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Oracle, PL/SQL und XML

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Produktdetails
Titel: Oracle, PL/SQL und XML
Autor/en: Marco Skulschus, Marcus Wiederstein

ISBN: 3939701491
EAN: 9783939701491
Empfohlen von 12 bis 96 Jahren.
überarbeitete Neuauflage.
Comelio GmbH

Januar 2011 - kartoniert - 467 Seiten

XML-Schnittstellen ersetzen allerorten Lösungen auf Basis von einfachen Textdateien oder Protokolldaten, Unternehmen gehen dazu über, semistrukturierte Daten direkt in einer (objekt)relationalen Datenbank zu speichern. Wenn Oracle im Einsatz ist, hat man eine vollwertige XML-Datenbank bereits zur Verfügung und kann aus einer Reihe von Werkzeugen für die Erzeugung, Speicherung, Abfrage und allgemein die Integration von XML-Daten in seine Datenlandschaft die beste Kombination auswählen. Dieses Buch stellt die Techniken von Oracle dar, wie in der Standard-DB oder in der speziellen XML DB (XDB) XML-Daten verwendet werden können. Dabei erläutert es die verschiedenen traditionellen und Oracle-spezifischen Speicheransätze sowie die vollständige relationale Zerlegung oder native Speicherung und Verarbeitung im XML-Datentyp XMLType genauso wie die Verarbeitung mit Hilfe von PL/SQL, die Erzeugung über SQL/XML und den Einsatz von Webservices. Das Buch fokussiert insbesondere den Aspekt der Errichtung von XML-fähigen Schnittstellen zwischen kooperierenden Systemen. Versionen: 9i, 10g und 11g.
1. Einführung 251.?1.??Beispieldatenbank 251.?1.?1.??Entitäten 251.?1.?2.??Szenario 261.?1.?3.??Tabellen und Beziehungen 301.?2.??Einrichtung der Umgebung 321.?2.?1.??Oracle Database 10g Express Edition 321.?2.?2.??Entwicklungsumgebung 361.?3.??Einrichtung der Beispiel-Datenbank 391.?3.?1.??Dateien 391.?3.?2.??Tabellen und Daten aufspielen 402. Einführung in PL/SQL 472.?1.??Wozu überhaupt PL/SQL? 472.?1.?1.??SQL- und PL/SQL-Variante eines Datenzugriffs 472.?1.?2.??Architektur von PL/SQL-Anwendungen 502.?2.??Die Struktur von PL/SQL 542.?2.?1.??Schreibweise und Benennungskonventionen für Variablen 542.?2.?2.??Blockstruktur 562.?2.?3.??Einsatzbereiche von PL/SQL 582.?2.?4.??Guter Programmierstil: Kommentare und Formatierungen 603. Grundlegende Syntaxvorstellung 693.?1.??Basis-Syntax 693.?1.?1.??Gültige Zeichenmenge 693.?1.?2.??Literale 703.?2.??Variablen 743.?2.?1.??Deklaration 753.?2.?2.??Verwendung von %TYPE 763.?2.?3.??Vererbung von Datentypen 773.?2.?4.??Gültigkeit und Sichtbarkeit 773.?3.??Datentypen und Operatoren 813.?3.?1.??Oracle- und PL/SQL-Datentypen 823.?3.?2.??Subtypen ¿ Eigene Datentypen 843.?3.?3.??Automatische und explizite Typumwandlung 863.?3.?4.??Operatoren 903.?4.??Ausgabemöglichkeiten im Puffer und in Dateien 933.?4.?1.??Puffer-Ausgaben mit DBMS_OUTPUT 933.?4.?2.??Datei-Ausgaben mit UTL_FILE 983.?4.?3.??Ausnahmen des UTL_FILE-Pakets 1063.?4.?4.??Textformatierungen und Ersetzungen 1073.?5.??Verzweigungen 1103.?5.?1.??IF-Verzweigung 1113.?5.?2.??IF-ELSE-Verzweigung 1123.?5.?3.??IF-ELSIF-ELSE-Verzweigung 1133.?5.?4.??CASE mit einzelnem Selektor 1143.?5.?5.??Ausnahmen bei CASE 1153.?5.?6.??Selektorlose CASE-Anweisung 1163.?5.?7.??Programmmuster bei Verzweigungen 1173.?6.??Schleifen 1183.?6.?1.??LOOP ¿ Einfache Schleife 1183.?6.?2.??Schleifensteuerung mit EXIT und CONTINUE 1193.?6.?3.??Verschachtelte Schleifenkonstruktionen mit Labeln 1203.?6.?4.??WHILE-Schleife 1223.?6.?5.??Numerische FOR-Schleife 1243.?7.??Weitere Anweisungen 1263.?7.?1.??GOTO-Strukturen mit Labeln 1263.?7.?2.??NULL im Anweisungsabschnitt 1343.?8.??Datensätze und %RECORD 1353.?9.??Vorteile bei der Verwendung 1363.?9.?1.??Definition eines Datensatztyps 1373.?9.?2.??Verwendung von Datensätzen 1393.?9.?3.??Datensatz-Erzeugung mit %ROWTYPE 1424. Transaktionssteuerung 1474.?1.??SQL in PL/SQL 1474.?1.?1.??Zulässigkeit von Anweisungen 1474.?1.?2.??Dynamisches SQL 1484.?2.??Kontextwechsel 1504.?2.?1.??Grundprinzip 1514.?2.?2.??Zugriffe über DB-Links 1544.?2.?3.??Einsatz von Synonymen 1554.?2.?4.??Aufruf von Pseudospalten 1564.?3.??Steuerung von Transaktionen 1614.?3.?1.??Grundproblem 1614.?3.?2.??Bestätigen und zurücksetzen von Anweisungen 1634.?3.?3.??Sicherungspunkte 1674.?3.?4.??Transaktionen festlegen 1714.?3.?5.??Tabellen sperren 1735. Cursor und Mengen 1795.?1.??Prinzip von Cursorn 1795.?1.?1.??Erzeugen und verarbeiten 1795.?1.?2.??Cursor-Operationen 1815.?2.??Explizite Cursor 1825.?2.?1.??Deklaration 1825.?2.?2.??Verarbeitung 1845.?2.?3.??Cursor-Schleifen und Cursor-Attribute 1885.?2.?4.??Parametrisierte Cursor und Wertzuweisungen 1935.?3.??Implizite Cursor 1955.?3.?1.??Definition 1955.?3.?2.??Attribute 1975.?3.?3.??Beispiel  1985.?3.?4.??Zeilensperren im Cursor 2005.?4.??Cursor-Variablen 2025.?4.?1.??Deklaration 2025.?4.?2.??Verarbeitung 2045.?5.??Weitere Techniken 2095.?5.?1.??Cursor-Ausdrücke 2095.?5.?2.??Cursor-Ausnahmen 2126. Fehler und Ausnahmen 2176.?1.??Einführung 2176.?1.?1.??Typologie von Ausnahmen 2176.?1.?2.??Allgemeine Funktionsweise von Ausnahmen 2186.?1.?3.??Vordefinierte Ausnahmen 2216.?2.??Selbst definierte Ausnahmen 2236.?2.?1.??Deklaration und Verwendung 2236.?2.?2.??Fehlermeldungen und Fehlerwerte 2256.?2.?3.??Fehler und Ausnahmen in verschachtelten Blöcken 2286.?2.?4.??Verschachtelte Blöcke und besondere Ausnahmen 2316.?2.?5.??Verwendung von Ausnahmen bei Schleifen und Blöcken 2347. Collections und ihre Verarbeitung 2437.?1.??Collections 2437.?1.?1.??Typen 2437.?1.?2.??Assoziative Arrays (Index-By-Tabellen) 2447.?1.?3.??Verschachtelte Tabellen (Nested Tables) 2477.?1.?4.??Varrays 2507.?1.?5.??Multidimensionale Strukturen 2517.?1.?6.??Collection-Methoden 2617.?1.?7.??Ausnahmen und Collections 2687.?2.??Mengenbindung und Mengenverarbeitung 2687.?2.?1.??Bindungstypen 2697.?2.?2.??Leistungsunterschiede im Vergleich 2707.?2.?3.??Mengenübertragung mit FORALL 2717.?2.?4.??Verwendung von Cursor-Attributen 2747.?2.?5.??Ausnahmebehandlung bei der Mengenbindung 2777.?2.?6.??Mengenabfrage mit BULK COLLECT 2807.?2.?7.??Einsatz von RETURNING 2848. Dynamisches SQL 2918.?1.??Einführung 2918.?1.?1.??Grundproblem 2918.?1.?2.??Verwendungszweck und Einsatzbereiche 2938.?2.??SQL-Befehle mit EXECUTE IMMEDIATE ausführen 2938.?2.?1.??Allgemeine Syntax 2948.?2.?2.??Beispiel 2958.?3.??Dynamisches SQL im Kontext 3028.?3.?1.??Verwendung von Cursor-Variablen 3028.?3.?2.??Mengenverarbeitung 3058.?3.?3.??Beispiele 3079. Prozeduren und Funktionen 3159.?1.??Modulare Strukturen in PL/SQL 3159.?1.?1.??Typen von Modulen in PL/SQL 3159.?1.?2.??Parameter und Parameter-Modi 3189.?1.?3.??Fehlersuche und Korrektur 3259.?2.??Funktionen und Prozeduren erstellen 3329.?2.?1.??Allgemeine Syntax für Funktionen 3329.?2.?2.??Blockstruktur von Funktionen 3349.?2.?3.??Entscheidungen für Parameter-Modi 3399.?2.?4.??Ausnahmebehandlung 3439.?2.?5.??Übergabe von Werten bei IN und IN OUT 3469.?2.?6.??Rückgaben mit RETURN 3489.?2.?7.??PL/SQL-Funktionen in SQL 3549.?3.??Eigene Prozeduren verwenden 3659.?3.?1.??Die allgemeine Syntax von Prozeduren 3659.?3.?2.??Blockstruktur von Prozeduren 3679.?3.?3.??Speicherort von Prozeduren 3699.?3.?4.??Wahl der Parameter-Modi und Wertübergabe 3709.?3.?5.??Ausnahmebehandlung für Prozeduren 3759.?3.?6.??Übergabe per Referenz und Wert 3789.?4.??Modul-Spezialitäten 3799.?4.?1.??Überladen von Modulen 3799.?4.?2.??Vorwärtsdeklaration und Rekursion 3839.?4.?3.??Einsatz von lokalen Modulen 38910. Pakete 39910.?1.??Einführung 39910.?1.?1.??Definition und Strukturen 39910.?1.?2.??Vorteile durch die Verwendung von Paketen 40010.?1.?3.??Aufbau von Paketen 40110.?1.?4.??Sichtbarkeit und Gültigkeit 40410.?2.??Eigene Pakete 40610.?2.?1.??Ein Beispielpaket 40610.?2.?2.??Speicherort von Paketen und ihre Bearbeitung 40910.?2.?3.??Abhängigkeiten zwischen Körpern und Spezifikationen 41010.?2.?4.??Aufruf von Paketen 41210.?2.?5.??Öffentliche und private Elemente 41410.?2.?6.??Berechtigungskonzepte bei gespeicherten Unterprogrammen 41710.?2.?7.??Beispiel-Programm: Testdaten-Erzeugung 42210.?2.?8.??Quelltextschutz und Verschlüsselung 44710.?3.??Eingebaute PL/SQL-Pakete 45110.?3.?1.??Systemüberwachung mit DBMS_UTILITY 45110.?3.?2.??Große Objekte mit DBMS_LOB bearbeiten 45610.?3.?3.??Zugriff auf den Shared Pool 46810.?3.?4.??Nachrichtenaustausch über Pipes 46910.?3.?5.??Datenaustausch via Alarme 47310.?3.?6.??Anwendungsoptimierung und -analyse von PL/SQL-Programmen 47611. Trigger 49911.?1.??Einführung 49911.?1.?1.??Typologie 50011.?1.?2.??Einsatzbereiche 50111.?1.?3.??Einschränkungen 50211.?2.??Trigger programmieren 50311.?2.?1.??Allgemeine Trigger-Befehle 50411.?2.?2.??DML-Trigger 50411.?2.?3.??Syntax-Erweiterungen von Triggern 50811.?2.?4.??Instead-of-Trigger 51611.?2.?5.??System-Trigger 523
Marco Skulschus studierte Ökonomie in Wuppertal und Paris und setzt im Rahmen seiner Arbeit .NET und Java sowie XML für das Datenbanksystem Oracle ein. Er arbeitet als Dozent und Projektleiter für Business Intelligence-Anwendungen und betriebliche Software. Marcus Wiederstein studierte Elektrotechnik in Bochum und Dortmund und ist verantwortlich für die Durchführung von Projekten im Bereich Systemintegration und Datenbanken (Sicherheit, Hochverfügbarkeit, Datenintegration). Zusammen haben sie eine Reihe von Büchern zu Datenbanken (Oracle und MS SQL Server) sowie zu XML geschrieben.
Herzlich Willkommen zu einem Fachbuch aus dem Comelio Medien-Verlag. Wir sind stets bemüht, Ihnen aktuelle Informationen rund um IT-Technologien in beispielorientierter und verständlicher Weise zu liefern, damit Sie auf diesem Wege in die Lage versetzt werden, Anforderungen mit neueren Werkzeugen als den bisherigen umzusetzen.
Zu dieser Reihe
Diese Buchreihe widmet sich aus der Sicht der Softwareentwicklung dem Datenbanksystem Oracle, wobei in Büchern, die nicht notwendigerweise das Format von großen Betonblöcken erreichen sollen, wie dies bei zusammenfassenden Werken oft der Fall ist, spezielle Themen zum Oracle-Einsatz behandelt werden sollen. Dies betrifft die Themen XML-Verarbeitung, Internetanwendungen / Web Services und die Verwendung von PL/SQL und SQL sowie objektrelationale Techniken. In die einzelnen Themengebiete soll - je nach Notwendigkeit - kurz eingeführt werden, ohne eine Lektüre für Anfänger sein zu wollen. Stattdessen richten sich bis auf unser Oracle SQL-Buch alle Veröffentlichungen an Softwareentwickler, die bereits Kenntnisse mit dem Oracle-Datenbanksystem haben und sich spezialisierte Kenntnisse aus einzelnen Bereichen aneignen wollen.
Zu dieser Reihe gehören die folgenden Bücher:
Oracle PL/SQL, ISBN 978-3-939701-40-8
Oracle SQL, ISBN 978-3-939701-41-5
Oracle PL/SQL - Objekte und Objektrelationale Techniken,
ISBN 978-3-939701-42-2
PHP und Oracle, ISBN 978-3-939701-01-9
Zu diesem Buch
In diesem Buch stellen wir Ihnen den Einsatz von XML im Oracle-Datenbanksystem vor, wobei wir davon ausgehen, dass Sie mit SQL und PL/SQL schon Erfahrung haben, XML für Sie allerdings eine neue Welt ist und Sie nun die Aufgabe erhalten haben, für eine Anwendung XML in verschiedenen Varianten mit der Datenbank zu verwenden.
Vorteile von XML
XML bietet eine Reihe von Vorteilen, welche die schnelle und umfassende Verbreitung sehr gefördert haben. Teilweise befürchten insbesondere Datenbankprogrammierer und Administrator
en, XML könnte in irgendeiner Weise eine Datenbank ersetzen. Ab und an trifft man auch auf Verantwortliche, die eine solche Überlegung pflegen oder wenigstens grundsätzlich erwogen haben. Dazu wird es nicht kommen. Vielmehr haben sich, wie man in den letzten Jahren gut gesehen hat, die großen DB-Hersteller wie Oracle, Microsoft und IBM in ihren Datenbanksystemen einen neuen XML-Datentyp eingeführt, der es den DB-Produkten ermöglicht, sich diese neue Technologie der Datenspeicherung und -abbildung gleichfalls einzuverleiben.
Zu den gerade genannten Vorteilen von XML im Gegensatz zu CSV und insbesondere sonstigen Protokollformaten zählen u.a. die folgenden:
Einfachheit: XML ist, wenn man sich grundlegend damit beschäftigt, ein sehr einfacher Standard, der durch die starke Verbreitung von HTML nur wenig Neues für HTML-versierte Entwickler bietet. Damit ist allerdings auch schon die erste Problemstelle aufgedeckt, denn mehr als die spitzen Klammern, die Verwendung von Attributen und der korrekten Verschachtelung haben HTML und XML nichts gemeinsam. Stattdessen dient XML dem allgemeinen Datenaustausch und der ebenso allgemeinen Datenmodellierung. Doch die Ähnlichkeit mit einer noch einfacheren Syntax und die gute Lesbarkeit von XML-Strukturen im Gegensatz zu Protokollen begünstigen eine starke und vor allen Dingen schnelle Verbreitung. HTML bzw. seine wohlgeformte Variante XHTML dagegen entspricht einer gegebenen Modellierung von Strukturen in XML, die für die Inhaltspräsenation in so genannten Browser-Programmen eingesetzt werden kann.
Vielseitiger Einsatz: Da - wie gerade schon erwähnt - XML für die Datenmodellierung und den Datenaustausch eingesetzt werden kann, ist es ebenso vielseitig verwendbar wie eine Datenbank. Praktisch überall dort, wo Daten anfallen, ausgetauscht und verarbeitet werden, lässt sich eine Lösung grundsätzlich auch in XML denken. Aus technischen Einschränkungen heraus oder aufgrund von zusätzlichen Anforderungen ist dies nicht immer d
ie endgültige Wahl, doch ließe sich wenigstens eine Alternativ-Lösung in XML denken. Dies liegt nicht daran, dass XML besondere Fähigkeiten hat, sondern schlichtweg daran, dass es eine gute Möglichkeit ist, Daten zu verarbeiten. Nichtsdestotrotz wird man für allereinfachste Datenaustauschziele weiterhin auch kommagetrennte Werte verwenden oder aus XML heraus solche CSV-Werte erstellen oder den umgekehrten Weg beschreiten und aus CSV-Daten XML-Strukturen generieren müssen. Vielseitige Verwendung für Daten in Textform oder mit notwendigen Verschachtelungen und komplexen Strukturen, die in relationalen Datenbanken nicht akzeptabel abgebildet werden können, zeichnen XML aus. Gerade hinsichtlich des Datenaustauschs zwischen verschiedenen Datenbanken gibt es viele gemischte Lösungen, die gleichzeitig XML und Text in Form von CSV oder auch SQL verwenden. Dabei werden oft die verschiedenen Textformate aus XML-Srukturen heraus generiert.
Gute Lesbarkeit: Im Gegensatz zu kommagetrennten Werten oder gar Protokollen, welche Daten durch XML-ähnliche Steuerzeichen trennen, bietet XML im Normalfall eine schnell zu verstehende Lesbarkeit. Lange Dokumente oder tief verschachtelte Strukturen eignen sich zwar nicht notwendigerweise für eine direkte Lektüre ohne Transformation in ein tabellen- oder listenorientiertes Format, aber bei gut gewählten Bezeichnern und einem grundlegenden Verständnis des Themas oder der modellierten Datenstrukturen wird eine XML-Datei durch die Auszeichnung mit Hilfe der XML-Tags immer einfacher und besser zu lesen sein als kommagetrennte Werte ohne Auszeichnung oder Protokolldaten mit kryptischen Steuerzeichen. Ein frühes Gegenargument, das bei der Verwendung von XML auftauchte, beruhte darauf, dass durch die Auszeichnung der Daten sehr viel Speicherplatz einer Datei allein für die Datendarstellung und -aufbereitung verwendet wird. Dies ist unter den beiden Stichwörtern Nutzdaten und Beschreibungsdaten bekannt. Sind dazu diese Daten auch noch sehr kurz,
kann der Fall eintreten, dass sogar mehr Dateispeicherplatz für die XML-Strukturen verwendet wird als für die eigentlichen Daten. Dies sollte allerdings bei heutiger Festplattengröße sowie Netzwerkübertragungsgeschwindigkeit einen zu vernachlässigenden Aspekt darstellen. XML-Daten sind natürlich nur dann gut lesbar, wenn die XML-Tags, welche die Daten auszeichnen, für den Leser verständlch sind. Gerade in speziellen Anwendungen im Finanz-, Wissenschafts- oder Technikbereich benötigt ein dem Gebiet grundsätzlich fern stehender Leser dann eine entsprechende Übersetzungshilfe in Form einer Dokumentation des Datenmodells. Es entfällt allerdings das bei CSV-Daten übliche Zählen (und vor allen Dingen Verzählen) von Positionen, was gerade bei breiten Strukturen mit vielen einzelnen Feldern Hürden für die Datenzugänglichkeit aufbaut.
Standardisierung: Protokolldaten in unterschiedlichen Systemen bzw. Industriezweigen beruhten und beruhen natürlich auch heute noch auf Standardisierungsabkommen zwischen Unternehmen und Organisationen. XML oder das W3C bieten auch keine Möglichkeiten, Datenstrukturen für jedweden Einsatzbereich einfach von der W3C-Webseite herunterzuladen und direkt weiterzuverwenden, aber der Grundansatz und das theoretische Fundament von XML sowie angrenzende Technologien wie XML Schema, XSLT, RDF oder XML Topic Maps liegen jeweils als Standards vor. Viele Industriezweige besitzen Schemata für ihre Datenstrukturen, welche weit verbreitet sind und sich auch gut verwenden lassen. Im Gegensatz zu Protokollen, in denen zumindest dieser Zustand auch vorherrscht(e), bietet die Verwendung von XML mit XSLT eine wirklich sehr einfache Möglichkeit, Daten auszutauschen und in andere Formate zu transformieren bzw. über das gesamte Namensraumkonzept auch Daten mit gleicher Auszeichnung oder fremden Strukturen zu mischen und weiterhin getrennt zu adressieren und zu verarbeiten. Die Vorteile der Standardisierung bei XML liegen also im Wesentlichen nicht darin, dass es
eine große Auswahl an Standard-Schemata gibt, sondern vielmehr, dass die Grundkonzeption (XML selbst), die einfache Datenmodellierung (XML Schema), die semantische Datenmodellierung (RDF, XTM, OWL), die Adressierung (XPath, XQL) sowie die Transformation (XSLT, XSL-FO) herstellerungebunden vom W3C durchgeführt werden. Die Herstellerungebundenheit darf natürlich nicht überschätzt werden, weil die bedeutenden IT-Unternehmen mit entsprechender Marktmacht selbstverständlich alle auch im W3C Mitglied sind und dort auch Einfluss ausüben. Doch zumindest handelt es sich um ein Gremium, das nicht durch schiere Marktmacht dominiert wird, sondern seine Entscheidungen in einem Prozess trifft, in dem viele Parteien eingebunden sind. Neben dieser Standardisierung, welche die Basisarchitektur und damit die allgemeinen Bereiche Modellierung, Validierung, Abfrage und Umwandlung betrifft, gibt es eine Reihe von Versuchen, für bestimmte Sinnzusammenhänge Referenzmodelle und sogar feste Standards zu etablieren, welche den Datenaustausch noch weiter vereinfachen, da eine Umwandlung komplett entfällt. Man kann nicht erwarten, dass jeder Datenbereich überhaupt beschrieben wurde oder gar so gut modelliert wurde, dass die Modellierung exakt für das eigene Problem genutzt werden kann. Doch lohnt sich immer die Überlegung, ob möglicherweise ein solcher Standard existiert, um wenigstens Anregungen und Denkanstöße zu erhalten. Teilweise droht man allerdings auch, das Rad neu zu erfinden, sodass eine Kontrolle, ob ein Modellierungsversuch vorliegt, teilweise auch zu der Erkenntnis führt, dass andere Organisationen (Unternehmen, Regierungen und sonstige Körperschaften) bereits umfangreiche Modellierungsarbeiten geleistet haben und daher die Entscheidung, einen eigenen Weg zu gehen, bereits erfordert, für dieses Verhalten eine gute Begründung zu finden.
Aufgabenstellungen mit XML-Einsatz
Als Programmierer oder Administrator müssen Sie sich zu verschiedenen Gelegenheiten mit dem Thema diese
s Buchs beschäftigen. In den Seminaren, die wir zu diesem Thema durchführen, nennen Teilnehmer immer wieder die nachfolgenden Aufgabenstellungen. Besonders auffällig ist, dass nur eine diffuse Vorstellung über den Sinn und Zweck von XML besteht und - was erschwerend für die Lösung der Aufgabe hinzukommt - neues Wissen sowohl im Bereich von allgemeinen XML-Technologien und -Denkansätzen wie zwangsläufig auch bei der Verwendung in Oracle erworben werden muss.
Erstellung einer Import-/Export-Schnittstelle auf Basis von XML, wobei aus relationalen Daten XML-Daten in einem bestimmten Format aus der Datenbank exportiert und XML-Daten in einem bestimmten Format in die Datenbank importiert werden sollen. Dabei müssen Sie für den Export-Vorgang mit Hilfe von Abfragen oder geeigneten Programmen relationale Daten mit sich wiederholenden Datensätzen, Verknüpfungen und Hierarchien in Form von XML zusammensetzen, während beim Import-Vorgang dagegen eine Zerlegung von XML stattfinden muss, um die vorhandenen relationalen Strukturen direkt aus XML zu befüllen.
Integration von XML in der Datenbank, wobei nun einzelne Felder oder der gesamte Datensatz einer Tabelle in Form von XML aus einer Anwendung oder einem Import-Vorgang übernommen werden. Hierbei liegt die Aufgabenstellung so, dass man für ausgewählte Datenelemente keine relationale Zerlegung wünscht oder aufgrund von eher dokumentenorientierten Strukturen auch nicht erreichen kann und XML hier anstelle von binären großen Objekten oder langen Zeichenketten zum Einsatz kommt, da die XML-Verwendung für die Anwendungsentwicklung eine Reihe von Vorteilen bringt.
Erstellung und Bereitstellung von Webservices direkt aus der Datenbarnk heraus, wobei gerade vermieden werden soll, dass in Java, .NET oder .PHP eine eigene Webservice-Anwendung programmiert wird, die dann wiederum auf die Datenbak zugreift. In diesem Fall kann man Webservices direkt mit Hilfe des Oracle-Systems erstellen und veröffentlichen.
Verwendung der
Oracle XML-Datenbank zur Speicherung von umfangreichen Text- und Datensammlungen in XML, wobei hier gerade keine selbst geschriebene Verwaltungssoftware oder gar eine von einem anderen Hersteller zusätzlich gekaufte XML-Datenbank verwendet werden soll. In disem Aufgabenfeld geht es darum, für ein Redaktionssystem oder ähnliche Systeme, die Artikel oder sonstige Texte in XML-Form speichern, geeignete Datenstrukturen zu finden und diese ordnerorientiert, mit Sicherheit und Prüfmechanismen versehen anzubieten.
Allgemeine Verarbeitung von XML, wobei in diesem Aufgabengebiet eine Reihe von allgemeinen Arbeiten durchgeführt werden, die sich typischerweise bei XML-Anwendungen stellen und in diesem Fall mit Hilfe der Programmiersprache PL/SQL und teilweise sogar nur Oracle SQL umgesetzt werden können. Zu diesen Standardaufgaben gehören: Validierung von XML-Daten auf Basis von XML Schema-Datenstrukturen und -regeln, Transformation und Verarbeitung von gespeicherten oder übernommenen XML-Inhalten mit den Werkzeugen DOM (Document Object Model) oder XSLT (eXtensible Stylesheet Language for Transformations) sowie die Durchführung von Abfragen auf XML-Daten unter Verwendung von XPath oder XQuery. Zusätzlich bietet das Oracle-System noch weitere eigene Werkzeuge an, welche die gerade genannten Standard-Werkzeuge, die in vielen Programmiersprachen und Datenbanken umgesetzt sind, ergänzen und für jede Anforderungen in der einen oder anderen Weise eine Lösung bieten.




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