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Männermacht und Männerleid

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Produktdetails
Titel: Männermacht und Männerleid
Autor/en: Martin Fischer

EAN: 9783767571228
Format:  PDF
Kritische theologische Männerforschung im Kontext genderperspektivierter Theologie als Beitrag zu einer Gleichstellung der Geschlechter.
Dateigröße in MByte: 2.
Edition Ruprecht

Januar 2008 - pdf eBook - 315 Seiten

Eine kritisch verstandene theologische Männerforschung muss zum einen die Analyse und Kritik bestehender Machtstrukturen und Privilegien von Männern hinsichtlich deren theologischer Relevanz und Begründung in den Blick nehmen und zum anderen - als Männerforschung - die Auswirkungen jener traditionellen Vorordnung von Männern für Männer (das »Unprivilegierte« im Leben von Männern) untersuchen. Dabei wird deutlich, dass die christlich-dogmatische Legitimation dieser Strukturen, insbesondere durch das ontologisch begründete Eigenschaftsdenken entlang eines behaupteten Geschlechterduals, erheblich lebensbehinderndes, ja lebensfeindliches Potenzial in sich birgt - für Frauen wie für Männer.

This study critically analyzes the ambiguous consequences of traditional Christian teaching for males in regard to the tension between male privileges and male victimization as two sides of the same problematic coin.




1;Inhaltsverzeichnis;8 2;Vorwort;10 3;1 Hinführung;12 4;2 Alles Gender oder was? Von der Frauenbewegung zu den Gender Studies;21 4.1;2.1 Vorbemerkung;21 4.2;2.2 Geschichtliches;22 4.2.1;2.2.1 Exkurs: Zum Problem des Matriarchats und einer hierarchischen Geschlechterordnung;37 4.3;2.3 Zur Ausdifferenzierung der Frauenforschung;45 4.4;2.4 Männerforschung;54 4.4.1;2.4.1 Geschichtliches;54 4.4.2;2.4.2 Begriffliche Erläuterungen;57 4.4.3;2.4.3 Theoretische Überlegungen;59 4.5;2.5 Gender Studies;66 4.6;2.6 Theologische Genderforschung;68 5;3 Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie. Systematisch-theologische Überlegungen zur Machtfrage aus der Perspektive kritischer Männer-forschung;75 5.1;3.1 Vorbemerkung;75 5.2;3.2 Eine verhängnisvolle Affäre;78 5.2.1;3.2.1 Alternativen aus feministischer Perspektive;84 5.2.2;3.2.2 Kritische Würdigung;86 5.3;3.3 Zu Karl Barths theologischer Anthropologie;89 5.3.1;3.3.1 Analogia Relationis in Genderperspektive;98 5.4;3.4 Trinitätslehre und hierarchische Ordnung;101 5.4.1;3.4.1 Zur Trinitätslehre bei Karl Barth;101 5.4.2;3.4.2 Exkurs: Grundfragen der Trinitätslehre;105 5.4.3;3.4.3 Trinitätslehre aus Genderperspektive;122 5.4.4;3.4.4 Kephaletheologie und das Verhältnis von Mann und Frau;128 5.4.5;3.4.5 Reflexion;135 5.4.6;3.4.6 Trinitätstheologie enthierarchisiert I;137 5.4.7;3.4.7 Exkurs: Vatererfahrung und Erfahrung als Vater;140 5.4.8;3.4.8 Trinitätstheologie enthierarchisiert II;167 6;4 Männliche Viktimisierung. Genderperspektivierte (systematisch-) theologische Überlegungen zum Unprivilegierten im Leben von Männern;180 6.1;4.1 Hinführung;180 6.2;4.2 Liebesgebot oder Hingabeimperativ? Eine Spurensuche;186 6.2.1;4.2.1 Vorbemerkung;186 6.2.2;4.2.2 Zur Haustafel im Epheserbrief;186 6.2.3;4.2.3 Eph 5,25;189 6.2.4;4.2.4 Exkurs: Zur Konstruktion von Männlichkeit in der Hellenistischen Welt und im Neuen Testament;194 6.2.5;4.2.5 Resümee;217 6.3;4.3 Genderperspektivierte sy
stematisch-theologische Überlegungen;219 6.3.1;4.3.1 Zur Kritik der Haustafel Eph 5,21-33;219 6.3.2;4.3.2 Hingabe als Christenpflicht? Männliche Viktimisierung im weiteren Sinn;225 6.3.3;4.3.3 Zum Begriff des Opfers;232 6.3.4;4.3.4 Zur Frage des stellvertretenden Todes;236 6.3.5;4.3.5 Anmerkungen zur (Opfer-)Kritik feministischer Theologie aus Genderperspektive I;243 6.3.6;4.3.6 Exkurs: Gewalterfahrung von Männern. Zum Problem männlicher Viktimisierung im engeren Sinn;245 6.3.7;4.3.7 Anmerkungen zur (Opfer-)Kritik feministischer Theologie aus Genderperspektive II;266 6.3.8;4.3.8 Zum Mann-Sein Jesu;272 6.4;4.4 Resümee und Beschluss;277 7;Literaturverzeichnis;280 8;Namensregister;312 9;Sachregister;314


Dr. Martin Fischer ist Professor an der Kirchlichen Päadagogischen Hochschule Wien. Er wurde mit dieser Arbeit 2008 an der Universität Wien promoviert.

3 „Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“ Systematisch-theologische Überlegungen zur Machtfrage aus der Perspektive kritischer Männerforschung (S. 74-75)

3.1 Vorbemerkung

Nach diesen grundlegenden Erwägungen zu Gender Studies, deren Definition und der Verortung kritischer Männerforschung wollen wir nun einen Schritt weiter gehen und die Frage nach der Geschlechtlichkeit von Männern zunächst im Kontext der biblischen Überlieferung stellen und von da aus der Frage des Geschlechterverhältnisses nachgehen. Dabei sind wir jedoch bald mit einem Spezifikum konfrontiert, da „besonders in der deutschen systematischen Theologie das feministisch nur neu gestellte Problem der Geschlechterdifferenz meist bestenfalls als ethisches Problem, nicht aber als dogmatisches Material- oder gar Grundlagenproblem ernst genommen“ worden ist. Dieser Befund dürfte wohl zum einen damit zusammenhängen, dass die Frage, wie mit der Wirkungsgeschichte traditioneller theologischer Anthropologie hinsichtlich des Geschlechterverhältnisses umzugehen sei, als die dringlichere erachtet worden ist. Zum anderen scheint dies auf eine grundlegende Frage bezüglich des Umgangs und der Interpretation biblischer Texte zu verweisen. Denn wir kommen nicht umhin einzugestehen, dass manche Texte (etwa Gen 3,16) bestimmte Dinge auf eine ziemlich eindeutige Art erzählen – oder etwa nicht?

Die Frage, die sich in unserem Kontext stellt, ist im Grunde freilich keine neue, sondern die in Variationen wiederkehrende Problemstellung vom ‚richtigen’ oder ‚adäquaten’ und ‚angemessenen’ Umgang mit den biblischen Texten, wie diese zu verstehen seien und welche Relevanz ihnen heute – für uns oder von uns (je nachd
em) – zukommt. Die Fülle der Ansätze, wie ‚richtiges’ und ‚angemessenes’ Verstehen realisiert werden kann, ist beträchtlich. Darum hat Manfred Oeming in seinem Lehrbuch zur Biblischen Hermeneutik vier methodische Hauptgruppen vorgestellt: a) An den Autoren und ihren Welten orientierte Methoden; b) An den Texten und ihren Welten orientierte Methoden; c) An den Lesern und ihren Welten orientierte Methoden; d) An der Sache und ihrer Welt orientierte Methoden. Diese vier Gruppen bringt er in das „hermeneutische Viereck“ ein, das er aufgrund der inhärenten Dynamik, welche durch die Bewegung von einem Pol zum anderen ein jeweils sich vertiefendes Verständnis hervorruft, zur „hermeneutischen Spirale“ weiterentwickelt. Wichtig ist, „daß es zwischen Autor und Rezipienten keine direkte Verbindung geben kann: Verstehen ist immer nur mittelbar über das Medium Sprache möglich.“ Das bedeutet, dass es keinen unmittelbaren Zugang zu dem gibt, was ein Autor mit einem Text auszudrücken versuchte.

Was bedeutet dies nun für unser Thema? Es geht nicht darum zu zeigen, welche Methode die ‚richtige’ für ein Verstehen der biblischen Texte ist – sofern das überhaupt möglich wäre –, sondern es geht vielmehr einerseits um eine differenzierte Fragestellung im Lichte der oben genannten Methodengruppen und andrerseits darum, Rechenschaft darüber abzulegen, welches Frageinteresse uns leitet. Das heißt, wenn wir uns im Folgenden exemplarisch den Berichten aus Gen 2-3 zuwenden, soll versucht werden, ausgehend von dem Text Phyllis Tribles, dem hermeneutischen Viereck Rechnung zu tragen und unser Frageinteresse offen zu legen: Gemessen an der Wirkungsgeschichte der traditionellen Exegese ist dieser Text heute nicht gerade unproblematisch. Eine Über- beziehungsweise Unterordnung allein aufgrund des Geschlechtes sch
eint ein gewisses Konfliktpotential gegenüber dem Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in sich zu tragen und dürfte auch hinsichtlich heutiger Konzepte von Gender Mainstreaming, Frauen-Empowerment oder des Anspruchs partnerschaftlich orientierter Männer nicht komplikationslos sein.

Wie kann nun – aus dieser Perspektive betrachtet – die Relevanz jener Texte für uns heute erschlossen werden? Denn auch der Behauptung Westermanns, „daß wir in unserer gegenwärtigen Kulturepoche im wesentlichen mit dem übereinstimmen, was Gn 2 zu dem Verhältnis von Mann und Frau sagt“, würde man gerne zustimmen, wäre neben der durchaus egalitären Charakterisierung dieses Verhältnisses nicht auch bei ihm die Verwechslung von Mensch und Mann Bestandteil des Interpretationsrahmens seiner Kulturepoche, sodass die „personale Gemeinschaft von Mann und Frau in umfassendem Sinn“ noch nicht in der Bedeutung verstanden werden kann, die ihr meines Erachtens zu Beginn des 21. Jahrhunderts zukommen könnte.


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