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Alle Rezensionen von Zsadista

Seite 1 / 50
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Mittlerweile sind über 22 Jahre nach dem Ausbruch der Seuche vergangen. Fast die komplette Menschheit hat es dahin gerafft. Es sind nur verschiedene Gruppierungen übrig geblieben. Zum einen die Überlebenden und zum anderen die Sicks. Sicks haben die Seuche zwar überlebt, sind nun aber zu entstellten Wesen geworden. In dieser Welt lebt nun Doran. Er ist ein Loner und zieht mit seinem Hund Churchill durch die Lande. Durch Zufall trifft er auf Curt. Doch Curt stirbt und hinterlässt in seinen Sachen Doran eine Karte. Diese Karte soll zu dem Lager der Prepper führen. Eine Gruppe, die so ziemlich alles hat, was das Herz begehrt. So macht sich Doran mit Churchill auf den Weg, das letzte Paradies auf Erden zu finden. Doch so einfach ist das in dieser Welt nicht mehr. Mehr als eine Gruppe, hat es auf das Leben der beiden Streuner abgesehen. Und dann stellt sich noch die Frage, ist das Lager der Prepper wirklich der ersehnte Fleck Erde, an dem noch alles in Ordnung ist? "Prepper" ist eine Dystopie aus der Feder des Autors Felix A. Münter. Das Cover selbst lässt eher auf einen Western, als auf eine Dystopie schließen. Da wäre es etwas von Vorteil, wenn hier gleich eine Dystopie zu erkennen wäre. Ich hatte mir das Buch nur näher angesehen, weil es von Felix A. Münter geschrieben wurde. Western lese ich nämlich nicht und hätte so das Buch fast übersehen. Der Schreibstil ist wie immer genau mein Geschmack, flott, spannend und düster. Trotz dass das Buch in der Mitte etwas zäh wird, hat mir die Geschichte mal wieder gut gefallen. Gelungen finde ich immer, wenn die Personen in den Storys nicht die glänzenden Helden und Supertypen sind. Ich finde, so etwas macht Bücher dann etwas realistischer, was mir natürlich richtig gut gefällt. Auch gibt es von der Story her die ein oder andere Überraschung. Man merkt schon, dass hier was nicht stimmt, aber liegt man da auch richtig? Und dann wird man wieder von seiner Spur abgebracht und in eine andere Richtung gelenkt. Da macht es wirklich Spaß weiter zu lesen, ob man nun Recht hat oder falsch liegt. Ich finde das Werk in sich einfach gelungen, auch wenn man ab und an über ein paar Längen klettern muss. Ich kann "Prepper" gut an Dystopie Fans weiter empfehlen. Hier macht man wirklich nichts falsch.

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Ich halte mal wieder ein Spielbuch in meinen Händen. Diesmal ist es "Fabled Lands - Die Legenden von Harkuna 2". Nachdem ich vom ersten Band nicht ganz so begeistert war, gebe ich dem zweiten Teil doch noch eine Chance. Das Spielbuch besteht auch hier wieder aus zwei Bänden, zum einen "Das Meer des Schreckens" und zum anderen "Die Täler der Finsternis". Auch hier ist es eine Neuauflage alter Bände aus dem Jahr 1996. Was ich inhaltlich allerdings nicht merkte. Bei der Aufmachung gilt auch hier wieder, die Karte am Anfang ist einfach zu klein. Ich habe sie links liegen lassen, weil ich das Buch nicht auseinander drücken wollte, weil ich Leserillen nicht leiden kann. Der Aufbau ist soweit identisch mit dem ersten Teil. Aktionsblatt, Codewörter, eine bessere Karte, Notizmöglichkeiten, Kurzregeln, sechs verschiedene Charaktere, Tagebuch und Kurzregeln. Das gleiche Muster findet man auch vor dem zweiten Buch wieder. Doch hier hat man wieder sechs andere Charaktere zum Auswählen. Wie schon im ersten Band, fand ich die Handhabung sehr schwierig. Es wird dem Spieler sehr viel abverlangt. Ständige Notizen sind wirklich notwendig. Meine Meinung hat sich gegenüber dem ersten Teil nicht wirklich geändert. Diese Reihe hat es wirklich in sich und ist nicht so einfach zu spielen, wie die anderen Spielbücher des Manticore Verlages. Auch hier gab es mir einfach zu viele Entscheidungen zu treffen. Meistens waren es nicht ganz so viele Punkte, manchmal aber dann doch auch wieder bis zu 13 Entscheidungen zu treffen. Ich verliere da gerne mal den Überblick. Auch die Sache mit den Codewörtern fand ich sehr müßig. Da muss man sehr aufpassen, damit man nichts verpasst. Auch hier ist meine Meinung, weniger wäre mehr gewesen. Das sehr komplexe Spiel hier empfehle ich nicht gerade für Anfänger. Für diese Reihe zu spielen sollte man schon ein geübter Spieler sein.

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Immer noch konkurrieren die Joker und die Asse mit den Menschen. Gegenseitig können sie sich nicht ausstehen. Wobei die Asse doch noch hoch angesehen sind, weil sie sich für das "Gute" einsetzen. Doch dann wirft die Schwarmmutter ein Auge auf die Menschheit. Und so ist eine neue Bedrohung, eine Außerirdische Bedrohung auf dem Weg zur Erde. Nur wenn alle zusammen halten, kann die Menschheit gegen die Außerirdischen bestehen. "Wild Cards 2 - Der Schwarm" ist der zweite Teil "Der ersten Generation" der Serie Wild Cards. Das Buch selbst besteht eigentlich aus mehreren Kurzgeschichten. Man könnte es schon fast als Anthologie bezeichnen. Die Geschichten fließen zwar alle in eine große gesamte Geschichte, trotzdem war es etwas seltsam zu lesen. Der Unterschied der einzelnen Autoren ist mir jetzt nicht so aufgefallen, es hätte soweit auch einer geschrieben haben können. Mit diesem Teil bin ich jetzt nicht so klar gekommen. Normal kann ich auch einfach einen zweiten Teil einer Serie lesen und weiß, worum es geht. Bei dieser Serie ist es doch etwas schwieriger und wenn man den ersten Teil kennt, ist es von großem Vorteil. Bei Gelegenheit werde ich mir den ersten Teil noch besorgen und die beiden Teile dann zusammen lesen. Von den Figuren her wirkt die Geschichte sehr aus dem Superheldenuniversum heraus gegriffen. Mir machte das nichts aus. Da ich X-Men und Co schon kenne, konnte ich mir so die Asse und Joker sehr gut vorstellen. Die Reihe "Die erste Generation" spielt auch vor der anderen Roman Reihe. Hier geht es um die Menschen kurz nach dem Ausbruch des Virus. Die Story an sich gefällt mir sehr gut. Manchmal wird hier allerdings etwas sehr ausschweifend erzählt. An manchen Ecken eine Kürzung wäre hier auch echt von Vorteil. Was mich sehr irritiert hat und mir auch absolut nicht gefällt, sind die Cover der beiden Buchreihen. Warum auch immer gehört der erste Teil der 1. Generation optisch zu den Wild Cards. Das verwirrt mich total. Ich habe es lieber, wenn die Cover einer Reihe optisch zusammen passen, damit ich auch sehe, dass sie zusammen gehören. Das ist jetzt aber nur eine Information und hat nichts mit meiner Sternevergabe zu tun. Auch wenn ich jetzt von diesem Teil nicht so begeistert war, wie von den anderen, die ich schon gelesen habe, werde ich trotzdem an der Serie dran bleiben und mir vor allem erst einmal den ersten Teil der "ersten Generation" besorgen.

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"Wie bastel ich mir einen Zombie" ist ein Sachbuch über schaurige Geschichten aus der Wissenschaft aus der Feder des Autors Frank Swain. Das Buch ist nicht zu verwechseln mit einem Zombie Roman der üblichen Sorte. Hier wird mehr auf das wissenschaftlich richtige Zombifizieren hingewiesen. Der Autor Swain greift wahrlich interessante und skurrile Themen rund um das Thema Zombie, Kannibalen und Co auf. Mit meinem schrägen Humor habe ich das Buch fast gefressen. Die Geschichten haben alle das gewisse etwas. Selbst über manche Fußnote musste ich noch schmunzeln. Da alle Geschichten wohl der Wahrheit entsprechen, gibt so manches dann aber auch wirklich zu bedenken und manch harmlose Sache gibt einem zu bedenken. Denke man nur an diesen giftigen Honig ¿ Optisch ist das Buch eher unauffällig. Wobei mir gerade das dunkelrote mit der weißen Schrift ins Auge gefallen ist. Könnte aber in einer Buchhandlung etwas unter gehen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Flott, kurze Kapitel, ein kleines Suchtbuch. So waren die rund 280 Seiten auch schnell gelesen. "Wie bastel ich mir einen Zombie" ist aber definitiv ein Buch, das ich ein zweites Mal lesen werde. Für Interessierte, was es für skurrile und interessante Geschichten aus der Welt und der Wissenschaft gibt, kann ich es nur empfehlen.

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Deutschland 1918. Der erste Weltkrieg ist vorbei und das Elend der Bevölkerung kommt so richtig heraus. Agnes Papen, ihres Berufes wegen Kriegsberichterstatterin, kommt in ihr Heimatdorf in die Eifel zurück. Sie hat es als Frau in ihrem Beruf schon nicht leicht. Aber das Elend, das sie in dem Dorf erwartet ist noch extremer. Als dann auch noch ein französischer Soldat aufgegriffen wird, eskaliert das Ganze. Richtig aufgepeitscht wird dann alles als der kranke Onkel von Agnes verschwindet. Die Gewaltspirale fängt an sich zu drehen. Elend, Hunger, Dreck und der Hass auf die Fremden tun ihr letztes und verwandeln so manch ehemals freundlichen Menschen in ein Monster. "Heldenflucht" ist ein Roman aus der Feder des Autors Jan Kilman. Vom Inhalt her könnte man einen Krimi vermuten, was mir auch so passierte. Jedoch ist das Buch wirklich als Roman anzusehen. Es passieren zwar Dinge, die man gut und gerne einem Krimi zuordnen könnte, jedoch ist das Buch eher in Richtung der Menschen und ihrer Lebensumstände einzuordnen. Ich sehe es als Buch an, dass mir die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg näher bringt und nebenbei noch mit ein paar Leichen aufzuwarten hat. Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen. Das Buch lässt sich recht schnell und gut lesen. Mit den Briefen zwischendurch konnte ich im Bezug zu der Geschichte wenig anfangen. Sie zeigen aber auch, was die Menschen in der Zeit in etwa dachten oder fühlten. Daher fand ich die Briefe zwischendurch schon sehr interessant, spannend und nahe gehend. Die Story selbst war für mich auch nicht so einfach, wie manch anderes Buch. Ich fand, dass es sehr gut das Nachkriegselend herüber brachte. Das Cover fand ich zum Inhalt nicht sehr passend. Das Bild zeigt eher eine Stadt, als dieses kleine Eifeldorf mit seinem Elend. Das Cover hätte man wirklich besser und aussagekräftiger wählen können. Trotzdem, alles in allem ein recht gutes Buch, dass einem nachdenklich zurück lässt. Da kann man immer wieder froh sein, keine Kriege und keine Nachkriegszeit mitmachen zu müssen.

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Immer wieder brennen leerstehende Scheunen und Heuschober ab. Immer in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Feuerwehr steht deswegen schon jedes Wochenende in den Startlöchern. Doch dieses Wochenende brennt ein Wochenendhaus nieder. Als das Feuer gelöscht ist, machen die Feuerwehrleute eine erschreckende Entdeckung. Diesmal scheint ein Mensch verbrannt zu sein. Doch dem Leichenbestatter kommt die tote Frau unheimlich bekannt vor. Er meint, die Dame vor drei Jahren bereits beigesetzt zu haben. Oberkommissarin Nina Moretti tritt mit ihrer Truppe auf den Plan. Sie ermittelt in der Sache und stellt fest, dass es wirklich die vor drei Jahren gestorbene Frau ist. Doch wer liegt dann in ihrem Grab? Und warum wurde die Leiche ausgegraben und konserviert? Teufelsfeuer ist der achte Roman um die Oberkommissarin Moretti aus der Feder des Autors Micha Krämer. Das Cover fand ich total anziehend. Es hat keine große Aufmachung, trotzdem finde ich, es hat das gewisse Etwas. Erst im Nachhinein bemerkte ich bei der Inhaltsangabe, dass dies bereits der achte Fall von Moretti war. Trotzdem ließ sich das Buch sehr gut lesen, auch ohne die Vorgänger zu kennen. Der Schreibstil an sich ist sehr flott und lässt sich gut lesen. Der Fall selbst gestaltet sich auch recht interessant. Ein Psychopath der Leichen konserviert. Die Idee fand ich schon ziemlich abgedreht. Die Story an sich, fand ich dann allerdings sehr zäh. Schätzungsweise besteht die Hälfte des Buches aus dem Privatleben der Ermittlerin. Tut mir leid, aber mich interessiert nicht die Bohne, dass ein Bekannter einen Herzinfarkt bekommen hat und sich das ganze seitenweise in die Länge zieht und immer wieder aufgewärmt wird. Auch interessieren mich in einem Krimi nicht die Hitzewallungen die man in einer Dachwohnung im heißen Sommer bekommt. Durch das ausführliche Privatleben von Moretti hat der Fall selbst leider ziemlich gelitten. Für meinen Geschmack waren es einfach zu wenige Ermittlungen. Auch die Seite des Psychos kam mir einfach zu kurz. Geschweige denn die Sache mit den Brandstiftungen. Die Auflösung kam dann recht fix auf den letzten 5 Seiten, Zack und fertig. Ganz einfach. Das Gesamtwerk schafft es daher nicht auf mehr als zwei Sterne bei mir. Von der Idee her, hätte der Fall richtig gut bei mir einschlagen können. Hat aber leider nicht funktioniert.

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"Wo ein Panzer ist, ist auch ein Weg." Yukari ist schon ganz aufgeregt. Sie darf endlich zum Unterricht um Panzer fahren zu dürfen. Panzerfahren ist die neue Teezeremonie für junge japanische Mädchen. Schon gleich am ersten Tag darf Yukari mit ihren neuen Freundinnen einen Übungskampf absolvieren. Mit Begeisterung lenken die Mädchen ihre gepanzerten und stark bewaffneten Kampfmaschinen ins Gefecht. Kaum ist der Übungskampf erfolgreich absolviert steht schon das nächste Event an. Ein messen der Kräfte und dem Geschick gegen das meisterliche Gloriana Team. Wird die Truppe um Yukari die Kämpferinnen des Gloriana Team bezwingen können? "Girls und Panzer 1" ist der erste Manga der erfolgreichen Anime Serie. Den Anime habe ich in Ausschnitten gesehen und fand ich schon abgefahren, deswegen musste ich auch gleich den Manga lesen. Natürlich ist die Story irre und sehr abgedreht. Mädchen fahren Panzer und schießen sich gegenseitig ab. Ich finde es einfach nur klasse und sehr humorvoll. Irgendwie erinnert mich Yukari an mich. Wenn sie einen Panzer sieht, vergisst sie alles und fällt ins Schwärmen. Panzerselig, wie es ihre Freundinnen nennen. Den Zeichenstil finde ich absolut gelungen. Gerade die Panzer sind sehr detailgenau gezeichnet. Die Mädels sind süß und teilweise auch ein bissel schräg gezeichnet. Ich musste dabei wirklich öfters darüber lachen. Der Humor der Serie ist wirklich schon einzigartig und genau nach meinem Geschmack. Ich werde natürlich an der Serie dran bleiben und weiter berichten, wie die Geschichte um Yukari und ihre Freundinnen weiter geht.

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Chise ist nach dem Einsatz ihrer Magie in einen tiefen Schlaf gefallen. Elias wacht in der Zeit über sie. Chise erwacht jedoch nur, als die Feenkönigin Titania sie erweckt. Langsam sieht Chise Elias von einer anderen Seite. Doch nicht jeder ist begeistert, dass die beiden langsam zusammen finden. "Die Braut des Magiers 2" ist der zweite Teil der Reihe um Elias und Chise aus der Feder des Autors Kore Yamazaki. Auch hier sind die Zeichnungen wieder sehr gut gelungen. Die Gefühle sind sehr ausgeprägt gezeichnet. Ich mag Chise sehr gerne und bin gespannt, wie ihre Geschichte weiter geht. Auch endet die Geschichte diesmal mit einem ziemlich großen Cliffhanger. Also kann ich nur sagen, ich werde auf jedem Fall dran bleiben.

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Alles fängt mit einem furchtbaren Unfall 2015 an. Der Scripted Reality Autor Jeremiah Salinger überlebt einen furchtbaren Unfall mit dem Helikopter der Bergrettung. Weil er unbedingt mit abgeseilt werden wollte verunglückt der Helikopter mit all seinen Passagieren an Bord. Salinger wird von Alpträumen geplagt und nimmt sich erst einmal in Südtirol, der Heimat seiner Frau, eine Auszeit. Doch er kann diese Auszeit nicht genießen. Ganz im Gegenteil. Er stößt durch Zufall auf einen Mord an drei Bergsteigern von 1985. Er ist von dem Fall so angezogen, dass er sich durch nichts davon abbringen lässt, diesen Fall zu lösen. Noch weiß er nicht, was er damit alles auslöst. "Der Tod so kalt" ist ein Thriller aus der Feder des Autors Luca D¿Andrea. Ich hatte hier das Vergnügen, das Hörbuch genießen zu dürfen. Der Sprecher Matthias Koeberlin hat seine Arbeit sehr gut gemacht. Ich habe seiner Stimme sehr gerne gelauscht. Das ist auch so ziemlich das Einzige, was mir an diesem Hörbuch gefallen hat. Ich könnte hier wirklich sagen, dass ich eine gekürzte Fassung vorgelesen bekommen habe und nicht das komplette Werk auch noch selbst lesen musste. Die Story hat mich durchweg weder mitgerissen, noch vor Spannung zittern lassen, noch sonst etwas. Manchmal musste ich mich anstrengen, damit ich mit meinen Gedanken nicht weg driftete. Salinger selbst war eine Person, die mir eigentlich von Anfang an auf die Nerven ging. Für meinen Geschmack, hat er es noch zu wenig auf die Nase bekommen. Am liebsten lief er herum und unterstellte jedem, dass er der Mörder der Bergsteiger war. Er belog seine Frau, fällte unschuldige Bäume, anstatt seiner Tochter drei Takte zu sagen, er benahm sich, als wäre er der Herr der Bretterbachschlucht und jeder muss ihm sofort Rede und Antwort stehen. Ganz zu schweigen von dem heldenhaften Tun in der Höhle. Der komplette Inhalt des Buches kam mir völlig unlogisch und an den Haaren herbeigezogen vor. Nach dem Anfang wurde es nur noch gähnend lang und langweilig. Ich frage mich, wie man so ein Buch "Thriller" nennen kann. Die Inhaltsangabe auf der CD-Hülle hat sich wirklich spannend und interessant angehört. Der Inhalt selbst brachte mich allerdings eher zum Gähnen und ich habe mehrfach die Augen verdreht bei den Taten von Salinger. Ich kann mich für das Hörbuch wirklich nicht begeistern und kann es auch nicht unbedingt weiter empfehlen. Natürlich kann sich gerne jeder selbst ein Urteil darüber bilden und sich das Buch oder Hörbuch kaufen.

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Elrics Geschlecht herrscht seit Jahrtausenden über die Dracheninseln. Doch nun scheint sich langsam das Ende zu nahen. Der jetzige Herrscher liegt im Sterben und sein Sohn ist nur ein drogensüchtiger Schwächling. Da er auch noch ein Albino ist, hebt er sich vom Rest seiner Rasse ab. Hinzu kommt, dass sein Cousin Yrkoon nach seinem Platz auf dem Thron giert. Elric bleibt nichts anderes als die Flucht übrig. Da Yrkoon auch noch seine Geliebte verschleppt hat, bleibt ihm nur übrig, einen Pakt mit dem magischen Schwert "Sturmbringer" einzugehen. Doch was er damit tut, ist ihm in dem Moment noch nicht ganz klar. "Elric - Der Blutthron" ist ein Fantasy Werk aus der Feder des Autors Michael Moorcock. Es ist eine Neuauflage des Werkes aus 1960. Da ich das Ur-Werk des Autors nicht kenne, kann ich nur über diese Ausgabe urteilen. Ich muss gestehen, dass ich mir mit epischen Werken wie "Herr der Ringe" und eben "Elric" sehr schwer tue. Die Inhaltsangabe selbst hat sich sehr spannend und düster angehört. Die Ausführung selbst war, wie erwähnt, für mich selbst schwere Kost. So, gibt es am Anfang etliche Seiten, mit Vorgerede. Gut, wenn ich die Inhaltsangabe bis zum Ende gelesen hätte, hätte ich es vorher gewusst. Allerdings lese ich den Anhang und den Rest unter der Inhaltsangabe eher weniger. So hätte ich erfahren, dass das Buch mit umfangreichem Zusatzmaterial versehen ist. Einem Vorwort, einem Interview, eine Kurzgeschichte, sowie das Skript zur Graphic Novel. Bis man dann endlich auf den eigentlichen Roman vorstoßt ist man dann auch schon auf Seite 70 des Buches angelangt. Mit der ersten Geschichte konnte ich selbst auch nicht so viel anfangen. Es erinnerte mich mehr an ein Skript für ein Theaterstück. Dieses typische, wenn vorne nur der Name des Sprechers steht und hinten dann der gesprochene Text. Mit diesen Traumszenen konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Ich habe fast nur drüber gelesen. Zum Abtauchen in die Geschichte fand ich keinen Weg. Auf Seite 252 fängt dann die nächste Geschichte an. "Elric von Meliboné" ist dann ein "normaler" Roman bis Seite 480. Trotzdem ist er in einer komischen Art geschrieben. Hier merkt man schwer, dass es sich um ein fast 80 Jahre altes Buch handelt, dass zwar überarbeitet worden ist, aber wohl stark in seiner Urfassung geblieben ist. Für ein altes Buch ist die Spannung und der Stiel mit Sicherheit passend. Jedoch für die heutige Zeit ist mir dies einfach zu langatmig und langweilig. Von Seite 480 bis 510 gibt es dann wieder ein Anhang "Aspekte der Fantasy" und andere Abschnitte, die ich nicht wirklich gelesen habe. Es war mir zu dem Zeitpunkt dann wirklich zu viel, noch mehr Informationen zu lesen, die mich nicht wirklich interessierten. Die Optik des Buches selbst ist der Hammer. Das Cover ist ein wirklicher Hingucker. Das rot schwarze Bild mit der erhobenen Schrift macht schwer was daher. Auch im Innenteil sind zwei Karten und die ein oder andere Zeichnung zu finden. Mit dem Inhalt selbst kam ich halt so gar nicht klar. Vielleicht müsste ich auch die alten Bücher kennen um von der Neuauflage begeistert zu sein. Das Werk hat mit Sicherheit seine Fans und Anhänger. Mein Fall war es eher weniger. Es war zu viel drum herum und zu wenig Geschichte für meinen Geschmack. Deswegen komme ich bei dem ersten Teil der Saga nur auf 2 Sterne im Gesamten.

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