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Mit dem Leben am Ende

Stellungnahmen aus der kirchlichen Diskussion in Europa zur…
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Produktdetails
Titel: Mit dem Leben am Ende
Autor/en: Stefanie Schardien (Hg.)

EAN: 9783767571235
Format:  PDF
Stellungnahmen aus der kirchlichen Diskussion in Europa zur Sterbehilfe.
Dateigröße in MByte: 2.
Edition Ruprecht

April 2010 - pdf eBook - 338 Seiten

Herausgegeben und mit Einleitungen von Stefanie Schardien. Die Diskussion um Sterbehilfe bewegt Europa seit vielen Jahren. Immer wieder haben sich auch die Kirchen in den ethischen Diskurs eingeschaltet. In zahlreichen Stellungnahmen präsentieren sie - teils einzeln, teils mit anderen Kirchen gemeinsam - die christliche Perspektive auf das Lebensende und die sich daraus ergebenden ethischen Handlungsoptionen. Dabei kommt auch der jeweilige konfessionelle Hintergrund in der Urteilsbildung zum Tragen. Dieser Quellenband vereint eine Vielzahl aktueller Stellungnahmen aus verschiedenen Ländern. Kurze Einleitungen weisen auf den jeweiligen Entstehungskontext und die besonderen Merkmalen der Positionen hin. Mit Dokumenten der Kongregation für Glaubenslehre, der skandinavischen, französischen, niederländischen und Schweizer Bischofskonferenzen, der Griechisch-Orthodoxen Kirche, der Russisch-Orthodoxen Kirche, der EKD, der Evangelische Kirche A. und H. B. in Österreich, des Schweizer Evangelischen Kirchenbundes, der Nederlandse Hervormde Kerk, der Lambeth Conference, der Chrurch of England, der Siebenten-Tags-Adventisten, der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland, der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, der Heilsarmee sowie ökumenischen Stellungnahmen.
1;Inhaltsverzeichnis;6 2;Vorwort;16 3;Einleitung: Die Sterbehilfediskussion aus ethischer und ökumenischer Perspektive;18 3.1;Stefanie Schardien;18 3.2;1. Die Suche nach den richtigen Begriffen;19 3.3;2. Ringen um die Würde des Menschen und den Schutz seines Lebens;23 3.4;3. Kirche und Gesellschaft;24 3.5;4. Christliche Menschenbilder;27 3.6;5. Argumentative Strukturen;28 3.7;6. Zwischen Be- und Verurteilungen;30 3.8;7. Stellungnahmen in der Ökumene und ökumenische Stellungnahmen;32 4;Vatikan Kongregation für die Glaubenslehre;35 4.1;Einführung;35 4.2;Iura et Bona. Erklärung der Kongregation für die Glaubenslehre zur Euthanasie;37 4.2.1;1. Einleitung;37 4.2.2;2. Wert des menschlichen Lebens;38 4.2.3;3. Euthanasie;39 4.2.4;4. Die Bedeutung des Schmerzes für den Christen und die Verwendung schmerzstillender Mittel;40 4.2.5;5. Das richtige Maß in der Verwendung therapeutischer Mittel;41 4.2.6;6. Schluss;43 5;Nordische Bischofkonferenz;44 5.1;Einführung;44 5.2;Das Leben bewahren Hirtenbrief der nordischen Bischöfe über Pflege in der Endphase des Lebens;46 5.2.1;1. Der soziale Hintergrund I. Die demographische Entwicklung;46 5.2.2;II. Die veränderte Sicht des Todes in der Gesellschaft;47 5.2.3;III. Die veränderte Aufgabe des Gesundheitswesens;48 5.2.4;2. Das Zeugnis der Bibel;49 5.2.5;I. Das Alte Testament;49 5.2.6;II. Das Neue Testament;51 5.2.7;3. Die christliche Sicht des Gesundheitswesens und der Krankenpflege;52 5.2.8;I. Die Würde des Patienten;53 5.2.9;II. Die Berufung und Würde der im Gesundheitswesen Tätigen;53 5.2.10;III. Andere Beteiligte;54 5.2.11;4. Fragen im Zusammenhang mit Pflege in der Endphase des Lebens;54 5.2.12;I. Schmerzlinderung;55 5.2.13;II. Der Abbruch einer intensivmedizinischen Behandlung;56 5.2.14;III. Euthanasie;57 5.2.15;IV. Terminale Sedierung;58 5.2.16;V. Organ-, Gewebe- und Zellspende;59 5.2.17;5. Der Beitrag der Kirche zum Gesundheitswesen im Norden;60 5.2.18;I. Katholische Krankenpflege im Norden;60 5.2.19;II. Neue Initiativen;61 5.2.20;
6. Zusammenfassung;61 5.2.21;7. Empfehlungen und Vorschläge;62 6;Schweizer Bischofskonferenz;63 6.1;Einführung;63 6.2;Die Würde des sterbenden Menschen Pastoralschreiben der Schweizer Bischöfe zur Frage der Sterbehilfe und der Sterbebegleitung;65 6.2.1;1. Der Ernst des menschlichen Sterbens I. Das Leben und das Sterben;66 6.2.2;II. Die Religionen und der Sinn des Sterbens;67 6.2.3;III. Die drei Dimensionen des menschlichen Sterbens;67 6.2.4;IV. Versuche zur Bewältigung des Sterbens;68 6.2.5;2. Die christliche Würde des Sterbens I. Die Heiligkeit des Lebens in der Bibel;71 6.2.6;II. Das Sterben Jesu Christi für uns;72 6.2.7;III. Das Sterben der Christen;72 6.2.8;IV. Die christliche Hoffnung;73 6.2.9;3. Die Würde des sterbenden Menschen;75 6.2.10;I. Selbstbestimmung und Abhängigkeit des Menschen;75 6.2.11;II. Die Patientenverfügung;77 6.2.12;4. Die sogenannte Sterbehilfe: Grenzziehungen I. Begriffliche Abgrenzungen;77 6.2.13;II. Die passive Sterbehilfe: Behandlungsabbruch oder -verzicht;78 6.2.14;III. Die indirekte aktive Sterbehilfe: Symptom- oder Schmerzbehandlung mit lebensverkürzender Folge;80 6.2.15;IV. Die direkte aktive Sterbehilfe: Tötung (auf Verlangen);81 6.2.16;V. Die Beihilfe zum Suizid;83 6.2.17;5. Die Begleitung sterbender Menschen;85 6.2.18;I. Die umfassende Sterbebegleitung: Palliative Betreuung;85 6.2.19;II. Die menschliche Zuwendung;87 6.2.20;III. Die seelsorgerliche Begleitung Sterbender;88 6.2.21;6. Schlusswort;89 7;Französische Bischofskonferenz;91 7.1;Einführung;91 7.2;Respecter l'homme proche de sa mort par Conseil Permanent de la Conférence des évêques de France;93 7.2.1;L'usage proportionné des moyens thérapeutiques;93 7.2.2;Le soulagement de la douleur;94 7.2.3;L'accompagnement des grands malades;95 7.2.4;Les situations difficiles;96 7.2.5;Le grand age;97 7.2.6;La mort provoquée;98 7.2.7;Un chemin de fratenité;100 8;Niederländische Katholische Bischofskonferenz;101 8.1;Einführung;101 8.2;Care During Suffering and Dying;103 8.2.1;Introduction;
103 8.2.2;Care during suffering and dying;104 8.2.3;1. Palliative care and related concepts;105 8.2.4;2. Comparison of development in the Netherlands with those in other countries;106 8.2.5;3. Pain, suffering and death in a religious perspective;107 8.2.6;4. What the church says about social ethics;109 9;Heilige Synode der Kirche Griechenlands;110 9.1;Einführung;110 9.2;Basic positions on the ethics of Euthanasia;112 9.2.1;Introduction;112 9.2.2;I. Introduction;112 9.2.3;II. Life and death in the orthodox theology and tradition;113 9.2.4;III. The meaning of pain;114 9.2.5;IV. Medical treatment of pain;114 9.2.6;V. Consequences of modern medical technology;115 9.2.7;VI. The medical mission;115 9.2.8;VII. Social and psychological causes of euthanasia;115 9.2.9;VIII. Social consequences of euthanasia;116 9.2.10;IX. Legal remarks on life;117 9.2.11;X. The proposal of the Church;118 10;Russisch- Orthodoxe Kirche;122 10.1;Einführung;122 10.2;Die Grundlagen der Sozialdoktrin der Russisch- Orthodoxen Kirche1;124 10.2.1;12. Fragen der Bioethik;124 11;Evangelische Kirche in Deutschland;126 11.1;Einführung;126 11.2;Im Geist der Liebe mit dem Leben umgehen;128 11.2.1;2. Die christliche Sicht des Menschseins und des menschlichen Lebens;128 11.2.2;3.2 Lebensende3;130 12;Evangelisch Lutherische Kirche in Italien;134 12.1;Einführung;134 12.2;Synodalvorlage zum Thema Euthanasie und Beschluss;135 12.2.1;1. Allianz gegen die Angst;136 13;Protestantische Föderation in Frankreich;139 13.1;Einführung;139 13.2; Euthanasie et assistance aux mourants : éléments de réflexion;141 13.2.1;1. La mort enfin regardée, les soins palliatifs;141 13.2.2;2. L'euthanasie et la vie " digne";142 13.2.3;3. Le refus d'une maîtrise de la mort;143 13.2.4;4. L'écoute d'une détresse interminable;143 13.2.5;5. Pluralité éthique et commune législation;143 13.2.6;6. Nous retenons que;144 14;Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund;145 14.1;Einführung;145 14.2;Das Sterben leben. Entscheidungen am Lebensende aus ev
angelischer Perspektive;147 14.2.1;1. Einleitung I. Sterben zwischen Schicksal und Entscheidung;147 14.2.2;II. Sterben in der modernen Gesellschaft;148 14.2.3;2. Sterbebegleitung, Sterbehilfe und Suizidbeihilfe;149 14.2.4;I. Geltungsbereich;149 14.2.5;II. Tätigkeitsfelder;150 14.2.6;III. Rechtliche und standesethische Regelungen;151 14.2.7;3. Ethische Fragestellungen;153 14.2.8;I. Komplexe Entscheidungssituationen;154 14.2.9;II. Normative Konflikte;155 14.2.10;4. Bausteine für die theologisch- ethische Orientierung und Urteilsfindung I. Leben als Gabe;158 14.2.11;II. Leben zwischen Angewiesensein und Freiheit;159 14.2.12;III. Leben in der Krise: Leiden in der Gesellschaft;159 14.2.13;IV. Leben werten?;160 14.2.14;5. Sterbehilfe in Medizin und Gesellschaft I. Take care;161 14.2.15;II. Begleitende Seel-Sorge;162 14.2.16;6. Offene Fragen;164 14.2.17;I. Die Grenzen des Rechts;164 14.2.18;II. Medizinische Entscheidungen am Lebensende;166 14.2.19;III. Verrechtlichung der Suizidbeihilfe und gesellschaftliche Konsequenzen;169 15;Protestantische Kirche in den Niederlanden;172 15.1;Einführung;172 15.2;Medizinische Entscheidungen im Umfeld des Lebensendes Seelsorgliche und moralische Erwägungen Handreichung für die Seelsorge;174 15.2.1;Ein Wort zuvor;174 15.2.2;Kapitel 1 Einleitung;175 15.2.3;Kapitel 2 Begriffsklärung 2.1 Einleitung;176 15.2.4;2.2 Behandeln oder nicht?;177 15.2.5;2.3 Palliative Behandlungen;178 15.2.6;2.4 Aktive Sterbehilfe;179 15.2.7;Kapitel 3 Allgemeine Erwägungen 3.1 Einleitung;181 15.2.8;3.2 Die Entscheidungsmöglichkeiten;182 15.2.9;3.3 Wer entscheidet?;184 15.2.10;3.4 Wie kommen wir zu einem guten Entschluss?;186 15.2.11;1. Sachfragen:;187 15.2.12;Kapitel 4 Beispiele aus der Praxis;188 15.2.13;Kapitel 5 Moralische Überlegungen aus christlicher Sicht 5.1 Einleitung;190 15.2.14;5.2 Liebe in drei Gestalten;191 15.2.15;5.3 Behandeln oder nicht?;194 15.2.16;5.4 Palliative Versorgung;198 15.2.17;5.5 Kann terminale Sedierung eine Bitte um aktive Sterbehilfe verm
eiden?;200 15.2.18;Kapitel 6 Seelsorgliche Überlegungen 6.1. Einleitung;202 15.2.19;6.2 Ausgangspunkte;202 15.2.20;6.3 Beachtenswerte Punkte für den Pastor;204 15.2.21;6.4 Zurück zu den Beispielen;206 15.2.22;6.5 Weitere Überlegungen;210 16;Evangelische Kirche A. und H. B. in Österreich;213 16.1;Einführung;213 16.2;Stellungnahme der Evangelischen Kirche in Österreich zum Thema Sterbehilfe;215 16.2.1;I. Ausgangslage;215 16.2.2;1. Schulmedizinischer Kontext;215 16.2.3;2. Historischer Kontext;215 16.2.4;3. Neue gesellschaftliche Initiativen;216 16.3;II.;216 16.3.1;Sterbebegleitung;216 16.3.2;1. Sterbebegleitung allgemein;216 16.3.3;2. Sterbehilfe allgemein;217 16.3.4;3. Sterbehilfe konkret;220 16.3.5;III. Zusammenfassung;223 17;Kirche von England;225 17.1;Einführung;225 17.2;Assisted Suicide and Voluntary Euthanasia A Briefing Paper from the Mission and Public Affairs Council;227 17.2.1;Introduction;227 17.2.2;Background;227 17.2.3;Terminology;228 17.2.4;Moral principles at stake;229 17.2.5;" The slippery slope;232 17.2.6;Palliative care and the hospice movement;233 17.2.7;Legislation on voluntary euthanasia and assisted suicide in other countries;234 17.2.8;UK attitudes to assisted suicide and voluntary euthanasia;236 17.2.9;Conclusion;236 18;Anglikanische Gemeinschaft Lambeth Konferenz;238 18.1;Einführung;238 18.2;The 1998 Lambeth Conference Resolution on Euthanasia;239 19;Gemeinschaft der Siebenten- Tags- Adventisten;240 19.1;Einführung;240 19.2;Konsenserklärung über die Betreuung Sterbender;242 20;Evangelisch- Methodistische Kirche;246 20.1;Einführung;246 20.2;Soziale Grundsätze;248 20.2.1;Art. 161. Die menschliche Lebensgemeinschaft Vorbemerkungen;248 20.2.2;13. Menschenwürdiges Sterben und Sterbebegleitung;248 20.2.3;14. Suizid;249 21;Selbstständig Evangelisch- Lutherische Kirche;250 21.1;Einführung;250 21.2;Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen Zum Umgang mit Sterben und Tod heute;252 21.2.1;Vorwort;252 21.2.2;A Sterben und Tod aus biblischer Sicht;2
53 21.2.3;1. Der Tod als unnatürliches Lebensende;254 21.2.4;2. Leben mit dem Tod;255 21.2.5;3. Folgerungen für den Umgang mit dem Tod;256 21.2.6;4. Literaturempfehlungen:;257 21.2.7;B Sterben und der Tod in der Gegenwart 1. Einleitung;257 21.2.8;2. Sterben und Tod vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen;258 21.2.9;3. Sterben und Tod in der säkularen Gemeinschaft;259 21.2.10;4. Sterben und Tod angesichts der modernen Medizin;260 21.2.11;5. Sterben und Tod im Kontext eines einseitigen Nützlichkeitsdenkens;262 21.2.12;6. Sterben und Tod unter dem Vorzeichen der aktiven Sterbehilfe;262 21.2.13;7. Perspektiven von Sterben und Tod in einer überalternden Gesellschaft;263 21.2.14;8. Fazit;264 21.2.15;9. Literaturempfehlungen;265 21.2.16;C Medizin am Ende des Lebens 1. Woran wir sterben;265 21.2.17;2. Sterben unter unerträglichem Leid;266 21.2.18;Probleme der Palliativmedizin;266 21.2.19;3. Leben im Ungleichgewicht Unsere Organfunktionen Schwebezustände;267 21.2.20;4. Intensivmedizinisches Eingreifen im akuten Notfall Handlungsprinzipien Das Problem der Prognose;267 21.2.21;5. Grenze der Intensivmedizin bei Todkranken;269 21.2.22;6. Die Intervention bei Patienten in Langzeitpflege und Demenzkranken;270 21.2.23;7. Palliative Intervention;272 21.2.24;8. Planungshilfe;272 21.2.25;D Wann ist Sterbehilfe erlaubt? I. Einleitung;273 21.2.26;II. Was ist Sterbehilfe?;273 21.2.27;III. Fallbeispiele;275 21.3;E Patientenrechte Patientenverfügung;280 21.3.1;Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung I. Problemstellung;280 21.3.2;II. Die Bedeutung der Willensfähigkeit des Patienten;280 21.3.3;III. Rechtliche Möglichkeiten;285 21.3.4;IV. Zusammenfassung und praktische Hinweise;291 21.3.5;V. Informationsmaterial und Musterformulare;294 21.3.6;F Palliativversorgung und Hospizarbeit I. Einführung;294 21.3.7;II. Palliativversorgung;295 21.3.8;III. Hospizarbeit;295 21.3.9;IV. Einstellung der Hospizbewegung zu weiteren Strategien zur Bewältigung der letzten Lebensphase;297 21.3.10;V
. Die schwierige Frage künstlicher Ernährung;299 21.3.11;VI. Zugang zu Hospizdiensten;300 21.3.12;G Häusliche Sterbebegleitung I. Sachdarstellung;301 21.3.13;II. Sterbebegleitung zu Hause;302 21.3.14;III. Vorsorgemassnahmen;304 22;Ökumenischer Rat der Kirchen in Österreich;308 22.1;Einführung;308 22.2;Erklärung des ÖRKÖ zum menschenwürdigen Sterben;310 23;Konferenz Europäischer Kirchen;313 23.1;Einführung;313 23.2;Contribution for the Euthanasia debate at the Council of Europe;315 24;Kirche von England / Römisch- Katholische Kirche von England und Wales;317 24.1;Einführung;317 24.2;Joint Submission from the Church of England House of Bishops and the Roman Catholic Bishops Conference of England and Wales;319 24.2.1;Foundations;319 24.2.2;Two arguments for legalising euthanasia;320 24.2.3;The limits of autonomy;320 24.2.4;Protection of the vulnerable;321 24.2.5;Palliative care and burdensome treatment;322 24.2.6;Conclusion;323 25;Literaturverzeichnis;324 26;Register;331 26.1;Bibelstellenregister;331 26.2;Sachregister;334


Dr. Stefanie Schardien ist Juniorprofessorin für Systematische Theologie an der Universität Hildesheim

Medizinische Entscheidungen im Umfeld des Lebensendes (S. 173-174)

Seelsorgliche und moralische Erwägungen

Handreichung für die Seelsorge

Ein Wort zuvor


Diese Handreichung ist für diejenigen gedacht, die mit der Begleitung von Menschen zu tun haben, deren Sterben in absehbarer Zeit erwartet wird und bei denen medizinische Entscheidungen getroffen werden müssen. Das Dokument ist für alle gedacht, die mit Seelsorge zu tun haben: sowohl für den Pfarrer und den Seelsorger der aus der Gemeinde heraus arbeitet als auch für den Anstaltsseelsorger, der hauptsächlich in der Betreuungseinrichtung arbeitet.

Die vorliegende Notiz ist das Ergebnis eines Beratungsprozesses einer kleinen Kommission der Arbeitsgruppe Seelsorge im Gesundheitswesen, PGZ. Die Mitglieder dieser Studiengruppe stehen gemeinsam für dieses Ergebnis. Natürlich würde der eine oder die andere vielleicht einen etwas anderen Akzent legen: die Mitglieder kommen aus der Breite der Protestantischen Kirche in den Niederlanden. Da ergibt es sich von selbst, dass es bezüglich des Themas dieser Stellungnahme außer Übereinstimmung in Nuancen auch Unterschiede gab. Die behandelte Problematik bringt das auch mit sich: Am Ende des Lebens ist längst nicht die Rede von einer einzigen richtigen Entscheidungsmöglichkeit. Der Leser findet daher vielmehr eine Anzahl von Anhaltspunkten, die hilfreich sein können, um diese Art von Entscheidungen sorgfältig treffen zu können, und beachtenswerte Punkte für eine sorgfältige seelsorgliche Verbundenheit mit den Menschen, die entscheiden müssen.

Eine der Arten von medizinischen Entscheidungen im Umfeld des Lebensendes ist die aktive Sterbehilfe und der assistierte Suizid. Dazu sind in der Vergangenheit bereits Handreichungen erschienen. Dies
er Bericht will hierzu lediglich eine Ergänzung sein und wiederholt die Erörterung nicht. Ein anderes Dokument, einen Bericht über das ‚Sterbenlassen’, möchte dieser Bericht allerdings ersetzen.

Wir haben darüber nachgedacht, die Bezeichnung „er“ und „sie“ in diesem Dokument abwechselnd zu gebrauchen. Angesichts der großen und noch immer steigenden Zahl von Frauen, die in der Seelsorge tätig sind, wäre das sowieso angebracht. Aus stilistischen Gründen haben wir uns trotzdem für ein einheitliches „er“ entschieden. Aus demselben Grund wird auch immer die Bezeichnung „Pastor“ gebraucht, wo auch Pfarrer oder Anstaltsseelsorger gelesen werden kann.

Der Text wurde durch eine Studiengruppe zusammengestellt, die von der Arbeitsgruppe Seelsorge im Gesundheitswesen (PGZ) ernannt worden ist: Dr. Theo Boer (Endredaktion), Dr.med. Aart Hoogerwerf, Wim Golsteijn (Arzt), Prof. Dr. Jaap Rebel und Ploni Robbers-van Berkel.

Die Arbeitsgruppe ist für Reaktionen dankbar. Sie können diese an Frau P. Robbers- van Berkel richten.

Utrecht, Oktober 2006

Kapitel 1 Einleitung

Über das Sterben nachzudenken ist für die meisten Menschen keine alltägliche Beschäftigung. Oft wird es vor sich her geschoben als etwas für später, sollte man alt werden. Leider ist die Wirklichkeit manchmal anders. Und auch wer alt werden sollte, wird während seines Lebens schon einmal darüber nachdenken. Schließlich hat jeder mit dem Sterben von Eltern, Familienangehörigen und Nächsten um sich herum zu tun.

Jährlich sterben in den Niederlanden etwa 140.000 Menschen. Ungefähr ein Drittel von ihnen stirbt, ohne dass ein Arzt dabei war oder hinzugezogen wurde: Durch einen Herzanfall, eine (Gehirn-)Blutung oder durch einen Unfall, d
urch Mord oder Selbsttötung. Der Arzt kann in diesen Fällen nichts tun außer den Tod festzustellen. Aber in gut 100.000 Fällen hat ein Arzt doch auf die eine oder andere Art mit dem Sterbebett zu tun. Meist geht es um Sterbebegleitung, die zur normalen Arbeit eines Hausarztes, Pflegeheim-Arztes oder Spezialisten gehört. In fast der Hälfte der terminalen Situationen (Situationen in denen jemand in absehbarer Zeit sterben wird) können Fragen aufkommen wie: Müssen wir die Behandlung fortsetzen oder sogar noch stärkere Mittel gebrauchen? Oder ist es besser, die Behandlung zu beenden? Wie weit wollen wir in der Bekämpfung von Symptomen gehen? Und wie denken wir über aktive Sterbehilfe?

Dass manchmal schwierige Entscheidungen getroffen werden müssen, ist vor allem eine Folge davon, dass immer neue Mittel und Techniken in der Heilkunde verfügbar werden. Zu denken ist an Mittel, um das Leben (künstlich) aufrecht zu erhalten, wie Wiederbelebung, Beatmung und Sondenernährung. Zu denken ist auch an Behandlungen, die zwar wirksam sind, aber manchmal ernsthafte Nebenwirkungen haben oder sehr langwierig sind, wie Chemotherapie bei Krebs.


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