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Alle Rezensionen von Zsadista

Seite 1 / 54
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Ein amerikanisches Atom U-Boot muss in der Karibik seinen Auftrag abbrechen. Es ist unter ungeklärten Umständen einfach 15 Seemeilen von seinem Kurs abgekommen. Auf Hochtouren wird versucht zu klären, warum die Abweichung entstanden ist. Zur gleichen Zeit ist ein Team von Forschern in einem Institut der Sprache der Delfine auf der Spur. Sie haben ein Programm entwickelt das die Sprache entschlüsselt. So schaffen die Forscher es tatsächlich mit ein paar Worten sich mit den beiden Delfinen im Institut zu unterhalten. Sonderermittler John Clay und Steve Caesare werden auf den Fall des U-Bootes angesetzt. Sie schicken mit Hilfe ein kleines Tauchboot zu der Stelle, an der das U-Boot Probleme hatte. Doch das Tauchboot verschwindet. Und so fragen die beiden bei Abi und ihrem Team nach, ob sie mit ihren Delfinen aushelfen könnten das Tauchboot zu finden. Also macht sich das Team mit den beiden Delfinen Dirk und Sally mit der Mannschaft um Clay und Steve auf den Weg zu der Stelle. Kann das Tauchboot geborgen werden? Und warum ist es einfach verschwunden? "Breakthrough" ist ein Science Thriller aus der Feder des Autors Michael Grumley. Zuerst ist mir das Cover ins Auge gesprungen. Es ist nicht pompös und sagt auch nicht viel über den Inhalt aus. Trotzdem finde ich das Cover absolut gelungen. Das Genre Science Thriller und die Inhaltsangabe taten dann ihr letztes. Nun muss ich aber noch anmerken, dass die Inhaltsangabe nicht ganz stimmt. Es ist kein U-Boot der US-Marine verschwunden, sondern nur das unbemannte Tauchboot, das zur Aufklärung eingesetzt wurde. Für mich sind das zwei Paar Schuhe, ob ein riesen U-Boot verschwindet oder "nur" ein kleines Tauchboot. Die Figuren von Abi, Steve, und John fand ich sehr sympathisch. Auch wenn der Held John mal wieder typisch amerikanisch übertrieben war. Trotzdem fand ich das in dem Roman nicht so schlimm, wie sonst so oft. Die Story an sich hat einen guten Spannungsbogen. Mich hat das ganze an eine Mischung aus "Stargate", "Sea Quest" und "Abyss" erinnert. Also an recht viele zwar alte aber gute Filme und Serien. Natürlich war es ab einer bestimmten Stelle etwas komisch zu lesen. Bis ich mir wieder ins Gedächtnis gerufen habe, dass ich hier ja einen Science Thriller lese, also kein normaler Thriller. Auch zum Ende hin musste ich mir wieder sagen, es ist ein Science Fiction, also kann auch mal was unlogisch werden. Trotz all dem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es war spannend, sehr gut zu lesen, man konnte ja kaum aufhören, mit Aktion, viel Wasser und einige Geheimnisse. Und das Beste, die Liebesgeschichte hat gefehlt! Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen. Und ich freue mich schon auf den zweiten Teil mit den bekannten Personen und Delfinen.

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Wieder einmal halte ich ein Abenteuer Spielbuch aus dem Mantikore Verlag in meinen Händen. Diesmal handelt es sich um den Band "Der Schatz der Oger" aus der Reihe "Welt der 1000 Abenteuer". Der Band stammt aus der Feder des Autors Jens Schumacher. Wie immer bin ich begeistert von dem Spielbuch. Auch bei diesem Band macht es Freude, sich durch das Buch zu kämpfen und rätseln. Doch muss man hier aufpassen, es reicht nicht ganz aus, nur an einen bestimmten Ort zu kommen. Hier ist es wie in einem Computer Spiel. Man muss zusätzlich auch noch die richtigen Gegenstände finden. Der Anfang des Buches ist hier recht schnell und einfach. Es fängt mit einer Karte der Gegend an und geht gleich in die Regeln über. Dies sind hier nur ein paar Seiten. Deswegen ist das Buch auch nicht so kompliziert zu spielen, wie manch anderes Werk. Ab Seite 21 kann man sich dann, bewaffnet mit Blatt und Stift, ins Abenteuer stürzen. Aber aufpassen, der Tod wartet an jeder Ecke. Das Buch bleibt auf jeden Fall in meiner Sammlung, denn man kann es immer wieder einmal durch spielen. Daher auch volle Sternezahl bei meiner Bewertung!

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Kommissar Steinböck hat mal wieder alle Hände voll zu tun. Und das hängt nicht nur mit seiner Katze Frau Merkel zusammen. Sein neuer Fall führt ihn in die Niederungen der katholischen Kirche. Ein ehemaliger Priester wurde durch einen Profikiller ermordet. Und dann taucht auch noch ein seltsamer Brief im Besitz des Ermordeten auf. Durch die Ermittlungen wird ein alter Fall wieder aufgerollt. Haben die Vorkommnisse von vor Jahrzehnten wirklich etwas mit dem neuen Fall zu tun? Steinböck und Frau Merkel haben Arbeit und es wird Zeit, damit anzufangen. "Teufelskatz" ist der zweite Krimi mit Kommissar Steinböck und Frau Merkel aus der Feder des Autors Kaspar Panizza. Das Cover mit der schwarzen Katze ist einfach schön. Vor allem, weil die Katze sich glänzend heraus hebt. Die Inhaltsangabe gab mir dann den Rest und ich musste das Buch lesen. Steinböck ist mir richtig sympathisch gewesen. Er ist humorvoll, ein bisschen dusselig, aber nicht doof dargestellt. Seine Truppe fand ich genauso sympathisch. Frau Merkel war auch schon witzig und hatte ihre Auftritte, jedoch wusste ich nicht genau, warum gerade sie die Hauptfigur ist. Zur Aufklärung des Falles selbst hat sie nichts beigetragen. Der Krimi selbst hat eine etwas merkwürdige Zusammenstellung. Zumindest kam ich nicht so ganz damit klar. Zum einen ist diese wirklich humorvolle super Truppe um den Kommissar. Da musste ich ständig lachen und schmunzeln. Dazu steht im Gegenzug das Thema des Falles. Es geht hier um Kindesmissbrauch in der Kirche. Ich fand, den Grat zwischen den Themen nicht ganz getroffen. Auf der einen Seite bin ich noch am Lachen auf der anderen wird dann ein Kind missbraucht. Ich liebe humorvolle Krimis, allerdings müssen dann die Themen zueinander schon passen. Klar ist auch ein Mord nichts humorvolles, jedoch tu ich mir bei Missbrauch oder Vergewaltigungen in humorvollen Krimis schwer. Der Schreibstil an sich ist locker und sehr gut zu lesen. Auf den Täter kam ich am Ende dann nicht. Leider war auch keine Andeutung während der Story auf den Täter, dass man hätte drauf kommen können. Das vermisse ich dann immer in Krimis, weil ich selbst immer viel mitermittle um darauf zu kommen. Auch war der Schluss wieder ein typisches Krimi Ende. Ich finde, viele Autoren tun es sich mit solchen Enden etwas zu einfach. Mehr kann ich ohne zu spoilern leider nicht dazu schreiben. Im Großen und Ganzen tue ich mir bei der Rezi hier etwas schwer. Das Buch an sich von Seiten der Polizei her, hat mir super gefallen. Der Hype um das Spaghetti Monster war mir etwas zu viel, vor allem im Bezug mit Frau Merkel. Wobei es auch nicht wirklich etwas mit dem Fall zu tun hatte. Die Sache mit dem Kindesmissbrauch fand ich für einen so humorvollen Krimi etwas zu stark. Ich entscheide mich für die besseren 4 Sterne und weise darauf hin, dass man sich hier im Klaren sein muss, dass es im Fall um Kindesmissbrauch geht. Vielleicht sollte die Inhaltsangabe des Verlages damit auch vervollständigt werden. Denn in der Inhaltsangabe wird nur " ¿ den jahrzehntealten Sumpf aus Mord und Vertuschung aufzuklären." Da bekommt man leicht falsche Vorstellungen vom Inhalt und nicht jeder mag etwas über Missbrauch lesen.

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1875 in Bayern. Die Bauarbeiten an der neuen Burg "Neuschwanstein" sind im vollen Gange. Unvorhersehbar stirbt der Bauleiter des Nachts auf der Baustelle. Offiziell heißt es, er hat Selbstmord begangen, indem er sich selbst erschossen hat. Doch in Wahrheit ist etwas ganz anderes passiert. Aber nur wenige Personen wissen, was geschehen ist. Und was ist das für ein geheimnisvolles Päckchen, um das es geht? Lenz und Klara sind Bedienstete auf Schloff Hohenschwangau. Die beiden sind nur durch Zufall mitten in den Fall gestolpert und müssen jetzt um ihr Leben fürchten. Ganz schnell sind mehr Personen hinter dem Päckchen her, als man vermuten könnte. "Ins Herz" ist ein Thriller aus der Feder des Autors Markus Richter. Als erstes muss ich hier das Cover des Buches erwähnen. Es sieht einfach genial aus. Das düstere Schloss mit den dunklen Nachtwolken hat wirklich etwas Anziehendes an sich. Das Einschussloch oben links, rundet die Sache dann auch komplett ab. Die Story lässt sich recht gut und flott lesen. Der Schreibstil an sich hat mir wirklich gut gefallen. Man kam gut in die Geschichte hinein und hatte absolut keine Anlaufschwierigkeiten. Was mir hier etwas im Magen lag, waren die Beschreibungen der einzelnen Personen. Fast von jeder Person wurde dessen oder deren Geschichte von Kindesbeinen an erzählt. Mir war das definitiv zu viel des Guten. Teilweise habe ich zum Ende hin dann über diese Ausführungen drüber gelesen. Teilweise rissen mich die Längen dann auch aus der Story heraus und minderten mir die Spannung. Ansonsten fand ich die Geschichte wirklich gelungen. Die Einzelheiten über den Bau und das Aussehen des entstehenden "Neuschwanstein" waren mehr als interessant. Dazu muss ich hier dann auch noch die tollen Infos im Buch erwähnen. Auf beiden Umschlagseiten sind Informationen über "Neuschwanstein" aufgeführt. Vorne ist der Grundriss des Schlosses mit Erklärungen abgebildet. Hinten bekommt man dann zu einigen geschichtlichen Bildern Informationen geliefert. Auch innen ist das Buch sehr schön gestaltet. Vor jedem neuen Kapitel ist ein Bild von dem wandernden Mond mit einem Spruch zu finden. Das Werk hat mir an sich sehr gut gefallen. Wenn ich dann meine Punkte zur weitläufigen Ausführung der Personen abziehe und dass der Thriller für mich mehr ein Krimi war, dann komme ich auf sehr gute 4 Sterne. Für einen Thriller hat mir dann doch die extreme Spannung gefehlt. Auf jeden Fall kann ich das Buch an Liebhaber von Krimis und historischen Krimis weiter empfehlen.

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Drachen. Es gibt verschiedene Arten, allerdings sind sie fast vom Aussterben bedroht. Denn ihr Blut ist wertvoll für die Blutgesegneten. Die Drachen in Gefangenschaft werden immer schwächer und kränklicher. Die Wilden werden immer weniger. Und dann taucht die Legende um den weißen Drachen auf, der mächtiger sein soll, als alle anderen. Claydon Torcreek ist ein Dieb und unregistrierter Blutgesegneter. Als er eines Abends in eine Falle tappt und im Gefängnis landet, holt ihn sein Onkel heraus. Er muss sich allerdings mit ihm auf eine gefährliche Reise begeben. Die Reise nach der Suche des weißen Drachen. Lizanne Lethridge ist eine Agentin des Eisenboot Handelssyndikats. Sie soll der Truppe der Suchenden des weißen Drachen helfen. Des Weiteren ist sie auf der Suche nach einem geheimnisvollen Artefakt, das ihr bei dessen Aufspürung helfen soll. Corrick Hillmore ist Schiffsleutnant und auf einem Kriegsschiff, einem sogenannten Blutbrenner angeheuert und macht dort seinen Dienst. "Das Erwachen des Feuers" ist der erste Band der neuen Trilogie aus der Feder des Autors Anthony Ryan. Ich durfte das Buch als Hörbuch genießen. Der Sprecher Detlef Bierstedt hat wirklich ein phänomenales Hörvergnügen geliefert. Beim Inhalt des Buches bin ich etwas unschlüssig. Die Story an sich, hat mich wirklich mitgerissen. Mir hat vor allem die Verbindung von Fantasy und Steampunk richtig gut gefallen. Auch an den Personen war wirklich nichts auszusetzen. Dazu die Stimme des Sprechers, der allen Figuren eine eigene Stimme gegeben hat, war einfach genial. Trotzdem habe ich auch einige Punkte, mit denen ich nicht zufrieden war. Hier und da gab es einfach Fehler oder Unstimmigkeiten in dem Buch. Kann sein, dass es teilweise davon herrührt, weil das Hörbuch eine gekürzte Fassung aber trotzdem fast 22 Stunden lang war. So ist mir zum Beispiel aufgefallen, dass an einer Stelle das Drachenblut, das Produkt genannt wurde, verwechselt wurde. Es wurde grün, anstatt schwarz genommen. Auch das die freien Drachen fast ausgestorben sein sollten. Dafür wurden ständig Massen davon abgeschlachtet. Gut, könnte man dann auch sagen, es kommt darauf an, bei welcher Zahl der Drache als fast ausgestorben zählt. Ich fand es eben etwas merkwürdig. Auch mit den Blutgesegneten war nicht alles verständlich. Es wurde mehrmals erwähnt, dass man als Blutgesegneter nur eine Farbe benutzen kann. Trotzdem haben ständig recht viele Personen, alle vier Farben zu sich genommen und eingesetzt. Die Thematik als solche war typisch menschlich und mit der heutigen Zeit zu vergleichen. Was im Buch die Blutgesegneten darstellt, sind in unserer Welt die reichen und mächtigen Leute. Elfenbein, das Horn vom Nashorn, das Leder des Krokodils sind dafür Beispiele. Es gibt wenige Menschen, die das unbedingt haben wollen. Und egal wie wenige Tiere es gibt, sie werden brutal abgeschlachtet. So ist es in dem Buch mit den Drachen. Damit einige wenige Blutgesegnete bessere Eigenschaften erhalten, mussten die Drachen dafür leiden. Wenn ich dann alleine daran denke, wie die Leute mit dem ersten auftretenden schwarzen Drachen umgegangen sind, kommen mir schon die Tränen. Flügel abgeschnitten und mit Pech versiegelt, die Feuerdrüsen heraus geschnitten ¿ muss ich noch weiter schreiben? Und das die Drachen in Gefangenschaft immer schwächer werden, war für mich auch keine Wunder. Wurden die Babys doch direkt ihren Müttern entrissen und in Ställe gepfercht. Wie der Mensch eben so ist. Und wenn sich dann die Drachen bzw. der Elefant mal gegen den Mensch wendet, wird er gleich als Monster oder Bestie bezeichnet. Im Vergleich war das Buch schon sehr realistisch geschrieben. Durch die Story ziehen sich drei verschiedene Erzählstränge. Clay, Lizanne und Hillmore haben ihre eigenen Geschichten. Am Ende ziehen sich die Fäden zusammen, der Leser, bzw. Hörer weiß aber immer noch nicht genau, wie alles genau zueinander passt. Das Buch endet natürlich in einem großen Cliffhanger. So bleiben auch mehrere Fragen offen, was natürlich normal für eine Trilogie ist. Würden im ersten Teil alle Fragen geklärt, bräuchte man keine Trilogie zu schreiben. Die Geschichte an sich ist wirklich der Hammer. Der Umgang mit den Drachen hält dem Leser auch schon einen Spiegel vor die Nase und regt zum Denken an. Es ist auf jeden Fall kein Buch, das man oberflächlich lesen sollte. Mich hat das Buch auf jeden Fall sehr traurig hinterlassen. Aber auch voller Vorfreude auf den nächsten Teil, denn ich fand die Welt an sich einfach genial erdacht. Trotz allem war ich mir wegen der Sterne nicht ganz einig. 4 Sterne, weil einige Punkte nicht stimmten und die Gewalt gegen die Drachen mich so traurig stimmte. Oder 5 Sterne weil die Geschichte einfach genial war und man nachdenkend zurück gelassen wird. Ich entscheide mich für 5 Sterne und weise darauf hin, dass man dieses Buch nicht einfach herunter lesen und vergessen sollte. Man sollte sich dabei Gedanken machen und nach der letzten Seite nicht einfach zur Seite legen.

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Loretta Luchs muss sich eine Ausgleichbeschäftigung suchen. Sie hat für sich die Fotografie entdeckt. Seit sie von Pascal getrennt ist, schiebt sie nur noch Nachtschichten und braucht etwas, das sie ablenkt. Dazwischen kommen Blumengrüße eines Unbekannten. Erst meint sie, Pascal hätte ihr eine schicke Nachricht hinterlassen, doch der war es nicht. Sie hat einen heimlichen Verehrer. Doch wer könnte das sein? Etwa der interessierte Herr, der sich mit ihr auf dem Friedhof verabredet um eine Fotosession mit ihr dort zu machen? Und auch noch nachts? Doch weit gefehlt! Als Loretta des Nachts auf dem Friedhof eintrifft, liegt der Herr ermordet in einem Mausoleum. Und schon ist Loretta wieder mitten in einem Fall drin. "Mausetot im Mausoleum" ist Lorettas neunter Fall aus der Feder der Autorin Lotte Minck. Ich habe bisher alle Bänder der Reihe gelesen und war immer voll begeistert von Loretta, ihren Freunden und den Fällen, die sie aufklären mussten. Von dem neunten Band bin ich leider durchweg enttäuscht. Ich finde den Fall so wahnsinnig konstruiert, dass ich manchmal wirklich nur noch mit den Augen rollen konnte. Auch vermisste ich meine ehemalige Loretta. Witzig, dusselig, einfach zum lieb haben und knuddeln. Es war, als wäre hier die Hauptperson einfach ausgetauscht worden. Loretta hier ist einfach nur nervig. Und leider nicht nur sie, die restlichen Charaktere kommen auch nicht besser rüber. Irgendwie scheint Loretta mir völlig ausgewechselt. Muss sie jetzt auch noch für jede Frage zu einer Wahrsagerin rennen. Damit kann ich sowieso nichts anfangen. Gut, im Grunde keine richtige Wahrsagerin, es ist eine Lebenshelferin oder wie sie genannt werden möchte. Mir war es wirklich ziemlich egal. Die Inhaltsangabe versprach mir wieder einen tollen Krimi mit viel Humor, eine Krimödie eben. Doch kann ich mich nicht daran erinnern, dass ich auf den gelesenen Seiten auch nur geschmunzelt hätte. Dabei haben mir die anderen Bände ab und an einen Lachflash beschert und ich musste vereinzelte Abschnitte sogar zweimal lesen, weil sei so toll geschrieben waren. Die Story ist auch hier wirklich gut und flott zu lesen. Sie hätte mich bestimmt auch begeistern können, würde ich die acht Bücher vorher nicht kennen. Der Roman lässt mich an dieser Stelle einfach enttäuscht zurück, mehr kann ich dazu nicht sagen. Für mich konnte dieser Teil den Level der anderen Teile bei weitem nicht halten.

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Nachdem Addisons Mutter gestorben ist, erfährt sie erst von dem Anwesen "Grayson Manor". Sie ist die alleinige Erbin des Landgutes. Als sie dort ankommt, ist das Aussehen des Anwesens allerdings alles andere als prächtig. Ziemlich verwahrlost und verfallen steht das Gebäude da. Dennoch findet sie schnell eine helfende Hand in der Gestalt von Luke. Einem Architekten, der ihr bei allem hilft. Doch in dem Haus werden Addisons alte Fähigkeiten wieder geweckt. Hatte sie doch längst geglaubt das alles hinter sich gelassen zu haben. Will das Haus sie vertreiben oder will es ihr etwas mitteilen? Und kann sie sich Luke anvertrauen oder muss sie das alleine durchstehen? "Die Heimsuchung von Grayson Manor" ist der Auftakt der Addison Lockhart Mystery Reihe aus der Feder der Autorin Cheryl Bradshaw. Das Cover sieht sehr düster aus. Zuerst dachte ich, die schwarzen Streifen wären Haare, wie bei "The Ring". Es sind bei zweiter Betrachtung jedoch Bäume. Das Cover hat mir jedenfalls sehr gut gefallen. Es wirkt schön düster und geheimnisvoll. Die Story an sich ist jetzt in sich nicht so reißerisch. Man darf hier keinen Horror Roman erwarten. Es ist "nur" ein Mystery Roman und so liest er sich auch. Gruseleffekte und Hochspannung bleiben aus. Trotzdem ist der Roman durchweg mysteriös halt, wie es eben sein sollte. Addison an sich wirkt etwas sehr farblos. Sie war mir nicht unsympatisch, aber ich mochte sie auch nicht gerade. Manchmal verhielt sie sich einfach unlogisch. So erging es mir fast durchweg mit allen Personen. Luke war noch der Einzige mit etwas Tiefgang. Auf jeden Fall hatte er starke Nerven mit Addison. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass das Lektorat Probleme mit der Übersetzung des Textes hatte. Ab und an wirkten die Sätze und Worte einfach nicht richtig. Es ist nicht so, dass es mich übermäßig gestört hätte, es hat nur manchmal meinen Lesefluss gebremst und ich musste einige Abschnitte noch einmal lesen. Im Großen und Ganzen war es ein recht gelungener Anfang einer Reihe. Nicht so reißerisch, aber auch nicht so öde das man die Reihe auf keinen Fall mehr weiter lesen möchte. Es besteht also noch ein großes Potential auf die nächsten Bände. Ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil.

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In der Remigius Apotheke wird der ermordete Chef gefunden. Wer hatte ein Motiv, den Mann zu erschießen? Die Kommissare Dick und Bresniak fangen an zu ermitteln. Mitten drin mit dabei, die Praktikantin Louisa. Doch der Apotheker wird nicht die einzige seltsame Leiche sein. Selbst in Dortmund taucht ein Toter auf, der mit den beiden Leichen aus Wuppertal in Verbindung steht. So müssen die beiden Kriminalisten auch noch mit einem anderen Revier zusammenarbeiten. Die Tatwaffe ist auch recht schnell gefunden. Doch ihr Besitzer sitzt seit Jahren im Knast und kann die Taten nicht vollzogen haben. Wer ist der Täter und warum wurden die drei unterschiedlichen Männer ermordet? "Drei tödliche Kugeln" ist ein Krimi aus der Feder der Autorin Sibyl Quinke. Der Fall ist flott und humorvoll geschrieben. Das Buch lässt sich wirklich schnell und super lesen. Gerade durch die kurzen Kapitel kann man kaum noch aufhören zu lesen. Dick und Bresniak sind wirklich zwei sympathische Typen. Ihr Humor und ihre Art hat mir richtig gut gefallen. Auch die anderen Kollegen waren bombe. Der Fall selbst war spannend. Wobei ich ab dem Fitnessstudio wusste, was Sache ist. Das hat mir soweit aber nichts ausgemacht, ich fand den eigentlichen Fall richtig gut. Was mich wirklich störte waren zwei Sachen. Zum einen die Praktikantin Louisa. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass im Morddezernat eine Praktikantin herum lungert, die zum einen ihre Klappe so groß aufreißt und zum anderen macht, was Louisa in dem Roman macht. Vielleicht wäre es besser gewesen, aus der Praktikantin eine Anwärterin zu machen. Dann wäre das Ganze eventuell etwas glaubwürdiger herüber gekommen. Mein Ding war sie wirklich nicht und ich hätte sehr gut auf die Dame verzichten können. Zum anderen gingen mir die Zwischenkapitel gehörig auf die Nerven. Schön, wenn die Parteien in ihrer Freizeit gerne Tango tanzen gehen. In dem Buch hatte dies nicht wirklich etwas zu suchen. Irgendwann habe ich auch angefangen, die Seiten zu überspringen. Ich weiß nicht, warum es im Moment so Mode ist, so viel Unnötiges an Privatleben in einem Krimi zu verwurschteln, anstatt den Fall richtig schön auszuarbeiten. Auch Kapitel 54 ist für mich das typische einfache Ende eines Falles. Das hätte man getrost weg lassen können, dann wäre das Buch wesentlich besser geworden. Diese Einfachheit findet man leider auch viel zu häufig am Ende in Krimis. Vor allem stellt sich mir dann auch noch die Frage, wie hat er das hier am Schluss fertig gebracht? So hat dann auch das Titelbild des Krimis nichts mit dem Fall zu tun, sondern lediglich mit dem Privatleben der Personen. Auch da hätte ich mir ein passenderes Bild gewünscht. Der Krimi wäre eigentlich ein typischer Kandidat für 3 Sterne. Mir haben jedoch die Ermittler, bis auf Louisa, so gut gefallen und der Fall an sich war auch nicht schlecht, dass ich hier doch noch die 4 Sterne vergeben werde. Vor allem hat mir auch die Zusammenarbeit mit einem anderen Dezernat gut gefallen. Daher werte ich hier besser, als für mich sonst üblich.

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London 1894. Inspector Swanson will unbedingt einmal seinen Jahresurlaub von 2 Wochen nehmen. Dazu will er mit seiner Frau und den beiden Kindern nach Schottland in die Heimat reisen. Doch wie soll es anders kommen, im Zug wird ein Mann ermordet. So muss Swanson also wieder ran und muss zumindest für den Anfang den Fall übernehmen. Doch bald steckt er bis über beide Ohren in dem Fall drin. Da ist dann nichts mehr mit Urlaub, Ruhe und Erholung. Seine Ermittlungen bringen ihn in den verschworenen Bund der Freimaurer. Ist der Mörder etwa in deren Mitte zu finden? "Inspector Swanson und das Schwarze Museum" ist der vierte Fall des viktorianischen Ermittlers aus der Feder des Autors Robert C. Marley. Zuerst muss ich wieder einmal die Optik des Buches loben. Die blau schwarze Aufmachung des Cover ist der absolute Hingucker. Dieser schwarze Zug ist echt magisch. Dazu der blaugrüne Buchschnitt rundet alles einfach fantastisch ab. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und spannend. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Das Buch besteht aus sieben Teilen. Jeder Teil ist mit einem Bild und einem Spruch eingeleitet. Dazu findet man im Text auch die optische Darstellung des Briefes, den Swanson findet und man kann sofort miträtseln, was da geschrieben steht. Am Ende des Buches findet man dann auch noch den Anhang mit Erklärungen zu einzelnen Personen und Begriffen, gerade die Freimaurer betreffend. Insepctor Swanson an sich, ist wie immer, ein Unikat für sich. Ein sympathischer, arbeitsüberlasteter Insepctor, der seine Mitarbeiter gerne zu selbständigeren Personen erziehen möchte. Der Fall selbst ist etwas verzwickt und ich persönlich bin diesmal nicht auf die Lösung gekommen. Trotzdem oder gerade deswegen fand ich den Fall schön rund und die Auflösung gelungen. Was mir in den Inspector Swanson Büchern auch sehr gut gefällt ist die Anspielung auf andere Autoren, Büchern, Filme oder sonstiges. So besteigt die Familie Swanson hier zum Beispiel den Zug 16.50 Uhr ab Paddington. Und siehe da, eine Leiche gibt es auch noch in dem Zug. Einfach herrlich! Interessant war, dass an dem Wochenende, an dem ich das Buch gelesen habe, hier bei uns gerade eine Freimaurerloge ihre Türen für Nichtmitglieder geöffnet hatte und ich mich direkt vor Ort etwas über die Freimaurer informieren konnte. Da ich auch an einer, nicht echten, Zeremonie im Tempel teilnehmen durfte, fand ich den Teil im Buch natürlich auch überaus spannend. Vor allem konnte ich mir sofort alles vorstellen, wie es dort aussieht und was da in etwa von statten geht. Was ich etwas bedauert habe ist, dass der Titel zwar zum Inhalt passt, aber das Schwarze Museum leider doch nur eine Randfigur ist. Zumal als ich erfahren habe, was das Schwarze Museum ist, ich mich kaum halten konnte. Ich liebe ja solche Orte. Aber wie gesagt, das Museum hat zwar eine starke Rolle, jedoch leider nur im Hintergrund. "Insepctor Swanson und das Schwarze Museum" kann ich wirklich weiter empfehlen. Alles in allem ein gelungenes Werk.

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Als Nika wach wird, geht es ihr gar nicht gut. Eigentlich dachte sie, sie hätte überhaupt nicht viel getrunken gestern beim Feiern. Schnell findet sie heraus, dass es gar nicht Sonntag, sondern Dienstag ist. Ihr fehlen ganze zwei Tage in ihrer Erinnerung. Was ist nur mit ihr los? Als sie dann im Badezimmer in den Spiegel sieht, sind es gleich zwei Tatsachen, die sie erschrecken lässt. Zum einen steht da eine nicht gerade nette Botschaft und zum anderen sieht sie grauenhaft aus. Was ist nur in den zwei Tagen passiert? Und wo ist Jenny, ihre Mitbewohnerin? Zufällig findet sie dann einen Zettel, der wirklich verwirrende Sätze enthält. Doch alles hat Nika selbst geschrieben. Was hat sie damit nur gemeint? Und langsam setzt sich dann jedes Teilchen des Puzzles zusammen. "Aquila" ist ein Roman aus der Feder der Autorin Ursula Poznanski. Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Die Sprecherin Laura Maire hat eine wirklich gute Stimme und hat das Hörbuch absolut genial vorgelesen. Die Story selbst zieht sich etwas dahin. Nika ist eine recht nervige und unglaubwürdige Person. Sie ist für ein Semester in Italien Kunst studieren, kann jedoch kaum ein Wort italienisch. Dazu hat sie angeblich ein fotografisches Gedächtnis, was hier in dem Roman absolut nicht glaubwürdig ist. Sie will von jedem Antworten, gibt aber selbst keine. Ihre Handlungen konnte ich ihr die meiste Zeit irgendwie nicht abnehmen. Im ganzen Roman sind soweit keine Personen, die mir sympathisch waren. Die meisten Personen empfand ich einfach unglaubwürdig. Da es sich hier um eine ungekürzte Fassung handelt, kann ich nicht einmal vermuten, dass wichtige Teile ausgelassen wurden. Deswegen verstand ich zB die Situation von dem "Skorpionmann" nicht. Er hätte zuerst einmal gar nichts zu befürchten gehabt, weil er gar nicht persönlich oder mit Namen gekannt wurde. Faszinierend fand ich am Ende die Person von Jenny. Sie war wirklich etwas Besonderes. Mehr verrate ich darüber nicht, sonst müsste ich spoilern. Die Liebesgeschichte fand ich auch total überflüssig. Vor allem das alles am Ende. Ich frage mich da nur, wie kann man da nur so blöd sein. Wirklich, ich konnte nur mit den Augen rollen und mit dem Kopf schütteln. Mir fehlte auch die Aufklärung, was jetzt wirklich am Ende mit den einzelnen Personen passierte. Eine richtige Auflösung habe ich irgendwie vermisst. Dazu das ganze "ich war ein Arsch" aber wir haben uns jetzt trotzdem alle "lieb" Gehabe. Normal wäre das Buch ein direkter Kandidat für 2 Sterne. Da mir die Person Jenny aber gefallen hat und die ein oder andere Rätsellösung recht gelungen war, vergebe ich hier doch noch die 3 Sterne. Wirklich weiter empfehlen kann ich den Roman jedoch nicht. Er war mir einfach zu unglaubwürdig und hatte zu wenig Spannung.

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