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Der Geschmack des Schönen

Aufsätze und Kritiken. Originaltitel: Le gout de la beaut…
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Produktdetails
Titel: Der Geschmack des Schönen
Autor/en: Eric Rohmer, Marcus Seibert

ISBN: 3886612201
EAN: 9783886612208
Aufsätze und Kritiken.
Originaltitel: Le gout de la beaute.
'Theaterbibliothek'.
Zahlreiche Fotos.
Sprachen: Deutsch Französisch.
Kommentiert von Marcus Seibert
Herausgegeben von Marcus Seibert, Alain Bergala
Übersetzt von Marcus Seibert
Verlag Der Autoren

März 2000 - kartoniert - 399 Seiten

Diese Aufsätze und Kritiken sind das gesammelte kritische Werk von Eric Rohmer. Er entwickelt hier seine Sicht auf das Kino und gewährt zugleich Einblick in die historischen Bedingungen der Nouvelle Vague.
Die Ewigkeit des Augenblicks Pünktlich zum 80. Geburtstag Eric Rohmers und damit sechzehn Jahre nach ihrer ursprünglichen Veröffentlichung in Frankreich liegt nun "Der Geschmack des Schönen", die Sammlung der wichtigsten theoretischen Texte und Filmkritiken des Regisseurs, endlich auch in einer deutschen Übersetzung vor. Und wie immer bei solchen Publikationen liegt auch hier die Gefahr darin, dass man in dem Kritiker und Theoretiker nur den Filmemacher sieht, dass man die Texte auf die Filme hin liest, die Rohmer seit Jahrzehnten dreht. Nur war Maurice Henri Joseph Schérer - Eric Rohmer ist ein Pseudonym - nie ausschließlich Kritiker. Schon vor seinem Spielfilmdebüt "Im Zeichen des Löwen" hat er immer wieder auch hinter der Kamera gestanden. Das Schreiben über das Kino und das Drehen eigener Filme, beides lief bei ihm in den späten 40-er Jahren und dann in den 50-ern und 60-ern nebeneinander her. Als Chefredakteur der "Cahiers du Cinéma", eine herausragende Position innerhalb der damaligen (französischen) Filmkritik, die er von 1953 bis 1969 innehatte, war Rohmer der wichtigste Theoretiker der siebten Kunst, als Regisseur von kleinen 16-mm-Filmen war er beinahe so etwas wie der Vorgänger der heutigen independents. Das Schreiben war Bestandsaufnahme, ein Versuch, in der Nachfolge André Bazins das Sein des Kinos zu erfassen. Doch das konnte für Eric Rohmer eben nur eine Seite der Beschäftigung mit den bewegten Bildern sein. Auf der anderen Seite wollte er selbst einen Teil zu diesem Sein beitragen - einen Teil, der natürlich in Zusammenhang mit seinen Ideen steht, aber diese nicht auf ein vorweg formuliertes Konzept reduziert, das dann in der Inszenierung umgesetzt wird. Die überwiegende Mehrzahl der in "Der Geschmack des Schönen" versammelten Texte stammt noch aus der Zeit vor 1960. Eine neue Sicht auf das Kino gewann damals stärkere Konturen, setzte sich langsam im Schreiben über Filme durch und begann schließlich, mit den ersten Beiträgen der nouvelle vague Früchte zu tragen. So besaßen selbst die grundsätzlichen Artikel Rohmers eine gewisse Tagesaktualität. Zusammen mit den anderen Autoren der "Cahiers du Cinéma" kämpfte er gegen das französische "Qualitätskino" und für eine Anerkennung der amerikanischen auteurs. Diese Kämpfe sind zwar schon lange ausgefochten. Der "Qualitätsfilm" ist dann irgendwann einmal unter etwas anderen Vorzeichen zurückgekehrt und die Suche nach "Autoren" im damaligen Sinne längst eingestellt worden. Doch die Zeit kann Rohmers Texten quasi nichts anhaben. Ihre Modernität ist in jeder Hinsicht zeitlos und damit bei aller Aktualität nicht an die Fronten gebunden, die in den 50-er Jahren bestanden. Rohmers größtes Anliegen war es den Film endgültig als eine eigenständige Kunst zu etablieren, nicht nur in den Augen der Kritiker, auch in denen der Macher selbst. Das Kino sollte sich ein für alle Mal von der Literatur und der Malerei lösen, damit es lernt, seine ganz eigenen Möglichkeiten so weit wie möglich auszuschöpfen. Das bedeutet natürlich nicht, dass es nicht Elemente anderer Künste integrieren kann. Nur muss dies ein Prozess sein, der in einer Art von Anverwandlung besteht. Wie dabei die Grenzen zwischen Roman und Film verlaufen, das hat keiner so genau und so vielschichtig beschrieben wie Rohmer. In einer Zeit, die immer noch von Verfilmungen berühmter literarischer Stoffe geprägt wird, sind seine Texte eine wahre Fundgrube. "Die bisherigen Definitionen der Besonderheit des Film sind so bruchstückhaft, dass ich eine andere vorschlagen möchte: Die vorzüglichste Eigenschaft der Kamera ist es, den Augenblick zu fixieren. Dadurch, dass sie dem Einzigartigen erlaubt, sich unendlich reproduzieren zu lassen, verwandelt die Kamera das reine Ereignis in Kunst, die mindere Kunst in höhere Kunst." So einfach ist das mit dem Kino. Nur muss man diese Einfachheit erst einmal akzeptieren und verinnerlichen, so wie der Filmemacher Eric Rohmer. Dann hält das Kino Wunder bereit, um die es jede andere Kunst nur beneiden kann. Sascha Westphal

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