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Alle Rezensionen von Papierwenderin

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Inhalt: Max wird schwanger - also nicht er direkt, sondern eher seine Maja, aber Max macht ja immer alles auch zu seinem Problem. Natürlich zieht er auch wieder seine Freunde und Bekannten mit in sein Leben ¿ Schreibstil: Juliane Käppler schafft es eine Welt zu erschaffen, welche ich mir wieder bildhaft vorstellen kann. Der hypochondrische Max und seine bodenständige Maja erleben die alltäglichen Situationen auf eine unverwechselbare Art und erklären gleich noch in einer Art Vorbildfunktion das Kinder bekommen - ob Kinder kriegen vom Wort Krieg abgeleitet wurde?! Ich als "nicht Mutter" bin daher etwas zwiegespalten an dieses Buch gegangen und kann nur sagen "so habe ich mir das vorgestellt und deswegen bin ich wohl noch nicht Mama". Charaktere: Alle Figuren sind immer noch so, wie ich sie in Erinnerung hatte - okay Max ist einigermaßen geheilt - aber schön zu sehen, dass sich alle treu geblieben sind. Cover: Das Cover ist super schön und passt hervorragend zur Geschichte. Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, welche mir sogar besser gefällt als der erste Teil "Die sieben Leben des Max Leif", daher bekommt "Die Schwangerschaft des Max Leif" natürlich (ebenfalls) 5 Sterne und eine Leseempfehlung an Eltern sowie nicht Eltern und Leser, welche gerne humoristische Alltagsgeschichten lesen.

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Inhalt: Oskari ist 12 als er allein in die Wildnis geschickt wird. In Finnland ist es Tradition, dass er in der Nacht zu seinem 13. Geburtstag allein im Wald jagen muss und seine Beute über seine Männlichkeit entscheidet. Doch auf dem Weg zum geheimen Jagdgrund begegnet Oskari Wilderern und eine wilde Jagd beginnt ¿ Stil: Die Geschichte von Dan Smith hätte sicherlich Potential gehabt, aber die Umsetzung war jetzt nicht so doll. Ob es an der Übersetzung oder dem Sprecher (Julian Greis) liegt ist wohl schlecht zu beurteilen. Der Einstieg ins Hörbuch war für mich schon befremdlich, ich wusste nicht, dass die Geschichte zur heutigen Zeit in Finnland spielt und hatte daher leichte "Startschwierigkeiten", zudem fand ich es befremdlich kleine Kinder in den Wald zu schicken und wahllos Lebewesen zu vernichten, nur um zu zeigen wie toll man ist ¿ die Gespräche der Charaktere wirkten weltfremd, konstruiert und unlogisch. Charaktere: Alle Charaktere waren für mich nicht greifbar. Se wirkten unfertig oder genau auf ihre Rolle geschneidert. Wirklich fühlen konnte ich mit keinem. Cover: Das Cover sagt mir auch nicht unbedingt zu, durch die Farben und die Aufmachung vermittelt es aber einen gewissen Grad an Spannung. Fazit: Eine Geschichte, welche mich nicht überzeugen konnte. Ich habe eine spannende Geschichte erwartet und diese leider nicht bekommen. Die Handlung zieht sich ewig und die Figuren sind blass. Einzig die Idee der Geschichte ist originell und daher vergebe ich 2 Sterne. eine Empfehlung gebe ich an junge Leser, welche gerne Abenteuer lesen.

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Band zwei knüpft nicht direkt an den ersten Band an, sondern spielt ein halbes Jahr später. Die Schüler der Daniel-Nathan-Akademie haben an einem Wettbewerb teilgenommen und die besten Schüler dürfen daher auf eine Skireise. Das Rica auch dabei ist überrascht nicht nur sie - ist sie doch kein Genie wie die anderen Gewinner und als die Schüler bei ihrer Ankunft in der Berghütte auch noch auf Schüler treffen die noch mehr drauf haben als alle zusammen wird es richtig gespenstisch, da stört es auch nicht das ein angeblicher Psychopath in den Bergen sein Unwesen treibt ¿ Schreibstil: Wie schon beim ersten Band bemängelt, weißt die Geschichte zwischendrin immer wieder Längen auf und es ist teilweise vorher zu sehen was als nächstes passiert. Dennoch gibt es immer wieder Wendungen die ich so auch nicht erwartet hätte und das lässt mich weiter lesen - der dritte Band liegt schon bereit ¿¿ Charaktere: Sie wirken alle irgendwie konstruiert und ich bin mir nicht sicher, ob es so gewollt ist oder nicht, denn mein Verdacht aus Band eins verhärtet sich (Daniel-Nathan-Akademie = DNA erstellte und genmanipulierte Menschen) - wirken diese nicht konstruiert?! Cover: Das Cover gefällt mir gut und passt zur Geschichte. Fazit: Ein schöner Zeitvertreib, der auch ohne Part eins gelesen werden kann. Ich gebe allerdings nur 3 Sterne, weil mir die Geschichte zu lahm und unwirklich vorkommt, aber dennoch bin ich auf den letzten teil gespannt. Ich empfehle dieses Buch daher an junge Leser, welche in das Thrillergenre einsteigen möchten.

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Inhalt: Ricas Mutter hat eine neue Stelle angenommen. Als Lehrerin für Biologie im Internat ist es für Rica also ein muss, sie zu begleiten und so wird die Schülerin im Elite-Internat aufgenommen. Doch nichts ist wie es scheint. Die Schüler sind nicht nur intelligent, sondern auch sehr aggressiv. Selbst Rica wird in den Bann der aufkochenden Emotionen gezogen ¿ Schreibstil: Zu Beginn des Buches hatte ich echt Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Es war mir alles zu langsam, zu leicht und irgendwie wirkte alles konstruiert. Dann nahm die Geschichte fahrt auf und ich freute mich in einem spannenden Jugendbuch zu sein und dann wurde es so nervig, weil die Erwachsenen mal wieder übergangen wurden! Es ist ein Jugendbuch, aber manchmal sind Erwachsene gar nicht so schlecht ;) der Ausdruck ist passend und die Geschichte liest sich schnell weg. Charaktere: Rica hat mehrere Facetten. Von Superheld bis Schüchtern ist alles dabei. Ich kann sie nicht greifen und bin gespannt, wie es in den nächsten Teilen weitergeht. Ricas Mutter ist bestimmt eine wichtige Figur im Buch, aber das sie so außen vor gelassen wird passt mir nicht. Keine Mutter - egal wie beschäftigt - würde sich so verhalten und wenn, dann wäre es eine richtig miese Mama. Daher glaube ich, dass das nicht reagieren absichtlich so gewählt wurde, damit diese Figur später ihren großen Auftritt hat. Gut finde ich es aber nicht und es macht sie einfach nur unsympathisch. Die Schüler der Daniel-Nathan-Academy sind irgendwie alle undurchsichtig. Sie verbergen was und wissen wohl selbst nicht was es ist. Ich bin gespannt wie sie sich entwickeln. Cover: Das Cover passt hervorragend zur Geschichte. Mystisch, verträumt und nicht greifbar. Fazit: Ein Anreiz um die nächsten Bände der Optimum-Reihe zu lesen. Wirklich gefallen hat mir die Geschichte aber nicht. Der Einstieg ging zu schleppend und teilweise waren mir einige Handlungen zu konfus und konstruiert. Dennoch ist die Geschichte auf eine Art spannend und macht neugierig auf das große Geheimnis hinter dem Internat. Daher vergebe ich 3 Sterne für Optimum.

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Inhalt: Als Ella aufwacht ist nichts mehr wie es war. Ihr Zimmer, ihre Eltern, ihre Freunde, ihre Leistungskurse in der Schule - alles ist anders! Auch ihr langjähriger Freund will sie nicht kennen. Ella ist so durcheinander, das sie nach jedem Strohhalm der Erklärung greift, doch sind die Ratschläge und Erklärungen wirklich möglich? Schreibstil: Das Jugendbuch ist auch für Erwachsene interessant, weil es spannende Theorien vertritt und die Geschichte auch Themen für "die ältere Generation" aufweist. Mir hat die Ausdrucksweise sehr gut gefallen und das Ende war sehr überraschend und gut gelöst. Charaktere: Ella war mir sehr sympathisch, sie hat sich immer versucht zu behaupten, war immer sehr höflich - egal wie sie selbst behandelt wurde - ohne dabei selbstlos zu sein. Endlich mal eine Protagonistin, welche glaubhaft wirkte. Die anderen Charaktere waren ebenfalls sehr sympathisch, einzig Daniel wirkte mir zeitweise zu allwissend. Wobei ich mir auch nicht vorstellen könnte, wie man ihn sonst hätte darstellen können. Cover: Das Cover finde ich sehr schön. Ich mag die Farben und dieses verwaschene, es passt einfach richtig gut. Fazit: Ein ganz tolles Buch, welches mich in seinen Bann zog. Ich empfehle es an Sci-Fi Leser und jene, welche gerne etwas außergewöhnlich lesen wollen. Von mir gibt es 4 Sterne, weil mir der allwissende Daniel nicht so gepasst hat.

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Inhalt: Mahony wächst im Waisenhaus auf und erhält erst mit 26 Jahren einen Hinweis auf seine Vergangenheit. Natürlich macht sich der junge Mann auf den Weg zu seiner Geburtsstadt und wird von vielen unerlösten Seelen begleitet, denn Mahony hat eine Gabe: er kann die Toten sehen und mit ihnen sprechen ¿ Schreibstil: Der Duktus von Jess Kidd ist unbeschreiblich schön! Ihre Art Dinge zu beschreiben, Gefühle auszudrücken und die Gabe, jedem Regentropfen ein Gesicht zu verpassen, ist meiner Meinung nach einmalig! Der Ausdruck war sogar besser als die eigentliche Handlung der Lektüre, denn diese konnte mich nicht überzeugen. Teilweise sehr brutal geht es in dieser Geschichte gegen Tiere zu und das musste ich erstmal verdauen. Auch die Menschen untereinander schenken sich nichts. Und das schlimmste: das Ende blieb irgendwie offen und es schreit förmlich nach einer Fortsetzung. Die ich allerdings aufgrund der sprachgewaltigen Erzählung auch kaufen würde ¿¿ Charaktere: Besonders gefallen hat mir, dass diese nicht bis ins Detail beschrieben wurden. Jess Kidd beschreibt bei allen die Eckdaten, gefüllt werden die Charaktere aber durch die eigene Vorstellungskraft. Dies regt die eigene Phantasie an und fördert eine stärkere Bindung zu den Charakteren. So waren mir einige sehr sympathisch, andere eher weniger. Cover: Mit dem Cover konnte ich nicht viel anfangen und kann jetzt, nach dem Lesen, nur etwas mit den Blumen verbinden, wenn ich lange nachdenke. Ich glaube, da hätte ein altes Haus mit einem Priester oder eine Insel im Wasser besser gepasst. Fazit: Ein Buch, welches mit so einer Sprachgewalt geschrieben wurde, dass ich immer noch geplättet bin, allerdings konnte mich die Handlung nicht überzeugen, daher gibt es nur 4 Sterne für diese Lektüre und eine Leseempfehlung an Literaturfreunde.

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Inhalt: Was im vorherigen Band "Wer will schon einen Vampir?" begann, wird hier fortgesetzt. Marguerite Argeneau ermittelt immer noch im Fall von Christian Notte und als dann auch noch ein Mordanschlag auf die Vampirdetektivin verübt wird, weicht ihr der Vater ihres Auftraggebers nicht mehr von der Seite ¿ Schreibstil: In diesem Band geht es eindeutig mehr um Erotik, als um das finden der Liebenden untereinander. Hier zeigt sich, dass die beiden Vampirurgesteine ganz genau wissen was es bedeutet Lebensgefährten zu sein. Mich haben die prickelnden Szenen allerdings genauso mitgerissen wie der Krimi um Christian Notte und das Auffinden seiner leiblichen Mutter. Dieser Roman kam mir ganz anders vor, als die vorherigen. Dennoch schreibt Lynsay Sands immer noch mit viel Humor und Charme. Charaktere: Marguerite, welche sonst immer nur kuppelt und alles für ihre Familie macht, zeigt hier eine ganz andere Seite. Natürlich ist sie immer noch für alle da, aber auch sie hat Bedürfnisse, und Erfahrungen gesammelt, welche hier beleuchtet werden. Sie wurde mir noch sympathischer. Christian Notte ist ein ganz toller und absolut sympathischer Vampir. Ich mochte ihn sehr und hoffe, dass er auch noch in anderen Büchern eine Rolle spielen wird. Julius Notte ist ein Urtyp. Ich konnte ihn mir umgehend vorstellen und fand ihn gleich sympathisch. Er passt so hervorragend zu Marguerite, dass ich mich für beide einfach nur freuen kann. Cover. Cover sowie Titel wirken hier erst nach der gelesen Geschichte, aber dennoch ist es sehr passend. Fazit: Ein ganz tolles Buch, welches aber erst richtig wirkt, nachdem man "Wer will schon einen Vampir?" gelesen hat. Denn der vorangegangen Roman spielt zeitgleich mit "Vampire sind die beste Medizin", daher sollten beide Bücher zeitnah hintereinander gelesen werden. Mir hat dieses Buch sehr gefallen, mit Spannung, Aktion, Raffinesse und Erotik hat dieser Liebes-Krimi-Roman alles, was ein gutes Buch haben muss. daher gibt es von mir volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Inhalt: Thomas reist nach London um nach seiner vermissten Tante zu suchen. Zu seiner Unterstützung wurde Inez hinzugezogen, welche nichts von Thomas Vampirdasein weiß. Als Thomas dann auch noch glaubt in Inez seine Lebensgefährtin gefunden zu haben wird es sehr schwer für Inez eine Entscheidung zu treffen: Leben oder Vampir ¿ Schreibstil: Endlich wieder ein romantisch-erotischer Liebesroman mit meiner Lieblingsvampirfamlie! Lynsay Sands schreibt wie immer sehr detailgetreu bzw. Gefühlgetreu wie sich ihre Charaktere benehmen und handeln und zieht mich damit in jedem Buch in ihren Bann. Auch hier ist alles wieder sehr rund, obwohl sie ihren Protagonisten teilweise viele Steine in den Weg wirft, klingt alles logisch und die Geschichte lässt nichts anderes als mietfiebern zu. Charaktere: Thomas hatte in den anderen Bänden immer nur kurze Auftritte, daher war es sehr schön mehr von ihm zu lesen und zu erfahren, warum er sich in den anderen Geschichten immer so aufgesetzt verhielt. Hier nimmt er andere Charakterzüge ein und diese Wandlung wird logisch erläutert. Ich mochte ihn sehr. Inez ist eine tolle Frau, welche hier und da ein paar kleine Kanten hat, die aber auch durch die Nanos nicht repariert werden, weil sie genau wie sie ist, perfekt ist. Genau aus diesem Grund liebe ich die Bücher der Autorin. Ihre Charaktere weisen schwächen auf, wie bei uns wirklichen Menschen auch, und wir sind alle in unserer Einzigartigkeit perfekt! Die Familie Argeneau spielt natürlich auch wieder mit und ich freue mich jedesmal wieder von ihnen zu lesen und zu sehen, wie sie sich entwickeln. Cover: Das Cover ist schön und das Herz, welches der Wein zeigt, passt zur Geschichte. Sie ist herzlich schön! Fazit: Ein weiteres tolles Buch mit viel Gefühl, Aktion und Witz! Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Auch wenn die vorherigen Bände nicht gelesen wurden ist dieses Buch ohne Vorkenntnisse zu verstehen, aber ich rate einfach allen: Fangt vorne an ¿¿

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Inhalt: Die Bedeutung der Hufbalance Anatomie und Biomechanik Die Beurteilung des Pferdes Orthopädische Korrekturbeschläge Mangelhafte Hufe und Rückenprobleme Verformung der Hornkapsel Flache Hufe und Hornspalte Optische Täuschungen in der Hufschmiedearbeit Huferkrankungen und Hufverletzungen Keile, Polster, Stollen und neue Materialien Das Hufschmiedehandwerk im 21. Jahrhundert Meine Meinung: Dieses Buch ist für Laien und für Fachleute (Trainer, Reiter, Pferdebesitzer, etc) gleichermaßen interessant. Die Autoren haben sich bemüht alles zu erklären, aber sich nicht im Detail zu verlieren, was gerade bei dieser Thematik echt schwierig ist. Besonders hilfreich sind dabei die Zeichnungen, welche eindrucksvoll das Geschriebene untermauern. Die Aufteilungen der Kapitel sind gut gelungen, besonders spannend waren für mich die Bilder und Beschreibungen zu den optischen Täuschungen. Hier zeigt sich nämlich ob der Schmied gut arbeitet oder nur kosmetisch tätig ist. Auch kann eine gute Verbindung zum restlichen Pferdekörper hergestellt werden - ist der Huf schief oder klemmt es schon in der Schulter des Pferdes?! Besonders beeindruckt hat mich, dass die Autoren auch auf die Pferdezucht eingegangen sind und sich negativ über die aktuelle Warmblutzucht geäußert haben. Denn unsere bekannten, stabilen Warmblüter erhalten immer mehr Fremdblutanteile von Vollblütern, was sie dynamischer (Bewegungsstärker), aber auch anfälliger für vollbluttypische Beschwerden, wie kleine instabile Hufe, macht. Fazit: Ein Buch, welches jeder gelesen haben sollte der mit Pferden zu tun hat. Ob man nun sein Pferd beschlägt oder es barhuf gehen lässt, ist in dieser Thematik egal, es geht erstmal darum zu verstehen, was im Huf eigentlich passiert und was falsche Bearbeitung auslösen kann. Ich gebe 5 Steren und eine absolute Leseempfehlung für "Hufbalance".

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Inhalt: Eine Bibliothek für abgelehnte Manuskripte wird in einem kleinen Ort errichtet. Die Autoren müssen ihre nicht veröffentlichen Werke selber vorbeibringen, wenn diese in den heiligen Hallen beherbergt werden sollen. Jahrelang verstauben die Texte dort, bis eines Tages, die junge pariser Lektorin von der ungewöhnlichen Bibliothek erfährt und sich die Manuskripte durchliest ¿ Schreibstil: Der Stil von David Foenkinos hat Ähnlichkeit mit dem Film "Die fabelhafte Welt der Amelie". Ähnlich schnell entwickelt sich die Geschichte und die Fußnoten im Buch, welche den Text immer wieder ergänzen, wirken wie ein weiterer allwissender Erzähler. Dadurch flog die Geschichte nur so dahin und ich konnte sofort in die Welt der abgelehnten Bücher eintauchen. Doch dann passierte ein, für mich, nicht greifbarer Bruch in der Geschichte. Als die Erklärungen der Bibliothek endeten und die Geschichte um das geheime Buch des Moinseur Pick begann wollte mein Kopfkino nicht mehr so recht mitmachen. Zu viele Persönlichkeiten aus der Realität fanden Einzug in die Geschichte. Diese wirkte dann nicht mehr so reizvoll, sondern eher wie ein Buch aus dem Geschichts- oder Literaturunterricht. Natürlich ist es interessant einen Roman mit Verbindungen aus der Welt zu koppeln, um ihn realistischer erscheinen zu lassen, aber mir war es zu viel. Schlimm auch, wenn man die Personen nicht kennt und zwischenzeitlich erst mal googlen muss um eine Idee zu bekommen, warum Person XY nun so wichtig für die Geschichte ist, um erwähnt zu werden. Kurz gesagt: Das Buch hat super angefangen, meine Erwartungen waren übertroffen und dann knallte ich hart in die Realität - im wahrsten Sinne des Wortes - und ab dem Punkt wollte der Funkte nicht mehr so überspringen. Dennoch ist der Schreibstil genial, einfach anders und das mochte ich! Charaktere: Gerade durch die Fußnoten und den dadurch immer wieder unterbrochenen Text, hatte ich immer wieder den Amelie-Film im Kopf und konnte mich schlecht auf die Charaktere einlassen. Ich war hin und her gerissen zwischen dem Film und meinen eigenen Gedanken, sodass ich Schwierigkeiten hatte die Charaktere zu greifen. Cover: Das Cover wirkt wirr und unstrukturiert, zu einem Teil passt es daher zur Geschichte, da der Autor seine Fäden geschickt spinnt und das eigentliche Ende nicht erraten werden kann. Fazit: Ein schönes Buch, welches so ganz anders ist, als die üblichen Romane. Mir hat er gefallen, auch wenn er durch den teils krampfhaften Realitätsbezug nicht immer flüssig zu lesen war. Ich gebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung an Literaturfreunde.

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