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Alle Rezensionen von DianaB

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"Wieso Heimat, ich wohne zur Miete" von Selim Özdogan ist ein sehr unterhaltsames und kurzweiliges Buch. Krishna Mustafa zieht in die Welt, um genau zu sein, nach Istanbul, um sich selber besser kennen zu lernen und seine Wurzeln zu finden. Er ist ein junger Student, die Geschichte wird aus seiner Perspektive betrachtet. An vielen Stellen konnte ich mir das Lachen kaum verkneifen. Es passieren einfach witzige Dinge, wenn jemand in einem anderen Land lebt. Trotzdem zeigt die Geschichte auch ernsthafte Seiten, da ist einmal das zur Zeit allgegenwärtige Thema Integration. Zum anderen eröffnet es dem Leser ein Bild auf die Proteste im Ghezi-Park und deren Auswirkungen auf das öffentliche Leben in der Türkei und Istanbul. Durch dieses Buch habe ich eine ganz neue Perspektive auf Deutschland, die Deutschen und auch die Türkei und die Türken gewonnen. Vielen Dank an den Autor dafür. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Es ist kurzweilig und witzig geschrieben, so macht mir das Lesen sehr viel Spaß. Ich habe gemerkt, das Selim Özdogan, das Thema Integration ernst nimmt, aber durchaus auch die witzigen Seiten daran erkennt. Dieses Buch kann ich jedem der sich mit dem Thema näher auseinander setzen möchte, nur wärmstens empfehlen. Von mir gibt es deshalb fünf Sterne.

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Anna Martens Buch Identität unbekannt wird auf dem Cover hochtrabend als Thriller angepriesen. Aus meiner Sicht handelt es sich um einen soliden Krimi, für einen Thriller fehlt für mich ein Quäntchen mehr Spannung. Das ist aber Geschmackssache. Zur Abwechslung ist die Hauptdarstellerin Claudia Brandes in diesem Buch keine Kriminalkommissarin sondern Journalistin. Sie steht in engem Kontakt zu einem Polizisten, Steffen Drews. Deshalb erhält sie Informationen zu dem Fall des toten Mädchens aus erster Hand. Der Polizist ist nicht nur beruflich sondern hauptsächlich privat an Claudia interessiert. Das macht für mich die Geschichte sehr vielseitig, denn es geht einerseits darum, herauszufinden, warum das Mädchen gestorben ist, aber andererseits auch um die zwischenmenschliche Beziehung von Claudia und Steffen. Um alles noch etwas spannender zu machen, gibt es zusätzlich Hendrik, ebenfalls Journalist, der sich mit Claudia ein Büro teilt. Interessant ist für mich, dass Claudia der Polizei immer einen Schritt voraus scheint. Ist das in der realen Welt auch so, dass Journalisten die besseren Spürnasen sind als die Polizisten? Ist eigentlich auch egal, in diesem Buch wirkt es sehr glaubwürdig für mich. Die Geschichte von Claudia, Hendrik und Steffen ist für mich sehr kurzweilig erzählt. Als Leser habe ich nie den Spaß daran verloren oder mich gar gelangweilt. Allerdings kam das Ende für mich sehr abprupt. Auf eimal rollte sich die ganze Geschichte auf, alle Hinweise kamen zusammen und schwupps waren die Täter identifiziert. Ich kann nicht genau sagen warum, aber das Ende des Buches kam viel zu schnell, wenn ich den restlichen Verlauf der Geschichte betrachte. Das und die Bezeichnung Thriller sind die einzigen Kritikpunkte, die ich hier habe. Ansonsten hat mir das Buch sehr gut gefallen, deshalb bewerte ich mit vier Sternen.

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Blood on Snow - Der Auftrag ist das erste Buch von Jo Nesbo, das ich lese. Im Familien- und Freundeskreis wurde immer von diesem Autor geschwärmt, deshalb habe ich mich sehr über den Erhalt des Buches gefreut. Das Buch kommt in einer hübschen Aufmachung daher: die Seiten sind von außen geschwärzt. Zum Titel hätte vielleicht besser rote Farbe gepasst, aber die schwarze Farbe passt zum Frontdruck. Es hat knapp unter zweihundert Seiten, so dass es sich sehr schnell liest. Es geht um Olav, einen Auftragsmörder in der Osloer Unterwelt. Er erhält den Auftrag, die Frau seines Bosses zu ermorden. Aber es kommt anders, denn er verliebt sich. Olav ist ein typischer Antiheld, ungebildet, aggressiv und kaltblütig in seinem Job. Und doch lernt der Leser schnell, dass Olav auch ein gutes Herz hat, wenn er jemanden mag. Mit diesen Voraussetzungen eskaliert die Geschichte sehr schnell und sehr dramatisch. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive erzählt, so dass der Leser alle Ereignisse aus Olavs Sicht mitbekommt. Die Wahrnehmungen der anderen Personen bleiben bis kurz vor Schluss verborgen. Leider hat mir in diesem Buch der Tiefgang gefehlt, obwohl die Idee sehr gut ist. Ich hätte mir gewünscht, tieferen Einblick in die einzelnen Personen zu erhalten, das hätte aus meiner Sicht die Spannung noch erhöht. So ist es nun ein Buch, das man schnell mal zur kurzweiligen Lektüre an einem verregneten Nachmittag oder im Urlaub zu Hand nehmen kann, um es in einem Ritt auszulesen. Von mir gibt es deshalb drei Sterne.

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Im Umschlagtext des Buches Das gläserne Meer von Josh Weil werden viele Versprechungen gemacht. Dementsprechend startete ich meine Lektüre mit hohen Erwartungen. Die Geschichte ist eine Dystopie, die in Russland spielt, aber von einem Amerikaner geschrieben wurde. Das wunderte mich ein wenig, wie kann ein Amerikaner im Stil der russischen Märchen schreiben? Ich muss zugeben, dieser Aspekt ist Josh Weil gut gelungen, er greift die bildhafte Sprache der Märchen sehr gut auf, um die Geschichte von Jarik und Dima, den beiden Zwillingsbrüdern, zu erzählen. Die beiden wachsen gemeinsam auf, beginnen im gläsernen Meer zur arbeiten, aber dann nimmt ihr Leben einen sehr unterschiedlichen Verlauf. An vielen Stellen des Buches gelang es Josh Weil mich an diese Geschichte zu fesseln, an anderen Punkten war ich wiederum unendlich gelangweilt. Ich hatte das Gefühl Spannung und Langeweile folgten wellenförmig aufeinander. Oftmals mischt Weil Ereignisse aus der Vergangenheit der beiden mit der Gegenwart, so dass mir die Übergänge zwischen den Zeiten nicht vollständig bewusst wurden. Alles in allem hat das Buch meine hohen Erwartungen nicht vollständig erfüllt. Einerseits gefällt mir die bildhafte Sprache und die tiefgehende Beschreibung der Welt in dieser Geschichte sehr gut. Andererseit zieht sich die Handlung an vielen Stellen wie Kaugummi dahin, ohne dass sich mir erschlossen hat, wozu dieser Strang nun eigentlich führen soll. Somit legte ich das Buch oft entnervt weg, weil es mich langweilte. Um dem Buch gerecht zu werden, vergebe ich deshalb drei Sterne.

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"Off the Path" von Sebastian Canaves ist der ideale Ratgeber für alle, die mit einer Backpacking-Tour durchstarten wollen. Der Autor ist ein erprobter Reisender, der in diesem Buch seine gesammelten Erfahrungen mit dem Leser teilt. Der Ratgeber ist klar nach den einzelnen Phasen einer Reise strukturiert, jede Phase ist in kurzweilige Abschnitte aufgeteilt. Canaves bringt die Informationen kurz und knapp auf den Punkt, er schwafelt nicht seitenlang rum. Somit kommen auch Leser zum Zug, die gezielt eine Information zu einem ganz bestimmten Thema suchen - einfach die passende Überschrift im Buch aufschlagen und lesen. Dazu kommen noch kurze Abschnitte, die einzelne Reiseziele besonders beschreiben und hervorheben. Alles in allem ist das Buch ein sehr gelungener Begleiter für den nächsten Urlaub auf eigene Faust. Mir selbst hat die Packliste am besten gefallen, hier wird klar erläutert, welche Dinge wirklich unerlässlich sind und worauf man gut und gerne verzichten kann. Zudem finde ich auch die Hinweise zum Umgang mit den Einheimischen sehr hilfreich. Sicher kannte ich schon viele der Unterschiedlichkeiten, die hier beschrieben werden. Trotzdem ist es wichtig hier noch einmal zu lesen, dass Freundlichkeit der Schlüssel zum Glück ist. Um allem noch die Krone aufzusetzen bietet der Autor sogar an, dass der Leser ihm spezielle Fragen noch per E-Mail stellen kann, so einen Service findet man bei "Offline-Autoren" nie!

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In "Um Mitternacht" schreibt Augusto Cruz die Geschichte des Detektivs und ehemaligen FBI-Agenten Scott McKenzie, der sich auf die Suche nach dem verschollenen Stummfilmklassiker Um Mitternacht macht. Erst durch die Befragung des Internets fand ich heraus, dass es diesen Film wirklich gibt, ich hielt das ganze Buch für reine Fiktion. McKenzies Weg ist eine Irrfahrt, die ihn quer durch die USA und Mexiko führt. Auf seiner Expedition trifft er sehr skurrile Menschen, die an noch außergewöhnlicheren Orten leben. Der Leser erfährt auf diesem Weg mehr und mehr über die Vergangenheit des Detektivs, der seinerzeit mal der engste Vertraute des legendären FBI-Bosses Hoover war. Je weiter McKenzie auf der Suche vorankommt, desto schräger werden die Orte und Personen der Handlung, die Geschichte wirkt fast schon surrealistisch, um mal einen Begriff aufzugreifen, der sich durch das Buch durchzieht. Er verlangt dem Leser sehr viel Offenheit ab, wer bereit ist diese zu geben, wird vom Buch sicher nicht enttäuscht werden. Augusto Cruz wählt eine wortgewaltige Sprache, er kann die einzelnen Szenen detailgetreu beschreiben. Ich selbst fühlte mich immer sofort an diesen Ort versetzt. Trotzdem macht die Sprache es dem Leser nicht leicht, der Geschichte zu folgen. Auf die Interpunktion der wörtlichen Rede verzichtet der Autor komplett, so dass ich als Leser oftmals überfordert war, Gespräche beim ersten Lesen von Situations- oder Gefühlsbeschreibungen zu unterscheiden. Dadurch musste ich viele Sätze erneut lesen, was meinen Lesefluss stark gestört hat. Dieses Buch ist definitiv eher schwere Kost für das man sich genug Zeit und Ruhe einplanen sollte. Einfach mal zwischendurch in der U-Bahn liest es sich nicht so gut. Es war eine interessante Erfahrung dieses Buch zu lesen, obwohl es aber definitiv nicht mein Lieblingsbuch oder Lieblingsgenre ist. Fans solcher Geschichten werden es ganz sicher mögen. Von mir gibt es solide drei Sterne: gutes Handwerk, interessante Geschichte, die sich am Anfang etwas hinzieht, schräge Interpunktion.

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Schon der Einstieg von "HOW TO BE Parisian WHEREVER YOU ARE" haut mich wirklich vom Hocker. Die Autorinnen füllen einfach mal eine Seite voller Lebensweisheiten, die das Leben einfach entspannter machen. Das gefällt mir. Das Inhaltsverzeichnis verspricht noch einige weitere Tipps und Erkenntnisse. Die Kapitel sind kurz und übersichtlich gehalten, um die Themen übersichtlich zu gestalten.Die Autorinnen beweisen guten Humor mit dem was sie schreiben. Die Texte sind immer wieder anders geschrieben. Zusätzlich werden sie durch Fotos unterbrochen, was das Buch noch abwechslungsreicher gestaltet. Witzig fand ich schon in der Leseprobe die Erkenntnis, dass die coolsten Pariserinnen, gar nicht aus Paris stammen. Das gibt uns Nicht-Parisierinnen Hoffnung doch noch in diese Liga aufsteigen zu können. Es ist in witzigem lockeren Stil geschrieben, man kann es ganz leicht mal an einem Nachmittag durchlesen. Auch die Aufmachung des Buches ist sehr hochwertig, es kommt als gebundenes Buch mit extra Schutzumschlag. Der Umschlag ist mit einer einfachen Zeichnung versehen, drückt also schon die empfohlene Schlichtheit der Pariserin in ihrem Äußeren aus. Das Format sticht in meinem Regal heraus. Alles in allem ist es ein nettes kurzweiliges Buch, sehr spritzig geschrieben. Ich würde es sofort meiner besten Freundin zum nächsten Geburtstag schenken.

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Dieser spektakuläre Auftakt des Buches "Metropolis Berlin: Die Rote Burg" von Oliver Schütte hat bei mir definitiv Lust darauf gemacht, zu erfahren, was hinter diesem Mord steckt. Hauptkommissar Martin Forster macht sich also auf den Weg die Tat zu ergründen. Sein Weg führt in durch das Berlin der "Goldenen Zwanziger" Jahre. Allein an diesen Hintergrund hatte ich große Erwartungen: War das Leben wirklich so ausschweifend? Wie war das Leben der einfachen Menschen? Und das der Reichen? Leider erhielt ich darauf wenige Antworten, es waren eher solche, die ich schon aus den Geschichtsbüchern kannte. Gut, das ist aber auch nicht das Hauptanliegen von Oliver Schütte gewesen, er möchte viel mehr seinen Kriminalfall schildern. Der Kommissar ermittelt sich durch Berlin, hauptsächlich verschlägt es ihn dabei in mehr oder weniger seriöse Kneipen und Restaurants. In jedem neuen Restaurant trifft er eine neue Frau, die zumeist dem horizontalen Gewerbe nachgeht. Ein Mangel an Frauen herrscht in diesem Buch definitiv nicht. Ihre Rollen sind allerdings wenig abwechslungsreich, von Emanzipation keine Spur. Unser Kommissar Forster lässt auch nichts anbrennen, er ist der typische Lonesome Rider, der in jedem Hafen ein oder zwei Mädchen sitzen hat. Sein Charakter ist für mich als Leserin völlig unnahbar. Der Autor gibt wenige Einblicke in die Gedankenwelt seines Hauptdarstellers. Das macht für mich den Charakter sehr hölzern. Dieser Typ Mensch bringt für mich die Geschichte nicht ins Laufen. Er bewegt sich zwar von einem Schauplatz zum Nächsten, findet immer wieder neue Erkenntnisse, eigentlich genau wie man sich einen Krimi vorstellt. Hier gelingt für mich die Story aber irgendwie nicht. Gerade im Mittelteil zieht sich alles wie Kaugummi, oft werden Dinge angerissen, die ich interessant finde, die aber später keine weitere Rolle spielen. Das ist irgendwie schade, aus der Idee hätte mehr werden können. Besonders gut gefällt mir, dass der Verlag das Medium e-book nutzt und Verlinkungen zu den beiden anderen Teilen des Buches eingebaut sind. Das ist sicher nicht ganz uneigennützig in puncto Verkaufszahlen, aber trotzdem eine gute Idee. So kann ich als Leserin einige Situationen aus Sicht einer anderen Person erleben. Dadurch ergeben sich Erkenntnisse, welche die Geschichte nochmal aufpeppen. Alles in allem nutzt die Geschichte ihr Potenzial bei weitem nicht aus, deshalb kann ich hier nur zwei Sterne vergeben.

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"Tokio Kill" ist ein rasantes Spektakel in dem Liebhaber von Action und Kampf nicht zu kurz kommen. Trotzdem schafft Barry Lancet es, eine tiefgründe Handlung aufzubauen, die mich als Leser in ihren Bann gezogen hat. Der Autor gibt Einblicke in die jüngere japanische Geschichte sowie in die Kultur dieses fernöstlichen Landes. In einem Nachwort erläutert er den Realitätsbezug seiner Geschichte, um dem Leser diese Einblicke zu verdeutlichen. Für mich ist es eine typische Männergeschichte, was direkt an den handelnden Personen zu erkennen ist. Da ist der unangreifbare Hauptdarsteller Brodie, der sich aus jeder noch so ausweglosen Situation herauszukämpfen verseht. Selbst schwerverletzt gibt er nicht auf, sondern hat immer seinen Auftrag im Sinn. Um ihn herum zahlreiche, männliche, Mitarbeiter seiner Security-Firma, die ebenfalls am Auftrag arbeiten, aber nicht ganz so unschlagbar sind, wie Brodie. Auch die Gegenspieler sind ausnahmslos Männer. Die einzigen Frauen weit und breit in diesem Buch sind Brodies Tochter sowie Rie, eine Polizistin, auf die Brodie ein Auge geworfen hat. Das finde ich etwas schade, ein weiblicher Hauptdarsteller hätte dem Buch gut getan. Mir selbst ist es ab einem bestimmen Punkt schwer gefallen, diese vielen Männer noch auseinanderzuhalten. Das lag sicher hauptsächlich daran, dass sie ausschließlich mit Name und Funktion in die Geschichte eingeführt wurden und einige Kapitel später wieder auftauchten, auch nur mit Namen. Da bekam ich dann meine Probleme herauszufinden, ob derjenige nun ein "guter" oder ein "Böser" ist und wie ich ihn darüber hinaus in die Geschichte einordnen soll. Nichtsdestotrotz ist "Tokio Kill" eine kurzweilige Geschichte, die den Leser am Ball hält. Wenn es möglich wäre, würde ich 3,5 Sterne geben, da das aber nicht geht, gibt es 4 Sterne für Barry Lancet.

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Dieses Buch war mein erster japanischer Krimi, deshalb war ich umso gespannter darauf. Die Handlung beginnt recht harmlos mit dem Besuch des Herrn Nonoguchi bei seinem Schriftsteller-Freund Hidaka. Dieser Hidaka wird kurz darauf von Nonoguchi und Frau Hidaka tot aufgefunden. Nun kommt Kommissar Kaga ins Spiel. Er soll den Täter finden. Für mich überraschend identifiziert er sehr schnell, wer die Tat durchgeführt hat. Das eigentliche Rätsel im weiteren Handlungsverlauf ist nun das Motiv des Täters. Ich fragte mich die ganze Zeit, ob dieses Vorgehen typisch ist für japanische Krimis oder aber ob ich ein besonderes Exemplar erwischt habe. Denn in den Krimis, die ich bislang kannte, endete die Geschichte immer mit der Aufdeckung des Täters. Dieses Buch beginnt damit. Nichtsdestotrotz geht die Geschichte spannend weiter, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Kommissar Kaga dringt immer weiter in die Vergangenheit vor, er deckt Schicht um Schicht auf, um dem Motiv näher zu kommen. Dabei entstehen immer wieder sehr erstaunliche Wendungen, die Keigo Higashino sehr meisterhaft schildert. Er eröffnet immer wieder neue Blicke in die Vergangenheit, die eine neue Perspektive auf die Geschichte ermöglichen. Die Figuren stellt der Autor dabei sehr kurz und knapp, aber doch für den Leser sofort verständlich dar. Auf den zweiten Blick scheint dann die Handlung für den europäischen Geschmack recht weit hergeholt. Dies habe ich allerdings beim Lesen nicht wahrgenommen, denn ich war sehr fasziniert von der Geschichte und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Erst als ich meinem Mann von der Handlung berichtete ist mir aufgefallen, dass sie nicht direkt aus dem Leben, das ich so kenne, gegriffen ist. Ich führe das einfach mal auf die kulturellen Unterschiede zurück. Da aber alles zusammenpasst und die Geschichte von vorne bis hinten spannend bleibt erhält dieses Buch klare 4 Sterne von mir.

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