eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher

Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00

Zur Kasse

Kirche und Gemeinde in freikirchlicher und römisch-katholischer Sicht

Sofort lieferbar (Download)
eBook PDF

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die PDF-fähig sind. z.B. auf den tolino oder Sony Readern.

Häufig gestellte Fragen zu PDF eBooks und Watermarking

eBook € 29,90* inkl. MwSt.
Verschenken
Machen Sie jemandem eine Freude und
verschenken Sie einen Download!
Ganz einfach Downloads verschenken - so funktioniert's:
  1. 1 Geben Sie die Adresse der Person ein, die Sie beschenken
    möchten. Mit einer lieben Grußbotschaft verleihen Sie Ihrem
    Geschenk eine persönliche Note.
  2. 2 Bezahlen Sie das Geschenk bequem per Kreditkarte,
    Überweisung oder Lastschrift.
  3. 3 Der/die Geschenkempfänger/in bekommt von uns Ihre Nachricht
    und eine Anleitung zum Downloaden Ihres Geschenks!
Dieses eBook ist auch verfügbar als:
Produktdetails
Titel: Kirche und Gemeinde in freikirchlicher und römisch-katholischer Sicht

EAN: 9783767571273
Format:  PDF

Dateigröße in MByte: 4.
Herausgegeben von Burkhard Neumann, Jürgen Stolze
Edition Ruprecht

Dezember 2009 - pdf eBook - 324 Seiten

Kirche und Gemeinde haben in den Freikirchen nicht nur eine andere theologische Bedeutung als in der römisch-katholischen Kirche, auch äußerlich und organisatorisch gibt es Unterschiede, die sofort ins Auge fallen: Hier eine Fülle unterschiedlicher, häufig kongregational verfasster überschaubarer Gemeinden; dort die eine weltweite römisch-katholische Kirche. Lassen sich zwischen diesen Positionen Brücken finden oder stehen sich ganz unterschiedliche Typen von Kirche gegenüber? Dieser vierte Band der Gespräche zwischen Vertretern der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) und der römisch-katholischen Kirche dokumentiert die Beiträge einer Tagung im Februar 2008 im Johann-Adam-Möhler-Institut in Paderborn, die zeigen, dass sich auf der Basis des biblischen Zeugnisses gerade von der Verhältnisbestimmung von Gemeinde und universaler Kirche aus ein fruchtbarer Weg bietet, um auch in der schwierigen Frage des Kirchenverständnisses erste Schritte aufeinander zugehen zu können. Essays on the meaning of church and congregation in the Baptist, Brethren, Methodist, Moravian, and Roman Catholic tradition - proceedings of a consultation between the "free churches" and the Roman Catholic church in Germany.
1;Inhalt;6 2;Vorwort;10 3;Kirchenbilder in der Bibel;14 4;Nicht nur Gemeinden, sondern auch Kirche;36 5;Der Wandel des katholischen Kirchenbildes bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil;64 6;Der Wandel eines freikirchlichen Gemeindeverständnisses;88 7;Das Kirchenverständnis des Zweiten Vatikanischen Konzils in ökumenischer Verständigung;124 8;Geistgewirktes Mit-Sein;150 9;Das Verhältnis evangelische Landeskirche Herrnhuter Brüdergemeine: Ortsgemeinde, Regionalgemeinde, Doppelmitgliedschaft;180 10;Gemeinde aus katholischer Sicht;196 11;Die unverbindliche Treue;218 12;Kirche und Gemeinde im ökumenischen Dialog mit den Freikirchen;248 13;Baptistische Ekklesiologie und Ökumene;276 14;Versuch einer Zusammenfassung aus freikirchlicher Sicht;300 15;Versuch einer Zusammenfassung aus katholischer Sicht;308 16;Lukas 9,57-62;312 17;Licht der Welt;316 18;Autorenspiegel;320 19;Abkürzungen;322


Dr. Burkhard Neumann ist Direktor am Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik
Jürgen Stolze ist Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche

Der Wandel des katholischen Kirchenbildes bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil (S. 63-64)

Burkhard Neumann

In der Kürze der Zeit einen Überblick zu geben über den Wandel des (katholischen) Kirchenbildes im Laufe der vergangenen zwei Jahrtausende ist eigentlich kaum möglich. Selbst wenn man die Kirchengeschichte in entsprechende Epochen aufteilt, gibt es darin nicht das eine vorherrschende oder sich wandelnde Kirchenbild, sondern es gibt in der Aufnahme und Reflexion des neutestamentlichen Befundes in der Geschichte eine Fülle von Kirchenbildern, die sich zudem, gerade weil es sich um Bilder handelt, systematisch nicht auf den einen Begriff von Kirche bringen lassen und die darum, wenn überhaupt, erst dann ein Gesamtbild liefern können, wenn sie mit anderen Bildern zusammen gesehen werden.

Ich spreche dabei bewusst von Bildern der Kirche. Denn die Ekklesiologie vollzieht sich bekanntlich innerhalb der Dogmen- und Theologiegeschichte weitgehend indirekt. Traktate bzw. Summen der Ekklesiologie gibt es erst seit dem 14. Jahrhundert, und dabei handelt es sich vor allem um kirchenrechtliche Schriften, die die Frage nach der Vollmacht von Bischöfen und Päpsten untersuchen.

Wenn man bedenkt, dass erst die Kirchenkonstitution Lumen gentium des Zweiten Vatikanischen Konzils eine ausdrückliche und umfassende Reflexion der katholischen Kirche auf ihr Selbstverständnis bietet, dann wundert es nicht, dass erst im Anschluss an das Konzil die Ekklesiologie Gegenstand ausdrücklicher theologischer Traktate wurde. Die großen systematischen Summen des Mittelalters etwa behandeln die Kirche nicht in einem ausdrücklichen Abschnitt. Das heißt natürlich nicht, dass die Kirche in der theologischen Reflexion nicht gegenwärtig ist, aber sie ist, von Einzelfragen abgesehen, viel mehr der Raum, in dem sic
h Glaube, Liturgie und Theologie vollziehen und kommt von daher eher indirekt zur Sprache.

Dies vorausgesetzt möchte ich im Folgenden einige der Bilder benennen, unter denen die Kirche im Laufe der Geschichte bedacht und verstanden worden ist, Bilder bzw. Vorstellungen, die durch die Geschichte hindurch das römisch-katholische Kirchenbild geprägt haben und bis heute prägen und die den Grund bildeten, auf dem die Reflexion des Zweiten Vatikanischen Konzils aufbauen konnte.

Dabei möchte ich im Anschluss an Medard Kehl drei Phasen unterscheiden: die Zeit der Patristik als Zeit der Identifizierung von Kirche, die Zeit des Mittelalters als Zeit der Differenzierung der Christenheit und die Zeit von Reformation und Gegenreformation als Zeit der Legitimierung von Kirche. Dabei lassen sich innerhalb dieser Phasen nochmals verschiedene Schwerpunkte deutlich machen, die dementsprechend die Bilder von Kirche prägen.Kirche und Gemeinde im ökumenischen Dialog mit den Freikirchen (S. 247-249)
Tim Lindfeld
Die Aufgabe des anstehenden Referates erfordert in mehrfacher Hinsicht Eingrenzung. Weil sich die ökumenischen Kontakte zwischen Freikirchen und katholischer Kirche in Vergangenheit und Gegenwart auf verschiedensten Ebenen vollzogen haben, ist es kaum möglich, die vielen Gedanken, die zu unserem Thema im weiteren und im engeren Zusammenhang schon erwogen wurden, erschöpfend zu sammeln. So ist in jedem Fall eine Auswahl der Referenzen zu treffen, auf die wir uns für unser Thema beziehen können. Dabei kommt erschwerend der sehr unterschiedliche Charakter der freikirchlich-katholischen Kontakte hinzu. Mehr oder weniger offiziellen Status haben eigentlich nur die internationalen Gespräche zwischen dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen und solchen christlichen Weltbünden oder Gemeinschaften, deren
ekklesiales Selbstverständnis sich als dasjenige einer „Freikirche“ bestimmen lässt. Diese Identifikation setzt freilich eine bestimmte konfessionskundliche Kriteriologie voraus. Das Problem der Referenznahme bei den internationalen Dialogen potenziert sich im Blick auf die Anschlussfähigkeit an unseren Kreis dadurch, dass nicht alle der in der VEF vertretenen Kirchen oder Gemeindebünde in einem internationalen Bund zusammengeschlossen sind, der mit der katholischen Kirche in einem offiziellen Kontakt steht.

Ich werde daher im Folgenden so vorgehen, dass ich zunächst die Frage nach einer freikirchlichen Ekklesiologie von Klaus-Peter Voß aufnehme, der einen Entwurf auf der Basis der Präambel der Vereinigung Evangelischer Freikirchen vorgenommen hat. Vor diesem Hintergrund sollen die Ergebnisse der internationalen Gesprächsebene in den Blick genommen werden, die ich den drei Bänden der „Dokumente wachsender Übereinstimmung“ entnehme. Dabei versuche ich den Ansatzpunkt für eine theologische Differenzierung zu finden, die es mir erlaubt, in Bezug auf das katholische Kirchenverständnis relevante Linien der Konvergenz oder Divergenz aufzuzeigen. So will ich auf den Unterschied der konfessionskundlichen Frage nach den Merkmalen freikirchlicher Identität gegenüber der ökumenischen Reflexion über die Kirche in den bilateralen Gesprächen aufmerksam machen. Dieses Vorgehen ermöglicht mir schließlich einen konfessionskundlich gesehen relativ freien, dafür aber systematisch zentrierten Aufgriff der internationalen Gespräche. Ich hoffe, deren Ansätze auf diesem Weg in unseren Austausch einbeziehen zu können.

1. Die Frage nach einer freikirchlichen Ekklesiologie und ihre ökumenische Problematik
Wie der Name der VEF zu erkennen gibt, sehen sich Freikirchen hierzulande vorwiegend als aus der
Tradition der Reformation hervorgegangene ekklesiale Gemeinschaften. Unabhängig davon, ob die Bezeichnung „Kirche“ oder „Gemeinde“ bzw. entsprechende Derivate in der Selbstdeklaration der Freikirchen im Vordergrund stehen, kann eine Präferenz für das Gemeindeleben vor Ort in liturgischer, struktureller und diakonischer Hin- sicht allgemein als maßgeblich für freikirchliches Selbstverständnis gelten. Neben diesen sehr grundsätzlichen Bestimmungen lassen sich freilich weitere Kennzeichen des ekklesialen Typos „Freikirche“ benennen. Unter diesen treten auch solche hervor, die zwar die unterschiedlichen Freikirchen mehr oder weniger als solche kennzeichnen, aber in ihrer theologischen Dignität und ekklesiologischen Signifikanz in der Ökumene (auch von den Freikirchen selbst) nicht unbedingt als primäre Merkmale für die Wirklichkeit der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche gesehen werden.

Elemente wie die Autonomie der Gemeindeordnung, besondere Formen der Kirchenzucht und der Mission oder die Ablehnung der Kirchensteuer sind weniger allgemeine Kennzeichen des Kircheseins als besondere Akzentsetzungen, die eine typologische Einordnung der verschiedenen christlichen Gemeinschaften unter den konfessionskundlichen Typ „Freikirche“ ermöglichen.


Dieses eBook wird im PDF-Format geliefert und ist mit einem Wasserzeichen versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die PDF unterstützen:

  • tolino Reader
    Öffnen Sie das eBook nach der automatischen Synchronisation auf dem Reader oder übertragen Sie das eBook auf Ihr tolino Gerät mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions.

  • Sony Reader und andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie es mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions.

  • Tablets und Smartphones
    Installieren Sie die eBook.de READER App für Android und iOS oder verwenden Sie eine andere Lese-App für PDF-eBooks.

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen über "Jetzt lesen" im Browser, oder mit der kostenlosen Lesesoftware Adobe Digital Editions.

Die eBook-Datei wird beim Herunterladen mit einem nicht löschbaren Wasserzeichen individuell markiert, sodass die Ermittlung und rechtliche Verfolgung des ursprünglichen Käufers im Fall einer missbräuchlichen Nutzung der eBook-Datei möglich ist.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

Kundenbewertungen zu „Kirche und Gemeinde in freikirchlicher und römisch-katholis…

Noch keine Bewertungen vorhanden
Zur Rangliste der Rezensenten
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben

Unsere Leistungen auf einen Klick

Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** im Vergleich zum dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: