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Der zerbrochne Krug

Lustspiel. 'Reclam Universal-Bibliothek'.
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Produktdetails
Titel: Der zerbrochne Krug
Autor/en: Heinrich von Kleist, Helmut Sembdner

ISBN: 3150000912
EAN: 9783150000915
Lustspiel.
'Reclam Universal-Bibliothek'.
Reclam Philipp Jun.

15. Januar 2001 - kartoniert - 96 Seiten

Die Uraufführung von Heinrich von Kleists Lustspiel 'Der zerbrochne Krug', die unter der Leitung von Johann Wolfgang Goethe 1808 am Hoftheater in Weimar stattfand, wurde zu einem Misserfolg; erst von 1820 an eroberte das Stück die Bühnen. 'Der zerbrochne Krug' ist das Lustspiel vom Dorfrichter Adam, der gezwungen wird, über seine eigenen Verfehlungen zu Gericht zu sitzen. Das Stück lebt von seinen raschen Dialogen und prallen Charakteren, allen voran dem Dorfrichter selbst. Nur Kleists Humor, sein Sprachwitz und der versöhnliche Schluss des Stücks verhindern, dass aus dem Komödienstoff eine Tragödie wird, denn letztlich handelt das Stück von Vertrauen und Vertrauensmissbrauch. Der "Krug" ist ein Meisterwerk des Lustspiels und gehört zu den meistgespielten Stücken auf deutschsprachigen Bühnen. Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Helmut Sembdner und einem Nachwort.
Heinrich von Kleist, dessen Werk bereits auf die Moderne vorausweist, wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Die Beschäftigung mit Kants Philosophie löste 1801 eine Krise aus, die zur Infragestellung der Lebenspläne Kleists führte. Es folgten Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 1807 wurde Kleist von französischen Behörden unter Spionageverdacht verhaftet. 1809 publizierte er patriotische Lieder und Aufsätze gegen die französische Besatzung. Von 1810-11 war er Herausgeber der Berliner Abendblätter , zunehmende Schwierigkeiten mit der Zensur führten zu deren Verbot. Gemeinsam mit der krebskranken Henriette Vogel beging Kleist am 21. November 1811 am Ufer des Wannsees in Berlin Selbstmord. Von den Dichtern der Goethezeit ist Heinrich von Kleist einer der lebendigsten und zerrissensten. Sowohl sein Leben als auch sein Werk standen im Zeichen einer aus den Fugen geratenen Zeit, und die extremen Gefühlslagen und radikalen Zweifel, die sich in den Werken dieses zu Lebzeiten erfolglosen Dichters Bahn brachen, sind auch heute noch höchst aktuell.

Kundenbewertungen zu Heinrich von Kleist… „Der zerbrochne Krug“

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Vor Gericht - von Polar - 20.09.2008 zu Heinrich von Kleist, Helmut Sembdner „Der zerbrochne Krug“
Wie vermag man, die Ungerechtigkeit, die Willkür besser zu brandmarken als durch ein Lustspiel. Zu Zeiten der Zensur muss die Kritik so fein ausfallen, dass am besten der Kritisierte, über sich selbst lachen kann. So dumm wie Adam kann doch keiner sein. Ein Tölpel. Gezeichnet von seinen nächtlichen Eskapaden tritt er von Anfang an auf. Heinrich von Kleist setzt seinen Dorfrichter Adam der Lächerlichkeit aus. Der Zuschauer, Leser kann amüsiert dabei zusehen, wie er seinen Hals zu retten versucht. Gleichzeitig seziert Kleist ein Gerichtssystem, in dem ein Mensch wie Adam an eine Schaltstelle der Macht gelangen kann. Ein zerbrochener Krug wird zum Symbol für die in Gefahr geratene Ehre. Die des Mädchens gilt es zu wahren, den Schein des Richters zu retten. Dass die Aufklärung eines Falles verhindert werden soll, war weder zu Kleist Zeiten, noch ist es in unseren Zeiten ein Einzelfall. Recht ist, was als Recht gesprochen wird. Es kommt auf den Richtern an. Im Fall des zerbrochenen Krugs steckt das Intrigenspiel eines Mannes dahinter, der sich ein Mädchen gefügig machen will. Trotz aller Komödie, trotz des genial simplen Gegenstands ein vergnügliches Spiel um Machtmißbrauch und dörfliche Rechtsprechung.
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