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Alle Rezensionen von Inge Weis

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Der sehr alte, schwerreiche norwegische Unternehmer und Kunstsammler Axel Krogh wird in seiner südfranzösischen Villa an der Cote dAzur ermordet aufgefunden. Vieles deutet auf einen Ritualmord hin, vor allem das seltsame Kreuz, das dem Opfer nach seinem Tod, durch die Kleidung, in den Rücken geschnitten wurde. Alle Verdächtigen haben ein wasserdichtes Alibi und Kommissar Bulls einziger Anhaltspunkt ist ein Bild von Edvard Munch, das einen Dämon zeigt, das der Mörder aus der Villa entwendet hat und zu dem es seltsamerweise sechs Pendants zu geben scheint, u.a. von Matisse... . Nichts anderes hat der Mörder aus der Villa entwendet. Und so macht er sich an die Recherche, die ihn bis in die 1940er Jahre und zu einem grausamen Kriegsverbrechen führt¿ Die Vergangenheit hört niemals auf. Auch für Bogart Bull, Kommissar bei der Osloer Kriminalpolizei, er durchlebt eine schwere Zeit, nachdem seine Frau und sein Kind ums Leben gekommen sind. In den Wochen nach dem Begräbnis hatte er dort Trost gesucht, wo ihn ein Mann ohne Familie und mit wenigen Freunden finden konnte. In der Flasche und balanciert am Abgrund, beruflich wie privat. Er hatte die betäubende Wirkung des Alkohols ganz bewusst gewählt, um die Alpträume auf Distanz zu halten. Im Büro fand er ständig neue Ausreden, um nicht an Besprechungen teilnehmen zu müssen. So sieht grenzenlose Trauer aus, dachte seine Chefin Eva Heiberg und versucht, ihm in einer schwierigen Zeit den Rücken zu stärken. Sechs Monate und sechzehn Tage waren vergangen. Heiberg konnte nicht umhin, festzustellen, dass die Tragödie vor anderthalb Jahren ihre Sympathien für ihn verstärkt hatte und versetzt ihn zu Europol. Dieser Thriller ist psychologisch raffiniert, voller abgründiger Wendungen und unerhört spannend. Øistein Borge, muss ich sagen, hat sich selbst übertroffen: intelligenter Plot, fiebrige Sprache, falsche Fährten, ansteckende Atmosphäre, meisterhaft gezeichnete Charaktere. Der komplexe Handlungsverlauf sorgt dafür, dass die Geschichte in ständiger Bewegung ist und uns auf schwankendem Boden zurücklässt. Der Autor ist ein Meister dieses erzählerischen Tricks, und wer die blutigen Details mag wird am Ende reich belohnt. Eine gut ausgedachte Geschichte mit einigen überraschenden Wendungen und eine Lösung, auf die man als Leser sehr lange nicht kommt. Die Mischung aus psychologischer Tiefe und brutaler Realität stimmt. Der Leser wird durch das Lesen von allen Zeitfenstern und Terminen befreit, denn er findet dafür keine freie Minute mehr. Kurzweilig verfasst, nicht langweilig, wunderbar geeignet für ungeduldige oder Wenig-Leser. Dieser Roman wird seinen Weg gehen, allein wegen seiner Qualität, ein richtiger Page-Turner genau nach meinem Geschmack! Empfehlenswert, vor allem für alle Fans von skandinavischen Krimis. Spannender Fall, starker Kommissar. Ein gelungenes Debüt welches alle Erwartungen erfüllt. Äußerst lesenswert, genau das richtige für die herbstliche Stimmung!!

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Wenn Träume auf die Realität treffen. Toller Roman zur Zeitgeschichte und ein bewegendes, aufrüttelndes Buch das aber auch vor schwierigen Situationen nicht zurückschreckt. Cora lebt als Sklavin auf einer Baumwollplantage in Georgia und sie ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht - doch wie und wohin? Die schlimmen Bedingungen, denen sie ausgesetzt ist, lassen sie die Flucht wagen. Ich gehe in den Norden zurück , sagte er zu ihr. Und zwar bald. Ich laufe weg. Ich möchte, dass du mitkommst. Es war ihre Großmutter, die an jenem Sonntagabend aus Cora sprach, als Caesar von der Underground Railroad redete und sie nein sagte. Ich will nicht, dass du mich verrätst , sagte er. Ich muss dir da vertrauen. Aber ich gehe bald, und ich will dich dabeihaben. Du sollst mir Glück bringen. Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven und drei Wochen später jedoch sagte sie ja. Diesmal sprach ihre Mutter aus ihr. Über eine Falltür gelangten sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben, Kopfgeldjägern, obskuren Ärzten, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnen. Jeder Staat, den sie durchqueren, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit? Mut heißt: von vornherein wissen, dass man geschlagen ist, und trotzdem den Kampf - ganz gleich, um was es geht - aufnehmen und ihn durchstehen. Man gewinnt selten, aber zuweilen gelingt es. Colson Whiteheads Roman ist eine virtuose Abrechnung damit, was es bedeutete und immer noch bedeutet, schwarz zu sein in Amerika. Dieser historische Roman ist hochaktuell. Nur vor dem Hintergrund, der Sklaverei lässt sich der heutige Rassismus wirklich verstehen, der sich über Generationen eingeschrieben hat ins Erbgut der weißen wie der schwarzen Amerikaner. Und wohl nur dann überwunden werden kann, wenn man sich traut, dem Damals wie dem Heute ins brutale und ins gebrochene Auge zu schauen. Wie Colson Whitehead es tut. Er kennt das Gefühl zwischen Hoffnung auf ein besseres Leben und Heimatlosigkeit. Ein hochaktueller Roman, den man gern Leuten wie Donald Trump in die Hand drücken würde. Wie verletzlich wir alle sind, egal ob wir uns auf der Sonnenseite befinden oder mühsam für ein besseres Leben kämpfen, davon erzählt dieser spannende, menschlich bewegende Roman, hoffnungsvoll und voller Zuneigung für seine Protagonisten. Eine aufrüttelnde Geschichte über verlorene Träume, Einsamkeit und der Hoffnung auf ein besseres Leben. Man möchte dieses wunderbare Buch zur Pflichtlektüre erklären! Absolut unverzichtbar, um den Horror des Vorgestern zu fassen zu bekommen, und somit zu begreifen, wie dünn die Tünche ist in der Gegenwart. Ein packender Roman über Unrecht und Gerechtigkeit, über Rassismus und Fremdheit und ein flammendes Plädoyer für die Gleichheit aller Menschen, sehr bildlich geschriebene Geschichte, der es einem leicht macht, in Coras und Caesars Leben einzutauchen, mit ihnen zu fühlen und zu hoffen. Toll und erschreckend aktuell! Muss man gelesen haben. Nicht nur für Erwachsene, auch Jugendliche werden großen Gefallen finden an dieser Geschichte.

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Aimer la vie! Der Mensch hat in sich etwas Göttliches, mit dem er in Kontakt kommen kann, schreibt der begeisterte Philosoph, Psychologe und Bestseller-Autor Laurent Gounelle. Er nimmt uns in seinem neuen spirituellen Roman mit auf eine faszinierende Sinnsuche, die persönliche Entfaltung und wahres Glück ermöglicht. Seine tiefe Botschaft weist auf die universelle Wahrheit hinter allen Religionen. Alles beginnt an dem Tag als Alice, eine junge und erfolgreiche Kommunikations-Beraterin, ihren Jugendfreund Jérémie in ihrer Heimatstadt Cluny wiedertrifft. Er ist Priester geworden und sehr frustriert, weil nur sehr wenige Menschen zum Gottesdienst in die Kirche kommen. Alice verspricht, ihm zu helfen - auf ihre Art. Als Atheistin beginnt sie, sich in verschiedene Religionen und die Welt des Glaubens und der Spiritualität zu vertiefen. In einem spannenden Prozess der Selbsterkenntnis liest sie nicht nur die Bibel, sondern beschäftigt sich mit Daoismus, Hinduismus und Buddhismus und entdeckt dabei eine universelle Wahrheit, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändert ¿ Ein wirklich gelungenes Buch, welches tiefe Lebensweisheiten nicht nur beschreit, sondern im Gegensatz zu den vielen Selbsthilfebüchern über alle möglichen Techniken, endlich auch mal praktische Beispiele für deren Umsetzung im wirklichen Leben bietet! Dies geschieht durch die Romanform und die Geschichte, in welcher Jérémie die Ratschläge von Alice auch in die Praxis umsetzen soll. Warum nicht den Beichtstuhl in Die Hütte der Ratschläge umbenennen. Ob Jérémie seine neuen Aufgaben und damit letztlich sein Leben meistert und wohin es ihn führen wird, lesen Sie selbst. Auf jedenfall ist es spannend bis zum letzten, mit viel Humor, guten Tips und einem überraschenden Ende ... Dieses Buch könnte die Entdeckung der universellen Weisheit hinter allen Religionen sein, auf jeden Fall, vor allem für mich, ist es eine überraschende und aufwühlende Lektüre, der es gelingen wird, unser Bewusstsein wachzurütteln, sich vom Ego zu befreien, um seinen Schatz im Inneren zu finden. Und du wirst den verborgenen Schatz in dir finden ist das Buch des literarischen Herbstes, sehr lesenswert, regt auch zum Nachdenken an und die Suche nach der Geschichte hinter den Dingen.... Eine traumhafte, humorvolle Erzählung mit französischem laissez-faire, die viel zu erzählen hat rund um Freundschaften, Solidarität, Zuverlässigkeit, Neuanfang tiefgründig, nachdenklich, einfach schön. Ein Lesevergnügen der etwas anderen Art, das ich Ihnen gerne ans Herz legen möchte, nie kitschig sondern immer warmherzig und mit viel Liebe zu Ihren Figuren. Sehr französisch! Eine Lektüre die sich lohnt und Spaß macht! Bringt Wärme in kalte Herbst- und Winterabende. Die leise poetische Sprache machen die Geschichte zu etwas Besonderen. Dazu passt das Cover mit der zarten Blüte vor dem Blau des Himmels.

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Alles eitel Sonnenschein in der Türkei? Ahmet Ümit blickt hinter die Kulissen. Die Morde am Bosporus. An der Atatürk-Statue wird eine Leiche gefunden, kurz darauf eine zweite. Wieder an einem von Istanbuls Wahrzeichen. Die Serie reißt nicht ab, in dieser Stadt nehmen die Morde kein Ende. Und die Wunden am Hals der Mordopfer stammen nicht von einem Skalpell, der Mörder hatte seine Opfer regelrecht enthaupted mit einem scharfen Messer. Nevzat, Oberinspektor des Morddezernats, der Icherzähler des in der Gegenwart verfassten Romans, ist der Meinung Mordfallermittlungen gleichen der Geschichtswissenschaft. Mit der ihm eigenen Bedächtigkeit irrt Nevzat durch das Labyrinth des modernen Istanbul, unter der prallen Sonne - und dem Schatten der Vergangenheit. Kein einfaches Unterfangen in der Millionenstadt Istanbul. Sieben Tote an sieben historischen Stätten - und nur ein einziger Faden scheint die Fälle miteinander zu verbinden: die jahrtausendealte Geschichte einer der geheimnisvollsten und faszinierendsten Städte der Welt - Byzantion, König Byzas legendäre Stadt; Istanbul Stadt der geraubten Hoffnungen - das Kaleidoskop einer zerrissenen Gesellschaft. Ahmet Ümits packender Krimi erzählt von Liebe und Verrat, von Licht und Schatten der menschlichen Seele - in Geschichte und Gegenwart. Es geht um Brennpunkte der heutigen Türkei. Der spannende Thriller führt durch ein kosmopolitisches Istanbul und in die jüngste Geschichte des türkischen Staates. Dabei verknüpft Ümit geschickt die Charakterstudie eines Polizisten mit der Kritik an der Polizei. Darüber vergisst der Erzähler jedoch keineswegs die kleinen Dinge des Alltags und die großen Geschichten des Lebens. Die Charaktere und insbesondere der Protagonist, sind sehr gut gezeichnet und absolut nicht klischeehaft dargestellt. Das Ende verblüfft selbst hartgesottene Krimileser. Mit Charme und Ironie erzählt der Autor eine reizvolle, geschickt verwobene Kriminalgeschichte mit überaus lebensnahen Figuren. Die Gärten von Istanbul ist ein Krimi, ein Geschichtsbuch, und ein Reiseführer durch Istanbul. Sprachlich und stilistisch hat Ümit eine sehr gute Leistung abgegeben; auch die Übersetzung ist sehr gut gelungen. Unbedingt lesenswert und man kann so schön gedanklich durch Istanbuls Straßen streifen! Neben der Erzählung wird dem Leser ein Einblick in die türkische Metropole Istanbul gewährt, mit allen seinen Schönen und gräulichen Seiten. Nach der Lektüre versteht man den anderen Kulturkreis etwas besser und hat ein Paar vegnügliche Stunden verbracht. Es ist ein wirklich großartiger Roman den man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Auch, oder gerade weil, türkische Literatur im deutschsprachigen Raum nicht sehr bekannt ist, es macht einfach Lust auf mehr. Man greift nicht zu hoch, wenn man Ahmet Ümit als türkischen Georges Simeon bezeichnet. Er ist der Grandseigneur des türkischen Krimis.

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Einer der ersten Romane aus der Feder von Henning Mankell Der Sandmaler , liefert einen spannenden Einblick in das frühe Wirken des beliebten Schweden. Es ist ein leichtfüßiger Roman mit schweren Themen, 160 Seiten dünn und es war erst sein zweiter Roman als er in Schweden 1974 erschien. Seine erste literarische Reise nach Afrika. Der Autor war da gerade einmal 26 Jahre alt. Die Protagonisten sind nicht viel jünger als der Autor selbst es beim Schreiben ist. Sie haben gerade die Schule hinter sich und begeben sich getrennt voneinander auf eine Reise nach Afrika, in ein nicht namentlich genanntes Land. Doch während die empathische Elisabeth in die Welt der Einheimischen eintauchen will und versucht, das fremde Land zu verstehen, ist Stefan, Sohn reicher Eltern vor allem auf Partys und Sex mit afrikanischen Frauen aus. Zufällig treffen sich die beiden am Flughafen. Zuerst standen sie nur da und starrten einander an, fünfzehn Meter voneinander entfernt. Doch Stefans Art geht Elisabeth schon im Flugzeug auf die Nerven, als er idiotische Negewitze über Riesenpimmel und dergleichen macht. Im Sandmaler taucht Mankell zum ersten Mal in das Afrika ein, das ihn sein Leben lang beschäftigen wird, und vielleicht kommen dem Leser die Beobachtungen, die er schildert, deshalb noch naiv vor, und die Figuren schablonenhaft und bei Weitem nicht so vielschichtig wie in seinen späteren bekannten Romanen. Er beschreibt, wie die Gefühle Elisabeth bei der Ankunft übermannen, wie all die neuen Eindrücke zuviel für die junge Frau sind. Unvermittelt fing sie an zu weinen, ohne dass sie etwas dagegen tun konnte. Später wird sie Einheimische in den Slums besuchen und von einem Lehrer mehr über die afrikanische Kultur lernen. Stefan dagegen, der mit selbstsicherem Lächeln in der Bar seines Luxushotels sitzt, fühlt sich auf eine unverschämte Weise geil. Für einen weißen Typen mit reichlich Kohle gab es hier in den Nächten bestimmt genügend Abwechslung sinnierte er. Es dauert nicht lange, bis er die erste Afrikanerin mit in seinen Bungalow nimmt, auch wenn ihn die struppigen Haare vieler einheimischen Frauen eigentlich stören. Es braucht nicht viel, um sich auszureimen, auf wen die Reise großen Eindruck macht und wer von den beiden nach der Rückkehr einfach weitermacht wie bisher. Als sich die Protagonisten ein halbes Jahr später noch einmal treffen, kommt es Stefan vor, als habe sich Elisabeth von ihm losgerissen und nicht erzählt, wohin sie unterwegs war. Und das machte ihn unruhig. Dieser erste Afrika-Roman Mankells ist vor allem für Fans des schwedischen Autors in der Abgrenzung zu seinen späteren Werken interressant zu lesen, aber auch für Mankell-Einsteiger geeignet. Es ist eine ziemlich kurze Geschichte aus der Perspektive eines neugierigen jungen Mannes. Sie erlaubt auf 160 Seiten einen ganz anderen Blick auf den Schöpfer des schwermütigen berühmten Kommissars Wallander. Wer immer Der Sandmaler gelesen hat, wird Afrika anders sehen. Nachdenklich und bei aller Tragik eine hoffnungsvolle Geschichte. Der Roman hat spannende Charaktere, eine atemberaubende Story und ist toll geschrieben, spannend und gesellschaftskritisch. Sehr lesenswert!

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Der Stoff unserer Alpträume ein Psychodelischer Lese-Sog. Ein Pariser Ehepaar glaubt in der properen Louise die perfekte Nanny für seine Kinder gefunden zu haben. Doch eines Tages sind die Kleinen tot. Die Geschichte einer Tragödie, ein Psychothriller mit gesellschaftskritischem Unterton. Das Baby ist tot , heißt es gleich zu Beginn des Romans und schnell wird klar, wer die Mörderin ist: ausgerechnet das Kindermädchen, die allseits verehrte Nanny, die gleich noch die ältere Schwester des Säuglings mit auf dem Gewissen hat. Eine Familie ist zerstört, aber warum? In Leïla Slimanis Thriller Dann schlaf auch du geht es nicht darum herauszufinden, wer der Mörder ist - das ist bereits nach einer Seite erledigt. Vielmehr zieht der Roman seine Spannung aus der Entwicklung hin zur tödlichen Katastrophe. Was macht eine propere Nanny zur Killerin? Das ist der Stoff unserer Alpträume, besonders bei Eltern. Und er stammt nicht einmal aus dem finsteren Reich der Fantasie. Die Geschichte hat sich tatsächlich so oder ähnlich ereignet, wenn auch nicht in Frankreich, sondern in den USA. Aus der Feder der französisch-marokkanischen Autorin wird daraus ein gut gemachter Psychothriller mit einem subtilen gesellschaftkritischen Unterton. Denn in ihrem Roman geht es auch um die Unwucht einer neu entstandenen Klassengesellschaft, die sich so in vielen westlichen Länder findet. Auf der einen Seite steht in dem Roman das gut verdienende Akademikerpaar Myriam und Paul mit seinen zwei kleinen Kindern, das seinen aufreibenden Lebensstil nur mithilfe häuslicher Dienstleister aufrechterhalten kann. Auf der anderen Seite die sich in prekären Verhältnissen durchwurstelnde Louise. Nach dem Tod ihres Mannes, der ihr nur Schulden hinterlassen hat, und dem Auszug ihrer misratenen Tochter verdingt sie sich als Kindermädchen. Sie lebt in einem dunklen Loch in einer Pariser Vorstadt. Doch äußerlich wirkt die puppenhafte Frau makellos und mit Kindern kann sie fantasievoll und geduldig umgehen. Die Kinder vergöttern Louise. Für die Familie wird sie unentbehrlich. Und die Familie wird unverzichtbar für Louise. Denn sie ist eine zutiefst vereinsamte Frau, die verzweifelt nach Anschluß sucht. Es entwickelt sich eine Art symbiotischer Abhängigkeit. Myriam und Paul als typische Vertreter eines liberalen Bürgertums werden zudem von ihrem schlechten Gewissen gequält: Beuten sie Louise vielleicht aus? Sie soll sich wie ein Mitglied der Familie fühlen. Deshalb nehmen sie sie einmal sogar mit in ihren Griechenlandurlaub und wecken damit falsche Hoffnungen. Ist Louises Tat also ein sozialer Racheakt? Nach und nach zeigen sich jedenfalls Unstimmigkeiten, irritierende Misstöne in ihrem Verhalten. Dass Louise zerbrochen ist oder ob dies von Anfang an in ihr angelegt gewesen ist, lässt sich mit Sicherheit nicht mehr sagen. Wohl sagen lässt sich aber, dass die Autorin diese Zerrissenheit von Louise großartig eingefangen hat. Slimani baut dabei geschickt Spannung auf, entkleidet Louise nach und nach ihrer Masken, führt den Leser atemlos der finalen Katastrophe zu. Nebenbei wirft die Autorin einen kritischen Blick auf die Schattenwelt der Nannys, jener Frauen, die aus allen Teilen der Erde nach Frankreich gekommen sind und die nun die Kinder der gut situierten, gestressten Pariser hüten und somit das System am Laufen halten. Sie selbst stehen dabei am Rande. Keine heile Welt - der Preis des Glücks. Hintergründig und ruhig erzählt bis zum bitteren Ende. Interessant konstruierte Akteure, fesselnde Atmosphäre und ein flüssiger Sprachstil machen dieses Buch zum Lesegenuss. Hohe Schule der Psychologie in großer französischer Romantradition! Slimani erhielt für Dann schlaf auch du nicht ohne Grund den Prix Goncourt, den begehrtesten Französischen Literaturpreis. Sehr lesenswert.

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Er lebt nach seinen eigenen Regeln. Seine Nachbarn hielten Evan Smoak für einen harmlosen Verkäufer von Industriereiniger. Dabei war er eine der tödlichsten und geheimsten Waffen der US-Regierung: ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden. Evan selbst wurde aus einem erbärmlichen Leben als Waisenkind herausgeholt und zum Profikiller ausgebildet. Als er nun diese Karriere beendet, zieht er sich in die absolute Anonymität zurück und verschreibt sein Leben und seine besonderen Fähigkeiten den Hilflosen. Killer und/oder Gutmensch?! Nach der Leseprobe zu urteilen sollte man sich Projekt Orphan gönnen, ein rasanter, amerikanischer Thriller mit Fortsetzungspotential, nicht immer glaubwürdig, aber auf jeden Fall mit sympathischem Helden und klassischem Plot. Und....ich habe ihn mir gegönnt. Fazit: Es muss nicht immer anspruchsvoll sein, aber geil! Hier haben wir ein sehr gutes Beispiel dafür. Evan Smoak ist der Nowhere Man , ehemaliger Regierungskiller mit geheimen Aufträgen, keinen menschlichen Bindungen und breit gefächertem Fachwissen. Er wusste nicht nur, wo die Leichen vergraben waren, er hatte die meisten eigenhändig dorthin befördert. Ein geflüsterter Name unter Kriminellen, den manche für einen Spuk halten. Nach Jahren des Mordens im inoffiziellen Regierungsauftrag, ist Evan in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können - mit allen Fähigkeiten, die ihm zur Verfügung stehen. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Dies ist seine Art sich seine Menschlichkeit zu erhalten, nachdem er jahrelang unter dem Decknamen Orphan X im geheimen Auftrag der US-Regierung getötet hat. Doch diesmal bricht er eine der Regeln und sein Auftrag entwickelt sich zur Katastrophe. Nun muss er gegen ein Gebot nach dem anderen verstoßen, damit das allerwichtigste unangetastet bleibt: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben. Jedoch sein neuer Auftrag scheint komplett aus dem Ruder zu laufen und Evan wird dazu gezwungen seine eigenen Gebote zu brechen... Einer der besten Action-Thriller seit Langem! Unglaublich tolle Hauptfigur, sagenhaft spannender Plot. Ein ehemaliger Auftragskiller der die Seiten gewechselt hat und nun für die Unschuldigen und Benachteiligten kämpft. Das ist der Stoff aus dem gute Actionthriller gemacht werden. Spannend geschrieben, ein toller Protagonist und eine actionreiche Story. Wer auf der Suche nach actionreicher Unterhaltung ist, darf hier völlig unbesorgt zugreifen denn Projekt Orphan zählt genau zu dieser Sparte und macht seine Sache dabei verdammt gut. Perfekt für alle, die kurzweilige und fesselnde Unterhaltung suchen. Die Geschichte ist sehr gradlinig, man bekommt die ein oder andere unerwartete Wendung serviert, die Charaktere sind gut ausgearbeitet und mit Evan hat man einen Protagonisten, der fast alles kann. Was will man als Action-Fan mehr? Nichts! Und genau darum geht es. Dieser Thriller ist wie sein Protagonist immer in Bewegung. Das alles ist so munter und mörderisch verschachtelt, wie es sich liest. Gregg Hurwitz plant so sorgfältig wie sein Held, ein intrikates Spiel des Ausspionierens und Belauerns wird jeweils vollzogen. Ein absolutes Muss für Fans des Abgründigen. Unfassbar gut und sehr zu empfehlen!

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Da war es wieder. Das Mädchen mit der Barbiepuppe. Wieder stand sie in den Ruinen. Stumm, verdreckt, die Hand fest um die Puppe geschlossen. Das Mädchen hatte den Blick einer Neunzigjährigen und suchte Oxen heim, wann immer sein Schlaf besonders unruhig war. Sie war eine von Sieben. Seinen sieben Dämonen. Jens Henrik Jensen erzählt mit großer Empathie für Oxen, desen Stolz und dessen Seelenqual. So wird dieser Thriller zu einer faszinierenden Heldengeschichte mit nicht immer gradlinig verlaufenden Trennlinien zwischen Freund und Feind. Wir haben einen toten Topdiplomaten und Thinktank-Gründer, der allem Anschein nach auf seinem Schloss zu Tode gefoltert wurde. Und wir haben den tapfersten Kriegshelden der Nation, der aber in Wahrheit nichts weiter ist als ein armer Teufel. Er lebt fernab der Zivilisation zurückgezogen im Wald auf dem dänischen Festland. In der Einsamkeit Jütlands hofft er, seinen inneren Dämonen zu entfliehen. Das Gegenteil passiert, als er nach einem nächtlichen Besuch des nahegelegenen Schlosses Nørlund Slot zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall wird. Und dann prescht von der Seite das Spitzenpersonal des Geheimdienstes heran. Es bleibt Oxen nichts anderes übrig, als selbst zu ermitteln, um seinen Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen. Ihm bleibt ferner keine andere Wahl, als aus dem Untergrund zu agieren und sich mit dem Geheimdienstchef Axel Mossman und dessen kluger, unangepasster und tougher Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck zusammenzutun. Besonders als Mr. White sein treuer Samojedenspitz erhängt wurde, er war es ihm schuldig. Also wenn das kein Wespennest ist. Der offiziellen Ermittlungsmöglichkeiten beraubt, ist das Trio gezwungen, die Zerschlagung des Geheimbundes im Verborgenen in Angriff zu nehmen. Niels Oxen, ein hochdekorierter, aber schwer traumatisierter Elitesoldat und Margrethe Franck, eine toughe Geheimdiestmitarbeiterin, oder mit Oxens Worten: Die einbeinige Lara Croft und der kiffende, durchgeknallte Superheld , im Kampf gegen einen übermächtigen Geheimbund. Die beiden, die ein ähnliches Schicksal teilen, fassen erst allmählich Vertrauen zueinander, denn in Wirklichkeit war Margarete eine echte einbeinige Granate, coole Frisur, Elfenbein und Ebenholz. Ein Kampf David gegen Goliath beginnt, denn bei ihren Ermittlungen bekommen es Oxen und Franck mit dem übermächtigen Danehof zu tun, einem Geheimbund, zu dem Hans-Otto Corfitzen, Ex-Botschafter, Verbindungen hatte und der sich als Brutstätte dunkler Machenschaften entpuppt. Es gibt viele Thriller über mächtige Geheimorganisationen, aber selten sind sie so überzeugend wie dieses Buch von Jensen. Definitiv ein Meilenstein in der dänischen Kriminalliteratur. Alles in allem schafft Jens Henrik Jensen es, Spannungsliteratur zu kreieren, indem er ein hochaktuelles und gleichermaßen brisantes Thema gekonnt in ein kulturgeschichtliches Ambiente packt. Dieses Buch ist sprachlich, thematisch und atmosphärisch unglaublich packend und detailreich konstruiert. Die Handlung sowie die Protagonisten Oxen und Franck verweilen noch lange im Gedächtnis des Lesers. Der Roman hebt spannend an und zieht einen sofort in die Handlung. Wie sich das für einen guten Thriller gehört. Rasant und mit viel Tempo geht es auf eine spannende Jagd zwischen Gut und Böse. Ein düsteres und bedrückendes Meisterwerk fesselnd bis zum Ende. Absolut lesenswert!

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Die Idee hinter dem Buch gefällt mir und sie ist überraschend gut umgesetzt. Diese Geschichte hat keine Moral; Lektionen werden nicht erteilt; die Autorin wollte etwas ganz anderes. Man lebt nur ein Leben, aber durch intensives Mit-Erleben, Nach-Erleben gelingt es einem manchmal, in die Haut eines anderen zu schlüpfen. Sie wollte ihre Leser an den Erfahrungen teilnehmen lassen, die sie auf diese Weise gemacht hat. Ich stelle es mir sehr schwierig vor, als Betroffene, über bi-sexuelle Partnerschaften, gleichgeschlechtliche Liebe mit Heirat, die mit Hilfe eines reichen Freundes in einer Schwangerschaft und der Flucht in den Alkohol der Ehepartnerin endet, zu schreiben. Diese eindrucksvollen und tiefsinnigenden Schilderungen wecken jedes Gefühl, zu dem ein Mensch fähig ist. Ariel Levy hat ihre Trauer in Literatur verwandelt. Ich selbst hatte beim Lesen oft Angst, dass das ganze vielleicht unrealistisch werden könnte, doch alles ist sehr plausibel geschrieben. Zutiefst bewegend und mit entwaffnender Ehrlichkeit stellt sich Ariel Levy in einer Zeit überwältigender Trauer der großen Frage: Was kann ich vom Leben erwarten? Die Zeitspanne des Buches ist gut gewählt und der Leser wird in ein Wechselbad der Gefühle geworfen. Vor allem das Ende des Buches hat es in sich. Es konnte mich sehr überraschen und hatte so einige Wendungen parat, die die Spannung noch einmal auf einen Höhepunkt gebracht haben. Ariel Levy ist angekommen. Sie ist Journalistin beim New Yorker, hat ihre große Liebe Lucy geheirated und wird mit Hilfe eines reichen Freundes schwanger. Alles gelingt ihr, alles ist möglich. Im fünften Schwangerschaftsmonat reist sie in die Mongolei, um für eine letzte große Reportage zu recherchieren. Doch kurz nach der Ankunft verliert sie ihr Baby. Traumatisiert und taub vor Schmerz tritt sie einige Tage später die Heimreise an. Ein Anknüpfen an ihr altes Leben will nicht gelingen, denn sie scheint ihrer Identität beraubt: Ihr Körper schreit nach seiner Mutterrolle und verhindert eine Rückkehr in ein vertrautes Frauendasein. Ariels Ehepartnerin Lucy hat sich zu diesem Zeitpunkt in den Alkohol und aus der Beziehung geflüchtet. So zersplittert das selbstdefinierte Leben der 37-Jährigen. Allem beraubt, bleibt ihr nur noch die Liebe zur Sprache. Sie wollte dasselbe, was jeder von uns wollte: alles. Wir suchen einen Partner, der uns vertraut ist, einen Liebhaber, der exotisch und aufregend ist. Wir wollen jugendliche Abenteurer sein und reife Mütter. Aber alles kann es für uns nicht geben. Eine Liebeserklärung an das zerbrechliche, aber kostbare Leben! Wunderschön. Levys schonungsloses Selbstporträt geht unter die Haut. Ein mutiges Buch, glänzend geschrieben. Der Roman ist generell sehr tiefgründig und hegt ein breites Spektrum an Gefühlen. Die Charaktere finde ich sehr gelungen. Man kann sich in sie hineinversetzen, ihre Gefühle nachempfinden und mit ihnen und ihrer Entwicklung mitfiebern. Auch wenn die Thematik sehr speziell ist überzeugt die Autorin mit der Ausarbeitung der Hauptpersonen. Eine unfassbare, sehr einnehmende und emotionale Geschichte mit fantastischem Schreibstil! Obwohl Sachbücher nicht mein Genre sind fand ich schon die Leseprobe zu Gegen alle Regeln eine meisterhafte Schilderung des Emanzipationsprozesses einer jungen Frau aus tiefer Einsamkeit und Angst hin zu einem einzigen Punkt: dem eigenen Denken und Fühlen. Auch wenn man sich dieses Buch vielleicht nicht selbst aussuchen würde, sollte man es unbedingt lesen, weil es einen zum Nachdenken anregt und wirklich toll geschrieben ist. Ich bin von diesem Buch maßlos begeistert und bin unglaublich froh, es gelesen zu haben. Ich kann es wirklich allen weiterempfehlen.

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Hart, schroff, melancholisch - und rabenschwarz. Ein moderner Provinz-Noir der einmalig ist, geschrieben in den Zeiten von True Detective und Breaking Bad. Ein Exsöldner, ein geplatzter Drogendeal und ein junges Mädchen. Altglück ist ein verlassenes Nest in der Nähe der belgischen Grenze, hier träumt es sich schlecht vom sozialen Aufstieg. Ein ödes Land. Überall herrscht eine seelische Versteppung. Alle leben eigentlich über ihre Verhältnisse, und man braucht kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass sich das noch mal bitter rächen wird. Achim, der Tankstellenbesitzer, heuert bei der Lokalgröße Falco an und steigt gemeinsam mit seinem Knacki-Kumpel in den Drogenhandel ein. Seine letzte Chance auf ein gutes Leben, glaubt er für sich, seine Geliebte und deren Tochter Marie. Doch ein Mann droht alles kaputtzumachen: Richard Dunkel, Exsöldner, hat genug von der Welt gesehen. Seine Freizeit verbringt er an der Bar der Dorfkneipe. Um über die Runden zu kommen, arbeitet er als Security-Mitarbeiter keine Close Personal Protection, nur Objekt und Gelände für eine Chemiefirma nahe der belgischen Grenze. Anheuser, der seit dreißig Jahren sein Freund ist, hatte ihm diesen Job verschafft. In einer stillgelegten Grube der Chemiefabrik oben in Altglück, wurde eine Leiche gefunden, ein Junge, neun oder zehn Jahre alt. Die Wildschweine hatten nicht viel von ihm übrig gelassen. War überall groß in den Zeitungen vor ein paar Wochen. Suchtrupps, Hundestaffel, der ganze Aufriss. Ist zufällig gefunden worden. Ein Unfall sagt man, der Junge ist in dem gefluteten Stollen ertrunken, und nun steht das Image des Unternehmens auf dem Spiel. Da stößt Dunkel in einem weiteren Stollen auf ein Drogenlabor, Achims Drogenversteck. Der Tod des Jungen lässt ihm nun keine Ruhe mehr. Wer im Ort handelt mit Crystal Meth? Dunkel steckt das Labor in Brand, zieht so alle Aufmerksamkeit auf sich. Und im grellen Schein des Feuers sind die Akteure deutlich zu erkennen: Achim, der Drogenboss, seine Muskelmänner und die Frauen, die er schlecht behandelt, seine Geliebte Anna und Marie, seine Stieftochter. Dunkel sagt Achim den Kampf an und findet in Marie eine überraschende Verbündete. Er setzt Falco und Achim mächtig unter Druck und bringt so, ohne es zu wollen, Marie in tödliche Gefahr. An der Geschichte fasziniert, dass der Autor Figuren schildert, die aus dem Leben gegriffen sind, er lässt uns keine Zeit zum Luftholen. Dabei wirkt Altglück als Schauplatz der Handlung ebenso originell wie unheimlich. Tolles Krimidebüt herrlich schaurig und actionreich mit gut gezeichneten Figuren. Viele unterschiedliche Charaktere und Perspektiven machen diesen Spannungsroman zu einem echten Lesevergnügen mit überraschendem Ende. Der Autor lässt mit seinem kompromisslosen Ton keinen Raum für Tümeleien, ihm ist mit Dunkels Gesetz ein Krimi gelungen, der problemlos mit Spannungsliteratur der Oberklasse mithalten kann. Gelungen.

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