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Herzfleischentartung

Roman.
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Produktdetails
Titel: Herzfleischentartung
Autor/en: Ludwig Laher

ISBN: 3852183464
EAN: 9783852183466
Roman.
Haymon Verlag

März 2001 - gebunden - 187 Seiten

Im Jahr 1940 errichtet die SA im Innviertler Dorf St. Pantaleon ein "Arbeitserziehungslager" und nach dessen überhasteter Schließung 1941 ein "Zigeuneranhaltelager". Hunderte willkürlich Inhaftierte werden dort gequält, etliche umgebracht. Lagerarzt ist der dazu genötigte Gemeindedoktor. Lange Zeit konstatiert er irgendwelche harmlose Todesursachen (die "Herzfleischentartung" bei einer Zigeunerin ist allerdings nicht seine Erfindung). Eines Tages aber schaltet er die Staatsanwaltschaft ein. Die Aktenbestände der damit ausgelösten Untersuchung sind erhalten. Sie waren für Ludwig Laher die Grundlage seiner literarischen Arbeit, die sich im Ton zum Teil in beklemmender Weise der Sprache und Logik der Mörder bedient.
Ludwig Laher, geb. 1955 in Linz, studierte Germanistik, Anglistik und Klassische Philologie in Salzburg, Dr. phil. und lebt in St. Pantaleon (Oberösterreich). Er schreibt Prosa, Lyrik, Essays, Hörspiele, Drehbücher und Übersetzungen.
Wir verdanken dem oberösterreichischen Autor Ludwig Laher nicht nur ein wichtiges Stück Vergangenheitsbewältigung, sondern die Wiederentdeckung eines begnadeten Poeten.
Josef Lehner, OÖ Rundschau

"Das Buch gilt als genau recherchiertes Panorama der österreichischen Provinz zwischen 1940 und 1955. Den Auswüchsen der "ordentlichen Beschäftigungspolitik des Dritten Reiches" und den hohlen Pfeilern der frühen Zweiten Republik ist selten ein Autor derart schonungslos zu Leibe gerückt."
Salzburger Woche

"Luwig Lahers Roman ist ein beklemmendes Zeugnis für die Unmöglichkeit, eine Zeit zu verstehen, die gerade dabei ist, sich in die Geschichte zu verabschieden."
Helmuth Schönauer, ORF Radio Tirol + Neue Südtiroler Tageszeitung

"Dieses Buch sollte in den Geschichteunterricht als Literaturbeitrag mit einbezogen werden, um die Schüler sensibel dafür zu machen, dass solche Grausamkeiten niemals wieder passieren können."
Eine Leserin, Amazon

"Exzellente Analyse des Nationalsozialismus in Österreich"
Susanne Fischinger, Neue Wiener Bücherbriefe

"Indem sich der Erzähler immer wieder der Sprache und Logik der Täter bedient, diese jedoch an den harten Fakten des Opferseins bricht, wird eine von satirischen Grundtönen unterlegte Diskrepanz erzeugt, die den Blick auf die Ungeheuerlichkeit beider Seiten zu schärfen vermag: auf die so schnell zur "Normalität" gediehene NS-Logik und die Bestialität ihrer Folgen."
Volksstimme, Ausgabe 28

"Das Darstellen von Grauen auch mit dem Auslösen von Lachen zu kombinieren ist ein verflixt schweres künstlerisches Unterfangen. Und gerade bei so heiklen Themen geradezu unumgänglich. Ludwig Laher ist diese Gratwanderung jedenfalls gelungen. ... Äußerst lesens- und bedenkenswert."
Alfred Pittertschatscher, ORF Radio Oberösterreich

"Meine Meinung, wonach aus der Literatur ebenso viel über Geschichte zu erfahren sei wie aus den Werken der Historiker, ist durch den gu
t lesbaren Roman von Ludwig Laher erneut bekräftigt worden."
Helmut Sturm, Salzburger Nachrichten

"Die trefflich "sprechbar" gerundeten Sätze klingen, als wären sie à haute voix komponiert, und erzeugen auf diese Weise einen zwingenden Sog."
Christiane Zintzen, Neue Zürcher Zeitung

"Herzfleischentartung' ist ein gewichtiger Beitrag zur - nicht nur im Österreich der ersten Nachkriegsjahrzehnte - ausgebliebenen Erinnerungskultur."
Kai Agthe, Ostthüringer Zeitung

"Ludwig Laher hat ein faszinierendes Buch geschrieben über die kleinen Täter, Mitläufer, Denunzianten und Feiglinge, die den "Erfolg" des Nationalsozialismus möglich machten, nachher nirgends dabei waren und sich an nichts erinnern konnten."
Die Presse

"...ein herausragendes Buch.... Der Roman ist eine literarisch höchst überzeugende Konstruktion für dieses verdrängte Kapitel österreichisch-nationalsozialistischer Geschichte zu finden, das ist schon einmal das erste große Verdienst Lahers. Er reportiert die grausamen Geschehnisse mit größtmöglicher Distanz, läßt die Tatsachen für sich sprechen und erreicht mit dem ihm eigenen sprachlichen Sarkasmus jene Betroffenheit beim Leser, die er sich wohl auch erhofft hat."
Gerhard Moser, Literatur und Kritik

"Wir haben es ja vor allem mit einem ansehnlichen Stück Literatur zu tun und mit keinem Sachbuch. Doch solche Literatur kann in den Köpfen der Leser vielleicht mehr bewirken als das beste Sachbuch..."
Hellmut Butterweck, Die Furche

"Das Buch ist sowohl Protokoll eines politischen Kriminalfalles und als solches spannend erzählt, als auch eine Sozialgeschichte der 40er und 50er Jahre und eine unerbittliche Diagnose der menschlichen Natur. ... Gerade weil es sich an die konkreten Fakten eines regional begrenzten Falles hält, die allerdings durch die Gestaltung die der Literatur innewohnende Allgemeingültigkeit erhalten, gelingt diesem Buch eine Aussage über das Wesen des Nationalsozialismus
und sein zähes Überleben, wie es selten so deutlich und überzeugend dargestellt wurde."
Anna Mitgutsch, Der Standard



"Der oberösterreichische Autor Ludwig Laher holt den zu Lebzeiten zwar durchaus populären, dann aber bald vergessenen Wiener Biedermeier-Dichter aus dem literaturhistorischen Dunkel. Entworfen wird das Porträt eines unangepassten, widerspruchsvollen Lyrikers, changierend zwischen Interpretation und Polemik, philologischer Archivforschung und imaginierender Biografie. Das Buch besteht aus vierzig kurzen Abschnitten, die jeweils durch ein Zitat Sauters eingeleitet werden und einzelne Aspekte seines Lebens und Werks beleuchten. Ein Porträt in Bruchstücken also. Diese muss der Leser selber mosaikartig zu einem Bild des Dichters zusammensetzen ... Das Wien der Metternich-Zeit scheint zwar Jahrhunderte von unserer Zeit entfernt, doch Sauter war sensibel genug, das am historischen Horizont auftauchende Übel wahrzunehmen. 'Mit der Poesie geht es zu Ende', klagte er, 'der Materialismus siegt, Eisenbahnen und Dampfschiffe ruinieren das Reich der Phantasie.' 1854 wird Wien von einer Choleraepidemie ergriffen. Über 1000 Einwohner der Haupt- und Residenzstadt fallen ihr zum Opfer. Ferdinand Sauter ist einer davon. 'Dass dieses Buch über ihn, über das So-Sein-wie-er, nur ein paar Monate Zeit hat, sein Publikum zu finden, oder in der grellen Masse des auf den Markt Geworfenen untergegangen sein wird, kann einem wie dem Sauter nur ein resigniertes Schulterzucken entlocken", kommentiert Laher selbstironisch sein engagiertes Plädoyer für den unglücklichen Dichter. 'Wär nicht das erste Mal, dass ich untergeh', ruft ihm dieser resigniert über die Jahrhunderte hinweg zu. Diesmal aber sollten wir Sauter nicht enttäuschen."
Uwe Schütte, Frankfurter Rundschau



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