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Die Judenbuche

Ein Sittengemälde aus dem gebirgigten Westphalen. 'Reclam…
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Produktdetails
Titel: Die Judenbuche
Autor/en: Annette von Droste-Hülshoff, Walter Huge

ISBN: 3150018587
EAN: 9783150018583
Ein Sittengemälde aus dem gebirgigten Westphalen.
'Reclam Universal-Bibliothek'.
Um Anmerkungen erg. Ausgabe.
Reclam Philipp Jun.

25. Januar 2001 - kartoniert - 69 Seiten

Kriminalgeschichte und Milieustudie: Im Mittelpunkt der Novelle steht die Lebensgeschichte des aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Außenseiters Friedrich Mergel, dem es nicht gelingt, in der von Annette von Droste-Hülshoff sorgfältig porträtierten westfälischen Dorfgesellschaft mit ihren sozialen und regionalen Eigenheiten einen angemessenen Platz zu finden, sondern zum Mörder wird.
Annette von Droste-Hülshoff, 10. 1. 1797 Wasserburg Hülshoff bei Münster - 24. 5. 1848 Meersburg (Bodensee). Die aus einem alten katholischen Adelsgeschlecht stammende Dichterin zeigte früh musikalische und dichterische Begabung und selbständiges Denken im Hinblick auf die gesellschaftlichen und geschlechtlichen Konventionen. Die Familie, der sie als exzentrische Außenseiterin galt, zeigte ihr die Grenzen, indem sie eine sich anbahnende Liebesbeziehung zu einem bürgerlichen Studenten 1819/20 vereitelte. Von nun an unterwarf sie sich der Familie (Reisebegleiterin der Mutter, Pflegedienste, Zensur ihrer Werke durch den Bruder), wobei sich nur wenige Freiräume ergaben: durch Reisen nach Köln und Bonn (1825-26, 1828) mit der daraus resultierenden Freundschaft zu Sibylle Mertens, durch die Freundschaft mit Levin Schücking seit 1839. Die bestimmenden Lebensbereiche der ständig von Krankheiten heimgesuchten D. waren das Münsterland (Hülshoff bzw. seit 1826 Haus Rüschhaus bei Münster, der Witwensitz der Mutter) und - ebenfalls durch Familienbeziehungen bestimmt - das Paderborner Land und das Rheinland sowie der Bodenseeraum. Hier - zunächst in Eppishausen (Schweiz), seit 1840 in Meersburg - lebte ihre Schwester als Ehefrau des Germanisten Joseph v. Laßberg; es kam zu längeren Aufenthalten der Dichterin in Eppishausen (1835-36) bzw. Meersburg (1841-42, 1843-44: Erwerb des Fürstenhäusle, 1846-48). D.s Schaffen umfasst erzählende Prosa, dramatische Versuche, eine Reihe von Versepen und - Zentrum ihres Werkes - geistliche und weltliche Lyrik. Ein Roman über eine junge Frau in der Restaurationszeit mit autobiographischen Zügen (Ledwina, um 1821) blieb Fragment, ebenso das Drama Berta oder die Alpen (um 1814). Die Versepen, Hauptbestandteil der Gedichte von 1838, zeigen die Dichterin auf dem Weg zu einer eigenen Sprache und zur Westfalen-Thematik der späteren Gedichte (Die Schlacht im Loener Bruch). Der Gedichtzyklus Das geistliche Jahr, begonnen 1820, abgeschlossen 1839, nimmt die Tradition der barocken religiösen Dichtung auf, verbunden mit der eigenen Lebens- und Glaubensproblematik der Dichterin. Ihr bedeutendes lyrisches Spätwerk, Naturlyrik und symbolische Bekenntnisgedichte, erschließt der Dichtung nicht nur eine Landschaft (Heide, Moor), sondern zeichnet sich zugleich durch eine neue Darstellungsweise aus, in der die genaue Wiedergabe des sinnlich Erfassbaren mit der bedrohlichen, unheimlichen Seite der Natur kontrastiert. Dabei haben die Dinge verweisenden, sinnbildlichen Charakter oder sind, in den bekenntnishaften Gedichten, Ausgangspunkt für Betrachtungen von suggestiver Bildlichkeit. Mit der Judenbuche gelang ihr eine Elemente der Schauerromantik und der Kriminalgeschichte einbeziehende, mehrdeutige Novelle von Schuld und Sühne. In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (UB 17664.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll heute toll - von Tilman Schneider - 06.05.2009 zu Annette von Droste-Hülshoff, Walter Huge „Die Judenbuche“
Seit jeher strebt Friedrich nach Höherem und hofft auf ein bessers Leben. Auf einem Fest überschlagen sich die Ereignisse und er gerät in Streit mit dem Juden Aaron. Einige Tage später findet man Aaron aufgehänt an einer Buche. Sogleich fällt der Verdacht auf Friedrich und die Ermittlungen beginnen. Friedrich verschwindet aus dem Dorf und keienr weiß, wohin seine Spur führt. Erst viele Jahre später gibt es nähere Hinweise. Eine spannende Geschichte über Schul und Sühne, über dunkle Vergangenheit und den Ausbruch eines Schwächeren. Ich mag das Buch heute, in der Schule fühlte ich mich gequält, aber heute liebe ich das Buch.
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