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Alle Rezensionen von Zsadista

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Absaroka County, Wyoming. Walt Longmire ist seit 25 Jahren dort Sheriff. Auf einem abgelegenen Acker wird eine Leiche gefunden. Longmire schickt zuerst Vic dahin, weil er glaubt, dass die beiden Betrunkenen ihn auf den Arm nehmen wollen. Doch es handelt sich wirklich um eine Leiche. Genauer gesagt um die Leiche von Cody Pritchard. Dieser sollte mit ein paar Kumpels vor zwei Jahren ein behindertes Indianermädchen vergewaltigt haben. Da die Jungs nicht verklagt wurden, tippt Longmire auf einen Rachefeldzug. Auch wenn Walt selbst mit dem Urteil mehr als unzufrieden war, kann er jegliche Art von Selbstjustiz nicht gelten lassen. Longmire macht sich auf den Weg, den Mörder zu finden und dingfest zu machen. "Longmire : Bittere Wahrheiten" ist ein Roman aus der Feder des Autors Craig Johnson. Das Cover ist einfach eine Wucht. Ich finde es sehr gelungen und es ist mir auch gleich ins Auge gefallen. Auf dem Cover wird das Buch als "Original Bestseller zur TV-Serie" beschrieben. Dem muss ich definitiv widersprechen. So wurde ich nämlich ziemlich in die Irre geführt. Das Buch wurde bereits 2004 geschrieben, die Serie selbst ging erst 2012 an den Start. Der Teil "Bittere Wahrheiten" wurde in der ersten Staffel als Teil 10 verfilmt. Nun ist es so schon schwierig, 45 Minuten Film in ein 500 Seiten Buch zu verlängern. Dies sieht nach dem Wissen, dass das Buch vorher bestand, schon ganz anders aus. Als Fan der Serie tat ich mich mit dem Buch doch etwas schwer. Zum Vergleich mit der Serie ist im Buch fast alles anders. So tauchen auch Personen auf, ich musste da wirklich nach googeln, die in der Serie gar nicht existieren. Nach den ersten Seiten blendete ich dann die Serie für mich komplett aus und las nur noch das Buch als eigenständiges Werk. Es war zwar doch sehr schwer für mich, da ich die Figuren in der Serie einfach gerne mag, doch ich versuchte es einfach. Wenn ich das Buch als Einzelstück sehe, war die Geschichte richtig gelungen. Es gab zwar Längen, gerade am Anfang, doch fand ich das so gewonnene Hintergrundmaterial gar nicht mal so schlecht. Die Hauptfiguren mochte ich auch im Buch. Sympathisch, gradlinig und mit einem Hauch schwarzen Humors, wie in der Serie auch. Sehr westernmäßig fand ich das Buch jetzt nicht. Auch nicht die Serie. Nur weil die da Cowboyhüte tragen und neben einem Indianer-Reservat leben, ist das noch lange kein Western für mich. Eher einfach ein guter Krimi mit ungewöhnlichem Hintergrund und außergewöhnlicher Optik. Ich kann das Buch als neue Art Krimi wirklich weiter empfehlen. Für Fans der Serie sowieso, obwohl das Buch halt sehr von der Serie abweicht. Trotzdem war ich begeistert von dem Werk. Ich freue mich schon auf den Folgeband von Longmire.

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Lady Mechanika ist auf der Jagd nach einer Kreatur. Als sie sie endlich stellen kann, stellt sich heraus, dass das Wesen wie Lady Mechanika halb mechanisch ist und auch noch sprechen kann. Voller Hoffnung, das Wesen könnte ihr sagen, wo sie selbst her kommt, verschont sie sein Leben und will ihm helfen. Doch die Kreatur wird vor ihren Augen ermordet. Aber dieses seltsame Wesen ist nicht das einzige, das halb mechanisch ist. Aber auch das Mädchen, das kurze Zeit später auftritt, findet den Tod. Lady Mechanika macht sich auf den Weg, ihre Herkunft heraus zu finden. Denn irgendjemand hat auch an ihr herum gebastelt. Und sie will wissen, wer zu so etwas fähig ist! "Lady Mechanika 1" ist der erste Teil der Steampunk Comic Serie aus der Feder des Autors Joe Benitez. Optisch ist mir der Band sofort ins Auge gefallen. So viele Steampunk Geschichten, bzw. Comic gibt es ja nicht. Das Werk ist ein großes schweres Buch mit entsprechender Seitenzahl. Allerdings ist hier nicht jede Seite mit der Geschichte versehen. Es gibt einige Seitenfüller die einfach leer sind. So fängt die eigentliche Geschichte dann auch erst auf Seite 10 an. Am Ende sind dann auch noch 11 Seiten mit Zeichnungen von Lady Mechanika zu finden. Ich fand sie wirklich sehr gelungen. Der Zeichenstil gefällt mir eigentlich durchweg. Lady Mechanika hat auch beständig einen neuen Auftritt. Meistens haben die Comic Figuren durchweg die gleiche Kleidung an und ändern sich eher weniger oft. Deswegen finde ich es hier wirklich sehr schön, dass der Autor ständig neue Kleidung für Lady Mechanika erfunden hat. Auch die Details von allem sind sehr gut heraus gearbeitet. Dabei ist es egal, ob es sich um Kleidung, Waffen oder die Umgebung handelt. Die Geschichte selbst hat mich auch direkt in den Bann gezogen. Ich brauchte nicht wirklich lange, um zu wissen, worum es geht und darin abzutauchen. Den Preis finde ich für einen Comic wirklich sehr heftig. 19,80 Euro für einen Abend Lesevergnügen ist schon ziemlich happig. Da der zweite Teil allerdings erst im Februar 2018 erscheinen wird, ist der Preis noch bezahlbar. Monatlich könnte ich mir so ein Exemplar wirklich nicht leisten. Auf der anderen Seite muss ich jetzt noch ewig warten um zu wissen, wie die Geschichte weiter geht. Also, heißt es hier für mich leider, ich muss warten. Für den ersten Band vergebe ich aber gerne 5 Sterne, weil mir, bis auf den Preis, ansonsten wirklich alles gefallen hat.

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Das Imperium ist am Ende. Fast alles ist vernichtet, doch die Bestien sind immer noch da. Tejohn und Cazia müssen sich jeweils ihren eigenen Kämpfen und Herausforderungen stellen. Bis sie dann endlich aufeinander treffen. Ihre Aufgabe ist schwierig, müssen sie doch die Menschheit retten. Und wer ist jetzt der große Feind, der an der Vernichtung so vieler Lebewesen die Schuld trägt? "Die Quelle der Schatten" ist der dritte und letzte Band der Trilogie aus der Feder des Autors Harry Connolly. Der ausführliche Schreibstil des Autors ist auch im dritten Band gleich geblieben. Die erste Hälfte des Buches ist auch noch Recht spannend. Zum Ende hin zieht sich die Geschichte wirklich dahin. Es scheint mir, als sollte der Leser eingelullt werden um am Ende dann mit dem Bratpfannenschlag erweckt zu werden. Was bei mir auch funktionierte, doch fragte ich mich am Ende dann, wie der Autor denn zu dieser Lösung kommen konnte. Es kam mir einfach so vor, als hätte sich der Autor in der Zeit und der Geschichte verheddert und hatte am Ende einfach keine Zeit und Idee mehr, die Geschichte rund enden zu lassen. Es sind am Schluss einfach zu viele ungeklärte oder unbefriedigte Fragen übrig geblieben. Vor allem, wie kam der Autor auf den Schuldigen, den man in den vorigen Bänden gar nicht auf dem Bildschirm hatte. Die Geschichte an sich war bis zum dritten Band eine recht gelungene Story. Mal ganz davon abgesehen, dass ich mich fragte, wo die auf dem Buchcover angekündigte Person abgeblieben ist. Leider bin ich jetzt nach dem Lesen des dritten Bandes fast so schlau, als wenn ich ihn nicht gelesen hätte. Schade für das Ende dieser Trilogie, ich hätte mir das etwas runder und besser gewünscht. Offene Ende in Büchern sind ja soweit ok, aber das hier war mir dann doch zu offen. Ich hätte da schon gerne etwas mehr erfahren. Leider kann ich hier nur 3 Sterne vergeben, es reichte beim letzten Band einfach nicht mehr für die 4 Sterne seiner Vorgänger.

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Mittlerweile ist der gewaltige Krieg Jahrhunderte her. Die Menschen leben seit ewigen Zeiten unter der Erde in der Dunkelheit. Verschiedene Gruppen haben sich unter der Erde weiter entwickelt. Die eine hat sich auf hören spezialisiert. Mit Klickgeräusche verständigen sie sich. Die andere kann Temperaturen und Wärmesignaturen unterscheiden. Doch wirklich glücklich sind die Menschen mit ihrer Situation nicht. Jared, ein Überlebender, sehnt sich nach den alten Legenden nach Licht und Farben. Jared würde zwar gerne an die Oberfläche, doch traut er sich trotz seiner Sehnsucht nicht. Doch dann geschehen merkwürde Dinge im Dunkeln und Jared bleibt nichts anders übrig, als doch den Weg nach oben zu suchen. "Dark Universe" ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors Daniel F. Galouye. Gleich vorne weg sei zu sagen, dass der Roman bereits im Jahre 1962 geschrieben wurde. Das Buch wurde nun neu verlegt und veröffentlicht. Daher muss ich gleich erwähnen, dass der Schreibstil natürlich nicht neumodisch ist. Die Geschichte ist nun einmal 55 Jahre alt und als solche muss man sie auch lesen. Die Katastrophe an sich wird erst spät im Buch erwähnt. Anfangs gibt es immer nur Andeutungen. Auch spielt die Religion in der Story eine große Rolle. Wobei es schon eine seltsame Sache ist, wenn man die Finsternis als das verteufelte Böse ansieht, wenn man beständig in ihr wohnt. Die Geschichte an sich erzählt sich schon sehr interessant. Ich bin immer wieder überrascht, auf was die Autoren dieser älteren Bücher doch gekommen sind. Zum Ende hin weißt die Geschichte jetzt nicht die große Wendung. Es endet auch nicht im großen bombastischen Finale. Mir hat die Story jedoch trotzdem gefallen. Wie schon erwähnt, man muss auch das Alter der Geschichte beachten. Es ist wie der Vergleich von alten und neuen Filmen. Die alten Filme und Bücher bestechen durch ihren Inhalt und die Darstellung, die neuen in ihrer Aktion und bildgewaltige Darstellung. Mir hat das Buch trotz allem gut gefallen. Es ist auch mit Sicherheit ein guter Lesestoff für Liebhaber älterer Science Fiction. Für Fans der neuen SF mit allen Raumschlachten und übertriebener Aktion dürfte das Buch etwas langatmig sein.

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"Du wurdest auserwählt ¿" Ja, wieder einmal wurde ich ausgewählt, mich mit dem Einsamen Wolf ins Abenteuer zu stürzen! Auf in den Kampf gegen alle Gefahren und vor allem die Piraten von Shadaki. Auch das zweite Abendteuer von Einsamer Wolf "Die Piraten von Shadaki" aus der Feder des Autors Joe Dever, lässt keine Wünsche des geneigten Spielbuch Spielers aus. Fantasy, Schlachten, Abenteuer, Kampfgeist, Schafsinn und Glück sind in diesem Band wieder mehr als genug vorhanden. Am Anfang gibt es natürlich wieder die wichtigen Sachen. In die ersten rund 50 Seiten ist alles gepackt, was man wissen muss, bevor man sich ins Abenteuer stürzt. Auf Seite 51 geht es dann direkt mit dem ersten Abenteuer los. Bis Seite 315 kann man sich dann stundenlang durch das Abenteuer kämpfen und lesen. Gegen Monster und Piraten kämpfen und sehen, dass man den im ersten Band ergatterten "Mondstein" zurück zu den Shianti Zauberern bringt. Ab Seite 317 gibt es dann sogar noch ein Bonus Abenteuer. "Die Hexen von Shadaki". Auch hier gibt es dann eine etwa 20 Seitige Einführung in das Abendteuer. Am Ende findet man dann noch die wichtigen Tabellen Kampfresultate und Zufallszahlen. Im Ganzen bietet sich hier wieder ein, bzw. zwei Abenteuer auf rund 550 Seiten. Geballte Spielbuch Atmosphäre. Wie vom ersten Band bin ich auch vom zweiten begeistert. Das Buch lässt sich recht einfach spielen und macht richtig Spaß ein zweites Mal gespielt zu werden. Ich kann den Band wieder nur weiter empfehlen.

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Auf Sylt geht ein Einbrecher um. Er steigt in Häuser älterer, alleinstehender Damen ein, stiehlt aber kaum etwas. Die Polizei ist ratlos. Karl, Hauptkommissar in Pension, ist der Meinung, dass seine ehemaligen Kollegen nichts auf den Apfel bekommen und fängt an, mit seiner Riege selbst zu ermitteln. Mit an Bord ist Onno, Charlotte und Inge. Zur gleichen Zeit hat sich Maren, die Tochter von Onno und Patenkind von Karl, nach Sylt versetzten lassen. Hier will sie Abstand von ihrem alten Leben finden und einen Neuanfang starten. Maren ist auch Polizistin und ermittelt nun in den Fällen des Einbrechers. Doch Karl und Onno trauen selbst Maren nicht zu, dass sie die Einbrecher dingfest machen könnte. Und so fängt die Schnüffelei des Vierergespanns ohne Rücksicht auf Verluste an. "Böse Leute" ist ein Krimi aus der Feder der Autorin Doris Heldt. Ich habe den Krimi als Hörbuch gehört. Normal schreibe ich an dieser Stelle "genossen". Von "genossen" kann hier leider keine Rede sein. Die Autorin liest ihr Buch selbst vor. Selten so eine monotone, emotionslose Stimme gehört. Dazu kommt, dass sie stellenweise dann auch noch sehr schnell gesprochen hat. Die verschiedenen Personen wurden in einem durchgelesen, man konnte also an Hand der Stimme keine einzelnen Personen erkennen. Ich muss immer wieder feststellen, dass Autoren meistens nicht als Hörbuchsprecher geeignet sind. Man sollte das besser den professionellen Sprechern überlassen, auch wenn das mehr kosten sollte. Die Story an sich war auch nicht gerade berauschend. Die einzelnen Personen gingen mir recht schnell auf die Nerven. Maren, am Anfang noch sympathisch, wurde mir auch ziemlich schnell zu viel. Ihr einziges Problem in dem Buch war, ihre Liebesgeschichte. Am Ende war sie für mich einfach die Dumpfbacke, die kein Rückgrat hatte. Der Haufen um Karl und Onno war auch nicht besser. Zumal ich vom Hörbuch her ziemlich durcheinander war, weil ich nicht entscheiden konnte, wer jetzt von den beiden bei der Polizei war. Einer oder doch beide? Egal, ich kann Ex-Polizisten, die ihren alten Kollegen unterstellen, dumm wie Bohnenstroh zu sein, nicht ausstehen. Wenn sie dann auch noch lügen, ihre alten Kollegen über den Tisch ziehen und sich ungefragt bei Tatorten zu schaffen machen, geschweige denn auch noch Infos und Fundstücke zurück halten, ist das Fass bei mir echt über gelaufen. Dazu kommt dann noch, dass Karl ständig die alten Kollegen und den neuen Nachfolger schlecht gemacht hat. Da hatte man das Gefühl, dass die ganze Truppe nur aus Idioten besteht, seit der Herr Ex-Chef in Pension musste. Das komplette Buch als Krimi zu bezeichnen ist, meines Erachtens, etwas übertrieben. Drama oder Liebesgeschichte wäre hier wirklich passender. Zumal der Fall am Ende nicht wirklich aufgeklärt wird. Das Hörbuch ist zu Ende und ich frage mich immer noch, was jetzt mit dem aufgenommenen Gespräch ist. Mehr sage ich dazu nicht, sonst müsste ich spoilern. Die Sache blieb auf jeden Fall ohne Konsequenzen. Im Übrigen blieb soweit alles ohne Konsequenzen. Und die nette Sache am Ende nehme ich dem Architekt auch überhaupt nicht ab. Alles völlig an den Haaren herbei gezogen. Ich weiß nicht, für mich gesehen kann ich das Buch nicht wirklich weiter empfehlen. Wer natürlich auf viel Liebesgeschichten, nervende Ex-Ermittler, null Krimistory und dämlich dastehende Ermittler steht, dürfte das Buch genau das richtige sein.

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Martin Reed ist ein Loser wie er im Buche steht. Mit 36 wohnt er immer noch bei seiner Mutter und lässt sich bevormunden. Auch auf der Arbeit sieht es nicht anders aus. Als dann aber eine seiner Arbeitskolleginnen ermordet gefunden wird, fällt sofort der Verdacht auf ihn. Da Martin auch kein Alibi hat, bzw. er nicht sagen will, was er in der Tatzeit gemacht hat, wird er von der Polizei verhaftet. Doch hat der Loser Martin wirklich die Kollegin ermordet? "Unverstanden" ist ein Thriller aus der Feder der Autorin Karin Slaughter. Thriller ist hier eher Bezeichnung. Drama wäre hier passender gewesen, auch wenn zwei Morde passieren. Außerdem hat dem Buch jegliche Spannung gefehlt. Der Inhalt war so zäh wie Gummi. Martin ist so ein Verlierer, dass man ihm selbst gerne in den Hintern treten würde. Wirklich jeder macht sich über ihn lustig und verarscht ihn. Man kann es kaum glauben. Anther "An" Albada, die Ermittlerin, ist auch nicht besser. Sie lebt seit Jahren mit einem Berg von Lügen, damit sie von ihren Kollegen angesehen ist. Die Autorin hat es geschafft, dass jegliche Person die in dem Buch einen Auftritt hat, einfach nur nervig ist. Ich habe das Buch nur fertig gelesen weil ich glaubte, am Ende kommt doch noch der Große Aha-Effekt. Der bliebt allerdings, trotz hoffen, aus. Die komplette Story ist einfach langweilig. Seitenlang wird auf Martin herum geritten, wie schlecht es doch dem armen Kerl gemacht wird und dann auch noch die elende Geschichte von An. Ich kann das Buch wirklich nicht weiter empfehlen. Selbst dann nicht, wenn man es wie ich, kostenlos aus einem Bücherschrank hat. Dort wird es auch wieder hin wandern, so ein Buch muss man nicht im Regal stehen haben.

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"Murder Park" war vor 20 Jahren eine Insel mit einem Freizeitpark. Ihr damaliger Name war "Zodiac Island". Doch nach drei bestialischen Morden wurde der Park geschlossen. Nun soll mit "Murder Park" eine neue Attraktion eröffnet werden. Der Park ist Jeff Bohner, dem damaligen Mörder, gewidmet. Anlässlich der Eröffnung werden 12 Personen auf die Insel eingeladen. Es sind Journalisten und Kamerateams, die über den Park berichten sollen. Doch gleich am ersten Abend stirbt eine Person durch einen Unfall. Ist es wirklich ein Unfall oder ist wieder ein Mörder auf der Insel unterwegs? "Murder Park" ist ein Thriller aus der Feder des Autors Jonas Winner. Ich hatte das Glück und durfte dem Hörbuch lauschen. Die Sprecher Uve Teschner, Detlef Bierstedt, Oliver Brod und Vera Teltz haben soweit ihre Arbeit gut gemacht. Die Zwischenstücke fand ich zwar etwas holprig gesprochen, der Haupttext von Uve Teschner kam allerdings sehr gut rüber. Der Thriller fängt soweit auf einer Fähre an, mit der alle Personen auf die Insel fahren. An diesem Punkt hätte ich allerdings bereits die Hauptperson Paul Greenblatt im Meer versenken können. Paul ist die unsympathische und cholerische Nervensäge in Person. Paul ist der Mensch, dem man gerne die Bratpfanne überziehen würde. Der Rest der Truppe, ist allerdings auch nicht viel besser zu ertragen. Die Story an sich, könnte ganz gut und spannend sein, zumindest laut dem Inhaltsverzeichnis. Tatsache ist jedoch, dass sich der komplette Inhalt dahin daher zieht. Und zwar so dermaßen, dass ich irgendwann angefangen habe, Kapitel weiter zu hüpfen. Und man mag es kaum glauben, aber mir haben die fast 40 übersprungenen Kapitel am Ende absolut nicht gefehlt. Vor allen Dingen der ständig herumschreiende Paul hat mir nicht die Bohne gefehlt. Das Hörbuch war schon die gekürzte Fassung, ich möchte gar nicht daran denken, wie langweilig es erst ist, das komplette Buch zu lesen. Mir hat hier wirklich jegliche Spannung gefehlt. Zumal ich mich auch gefragt hatte, warum die ganzen Interviews zwischendurch immer waren. Diese dämlichen, überflüssigen Gespräche hätte man locker weg kürzen können. Auch bin ich irgendwie mit der Anzahl der Personen auf der Insel nicht mitgekommen. Zum einen wurden 12 Personen eingeladen. Zum anderen waren mit den Personen aber auch die Chefin und das Personal mitgezählt. Aber zumindest die Chefin lädt sich doch nicht selbst ein. Kann jetzt sein, dass ich es durch das Hörbuch nicht ganz verstanden habe, dieser Punkt kann also auch an mir liegen. Im Gegensatz zu dem recht langweiligen Geschehen stand die Beschreibung der ermordeten Frauen im krassen Gegenlicht. Mir kam es fast so vor, als würden in dem Buch lediglich die misshandelten Frauen den Thriller ausmachen. Wobei es für mich immer fraglich ist, wie genau muss man jetzt wirklich solche Fantasien ausleben und dem Leser mitteilen, wenn man an anderer Stelle weniger einfallsreich ist. Das große Finale Ende habe ich mir dann komplett angehört. Den Großteil der Aufklärung war mir irgendwie schon am Anfang bewusst. Der Sinn der ganzen Sache, ist mir auch nach dem Ende nicht wirklich klar. Leider kann ich hier nicht genauer darauf eingehen, sonst müsste ich zu viel spoilern. Sollte alles wirklich nur zu dem einen Zweck gewesen sein? Ich hake das einfach mal unter "Das Hörbuch war gekürzt" ab und lasse die Gedanken an die Sache. Der Schluss war im Großen und Ganzen, für mich, sowieso etwas arg lächerlich. Diese letzten Geschehnisse waren meines Erachtens zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Das Buch musste ein Ende haben, egal wie. Nun gut, es tut mir leid, aber mehr als 1 Stern kann ich hier wirklich nicht geben. Es freut mich, dass so vielen Lesern das Buch wirklich gefallen hat. Ich persönlich konnte überhaupt nichts damit anfangen.

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Kuroe wohnt in einem alten Schrein. Immer wieder kommen Mädchen dahin um sich zu überzeugen, ob die alte Legende, die man sich erzählt, auch stimmt. In dem Schrein soll jedem seine Schuldgefühle genommen werden. Doch es ist ganz anders, als die Mädchen denken. "Tsumitsuki" ist ein Einzelband aus der Welt der Horrorkurzgeschichten. Das Cover hat mich in seiner Einfachheit direkt angesprochen. Die Zeichnungen selbst sind auch sehr gelungen. Die Art der Zeichnungen sind für mich in der Comic und Manga Welt sehr wichtig. Sind sie nicht gelungen, interessiert mich die Story auch nicht. Daher habe ich zu dem Manga gegriffen. Er erscheint auch auf dem ersten Blick sehr düster und deprimierend. Die einzelnen Storys selbst werden dann mit der Zeit etwas langweilig. Das System dahinter ist doch immer das Gleiche. Es wird nicht spannender, die Sache dümpelt einfach von Geschichte zu Geschichte weiter. Auch fraglich, warum hier an der Schule nichts passiert, als doch auffällt, dass ständig Mädchen verschwinden. Auch mit der Geschichte an sich konnte ich jetzt nicht wirklich viel anfangen. Am Ende gibt es auch nicht wirklich eine Erklärung für das Ganze. Daher kann ich sagen, das Cover und die Zeichnungen sind wirklich gelungen. Der Inhalt selbst konnte mich weder fesseln, noch war es für mich irgendwie spannend und mitreißend. Ich kann den Manga jetzt nicht wirklich weiter empfehlen.

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Im Jahre 2126 wird ein neues Onlinegame veröffentlich, das ungeahnte Spielmöglichkeiten eröffnet. Doch 12 Jahre später, werden die Server schon wieder down gefahren, weil es mittlerweile an interessierten Spielern fehlt. "Momonga" ist der Chef der größten Gilde auf dem Server und hat seine Leute dazu aufgerufen, mit ihm die letzten Sekunden auf dem Server zu verbringen. Doch am Ende ist er doch alleine und wartet auf das Aus des Games. Doch irgendetwas ist wohl schief gelaufen. Über der Downtime ist Momonga immer noch im Game. Allerdings ist alles anders geworden. Die NSCs des Games haben auf einmal ein Eigenleben und reden mit ihm. Dazu hat sich die Welt verändert und Momonga kann sich auch nicht mehr ausloggen. Doch will der Realplayer von Momonga überhaupt noch aus dem Game heraus? Und was erwartet ihn in einer Welt, die nun nicht mehr nach dem vorherigen Spielprinzip funktioniert? "Overlord 1" ist der Auftakt einer Manga Serie über ein MMORPG Spiel. Die Zeichnungen sind wirklich gelungen und haben mich direkt in den Bann gezogen. Das Cover wirkt auf den ersten Blick etwas unruhig, hat mich aber trotzdem sofort angesprochen. Ich habe selbst jahrelang das Onlinegame LineageII gezockt und fand auch hier direkt in sie Story hinein. Alle Abkürzungen waren mir gleich geläufig. Mir macht die Story unheimlich Spaß zu lesen. Wobei dieses Liebesgedöhnse zwischen Momonga, jetzt Ainz und Albedo hätte nicht sein müssen. Auch kann ich sehr dem Spieler von Momonga nachempfinden. Ich persönlich hatte auch schon mehrere Server downs bei LineageII mitgemacht. Wenn man sich etwas aufgebaut hat und dann gelöscht wird, das macht einem schon fertig. Ich werde an dieser Serie auf jeden Fall dran bleiben. Ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht. Ich kann den Manga wirklich nur weiter empfehlen, vor allem an alle MMORPG Spieler!

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