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Gib jedem seinen eigenen Tod

Roman. 'Proteo Laurenti'. 3. Auflage.
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Produktdetails
Titel: Gib jedem seinen eigenen Tod
Autor/en: Veit Heinichen

ISBN: 3552049959
EAN: 9783552049956
Roman.
'Proteo Laurenti'.
3. Auflage.
Zsolnay-Verlag

5. Februar 2001 - gebunden - 331 Seiten

Liebhaber von Kriminalromanen mit italienischen Schauplätzen bekommen ein neues Ziel: Kommissar Laurenti ermittelt in Triest, das durch seine geographische Lage zur brisanten Schnittstelle zwischen Ost und West geworden ist. "So ein Mann hat uns noch gefehlt zum Trio wider den tödlichen Ernst: Brunetti, Wallander, Laurenti." Ellen Pomikalko
Veit Heinichen wurde 1957 zwischen Bodensee und Schwarzwald geboren. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft und einem kurzen Abstecher in die Automobilindustrie arbeitete er als Buchhändler und anschließend für namhafte Verlage in der Schweiz und in Deutschland. 1994 war er Mitbegründer des Berlin Verlags und dessen Geschäftsführer bis 1999.Nach Triest, die Stadt, die seine zukünftige Heimat werden sollte, kam Heinichen erstmals 1980. Und hier erweckte er auch Commissario Proteo Laurenti zum Leben, der nun in bislang sieben Romanen (Gib jedem seinen eigenen Tod, 2001; Die Toten vom Karst, 2002; Tod auf der Warteliste, 2003; Der Tod wirft lange Schatten, 2005; Totentanz, 2007; Die Ruhe des Stärkeren, 2009; Keine Frage des Geschmacks, 2011, Im eigenen Schatten, 2013, alle im Paul Zsolnay Verlag) den Verbrechern in der Stadt am Karst auf der Spur ist. Seine Krimis werden in das Italienische, Niederländische, Spanische, Französische, Slowenische, Griechische, Tschechische,Polnische und Norwegische übersetzt. Die Toten vom Karst und Tod auf der Warteliste wurden bei der Vergabe des Premio Franceo Fedeli in Bologna 2003 und 2004 zu den drei besten italienischen Kriminalromanen des Jahres gewählt. Im September 2005 erhielt Veit Heinichen zudem den Radio-Bremen-Krimipreis für seine "feinfühlige, unterhaltsame und genaue Erforschung der historisch-politischen Verflechtungen, die Triest als Schauplatz mitteleuropäischer Kultur kennzeichnen" (Begründung der Jury).2010 wurde Die Ruhe des Stärken bei der Vergabe des Premio Azzercagarbugli als bester fremdsprachiger Roman ausgezeichnet, 2011 erhielt Veit Heinichen den 13. Internationalen Literaturpreis Città die Trieste, 2012 wurde er für sein schriftstellerisches Schaffen mit dem Gran Premio Noè ausgezeichnet.Neben seinem literarischen Schaffen ist er Autor kulturhistorischer Beiträge und, zusammen mit der Triestiner Starköchin Ami Scabar, Verfasser des kulturgeschichtlich-kulinarischen Reisebuchs Triest - Stadt der Winde (2005, Sanssouci im Carl Hanser Verlag). Der 90minütige Dokumentarfilm Le lunghe ombre della morte, den Veit Heinichen zusammen mit Regisseur Giampaolo Penco drehte, dokumentiert den Hintergrund seines vierten Kriminalromans Der Tod wirft lange Schatten und wurde im Dezember 2005 vom italienischen Staatsfernsehen RAI ausgestrahlt. Fünf seiner Kriminalromane wurden mit Henry Hübchen als Commissario Laurenti und Barbara Rudnik als dessen Frau Laura für die ARD verfilmt. Im Juli 2008 präsentierte Veit Heinichen in einer Folge der 3sat-Reihe Inter-City spezial "sein" Triest."Der Kriminalroman ist ein ideales Mittel, um die moderne Gesellschaft abzubilden", so Veit Heinichen. "Die Neurosen einer Epoche und eines Raumes kommen im Roman am stärksten zum Ausdruck. Triest, die Hafen- und Grenzstadt am nördlichen Golf der Adria, ist Schnittstelle zwischen romanischer, slawischer und germanischer Kultur, hier begegnen sich die mediterrane Welt und die des Nordens, Osteuropa und der Balkan treffen auf Westeuropa, sowie die ,geistigen Formationen' Meer und Berg. Eine Stadt voller Kontraste, Gegensätze, Widersprüche und der Brücken zwischen diesen. Triest ist, wie Le Monde schrieb, der Prototyp der europäischen Stadt - und eine Fundgrube für denjenigen, der begreifen will, wie dieses Europa funktioniert."
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"Die Figur des wissbegierigen, emotionalen, schusseligen, beruflich aber eisern engagierten Laurenti erfüllt einen mit Freude. So ein Mann hat uns noch gefehlt zum Trio wider den tödlichen Ernst: Brunetti, Wallander, Laurenti." Ellen Pomikalko "Aufzuhalten ist der Wandel Triests nicht. Literarisch hat er bereits Form angenommen. Kein Zufall, dass es das Genre des Kriminalromans ist, das sich wie kein zweites von sozialen Konflikten und Widersprüchen, urbaner Beschleunigung und Vielfalt nährt. Ebenso wenig zufällig, dass ein Immigrant diese in Triest bislang nicht eben heimische Gattung bedient. ... Über das aktuelle Triest verrät 'Gib jedem seinen eigenen Tod' momentan am meisten. Die rückwärtsgewandte Chimäre von einst ist hier mit all ihren Verwerfungen ganz Jetztzeit geworden." Thomas Medicus, Frankfurter Rundschau, 28.02.01 "Triest kennen lernen: In dieses Thema seiner eigenen letzten Jahre zieht uns Autor Veit Heinichen mittels des Krimis tief hinein. ... Mit der ganzen Frische seiner Recherche-Begeisterung ermöglicht er uns eine Triest-Initiation der ganz anderen Art und spurt damit den Weg weg von den alten Mythen und über sie hinaus, wer weiß, zu neuen hin." Bernadette Conrad, Neue Zürcher Zeitung, 10.04.01 "Mit den Proteo Laurenti-Krimis - der zweite ist so gut wie abgeschlossen - ist Heinichen der Sprung in den ersten Rang des Genres gelungen. Schon der vorliegende Band weist bedeutende Vorzüge auf: Die Handlung ist aktuell und klassisch zugleich, die Erzählung bewährt sich auf beiden Ebenen: die Verbindung von etablierter Gesellschaft und politischer Organisation auf der einen, das Bandenmilieu auf der anderen Seite. Die private und berufliche Situation des Kommissars bildet einen Hintergrund, der durchaus eigenes Interesse auf sich zieht." Jürgen Busche, Badische Zeitung, 20.03.01 "Ein ebenso spannendes wie poetisches Leseerlebnis, und schon bald wünscht man sich einen neuen Fall für Kommissar Laurenti, der wie sein Kollege Brunetti aus Venedig schon jetzt das Format zum Kult- und Serienhelden besitzt." Karsten Hermann, Osnabrücker Zeitung, 17.03.01 "Der Roman bietet einen wunderbaren Blick hinter die Kulissen des touristischen Triest. ... Veit Heinichens enzyklopädisches Triest-Wissen verleiht, dezent verpackt, seinen Beschreibungen und Figuren jene Authentizität, die man sich von Ortsansässigen erwartet." Julia Kospach, Profil, 09.04.01 "Der Autor gibt ein lebendiges Porträt einer Stadt, schildert realitätsnah die geopolitische und wirtschaftliche Situation und schlägt ein gemütliches Erzähltempo an." Der Standard, 10.02.01 "Triest hat, was ein Krimi braucht: Flair, Geschichte, Morbidität. ... Wenn es stimmt, daß Brunetti nichts ist ohne Venedig, dann ist Brunetti nichts gegen Laurenti, denn Venedig ist wenig gegen Triest. ... Kommissar Proteo Laurenti hat Potenzial in jedem Fall, und wenn sein nächster ihn in die traurige Vergangenheit Triests entführt und unter anderem das unglückliche Verhältnis von Slowenen und Italienern beleuchtet, wird das Wiedersehen Freude machen." Wieland Freund, Die Welt, 16.06.01

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