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Alle Rezensionen von Glücksklee

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Hillary Jordans Familiendrama "Mudbound - Die Tränen von Mississippi" spielen zwei Familien, die Familie McAllan und die Familie Jackson, die Hauptrolle. Die verschiedenen Familienmitglieder berichten dabei, jeweils aus der Ich-Perspektive, einzelne Abschnitte der Handlung aus ihrer ganz persönlichen Sichtweise. In einem Amerika, in dem die afroamerikanische Bevölkerung zwar endlich nicht mehr versklavt wird, in der diese aber noch immer nicht den gleichen Status und die gleichen Privilegien und Rechte genießt wie die weiße Bevölkerung, führt das Schicksal in Hillary Jordans Roman die beiden Familien zusammen. Neben den Widrigkeiten des Landlebens setzt sich Laura McAllan mit ihrer Zuneigung zu ihrem Schwager Jamie und ihrer Antipathie für ihren Schwiegervater, der gemeinsam mit ihrer Familie aus der Stadt aufs Land gezogen ist, auseinander. Jamie McAllan und Ronsel Jackson, die beide als Soldaten in der Armee im zweiten Weltkrieg gekämpft haben, kämpfen mit ihren traumatischen Kriegserinnerungen. Und Ronsel fällt es nach seiner Zeit beim Militär schwer, sich weiter mit der ungerechten Behandlung der afroamerikanischen Bevölkerung in seiner Heimat Mississippi abzufinden. Aus heutiger Sicht ist es erschreckend über die Ungerechtigkeit zu lesen, mit der Afroamerikaner selbst um die Zeit noch zu kämpfen hatten, in der diese Geschichte spielt. Insbesondere mit Ronsel, der zwar für sein Land in den Krieg ziehen durfte, aber der sich dennoch mit den Vorurteilen und den Schikanen seiner weißen Mitbürger abfinden muss, fühlt man als Leser sehr mit. Die MacAllans sind, bis auf Jamie, der sich auf Basis der vergleichbaren Kriegserfahrungen mit Ronsel anfreundet, keine Ausnahme von diesen Vorurteilen. Für Henry McAllan ist es beispielsweise ein Unding, dass Ronsel von seinem kleinen Bruder Jamie im Auto mitgenommen wird und in dem Pickup vorne in der Fahrerkabine mitfahren darf anstatt auf der Ladefläche. "Mudbound - die Tränen von Mississippi" ist eine bewegende Geschichte zweier Familien, die von mir volle fünf Sterne erhält.

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"Sag, wer stirbt - Du kannst nur ein Kind retten" von der in London lebenden Autorin Samantha King hat mir leider nur mittelmäßig gefallen. Nach dem Klappentext und dem Titel (inklusive Untertitel) hatte ich letztendlich mehr Spannung erwartet, als die Autorin letztendlich geliefert hat. Ja, die Grundkonstellation der Geschichte, die dramatischen Ereignisse um Maddie und ihre beiden Kinder, Aidan und Annabel, ist zweifelsfrei schockierend und erschreckend. Allerdings stellt dieses Ereignis lediglich einen Mosaikstein im Gesamtbild der Handlung dar. Die restliche Handlung hat sich aufgrund der sich immer wieder wiederholenden Auseinandersetzung von Maddie mit ihren Schuldgefühlen und den Beschreibungen von ihren Gedanken etc. haben dafür gesorgt, dass der übrige Teil des Buches für mich nicht wirklich so spannend war, wie ich es erwartet hätte. Zudem ist es mir als Leserin noch vor der Protagonistin gelungen, die immer wieder gewälzten Fragen und Rätsel zu beantworten. Erst gegen Ende des Buches steigert sich der Spannungsbogen wieder, was aber für mich nach der langen, eher mäßig dahinplätschernden Handlung irgendwie ein bisschen übereilt und dann übertrieben wirkte. Abschließend komme ich daher leider nur auf eine Bewertung von 3 von 5 möglichen Sternen.

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Der kanadische Autor Ian Reid hat mit "The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum" einen Psychothriller veröffentlicht, von dem ich mir eigentlich mehr erhofft hatte. Zunächst einmal beginnt die Geschichte mit einer Autofahrt. Die Ich-Erzählerin ist mir ihrem Freund auf dem Weg zu seinen Eltern. Ihre Gedanken kreisen darum, ob sie mit Jake Schluss machen soll oder nicht. In die Rückblenden, in denen sie ihr Kennenlernen und ihre Beziehung betrachtet, fließen auch immer wieder philosophisch anmutende Erklärungen ein, was die Handlung für mich zu diesem Zeitpunkt etwas langatmig machte. Zwischen einigen Kapiteln finden sich Seiten, in denen sich unbekannte Menschen zu einem Verbrechen äußern, das geschehen ist. Nach und nach gelingt es Ian Reid, dass ein gewisses Maß an Spannung aufgebaut wird. Es gibt unheimliche, verstörende Ereignisse. Allerdings frage ich mich nun, da ich den Psychothriller zu Ende gelesen habe ein wenig, worauf der Autor eigentlich hinauswollte. Ich habe andere Thriller gelesen, die den Leser ähnlich im Dunkeln lassen, ein gutes Beispiel ist meiner Meinung nach "Shutter Island" von Dennis Lehane. Wo mich das Ende von "Shutter Island" begeistert hat, hat mich das Ende von "The Ending" verwirrt und enttäuscht zurückgelassen. Zwischenzeitlich ist das Buch sehr spannend, ich habe allerdings gefühlt immer auf eine Auflösung dieser Spannung gewartet, der zum Großteil meiner Meinung nach ausblieb. Der Schreibstil von Ian Reid hat mir allerdings sehr gut gefallen und auch die Idee an sich ist interessant. Allerdings besaß das Buch gefühlt deutlich mehr Potenzial für Spannung als letztendlich abgeliefert wurde. Aus diesem Grund kann ich leider nicht mehr als zwei Sterne vergeben.

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Wohin geht man sich, wenn das eigene Leben in eine schreckliche Schieflage gerät? Man geht nach Hause. Für Mae Summers bedeutet das die Rückkehr nach Alexandria Bay, wo ihre Großeltern leben und ein Hotel betreiben. Doch der sichere Hafen, den Mae so dringend braucht, befindet sich selbst in einem Sturm. In einem Wechsel aus Rückblenden und Gegenwart zeichnet Marissa Stapley die Geschichte von Mae und ihrem besten Freund und ihrer ersten großen Liebe Gabe, ihren Großeltern, deren Tochter Virginia auf. Lange gehütete Geheimnisse werden aufgedeckt - und haben es in sich. In dieser Geschichte kämpfen alle Personen darum, alte Kränkungen hinter sich zu lassen, sich selbst und anderen zu vergeben und ohne Furcht in die Zukunft zu schauen. Das Glück an Regentagen schlägt zwar auch optimistische Töne an, allerdings sind weite Teile der Handlung eher traurig. Das macht "Das Glück an Regentagen" für mich tatsächlich zu der optimalen Lektüre für kalte, dunkle Tage, an denen man sich mit einer Decke und einem warmen Getränk in ein Buch vertieft. Neben der Handlung gibt es auch noch die Zitate aus einer Liste, die im Hotel von Maes Großeltern aushängt, die jedes Kapitel einleiten. Sie enthalten verschiedene Vorschläge zu Aktivitäten, die man bei Regenwetter unternehmen kann. Diese Zitate sind zum Teil sehr unterhaltsam und lockern die Geschichte ein wenig auf. Insgesamt vergebe ich für "Das Glück an Regentagen" vier von fünf Sternen.

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Ted Conkaffey, ein Ex-Cop, ist nach Crimson Lake gezogen, um sich vor der Welt zu verstecken. Nachdem man ihn eines fürchterlichen Verbrechens beschuldigt hat, wurde die Anklage zwar fallengelassen - aber das hält den Rest der Welt nicht davon ab, von seiner Schuld überzeugt zu sein. Auch in Crimson Lake ist sein Frieden nur von kurzer Dauer. Und dann ist es ausgerechnet die andere Ausgestoßene von Crimson Lake, Amanda Pharell, die vor Jahren eine Mitschülerin brutal ermordet haben soll, die ihm eine Rettungsleine zuwirft. Amanda, inzwischen ihres Zeichens Privatdetektivin, bietet Ted einen Job an. Gemeinsam ermittelt das ungleiche Duo in einem Vermisstenfall. Meine Meinung Mir hat "Crimson Lake" von Candice Fox sehr gut gefallen. Da sind zum einen die Charaktere, die ich unglaublich interessant fand. Mit Ted hatte ich eigentlich von Anfang an unglaubliches Mitleid. Stück für Stück wird neben der eigentlichen Handlung in der Gegenwart Teds Leidensweg bis zu seiner Ankunft in Crimson Lake. Besonders gerührt hat mich dabei irgendwie seine Verbundenheit zu der Gänsefamilie. Aber auch Amanda ist, auf ihre verschrobene, verrückte Art, sympathisch. Und dann begeisterte mich die Art und Weise, wie Candice Fox es geschafft hat, eigentlich drei Ermittlungsstränge in eine Geschichte zu packen, ohne dass es überfrachtet, hektisch, oder so wirkt, als würde man wichtige Teile der Geschichte verpassen. Während Amanda und Ted gemeinsam in ihrem Vermisstenfall ermitteln, beschäftigt sich Ted mit der Vergangenheit seiner neuen Partnerin. Umgekehrt hat sich auch Amanda in Teds Fall verbissen - und wenn die Frau eines kann, dann ist es das Suchen und Finden von Informationen und Hinweisen. Dabei hat die Autorin einen wunderbaren Schreibstil, der den Leser so richtig in die Geschichte eintauchen lässt. Daher kann ich diesen Thriller jedem Thriller-Fan sehr empfehlen und vergebe fünf von fünf Sternen für diesen ersten Band der neuen Reihe von Candice Fox. Zum Ende des Buches hin gibt es einen Hinweis, dass ein weiterer Band der Conkaffey & Pharell Reihe in Arbeit ist, auf den ich mich schon sehr freue. Ich bin gespannt darauf, wie es mit Ted und Amanda weitergeht und welcher Fall als nächstes auf sie wartet.

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Mit "Scythe - Die Hüter des Todes" hat Neal Shusterman einen weiteren Roman über ein Zukunftsszenario vorgelegt. Die früheren Werke des Autors ("Vollendet"-Reihe), beschäftigten sich bereits mit einem düsteren Zukunftsszenario, dennoch ist "Scythe - Die Hüter des Todes" meiner Meinung nach etwas vollkommen anderes. Und Neal Shusterman schafft es wieder, dass man eintaucht in dieses Zukunftsszenario, in diese oberflächlich schöne, heile Welt, in der niemand mehr an Krankheiten sterben muss und das Leben nicht mehr durch die Grenzen von Alterungsprozessen eingeschränkt wird. Und hier kommen die Scythe ins Spiel. Sie sorgen dafür, dass die Bevölkerungszahlen die Versorgungskapazitäten des Thunderhead nicht übersteigen. Der Thunderhead ist eine große, künstliche Intelligenz, der anstelle von Regierungen eigenständig das Leben auf der Welt organisiert. Einzig die Scythe und ihre Aufgabe, das "Nachlesen" stehen abseits der Regulierung und Überwachung durch den Thunderhead. Was bereits im Titel angekündigt wird - die "Hüter des Todes" - beschreibt sehr treffend die Aufgabe der Scythe. Ihnen obliegt es, Menschen für einen dauerhaften Tod auszuwählen und diesen auch zu vollstrecken. Mit Citra und Rowen, die beide ihre Lehre bei einem angesehen Scythe antreten, taucht man ein in diese Zukunft. Was bedeutet es, ein Scythe zu sein? Man trifft auf sehr unterschiedliche Scythe - und obwohl sie ihm Endeffekt alle dasselbe Urteil fällen und Menschen das Leben nehmen, gibt es doch gravierende Unterschiede darin, wie sie dies tun und wie sie ihre Aufgabe selbst wahrnehmen. Es ist ein faszinierendes und erschreckendes Zukunftsbild, das Neal Shusterman seinen Lesern vor Augen führt. Die Geschichte begleitet einen definitiv noch, nachdem man die letzte Seite gelesen hat - und das nicht nur, weil für das kommende Jahr ein weiterer Band der Reihe angekündigt ist. Von mir erhält der erste Band dieser Reihe jedenfalls 5 von 5 Sternen!

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Der Autor der Percy Jackson Reihe, Rick Riordan, meldet sich mit neuen Abenteuern zurück. Allerdings steht dieses Mal nicht Percy Jackson im Mittelpunkt seiner Geschichte, sondern Apollo, griechischer Gott des Bogenschießens und der Heilkunst (und noch so einiges mehr). Zur Handlung Die Geschichte beginnt damit, dass Apollo bei seinem Vater Zeus in Ungnade gefallen ist und zur Strafe in einen Sterblichen verwandelt wurde, der sich nun auf der Erde durch die Erfüllung von Aufgaben würdig erweisen muss, wieder seinen Status als griechischer Gott auf dem Olymp einnehmen zu dürfen. Wie der Titel es bereits ankündigt, beginnt für Apollo einer Zeit der Abenteuer. Meine Meinung Nachdem Apollo sich gerade am Anfang noch arg in Selbstmitleid suhlt und es eigentlich nicht fassen kann, was da mit ihm passiert ist, entwickelt er sich im Laufe der Geschichte doch tatsächlich zu einem liebenswerten Charakter. Klar, so ganz kann er seine Charakterzüge wie Eitelkeit und einen gewissen Hang zur Dramatik nicht ablegen, aber irgendwie war es schön ihm dabei zuzusehen, wie er nicht nur mit einem sterblichen Körper, sondern auch einer neuen Perspektive und neuen Emotionen umgehen muss. So trifft er im Camp auf drei seiner Kinder (Will, Kayla und Austin) - und muss sich damit auseinandersetzen, dass ihm klar wird, dass er als Vater bisher nicht unbedingt geglänzt hat. Apollo erzählt seine Geschichte selbst, aus der Ich-Perspektive, was dafür sorgt, dass er seine eigenen Taten und Erfahrungen auch mit einer für den Leser sehr amüsanten Tonspur kommentiert. Der erste Teil seines Abenteuers ist spannend und am Horizont ist am Ende des Buches quasi schon das nächste Abenteuer zu erkennen, auf das ich mich unglaublich freue. Percy Jackson kommt in "Die Abenteuer des Apollo" zwar auch noch vor, allerdings meiner Meinung nach eher in Form einer Gastrolle. Für mich hat das den Lesespaß in keiner Weise beeinträchtigt, im Gegenteil, ich fand es eigentlich ganz schön, dass sich die Geschichte rund um die griechische Mythologie nun auf einen anderen Charakter fokussiert. Von mir erhält "Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel" volle fünf von fünf Sternen.

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Bei dem Roman "Underground Railroad" von Colson Whitehead habe ich mich für die Hörbuchfassung, gelesen von Helene Grass, entschieden und ein paar wirklich spannende und aufreibende Stunden damit zugebracht, mir Coras Geschichte anzuhören. Zum Inhalt Die Geschichte beginnt eigentlich mit Coras Großmutter, die auf einem Sklavenschiff nach Amerika gebracht wird und dort als Sklavin ihr Leben auf einer der zahlreichen Baumwollplantagen verbringt. Dort wird ihre Tochter geboren, die wiederum ihre eigene Tochter, Cora, dort zur Welt bringt. Das Leben auf der Plantage ist hart, bestimmt von der Willkür und Brutalität der Plantagenbesitzer und der Aufseher. Als ihr von Caesar, der ebenfalls als Sklave auf der Baumwollplantage lebt, vorgeschlagen wird, mit Hilfe der Underground Railroad zu fliehen, ergreift Cora diese Chance. Meine Meinung Bevor ich das Buch gelesen bzw. gehört habe, war mir zwar das Thema der Sklavenarbeit in den Südstaaten von Amerika bekannt, allerdings hatte ich noch nie etwas von der Underground Railroad gehört. In Colson Whiteheads Roman ist die Underground Railroad tatsächlich ein unterirdisches Schienennetz, die geflohenen Sklaven werden von unterirdischen Zügen von einem Ort zum nächsten gebracht. Ein wenig Recherche hat ergeben, dass es sich bei der tatsächlichen Underground Railroad eher um ein informelles Netzwerk von Gegnern der Sklavenhaltung handelte, die die Begriffe rund um die Zugfahrt dazu nutzten, um miteinander zu kommunizieren. Colson Whiteheads Variante von den unterirdisch fahrenden Zügen und den verschiedenen Zugstationen, in denen sich Cora und zum Teil ihr Begleiter Caesar wiederfinden, hat mir jedoch auch sehr gut gefallen. Die Stationsvorsteher und Helfer der Underground Railroad sind ein Lichtschimmer in der ansonsten sehr bedrückenden Handlung des Romans. Cora macht sich auf die Suche nach der Freiheit, die man ihr, von Geburt an, vorenthalten hat. Schonungslos wird dem Leser vor Augen geführt, was es bedeutet hat, zur damaligen Zeit ein Sklave zu sein. Man schöpft mit Cora Hoffnung, um diese wieder zerschlagen zu sehen, drückt ihr die Daumen, dass ihre Reise doch noch ein gutes Ende nehmen wird. Das Buch ist definitiv keine leichte Kost, das Thema berührt und wühlt einen auf und damit ist es Colson Whitehead meiner Meinung nach gelungen, einen starken, aussagekräftigen Roman zu schreiben, der ein trauriges Kapitel in der Geschichte beleuchtet. Helene Grass hat mir als Sprecherin für diese Geschichte zudem außerordentlich gut gefallen. Sie hat eine angenehme Stimme und ich hatte, obwohl die Geschichte nicht aus der Ich-Perspektive erzählt wird, das Gefühl, dass es Cora ist, die diese Geschichte erzählt. Von mir erhält "Underground Railroad" fünf von fünf Sternen und eine absolute Leseempfehlung bzw. Hörempfehlung!

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Als ich erfahren habe, dass mit "Palast der Finsternis" ein neuer Roman von Stefan Bachmann erscheinen würde, habe ich mich riesig gefreut. Da ich ein bekennender Fan seiner ersten beiden Romane ("Die Seltsamen" und "Die Wedernoch") bin, hatte ich entsprechende positive Erwartungen an "Palast der Finsternis", die voll und ganz erfüllt wurden. Zur Handlung Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Gruppe Jugendlicher, die an einer Expedition zu Untersuchung eines unter der Erde erbauten und lange Zeit verschütteten Palast aus der Zeit der französischen Revolution teilnehmen sollen. Dabei erwartet die Jugendlichen ein weitaus größeres Abenteuer als sie erwartet hätten. Meine Meinung Stefan Bachmann hat meiner Meinung nach einen absolut wundervollen Schreibstil, der wie auch schon in den ersten beiden Romanen des Autors dazu beiträgt, dass die Geschichte sich sehr flüssig liest und man so richtig in die Handlung eintauchen kann. Davon abgesehen versteht er es, Spannungsbögen aufzubauen, die es einem schwermachen, das Buch beim Lesen wieder aus der Hand zu legen. Sobald die Handlung einmal an Fahrt aufgenommen hatte, wollte ich unbedingt weiterlesen und erfahren, wie es mit Anouk, Will, Lilly, Jules und Hayden weitergeht. Die Geheimnisse und Schrecken des unterirdischen Palastes werden nach und nach aufgedeckt - zum einen durch die Gruppe Jugendlicher im Hier und Jetzt und zum anderen durch die älteste Tochter der Familie du Bessancourt, Aurélie, die in den Revolutionswirren mit ihrer Familie Zuflucht in dem unterirdischen Palast sucht. Die Informationen aus der Vergangenheit tragen meiner Meinung nach eindeutig dazu bei, den Schrecken und die Spannung im Gegenwartshandlungsstrang extrem hoch zu halten. Von mir erhält "Palast der Finsternis" daher fünf von fünf Sternen.

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Mit "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" hat Rainbow Rowell die Buchreihe rund um den Erben des Magiers, Simon Snow, die in ihrem anderen Roman "Fangirl" von nicht unerheblicher Bedeutung für Cath, die Hauptperson von "Fangirl" sozusagen mit einem letzten Band veröffentlicht. Beim Lesen der Geschichte von Simon, Baz, Penny und Co. hatte ich einfach unglaublich viel Spaß. Wer eine andere, sehr bekannte Buchreihe über ein Waisenkind, dass plötzlich erfährt, dass es ein Zauberer ist und über Magie verfügt, kennt, wird eventuell einige Parallelen in der Geschichte wiedererkennen. Aber Rainbow Rowell hat mit "Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" auch ein ganz eigenes Leseerlebnis geschaffen. Neben Vampiren, Drachen, Orakeln kommen in diesem Roman auch ganz eigene magische Wesen wie Wasserwölfe und Bratzen vor. Die Welt der Zauberer, die sich irgendwie auch mit der Welt der "Normalen" überschneidet und in der Zauberkraft durch die Macht angewandt wird, die bestimmten Worten und Redewendungen innewohnt, war zum Teil wirklich faszinierend. Meine absoluten Lieblingscharaktere waren Simon und Baz. Simon ist generell ein sehr liebenswürdiger Charakter, auch wenn die Anwendung von Magie eindeutig nicht seine Stärke ist, obwohl er über ein riesiges Ausmaß an magischer Energie verfügt. Und auch Baz war mir extrem sympathisch, auch wenn er eigentlich der Schurke sein soll, der Simon Snow das Leben schwermacht. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden war einfach nur total schön. Einzig Agatha fand ich nicht unbedingt besonders sympathisch. Besonders herausgestochen hat für mich neben Simon und Baz allerdings Ebb, die Ziegenhirtin auf dem Schulgelände. Gegen Ende des Romans nimmt der Spannungsbogen noch einmal richtig Fahrt auf, der übrige Teil des Buches lebt allerdings eher von den Herausforderungen, mit denen sich die einzelnen Charaktere konfrontiert sehen und den daraus entstehenden Emotionen. Ich jedenfalls fand es schade, mit der letzten Seite des Buches ein Stück weit Abschied von den liebgewonnenen Charakteren nehmen zu müssen. Rainbow Rowell hat in ihrem wundervollen Schreibstil eine magische Geschichte verfasst, die mich einfach begeistert hat. Daher bewerte ich den Roman auch mit vollen 5 von 5 Sternen.

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