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Alle Rezensionen von Dora

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"Das Baby ist tot." Mit diesem grausamen Satz beginnt das Buch bzw. die Geschichte um Miriam und Paul und deren Kinder Mia und Adam¿ und natürlich deren "Nounou" Louise¿ Miriam und Paul sind junge Eltern und während sich Paul um seine Arbeit kümmert, bleibt Miriam mit den Kindern zuhause. Bald jedoch stellt sich der Alltag ein und Miriam möchte wieder in ihrem Job als Anwältin arbeiten. So suchen sie eine Nanny und werden in der 50jährigen Louise fündig. Sie scheint das perfekte Kindermädchen zu sein, das neben der Kinderbetreuung noch allerhand weitere Dinge im Haushalt übernimmt. Und so schleicht sich Louise immer mehr in die Familie und wird immer unentbehrlicher für sie, ohne das Paul und Miriam etwas davon ahnen. Wir wissen wie die Geschichte endet, das sagt uns bereits der erste Satz des Buches. Und trotzdem hofft man irgendwie, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wendet¿ Der nüchterne Schreibstil von Slimani lässt die Geschichte in meinen Augen noch beklemmender erscheinen als diese es ohnehin schon ist. Wir begleiten Louise in aktuellen Situationen, aber auch in ihrer Vergangenheit und erfahren so, wie aus der liebenswürdigen Nanny eine kaltblütige Mörderin wird (Kein Spoiler, steht ebenfalls am Buchanfang). Doch ist Louise wirklich so kaltblütig oder nur ein Opfer dieser Gesellschaft? Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Eine absolut lesenswerte, wenn auch traurige Geschichte, die ich vielleicht niemandem ans Herz legen würde, der gerade seine Kinder in die Obhut anderer (fremder) Menschen gibt¿

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Die Leseprobe klang wirklich interessant und spannend und hast Lust auf mehr gemacht, allerdings verging die Lust während des Lesens ziemlich schnell...Außerdem, so muss ich gestehen, hatte ich die Hoffnung, dieses Buch würde ein wenig vergleichbar mit "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara sein, da mich diese Geschichte um die vier Freunde wahnsinnig beeindruckt hat. Leider kann "Als wir unbesiegbar waren" in keiner Weise mit "Ein wenig Leben" mithalten¿ Worum geht es? Die vier Freunde Eva, Benedikt, Sylvie und ihr Bruder Lucien kennen sich seit der Studienzeit und sind beste Freunde. Eva empfindet ein wenig mehr als Freundschaft für Lucien, doch dieser scheint kein wirkliches Interesse an ihr zu haben. Genauso geht es Benedict, der Eva sehr zu mögen scheint, aber auch diese Gefühle werden nicht erwidert. Nach dem Studium kommt es wie es kommen muss - jeder der vier geht seine eigenen Wege und entwickelt sich weiter - in Lucien und Sylvie s Fall wohl eher in die falsche Richtung... Eva befindet sich auf dem aufsteigenden Ast und entwickelt sich mehr und mehr von der kleinen grauen Maus zur Karrierefrau. Benedict geht ebenfalls seinen Weg - wenn auch in eine komplett andere Richtung. Nur die Geschwister Sylvie und Lucien scheinen irgendwie nicht weiterzukommen. So verlieren sich die vier ein wenig aus den Augen und haben nur noch sporadisch Kontakt miteinander. Dabei tauchen plötzlich Probleme auf, die in der Studienzeit schon da waren, jedoch niemals angesprochen wurden. Wird das Quartett einen Weg finden sich wieder zusammen zu raufen? Ich habe mir irgendwie mehr von dem Buch versprochen und bin ein wenig enttäuscht, in welche Richtung die Geschichte gegangen ist. Ich musste mich zwingen das Buch weiter zu lesen und hatte absolut keinen Spaß dabei... Ich kann nicht genau erklären warum das so war, nur dass mir dieses Buch absolut nichts gegeben hat... die 4 Protagonisten waren mir allesamt unsympathisch, keiner konnte mich wirklich für seine Geschichte bzw. seinen Werdegang erwärmen... Vielleicht habe ich mir auch einfach nur zu viel von der Geschichte erhofft und konnte mich deshalb nicht mit dem Buch und seinen Charakteren anfreunden. Alles in allem ein 2,5 Sterne Buch, das man nicht wirklich gelesen haben muss...

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In Glücksmädchen geht es um die Kriminalreporterin Ellen Tamm, die den Auftrag bekommt sich um das Verschwinden der 8jährigen Lycke zu kümmern und darüber zu berichten. Leider kann Ellen sich nicht wirklich dafür begeistern, denn ihre Zwillingsschwester Elsa ist ebenfalls mit 8 verschwunden und tot aufgefunden wurden. Da Ellen seit damals große Schuldgefühle mit sich herumträgt, versucht sie trotz allem den Fall aufzuklären und die kleine Lycke zu finden... Das Buch ist als Psychothriller eingeordnet, aber leider ist es mir definitiv nicht psycho genug. Es war spannend, keine Frage, aber mir fehlte einfach der richtige Nervenkitzel. Die Protagonisten waren mir durchweg alle unsympathisch, was wahrscheinlich von der Autorin auch so gewollt war, aber selbst mit Ellen konnte ich nicht wirklich mitfühlen, da mir deren Selbsthass teilweise auf die Nerven ging. Auch fand ich das Buch gelegentlich sehr verwirrend und etwas hektisch - ich weiß nicht wirklich wie ich das Gefühl beschreiben soll, was ich während des Lesens ab und zu hatte. Alles in allem trotzdem ein spannender Thriller, der am Ende auch irgendwie berührt und nachdenklich macht. Ich bin gespannt ob es einen weiteren Teil mit Ellen geben wird, denn in ihrem Privatleben gibt es Dinge, die meiner Meinung nach offen geblieben sind und sich für eine Fortsetzung eignen. 3,5 Sterne für das Debüt der Autorin, die wohl selbst beim schwedischen Fernsehen gearbeitet hat, und das sicherlich noch ein wenig Luft nach oben hat.

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Da dieses Buch ein Thema aufgreift, das aktueller nicht sein könnte und ich mich intensiv damit beschäftige, wollte ich "Die Attentäter" von Antonia Michaelis unbedingt lesen und herausfinden, wie die Autorin mit solch einem sensiblen Thema umgeht und es verarbeitet. Bisher habe ich leider noch nichts von Antonia Michaelis gelesen, obwohl ich zwei weitere Bücher von ihr auf meinem SuB habe. Ich habe jedoch sehr viel Gutes über die Autorin und ihrem Schreibstil gehört, sodass ich wahnsinnig gespannt war, wie man solch ein heikles Thema in einem Jugendbuch behandelt. Nach der Lektüre dieses Buches kann ich sagen, dass ich nicht enttäuscht worden bin und das Buch eines meiner Highlights aus 2016 sein wird. In der Geschichte geht es um die drei Freunde Alain, Cliff und Magarete, die sich mit 4 Jahren kennenlernen, als Alain mit seinen Eltern von Frankreich nach Deutschland in das gleiche Haus zieht in dem auch Cliff und Magarete wohnen. Sie freunden sich an, doch besonders Alain und Cliff haben eine Freundschaft, die irgendwie tiefer geht und manchmal schwer verständlich ist. Alain und Magarete wachsen in behüteten Verhältnissen auf, während Cliff bei seinem Vater wohnt, nachdem seine Mutter weggegangen ist und ihn verlassen hat. Cliff kommt sein Leben lang nicht darüber hinweg, dass seine Mutter lieber Karriere machen wollte anstatt bei ihrem Sohn zu bleiben. Dadurch bilden sich auch erste Konflikte zwischen den drei Freunden. Cliff, der von Michaelis immer als das Dunkle oder der Schatten beschrieben wird, gerät als Jugendlicher auf die schiefe Bahn und Alain, das Licht oder der Engel, versucht, Cliff vor der dunklen Seite zu retten. Cliff ist auf der Suche nach sich selbst, schließt sich erst einer Gruppe von Nazis an, konvertiert später zum Islam und sympathisiert letztendlich mit dem radikalen Islam. Als Cliff dann mit 19 für ein Jahr verschwindet und plötzlich wieder in Berlin auftaucht, ahnen seine Freunde wo er gewesen ist und versuchen nun alles um Cliff von seinen Plänen abzubringen. Oder war Cliff tatsächlich nur in Neuseeland und sie bilden sich alles nur ein? Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, dass so unter die Haut geht wie dieses hier. Antonia Michaelis hat einen einfühlsamen, bildgewaltigen und poetischen Schreibstil. Es gibt grausame Szenen und welche, die mich tief berührt haben. Die Charaktere haben allesamt Tiefe und man kann sich in jeden hineinversetzen. Die eindringliche Sprache lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen obwohl ich bei manchen Szenen die Geschichte doch erst mal weglegen und durchatmen musste. Das Buch ist sicherlich ziemlich starker Tobak und kein leichter Lesestoff für zwischendurch, trotzdem möchte ich es jedem empfehlen, schon allein aufgrund der aktuellen Lage in der ganzen Welt.

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Ja, ich gebe es zu, ich bin ein Cover Opfer und dieses Cover hier hat einfach nur nach mir geschrien. Außerdem klang der Klappentext wirklich interessant, sodass ich eine ähnlich spannende Story wie die aus der "Shatter me"- Trilogie von Taheri Mafi erwartet hatte. Leider konnte die Geschichte in keiner Weise meine Erwartungen erfüllen¿ Klappentext: "Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt. Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat? Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt ¿" Das Buch ist der Auftakt einer Reihe und Melinda Salisbury Debütroman. Meine Meinung: Wie gesagt, ich habe mich vom Cover und vielleicht falschen Erwartungen leiten lassen, aber das Buch liest sich wie eine Achterbahnfahrt. 100 Seiten passiert nicht wirklich etwas spannendes, dann kommt eine Szene, die mich mitfiebern und hoffnungsvoll werden lässt um dann doch wieder in 100 neuen Seiten Geplänkel zu enden. Das Buch hat mMn keine wirkliche sinnvolle Handlung, es plätschert vor sich hin und man hofft, dass das Ende trotz allem überraschen kann. Tut es aber nicht¿ Der Plottwist war dämlich und langweilig, die Charaktere (bis auf Twylla) lieblos und ohne Tiefe, was es mir schwermachte mit ihnen mitzufühlen. Wie gesagt, vielleicht hatte ich einfach falsche oder zu hohe Erwartungen, aber mehr als 2,5 Sterne kann ich für dieses Buch nicht vergeben.

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Da ich schon einige Bücher von Corina Bomann gelesen habe und diese mich jedes Mal begeistert haben, musste ich nun auch ihren neuen Roman "Ein Zimmer über dem Meer", den Frau Bomann unter ihrem Pseudonym Dana Paul geschrieben hat, unbedingt lesen. Die Geschichte spielt an einer Küste Cornwalls, wo sich die junge Kim nach dem plötzlichen Unfalltod ihres Verlobten Jake das Leben nehmen will. Die alte Frau Janet findet Kim jedoch und kann sie von ihrem Vorhaben abbringen und nimmt Kim für eine Weile als Gast bei sich auf. Um ihr zu helfen, übergibt sie Kim ein uraltes Tagebuch einer gewissen stummen Leandra (auf dem Klappentext steht taubstumm, was aber nicht stimmt), die sich ebenfalls wie Kim von den Klippen stürzen wollte, aber vom damaligen Leuchtturmwärter gerettet wurde. Kann auch Kim gerettet werden? Und kann sie sich je wieder verlieben? Corina Bomanns Herzensroman ist eine wundervolle Geschichte zweier Frauen, die beide jeweils schlimme Schicksalsschläge zu verarbeiten haben - die eine im Jahr 1813 und die andere im Hier und Jetzt. Man hat mit beiden Frauen mitgelitten und mitgefiebert und ganz besonders Janet, die eine Verbindung der beiden darstellt, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Es ist eine Geschichte, die mich berührt und die mich hat träumen lassen - vom rauen wilden Meer, von felsigen Küsten, von Leuchttürmen und von Seefahrergeschichten. Außerdem ist es eine Geschichte, die Sehnsüchte nach Urlaub am Meer geweckt hat und die ich in fast einem Rutsch durchgelesen habe, weil ich einfach wissen musste, wie es mit den beiden Frauen weitergeht und wie sie mit ihren jeweiligen Schicksalen umgehen. Wer die anderen Romane von Corina Bomann kennt und mag, der wird sicherlich auch diese Geschichte lieben. Ich danke Vorablesen und dem List Verlag, dass ich dieses wunderbare Buch lesen und rezensieren durfte.

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Ich muss sagen, ich hätte etwas mehr erwartet von diesem Roman. Ich dachte, er würde vielleicht in die Richtung "Während die Welt schlief" von Susan Abulhawa gehen, doch dem ist leider nicht so. In "Wir sehen uns am Meer" geht es um die 30jährige Liat, einer israelischen Studentin, die für ein paar Monate nach New York zieht um dort hebräische Schriften zu übersetzen. In New York lernt sie den 27jährigen Maler Chilmi kennen, einem aus Ramallah stammenden Araber, der schon seit einigen Jahren in New York lebt und arbeitet. Die beiden verlieben sich, doch zumindest Liat weiß, dass nach ihrer Rückkehr in ihre Heimat Tel Aviv ihre Liebe unmöglich sein wird, denn die Konflikte zwischen Israelis und Palästinensern dauern bis heute an und lassen einer Liebe zwischen verfeindeten Völkern keine Chance. Bis hierhin dachte ich wirklich, das Buch gibt eine tiefgreifende Geschichte wieder, die sich mit dem Nahost-Konflikt auseinandersetzt. Leider tut sie dies nur hintergründig. Im Vordergrund steht die Beziehung von Liat und Chilmi während deren Zeit in New York. Leider konnte mich die Autorin aber auch mit dieser Liebesgeschichte nicht überzeugen, ich habe den beiden Protagonisten diese "Ach so große Liebe" einfach nicht abgenommen. Außerdem wirkt Chilmi manchmal wie ein 13jähriges weinerliches Kind, stellt für mich also nicht den Part eines Mannes dar, der die große Liebe verkörpern soll. Der Schreibstil von Dorit Rabinyan soll wohl poetisch sein, wirkt auf mich aber teilweise überzogen und ausufernd. Des Weiteren habe ich irgendwie das ganze Buch auf den großen Knall gewartet, der meiner Meinung nach immer mal angedeutet wurde, zum Schluss aber "nur" ein laues Lüftchen war. Wer sich also dessen bewusst ist, dass es sich hierbei um einen reinen Liebesroman handelt, in welchem der angedeutete Konflikt nur im Hintergrund eine kleine Rolle spielt, der wird sicherlich seine Freude mit dem Buch haben. Ich jedoch hatte einfach andere und höhere Erwartungen und vergebe deshalb gute 3 Sterne.

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Klappentext: Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden - aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den "Girls". Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte. Meine Meinung: Dieses Buch und die Geschichte um Evie musste ich erst mal sacken lassen um es objektiv zu bewerten. Während des Lesens wusste ich nicht so wirklich wie ich die Geschichte bewerten und finden soll. Nach dem Ende jedoch wurde mir die volle Wucht des Geschehens bewusst und welche Auswirkungen eine kurze Begegnung für ein junges Mädchen haben kann, das mit sich und seiner Welt unzufrieden ist. Welcher Teenager hat denn nicht manchmal das Gefühl missverstanden zu werden und aus der heilen Welt ausbrechen zu wollen? Emma Cline hat sich sicherlich am Beispiel Charles Manson orientiert um uns Leser in die Welt einer Sekte einzuführen. 1969, Hippie Zeit und ein Guru namens Russell, der junge Mädchen dazu bringt alles zu tun was er von ihnen verlangt. Evie gerät rasch in die Fänge von Drogen und Sex. Sie fühlt sich missverstanden und ist somit leichte Beute der "Girls". Der anspruchsvolle Schreibstil von Emma Cline lässt den Leser sicher nicht durch das Buch fliegen wie in einer leichten Sommerlektüre, doch ich wollte unbedingt wissen was es mit dieser Sekte auf sich hat und wieweit Evie bereit ist zu gehen, um den anderen zu gefallen, sodass ich das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen habe. Das Buch ist keine leichte Kost, trotzdem bin ich froh, es gelesen zu haben und empfehle es sehr gern weiter.

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Calendar Girl. Verführt ist der Auftakt einer vierteiligen Reihe und in diesem Buch geht es um Monate Januar, Februar und März. Unsere Protagonistin Mia braucht ganz dringend Geld, viel Geld, um ihren Vater zu retten und dessen Schulden zu begleichen. Dafür fängt sie im Escort Service ihrer Tante an und steht nun monatlich den verschiedensten Männern zur Seite. Sex ist ausdrücklich nicht im Vertrag vereinbart, kann aber mit beidseitigem Einverständnis und gegen einen Aufpreis vollzogen werden... Ich muss zugeben, nach den ersten paar Seiten wollte ich schon abbrechen weil ich dachte, dass wird wieder so ein SoG Roman. Aber irgendwie hat mich Frau Carlan überzeugt weiterzulesen und ich bin froh darüber. Sicher, das Buch ist ein Erotikroman mit vielen Sexszenen aber trotzdem doch ganz anders als eben SoG oder die Royal Reihe von G. Lee. Die Protagonistin Mia Sanders ist nämlich nicht das naive Dummchen , sondern eine toughe Frau, die weiß was sie will und wie sie es bekommt. Sie verliebt sich eben nicht gleich innerhalb von 20 Sekunden und wird dem männlichen Part sofort hörig. Und genau das mag ich an diesem Buch: die Frauen werden nicht als unterwürfige Sexsklavinnen dargestellt sondern handeln eigenhändig und emanzipiert. Januar hab ich geliebt, Februar hat mich fast zum Aufgeben gebracht und der März hat es wieder herausgerissen... Allerdings bin ich mir absolut nicht sicher ob ich wirklich noch 9 weitere Typen kennenlernen will bis Mia ihren Traummann findet und weiß daher nicht ob ich die Reihe weiterverfolge...

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Die mittlerweile 7. Geschichte um meinen Lieblings-Detective Robert Hunter fängt genau da, wo die letzte geendet hat. Es sind also gerade mal ein paar Stunden vergangen seitdem Hunter seinen letzten eher unfreiwilligen Fall zu den Akten gelegt hat. Doch Hunter ist keine Ruhe vergönnt¿ Denn nachdem sich Garcia mit Hunter und mir einen kleinen Scherz erlaubt hat, liegt auch schon ein neuer Fall auf Hunters Schreibtisch. Die junge Nicole, die sich als Babysitter ein bisschen Geld zu ihrem Studium dazuverdient, wird während eines Babysitterjobs aus dem Haus ihrer Arbeitgeber entführt und eine Woche später tot aufgefunden. In ihrer Kehle hat der Mörder einen Zettel versteckt, auf dem in blutiger Schrift geschrieben steht: "Ich bin der Tod."¿ Wie immer, schreibt Carter in kurzen Kapiteln mit jeweils kleinen oder größeren Cliffhangern. Man wird förmlich gezwungen immer weiterzulesen. Außerdem lässt Carter meinen Puls an der einen oder anderen Stelle in die Höhe treiben und bringt mich tatsächlich dazu, zu überprüfen, ob die Haustür und Fenster auch wirklich alle abgeschlossen sind. In meiner Thriller "Laufbahn" schaffen das leider nur ganz wenige Autoren. Was ich bei Carter außerdem immer recht heftig finde, ist, dass wir die Opfer näher kennenlernen. Das heißt, wir entwickeln Gefühle für sie und leiden mit ihnen. Ihre Schicksale gehen uns einfach noch viel mehr zu Herzen und erschüttern bis ins Mark. Dieses Mal hatte ich sogar eine Ahnung, wer der Totmacher sein könnte, jedoch hat mich Carter am Ende völlig umgehauen und überrascht. Mit dieser Wendung hätte ich nie und nimmer gerechnet. Nach diesem Buch weiß ich einmal mehr, dass Carter mein absoluter Lieblingsautor ist und auch bleiben wird. Es ist ein genialer Thriller, teilweise nichts für schwache Nerven und Mägen. Aber genau das liebe ich an Carter und habe bis auf Cody McFadyen bis heute leider nichts Vergleichbares gefunden. Ein kleines Highlight für mich persönlich war das Zitieren eines Bon Jovi Songs. Meine frühere absolute Lieblingsband ;)

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