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Spätantike Arztinschriften als Spiegel des Einflusses des Christentums auf die Medizin

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Produktdetails
Titel: Spätantike Arztinschriften als Spiegel des Einflusses des Christentums auf die Medizin
Autor/en: Christian Flügel

EAN: 9783897442580
Format:  PDF

Dateigröße in MByte: 2.
Edition Ruprecht

September 2016 - pdf eBook - 409 Seiten

In der Antike greifen medizinische und religiöse Konzepte eng ineinander. Untersucht werden hier 31 Inschriften spätantiker Ärzte des 3. bis 6. Jahrhunderts, die in ihrer Person den neuen christlichen Glauben und die Medizin verbinden. Das quasi sakrale Zeugnis ihrer Grab- und anderen Inschriften weist über Alltagsaspekte hinaus auf das zugrunde liegende Berufsverständnis. Obwohl die vorchristliche hippokratische Medizin (in der von Galen modifizierten Ausprägung) Bestand bis in die Neuzeit hat, lassen sich Einflüsse des Christentums auf zentrale Bereiche der Medizin feststellen.
1;Vorwort;8 2;Inhaltsverzeichnis;10 3;Einleitung;16 3.1;Einführung in das Thema:;16 3.2;1. Ausgangssituation: vorchristliche heilreligiöse Konzepte;16 3.3;2. Heil und Heilung im Urchristentum;20 3.4;3. Das Christus-medicus-Motiv;31 3.5;Unterschiedliche zeitliche und geografische Entwicklungsstränge;42 3.6;Methodik und Problematik;46 3.7;Quellenlage und Forschungsstand;50 3.8;Zentrale Fragestellung;52 3.9;Gliederung;53 3.10;1. Zeitliche Gliederung:;54 3.11;2. Örtliche Gliederung:;57 3.12;Formalia;61 3.13;Quellenangabe Einleitung;62 4;Kirchliche Sexualmoral und Arztberuf;64 4.1;Das Beispiel der christlichen Ärztin Scantia Redempta;64 4.2;Zeitliche und örtliche Einordnung der Fundstelle;89 4.3;Quellenangabe Kapitel 1 Sexualmoral;100 5;Kirchliches Frauenbild und Ärztinnenberuf;102 5.1;Das Beispiel der Diakonissen und der Ärztin Amazone;102 5.2;Zeitliche und örtliche Einordnung der Fundstelle;111 5.3;Quellenangabe Kapitel 2 Frauenbild;122 6;Das Gebot der Nächstenliebe und der Arztberuf;124 6.1;Das Beispiel des Leviten Dionysius;124 6.2;Zeitliche und örtliche Einordnung der Fundstelle;136 6.3;Quellenangabe Kapitel 3 Nächstenliebe;155 7;Die kirchlichen Ämter und der Arztberuf;156 7.1;Auswirkungen der Institutionalisierung und Hierarchisierung am Beispiel der Diakone;156 7.2;Quellenangabe Kapitel 4 Institutionalisierung;182 8;Seelsorge und Arztberuf;184 8.1;Die Herausbildung einer Seelenmedizin am Beispiel der Geistlichen-Ärzte;184 8.2;Quellenangabe Kapitel 5 Seelenmedizin;209 9;Religiöse Überzeugungen und Ärzteschulen;210 9.1;Die Präferenz einzelner Medizinschulen christlicher Ärzte;210 9.2;Quellenangabe Kapitel 6 Ärzteschulen;236 10;Christlicher Lebensschutz und Schwanger-schafts-, Geburts- und Kindermedizin;238 10.1;Prä- und postnatale Medizin am Beispiel der ärztlichen Hebamme Stephanis;238 10.2;Quellenangabe Kapitel 7 Perinatale Medizin;265 11;Auferstehungsglauben und Iatrotheologie;266 11.1;Auswirkungen christlicher Passions- und Jenseinsvorstellungen auf die Medizin;
266 11.2;Quellenangabe Kapitel 8 Iatrotheologie;306 12;Zusammenfassung und Diskussion;308 12.1;Vorgehensweise und Resümee;308 12.2;Zusammenfassung der einzelnen Kapitel;317 12.3;1. Kirchliche Sexualmoral und Arztberuf;317 12.4;2. Kirchliches Frauenbild und Ärztinnenberuf;319 12.5;3. Gebot der Nächstenliebe und Arztberuf;321 12.6;4. Die kirchlichen Ämter und der Arztberuf;323 12.7;5. Seelsorge und Arztberuf;325 12.8;6. Religiöse Überzeugungen und Ärzteschulen;326 12.9;7. Christlicher Lebensschutz und Schwangerschafts-, Geburts- und Kindermedizin;329 12.10;8. Auferstehungsglaube und Iatrotheologie;331 12.11;Zeitliche und örtliche Einordnung der Funde;333 12.12;1. Zeitliche Analyse der Inschriften;333 12.13;2. Örtliche Analyse der Inschriften;344 12.14;Bewertung der Befunde;364 12.15;Schlussbetrachtungen;369 12.16;Quellenangabe Zusammenfassung und Diskussion;370 13;Literaturverzeichnis;371 13.1;Quellen;371 13.2;Sekundärliteratur;375 13.3;Abkürzungsverzeichnis;387 13.4;Alphabetisches Verzeichnis der untersuchten Inschriften;391 14;Personenregister;394


Dr. Christian Flügel, geb. 1969, ist Weiterbildungsassistent zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. 2005 medizinhistorische Promotion an der Ruhr-Universität Bochum.


Religiöse Überzeugungen und Ärzteschulen (S. 209-210)

Die Präferenz einzelner Medizinschulen christlicher Ärzte


Angesichts der Tatsache, dass es in der römisch-hellenistischen Antike mehrere unterschiedliche Ärzteschulen gibt, die jeweils auf einem anderen Welt- und Menschenbild beruhen, ist die Fragestellung interessant, inwiefern das Christentum mit seiner spezifischen anthropologischen und soteriologischen Konzeption in diese Pluralität hineinwirkt. Im Hinblick auf die bewusste Abgrenzung des Christentums und insbesondere des Christus-medicus- Motivs vom asklepischen Heilkult liegt die Vermutung nahe, dass das Christentum den „wissenschaftlich-rationalen“ Schulen positiver gegenüber steht als der Medizin der Asklepieia. Dörnemann nimmt eine wohlwollende Haltung der Kirchenväter zugunsten der hippokratischen Medizin wahr: „Einflüsse der dogmatisch/ logischen Schule und der Methodiker sind zu spüren.“ Insgesamt urteilt er: „Es dürfte allerdings schwer sein, eine bestimmte Schule festzustellen“.

Eine pragmatische Vereinbarkeit der christlichen Lehre und der hippokratischen Medizin wird in der vorliegenden Arbeit bereits mehrfach festgestellt. Nutton vertritt z.B. die These, dass beide Systeme einander ergänzen, etwa in dem Sinne, dass das körperlich- leibliche Konzept der hellenistischen Medizin um die christliche Nächstenliebe ergänzt wird – oder andersherum formuliert, dass sich die christliche Ethik der hellenistischen Medizin als Werkzeug bedient: „the Hippocratic physician was easily turned to a model of Christian medical charity. … The medicine of Galen and the medicine of Christianity were largely complementary.”

Dörnemann ergänzt einen weiteren Grund, weshalb insbesondere die Theologen der
alexandrinischen Schule der Medizin insgesamt positiv gegenüberstehen: „Die Medizin zählte in den Zeiten der Kirchenväter zu den anerkannten Wissenschaften, auch wenn sie nicht unbedingt zu den ‚artes liberales’ gerechnet wurde.“ Diese Anerkennung als vernünftige und rational verantwortbare Wissenschaft erstreben die alexandrinischen Kirchenväter eben auch für die christliche Theologie. Brox beschreibt das Vorgehen der alexandrinischen Schule wie folgt: „Christliche Theologie hat sich hier in philosophisch-wissenschaftlichen Denkformen artikuliert, um den Wissenschafts-Kriterien der Epoche zu genügen und für den Gebildeten diskutabel und annehmbar zu sein.“ Schulze vermerkt ergänzend über die Beziehung der Medizin zu den „Artes liberales“, jenen Wissenschafts- und Kunstdisziplinen also, die in der Antike umfassende Allgemeinbildung ausmachen: „Zwar ist sie letztlich in der Tat nicht in den verbindlichen Kanon der Artes liberales aufgenommen worden, aber kein anderes Fach darf eine größere Nähe zu diesem Kanon beanspruchen als eben die Medizin .“

Auf nichttheologischem Gebiet existiert ebenfalls eine alexandrinische Schule: „Auch die medizinische Schule der Empiriker, die sich am Ende des dritten vorchristlichen Jahrhunderts formierte, hatte ihren Hauptsitz in Alexandria. Die Ärzte dieser außerordentlich theoriefeindlichen Schule lehnten sich eng an die Philosophie der Skeptiker an und wiesen ätiologische Forschungen als medizinphilosophische Spekulation ebenso zurück wie medizinwissenschaftliche Experimente.“, charakterisiert Eckart diese Ärztegruppe .


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