung habe ich irgendwie vermisst. Dazu das ganze "ich war ein Arsch" aber wir haben uns jetzt trotzdem alle "lieb" Gehabe. Normal wäre das Buch ein direkter Kandidat für 2 Sterne. Da mir die Person Jenny aber gefallen hat und die ein oder andere Rätsellösung recht gelungen war, vergebe ich hier doch noch die 3 Sterne. Wirklich weiter empfehlen kann ich den Roman jedoch nicht. Er war mir einfach zu unglaubwürdig und hatte zu wenig Spannung.

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Schriftstellerin werden, das ist Crissis größter Traum. Der beste Weg dorthin ist, ein Tagebuch zu führen. Und so schreibt sie ihre Abenteuer auf, die sie mit ihren beiden Freundinnen erlebt. Beim Bau ihres Baumhauses im Wald treffen die drei Freundinnen, Crissi, Line und Erica auf einen geheimnisvollen Mann. Crissi will unbedingt wissen, was es mit dem Mann auf sich hat. Doch er verschwindet immer so schnell. Eines Tages kann sie ihm folgen und was sie dort an dem Ort vorfindet, lässt sie staunend verharren. Sie muss sich das näher ansehen. "Crissis Tagebücher - Der versteinerte Zoo" ist ein Comic aus der Feder der Autoren Joris Chamblain und Aurelie Neyret. Der Comic ist wirklich toll gestaltet. Am Anfang ist er einem Tagebuch nachempfunden. Der Text ist in Schreibschrift und es sind gemalte Bilder, von Crissi selbst natürlich, vorhanden. Die Geschichte selbst ist dann als normaler Comic erzählt. Die Bilder sind wirklich wunderschön gestaltet. Und als es dann auch endlich der versteinerte Zoo vorkommt, konnte ich über die Idee und Ausführung wirklich nur staunen. Was für eine wundervolle Idee! Die Geschichte und die Ausführung des Comic sind wirklich gelungen. Ich kann den Comic nur weiter empfehlen.

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Das beschauliche Bordighera im März des Jahres 1899. Die junge Nell ist frisch verheiratet und fährt mit ihrem Mann Oliver nach Italien in die Flitterwochen. Begeistert ist sie von der Umgebung und dem eindrucksvollen Hotel. Doch die ersten Zweifel kommen ihr, weil ihr Mann von allen erkannt wird. Hat er ihr etwas verheimlicht? Oliver zerstreut schnell ihre Ängste durch eine logische Erklärung. Doch an dem gemütlichen Abend im Restaurant kommt es zu einer unschönen Begegnung mit einem Mann. Kurz darauf gibt es einen Mord im Hotel. Dazu machen Nell Legenden über das Haus wahnsinnige Angst. Sie will einfach nur noch nach Hause. Doch Oliver vertröstet sie nur und sie bleiben weiter vor Ort. Nell wird indessen immer panischer. "Grandhotel Angst" ist ein Roman aus der Feder der Autorin Emma Garnier. Ich durfte das Buch als Hörbuch genießen. Die Sprecherin Julia Nachtmann hat ihre Arbeit wirklich gut gemacht. Ihrer Stimme habe ich gerne gelauscht. Die Story selbst empfand ich ziemlich zäh. Es hat gut dreiviertel des Buches gebraucht, bis es wirklich einigermaßen spannend wurde. Für eine gute Geschichte dauerte mir das zu lange. Die Idee der Story an sich war wirklich gut, doch an der Ausführung haperte es. Ganz schlecht ist das Buch als Hörbuch zu hören. Ich hatte das Buch auf meinem I-Pod und konnte daher weder auf dem Cover nachsehen, noch irgendwie blättern. Die Geschichte springt ständig zwischen den Tagen hin und her. Ich fand das sehr nervig und fragte mich, warum man die Geschichte nicht in einer Linie erzählen konnte, vor allem, wenn man noch ein Hörbuch daraus machen wollte. Nell ist für mich eine recht unglaubwürdige Person. Am Anfang benimmt sie sich wie eine Frau von 1899. Naiv, zurückhaltend, und verfallen in den mystischen Legenden des Hotels. Das war stellenweise recht nervend, für mich war es jedoch sehr schlüssig und mir hat es so gefallen. Jedoch ändert sich ihre Persönlichkeit von einem auf den anderen Tag. Da wird aus dem Naivchen eine toughe Denkerin. Sehr unglaubwürdig, wie ich finde. Die zweite Liebesgeschichte hätte man auch besser weg gelassen. Ich fand sie absolut unnötig. Zumal ich da auch einige Punkte nicht verstanden habe, aber das würde zu sehr spoilern. Die Auflösung der Geschichte am Ende ging mir einfach zu flott. Hätte die Autorin mehr Energie auf diesen geheimnisvollen Fall und seine Verwicklungen gelegt, anstatt auf eine zweite Liebesgeschichte, wäre das Buch wesentlich besser geworden. Ich vergebe hier drei gutgemeinte Sterne, weil mir die Geschichte im Grundprinzip gefallen hat. Es war zum Ende hin doch ein interessantes hin und her, wer, wieso, warum, weshalb und wie. Das Buch hätte wirklich spannend werden können, hätte die Autorin auf die Richtigen Punkte gesetzt.

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Ramon Espejos lebt seit langem auf Sao Paulo. Einem von Menschen besiedelten Planten im irgendwo. Ramon ist kein netter Mensch, er neigt zu Wutausbrüchen und unüberlegten Taten. So ermordet er abends in der Kneipe einen Mann. Als sich heraus stellt, wer der Mann war, muss Ramon das Weite suchen. Er will für eine Zeitlang in die Wildnis flüchten. Dies sollte nicht auffallen, da er ein Prospektor ist, der für die Suche nach neuen Materialen zuständig ist. Doch auf seiner Flucht wird er Gefangener einer neuen Alienart, die bislang noch nicht bekannt ist. Von ihnen wird er gezwungen, einen anderen entlaufenen Häftling wieder einzufangen. Die Jagd beginnt ¿ "Planetenjäger" ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autorentrios George R. R. Martin, Gardner Dozois und Daniel Abraham. Die Optik des Romans ist einfach fantastisch. Das Raumschiff über dem grünen Planeten ist einfach ein Hingucker. Die Inhaltsangabe hört sich dann auch noch sehr spannend an. Also eigentlich direkt ein Buch für mich. Leider haben weder das Cover, noch der Titel etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun. Nach dem Ende des Buches frage ich mich immer noch, was hat das alles mit "Planetenjäger" zu schaffen? Ich mag es schon mal gar nicht, wenn Titel und Cover nicht zum restlichen Buch passen und mir als Leser etwas anderes vermitteln. Die Story an sich fängt recht eigensinnig an. Man könnte fast glauben, man ist noch auf der Erde und es ist gar keine Science Fiction Roman. Ich fand das gar nicht mal so schlecht. Das Ganze erinnerte mich anfangs etwas an "From Dusk till Dawn". Es fängt mit einem dreckigen Roadmovie an und endet im Horror. Da wusste ich noch nicht, wie sehr ich mich in dieser Annahme getäuscht hatte. Ramon ist also ein Typ, der dreckiger nicht sein kann. Er ist so etwas von Frauenfeindlich, so eine Figur muss man heute in Büchern wohl lange suchen, wenn man nicht gerade diese Vampir Liebesromane liest. Er ist aufbrausend, kennt wohl die komplette Liste der Schimpfwörter hoch und wieder runter, arbeitsscheu und einfach jämmerlich. Gut, damit wäre ich soweit noch klargekommen. Man muss nicht jeden Charakter in einem Buch leiden können. Der Anfang der Story lies sich dann auch noch ganz gut lesen. Was mich recht schnell wirklich stark nervte, waren die Fremdwörter, die ich nicht verstand und die auch nicht übersetzt wurden. Am Anfang ging das noch. Als dann die Aliens auftauchten, waren diese Worte ständig zu finden. Ich weiß nicht, was das soll? Ist es einem Herrn Martin und Co wirklich zu viel abverlangt, einen Anhang im Buch zu schaffen um ihre erfundenen Wörter zu erklären? Die ersten 100 Seiten habe ich mich dann wirklich noch Wort für Wort durchgequält. Zu den Fremdwörtern gesellte sich dann auch noch eine ewig lahme Story. Die ersten Seiten überblätterte ich, als ellenlang die Jagd nach etwas essbarem beschrieben wurde. Ich weiß gar nicht mehr, über wie viele Seiten das ganze ging. Um dann kurz zu schlafen und am nächsten Morgen wieder nach Essen zu suchen. Ich muss dann sagen, ich hab recht zügig auf schnelleres Lesen umgestellt und ziemlich viel des Buches einfach nur überlesen. Es gab dann bis zum Ende hin zwei drei Aha-Momente, was allerdings das gesamte Werk auch nicht wirklich besser machte. Ich bin von dem Buch einfach durchweg enttäuscht. Die paar Stellen, die mir gefallen haben, reichen wirklich nicht, mich über das Buch zu freuen. Es gibt bestimmt viele Leser, die dieses Werk als Perle des Schreibens und der besten Idee schlechthin sehen. Wenn ich wirklich alles Positive für mich aus dem Buch heraus ziehe, komme ich mit hängen und würgen und viel gutem Willen gerade mal noch auf gut gemeinte zwei Sterne. Das Buch hätte mit der Hintergrundidee wirklich gut werden können. Auch wenn der Hauptcharakter ein kaum zu ertragender, ständig nur Schimpfwörter benutzender Widerling ist.

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Nobel Oil ist ein dänischer Konzern, der an der Küste Gröndlands Rohstoffe abbauen will. Mit gigantischem Aufwand wurden dort Bohrungen und Berechnungen durchgeführt. Gegner der ganzen Sache sind die Mitglieder von "Poseidons Kriegern". Mit allen Mitteln versuchen sie, die Bohrungen zu stoppen. Als der Chefgeologe Peter Holm ermordet wird, fängt Kommissarin Lene Jensen an zu ermitteln. Ihr in die Quere kommt ihr alter Bekannter Michael Sander. Auch er ist auf den Fall angesetzt, hat aber andere Auftraggeber als Lene. Beide versuchen fieberhaft auf die Lösung des Rätsels zu kommen. Und immer wieder laufen sich die beiden über den Weg. "Lüge" ist der dritte Thriller um die beiden Hauptpersonen aus der Feder des Autors Steffan Jacobsen. Das Cover ist recht einfach gehalten, trotzdem hat es mich direkt angesprochen. Dazu noch die interessante Inhaltsangabe und mein war das Buch. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass ich nicht wusste, dass es sich bereits um einen dritten Teil einer Serie handelt. Das passiert mir in letzter Zeit leider öfters. Ich würde mir wirklich wünschen, dass die Verlage deutlicher auf den Büchern darauf hinweisen würden, dass ein Buch zu einer Reihe gehört. Die Story an sich war jetzt nicht so spannend, dass ich sagen könnte, es wäre ein Thriller. Ich weiß nicht einmal, ob ich es als Krimi bezeichnen könnte, da ja recht schnell klar war, wie der Fall abläuft, zumindest für mich. Es gab jetzt auch keine Abschnitte, bei denen ich mitfiebern musste. Dennoch fand ich das ganze Buch einfach mitziehend und es ließ sich flott lesen. Die Figur um Lene Jensen hat mir sehr gut gefallen. Nicht gerade gradlinig und mit eigenem Kopf, fand ich sie gerade deswegen sehr sympathisch. Michael Sander war für mich recht unerträglich. Zum einen weiß ich jetzt nach dem Ende des Buches immer noch nicht, was für einer er eigentlich war. Söldner ist klar, aber was war er vorher? Die Person selbst konnte ich einfach nicht leiden. Ich kann es einfach nicht genau erklären. Als er dann auch noch die Sache mit der Katze machte, war er für mich absolut unten durch. Warum Lene so auf ihn stand, war mir unbegreiflich. Er gehörte zum Fall, also musste ich durch. Irgendwie war der Hintergrund der Story richtig spannend angerissen. Geheimnisse, Umweltzerstörung, Macht, Gier und große Konzerne. Leider blieb diese Richtung irgendwie völlig auf der Strecke. Trotzdem fand ich den Fall soweit gut gestrickt. Wobei ich am Ende jedem Leser empfehlen würde, das Buch vorzeitig zu beenden. Sobald der Fall offiziell soweit gelöst ist, sollte man den Roman zur Seite legen. Denn danach wird das Buch einfach nur noch haarsträubend. Was dort in Japan abläuft, muss man wirklich nicht mehr wissen. Das ist für mich so unsinnig, dass ich alleine dafür dem Buch locker nur einen Stern verpassen könnte. Da ich aber das Gesamtwerk bewerte, ziehe ich für den nervigen Sander und das Ende, was man locker weg lassen kann, dann auch nur einen Stern ab. Denn ich fand das komplette Buch zwar nicht thrillermäßig mitreißend, aber interessant und gut geschrieben.

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Paul ist mit dem Professor und Mr. Step unterwegs um zerfallene Städte zu untersuchen. Als sie lagern um eine Stadt länger zu untersuchen, trifft ein Kopfgeldjäger auf die Truppe. Er behauptet, auf den Vater von Paul angesetzt zu sein und bittet ihn um Hilfe. Paul soll seinen Vater überreden ohne Gewalt mit ihnen zu kommen. Paul willigt natürlich direkt ein und fährt mit dem Biker weiter. So endet er erst einmal auf einer Perlenfarm um weiteres über seinen Vater heraus zu bekommen. "Ferne Welten Episode 2" ist ein Science Fiction Comic aus der Feder des Autorenduos Leo und Icar. Das Cover dieses Comic hat mich eigentlich gar nicht angesprochen. Ich finde das Bild sogar ziemlich unattraktiv für mich. Da ich jedoch wissen wollte, wie die Story weiter geht, habe ich den Band also auch mitgenommen. Paul ist nach wie vor absolut unsympathisch. Er ist total verliebt in ein Mädchen, dass er im ersten Band 5 Minuten gesehen hat. Die Sache ist für mich echt nervend, mag aber wohl für den Rest der Geschichte noch brauchbar sein. Da Paul recht früh die Truppe mit Mr. Step verlässt, ist der Rest des Buches für mich nur so dahin gedümpelt. Die Reise mit dem Kopfgeldjäger war nicht einmal spannend. Das Ende des Bandes ist so an den Haaren herbei gezogen, dass ich mir wohl verkneifen werde, den dritten Teil zu lesen. Mag ja sein, dass man wirklich durch alle Bände durch muss, um die gesamte Geschichte zu verstehen. Allerdings habe ich wirklich das Interesse nach diesem zweiten Band an der Serie verloren. Die spannende Frage am Ende des ersten Bandes wird hier auch absolut nicht weiter verfolgt. Daher schafft es dieser Band bei mir gerade noch so auf zwei Sterne.

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Paul reist mit seiner Familie auf den Planeten Altair-3. Sein Vater ist schon seit Jahren dort und hat die drei jetzt nachgeholt. Paul ist mit seiner Mutter und seiner Schwester unterwegs. Doch dort angekommen werden sie nicht, wie verabredet vom Vater abgeholt und müssen sich alleine durchschlagen. Paul will seinen Vater unbedingt finden. Während seine Mutter in er Zwischenzeit einen Job in dem Ort angefangen hat, will er mit einem Professor auf den nächsten Kontinent reisen, weil er hofft, dort auf seinen Vater zutreffen. "Ferne Welten Episode 1" ist ein Science Fiction Comic aus der Feder des Autorenduos Leo und Icar. Das Cover des ersten Teiles ist einfach, hat mich aber trotzdem angesprochen. Irgendwie hat mir die düstere, grimmig aussehende Krabbe gefallen. Die Story an sich, ist etwas seltsam. Die Familie bekommt Fahrkarten geschickt und der Vater ist nicht zu finden. Man findet in der ungastlichen Stadt direkt Freunde, die einem helfen und sogar zu einem Job verhelfen. Ist mir alles etwas zu glatt. Paul geht mir mit seinem Vaterkomplex eigentlich etwas auf die Nerven. Er ist mir absolut nicht sympathisch. Seine komplette Art und Handlung mag ich überhaupt nicht. Mir gefällt die Figur der "Krabbe". Mr. Step ist ein Stepanerk, ein Außerirdischer. Naja, Außerirdischer, die Menschen sind auf dem Planeten genauso fremd, wie Mr. Step. Mr. Step hat eine seltsame Art Humor an sich, die mir einfach gefallen hat. Die Story selbst hört mit einer recht interessanten Frage auf. Daher hat es mich noch dazu hin gerissen, den zweiten Teil zu lesen. Die Geschichte an sich fand ich nicht sehr spannend. Der Zeichenstil ist zwar soweit ganz gut, aber nicht gerade mein wirklicher Geschmack.

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