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Alle Rezensionen von Zsadista

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Amos Decker ist tief gefallen. Seine Familie wurde brutal ermordet. Er stürzt regelrecht in die Gosse ab. War er einst ein guter Cop, ist er jetzt mehr schlecht als recht ein mittelmäßiger Detektiv. Dann trifft er eines Tages seine alte Kollegin wieder. Die erzählt ihm, dass sich ein Mann gemeldet hat, der die Morde an seiner Familie gesteht. Decker muss unbedingt mit dem Mann reden. Fast gleichzeitig geschieht in einer Schule ein Amoklauf bei dem mehrere Lehrer und Schüler erschossen werden. Haben die zwei Ereignisse etwa miteinander zu tun? "Memory Man" ist der erste Teil der Serie um den abgehalfterten Detektiv Amos Decker aus der Feder des Autors David Baldacci. Ich habe das Buch als gekürztes Hörbuch genossen. Der Sprecher Dietmar Wunder hat hier wieder absolut geniale Arbeit geleistet. Ich glaube, hätte es hier nicht so ein guter Sprecher gegeben, hätte ich dem Hörbuch einen Stern weniger gegeben. Der Geschichte an sich hat schon ein paar Haken, die nicht ganz passen. So wird zum Beispiel mit seiner Frau und Tochter der Schwager ermordet. Bis zum Ende des Hörbuches wird nicht geklärt, warum der Schwager Bier trinkend in seiner Küche saß. Bzw. was seine Schwestern dazu gesagt haben. Zumal beide nicht in der Nähe wohnten. Ich mutmaße, dass es sich hier um einen Übersetzungsfehler handeln könnte. Kann aber auch sein, dass das Thema im ausführlichen Buch besser erklärt und für das Hörbuch heraus gekürzt wurde. So gibt es eben auch noch mehrere Dinge, die etwas unlogisch erscheinen. Auch das Ende war vielleicht etwas an den Haaren herbei gezogen und nicht ganz schlüssig. Gerade das Ende selbst fand ich jetzt wieder ein typisches einfaches Ende eines Krimi / Thrillers. Trotzdem hat mir das Hörbuch im Großen und Ganzen gut gefallen. Ich glaube wirklich, dass der Sprecher hier sehr viel dazu beigetragen hat, dass ich dem Buch volle 5 Sterne vergebe. Amos Decker selbst fand ich genial dargestellt. Es war hier mal nicht der smarte, gutaussehende Herzensbrecher, wie sonst immer in Büchern. Er war übergewichtig und herunter gekommen. Klar war er übertrieben dargestellt. Mit seinem Superhirn könnte er Superman ohne weiteres Konkurrenz machen. Auch die Tatsache, dass man mehr als zweimal erwähnen musste, dass er sein Superhirn bei einem Sportunfall bekommen hat, war zwar unnötig, hat mich jetzt aber nicht so gestört. Genervt hat mich diese geläuterte Journalistin. Die war für mich einfach unglaubwürdig. Kann sie aber auch gerade noch so verkraften, da sie doch eher in einer Nebenrolle steckte. Es war das erste Buch von David Baldacci dass ich gelesen, bzw. gehört habe. Es wird wohl auch nicht das letzte gewesen sein. Den zweiten Teil "Last Mile" habe ich bereits als Hörbuch hier liegen und es wird in den nächsten Tagen gehört.

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Ayse Yilmaz ist auf der Flucht vor ihrer Familie. Eingesperrt und zwangsverheiratet will sie so nicht mehr weiter leben. Sie ist seit drei Jahren untergetaucht und hat einen neuen Freund. Doch als sie nach einem Streit mit ihm nach Hause kommt, ist ihre Wohnung aufgebrochen. Panisch ruft sie die Polizei, weil sie ihren Ehemann und Bruder in der Wohnung vermutet. Die Polizei findet jedoch den ermordeten Freund von Ayse. Zuerst gerät sie in Verdacht, ihn umgebracht zu haben. Doch schnell kann Hauptkommissarin Liecke erkennen, dass Ayse unter Opferschutz gestellt werden muss. Nach und nach ergeben sich erschreckende Erkenntnisse in dem Fall. Es ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick erscheint. "Die Verblendeten" ist ein Krimi aus der Feder des Autorenduo Jutta Siorpaes und Jörg Schmitt-Kilian. Bekannt sind die Beiden unter dem Namen Jusi Joesk. Der Krimi ist in der Gegenwart geschrieben. Ich tue mir damit immer etwas schwer, weil ich die Erzählweise etwas seltsam finde. Dies ist aber nur ein persönliches Problem und ich wollte es nur erwähnt haben, hat aber nichts mit meiner Bewertung an sich zu tun. Die Story selbst ist wirklich spannend geschrieben. Der Inhalt ist soweit gut heraus gearbeitet und bietet einiges. Die Charaktere selbst sind entweder sympathisch, wie Hauptkommissarin Liecke oder unausstehlich wie Kommissar Lukas Arnold. Man stolpert auch über einige spannende Wendungen in dem Fall. Ich fand das Buch bis Seite 332 wirklich gelungen in allen Ecken und Kanten, auch wenn mir manchmal einige Verbindungspunkte gefehlt haben. Danach hätte ich dann auch besser das Buch zur Seite gelegt und mir die letzten 40 Seiten erspart. Dann wäre ich hier immer noch begeistert und hätte Stoff für eine 5 Sterne Rezension. Ich habe das Buch allerdings fertig gelesen und das hat mir dann die ganze Euphorie genommen. Auf den letzten Seiten musste dann unbedingt und mit aller Macht noch eine Liebesgeschichte reingequetscht werden. Dazu kommt dann noch, dass es die unglaubwürdigste und unnötigste aller Zeiten ist. Es hat mir die Person Lena Liecke mit einem Schlag absolut unsympathisch gemacht. Dazu kommt, dass die Lösung des eigentlichen Falles nur noch so hopplahopp im Hintergrund abgearbeitet wird. Es kam mir schon so vor, als hätten die Autoren selbst keinen richtigen Plan, wie sie den Fall rund hätten abschließen können. Da gesteht der Täter am Ende einfach alles so mir nichts dir nichts. Super, dann braucht man gar keine Beweise mehr vorzulegen. Mir hätte es besser gefallen, wenn anstatt des Liebesgeturtels einfach die Lösung des Falles anständig behandelt worden wäre. Die letzten drei vier Seiten sind dann wieder bombe, wie der Anfang des Buches. Der Fall selbst ist sehr interessant und passt in unsere Zeit. Jedoch waren mir manche Verbindungen nicht so ganz klar und ich hätte mir noch mehr Auflösung darin gewünscht.

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Fitz Chivalric ist der Bastard des Königs. Er ist am Hofe geduldet, hat aber keine großen Aufgaben. Trotzdem ist ihm der ein oder andere wohl gesonnen und er erhält sogar eine Ausbildung. Er wird heimlich zum Assassinen ausgebildet und steht in Lohn und Brot beim König. Dann wird das Land von Piraten angegriffen. Horden fallen in das Land ein und verwandeln die Menschen zu sogenannten Zombies. Gefühllos fallen diese Menschen über ihre Nächsten her. Fitz muss sich diesem Gegner stellen. Doch reicht seine Kraft aus, um den Massen die Stirn zu bieten? "Die Gabe der Könige" ist der erste Band der Reihe "Die Chronik der Weitseher" von Robin Hobb. Die Cover der Bände lassen an "Das Lied von Eis und Feuer" denken. Optisch verziert mit dem Hirsch, dem Wolf und dem Greifen. Dazu findet man auf dem Umschlag auch einen Aufkleber von George R.R. Martin. OK, mittlerweile muss der Name wohl auf Fantasy Büchern stehen, damit sie verkauft werden. Keine Ahnung, ob der Autor selbst so viel Zeit hat, solche Berge an Bücher zu lesen, zu denen er seine Meinung aufdrucken lässt. Gut, das ist eine andere Sache ... Den Inhalt der Geschichte fand ich leider mehr als zäh. Fantasy ohne Elfen, Drachen, Zwerge und Konsorten finde ich im Prinzip sehr gut. Es muss nicht immer eine immens große ausgedachte Welt sein. Doch hier kam mir die Welt eigentlich sehr mikrokosmisch vor. Das Königreich bestand im Großen und Ganzen aus einer Stadt und einem Dorf. Bei dem Piratenangriff schaffte es der König nicht einmal, eine kleine Armee aufzustellen. Womit hat er eigentlich sein Königreich erobert und hält es? Auch mit den Charakteren kam ich nicht ganz klar. Fitz war mir eigentlich so richtig egal, er nervte mich regelrecht schon. Ich fand es weder lustig noch niedlich, wie er sich ständig so dämlich benahm. Auch diese supertolle Assassinen Ausbildung verstand ich nicht. Wenn man nur im Giftmischen ausgebildet wird, ist man kein Assassine. Die Autorin hätte hier besser eine andere Bezeichnung nehmen sollen. Die Piraten erschufen Zombies. Nun gut, die Elfen und Fantasiegestalten fehlen hier in dem Buch, doch geht es dann eben nicht ohne Zombies. Die Idee war ganz nett, doch nicht wirklich mein Geschmack. Zum Ende hin wurde die Geschichte dann noch etwas spannend. Jedoch nicht wirklich so spannend, dass ich den zweiten Teil noch lesen müsste. Der Schreibstil der Autorin ist ausführlich und blumig geschrieben. Sie liebt es alles bis ins kleinste Detail zu erzählen. Mit Sicherheit gibt es viele Leser, die sich in solchen Ausführen fallen lassen können. Mir ist es einfach zu viel, wenn mir genau erklärt wird, wie der Duft zusammengestellt riecht. Für meinen Geschmack hätte das Buch um die Hälfte gekürzt sein können. Dann wäre es mit Sicherheit spannender gewesen. Aber, man muss heute ja mindestens Trilogien erschaffen. Wobei dieses Werk ja eigentlich schon 1995 geschrieben und nur neu aufgelegt wurde. Für Fans ist das Buch mit Sicherheit ein Schmaus, mir lag es eher etwas schwer im Magen. Die Story war mir einfach zu zäh und hatte zu viele unsympathische Charaktere, um hier mehr als zwei Sterne zu vergeben.

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Und wieder halte ich ein dickes fettes Spielbuch des Mantikore Verlages in meinen Händen. Für das Geld bekommt man auch hier wieder gleich zwei Bücher auf einmal geliefert. Auch der dritte Band ist aufgeteilt wie die beiden Vorbände. Am Anfang die Karte, anschließend die Charakter zum Auswählen und die Spielinfos. Auf Seite 35 kann man sich dann wie gewohnt ins Abenteuer stürzen. In diesen beiden Abenteuern wird einem wieder viel geboten. Vor allem liegt es bei der Serie nahe, dass man das Buch mehrmals durchspielt. Denn nicht mit jedem Charakter kommt man auch überall hin. Immerhin hat man 6 verschiedene Charakter zum Auswählen und jeder hat andere Vorzüge. Das Spielprinzip an sich finde ich bei dieser Serie etwas schwer. Ich habe hier viele Blätter verbraucht um mir alles zu notieren. Das Buch ist wirklich sehr komplex. Vor allem, wegen der großen Charakterauswahl. Man braucht schon eine gewisse Zeit, um durch das Buch durch zu kommen. Es lässt sich nicht so flott und einfach spielen wie andere Spielbücher. Daher empfehle ich das Buch nur an fortgeschrittene Spieler. Spielbuch Anfänger sollten sich besser an einfachere Werke halten.

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Eine junge Studentin wird auf dem nächtlichen Nachhauseweg brutal ermordet. Die Polizei findet jedoch keine Hinweise darauf, wer der Täter ist. Kurz darauf wird eine zweite Frau fast auf die gleiche Weise ermordet. Es ist diesmal eine ältere Dame, die kurz zuvor einen Streit in der Familie provozierte. Ist der Mörder hier in der Familie zu suchen? Und dann tauchen Mails auf, in denen die Dame, Fiona, von ihrer Kindheit erzählt. Aus der Zeit des zweiten Weltkrieges. In der Zeit war sie bei Chat auf der Farm, außerhalb und evakuiert von London. Doch da war noch ein anderes Kind. Aber keiner der beiden hat je davon geredet. Was geschah auf der Farm? Hat es etwas mit den heutigen Morden zu tun? "Das andere Kind" ist ein Kriminalroman aus der Feder der Autorin Charlotte Link. Ich hatte hier das Hörbuch zur Hand und lies mir den Roman vorlesen. Begeistert bin ich von der Sprecherin Gudrun Landgrebe nun wirklich nicht. Es nutzt nichts, wenn man für ein Hörbuch einen Roman in einer Leier herunter spricht. Der Zuhörer kann nicht feststellen, wann in einem Gespräch eine wörtliche Rede aufhört und wann eine andere anfängt. Wenn man den einzelnen Personen keine andere Stimme gibt, ist alles ein Brei. Vor allem, wenn man nicht mal feststellen kann, ob jetzt gerade ein Mann oder eine Frau spricht. Wenn man ein Hörbuch vertont, sollte man nicht unbedingt auf bekannte Namen setzen, sondern sehen, was der Sprecher wirklich kann oder eben nicht. Die Geschichte an sich ist so etwas von zäh und langweilig, dass ich irgendwann vergessen hatte, dass es um zwei Morde geht. Diese ewig langen Stellen, die das Leben und Liebesleben auf der Farm Ende des zweiten Weltkrieges wiedergaben, waren für mich einfach unnötig. Es hätte gereicht, wenn man das alles in einem Kapitel abgearbeitet hätte und sich dafür mehr um die Morde in der jetzigen Zeit gekümmert hätte. Die Charaktere im Buch sind auch schnell erklärt. Die Frauen alle depressiv, jammernd, können nichts und sind den ganzen Tag am Heulen über ihre ach so schlechte Situation. Um ehrlich zu sein, weiß ich auch nicht, warum manche in fremden Mails herum schnüffeln mussten um anschließend in der Vergangenheit so ausführlich zu graben. Die männlichen Charaktere waren in der Story auch nicht besser, nur anders. Kaputtes Leben, dumm, verhurt, verlogen und nervig. Die einzige Person, die ich einigermaßen in Ordnung fand, war Fiona, die böse Seele des Buches. Ich konnte ihre Reaktion in der Vergangenheit verstehen und ihre Ansprache bei der Familienfeier. Nur überlebte sie halt nicht lange. Letztens kam der Zweiteiler im Fernsehen, den ich mir aufgenommen habe. Ich wollte zuerst das Hörbuch fertig hören, bevor ich mir die Filme ansehen wollte. Ich glaube, ich erspare mir die Stunden Langeweile auch noch anzusehen und lösche die Dateien ungesehen. Ich kann mit dem Inhalt des Buches nicht wirklich etwas anfangen. Kann hier auch nichts weiter empfehlen. Fans von Charlotte Link werden mit Sicherheit begeistert sein. Ich war es wirklich nicht. Außerdem finde ich, man sollte das Genre Kriminalroman durch Drama ersetzen. Ich kann nur froh sein, dass ich eine gekürzte Fassung gehört habe. Diese Fassung war schon langweilig genug. Wenn das Hörbuch auch noch ungekürzt gewesen wäre, hätte ich wohl nicht durchgehalten. Oder es wurden alle interessanten Ermittlungsarbeiten heraus geschnitten, man weiß es nicht.

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"Die Welt des Commissaire Le Floch" ist ein Buch mit Zusatzinformationen über den Autor Jean Francois Parot und über seine Buch-Reihe über den Ermittler Le Floch. In diesem kurzen Buch wird so einiges über die Zeit im 18. Jahrhundert in Frankreich erklärt. Ich wusste bereits so einiges über die Zustände der damaligen Zeit. Auch konnte mir so einiges vorstellen, was diese Zeit betraf. Aber was ich da las, übertraf wirklich so ziemlich alles. In einem anderen Buch, das ich vorher gelesen hatte, ging es um eine aus einem Mausoleum gestohlene Leiche. Da habe ich mir schon überlegt, wie das gestunken haben muss, wenn die Toten nur hinter Holztüren gelagert wurden. In diesem Bericht wird mir jetzt klar, wie sehr das wirklich stank. Auch die anderen Infos über Sauberkeit, Käuflichkeit der Ämter, Folter, Armut, Essen und vieles mehr sind wirklich beeindruckend. Man kann nur froh sein, in der heutigen Zeit zu leben. Im Anschluss an diese Ausführungen kommt dann ein großes Interview mit dem Autor, was auch sehr interessant ist. Anschließend wird dann eine Zeitlinie erklärt, die mit wahren Begebenheiten sowie Teile aus dem Buch bestückt ist. Mir hat dieses Zusatzbuch zu dem Roman sehr gut gefallen und ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Das Buch ist wirklich empfehlenswert und das nicht nur für Leser von den Le Floch Büchern.

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Jonathan Grave wird wieder auf den Plan gerufen. Diesmal soll er den Sohn einer reichen Familie aus den Fängen seiner Entführer befreien. Doch diesmal läuft nicht alles nach Plan. Die Befreiung klappt zwar, aber sie zieht einen verdammt dreckigen Rattenschwanz nach sich. Die Leute mit denen sich Grave diesmal angelegt hat, sind keine kleinen Ganoven. Unerbittlich machen sie jagt auf ihn. Und Jonathan muss nicht nur um sich selbst Gedanken machen. Eine wilde Hetzjagd beginnt. "Keine Gnade" ist ein Thriller aus der Feder des Autors John Gilstrap. Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die Farben sind einfach der Hammer. Dazu die verwischten Lichter unten, die super zum Inhalt passen. Die Figuren auf der Seite von Jonathan Grave fand ich alle absolut gelungen. Ich mochte die Truppe auf Anhieb. Hier an der Stelle möchte ich gerne erwähnen, dass ich nicht der gleichen Meinung der anderen Leser bin. Der Stiel von John Gilstrap wird mit dem Stiel von Vince Flynn verglichen. Ich habe "American Assassin" von Vince Flynn gelesen, bzw. mich mehr dazu gezwungen den Rest des Buches zu lesen. Ich finde die beiden Autoren kann man nicht vergleichen. Schreibt Flynn über den selbstverliebten, übermenschlichen Machoman Mitch Rapp ist Jonathan Grave von John Gilstrap fast das genaue Gegenteil. Der Thriller ist hart und schnell, aber nicht übertrieben und nervend. Bei Grave ist mir gleich die Serie "The Unit" eingefallen. Ich bin von ihr so begeistert wie von "Keine Gnade". Der Schreibstil ist flott, spannend und mitreißend. Die gesamte Story ist einfach rund und ich fand keine Ecken, bei denen ich hätte meckern können. Was soll ich noch mehr schreiben, ich bin einfach komplett begeistert. Ich kann den Thriller um Jonathan Grave uneingeschränkt weiter empfehlen. Wer auf gute Aktion ohne megamäßige Übertreibungen steht, ist bei John Gilstrap auf jeden Fall richtig.

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"7 Morde, 50 Jahre Haft, 1 Leben danach" ist die wahre Geschichte des "Mittagsmörders" aus der Feder des Autors Felix Hutt. Auf rund 223 Seiten geht der Autor dem Leben des gewissenlosen Mörder und Räuber aus den 60iger Jahren nach. Für seine Verbrechen wird Klaus G. nach 50 Jahren aus der Haft entlassen und stimmt zu, dass Felix Hutt sein Leben in ein Buch fasst. Ob man so etwas eine Biografie nennen kann, weiß ich nicht. Für mich ist es eher ein Sachbericht aus der Sicht des Autors und des Täters. Anfangs war ich etwas unentschlossen mit dem Buch. Viel zu oft wurde mir auf die Mitleidsschiene gedrückt. Der arme Täter durfte 50 Jahre keine Sterne sehen, es wurde ihm 50 Jahre seines Lebens genommen. Tut mir leid, wenn ich da jetzt kein Mitleid zeigen kann, denn den ermordeten Menschen wurde weit mehr, als nur 50 Jahre ihres Lebens genommen. Vielmehr zeigt mir der Bericht auf, dass manche Täter nicht wieder in die Öffentlichkeit entlassen werden sollten. Auch bei Klaus G. wird immer wieder darauf hingewiesen, dass er an sich halten muss, damit er nicht wieder ausrastet. Für mich ist dieser Mensch einfach eine tickende Zeitbombe. Da glaube ich auch, es ist egal, ob die Öffentlichkeit den Gefängnisaufenthalt bezahlt oder das HartzIV das er bekommt. Mit den Berichten des "Mittagsmörders" zwischen den Ausführungen des Autors wird auch klar gezeigt, dass er allen anderen, nur sich selbst nicht die Schuld gibt. Vor dem Buch wusste ich von dem Fall nichts. Also ist mir aus dem Buch wirklich alles neu und ich habe nach dem Lesen des Buches auch erst gegoogelt, worum es damals ging. Daher frage ich mich jetzt am Ende, warum der Autor den Nachnamen des Täters geheim gehalten hat. Man braucht nur "Mittagsmörder" in google einzugeben und schon hat man den Nachnamen im Netz gefunden. Finde ich daher etwas unnötig, solche Geheimnisse um den kompletten Namen zu machen. Das Buch selbst hat seine Höhen und Tiefen. Fängt es mit der Mitleidsschiene an, ist der Großteil in der Mitte die emotionslose Schilderung des Täters über die Morde, wobei dies eben spannend ist und keineswegs langweilig. Kommen weiter hinten dann einige Längen. Vor allem bei der Verhandlung wird alles wiederholt. Die Story an sich ist soweit interessant, vor allem, weil es eben eine wahre Begebenheit ist. Es ist auch packend, den Vorgang aus der Tätersicht zu erleben. Trotzdem finde ich den Preis von fast 17 Euro zu rund 223 Seiten schon etwas sehr heftig.

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Die Welt ist nicht mehr so, wie sie einmal war. Doch es lag nicht an den Waffen oder den Kriegen der Menschen. Eine gewaltige Zeitkollision hat alles verschoben. Nun leben alle Zeiten in einer Linie. Im Großen und Ganzen gibt es die Dampfzeitler, die Mittelzeitler und die Alten. In dieser neuen Zeit lebt der 13jährige Diego Ribera. Sein Vater ist ein genialer Mechaniker aus der Mittelzeit, seine Mutter eine berühmte Kampffliegerin aus der Dampfzeit. Als Diegos Vater mit den Emeralds zusammenarbeiten muss passiert ein Überfall. Die Männer werden verschleppt. Diego macht sich mit etwas unkonventionellen Mitteln auf den Weg, seinen Vater zu retten. Mit ihm unterwegs ist sein Freund Petey. Aber auch zwei Mädchen kommen ungewollt mit. Paige und Lucy. Lucy ist eine Dampfzeitlerin und eine Emerald. Gegen ihre Vorstellung kommt sie doch mit, weil sie auch helfen will, ihren Vater zu retten. Somit beginnt für die Vier das große Abenteuer. "Timeless - Retter der verlorenen Zeit" ist der erste Band der Timeless Reihe aus der Feder des Autors Armand Baltazar. Ich durfte das Buch als Hörbuch genießen. Der Sprecher Stefan Kaminski ist einfach fantastisch. Er gibt jeder Figur eine eigene Stimme. Vor allem war ich von der Stimme des Kapitän Boleslavich begeistert. Die Story selbst fand ich schon eine neue interessante Richtung in der Bücherwelt. Obwohl mir so einige Epochen der Zeit gefehlt haben, fand ich die Zusammenstellung der Welten wirklich gelungen. Auch die Art und Charakter der einzelnen Personen fand ich gut heraus gearbeitet. Was mich an der kompletten Story etwas störte, war die Liebesgeschichte, die sich durch das Buch gezogen hat. Ich weiß wirklich nicht, warum in jedem Buch und für jedes Alter eine Liebesgeschichte her muss. Mir hätte es ohne Knistern und Küssen besser gefallen. Immerhin sind es für mich noch Kinder und nicht einmal Jugendliche. Natürlich war auch so alles recht übertrieben. Was diese vier Kinder alles leisten und können ist schon harter Tobac. Aber es ist ein Kinder- und Jugendbuch und dann darf das natürlich auch so sein. Trotzdem kann ich das Buch wirklich jedem Leser empfehlen, der Fantasy, Science Fiction und Steampunk Geschichten mag. Denn dieses Buch ist eine Mischung der drei Genre. Nachdem ich jetzt noch gesehen habe, wie absolut fantastisch das gebundene Buch aussieht, muss ich mir der unbedingt auch noch zu legen. Nur um in diesen wahnsinnig tollen Bildern zu versinken. Ich bin auf jeden Fall jetzt schon gespannt auf den nächsten Teil der Reihe.

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Paris, 1761. Nicolas Le Floch hat das Glück als Waisenjunge einen guten Vormund zu bekommen. Er ermöglicht Nicolas eine gute Ausbildung und schafft ihn dann zum Pariser Polizeipräfekten. Hier beginnt er seine Karriere als Ermittler im Auftrag seiner Majestät. Bei Lardin, ein Vorgesetzter, bekommt er ein Zimmer. Doch dann verschwindet Lardin. Angeblich bei einer geheimen Mission. Le Floch bekommt den Auftrag, Lardins verschwinden zu untersuchen und gerät in die dunkelsten Gassen und in den größten Dreck von Paris. Was steckt hinter dem geheimnisvollen Verschwinden von Lardin? "Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel" ist der erste Teil der Reihe um den französischen Ermittler Le Floch aus der Feder des Autors Jean-Francois Parot. Das Cover des Romans ist jetzt nicht so auffällig, wie so manch anderes Cover. Trotzdem bin ich direkt darauf aufmerksam geworden. Der goldene Punkt "Ein historischer Paris-Krimi" war bei mir ausschlaggebend. Hat man das Buch allerdings erst mal in Händen, dann sieht man erst, wie toll das Cover gearbeitet ist. Dieser dunkle Glanz ist wirklich fantastisch. Im Umschlag innen ist dann auch eine große Karte von Paris. Darin verzeichnet sind die Punkte, die für den Krimi wichtig sind. So kann man immer nachsehen, wo man sich in Paris gerade befindet. Am Ende des Buches befindet sich ein etwa zwanzig Seiten großer Anhang. Darin sind wichtige Sachen und Personen erklärt. Ich habe das vor Beginn des Buches gelesen und musste so nicht zwischendurch hinten nachlesen. Die ersten Kapitel erscheinen noch etwas langatmig, weil man das ganze Vorleben von Nicolas erzählt bekommt. Doch die Geschichte selbst nimmt dann relativ schnell an Fahrt auf. Es wird spannend und interessant, wie sich die einzelnen Personen geben und dargestellt werden. Nicolas an sich erscheint etwas gestelzt und eitel. Ich fand das für die Zeit sehr passend und gut beschrieben. Auch die anderen Figuren fand ich sehr identisch mit der Zeit. Der Autor hat es wunderbar bis ekelhaft auf Papier gebracht, wie es in der Zeit von 1760 in Paris war. Dreckig, arm und brutal. Alleine die Beschreibungen der Folter muss man erst einmal verkraften. Wenn man es nicht durch die Geschichte besser wüsste, könnte man meinen, die Vorgehensweisen bei der Folter wären reine Erfindung. Sind es allerdings leider nicht, also sollte der geneigte Leser doch vorher wissen, dass dieses Buch nichts verheimlicht. Ich fand den ersten Band der Reihe wirklich sehr stark geschrieben und bin gespannt, ob der Autor mit den nächsten Bänden dieses Level halten konnte. Die Originalausgabe ist bereits im Jahre 2000 veröffentlicht worden. In Deutschland wurde die Serie erst 2017 entdeckt und in deutscher Sprache aufgelegt. Ich bin über diese Entdeckung wirklich froh. Wer historische Krimis mag, liegt hier mit Sicherheit richtig. Ich war wirklich begeistert.

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