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Alle Rezensionen von Zsadista

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Berlin im Sommer. Hauptkommissar Hajo Freisal macht die Bullenhitze zu schaffen. Trotzdem muss er in einem neuen Mord ermitteln. Schon die dritte junge Frau ist See ermordet worden. Doch der Hauptverdächtige schein ein bombenfestes Alibi zu haben. "Mordsalibi" ist ein Hörbuch Kurzkrimi aus der Feder des Autors Bernd Mannhardt. Der Sprecher des Hörbuches macht seine Sache sehr gut. Die angenehme raue Stimme passt absolut zu der Geschichte. Der Krimi selbst ist mit seinen knapp 30 Minuten sehr kurz. Die Länge passt aber sehr gut zu einem Kurzkrimi. Der Inhalt ist gerade ausreichend um etwas Spannung aufzubauen und auch fix die Auflösung zu bringen. Mir selbst war recht schnell klar, was Sache ist. Trotz der Kürze und der für mich frühen Auflösung, hat mir das Hörbuch sehr gut gefallen.

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Eine Gruppe Jugendlicher will in den österreichischen Dörfern einen Bericht über Perchten und Traditionen drehen. Doch dann finden sie ganz andere Dinge heraus. "Perchtenlauf" ist eine Geschichte aus der Mythologica Reihe des Autors Andreas Brugger. Das Buch ist ganz speziell aufgebaut. In dem Buch wird auf der einen Seite die Geschichte im Dialekt geschrieben und auf der anderen Seite in Hochdeutsch. So kann man die Geschichte im Original oder übersetzt lesen. Ich finde dies eine recht interessante Aufmachung. Ich persönlich bin mit dem Original sehr gut klar gekommen und hatte soweit keine Verständnisprobleme. Das Cover an sich hat mir sehr gut gefallen. Der Schatten mit dem Blut vor den verschneiten Bäumen hat was. Auch das Format selbst ist sehr griffig und lässt sich gut handhaben. Das Buch hat rund 180 Seiten. Davon ist nur die Hälfte die Geschichte, da ja alles doppelt geschrieben wurde. Bei einem Endpreis von 12,80 Euro finde ich das schon sehr happig. Der Schreibstil selbst ist sehr eigen. Mir hat er richtig gut gefallen. Er ist wie diese "Found Footage" Filme geschrieben. Man weiß also immer nur, was das Bild der Kamera zeigt. So bleiben auch die Figuren natürlich sehr blass. Man erfährt so gut wie nichts über sie. Auch kommen keine großen Gefühle oder Gedanken auf. Aber gerade diese kalte Linie hat mir hier sehr gut gefallen. Die Geschichte selbst braucht sehr lange, bis Spannung aufkommt. Für den Spannungsleser dürfte es fast etwas langweilig sein. Ich fand dies trotzdem wieder passend, weil der Leser eben nicht mehr weiß wie die Person, die die Kamera führt. Ich finde, das Buch ist eine gewagte, aber gelungene Mischung. Wenn man jetzt noch den Preis etwas herunter schrauben könnte, wäre das Ganze perfekt. Ich lasse den Preis des Buches mal außen vor und vergebe für die Idee, die Umsetzung und die Geschichte volle Sternezahl.

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London Ende des 19. Jahrhunderts. Es tritt ein seltsames Phänomen auf, jede Sünde wird sichtbar. Egal ob Lügen, Mord oder eine sonstige böse Tat oder böses Gefühl, es wird durch Rauch sichtbar. Der Rauch dringt aus jeder Pore des Körpers und jeder kann sehen, dass mit dir etwas nicht stimmt. Thomas und Charlie sind zwei Schüler eines Elite-Internats. Auch sie dampfen öfters den Rauch aus, wenn sie gegen die strengen Gesetze des Internats verstoßen. Doch dann entdecken sie, dass nicht jeder böse Mensch auch mit Rauch bedeckt ist. Warum macht man Unterschiede wer raucht und wer nicht? Und wie kann das sein, dass es überhaupt Unterschiede gibt? Durch ihre Nachforschungen werden sehr mächtige Feinde auf sie aufmerksam. Und bald finden sich die beiden in düstere Intrigen versponnen. "Smoke" ist ein fantastischer Roman aus der Feder des Autors Dan Vyleta. Das Zeitalter und der Rauch haben mich etwas an einen Steampunk Roman erinnert. Der Roman spielt aber nicht in der Steampunk Zeit. Ich fand das Grundprinzip trotzdem sehr interessant. Die Idee, mit dem Rauch, wenn man Lügt oder sonst eine üble Tat vorhat, fand ich richtig gut. Wobei die Welt dann wohl auch total verqualmt wäre. Würde man dann überhaupt noch seine Hand vor Augen sehen? Gut, die Grundidee fand ich also richtig interessant. Der Roman war leider nicht gerade spannend geschrieben. Vielmehr zogen sich die Seiten nur so dahin. Der Autor fand Gefallen daran, selbst Kleinigkeiten ewig lang zu erklären. Das führte manchmal zu dem Phänomen, dass ich im Fernsehen oft habe. Da sind die Pausen oft so lange und häufig, dass ich fast vergessen habe, dass ich einen Film angesehen hatte. Wenn man die Story von über 600 Seiten vielleicht auf 400 gekürzt hätte, wäre das Buch wohl spannender geworden. Mit den Protagonisten kam ich auch nicht gerade zurecht. Zumal sich dann auch noch durch die komplette Geschichte eine Dreiecksbeziehung zog, die in einem Schluss endete, den ich gar nicht mochte. Auch die Egoschiene, die fast alle fuhren verstand ich nicht so. Egal ob es rauchte oder nicht, jeder war sich selbst der nächste und keiner fand Anstoß daran. Ich kam mit der Geschichte nicht wirklich klar. Auch fehlten mir am Ende einige Erklärungen für das Ganze. Ich fand den Roman nicht ganz ausgereift. Zwar eine gute Grundidee, jedoch nicht richtig ausgearbeitet. Die Story hätte noch einiges aus sich machen können, hat sie aber nicht. Das Buch hat sich wirklich ganz schön gezogen. Teilweise hab ich es auch einfach mal zur Seite gelegt und eine Pause gemacht. Wirklich empfehlen kann ich das Buch leider nicht. Es sollte sich jedoch keiner abhalten lassen, sich selbst eine Meinung zu bilden.

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Das Buch umfasst rund 220 Seiten unterteilt in 50 Kapitel geballte Ladung Informationen. Die Informationen über Wetter, Naturkatastrophen und Klimaprobleme werden vom Autor sehr einfach und verständlich beschrieben. Durch die Kürze der Kapitel konnte ich kaum aufhören zu lesen. Auch hört jedes Kapitel mit einem kleinen Happen zum nächsten Kapitel auf. Fast unmöglich, das Buch wieder zur Seite zu legen. Das Cover und der Titel passen nicht ganz zum Inhalt des Buches. Das Kapitel "Wetter macht Liebe" umfasst gerade mal sechs Seiten im Buch. Ich bin froh, dass dieses Kapitel auch nicht weiter ausgeführt wurde, die anderen sind einfach interessanter. Daher verstehe ich in dem Punkt nicht ganz, warum man so auf diesen Titel bestand. Zum Glück habe ich mich hier nicht vom Lesen des Buches abbringen lassen, denn normal lese ich solche auf Liebe gemachten Bücher nicht. Das Buch hat mich stellenweise wirklich in den Bann gezogen. Hätte ich vorher doch nie gedacht, dass ich ohne nachzudenken auf allen Vieren in meinem Garten herum krieche und mit einem Magneten in der Hand nach Meteoriten Staub suchen würde. Ich liebe den Himmel, die Wolken oder die Sterne so oder so. Jetzt sehe ich mir das Ganze aber noch genauer an. Und ich komme nicht darum herum zu erwähnen, dass ich meine Regenbogenbilder noch einmal genau unter die Lupe genommen habe. Warum? Tja, da müssen Sie schon das Buch selbst lesen. In der Mitte waren die Kapitel um die Klimaveränderung etwas lahm, muss ich gestehen. Es wurden auch viele Sätze und Tatsachen öfters widerholt. Zuerst musste ich überlegen, ob ich gerade ein Kapitel zweimal gelesen hätte. Ich fand das etwas müßig. Der komplette Rest des Buches hat mich aber wirklich überzeugt. Einfach und verständlich für Nicht-Fachmänner wurde soweit wirklich alles gut erklärt. Erschreckend ist auch, wenn man überlegt, wie die Erde unter dem Deckmantel der Wissenschaft zerstört wird. Mir könnte übel werden, wenn ich höre, wie im Meer verschiedene Explosionen gezündet werden um die Wellen der Erdbeben zu erforschen. Das gleiche gilt für die Atomraketen Tests im Meer oder unter der Erde. Wieso denken die Menschen immer, dass so etwas keine Auswirkungen hat? Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen. Man sollte nur beachten, dass der Inhalt nicht sehr viel mit Liebe und Gefühlen zu tun hat. Aber gerade deswegen sehr interessant ist.

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In Düsseldorf wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Im Tellertutu und Ballettschuhen sitzt sie ganz friedlich da. Doch so friedlich starb sie leider nicht. Dies ruft Hauptkommissar Clemens von Bühlow und sein Team auf den Plan. Doch viel zu ermitteln gibt es nicht. Keiner der Verhörten hat etwas gesehen. Und doch ist der Tatort voller Spuren. Während das Team weiter auf Höchsttouren ermittelt, wird die zweite Leiche einer jungen Frau gefunden. Und wieder hat sie dieses Tutu und die Ballettschuhe an. Somit scheint ein Serienmörder sein Unwesen in Düsseldorf zu treiben. Doch was ist sein Motiv? Die Ermittlungen brennen ¿ "Totgetanzt" ist der zweite Krimi um Clemens von Bühlow und sein Team aus der Feder der Autorinnen Brigitte Lamberts und Annette Reiter. Ich habe die drei Krimis der Autorinnen nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen. Ich habe den dritten Teil zuerst verschlungen. Danach den ersten und jetzt den zweiten Band. Teil eins und drei sind wirklich der Hammer. Die Story in Band zwei fand ich jetzt mehr als zäh. Was mir bei den andern Fällen gar nichts ausmachte, fand ich hier schon sehr übertrieben. Hier in dem Buch wird mir zu viel Wert auf die verschiedenen kulinarischen Genüsse und Restaurants gelegt. Hier wird irgendwie mehr gegessen, als ermittelt. Bei den anderen Bänden fand ich die Mischung wesentlich besser und angenehmer. Das Team und der Humor sind natürlich wieder absolut klasse. Mir gefällt das Ermittlerteam außerordentlich gut. Schade, dass das Augenmerk hier wirklich in die falsche Richtung ging. Natürlich ist mir lieber, wenn es im Krimi um Essen geht und nicht um Bettgeschichten und gescheiterte Existenzen, trotzdem war es diesmal zu viel des guten. Auch war mir die Auflösung des Falles diesmal zu schnell und unausgereift. Sorry, aber es kam mir am Ende so vor, als müsste der Roman schnell noch vor dem Abgabetermin fertig werden. Der Krimi bekommt von mir deswegen 3 Sterne für das starke, humorvolle Ermittlerteam. Er kommt halt leider nicht an die 5 Sterne der anderen beiden Krimis heran.

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Fünfzehn Jugendliche, die es faustdick hinter den Ohren haben, werden von ihren Eltern verdonnert ein paar Monate auf einem Segler zu verbringen. Fast alle Kinder stammen aus schwerreichen Familien und können somit die horrenden Kosten für die Fahrt bezahlen. Doch schon kurze Zeit später fängt es an, dass die Erwachsenen auf dem Schiff verschwinden. Bis auf einmal die Jugendlichen komplett alleine auf dem Schiff sind. Noch im ersten Schreck drin, erhalten sie eine mysteriöse Nachricht, der sie nachgehen sollen, sonst passiert etwas Schreckliches. So schippern die Jugendlichen mondän durch die Meere und fahren einen Hafen an um die Anforderungen der Nachricht zu erfüllen. Doch das war es noch lange nicht ¿ "Deadwater. Das Logbuch" ist aus der Feder der Autoren Tobias Rafael Junge und Nils Andersen. Das Buch ist auf den ersten Blick ein richtiger Hingucker. Das Cover ist absolut genial gestaltet. Das rote Meer, der Hai, das versunkene Boot, die Mine ¿ wirklich Hammer. Innen ist das Buch ebenfalls ein Einzelstück. An den Rändern sind sehr viele Hinweise, Ideen, Gespräche und Bilder hin gekritzelt. Wie in einem richtigen Heft, in dem Jugendliche etwas dazuschreiben wollen. Dazu ist noch ein Bild der Crew zu finden. Hinten werden dann die einzelnen Personen nochmals vorgestellt. Außerdem findet man noch ein kleines Seemannslexikon. Die Story ist leider nicht so prickelnd wie die Optik. Die Inhaltsangabe verspricht hier einen spannenden Jugendroman. Dass der Inhalt des Buches nicht einem normalen Roman entspricht, ist auf den ersten Blick natürlich klar. Die Story ist nicht linear, wie ein Roman geschrieben. Er ist zwar jetzt nicht wie ein richtiges Logbuch gehalten, jedoch ist er schon sehr speziell, was mir wiederum sehr gut gefallen hat. Für mich ist die Story an sich eher zäh und unausgereift. Aus teils verwöhnten, reichen Teens wird hier von jetzt auf sofort eine gut ausgebildete Crew, die super zusammenhält, keinen Streit hat und alle die gleiche Meinung haben. Für mich ist das etwas sehr an den Haaren herbei gezogen. Vor allem, weil die Teens alleine mit dem Schiff in den Meeren herum segeln. Es gibt keinerlei Probleme, man kann die Karten lesen, das Schiff bedienen, hat einen super Koch dabei, der aus allem gutes Essen zaubern kann. Die Mädchen haben keine Probleme mit der Hygiene, MakeUp wird gar nicht erwähnt. Ja, das sind alles Kleinigkeiten, aber so ist das nun mal, wenn 15 Jugendliche zwischen 13 und 15 zusammen gestopft werden. Dazu kommt ein wichtiger Punkt am Ende, der so emotionslos ist, dass ich ihn fast überlesen hätte. An dem Punkt waren dann alle wieder so kalt und abgebrüht, dass es schon wieder erschreckend ist. Inhaltlich würde ich hier gerne so einiges erwähnen, was mir nicht gefallen hat. Da ich aber nicht spoilern möchte, lasse ich das hier an dieser Stelle. Ich sage nur, ich war mit dem Inhalt der Story gar nicht zufrieden. Dazu kommt, dass das Bild im Buch falsch ist. Zum einen fehlt eine Person, und ich weiß nicht, warum sie auf dem Bild fehlt. Zum anderen wurde ein aufbrausendes Mädchen mit Glatze zu einem schüchternen Jungen mit Haaren gestaltet. Tut mir leid, mit so etwas komme ich aber nicht klar. Entweder sollte dann der Text oder das Bild angeglichen werden, wenn ich schon Bilder der Personen in einem Buch ablichte. Von der Story her hat mich letzten Endes so viel gestört, dass ich hier nicht mehr als 2 Sterne vergeben kann. Das Buch ist ein Experiment, auf das man sich einlassen kann. Vielen anderen Lesern gefällt dieses Buch sehr gut. Für mich war einfach alles zu überdreht und nicht wirklich real um es für sehr gut zu empfinden.

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Wien, nach dem ersten Weltkrieg. Es ist 1919 und das Leben ist nicht leicht. Polizeiagent August Emmerich ist mit seinem Gehilfen Winter auf der Verfolgung eines Schleichhändlers über eine Leiche gestolpert. Auf den ersten Blick sieht die Leiche nach Selbstmord aus. Doch war der Tote zu Lebzeiten ein Kriegszitterer. Er konnte sich eigentlich überhaupt nicht selbst erschossen haben. Emmerich lässt es keine Ruhe. Von seinem Vorgesetzten wird er unter Druck gesetzt, endlich diesem Schleichhändler das Werk zu legen. Und dann taucht die zweite Leiche auf. Auch sie sieht auf den ersten Blick nach Selbstmord aus. Doch nun läuft Emmerich auf Höchsttouren. Haben die zwei Morde etwas miteinander zu tun? Doch immer noch wirft ihm sein Vorgesetzter Steine in den Weg, weil er unbedingt die Schleichhändler dingfest machen will. Er glaubt Emmerich einfach nicht, dass es sich bei den Kriegsveteranen und Mord handelt. "Der zweite Reiter" ist der erste Fall für August Emmerich aus der Feder der Autorin Alex Beer. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Das Hörbuch hat durch die gekürzte Version hier einige Ecken, die einem im Verborgenen bleiben. Daher würde ich hier wirklich empfehlen, eher zum Buch wie zum Hörbuch zu greifen. Denn im Hörbuch blieben mir so einige Fragen offen, die im Buch ganz klar geklärt werden. Das weiß ich, weil ich mich mit einigen Lesern des Buches kurzgeschlossen habe. Emmerich selbst war mir vom Hörbuch her ein recht unsympathischer Mensch. Sein Verhalten fand ich einfach unmöglich. In die Geschichte passte dies allerdings sehr gut hinein. Immerhin war es die Zeit, dass die älteren Herren nur mit erhobener Nase auf das Jungvolk herunter blickten. Wobei Emmerich selbst ja auch erst 36 Jahre alt war. Auch wenn ich Emmerich unsympathisch fand, fand ich das für die Geschichte sehr passend und hat mir gut gefallen. Ich komme auch mit unsympathischen Hauptcharakteren sehr gut klar, wenn es die Geschichte abrundet und passend ist. Winter war zwar ein etwas schüchterner und seltsamer Typ, war mir jedoch von Anfang an sympathisch. Er war der komplette Gegenpol zu Emmerich. Der Stiel der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte kam spannend und flott herüber. Die Stimme des Sprechers Cornelius Obonya empfand ich für die Geschichte genau richtig. Ich habe ihm wirklich sehr gerne der Geschichte gelauscht. Da ich hier nun einmal das Hörbuch bewerte und nicht das Buch selbst, muss ich einen Stern abziehen. Leider war die vom Verlag gekürzte Fassung etwas zu viel gekürzt. Man sollte den Krimi wirklich auf 6 CD¿s erweitern. Denn das hätte das Buch, die Autorin und Emmerich wirklich verdient.

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Mitch Rapp hat 1988, nach dem Lockerbie Bombenanschlag seine Verlobte verloren. Mitch will Rache und arbeitet stark daran. Ein Jahr später wird er von der CIA rekrutiert. Dazu wird er einfach gekidnappt und von einer Frau in ein geheimes Trainingsareal gebracht. Dort wird er auf¿s härteste geprüft und trainiert. Nach dem Abschluss des Trainings bekommt er auch schon gleich seinen ersten Auftrag ¿ die Welt vor dem Bösen zu retten. "American Assassin" ist ein Thriller aus der Feder des Autors Vince Flynn. Die Optik des Buches ist wirklich umwerfend. Alleine die Aufmachung, lies mich danach greifen. Als ich zu lesen anfing, war meine Euphorie leider schon nach der 5. Seite nach dem Prolog gedämpft bis verschwunden. Mit seinen 24 Jahren ist Mich Rapp besser als Superman, Batman und alle Superhelden des Marvel und DC Universums. Schlichtweg, er ist der Beste, der Besten, der Besten, der Besten, DER Beste. Tut mir leid, mit solchen Übermenschen komme ich nicht klar. Dass dann am Anfang auch noch fast 160 Seiten nur Lobhuddelei im Trainingslager beschrieben wird, trieb mir fast die Tränen in die Augen. Wie konnte die Welt jemals nur ohne Mitch Rapp bestehen. Dazu kommen die Klischees, dass einem die Luft weg bleibt. Selbst der obligatorische Nazi darf in dem Buch nicht fehlen. Der seine Pudel mehr liebt, als seine Gattin. Wobei hier wohl eher der gemeine deutsche Schäferhund angebracht gewesen wäre. Vielleicht sollte das aber auch humorvoll sein, ich kam jedenfalls aus dem Augenverdrehen fast nicht mehr heraus. Dazu noch die typische nordische Greta, mit den dicken Brüsten und den dunklen Haaren, die natürlich sofort mit dem Held im Bett enden muss. Wobei nordische Frauen wohl eher hellblond sind, aber wer wird da jetzt kleinlich sein. Am Ende habe ich mich dann wirklich durch über 500 Seiten Langeweile, Stöhnen, Augen verdrehen und Buchstaben gequält. Fakt für mich? Verschwendete Lesezeit. Ich kann das Buch echt nur Hardcore Fans von amerikanischen Heldensagen weiter empfehlen. Es ist mir wirklich ein Rätsel, wie das der Auftakt zu einer globalen Bestseller-Serie mit bislang 14 Bänden sein kann. Da muss es echt viele Hardcore Fans der Serie geben.

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"Schwarze Flaggen" ist ein Buch aus der Feder des Autors Joby Warrick. Das Buch beinhaltet den Aufstieg des IS und die Zusammenhänge mit den USA. Das Werk ist mir trotz seiner Schlichtheit direkt ins Auge gesprungen. Vielleicht auch gerade deswegen. Der Umschlag ist nur schwarz und außer Titel und Autor steht kaum etwas darauf. Durch einen Aufkleber ist das Buch auch noch als Pulizer- Preis Träger ausgezeichnet. Das Buch fängt auch entsprechend interessant an. Direkt nach dem Inhaltsverzeichnis findet man eine Liste der Hauptakteure. Dazu auch immer eine kurze Bemerkung, die sehr interessant ist. Danach kommt eine zweiseitige Karte auf der Schlüsselorte aus dem Buch vermerkt sind. Sehr übersichtlich und beides hat mir sehr gut gefallen. Wobei die Liste der Hauptakteure schon sehr schwierig ist, wenn man die Namen nicht schon im Voraus kennt. Im Laufe des Textes kommt man allerdings dann sehr gut mit den Namen zurecht. Daher wäre es besser, die Namen erst zu suchen, wenn sie im Text vorkommen. Das war dann aber soweit das einzige, was ich positiv an diesem Buch fand. Gleich zu Anfang erwähnt, auf dem Umschlag steht "Packend erzählt" und auch einige andere Leser empfanden den Schreibstil des Buches packend wie ein Thriller. Meine Meinung dagegen ist, ich will bei dem ernsten Thema ein Buch lesen, das tiefgründig, sachlich und neutral geschrieben ist. Das letzte was ich hier lesen will, ist ein ausgeschmückter Thriller. Und genau das war das Buch letzten Endes für mich auch. Der Schreibstil war zum Teil absolut wirr. Mir kam es so vor, als hätte der Autor Ideen zu seinem Buch auf einem Block notiert und genauso durcheinander danach einfach abgeschrieben. So hüpfte zum Beispiel in dem recht frühen Kapitel 2 "Er war der geborene Anführer", ohne groß zuerkennen nach welchem Schema dies erfolgte, die Abschnitte durch ein ganzes Leben. Mal war der König noch am Leben, mal war der Sohn noch klein, dann war er selbst König, dann wieder in der Ausbildung, dann war sein Vater noch König. In diesem Stil ist fast das komplette Buch gehalten. Dies alleine wäre jetzt nicht das schlimmste gewesen. Doch der Autor dichtet in dieses Buch einfach zu viel Fiction mit ein. Fiction im Sinne von Sachen, Dinge, Gefühlen, die er einfach nicht wissen kann. Und solche Tatsachen haben für mich in einem solchen Werk einfach nichts zu suchen. Ich kann über die Gefühle von einem angehenden jordanischen Terroristen oder sonstigen Personen nicht schreiben, wenn ich dafür einfach eigene Angaben machen muss. So etwas ist wohl in keinem Bericht verfasst worden und somit gehört dies für mich nicht in ein solches Werk. Des Weiteren befindet sich hinten im Buch eine seitenlange Liste mit Anmerkungen zum Buch. Zum einen werden im kompletten Text keine Fußnoten benannt, die mir sagen könnten, dass ich hinten einen Verweis lesen kann, wenn ich das möchte. Also fällt mir gar nicht auf, dass der Autor noch etwas erwähnen wollte. Zum anderen frage ich mich wirklich, was diese Anhänge überhaupt sollten. Ein Beispiel, das mir auch als erstes ins Auge gefallen ist: Seite 370 im Anhang, Kapitel 3, 67 "Waffe!", rief einer der Offiziere: ebd. Entsprechende Stelle im Buch: Seite 67 "Waffe!", rief einer der Offiziere. So gestalten sich sehr viele der Anmerkungen am Ende des Buches. Was also, wollte der Autor damit sagen? Auch fand ich keine Erklärung im Buch, was nun genau "ebd" bedeuten sollte. Mag dies daran liegen, dass ich bisher keine Pulizer-Preis Bücher gelesen habe? Dann muss ich sagen, mein literarisches Wissen ist nicht so weit, dass ich mit solch hochgelobten Büchern klar komme. Dazu kommt, dass das Buch nicht wirklich neue Erkenntnisse brachte. Die Tatsachen, die in dem Buch erwähnt waren, wusste ich als interessierter Mensch auch schon vorher. Und den dazu gedichteten Thriller, auf den konnte ich getrost verzichten. Alles in allem würde ich sagen, für mich persönlich war das Werk verschwendete Lesezeit. Tut mir leid, wenn dies jetzt irgendwem schwer aufstößt, allerdings ist dies meine Meinung zu "Schwarze Flaggen". Wer keine Ahnung von der Materie hat und gerne ausgeschmückte Romane lesen mag, ist hier wohl genau richtig. Wer allerdings interessiert, die Grundzüge des Inhaltes schon über Medien jeglicher Art selbst verfolgt hat, bekommt hier keine neuen Einsichten.

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Die zwei Freunde Matthias und Rita werden im Krieg gegen die Titanen und dem Fall der Mauer von Shingashina getrennt. Während Matthias als behüteter Kaufmannsohn aufwächst, wird Rita eine Kämpferin. Getrennt in zwei Orten ereilt die beiden ihr Schicksal. Rita muss gegen den Ansturm von Titanen kämpfen. Anschließend hat sie nicht nur den Kampf gegen die Titanen. Sie muss die letzten überlebenden Kämpfer anführen und in ihrer Stadt für Ordnung sorgen. Matthias hingegen will unbedingt zu Rita und sie retten. So schließt er sich einer Diebesbande an, um zu ihr zu gelangen. "Attack on Titan 1 - The harsh Mistress of the City" ist eine Spin-Off Novele aus der Welt von Attack on Titan. Das Buch ist optisch sehr schön und ist mir gleich ins Auge gefallen. Im Inneren finden sich auch ein paar Bilder, die sehr schön gezeichnet sind. Die Story selbst ist wohl eher für Leser, die die Materie bereits kennen. Es wird nicht sehr auf die Titanen, ihr Aussehen oder sonstiges eingegangen. Hier wird definitiv Vorkenntnis verlangt. Auch hat mich die Geschichte nicht wirklich vom Hocker gehauen. Ritas Seite hat mir soweit sehr gut gefallen. Matthias hingegen war mir einfach nur unsympathisch und total nervig. Das typische Söhnchen, das ohne Nachdenken handelt. Dazu möchte ich hier ausdrücklich eine Bitte an die Macher, Übersetzer und Schreiber von Mangas und Novellen richten. Bitte, bleibt bei den japanischen Namen. Es tut einfach nur weh, wenn solche Figuren Namen wie Rita, Matthias, Doris oder Henning haben. Leute, das geht gar nicht! Das Buch kann man lesen, muss man aber nicht. Ich werde mir den zweiten Teil wohl auch nicht kaufen. Das Werk ist mit Sicherheit für "Attack on Titan" Fans ein Muss. Es gehört wohl auch in jede Fan Sammlung. Die restlichen Interessierten sollten sich wohl eher an die richtigen Manga halten, anstatt dieses Buch zu kaufen.

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