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Alle Rezensionen von Christina Wolf

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Die Geschichte ¿Menschenkind¿ ist keines Wegs leichte Kost. Man braucht einige Zeit um sich in den zuerst sehr verwirrenden, mit vielen unverständlich beschrieben Bildern getränkten Schreibstil einzufinden. Nach und nach werden Erlebnisse der Protagonisten aus ihrem früheren Leben als Sklaven enthüllt und so nach und nach nehmen die Bilder Formen und Gestalt an, die einem teilweise die Haare zu Berge stehen lassen.¿Es die Geschichte der Sklaverei, die Geschichte der unbeschreiblichen und unverständlichen Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter, es ist die Geschichte von dem Wunsch des Menschen nach Freiheit und Selbstbestimmung, es ist die Geschichte von Menschenwürde und Rassismus, der die Menschheit immer wieder auf¿s neue quält. Es ist eine Geschichte von Liebe und von Tod, von wirklich großen Gefühlen, die Toni Morrison so perfekt in Worte gepackt hat, dass dieses Buch einen berührt und fesselt. Das Buch hat so eine starke Ausdruckskraft, dass man sich in Acht nehmen muss, dass man nicht allzu sehr in diese deprimierende Gedankenwelt hineingezogen wird. Dies ist auf keinen Fall ein Buch für zwischendurch. Dieses Buch braucht zum Lesen unbedingt, Zeit, Ruhe und einen Moment um wieder zurückzukommen,¿¿Ein wirklich empfehlenswertes Buch, welches einen sehr starken Eindruck hinterlässt. ¿

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Dieses Buch ist definitiv keine leichte Kost. Eco erzählt von Antisemitismus, Verschwörungen und sehr viel politischer Geschichte des späten 19ten Jahrhunderts. Sein Protagonist wird hier zum Werkzeug. Übrigens einer der wenigen fiktiven Gestalten dieses Buches, welches zum überwiegenden Teil von realen Personen existierte. Eco hat mit diesem Werk die Fälscher entlarvt, die es immer wieder und auch och heute gibt und das nur allzu regelmäßig vor Augen der gesamten Öffentlichkeit. Sie fälschen, weil es ihnen Nutzen bringt und anderen schadet und immer wieder wird es Menschen geben, welche kritiklos alles glauben was man ihnen vorsetzt und, ohne sich eine fundierte eigenen Meinung zu bilden, darauf anspringen. Hier liegt ebenso das Verhalten der Deutschen zu Zeiten der Nazis zu Grunde. Es wurde Propaganda betrieben mit solchen offensichtlichen und skurrilen Ammenmärchen, aber die meisten wollten und haben sie geglaubt ohne Skrupel, ohne Rücksicht auf Verluste und das allerschlimmste ohne Reue. ¿¿Eco hat mit diesem Buch sehr genau und erschreckend deutlich das Gesicht des Rassismus skizziert und seine Entwicklung in einer Gesellschaft. ¿Die Story an sich beruht auf Fakten und wahren Begebenheiten und das macht das Buch nicht nur authentisch, sondern ist auch eine erschreckende Warnung sehr vorsichtig mit Verdächtigungen, Vorurteilen und offiziellen Skripten und Recherchen umzugehen. ¿¿Ein ausgesprochen gutes Buch, welches sehr starke Emotionen hervorruft und sehr erschreckend in Erinnerung bleiben wird.¿

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Der verschlossene Garten beinhaltet die Geschichte einer Liebe, ihrer Entwicklung und letztendlich ihres Todes. Aus der Sicht von Soudain geschrieben, entwickelt man eine besondere Nähe zu diesem Protagonisten, der erst viel zu spät seinen Umgang mit Equilibre und dieser Beziehung überdenkt. Die Liebe und ihre Pflege ist eine Gratwanderung und es ist immer gefährlich, wenn einer der Partner zu viel von sich aufgibt, um dem Wunschbild des anderen zu entsprechen. Ein Buch, das zum Nachdenken bewegt und die eigene Person in das Lesen mit einbezieht. Trotzdem wird nicht geurteilt. Das Urteil bleibt dem Leser überlassen und das ist auch gut so. Mich persönlich hat dieses Buch sehr berührt.

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Dieses brisante Thema durch diese Protagonistin und ihre doch eher derbe Sprache kommentieren zu lassen, ist eine wahre Gratwanderung, denn sie schreibt wie ihr der Schnabel gewachsen ist und das grenzt zuweilen schon fast an Pietätlosigkeit. Die Betonung liegt hier aber auf ¿fast¿. Die namenlose Erzählerin hat es mir wirklich sehr schwer gemacht, denn sie gehört mit Sicherheit nicht zu den Menschen, mit denen ich freiwillig auch nur eine Minute meiner Freizeit verbringen würde - aber genau das macht diesen Roman so außergewöhnlich. Diese Frau ist nämlich nicht nur das unschuldige Opfer, sondern hat auch eine ganze Menge schlechter Eigenschaften. Chris Cleave ist es gelungen, dass man mit diesem Menschen tiefstes Mitgefühl empfindet, welches sich sogar irgendwann in Sympathie umschlägt. Bei einer liebenswerten, zurückhaltenden, rationalen, ruhigen, gebildeten und introvertierten Person wäre der Effekt des Buches längst nicht so prägnant gewesen. Natürlich ist dies um so schlimmer, da eines der Opfer der vierjährige Sohn der Schreiberin war. Die Emotionen, bis hin zu nachfolgenden massiven psychischen Schäden und Störungen, sind hervorragend beschrieben und in Worte gefasst worden, so dass es einem selbst die Sprache verschlägt. Gerade die Briefform, macht dieses Attentat persönlich, denn es wird immer ganz klar hervorgehoben, dass dahinter einzelne Menschen stecken, welche sich bewusst dafür entscheiden, andere wahllos zu töten und auch vor Kindern keinen Halt machen. Die Schrecken des Terroranschlages nehmen einem fast den Atem, vor allem mit dem Wissen, dass dies in gewisser Weise keine Fiktion ist. Allerdings sind nicht nur der Anschlag und die unmittelbaren Auswirkungen fürchterlich. Cleave beschreibt auch die Gesellschaft, wie sie mit diesem Horror umgeht und das im öffentlichen, wie auch im privaten Bereich. Hier handeln Menschen, die eigentlich zu den ¿Opfern¿ gehören, mit einer Kaltblütigkeit, die wirklich Angst macht. Das Fazit dieses Buch: Egal wie unausstehlich, hartherzig oder vulgär ein Mensch auch sein mag - niemals wird es Attentate rechtfertigen, welche nicht nur die Opfer, sondern auch die Überlebenden sukzessive in ihrem Menschsein zerstören und seelisch töten. Dieses Buch wird man nicht vergessen.

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Dies ist, so könnte man sagen, ein wahrer britischer Schmöker. Angesiedelt in der bezaubernden Landschaft des Dartmoor, bietet diese Geschichte lustige, skurrile, sentimentale und traurige Szenen. Alles wohldosiert und liebevoll geschildert, um die Frage herum, wie Gott wohl heute seine Welt aus der Sicht eines Menschen erleben würde. Dieses kurzweilige Buch ist niemals blasphemisch, sondern mit einem gottgegebenen Humor und einem Augenzwinkern geschrieben. Es war ein 'himmlisches' Lesevergnügen der ganz besonderen Art.

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Dies ist, so könnte man sagen, ein wahrer britischer Schmöker. Angesiedelt in der bezaubernden Landschaft des Dartmoor, bietet diese Geschichte lustige, skurrile, sentimentale und traurige Szenen. Alles wohldosiert und liebevoll geschildert, um die Frage herum, wie Gott wohl heute seine Welt aus der Sicht eines Menschen erleben würde. Dieses kurzweilige Buch ist niemals blasphemisch, sondern mit einem gottgegebenen Humor und einem Augenzwinkern geschrieben. Es war ein 'himmlisches' Lesevergnügen der ganz besonderen Art.

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Das Leben von Qara Köz ist an sich ereignisreich und birgt viel Potential für eine abwechslungsreiche und spannende Geschichte. Teilweise wurde dies auch erreicht, aber ich hatte auch meine Probleme, was das Verständnis anbelangte, wann immer dieser Roman das Mystische betraf, was nun Real und was nur Imagination war. Leider wurde auch die schöne, teilweise sehr märchenhafte Schreibweise, auf sehr abrupte Weise durch eine, meiner Meinung nach, unangebrachte vulgäre Sprache, ihres Zaubers beraubt. Auch konnte ich zu den Protagonisten keinerlei Bindung aufbauen, so dass mich diese Geschichte, auch in den tragischen Momenten, nicht wirklich berührte und ich diese Begebenheiten eher ohne Anteilnahme zur Kenntnis nahm.

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Ich habe das Buch angefangen zu lesen, weil es sich sehr spannend anhörte, aber das war leider ein trügerischer Eindruck. Die Idee der Geschichte ist gut und es hätte eine spannende Geschichte werden können, wenn der Schreibstil nicht so grottenschlecht wäre, dass sich einem die Haare aufstellen. Vor allem der so super attraktive Werwolf der anscheinenden nur an das eine denkt und direkt und spontan einer fremden Frau erzählt, dass er und seine Freunde Werwölfe sind. Würde das ein echter Werwolf tun, gäbe es welche? Ich denke nein, aber wie gesagt, der sehr einfache mit Adjektiven äußerst sparsam gespeiste Schreibstil, macht leider die gute Idee der Werwolf-Geschichte kaputt. Ich habe das Buch nach kurzer Zeit auf die Seite gelegt und werde es in unserer Bibliothek spenden.

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Das Buch ist in drei Abschnitte aufgeteilt: 1947 1944 1941 Entgegen der üblichen Zeitfolge, wird man zurückgeführt in die Kriegsjahre Londons und somit auch in das bewegt Leben dieser fünf jungen Menschen. Der Krieg ist an ihnen, wie auch an der restlichen Bevölkerung Londons nicht spurlos vorübergegangen und jeder hat seine Ängste, Sorgen und Sehnsüchte. Den Einblick, welchen man in das alltägliche Leben Londons während des Krieges bekommt, ist sehr interessant, wie auch die Lebensgeschichten der fünf Protagonisten. Sarah Waters hat ein sehr schönes, aber auch streckenweise trauriges Buch geschrieben, welches zu keiner Zeit Langeweile aufkommen lässt.

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Der Klappentext beschreibt, lediglich die äußeren Umstände und wird nicht dem Buch gerecht, welches ich gerade gelesen habe. Es gehört zu den schönsten Büchern, welche ich bisher gelesen habe. Warum, das so ist? Es erzählt von der Liebe, ohne ein Liebesroman zu sein. Hier geht es nicht um die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau. Hier geht es um die Liebe zwischen Menschen. Einer Liebe die trägt, die befreit und die eigentlich unbeschreiblich ist und doch ist es genau das, was Sarah Winman hier gelungen ist. Es handelt von der Liebe einer Familie zueinander und darin sind auch Menschen enthalten, die in diese Familie von außen aufgenommen werden. Es sind Menschen, die Liebe und Toleranz leben. Die Lieben können, ohne einzuengen, die Freiheit und Verständnis schenken, Geduld und eine lebensnotwendige Wärme. ¿Sarah Winman beschreibt, wie die Liebe, den einzelnen Menschen zu dem macht, was er ist. Sie stellt uns diese Menschen vor, so dass man glaubt, sie zu kennen. Niemals ist dieses Buch langatmig. Kein Wort ist zuviel und doch steht so viel zwischen den Zeilen, dass man dazu angehalten wird, gerade die zarten Andeutungen zu beachten und zu überdenken. Es gibt Dinge, die bleiben ungeklärt, aber das stört nicht, denn auch im realen Leben stoßen wir immer wieder auf Geschehnisse, welche wir nicht erklären, sondern nur annehmen können. ¿Sarah Winman hat in ihrem Schreibstil eine perfekte Mischung aus Humor und tiefen Emotionen gefunden. Man kann bei diesem Buch lachen, trauern, nachdenken und wieder lachen. Dieses alles manchmal auf einer einzigen Seite, ohne dass eine Stimmung der anderen ihre Ernsthaftigkeit nimmt. Dieses Buch ist eine Hommage an die Familie, das Zuhause und die bedingungslose Liebe zwischen Eltern, Kindern, Geschwistern, Freunden, Partnern und auch Fremden.

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