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Der Schlüssel zur wahren Kabbalah

Der Kabbalist als vollkommener Herrscher im Mikro- und Makr…
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Produktdetails
Titel: Der Schlüssel zur wahren Kabbalah
Autor/en: Franz Bardon

ISBN: 3921338271
EAN: 9783921338278
Der Kabbalist als vollkommener Herrscher im Mikro- und Makrokosmos.
HC runder Rücken kaschiert.
Rüggeberg Verlag

27. Oktober 2015 - gebunden - 312 Seiten

Das Geheimnis der 3. Tarotkarte, die Magie des Wortes. Die kosmische Sprache in Theorie und Praxis. Der Kabbalist als vollkommener Herrscher im Mikro- und Makrokosmos. Das Geheimnis um das Wort ist die höchste Einweihung der Magie.
Bardon, Franz
Der Schlüssel zur wahren Kabbalah

Inhalt:

Das Geheimnis der dritten Tarotkarte --
Die Magie des Wortes.
Die kosmische Sprache in Theorie und Praxis.
Der Mensch als Kabbalist.
Die Analogiegesetze.
Das magisch-kabbalistische Wort.
Die Mantras.
Die Tantras.
Kabbalistische Magie.
Die zehn kabbalistischen Schlüssel.
Tetragrammaton: Jod-He-Vau-He.
Die kabbalistische Mystik des Alphabets.
Die Formeln der Elemente.
Der kabbalistische Gebrauch göttlicher Namen und Wesen.
*
Zu allen Zeiten war derjenige, den man als den Herrn des Wortes bezeichnete, stets der höchste Eingeweihte und Priester.
Weltweit das einzige Lehrbuch der wahren kabbalistischen Praxis.
* * *

Franz Bardon - Lebenslauf

Franz Bardon wurde am 1.12.1909 in Katherein bei Opava (Tschechoslowakei) geboren und starb am 10.7.1958 in Brno (Tschechoslowakei).
Frabato war sein Künstlername und ist eine Abkürzung aus: Franz-Bardon-Troppau-Opava. Um die Aufmerksamkeit der Menschen auf die magische Wissenschaft zu lenken, führte er seinem Publikum auf der Bühne die Möglichkeiten der echten Magie vor Augen. Ende der zwanziger Jahre trat er als Künstler auch in Deutschland auf, und von 1945 bis 1951 in seinem Heimatland, der Tschechoslowakei.
Franz Bardon war seit dem Jahre 1932 verheiratet und hatte eine Tochter und einen Sohn. Sein Hauptberuf war der des Heilpraktikers, womit er im Jahre 1941 begann. Die Ausbildung zu diesem Beruf absolvierte er in München.
Von 1944 bis kurz vor Kriegsende war er mehrere Monate bei den Nationalsozialisten inhaftiert. Hitler wollte ihn zwingen, ihm durch seine magischen Fähigkeiten bei der Gewinnung des Krieges zu helfen. Er hat jedoch abgelehnt und wurde deshalb grausamen Folterungen ausgesetzt. Kurz vor Kriegsende wurde das Gefängnis bombardiert und Franz Bardon wurde von russischen Mitgefangenen befreit. Er konnte sich bis Kriegsende verstecken und dann in seine Heimat zurückkehren.
Wegen Ärztemangel wurde ihm im Jahre 1945 für ein paar Monate die Leitung eines Krankenhauses übertragen. Danach hatte er in Opava eine Praxis als Heilpraktiker. Mit seiner eigenen Medizin erzielte er ungewöhnliche Heilerfolge, er konnte z. B. den Krebs bis zum zweiten Stadium voll ausheilen.
Nach 1950 befaßte er sich neben seinem Beruf als Heilpraktiker mit den Vorbereitungen für seine große Aufgabe, die Enthüllung der Geheimnisse der ersten drei Blätter des Tarot. Nachdem er in Frau Otti Votavova eine Person mit perfekten Deutschkenntnissen gefunden hatte, ging es an die Arbeit. In den Jahren 1956 und 1957 wurden dann die drei hermetischen Lehrbücher "Der Weg zum wahren Adepten", "Die Praxis der magischen Evokation" und "Der Schlüssel zur wahren Kabbalah" erstmals in Deutschland veröffentlicht. Eine Übersetzung in die tschechische Sprache wurde erst später von Frau Votavova vorgenommen.
Aufgrund der außergewöhnlichen Heilerfolge von Franz Bardon setzte im Jahre 1958 eine Hetzkampagne der etablierten Schulmediziner gegen ihn ein, die schließlich im April 1958 zu seiner Verhaftung führte. Noch während der Untersuchungshaft, also bevor ein Urteil gesprochen war, verstarb er im Krankenhaus an einem alten Leiden, für das man ihm die Medikamente verweigert hatte. Von den kommunistischen Behörden wurde seiner Frau Marie die Einrichtung einer Grabstätte verweigert. Außerdem wurde seine gesamte Bibliothek beschlagnahmt und nie wieder zurückgegeben. Auch die noch vorhandene Medizin und seine Rezepte wurden von den kommunistischen Behörden vernichtet, welche das Erbe für seinen Sohn Lumir darstellen sollte.
Weitere ausführliche Stationen seines Lebenslaufes sind in dem autobiographischen Roman "Frabato" und in dem von seinem Sohn Lumir und einem Schüler verfassten Buch "Erinnerungen an Franz Bardon" enthalten.
*
26. April 2017
Bardon, Franz
Der Schlüssel zur wahren Kabbalah

Textauszug

S. 19/20:
Nur derjenige, der tatsächlich in der Lage ist, die Göttlichkeit in sich so zu verwirklichen, daß er gemäß den Universalgesetzen aus sich heraus als Gottheit spricht, kann als wahrer Kabbalist angesehen werden. Der praktisch arbeitende Kabbalist ist daher ein Theurg, ein Gottmensch, der ebenso wie der makrokosmische Gott die Universalgesetze anwenden kann. Geradeso, wie ein Magier durch die erhaltene Einweihung und durchgemachte Entwicklung auf dem Wege der Vollkommenheit die Verbindung mit seiner Gottheit in sich verwirklichte und dementsprechend wirken kann, ist dies auch beim Kabbalisten der Fall, nur mit dem Unterschied, daß sich der Kabbalist des göttlichen Wortes als Ausdrucksweise seines göttlichen Geistes nach außen bedient. Jeder wahre Magier, der die Universalgesetze beherrscht, kann Kabbalist werden, indem er sich Kenntnisse der praktischen Kabbalah aneignet. Die in zahlreichen Büchern angegebenen Strukturen über Kabbalah eignen sich wohl für den Theoretiker, damit sich dieser ein Bild der Gesetzmäßigkeit machen kann, aber für die Praxis, welche in Aussicht stellt, die Kräfte des Wortes richtig anzuwenden, sind sie durchwegs unzureichend.

S. 24:
Vom kabbalistischen Standpunkt aus ist der Mensch eine vollkommene Verkörperung des Universums, da er ja nach dem Ebenbilde Gottes erschaffen wurde. Der Mensch ist das höchste Wesen auf unserer Erde und all das, was sich im Universum im Großen abspielt, spielt sich auch im Menschen, allerdings im kleinen Maße, ab. Vom hermetischen Standpunkt aus ist der Mensch die kleine Welt, also der Mikrokosmos im Gegensatz zum Universum, dem Makrokosmos.

S. 25:
Vom hermetischen Standpunkt aus ist also ein wahrer Kabbalist der höchste Eingeweihte, denn er vertritt die Gottheit im Kleinen, also im Mikrokosmos und kann auf Grund der Analogiegesetze auch im Makrokosmos wirksam sein. Hierin liegt der Unterschied
zwischen einem Magier und einem Kabbalisten und jeder nach Vollkommenheit Strebende wird sich deshalb auch praktisch mit der Kabbalah befassen. Ein am großen Werk beteiligter Kabbalist wird dann von der Göttlichen Vorsehung gewöhnlich für bestimmte Missionen ausersehen. Der wahre Kabbalist ist somit ein Vertreter der Schöpfung, den Universalgesetzen gegenüber bleibt er jedoch der untergebenste Diener. Je mehr er in die Universalgesetze eindringt, also eingeweiht wird, umso demütiger ist er der Göttlichen Vorsehung gegenüber. Ihm ist wahrlich die größte Macht gegeben, die er jedoch niemals für sich selbst, sondern lediglich zum Wohle der Menschheit gebraucht. Der wahre Kabbalist ist der höchste Eingeweihte, für den es vom universalen Standpunkt aus nichts Unmögliches gibt und ein von ihm ausgesprochenes Wort muß sich ausnahmslos verwirklichen.

S. 37:
Die Kabbalah zu verstehen und praktisch zu gebrauchen heißt die kosmische Sprache an Hand der universalen Gesetzmäßigkeit zu lernen. Die kosmische Sprache ist demnach eine Sprache des Gesetzes, eine Sprache der Macht und Kraft und gleichzeitig auch der Dynamik, somit der Verdichtung, Materialisierung und Verwirklichung. Kosmisch zu sprechen heißt vom kabbalistischen Standpunkt aus im Rahmen der universalen Gesetze zu bilden und zu schaffen. Nur Eingeweihte, welche die universalen Gesetze in ihrer Absolutheit verstehen und beherrschen, können sich der kosmischen Sprache bei Menschen und Wesen anderer Sphären bedienen. Kosmisch zu sprechen, wahrlich zu schaffen, also Gott als sein wahres Ebenbild zu vertreten ist nur demjenigen möglich, der sich vierpolig zu konzentrieren versteht. Warum gerade vierpolig, erkläre ich eingehend im nächsten Kapitel.

S. 39:
Das magisch-kabbalistische Wort - Tetragrammaton -
In zahlreichen Schriften der Freimaurer und der geheimen Gesellschaften wird über den verlorenen Schlüssel, über das verlorengegangene Wort Gottes sehr viel gesprochen. Rituale, welche diese G
esellschaften gebrauchten, werden zum Großteil nur noch traditionell nachgeahmt, ohne daß man ihren tieferen Sinn in bezug auf die kosmischen Gesetze verstehen würde. Infolgedessen sind die Rituale, welche einstmals von echten Eingeweihten eingeführt und gebraucht wurden, natürlich gänzlich wirkungslos, da der Schlüssel zu ihrem richtigen Gebrauch fehlt. Der Schlüssel zu sämtlichen Ritualen der einzelnen Gesellschaften mußte verlorengehen, da den Ritualen das Mysterium des vierpoligen Magneten fehlte. Der vierpolige Magnet ist ja gerade das verlorengegangene magische Wort JOD-HE-VAU-HE, welches meistens mit dem Wort Tetragrammaton umschrieben wird. Der Gebrauch des Schlüssels sollte den ältesten Mysterien der Freimaurer und anderer einstmals von wahren Eingeweihten gegründeter esoterischer Gesellschaften die wahre magische Kraft und Macht verleihen. Die wahren Eingeweihten sahen aber, daß die Mysterien vielfach entweiht wurden, daß man sogar Mißbrauch mit ihnen trieb und zogen sich deshalb zurück und vertrauten das verlorengegangene Wort nur den tatsächlich Reifen an. Demnach ist mit der Zeit der wahre Gebrauch des verlorengegangenen Wortes JOD-HE-VAU-HE abhanden gekommen.

S. 51:
Die Tantras
Was ein Abendländer unter Kabbalah versteht, ist für den Orientalen, namentlich für einen Inder, Tibetaner usw. die Tantra-Wissenschaft. Diese kann ein Mensch der weißen Rasse nur dann vollends begreifen, wenn er sich die orientalische Denkungs- und Handlungsweise gänzlich angeeignet hat, was ihm jedoch nur in den seltensten Fällen glückt. Die Eingeweihten des Orients hüten nämlich fürsorglich ihre Geheimnisse und sind den weißrassigen Menschen gegenüber sehr verschlossen. Wenn ein Zusammenkommen mit einem Eingeweihten dennoch ab und zu zustandekommt, dann schweigt gewöhnlich der Eingeweihte über seine Geheimnisse oder er äußert sich höchstens nur in Symbolen oder er macht hie und da einen kleinen Hinweis. Ein Ankhur oder sogar ein Abhisheka als Abendländer von
einem Eingeweihten des Orientes zu bekommen ist eine Seltenheit. Eher ist die Yoga-Wissenschaft ohne Rücksicht auf die einzelnen Yoga-Arten und -Systeme im Laufe der Zeiten der weißen Rasse zugänglich geworden, als die Kenntnis über die Tantras. Namentlich ihre praktische Anwendung wird von den Eingeweihten sehr streng gehütet, da ja Tantra-Yoga das geheimste Wissen ist und in verschiedenen Klöstern, den sogenannten Ashrams, nur in Manuskriptform wie ein Heiligtum gehalten wird. Tausende von Tantra-Schriften haben sich mit der Zeit in den einzelnen Klöstern angehäuft. Dem Schüler werden sie aber nur nach schweren Reifeprüfungen vereinzelt zugänglich gemacht.
* * *



Bardon, Franz
Der Schlüssel zur wahren Kabbalah

Einleitung
Meinem in der Einweihungsserie nun schon dritten Werk gab ich den Titel "Der Schlüssel zur wahren Kabbalah". Diese ist im Grunde genommen eine Gotteswissenschaft und behandelt die Wissenschaft des Wortes. Wer sich mit Theurgie befaßt, muß unbedingt eine magische Entwicklung schon hinter sich haben, d. h., daß er zum mindesten die Praktiken meines ersten Werkes - "Der Weg zum wahren Adepten" - vollkommen beherrschen muß. Auch das vorliegende Buch besteht - ebenso wie meine beiden ersten Werke - aus zwei Teilen. Mit dem ersten, also dem theoretischen Teil, bereite ich den Leser auf das schwierige Gebiet der Kabbalah eingehend vor, der zweite Teil enthält die eigentliche Praxis.
Über Kabbalah, welche für die hermetische Literatur eine harte Nuß ist, wurde schon viel geschrieben, aber für die Praxis läßt sich von all dem leider nur sehr wenig gebrauchen. Fast durchwegs wird behauptet, daß derjenige, der sich mit Kabbalah befassen will, der hebräischen Sprache mächtig sein muß, ohne deren Kenntnis ein Studium der Kabbalah überhaupt nicht möglich ist. Die theoretische Kabbalah, welche die meisten Schriften enthalten, ist gewöhnlich hebräischen Ursprunges und soll dem Schüler eine Weltanschauung laut kabbalistischem Muster geben. Bücher, welche auch auf die Praxis und auf den Gebrauch der wahren Kabbalah hinweisen, gibt es nur sehr wenige. Einzelne jüdische Geistliche (Rabbiner) wußten von der kabbalistischen Lehre, hielten sie aber - scheinbar aus orthodoxen Regungen - streng geheim, so daß nicht einmal Bruchteile der kabbalistischen Praktiken in die Hände der Öffentlichkeit gelangten.
Die vielen Beschreibungen der Kabbalistik geben dem ernsthaft Studierenden nicht einmal theoretisch etwas Genaueres, geschweige denn erst für die Praxis die richtigen Anhaltspunkte. Sie liefern ihm höchstens nur eine philosophische Darstellung des Mikro- und Makrokosmos. Von der kabbalistischen Weltanscha
uung kann sich der Kabbalah-Studierende überhaupt keine Übersicht machen, da er sich in dem großen Wirrwarr der Anschauungen erstens nicht zurecht findet und zweitens lassen ihn die Gegensätze der verschiedenen Bücher weiterhin im Dunkeln.
Mein vorliegendes Werk enthält sowohl Theorie als auch Praxis, und namentlich Letztere sehr ausführlich, wovon sich jeder Kabbalah-Begierige selbst überzeugen wird. Die ganze umfangreiche Kabbalah in ein einziges Buch aufzunehmen ist logischerweise aus rein technischen Gründen nicht möglich. Ich gab mir jedoch Mühe, die Perlen dieser wunderbaren Wissenschaft so aneinanderzureihen, damit sie eine ungewöhnlich schöne Kette bilden. Dabei nahm ich auf die Analogiegesetze im Zusammenhang mit dem Mikro- und Makrokosmos selbstverständlich entsprechend Rücksicht, wie es ja auch nicht anders sein kann, wenn das Gesamtbild der Kabbalah lückenlos bleiben soll. Der zahlreichen hebräischen Bezeichnungen, wie sie bis jetzt in der Kabbalah allgemein gebraucht wurden, bediene ich mich so wenig als nur möglich und gebe lieber solchen Ausdrücken den Vorzug, die einem jeden Menschen leicht verständlich sind. Jedenfalls wird der Leser beim Studium meines Werkes eine ganz andere, d. h. die richtige Vorstellung von der "Praktischen Kabbalah" gewinnen.
Wer Erfolge erzielen will, die ihn praktisch von der Wirklichkeit der Kabbalah überzeugen sollen, muß meine beiden ersten Werke - "Der Weg zum wahren Adepten" und "Die Praxis der magischen Evokation" - systematisch durchgehen. Ansonsten würde die Ausbildung auf dem Wege der Vollkommenheit gar zu lange Zeit in Anspruch nehmen und die Erfolge würden sich erst sehr spät einstellen. Dem Leser bleibt es allerdings überlassen meine Werke auch nur theoretisch durchzunehmen. Er wird sich dadurch ein Wissen aneignen, welches ihm wohl keine philosophischen Bücher geben können. Nur bedeutet Wissen noch lange nicht Weisheit. Wissen hängt von der Ausbildung der intellektuellen Seite des Geistes ab, Weisheit
dagegen bedingt die gleichmäßige Entwicklung aller vier Aspekte des Geistes. Deshalb ist Wissen bloße Philosophie, welche allein aus einem Menschen weder einen Magier noch einen Kabbalisten machen kann. Ein Wissender wird zwar über Magie, Kabbalah etc. viel sprechen können, aber die Kräfte und Fähigkeiten wird er niemals richtig verstehen.
Mit diesen wenigen Worten möchte ich dem Leser den Unterschied zwischen einem Philosophen und einem Weisen verständlich machen. Am Leser selbst ist es gelegen entweder den bequemeren Weg des bloßen Wissens zu verfolgen oder den schwierigeren Weg der Weisheit zu gehen.
Schon die Ur-Völker ohne Unterschied der Rasse und ohne Rücksicht darauf, welche Gegenden unseres Erdballes sie bewohnten, hatten ihre besonderen Religionen, d. h. also eine Anschauung von Gott und infolgedessen hatten sie auch eine Gottlehre. Jede Lehre von Gott war geteilt, und zwar in eine exoterische und in eine esoterische. Die exoterische Lehre war die übliche für die Volksmasse, die esoterische Lehre dagegen nur für Eingeweihte und Hohepriester. Die exoterische Lehre enthielt niemals etwas über Magie und Kabbalah, so daß nur Magier und Kabbalisten die Eingeweihten der Ur-Völker waren.
Seit jeher war es heiligstes Gebot, diese hohe Wissenschaft streng geheim zu halten, um 1. die Autorität zu bewahren, 2. die Macht über die Volksmasse nicht zu verlieren und 3. um einen Mißbrauch zu verhüten. Bis heute hat sich diese Tradition erhalten und wenn auch mein Buch dem Leser vollkommenes Wissen gibt, so kann es ihm eben nur Wissen geben, aber niemals Weisheit. Letztere muß er sich schon durch praktische ehrliche Arbeit erringen. Der Grad der Weisheit hängt wiederum von seiner Reife und seiner Entwicklung ab. Nur dem tatsächlich Reifen, also dem Berufenen wird mein Buch die höchste Weisheit aufschließen, so daß zwischen dem Wissenden und dem Weisen ein sehr großer Unterschied besteht und das Gebot des Schweigens trotz Veröffentlichung der höchsten Wahrhei
ten und Geheimnisse nicht verletzt wird. Dem nur Wissenden wird die Weisheit immer okkult bleiben, nur dem Berufenen wird sie vollends zuteil!
Die Wissenschaft der Kabbalah, also der Theurgie ist uralt und hat ihren Ursprung im Orient. Die Weisen der Urzeit bargen die größten Geheimnisse seit jeher in der Universalsprache, welche die Bildersprache war, was aus den Hieroglyphen der alten Völker - Ägyptens usw. - hervorgeht. Diese Ur-Weisen verstanden nur in der Bildersprache, also in der symbolischen Ausdrucksweise, ihre Lehren weiterzugeben. Die Auffassung der in der symbolischen Sprache wiedergegebenen Lehren war dann immer vom Reifezustand des betreffenden Schülers abhängig. Sämtliche orientalischen Weisheiten sind lediglich in der symbolischen Sprache festgelegt worden. Wer nicht reif genug war oder wer nicht unter der Führung eines Meisters - Gurus - den nötigen Reifezustand durch Ausbildung seiner Individualität erreicht hatte, für den blieben diese Weisheiten geheim. Deshalb waren sich bis heute alle wahren Schriften der Einweihung darin einig, daß ohne persönlichen Guru eine Einweihung nicht nur nicht möglich, sondern sogar gefährlich ist. Ein wahrer Eingeweihter mußte gemäß der Entwicklung des Schülers diesem die Schriften vom symbolischen Standpunkt aus sukzessive verständlich machen und unterwies ihn in der Sprache der Symbolik, also in der Ur-, d. h. Bildsprache. Der Schüler war an diese Sprache seines Meisters gewöhnt und konnte die Weisheiten wiederum nur in der symbolischen Sprache weitergeben.
Auf diese Weise wurde bis zum heutigen Tage diese heilige Wissenschaft nur traditionell von einer Person auf die andere übertragen. Jegliche Erklärung eines Meisters seinem Schüler geschah durch Eingebung von seiten des Meisters, so daß es dem Schüler ganz plötzlich klar wurde, was ihm der Meister sagen will. Diese Einleuchtung, also Einweihung hatte im Orient einige Benennungen, wie z. B. Abisheka, Angkhur usw. Niemals gab ein Meister einem Unvorberei
teten, also Unreifen die wahren Mysterien der Weisheit preis. Es gab wohl auch Magier und Kabbalisten, welche über die höchsten Weisheiten einige Schriften hinterließen. Aber wie schon gesagt, waren die höchsten Weisheiten alle in der symbolischen Sprache niedergelegt und wenn sie zufälligerweise auch einem Unreifen in die Hände gelangten, blieben sie ihm unverständlich. Mitunter kam es auch vor, daß diese Weisheiten ein Unreifer von seinem eigenen Standpunkt aus deutete. Daß diese Deutung jeder wahren Auslegung entbehrte ist selbstverständlich.
Die meisten Schriftsteller, denen es gelungen ist, entweder zu hinterlassenen oder zugänglichen Schriften des Orients zu kommen, machten durchwegs ein- und denselben Fehler und zwar, daß sie diese Schriften wörtlich in die Sprache des Intellektes übersetzten, demnach buchstäblich auffaßten. Da sie meistenteils auch gar nicht reif waren die Symbolik eines Mysteriums, einer Praktik u. dgl. richtig zu deuten, da ihnen die nötige Vorbildung und das wahre Verständnis der Bilder- oder kosmischen Sprache fehlte, entstanden dadurch in der hermetischen Wissenschaft zahlreiche Irrtümer. Es kann sich heute kaum jemand eine Vorstellung darüber machen, wie viele unsinnige Praktiken in den zivilisierten Sprachen herausgegeben wurden.
In meinem vorliegenden Werk habe ich die symbolische Sprache in die intellektuelle Sprache umgearbeitet und den Weg der wahren hermetischen Wissenschaft in bezug auf die Kabbalah, also auf das Geheimnis des Wortes, so zugänglich gemacht, daß ihn jeder Wissende getrost gehen kann.

Der Verfasser





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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Die Eile der Uebersetzungen bringen ein paar Verletzungen. - von Kybalion7 - 12.07.2012 zu Franz Bardon „Der Schlüssel zur wahren Kabbalah“
Im Jahre 1960, als ich das 19. mal auf diesem Planeten Erde die Sonne umkreiste, tràumte ich von drei Bùcher. Kurze Zeit dach fand ich diese Werke in einer Werbebroschùre vom Bauerverlag (Deùtschland) Ichubelte vor Freude und bestellte sie sofort. Im Traum sah ich den Tag wie mir der Postbote das Paket ùbergab. (Uhrzeit und Tag stimmten mit dem Traum ùberein) Nun zum Schlùssel der wahren Quabbalah. Nach meiner Weltnachforschung, gibt es kein Werk, was so offen und klar die Quabbalah erklàrt und fùr die Praxis brauchbar ist. Obwohl ein paar Fehler bei der Zustàndigkeit der Buchstaben-Farben, und der Kòrperregionen zu finden war, ist es ein kolossales einmaliges Werk. Vieleicht war Frau Otti Votanova etwas mùde bei der Lesung von den Angaben von Franz Bardon. Mit dem Buchstaben CH ist nur das linke Bein angegeben, das rechte Bein ist nirgends beschrieben, aber ich gebe hier bekannt, dass beide Beine bis zur Hùfte zum Buchstaben CH gehòren. Da P ist einmal als dunkelgraue Farbe angegeben einmal als dunkelgrùne Farbe. Dunkelgraue ist richtig. Es gibt auch einen Abschnitt wo die Farben mit den Buchstaben verwechselt wurden. Der Schlùssel zur Kabbalah wurde auch in diesen Jahr 2012 in italienischer Sprache ùbersetzt. Leider wurden auch die Fehler vom Originalbuch vom Uebersetzer S.F. ùbernommen, dazu auch ein Skize falsch dargestellt, die 4 Buchstaben vom Viererschlùssel des Wasserelementes M N W G wurden mit dem Viererschlùssel der Luft-Buchstaben A C L H bei der Darstellung vom Akasha, Mental, Astral und Materie verwechselt. Grùsse von Herbert Mutschlechner. Meran 12. 07. 2012
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