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Alle Rezensionen von maleur

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Marlene Still ist Privatdetektivin und wechselt nach Regensburg. Dort übernimmt Sie die Beobachtung eines Jungen der bei seinem 18. Geburtstag grundlos das Elternhaus verlassen will. Obwohl es eine Kurzgeschichte ist bin ich nicht gleich in das Geschehen reingekommen. Der Schreibstil ist einfach, also gut. Es wechseln in unregelmäßigen Abständen die handelnden Personen, Orte und Zeiten. Dann allerdings ist das Ende ziemlich klar. Überrascht hat mich nur das letzte Opfer, da ich hier jemand anderes vermutet hätte. Das war aber die einzige Wende in dem Geschehen. Mein Fazit: ein netter unterhaltsamer vorhersehbarer Kurz-Krimi

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Das Mädchen Tuesday nimmt Rache an den Verbrechern, die ihr und anderen Mädchen und Jungen Gewalt in unterschiedlichen Formen angetan haben. Sie greift dabei zu außergewöhnlich drastischen Mitteln und Methoden. Der Schreibstil ist manchmal etwas kantig, liegt eventuell auch an der Übersetzung. Die Beschreibung der Örtlichkeiten und Situationen sind sehr bildhaft und düster. Die Protagonisten sind differenziert und anschaulich charakterisiert. Man ist von der ersten Seite an mitten im Geschehen und die Spannung wird fast ununterbrochen gehalten. Die Methoden des Rachefeldzuges von Tuesday werden in seiner ganzen Raffinesse und Brutalität beschrieben. Die Verbrechen der Zielpersonen erfährt man eher randläufig und setzt das Kopfkino frei. Durch den Rachefeldzug wird Tuesday nicht nur von der Polizei sondern auch von den Gangsterbossen verfolgt, deren Geschäfte empfindlich gestört werden. Es geht in dem Thriller nicht nur um die diversen Gewalttaten, sondern auch um Drogen- und Menschenhandel, um Prostitution, Spekulation und Korruption. Es werden auch die Missstände von London aufgezeigt, wie sie sicher in jeder Großstadt zu finden sind. Es wird außerdem ein London dargestellt, dass man als Tourist nicht kennen lernt und auch sicherlich nicht jedem Londoner bekannt ist. Dieser außergewöhnliche und rasante Thriller hat mir sehr gut gefallen. Allerdings wurde das Tempo durch die Befragung des Sozialarbeiters und der Künstlerin "Fünf" ausgebremst. War zwar interessant, brachte aber nichts Neues. Durch die Bonus-Kurzgeschichte des Buches "Der sechste Fall" erfährt man, dass und wie es mit den Detektivs Loss und Stone weitergeht. Ich freue mich schon auf weitere Thriller von Stephen Williams.

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Bei der Beerdigung ihrer Schwester Mareike trifft Gesine Cordes nach 10 Jahren wieder auf ihre Familie und lernt auch die Ehemann und Kinder von Mareike kennen. Der Schreibstil ist einfach und schnörkelfrei. Die Dialoge eher steril und abgehackt. Immer wenn man denkt, jetzt kommt Fahrt auf, wird das Gespräch unterbrochen. Das ist kein Cliffhanger sondern stört den Lesefluss. Die Geschichte wird unter den aktuellen Ereignissen und den Geschehnissen von vor 10 Jahren geschildert. Die Beteiligten sind differenziert charakterisiert. Als Krimi war mir das Ganze zu einfach gestrickt. Der Kindestod 10 Jahre zuvor wird als Unglück gewertet. Der Tod der Schwester Mareike soll Selbstmord sein. Die Zweifel an beiden Fällen bleiben vage. Ermittlungen finden nur über die Beziehungskrise der beiden Kriminalbeamten bzw. zufällig statt. Der Täter ist bald bekannt und sollte wohl auch kein Geheimnis sein. Als Familiendrama ist die Geschichte zu Flach. Da es sich bei der Toten um Gesines Schwester handelt, wäre eine Aufarbeitung der Familienbeziehungen angebracht. Das die Familie auseinanderfällt wird zwar erklärt, ist aber nicht unbedingt nachvollziehbar, denn erste Emotionen klingen doch ab und lassen Platz für Verständnis und gipfeln nicht in jahrelangen Schuldzuweisungen. Die Kriterien, die gegen das Buch sprechen, nehmen mich aber im Gegenzug für den Roman ein. Mir gefällt gut, dass eine Friedhofsgärtnerin im Mittelpunkt steht und dass Trauerbewältigung nicht Klischeehaft aufgearbeitet wird. Letztlich hat mich noch etwas, wenn auch nur am Rand, gestört. Das Ganze ist ein Kriminalroman und kein Jugendbuch. Was soll das jahrelange freundschaftliche Geplänkel und die platonische Beziehung? Trotz meines zwiegespaltenen Eindrucks werde ich auch weitere Kriminalromane dieser Reihe lesen.

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"Eine Mordserie versetzt Berlin in Angst und Schrecken. Ein perfider Mörder, der sich selbst als »Prinzessin« bezeichnet, sucht sich seine Opfer auf den nächtlichen Straßen und erdrosselt sie beim Liebesspiel." So die Inhaltsangabe zum Buch. Schon das ist irreführend, denn es finden 2 Morde im Stricher-Milieu statt. Das versetzt ganz bestimmt nicht Berlin in Angst und Schrecken. Davon bekommen die meisten bestimmt gar nichts mit. Na gut dafür kann die Autorin nichts, weder für die Genrezuordnung noch für die Inhaltsangabe, oder? Doch erst mal zur allgemeinen Bewertung. Der Schreibstil ist einfach. Der Roman ist in Teile und diese in Kapitel unterteilt. Beides wird beziffert. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht Täters, aber auch aus der Perspektive anderer Personen erzählt. Das Lokalkolorit der Toscana wird wie immer bildhaft dargestellt. Die übrigen Beschreibungen, wie Immobilien, Kleidung und Ausstattung sind Detailverliebt und sehr ausführlich und behindern eher den Lesefluss als dass sie zur Spannung beitragen. Die Charaktere bleiben in diesem Roman eher blass, jedenfalls werden sie nicht so genau analysiert wie das Ambiente. Mir gefallen im Allgemeinen auch Krimis und Thriller in den der Täter und dessen Planung bekannt sind. In denen es darum geht, welchen Fehler er macht, um erwischt zu werden. Ja sogar die, in denen man hofft, dass der Täter nicht entdeckt wird, weil man für ihn Sympathie entwickelt hat. Aber in diesem Buch ist jede Möglichkeit in der Richtung vertan. Mit der Autorin habe ich ein Problem. Ich messe jedes ihrer Bücher mit "Hexenkind". Dieser Psycho-Thriller ist einfach und genial. Aber jeder Nachfolger schafft es nicht auch nur annähernd so interessant zu sein. Beschreibungen der Toscana reichen einfach nicht mehr. Ich habe Mühe, die Autorin weiter zu meinen Favoriten zu zählen. Mein Fazit: Ein langatmiger Roman, mit Nebenschauplätzen, die zur Entwicklung und zum Verständnis der Geschichte gar nichts beitragen. Jeder andere Schriftsteller hätte für diesen Roman nur 2 Punkte gegeben.

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Der sehr junge Robert Hunter kommt zur Kripo. Dort soll er als erstes den Selbstmord einer jungen Frau feststellen. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Die Dialoge authentisch und typisch amerikanisch. Es ist ja nur eine kurze Geschichte, da erwarte ich nicht allzu viel hinsichtlich der Charaktere der Beteiligten. Das ist dem Autor dennoch gut gelungen. Ich habe bisher noch nichts von Chris Carter gelesen, habe aber durchaus Lust auf die Robert Hunter Reihe bekommen. Besonders gut hat mir die Analyse der Mord- oder Selbstmordmerkale gefallen. Auch die Idee mit der Verschlossenen Tür finde ich Genial. Ja klar, kennt man schon aus einem Krimiklassiker, ist hier aber doch anders und auch sehr knifflig. Ich bin nicht von alleine darauf gekommen.

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Fred Moorman empfindet sein Leben als Festgefahren. Er ist 47 Jahre, Ehemann und Vater eines 14-jährigen Sohnes. Er sucht Veränderung durch einen neuen "Freundeskreis". Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht des Erzählers Fred Moorman betrachtet. Sie ist in vier Teile und diese in Kapitel unterteilt. Der Schreibstil ist umgangssprachlich bis derb. Die Erzählung erfolgt nicht chronologisch. Ausgehend von einer bevorstehenden Beerdigung wechseln die einzelnen Erinnerungsebenen von seinen Jugendjahren bis zur jüngsten Vergangenheit in unregelmäßiger Folge. Der Roman beinhaltet im Kern das Familienleben von Fred Moorman, seinen Vorstellungen vom Leben und seinen Wünschen, die sich aber im Wesentlichen gar nicht so sehr von seinem jetzigen Leben unterscheiden. Er wünscht sich so manchen - ihm unliebsamen Mitmenschen - beseitigt, wie ist egal. Die Sicht auf sein Umfeld ist zynisch. Aber auch die Betrachtungsweise auf zwischenmenschliche Beziehungen ist schonungslos sarkastisch und frei von jeder political correctness. Das macht den Protagonisten nicht gerade sympathisch, aber das sind sie ja bei Herman Koch nie. Am Ende muss Fred Moorman feststellen, dass die "Gefälligkeiten" seines neuen Freundeskreises nicht zum Nulltarif zu haben sind und der Preis nicht verhandelbar ist, dass die Lösung seiner Probleme nur neue größere Probleme verursacht. In diesem Roman wurde mein Lesefluss durch die fehlende Strukturiertheit, das Hin- und Herspringen zwischen den Zeitebenen, gestört. Es fehlt der rote Faden. Die Handlungen plätschern in vielen Szenen so vor sich hin. Einige Handlungsstränge sind nicht verständlich ausformuliert und lassen den Leser allein, da sie nicht aufgeklärt werden. Der Rest des Romans beeindruckt durch seine psychologischen Abgründe und seinen schwarzen Humor. Das Ende ist dann doch überraschend und auch offen.

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Clara Brendel erhält von einem Stalker verstörende Fotos und Nachrichten. Sie fühlt sich unsicher und geht - außer zur Arbeit - nicht mehr aus dem Haus. Die Fahrt zu ihrer Halbschwester nach Berlin, kommt einer Flucht gleich. Der Schreibstil ist einfach und unauffällig. Die Charaktere empfinde ich als flach und uninteressant. Carla erscheint als personifizierte Moral- und Bedenkenträgerin. Der Handlungsaufbau ist sehr konstruiert. Die Handlungsorte wechseln zwischen Stade und Berlin. Die Häuser, sowohl das in Stade als auch das in Berlin, sind gut beschrieben. Im Übrigen bleiben die Örtlichkeiten bezugslos. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Perspektive von Carla Brendel erzählt. Der Roman ist in überschaubare Kapitel eingeteilt.. Das Thema Stalking ist sehr oberflächlich behandelt. Die Ohnmacht eines Stalking-Opfers kommt überhaupt nicht rüber und wird in dem Roman eher zur Nebensache. Die Verzweiflung und die Ängste von Carla werden plakativ beschrieben und berühren nicht. Auch Carlas beginnende Liebesbeziehung bleibt blutleer. Der Täter, Drahtzieher und Intrigant war mir von Anfang an bekannt. Interessant waren nur das Motiv, die Manipulation und das Intriegenspiel sowie die Art der Konfliktlösung. Aber auch diese sind überkonstruiert. Für mich muss in einem Roman nicht alles realistisch sein, aber wenn ein Plot den Anspruch auf Realitätsnähe hat, dann erwarte ich auch einen gewissen logischen Aufbau und Nachvollziehbarkeit. Das Ende war dann hart an der Grenze des Trivialen und natürlich nicht frei von Carlas Bedenken. Das Buch ist unterhaltsam, aber die Bezeichnung "Psychothriller" ist hochgestapelt. Es ist ein bisschen psychologisch, aber überhaupt kein Thriller. Von einem Thriller erwarte ich Spannung, wenn schon nicht durchgehend, dann doch größtenteils. Dieser Roman ist maximal stellenweise Interessant aber niemals spannend. Eben ein biederer psychologischer Roman.

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Hauptkommissarin Clara Vidalis und Kollegen ermitteln in einem Mordfall an dem Geschäftsführer einer Wohltätigkeitsorganisation. Das Opfer weist verdeckte Hinweise auf biblische Aussagen auf, die das Motiv erkennen lassen. Der Schreibstil ist fesselnd, allerdings von zahlreichen brutalen Szenen durchsetzt, die starke Nerven erfordern. Die Geschichte unterteilt sich in drei Erzählstränge und wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Der Spannungsbogen bleibt fast durchgehend erhalten. Die örtlichen Beschreibungen sind stimmig. Die traumatische Erinnerung von Clara Vidalis an ihre Schwester ist gerade noch im Bereich des erträglichen. Ich brauche diese Grübeleien darüber nicht alle paar Kapitel neu. Der Thriller zeichnet sich durch gute Sachkenntnis im Bereich der Forensik und gute Recherchen auf dem Gebiet des Exorzismus, Kirchengeschichte und menschliche Konditionierung aus. Der Kenntnisreichtum auf den unterschiedlichsten Gebieten nötigt mir meinen Respekt ab, aber nicht jedes Rechercheergebnis muss in einem Roman verarbeitet werden. Z.B. die Befragung des ehemaligen Stasimitarbeiters war ja sehr interessant, führte aber zu Nichts und würde vielleicht in einem anderen Thriller einen guten Platz finden. Diese teilweise Überfrachtung veranlasst mich zu dem Punktabzug. Das Ende war temporeich und überraschend und offen. Für mich als erfahrene Thrillerleserin kam die Enthüllung der "Führungsperson" jedoch nicht ganz unerwartet. Mein Fazit: ein teuflisch guter Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.

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Eine Unternehmensberaterfirma führt in einem privaten Fernsehsender Rentabilitätsuntersuchungen durch. Damit ändert sich für die Event-Managerin Janne Amelung nicht nur ihr berufliches Leben. Für sie beginnt ein Albtraum, der ihr Leben vollständig verändert. Der Schreibstil ist schnörkellos flüssig. Die handelnden Personen werden überwiegend gut und differenziert charakterisiert. Die Geschichte wird bis auf eine Ausnahme ausschließlich aus der Perspektive von Janne Amelung erzählt. Der Roman ist in überschaubare Kapitel eingeteilt. Erinnerungen sind kursiv geschrieben und stören den Lesefluss nicht. Der Handlungsaufbau ist nachvollziehbar. Der Leser spürt in den verschiedenen Konfliktsituationen das Unbehagen, die Wut, das Unverständnis und die Verzweiflung der Protagonistin. Man hofft mit ihr, dass sie sich aus der Misere befreien kann und erlebt mit, dass sie immer tiefer hineinrutscht. Die Befreiungsaktion von Janne hat mir dann gut gefallen. Das Ende ist eher flach und der Epilog hat mich nicht überrascht. Das habe ich in der Art schon häufig gelesen. Das Buch ist ein unterhaltsamer psychologischer Roman in dem es um Liebe, Freundschaft und Vertrauen, um Macht, Manipulation und Intrigen geht. Eher ein Roman und kein Krimi.

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Karla Matthes erbt nach dem überraschenden Tod ihres Vaters ein Grundstück in der Elbmarsch, von dem sie bis dahin keine Kenntnis hatte. Ihre privaten und beruflichen Dinge entwickeln sich auch nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat. Aus dem Grund beschließt sie, die Vergangenheit ihres Vaters zu erkunden und sich dieses Anwesen einmal anzusehen. Der Schreibstil ist leicht lesbar. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Karla Matthes erzählt. Die einzelnen Personen sind im Rahmen eines Kurzkrimis gut charakterisiert. Die Dorfbewohner stimmig und die Örtlichkeiten atmosphärisch beschrieben. Die Präsentation des Verdächtigen ist mir allerdings zu plump. Da ist ganz klar, der ist es nicht. DerTäter ist dann aber doch eine Überraschung. Mein Fazit: ein netter unterhaltsamer Kurz-Krimi für zwischendurch in dem die Autorin auf sich aufmerksam gemacht hat.

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