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Alle Rezensionen von Rebecca Kiwitz

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Georgias Welt ist von jetzt auf gleich nicht mehr so wie sie war. Zuerst verlässt sie ihr Verlobter, dann verliert sie auch noch ihren Job. Da Georgia schon immer den Wunsch hatte zu Reisen entschließt sie sich nun genau dies zu tun und begibt sich auf eine Reise nach Thailand. In Thailand angekommen muss Georgia sich recht schnell eingestehen das nichts so ist wie es scheint und ja sie muss lernen, dass es viele Wege zum Glück gibt. Mich hatte bei diesem Roman hier der Klappentext angesprochen und für mich klang alles nach einem unterhaltsamen Roman vor der Kulisse Thailands. Allerdings wurde ich schnell eines besseren belehrt. Leider bin ich nur sehr schwer in die Geschichte reingekommen und ja man kann auch sagen ich habe keinen Zugriff gefunden und so ist es leider auch geblieben und deshalb habe ich den Roman dann auch abgebrochen. Die Geschichte an sich hatte sich wirklich sehr unterhaltsam angehört, aber ganz ehrlich ich fand alles zu überzogen erzählt und vielleicht kam ich auch mit dem britischen Humor nicht klar. Georgia wurde mir zu sehr als Landei und Naivchen dargestellt, auch habe ich mir mehr als einmal die Frage gestellt ob sie überhaupt einen eigenen Willen hat und wie sie allein mit ihrem Leben zurechtkommen will. Die gesamte Handlung wird aus der Sicht von Georgia erzählt und da auch die anderen Figuren zu Wort kommen wird es schon eine runde Sache für den Leser. Der Handlung ans ich konnte man recht gut folgen, doch da ich mit den Entscheidungen von Georgia gar nichts anfangen konnte bin ich auch nie warm mit der Geschichte geworden. Die Figuren des Romans fand ich alle gut beschrieben und so konnte man sie sich während des Lesens etwas darunter vorstellen. Auch die Handlungsorte fand ich gut beschrieben und ja man konnte sich etwas darunter vorstellen beim Lesen. Da dies ja der Auftakt zu einer Reihe ist, in der Georgia dann in Zukunft Lonely Hearts Reisen um die Welt anbietet, kann ich jetzt schon sagen diese Teile werden ich nicht kaufen da mich dieser hier schon nicht überzeugen konnte. Nach wirklich längerer Überlegungszeit vergebe ich zwei von fünf Sternen da es einfach von allem zu viel war für mich.

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Auf Lena hat das alte Thailand schon immer eine besondere Faszination ausgeübt und so hat sie dieses Gebiet zu ihrem Beruf gemacht. Als ihr ein altes Manuskript in die Hände fällt das von dem Leben am Königshof im 17. Jahrhundert erzählt, wird sie sofort in dessen Bann gezogen. Das Manuskript erzählt von Paolin und Lena fühlt sich zu dieser jungen Frau und ihrem Schicksal hingezogen. Je weiter Lena in die Geschichte eintaucht desto mehr muss sie sich auch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen. Ich weiß gar nicht das wievielte Buch es ist das ich von der Autorin Constanze Wilken gelesen habe. Da ich ja schon einige Bücher des Autorin gelesen habe, war ich auch hier gespannt und wenn es mich nicht täuscht müsste dies hier eine Neuauflage als Ebook sein. Ich bin wirklich sehr gut in das Buch reingekommen und obwohl ich mir extra viel Zeit für den Roman genommen hatte bin ich doch recht zügig vorangekommen. Die Geschichte ans ich ist auf zwei Handlungsstränge aufgebaut. Zum einen gibt es den Strang von Lena der in der Gegenwart spielt und dann eben den von Paolin der im 17. Jahrhundert in Siam angesiedelt ist.diese beiden Erzählstränge haben sich in der Regel bzw. bis auf einmal immer abgewechselt. Die Wechsel an sich fand ich wirklich sehr gut und da die Kapitel die im 17. Jahrhundert spielen auch zu Beginn des Kapitels gekennzeichnet sind waren diese Wechsel auch kein Problem und ja dies hat den Roman auf seine Art noch spannender gemacht. Ich muss gestehen das ich etwas Respekt hatte den Roman zu lesen, denn dass Frau Wilken eine Kunsthistorikerin ist merkt man doch ab und zu wenn sie Details eine Schrankes etc. genau beschreibt wobei ich dies nicht schlimm oder so finde denn so merkt man als Leser eben sie liebt ihren Beruf. Nur bei dem einen oder anderen Roman war es dann eben etwas zu viel, aber hier war dies fast gar nicht vorhanden was ich dann doch etwas Schade finde. Die beiden Handlungsstränge empfand ich als sehr gut durchstrukturiert und so hatte ich auch keinerlei Probleme allem auch nach einer Lesepause gut folgen zu können. Ich empfand die Beschreibungen der Handlungsorte mit sehr viel Liebe erzählt und so hatte ich keinerlei Probleme mir diese während des Lesens vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Auch die Figuren des Romans fand ich sehr gut beschrieben, man konnte sie sich sehr gut beim Lesen vorstellen. Ich fand sowohl Lena als auch Paolin als sehr sympathisch und hatte Beide recht schnell in mein Leserherz geschlossen. Alles in allem habe ich mit dem Roman schöne Lesestunden verbracht und ja irgendwie war ich traurig als das Buch zu Ende war und doch war ich über den Ausgang froh, da wirklich alle offenen Fragen die man noch so hätte geklärt wurden. Ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Roman von Frau Wilken der schon parat liegt. Sehr gerne vergebe ich für das Buch die volle Punktzahl.

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Jessie Jefferson lebt inzwischen bei ihrem Vater in Hollywood. Sie hat sich recht gut in ihr neues Leben eingelebt und hat auch schon erste Erfolge als Sängerin verbuchen können. Alles scheint in bester Ordnung zu sein, wenn sie nur nicht die Beziehung mit Jack geheim halten müsste. Dann bekommt Jessie Besuch aus England, auch Tom ist mit dabei und die Begegnung mit ihm lässt Zweifel in ihr aufkeimen ob dieses Leben wirklich das ist was sie möchte. Nun ist also auch der dritte und so wie es scheint letzte Band der Jessie Jefferson Reihe erschienen. Da mir schon die vorherigen Bände recht gut gefallen haben war ich gespannt wie wohl die Geschichte weitergehen wird. Ich bin wider sehr gut in das Buch reingekommen und ich bin auch wieder sehr gut durch die Geschichte durchgekommen. Was mir gut gefallen hat, war dass die Handlung nicht Nahtlos an das vorherige Buch anschließt und man so auch ohne Vorkenntnisse an das Buch herangehen kann wenn man dies denn möchte. Allerdings würde ich schon empfehlen die beiden Vorgängerbände gelesen zu haben. Der Erzählstil den die Autorin gewählt hat empfand ich persönlich als recht angenehm. Auch hier wird die gesamte Geschichte wieder vollständig aus der Sicht von Jessie erzählt. Dadurch, dass auch die anderen Figuren zu Wort kamen ergab alles zusammen ein völlig rundes Bild für den Leser. Jessie ist ja ein 16-jähriges Mädchen das schon einiges durchgemacht hat, aber auch den ganz normalen Wahnsinn erlebt wie jeder andere Teenie auch geht es hier teilweise recht turbulent zu. Aber man kann der Handlung trotz des Hin und Her wirklich gut folgen, ob man jede Entscheidung von Jessie gut heißt bleibt einem dann selbst überlassen. Die Figuren des Romans waren alle wieder mit viel Liebe beschrieben und so konnte man sie sich während des Lesens völlig ohne Probleme von dem inneren Auge entstehen lassen. Auch die Handlungsorte fand ich alle sehr gut beschrieben und man konnte sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen. Alles in allem hat mir das Buch wieder sehr gut gefallen und ich finde es fast schon Schade, dass dies nun der letzte Teil sein soll. Für das Buch vergebe ich sehr gerne die volle Punktzahl.

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Carolina und ihre Freundin Sina reisen nach Schottland da sie den Auftrag erhalten haben eine Hochzeit in den Highlands auszurichten. Doch Leider ist die Reise kein Kinderspiel, denn das Anwesen ist mehr als heruntergekommen und nun ja mit dem Verwalter kommt sie auch nicht wirklich zurecht. Da mich hier der Titel angesprochen hatte war ich ganz gespannt auf das Buch und als ich es dann heruntergeladen hatte ging es gleich los mit dem Lesen. Leider bin ich nur sehr schwer in die Geschichte reingekommen, dann wurde es besser aber zum Schluss hin hatte ich wieder recht große Probleme beim Lesen. Woran es lag ich weiß es nicht da kann ich wirklich nur spekulieren, teilweise fand ich persönlich die Handlung etwas zu Überzogen dargestellt. Und ja was ich auch recht störend fand, war dass es immer wieder kleine Fehler in der Rechtschreibung gab manchmal fehlte die Endung, dann ergab der Satz wieder keinen Sinn durch eben die Fehler und ich denke dies hat mich doch in meinem Lesefluss behindert. Gut auch habe hier in dieser Rezension den einen oder anderen Fehler drin und dies finde ich auch bei einem Roman völlig in Ordnung, nur eben nicht in dieser Menge und gerade wenn man mit eBooks auch Geld verdienen möchte. Die Geschichte an sich war vollständig auch der Sicht von Carolina erzählt und obwohl auch die anderen Figuren zu Wort kamen hat mir doch etwas gefehlt damit es vollständig rund war. Auch der Handlung konnte man recht gut folgen, wobei mir hier manches dann doch einen Touch too much war und es so recht unglaubwürdig rüberkam Obwohl die Handlungsorte recht gut beschrieben waren, hatte ich doch leicht Probleme mir diese während des Lesens vorzustellen. Die Figuren des Romans fand ich alle sehr anschaulich beschrieben und so konnte ich mir diese während des Lesens sehr gut vorstellen. Alles in allem hat mir die Geschichte zwar gefallen, doch sie konnte mich leider nicht vollständig überzeugen und deshalb vergebe ich nur vier von fünf Sternen.

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Der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl nutzt seine Chance als er 1897 zum Königlich Bayrischen Hoflieferanten ernannt wird und eröffnet das Kaufhaus Hirschvogl am Rindermarkt. Dies war der größte Traum von ihm und seiner Frau Thea. Die Tochter Lily hat sich von Anfang an sehr für das Haus interessiert und folgt in den "Goldenen Zwanzigern" ihren Eltern in der Leitung des Hauses. Leider kann Lily dies nicht lange genießen und das Haus weiterhin mit Erfolg führen wie sie es mochte, denn Anfang der 30er Jahre wendet sich das Blatt für die jüdischen Kaufhausbesitzer. Auf diesen Roman von Heidi Rehn war ich schon längere Zeit gespannt und konnte es gar nicht erwarten mit dem Lesen zu beginnen. Dadurch dass der Roman gut 55 Jahre der Familiengeschichte umfasst, ist er mit knapp 650 Seiten auch recht umfangreich. Der Einstieg in den Roman ist mir relativ leicht gefallen und wenn man die dicke des Buches bedenkt bin ich auch recht gut vorangekommen. Etwas verwirrend empfand ich zu Beginn nur die vielen Erzählstränge, aber im Verlauf des Romans hatte ich damit immer weniger Probleme. Das Buch an sich war in drei Teile aufgeteilt, der erste Teil ist der dickste und der dritte eindeutig der dünnste. Da es sich um eine fiktive Familie handelt und somit natürlich auch das Kaufhaus fiktiv ist, konnte die Autorin hier einiges von der Zeitgeschichte mit hineinpacken und ja ab und zu empfand ich persönlich es doch als etwas zu viel. Der Handlung an sich konnte man sehr gut folgen, auch wenn es ab und zu Zeitsprünge gab hatte man nie Probleme wieder in die Handlung einzutauchen. Frau Rehn hat auch die Geschichte rund um die Kaufhäuser sehr gut recherchiert, jedenfalls empfinde ich es als Leser so, auch wenn ihr bei Karstadt ein etwas größerer Fehler unterlaufen ist welcher mich doch einige Zeit beschäftigt hat und ich erst das Internet bemühen musste um dem genau auf den Grund zu gehen. Ich bin mir allerdings sicher, dass es den wenigsten Lesern auffallen wird. Sehr gut hat mir auch der Epilog gefallen, denn so wurden noch einige Fragen geklärt die ich noch im Kopf hatte und so konnte ich das Buch mit einem guten Gefühl beenden. Die verschiedenen Figuren des Romans fand ich alle mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Zum besseren Verständnis gab es aber auch im vorderen Einband des Buches den Stammbaum der Familie Hirschvogl. Aber auch die Handlungsorte konnte man sich dank der liebevollen Beschreibungen sehr gut vorstellen. Damit man sich die Lage des Kaufhauses besser vorstellen kann gab es im hinteren Einband einen Stadtplan der Münchner Innenstadt. Mir hat dieser Roman wirklich gut gefallen und ich habe schöne Lesestunden mit ihm verbracht. Wenn ich den Roman aber mit dem Roman von Justus Pfaue vergleiche der den Titel trägt " Ein Paradies für alle" hat mir dieser mit der teilweise fiktiven Geschichte um das Kaufhaus Wertheim doch einen Tick besser gefallen und deshalb vergebe ich vier von fünf Sternen für diesen Roman hier.

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Samantha Willis verbringt nach einem Streit mit ihrem Freund den Abend mit einer Freundin. Als sie dann nach Hause möchte begeht sie den größten Fehler ihres Lebens, Sammi steigt bei einem fremden Mann ins Auto der sie auch prompt unter Drogen setzt. Als Sammi wieder zu sich kommt befindet sie sich mitten im Busch. Ihr Entführer möchte sie hier jagen und erlegen wie ein Stück Vieh. Doch diesmal hat er sich das falsche Opfer ausgesucht, denn Sammi ist Polizistin und will unbedingt lebend aus der ganzen Sache herauskommen. Dies ist der erste Roman der australischen Autorin J.M. Peace. Da ich einen recht breit gefächerten Buchgeschmack habe wurde ich von dem Klappentext angesprochen und obwohl Thriller bei mir eher weniger zu finden sind habe ich mich auf die Lektüre des Buches gefreut. Ich bin auch recht gut in den Thriller reingekommen und ja ich bin auch recht gut vorangekommen. Im großen und ganzen wird die Geschichte aus der Sicht von Sammi erzählt, wobei es insgesamt gut und gerne 9-10 verschiedene Erzählstränge gab. Da die Stränge aber wirklich immer mit einem neuen Kapitel begann, wobei hier immer der Wochentag und die Uhrzeit angegeben war hatte man keinerlei Probleme alles den richtigen Personen zuzuordnen und so ergab auch alles ein rundes Bild für den Leser. Die Handlung empfand ich als sehr gut aufgebaut und man hatte keinerlei Probleme allem folgen zu können auch wenn die Handlungsorte öfters gewechselt haben. Der Spannungsbogen war bis zum Schluss erhalten und dadurch, dass es Höhen und Tiefen gab wusste man bis zum Schluss nicht so recht wie alles ausgehen würde und ob sich wohl alles finden würde. Man merkt den Beschreibungen an, dass die Autorin als Polizistin gearbeitet hat und so über den genauen Ablauf der Polizeiarbeit Bescheid wusste und so alles sehr glaubwürdig rüberkam für den Leser. Ich persönlich fand alle Figuren des Romans sehr detailliert beschrieben und so konnte man sie sich während des Lesens sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen. Auch wenn man noch nie in Australien war konnte man sich das Buschland und die anderen Handlungsorte sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen. Alles in allem hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich habe spannende Lesestunden mit ihm verbracht. Für den Thriller vergebe ich sehr gerne die volle Punktzahl.

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Im Jahre 1843 wird der Gärtner Robert Fortune von der Horticultural Society nach China geschickt. Sofort ist Fortune fasziniert von der Landschaft und natürlich auch von der Flora des Landes. Er sammelt Pflanzen und benennt diese um diese dann getrocknet oder eingepflanzt nach England zu verschiffen. Auf einer seiner Touren trifft er auf die Schwertkämpferin Lian, irgendwie fasziniert ihn dieses Mädchen und mit ihrer Hilfe kann er nun noch mehr Pflanzen kategorisieren. Aber nicht nur neue Pflanzen lehrt im Lian, nein sie öffnet auch den Weg zu seinem Herzen. Dann lernt Fortune den Tee bzw. seine Pflanzen kennen und dies fasziniert Fortune so, dass er wirklich alles darüber lernen möchte. Für mich ist dies nicht der erste Roman den ich von der Autorin Nicole C. Vosseler gelesen habe. Da ich sehr gerne historische Romane lese und sich der Klappentext auch interessant angelesen hat, war ich gespannt wie mir dieser Roman wohl gefallen würde. Vorab kann ich schon mal sagen, dass mich der Roman nicht vollständig überzeugen konnte. Der Einstieg ins Buch ist mir nicht so leicht gefallen und es hat auch relativ lange gedauert bis ich richtig in der Handlung drin war. Ich persönlich fand den Erzählstil den die Autorin gewählt hat recht trocken und so musste ich immer wieder Pausen machen damit ich das gelesene besser aufnehmen konnte. Der Hauptteil der Geschichte wurde aus der Sichtweise von Robert Fortune erzählt, aber auch Lian hatte einen eigenen Erzählstrang und auch Jane die Zuhausegebliebene Ehefrau von Fortune kam zu Wort. Gut gefallen hat mir hier, dass wirklich jede Person eine eigene Schrifttype hatten, wobei die von Robert und Lian sich doch recht stark ähnelten und mich dies doch immer wieder verwirrt hat beim Lesen. Zwar gab es die Wechsel immer nur zu Beginn eines neuen Kapitels, doch wenn man nicht genau hingeschaut hat, hat man den Wechsel auch schnell verpasst da es hier wirklich nur Nuancen sind. Womit einige Leser vielleicht auch Probleme haben könnten, sind die Notizbucheinträge von Fortune da sie im Gegenteil zum restlichen Text um einige Schriftgrößen kleiner waren. Die Handlung an sich war sehr gut aufgebaut und man hatte keinerlei Probleme dieser als Leser folgen zu können. Für mich persönlich war nur das eine oder andere einfach zu ausführlich beschrieben, so dass es mir einfach zu viel wurde gerade auch im Vergleich zum Schluss der recht schnell abgehandelt worden ist so als ob hier die Seitenzahl nicht mehr gereicht hätte. Die vielen verschiedenen Figuren des Romans waren alle mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie sich während des Lesens gut vorstellen konnte, wobei ich mir bei einem Roman von knapp 500 Seiten schon ein Personenregister gewünscht hätte. Auch die Handlungsorte empfand ich als gut beschrieben, man konnte sie sich gut vor dem inneren Auge entstehen lassen. Hier allerdings wäre es vor allem bei der Reiseroute von Fortune wünschenswert gewesen wenn es eine Landkarte im Einband des Buches gegeben hätte um diese verfolgen zu können, auch gerade bei diesem recht hohen Preis für das Hardcover hätte ich dies wirklich erwartet auch als Dienst am Leser. Wie schon vorhin geschrieben konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen und ich habe mich bei der Punktevergabe recht schwer getan und habe mich nun für 4 von 5 Sternen entschlossen.

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Georgia ist Tierärztin und hat mit dem Leben der Schönen und Reichen gar nichts am Hut. Aus diesem Grund ist sie auch wenig begeistert als ihr bester Freund sie bitter ihn in Wellington, Florida zu besuchen, aber ihm zuliebe willigt sie ein. Gleich bei der ersten Veranstaltung lernt sie den Polospieler Alejandro kennen. Alejandro ist der älteste Sohn des Del-Campo-Clans und ja auch er fühlt sich zu ihr hingezogen. Beide kommen aus völlig unterschiedlichen Welten und Georgia weiß nicht so recht was sie von allem halten soll. Dieser Roman ist mir schon vor einigen Wochen aufgefallen und als ich dann den Klappentext gelesen hatte, war ich recht angetan von dem Buch. Als ich dann die recht negativen Rezensionen über dieses Buch gelesen habe, war ich ich skeptisch und habe es deshalb noch etwas liegen lassen bevor ich es nun zur Hand genommen habe. Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen und als ich nach ein paar Seiten richtig in der Geschichte drin war, musste ich mich zwingen Pausen zu machen damit ich das Buch nicht auf einem Rutsch lese. Den Erzählstil fand ich auch gut gewählt und ich fand es auch gut, dass die Handlung abwechselnd aus den Sichtweisen von Georgia und Alejandro erzählt wurde. Denn so hatte man als Leser immer die Möglichkeit ins Seelenleben der jeweiligen Person zu blicken und ihre Entscheidungen und Beweggründe zu verstehen. Mir hat auch gefallen, dass man als Leser einen kleinen Einblick in den Polosport bekommen hat wobei man aber nicht mit Fachbegriffen oder ausführlichen Beschreibungen gelangweilt wurde. Auch die Handlung fand ich gut aufgebaut und man konnte wirklich allem sehr gut folgen. Gut, dass es ein Happy End gibt steht bei einem Liebesroman ja immer von Anfang an fest und nachdem ich einige Seiten im Buch gelesen hatte, war mir auch klar wieso hier so wenige Sterne vergeben wurde. Denn anders als bei den zur Zeit üblichen Liebesromanen stehen nicht die Sexszenen im Vordergrund sondern wirklich die Liebesgeschichte der Figuren. Von daher sollte man sich vor dem Lesen wirklich fragen ob man einen "normalen" Liebesroman lesen möchte oder doch lieber einen Erotikroman wie man sie heute meistens bekommt. Die verschiedenen Figuren des Romans fand ich alle mit viel Liebe zum Detail beschrieben und man konnte sie sich wirklich ohne Probleme während des Lesens vorstellen. Georgia hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen, aber auch Valentina hat dort ihren Platz im Laufe des Romans gefunden. Auch die Handlungsorte fand ich sehr gut beschrieben und auch wenn man noch nie in Amerika war, konnte man sich doch alles ohne Probleme vor dem inneren Auge entstehen lassen. Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe schöne Lesestunden mit ihm verbracht. Ich bin froh, dass ich mich durch die negativen Bewertungen nicht habe beeinflussen lassen denn sonst wäre mir ein schöner Liebesroman entgangen. Die beiden anderen Teile der Sage habe ich schon vorbestellt und freue mich schon drauf diese zu lesen. Sehr gerne vergebe ich für den Roman die volle Punktzahl.

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Scarlett und ihre Schwester Donatella leben mit ihrem gewalttätigen Vater auf einer recht abgeschiedenen Insel. Sie hat eigentlich nur zwei Wünsche, zum einen aus der Obhut ihres Vaters herauszukommen und zum anderen würde sie sehr gerne an dem Spiel Caraval teilnehmen. Nun hat sie die Chance erhalten das Spiel zu spielen und kann so auch ihrem Vater entfliehen. Doch Caraval ist anders als Scarlett es erwartet hätte und schon befindet sie sich mitten im Spiel bei dem es um Leben und Tod geht. Auf Scarlett wartet eine harte Prüfung und ja auch Zeit. Bei diesem Buch hier hatte mich der Klappentext neugierig gemacht und obwohl ich sonst nicht so der Fan von Fantasyromanen bin, konnte ich es nicht erwarten mit dem Lesen zu beginnen. In die Geschichte bin ich recht gut reingekommen und zuerst bin ich auch recht zügig vorangekommen, doch je weiter ich im Buch vorankam desto langsamer wurde ich. Was zum einen daran liegt, dass ich immer wieder Pausen machen musste um das gelesene sacken zu lassen. Es lag diesmal eindeutig nicht daran, dass es ein Fantasyroman war im Gegenteil dies hier mir hier wirklich sehr gut gefallen. Die Geschichte wird vollständig aus der Sicht von Scarlett erzählt, ich muss gestehen dass ich zuerst dachte es könnte so recht einseitig erzählt sein, aber da auch die anderen Figuren zu Wort kamen ergab alles zusammen ein völlig rundes Bild für mich. Ich persönlich fand auch dass die Handlung gut durchstrukturiert aufgebaut war und so konnte man allem wirklich gut folgen. Gut mit der einen oder anderen Entscheidung von Scarlett war ich nicht einverstanden, aber dies ist ja auch immer Ansichtssache. Mir hat auch gut gefallen, dass der Spannungsbogen wirklich bis zum Schluss erhalten war und am Schluss noch einiges aufgeklärt wurde. Wenn man aber den Epilog liest, dann kann man auch auf den Gedanken kommen, dass es vielleicht noch einen Teil gibt der dann die Geschichte von Donatella erzählen könnte, wenn ja wäre ich sofort dabei. Die Handlungsorte des Roman sprich Caraval waren alle sehr bildlich und mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie sich sehr gut vor dem inneren Auge entstehen lassen konnte. Es gab aber auch im vorderen Bereich des Buches einen Lageplan von Caraval zu dem man blätter konnte um sich über die genaue Lage der Orte zu informieren. Aber auch die Figuren des Romans waren alle sehr gut beschrieben und so konnte man sich auch diese während des Lesens gut vorstellen. Scarlett fand ich von Anfang an sehr sympathisch und hatte sie recht schnell in mein Leserherz geschlossen. Doch auch Julian fand ich recht sympathisch. Alles in allem habe ich wirklich schöne Lesestunden mit dem Buch verbracht und obwohl ich nicht unbedingt auf zu viel Fantasy stehe konnte mich das Buch vollständig überzeugen und so vergebe ich gerne die volle Punktzahl.

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Marianne wurde von ihrem Vater mehr oder weniger bei ihrer Großmutter in Bath von heute auf morgen untergebracht. Sie langweilt sich sehr in der Stadt und würde viel darum geben dem allen zu entkommen. Deshalb freut sie sich auch sehr als sie von ihrer Zwillingsschwester Cecily eine Einladung erhält mit ihr den Sommer auf dem Landsitz Edenbrooke zu verbringen. Eigentlich verläuft ihr Leben in geordneten Bahnen, doch kaum ist sie in Edenbrooke eingetroffen wird Mariannes Leben völlig durcheinander gewürfelt und auch ihr Herz ist mehr als verwirrt. Dies ist der Debütroman der amerikanischen Autorin Julianne Donaldson. Mich hatte der Klappentext sofort angesprochen und da ich sehr gerne Historische Romane lese und gerade Regency Romane mich immer wieder reizen war ich auf diesen hier recht gespannt. Der Einstieg ins Buch ist mir wirklich sehr leicht gefallen und auch wenn ich etwas länger gebraucht habe, hat mir der Roman wirklich gut gefallen. Man muss jetzt nicht unbedingt ein Liebhaber von Jane Austen oder Charlotte Brontë sein, aber hilfreich ist es natürlich schon. Denn der Roman ist genau in deren Zeit angesiedelt und ja so findet man eben auch schneller rein. Hier in idesem Roman geht es um eine klassische Liebesgeschichte in der Marianne ihre Gefühle für einen jungen Edelmann entdeckt und es durch Intrigen und Missverständnissen zieht bis es zum Happy End kommt welches aber von Anfang an feststeht. Die Geschichte wird vollständig aus der Sicht von Marianne erzählt, doch da auch die anderen Figuren intensiv zu Wort kamen ergab alles zusammen ein rundes Bild für den Leser. Ich persönlich fand die Handlung sehr gut durchstrukturiert und so hatte man keinerlei Probleme allem gut folgen zu können. Gut die eine oder andere Entscheidung hätte man vielleicht anders getroffen, aber man muss ja auch immer bedenken in welchem Jahrhundert der Roman spielt. Die verschiedenen Figuren des Romans waren alle mit viel Liebe zum Detail beschrieben und man konnte sie sich während des Lesens sehr gut vorstellen. Marianne hatte ich von Anfang an sofort in mein Leserherz geschlossen. Auch die Handlungsorte fand ich sehr gut beschrieben und so konnte man sie sich ohne Probleme beim Lesen vor dem inneren Auge entstehen lassen. Der Roman ist eindeutig eins meiner Lesehighlights 2017 und ich werde ihn bestimmt erneut zur Hand nehmen um ihn zu lesen. Auf einen neuen Roman der Autorin bin ich jetzt schon gespannt. Für den Roman vergebe ich sehr gerne die volle Punktzahl.

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