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Europäische Zivilgesellschaft in Ost und West

Begriffe, Geschichte, Chancen.
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Produktdetails
Titel: Europäische Zivilgesellschaft in Ost und West

ISBN: 3593365812
EAN: 9783593365817
Begriffe, Geschichte, Chancen.
Herausgegeben von Manfred Hildermeier, Jürgen Kocka, Christoph Conrad
Campus Verlag GmbH

15. November 2000 - kartoniert - 275 Seiten

Ob im Feuilleton, in der intellektuell-politischen Debatte oder im Wissenschafts-Diskurs
- der Begriff der "Zivilgesellschaft" hat Hochkonjunktur und gerät offenbar
zum Modewort. Demgegenüber dient dieser Band einer genaueren Klärung des
Begriffs. Er erprobt seinen Gebrauch für europäisch vergleichende, historische
Forschung und seine Tauglichkeit für die Beurteilung aktueller Herausforderungen.
Der Band ging aus der Konferenz zum Thema "Europäische Zivilgesellschaft"
des Zentrums für Vergleichende Geschichte Europas (ZVGE) hervor. Dessen
Forschungsziel ist die neuartige Verbindung der Geschichte Westeuropas
und der Geschichte Osteuropas. Dabei geht es um Themen wie Öffentlichkeit,
Nationsbildung, Bürgertum, Lokalität und zentrale Kontrolle - all dies
als Probleme der europäischen Geschichte seit der Aufklärung. Der Begriff
"Zivilgesellschaft" dient diesen Forschungssynthesen- und projekten als
Fluchtpunkt. Ganz allgemein gesagt bedeutet "Zivilgesellschaft" einen Entwurf
menschlichen Zusammenlebens, der in der Aufklärung entstand. Er beinhaltet
die Anerkennung und Wertschätzung von Vielfalt, Toleranz, Selbständigkeit,
Leistung als Kriterium für ökonomisches und soziales Kapital, Engagement
für das allgemeine Wohl und ein hohes Maß an gesellschaftlicher Selbstorganisation.
"Zivilgesellschaft" wird mitdefiniert durch ein distanziertes Verhältnis
zum Staat. Sie verlangt die Einhaltung von Menschen- und Bürgerrechten,
der Grundsätze des Rechts- und Verfassungsstaats sowie hohe Partizipationschancen.
Der Band ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil werden die Etappen
der begrifflichen Debatte diskutiert. Jürgen Kocka beschreibt darin die
Zivilgesellschaft als historisches Problem und Versprechen, Klaus von Beyme
untersucht Karriere und Leistung des Begriffs, Karen Hagemann fragt nach
der "Bürgergesellschaft" in geschlechtergeschichtlichen Perspektive und
Chris Hann widmet sich dem Begriff in ethnologischer Sicht. Im zweiten
Teil geht es um die Realisierungen von "Zivilgesellschaft". Manfred Hildemeier
untersucht Russland, Holm Sundhausen die Balkanländer, Jan Kren die tschechische
Demokratie, Ivaylo Znepolski behandelt Bäuerliche Kultur und Bürgerliche
Gesellschaft, Ton Nijhuis vergleicht das Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft
in den Niederlanden und in Deutschland, und Hartmut Kaelble untersucht
schließlich Demokratie und europäische Integration seit 1950. Manfred Hildermeier
ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Göttingen.
Jürgen Kocka ist Professor für Geschichte der industriellen Welt der FU
Berlin. Christoph Conrad, Dr. phil., ist Geschäftsführender Leiter des
Zentrums für Vergleichende Geschichte Europas.
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Vorwort

Etappen der begrifflichen Debatte

Jürgen Kocka
Zivilgesellschaft als historisches Problem und Versprechen

Klaus von Beyme
Zivilgesellschaft - Karriere und Leistung eines Modebegriffs

Karen Hagemann
Familie - Staat - Nation: Das aufklärerische Projekt der "Bürgergesellschaft" in geschlechtergeschichtlicher Perspektive

Chris Hann
Zivilgesellschaft oder Citizenship? Skeptische Überlegungen eines Ethnologen

Die Landkarte der Realisierungen

Manfred Hildermeier
Rußland oder Wie weit kam die Zivilgesellschaft?

Holm Sundhaussen
Chancen und Grenzen zivilgesellschaftlichen Wandels:
Die Balkanländer 1830-1940 als historisches Labor

Jan Kren
Die Tradition der tschechischen Demokratie

Ivaylo Znepolski
Bäuerliche Kultur und Bürgerliche Gesellschaft

Ton Nijhuis
So nah - so fern: Das Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft in den Niederlanden im Vergleich zu Deutschland

Hartmut Kaelble
Demokratie und europäische Integration seit 1950

Zu den Autorinnen und Autoren
Manfred Hildermeier ist Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Göttingen.
Jürgen Kocka ist Professor für Geschichte der industriellen Welt der FU Berlin.
Christoph Conrad, Dr. phil., ist Geschäftsführender Leiter des Zentrums für Vergleichende Geschichte Europas.

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