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Ich esse meine Freunde nicht oder Warum unser Umgang mit Tieren falsch ist

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Produktdetails
Titel: Ich esse meine Freunde nicht oder Warum unser Umgang mit Tieren falsch ist
Autor/en: Helmut F. Kaplan

ISBN: 3896269410
EAN: 9783896269416
Empfohlen von 14 bis 80 Jahren.
Trafo Verlagsgruppe

Oktober 2009 - kartoniert - 131 Seiten

"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will." Zu dieser Erkenntnis gelangte Albert Schweitzer in der Folge eines Offenbarungserlebnisses, das er 1915 am Ogowefluß in Gabun hatte. An diese Worte mußte ich kürzlich an einem viel weniger exotischen Ort denken - im Salzburger "Bräustübl": Eine Biene war in meinen Bierkrug gefallen und fast ertrunken. Ich rettete sie mit einem Blatt, setzte sie auf die sonnenbeschienene Gartenmauer und beobachtete, wie sie sich langsam erholte, sich zu putzen begann und allmählich wieder zu Kräften kam. Die einfache Erkenntnis "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will" gilt im Urwald wie im Biergarten. Und wenn wir uns in keiner Konfliktsituation befinden (was die Regel ist), ist dies sogar ein hinreichender Leitsatz für moralisches Handeln. Einfache Regeln reichen meistens aus, um uns zu sagen, was wir tun sollen."Tiere sind meine Freunde. und meine Freunde esse ich nicht" (George Bernard Shaw) ist eine andere einfache und einleuchtende Aussage bzw. Regel. Darum soll es in diesem Buch gehen: um praktikable Grundsätze für moralisches Handeln. "Ethik ist praktisch, oder sie ist nicht wirklich ethisch", schreibt Peter Singer.In den vergangenen drei Jahrzehnten entstand eine umfangreiche Literatur zur Tierethik, also zum moralisch angemessenen Umgang mit Tieren. Unsere moralische Verantwortung gegenüber Tieren ist mittlerweile philosophisch besser begründet als unsere moralische Verantwortung gegenüber Menschen. Das hat einen einfachen Grund: Daß wir moralische Pflichten gegenüber Menschen haben, wird im Grunde von niemandem bestritten und muß daher auch nicht lange begründet werden. Daß wir aber auch moralische Pflichten gegenüber Tieren haben, mußte gegen immense weltanschauliche und psychologische Widerstände erarbeitet und bewiesen werden. Entsprechend umfassend und vielschichtig fielen die Begründungen aus. Und das hat auch einen erheblichen Nachteil: Komplexe Theorien beeinflussen die tägliche Praxis nur sehr begrenzt. Dieses Theorie-Praxis-Gefälle soll im folgenden wenigstens für einen Teil der Tierethik beseitigt werden: Im Praxis-Teil werden einfache, einleuchtende moralische Konzepte ohne "Theorieballast" dargestellt. In den entsprechenden Theorie-Abschnitten werden dann ergänzende Fakten, Argumente und Quellen quasi nachgereicht (wobei es nicht zu allen Praxis-Abschnitten auch einen Theorie-Abschnitt gibt). Der Praxis-Teil bildet aber ein in sich abgeschlossenes Ganzes und kann auch ohne den Theorie-Teil gelesen werden.
"Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will." Zu dieser Erkenntnis gelangte Albert Schweitzer in der Folge eines Offenbarungserlebnisses, das er 1915 am Ogowefluß in Gabun hatte. An diese Worte mußte ich kürzlich an einem viel weniger exotischen Ort denken - im Salzburger "Bräustübl": Eine Biene war in meinen Bierkrug gefallen und fast ertrunken. Ich rettete sie mit einem Blatt, setzte sie auf die sonnenbeschienene Gartenmauer und beobachtete, wie sie sich langsam erholte, sich zu putzen begann und allmählich wieder zu Kräften kam.
Die einfache Erkenntnis "Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will" gilt im Urwald wie im Biergarten. Und wenn wir uns in keiner Konfliktsituation befinden (was die Regel ist), ist dies sogar ein hinreichender Leitsatz für moralisches Handeln. Einfache Regeln reichen meistens aus, um uns zu sagen, was wir tun sollen.
"Tiere sind meine Freunde ... und meine Freunde esse ich nicht" (George Bernard Shaw) ist eine andere einfache und einleuchtende Aussage bzw. Regel. Darum soll es in diesem Buch gehen: um praktikable Grundsätze für moralisches Handeln. "Ethik ist praktisch, oder sie ist nicht wirklich ethisch", schreibt Peter Singer.
In den vergangenen drei Jahrzehnten entstand eine umfangreiche Literatur zur Tierethik, also zum moralisch angemessenen Umgang mit Tieren. Unsere moralische Verantwortung gegenüber Tieren ist mittlerweile philosophisch besser begründet als unsere moralische Verantwortung gegenüber Menschen. Das hat einen einfachen Grund: Daß wir moralische Pflichten gegenüber Menschen haben, wird im Grunde von niemandem bestritten und muß daher auch nicht lange begründet werden. Daß wir aber auch moralische Pflichten gegenüber Tieren haben, mußte gegen immense weltanschauliche und psychologische Widerstände erarbeitet und bewiesen werden. Entsprechend umfassend und vielschichtig fielen die Begründungen aus.
Und das hat auch einen erheblichen Nachteil: Komplexe Theor
ien beeinflussen die tägliche Praxis nur sehr begrenzt. Dieses Theorie-Praxis-Gefälle soll im folgenden wenigstens für einen Teil der Tierethik beseitigt werden: Im Praxis-Teil werden einfache, einleuchtende moralische Konzepte ohne "Theorieballast" dargestellt. In den entsprechenden Theorie-Abschnitten werden dann ergänzende Fakten, Argumente und Quellen quasi nachgereicht (wobei es nicht zu allen Praxis-Abschnitten auch einen Theorie-Abschnitt gibt). Der Praxis-Teil bildet aber ein in sich abgeschlossenes Ganzes und kann auch ohne den Theorie-Teil gelesen werden.



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