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Alle Rezensionen von Zsadista

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Fletcher hat nun ein Jahr im Gefängnis verbracht. Seine Verhandlung steht bevor. Und hier wird auch nichts unterlassen, Fletcher weiterhin im Gefängnis schmachten zu lassen. Seine Feinde würden ihn am liebsten auslöschen. Doch der Prozess geht etwas anders aus. Fletcher und seine Freunde sind jetzt fast fertig mit der Akademie. Nun wartet ein großer Auftrag auf sie, damit sie die Schule erfolgreich abschließen können. Doch der Auftrag ist größer und gefährlicher, als man zu nächst denken mag. Der Weg ins Reich der Orks. Der Beginn eines großen Kampfes steht bevor. Kann Fletcher bestehen und den Feind in seine Schranken weisen? "Die Dämonenakademie - Die Inquisition" ist der zweite Teil der Dämonenakademie Trilogie aus der Feder des Autors Taran Matharu. Schon wie der erste Teil hat mir der zweite auch sehr gut gefallen. Es werden hier teilweise aktuelle Themen aufgegriffen und ins Reich der Fantasy gewoben. Der zweite Teil hat mir hier auch besser gefallen, als der erste. Die Story ist flott und spannend geschrieben. Fletcher und sein Dämon Ignatius haben schon einen gewissen Humor bei mir getroffen. Das Buch ist auch ganz klar an den jugendlichen Leser gerichtet. Mir machte das nichts aus, ich lese sehr gerne auch Jugendbücher. Der zweite Teil endet auch mit einem heftigen Cliffhanger. Ist natürlich auch normal, man will die Leserschaft ja auch scharf auf den dritten Teil machen. Leider muss ich jetzt bis Anfang 2018 auf den nächsten Teil warten. Das ist bis dahin noch ganz schön lange hin. Die schöne Aufmachung des Buches soll an dieser Stelle nicht vergessen werden. Am Anfang befindet sich wieder eine Karte Hominums. Ebenso findet man im Anhang wieder ein kleines Lexikon über Dämonen. Ich finde die Seiten einfach wunderbar gestaltet und bin begeistert. Ich finde die Serie ist eine gelungene, junge Fantasy Story mit dem Schlag zum Nachdenken, wenn man sie in unsere Welt und Zeit versetzt. Ich hoffe, der dritte Band wird das Level bin zum Ende hinhalten können. Ich für meinen Teil freue mich schon auf den Abschlussband. In diesem Sinne bekommt Teil zwei auch volle Sternezahl von mir.

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Bei der deutschen Tochtergesellschaft des japanischen Multikonzerns Minami tauchen Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung auf. Anscheinend wurden Millionen veruntreut. Das wirft die Experten des LKA-Dezernats für Wirtschaftskriminalität auf den Plan. Die Kommissare Rufus Kowalski und Maximilian Keller nehmen die Ermittlungen auf. Doch es bleibt bei dem Fall nicht bei einer normalen Veruntreuung von Geldern. Bald tauchen die ersten Leichen auf. Die blutige Spur reicht sogar bis nach Japan und Amerika. Der Konzern schiebt alles auf einem Mann. Was haben die Herren in der Chefetage wirklich zu verschleiern? Oder kann das ganze Ausmaß wirklich nur von einem Herrn in Deutschland verursacht worden sein? Bulle und Bär ermitteln und das nicht nur vor Ort. Dabei geraten sie mehr als einmal zwischen die Fronten. "Der Weg des Schwertes" ist der zweite Fall der beiden Ermittler Kowalski und Keller aus der Feder des Autors Thomas Lang. Das Buch an sich ist im Hintergrund schon spannend geschrieben. Doch habe ich das ein oder andere Mal den eigentlichen Fall komplett aus den Augen verloren. Der Autor verliert sich gerne in ausschweifenden Erklärungen. Stellenweise habe ich die Ausführungen über die Herkunft japanischer Schwerter einfach überblättert. Manche Geschichten reichen Jahrhunderte in die Vergangenheit zurück. Dies scheint teilweise wirklich interessant, allerdings spätestens beim zweiten Block über japanische Familiengeschichte streicht man die Segel und sucht, wo die eigentliche Geschichte denn nun weiter geht. Ich mag Japan, seine Tradition und seine Geschichte sehr. Doch wenn ich einen Wirtschaftskrimi lesen will, mag ich keine seitenweise und ständige historische Aufklärung. Mir kam es teilweise vor, als wäre von jedem erwähnten Japaner die komplette Historie erklärt worden. Nun gut, die eine Seite wurde für mich halt etwas arg gedehnt. Auf der anderen Seite standen die beiden Ermittler. Über diese beiden habe ich mich dann köstlich amüsiert. Der Humor hat seine ganz bestimmte Art und war genau mein Geschmack. Manchmal habe ich von der eigentlichen Story den Faden verloren. Ich weiß am Ende auch nicht, ob das ganze so wirklich richtig und stichhaltig gelöst wurde. Das Ende an sich war mir persönlich dann auch wieder zu einfach gestrickt. Ich möchte darauf aber nicht weiter eingehen, der künftige Leser des Buches wird vielleicht merken, was ich damit meine. Es gibt leider zu viele Bücher, in denen sich die Autoren das absolute Ende so leicht machen. Dazu kam dann noch, dass ständig bis ins kleinste Detail das Essen der Kommissare aufgelistet wurde. Welches Lokal, wo der Wein her kommt, welche Speisenfolge serviert wird und wo das Rind für das Steak geschlachtet wurde, bzw. wo der Fisch für das Sushi gefangen wurde. Also wieder ein paar Zeilen einfach überspringen. Am Ende finde ich einfach, das Buch könnte glatt um 200 Seiten gekürzt werden. Dann wäre es wohl ein knackiger, rasanter Krimi geworden. Mit dem ganzen ewigen erzählen wurde manchmal einfach die Spannung genommen. Ständig wurde die Story mit Essen oder historischer Geschichte unterbrochen. Wobei die Preis Leistung mit rund 5 Euro für 580 Seiten Ebook sehr ordentlich ist und nichts zu wünschen übrig lässt. Da persönlich ich im Gesamtwerk leider zu oft den Faden verloren und zu viele Seiten links liegen gelassen habe, komme ich hier auch nur auf 3 Sterne in der Wertung.

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Ambro hat seine Aufgabe gefunden und akzeptiert. Er folgt dem Ruf der "Mutter aller Wasser". Doch auch Norwin hat seine Aufgabe gefunden, auch wenn sie Ambro nicht sehr begeistert. Auch Dakota erfährt über sich etwas, was ihr nicht sehr gefällt. Und ganz nebenbei tut sie aus Unwissenheit etwas wirklich Schreckliches. Und dann gibt es auch immer noch, die Drachen, die von den Menschen gequält und unbedingt befreit werden müssen. "Drachenfrieden" ist der dritte Band der Trilogie um "Das Drachenvolk von Leotrim" aus der Feder der Autorin C. M. Hafen. Ich habe alle Bänder der Trilogie nun gelesen und die Geschichte im Ganzen sacken lassen. Die ersten beiden Bände haben mich wirklich absolut begeistert. Der dritte Band hängt mir noch etwas nach. Die Geschichte an sich passt schon. Jedoch hätte ich mir in der Masse der Geschehnisse noch einen vierten Band gewünscht. In "Drachenfrieden" wird einfach zu viel auf zu wenigen Seiten abgehandelt. Von Kapitel zu Kapitel wird von links nach rechts gesprungen. Ständig ist man an einer anderen Stelle in der Geschichte. Ich kam, ehrlich gesagt, manchmal nicht mehr mit, über welche Person ich gerade lese. Dadurch wurde auch etwas von der Tiefe der Story weggenommen. Ich hätte mir die ruhige Erzählweise der ersten beiden Bände gewünscht. Mir kam das Buch sehr gehetzt vor. Klar, im Abschlussband wollte die Autorin alle Stränge der Geschichte beenden und aufklären. Trotzdem fand ich das einfach zu viel des Guten. Der Schreibstil war hier zwar immer noch spannend und gut, allerdings halt etwas zu hektisch. Die Figuren waren immer noch sympathisch, die Geschichte wunderbar und die Drachen einfach genial. Als Autorin und Verlag sollte man hier vielleicht auf eine Neuauflage und einen erweiterten vierten Band nachdenken. Keine Frage, "Drachenfrieden" ist zwar ein Abschlussband, der so weit alle Fragen beantwortete, trotzdem war er zu unruhig und vollgepackt. Im Ganzen kann ich die Trilogie aber wirklich empfehlen. Man muss den Abschlussband halt so nehmen wie er ist, auch wenn er einem vor lauter durch rennen etwas atemlos zurück lässt.

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Mittlerweile sind über 22 Jahre nach dem Ausbruch der Seuche vergangen. Fast die komplette Menschheit hat es dahin gerafft. Es sind nur verschiedene Gruppierungen übrig geblieben. Zum einen die Überlebenden und zum anderen die Sicks. Sicks haben die Seuche zwar überlebt, sind nun aber zu entstellten Wesen geworden. In dieser Welt lebt nun Doran. Er ist ein Loner und zieht mit seinem Hund Churchill durch die Lande. Durch Zufall trifft er auf Curt. Doch Curt stirbt und hinterlässt in seinen Sachen Doran eine Karte. Diese Karte soll zu dem Lager der Prepper führen. Eine Gruppe, die so ziemlich alles hat, was das Herz begehrt. So macht sich Doran mit Churchill auf den Weg, das letzte Paradies auf Erden zu finden. Doch so einfach ist das in dieser Welt nicht mehr. Mehr als eine Gruppe, hat es auf das Leben der beiden Streuner abgesehen. Und dann stellt sich noch die Frage, ist das Lager der Prepper wirklich der ersehnte Fleck Erde, an dem noch alles in Ordnung ist? "Prepper" ist eine Dystopie aus der Feder des Autors Felix A. Münter. Das Cover selbst lässt eher auf einen Western, als auf eine Dystopie schließen. Da wäre es etwas von Vorteil, wenn hier gleich eine Dystopie zu erkennen wäre. Ich hatte mir das Buch nur näher angesehen, weil es von Felix A. Münter geschrieben wurde. Western lese ich nämlich nicht und hätte so das Buch fast übersehen. Der Schreibstil ist wie immer genau mein Geschmack, flott, spannend und düster. Trotz dass das Buch in der Mitte etwas zäh wird, hat mir die Geschichte mal wieder gut gefallen. Gelungen finde ich immer, wenn die Personen in den Storys nicht die glänzenden Helden und Supertypen sind. Ich finde, so etwas macht Bücher dann etwas realistischer, was mir natürlich richtig gut gefällt. Auch gibt es von der Story her die ein oder andere Überraschung. Man merkt schon, dass hier was nicht stimmt, aber liegt man da auch richtig? Und dann wird man wieder von seiner Spur abgebracht und in eine andere Richtung gelenkt. Da macht es wirklich Spaß weiter zu lesen, ob man nun Recht hat oder falsch liegt. Ich finde das Werk in sich einfach gelungen, auch wenn man ab und an über ein paar Längen klettern muss. Ich kann "Prepper" gut an Dystopie Fans weiter empfehlen. Hier macht man wirklich nichts falsch.

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Ich halte mal wieder ein Spielbuch in meinen Händen. Diesmal ist es "Fabled Lands - Die Legenden von Harkuna 2". Nachdem ich vom ersten Band nicht ganz so begeistert war, gebe ich dem zweiten Teil doch noch eine Chance. Das Spielbuch besteht auch hier wieder aus zwei Bänden, zum einen "Das Meer des Schreckens" und zum anderen "Die Täler der Finsternis". Auch hier ist es eine Neuauflage alter Bände aus dem Jahr 1996. Was ich inhaltlich allerdings nicht merkte. Bei der Aufmachung gilt auch hier wieder, die Karte am Anfang ist einfach zu klein. Ich habe sie links liegen lassen, weil ich das Buch nicht auseinander drücken wollte, weil ich Leserillen nicht leiden kann. Der Aufbau ist soweit identisch mit dem ersten Teil. Aktionsblatt, Codewörter, eine bessere Karte, Notizmöglichkeiten, Kurzregeln, sechs verschiedene Charaktere, Tagebuch und Kurzregeln. Das gleiche Muster findet man auch vor dem zweiten Buch wieder. Doch hier hat man wieder sechs andere Charaktere zum Auswählen. Wie schon im ersten Band, fand ich die Handhabung sehr schwierig. Es wird dem Spieler sehr viel abverlangt. Ständige Notizen sind wirklich notwendig. Meine Meinung hat sich gegenüber dem ersten Teil nicht wirklich geändert. Diese Reihe hat es wirklich in sich und ist nicht so einfach zu spielen, wie die anderen Spielbücher des Manticore Verlages. Auch hier gab es mir einfach zu viele Entscheidungen zu treffen. Meistens waren es nicht ganz so viele Punkte, manchmal aber dann doch auch wieder bis zu 13 Entscheidungen zu treffen. Ich verliere da gerne mal den Überblick. Auch die Sache mit den Codewörtern fand ich sehr müßig. Da muss man sehr aufpassen, damit man nichts verpasst. Auch hier ist meine Meinung, weniger wäre mehr gewesen. Das sehr komplexe Spiel hier empfehle ich nicht gerade für Anfänger. Für diese Reihe zu spielen sollte man schon ein geübter Spieler sein.

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Immer noch konkurrieren die Joker und die Asse mit den Menschen. Gegenseitig können sie sich nicht ausstehen. Wobei die Asse doch noch hoch angesehen sind, weil sie sich für das "Gute" einsetzen. Doch dann wirft die Schwarmmutter ein Auge auf die Menschheit. Und so ist eine neue Bedrohung, eine Außerirdische Bedrohung auf dem Weg zur Erde. Nur wenn alle zusammen halten, kann die Menschheit gegen die Außerirdischen bestehen. "Wild Cards 2 - Der Schwarm" ist der zweite Teil "Der ersten Generation" der Serie Wild Cards. Das Buch selbst besteht eigentlich aus mehreren Kurzgeschichten. Man könnte es schon fast als Anthologie bezeichnen. Die Geschichten fließen zwar alle in eine große gesamte Geschichte, trotzdem war es etwas seltsam zu lesen. Der Unterschied der einzelnen Autoren ist mir jetzt nicht so aufgefallen, es hätte soweit auch einer geschrieben haben können. Mit diesem Teil bin ich jetzt nicht so klar gekommen. Normal kann ich auch einfach einen zweiten Teil einer Serie lesen und weiß, worum es geht. Bei dieser Serie ist es doch etwas schwieriger und wenn man den ersten Teil kennt, ist es von großem Vorteil. Bei Gelegenheit werde ich mir den ersten Teil noch besorgen und die beiden Teile dann zusammen lesen. Von den Figuren her wirkt die Geschichte sehr aus dem Superheldenuniversum heraus gegriffen. Mir machte das nichts aus. Da ich X-Men und Co schon kenne, konnte ich mir so die Asse und Joker sehr gut vorstellen. Die Reihe "Die erste Generation" spielt auch vor der anderen Roman Reihe. Hier geht es um die Menschen kurz nach dem Ausbruch des Virus. Die Story an sich gefällt mir sehr gut. Manchmal wird hier allerdings etwas sehr ausschweifend erzählt. An manchen Ecken eine Kürzung wäre hier auch echt von Vorteil. Was mich sehr irritiert hat und mir auch absolut nicht gefällt, sind die Cover der beiden Buchreihen. Warum auch immer gehört der erste Teil der 1. Generation optisch zu den Wild Cards. Das verwirrt mich total. Ich habe es lieber, wenn die Cover einer Reihe optisch zusammen passen, damit ich auch sehe, dass sie zusammen gehören. Das ist jetzt aber nur eine Information und hat nichts mit meiner Sternevergabe zu tun. Auch wenn ich jetzt von diesem Teil nicht so begeistert war, wie von den anderen, die ich schon gelesen habe, werde ich trotzdem an der Serie dran bleiben und mir vor allem erst einmal den ersten Teil der "ersten Generation" besorgen.

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"Wie bastel ich mir einen Zombie" ist ein Sachbuch über schaurige Geschichten aus der Wissenschaft aus der Feder des Autors Frank Swain. Das Buch ist nicht zu verwechseln mit einem Zombie Roman der üblichen Sorte. Hier wird mehr auf das wissenschaftlich richtige Zombifizieren hingewiesen. Der Autor Swain greift wahrlich interessante und skurrile Themen rund um das Thema Zombie, Kannibalen und Co auf. Mit meinem schrägen Humor habe ich das Buch fast gefressen. Die Geschichten haben alle das gewisse etwas. Selbst über manche Fußnote musste ich noch schmunzeln. Da alle Geschichten wohl der Wahrheit entsprechen, gibt so manches dann aber auch wirklich zu bedenken und manch harmlose Sache gibt einem zu bedenken. Denke man nur an diesen giftigen Honig ¿ Optisch ist das Buch eher unauffällig. Wobei mir gerade das dunkelrote mit der weißen Schrift ins Auge gefallen ist. Könnte aber in einer Buchhandlung etwas unter gehen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Flott, kurze Kapitel, ein kleines Suchtbuch. So waren die rund 280 Seiten auch schnell gelesen. "Wie bastel ich mir einen Zombie" ist aber definitiv ein Buch, das ich ein zweites Mal lesen werde. Für Interessierte, was es für skurrile und interessante Geschichten aus der Welt und der Wissenschaft gibt, kann ich es nur empfehlen.

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Deutschland 1918. Der erste Weltkrieg ist vorbei und das Elend der Bevölkerung kommt so richtig heraus. Agnes Papen, ihres Berufes wegen Kriegsberichterstatterin, kommt in ihr Heimatdorf in die Eifel zurück. Sie hat es als Frau in ihrem Beruf schon nicht leicht. Aber das Elend, das sie in dem Dorf erwartet ist noch extremer. Als dann auch noch ein französischer Soldat aufgegriffen wird, eskaliert das Ganze. Richtig aufgepeitscht wird dann alles als der kranke Onkel von Agnes verschwindet. Die Gewaltspirale fängt an sich zu drehen. Elend, Hunger, Dreck und der Hass auf die Fremden tun ihr letztes und verwandeln so manch ehemals freundlichen Menschen in ein Monster. "Heldenflucht" ist ein Roman aus der Feder des Autors Jan Kilman. Vom Inhalt her könnte man einen Krimi vermuten, was mir auch so passierte. Jedoch ist das Buch wirklich als Roman anzusehen. Es passieren zwar Dinge, die man gut und gerne einem Krimi zuordnen könnte, jedoch ist das Buch eher in Richtung der Menschen und ihrer Lebensumstände einzuordnen. Ich sehe es als Buch an, dass mir die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg näher bringt und nebenbei noch mit ein paar Leichen aufzuwarten hat. Der Schreibstil an sich hat mir gut gefallen. Das Buch lässt sich recht schnell und gut lesen. Mit den Briefen zwischendurch konnte ich im Bezug zu der Geschichte wenig anfangen. Sie zeigen aber auch, was die Menschen in der Zeit in etwa dachten oder fühlten. Daher fand ich die Briefe zwischendurch schon sehr interessant, spannend und nahe gehend. Die Story selbst war für mich auch nicht so einfach, wie manch anderes Buch. Ich fand, dass es sehr gut das Nachkriegselend herüber brachte. Das Cover fand ich zum Inhalt nicht sehr passend. Das Bild zeigt eher eine Stadt, als dieses kleine Eifeldorf mit seinem Elend. Das Cover hätte man wirklich besser und aussagekräftiger wählen können. Trotzdem, alles in allem ein recht gutes Buch, dass einem nachdenklich zurück lässt. Da kann man immer wieder froh sein, keine Kriege und keine Nachkriegszeit mitmachen zu müssen.

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Immer wieder brennen leerstehende Scheunen und Heuschober ab. Immer in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Feuerwehr steht deswegen schon jedes Wochenende in den Startlöchern. Doch dieses Wochenende brennt ein Wochenendhaus nieder. Als das Feuer gelöscht ist, machen die Feuerwehrleute eine erschreckende Entdeckung. Diesmal scheint ein Mensch verbrannt zu sein. Doch dem Leichenbestatter kommt die tote Frau unheimlich bekannt vor. Er meint, die Dame vor drei Jahren bereits beigesetzt zu haben. Oberkommissarin Nina Moretti tritt mit ihrer Truppe auf den Plan. Sie ermittelt in der Sache und stellt fest, dass es wirklich die vor drei Jahren gestorbene Frau ist. Doch wer liegt dann in ihrem Grab? Und warum wurde die Leiche ausgegraben und konserviert? Teufelsfeuer ist der achte Roman um die Oberkommissarin Moretti aus der Feder des Autors Micha Krämer. Das Cover fand ich total anziehend. Es hat keine große Aufmachung, trotzdem finde ich, es hat das gewisse Etwas. Erst im Nachhinein bemerkte ich bei der Inhaltsangabe, dass dies bereits der achte Fall von Moretti war. Trotzdem ließ sich das Buch sehr gut lesen, auch ohne die Vorgänger zu kennen. Der Schreibstil an sich ist sehr flott und lässt sich gut lesen. Der Fall selbst gestaltet sich auch recht interessant. Ein Psychopath der Leichen konserviert. Die Idee fand ich schon ziemlich abgedreht. Die Story an sich, fand ich dann allerdings sehr zäh. Schätzungsweise besteht die Hälfte des Buches aus dem Privatleben der Ermittlerin. Tut mir leid, aber mich interessiert nicht die Bohne, dass ein Bekannter einen Herzinfarkt bekommen hat und sich das ganze seitenweise in die Länge zieht und immer wieder aufgewärmt wird. Auch interessieren mich in einem Krimi nicht die Hitzewallungen die man in einer Dachwohnung im heißen Sommer bekommt. Durch das ausführliche Privatleben von Moretti hat der Fall selbst leider ziemlich gelitten. Für meinen Geschmack waren es einfach zu wenige Ermittlungen. Auch die Seite des Psychos kam mir einfach zu kurz. Geschweige denn die Sache mit den Brandstiftungen. Die Auflösung kam dann recht fix auf den letzten 5 Seiten, Zack und fertig. Ganz einfach. Das Gesamtwerk schafft es daher nicht auf mehr als zwei Sterne bei mir. Von der Idee her, hätte der Fall richtig gut bei mir einschlagen können. Hat aber leider nicht funktioniert.

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"Wo ein Panzer ist, ist auch ein Weg." Yukari ist schon ganz aufgeregt. Sie darf endlich zum Unterricht um Panzer fahren zu dürfen. Panzerfahren ist die neue Teezeremonie für junge japanische Mädchen. Schon gleich am ersten Tag darf Yukari mit ihren neuen Freundinnen einen Übungskampf absolvieren. Mit Begeisterung lenken die Mädchen ihre gepanzerten und stark bewaffneten Kampfmaschinen ins Gefecht. Kaum ist der Übungskampf erfolgreich absolviert steht schon das nächste Event an. Ein messen der Kräfte und dem Geschick gegen das meisterliche Gloriana Team. Wird die Truppe um Yukari die Kämpferinnen des Gloriana Team bezwingen können? "Girls und Panzer 1" ist der erste Manga der erfolgreichen Anime Serie. Den Anime habe ich in Ausschnitten gesehen und fand ich schon abgefahren, deswegen musste ich auch gleich den Manga lesen. Natürlich ist die Story irre und sehr abgedreht. Mädchen fahren Panzer und schießen sich gegenseitig ab. Ich finde es einfach nur klasse und sehr humorvoll. Irgendwie erinnert mich Yukari an mich. Wenn sie einen Panzer sieht, vergisst sie alles und fällt ins Schwärmen. Panzerselig, wie es ihre Freundinnen nennen. Den Zeichenstil finde ich absolut gelungen. Gerade die Panzer sind sehr detailgenau gezeichnet. Die Mädels sind süß und teilweise auch ein bissel schräg gezeichnet. Ich musste dabei wirklich öfters darüber lachen. Der Humor der Serie ist wirklich schon einzigartig und genau nach meinem Geschmack. Ich werde natürlich an der Serie dran bleiben und weiter berichten, wie die Geschichte um Yukari und ihre Freundinnen weiter geht.

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