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Kirche und Friedenspolitik nach dem 11. September 2001

Protestantische Stellungnahmen und Diskurse im diachronen u…
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Produktdetails
Titel: Kirche und Friedenspolitik nach dem 11. September 2001
Autor/en: Bernd Kirchschlager

EAN: 9783767570948
Format:  PDF
Protestantische Stellungnahmen und Diskurse im diachronen und ökumenischen Vergleich.
Dateigröße in MByte: 2.
Edition Ruprecht

Oktober 2007 - pdf eBook - 304 Seiten

Die geopolitischen Veränderungen nach dem Ende des Kalten Krieges und durch den auf die Terroranschläge des 11. September 2001 folgenden ¿war on terror¿ bedeuteten auch für die Friedensethik der Kirchen eine Zäsur, denn die zu Zeiten der atomaren Abschreckung entwickelten Positionen erwiesen sich als revisionsbedürftig. Dieses Buch will die Veränderung in den Äußerungen der protestantischen Kirchen nachzeichnen und erklären. Dazu werden nach grundlegenden Abschnitten zum Verhältnis von Kirche und Politik Informationen zum theologischen Verständnis vom Frieden gegeben. Anschließend werden protestantische Stellungnahmen und Diskurse nach 2001 in breiter Rezeption nachvollzogen und einem diachronen und ökumenischen Vergleich unterzogen. Einleitung Das Verhältnis zwischen Kirche und Politik Kirchliche Äußerungen zu politischen Fragen Die Kirche und der Frieden Weltkriege, Nachkriegszeit und ¿Kalter Krieg¿ Nach der deutschen Wiedervereinigung Die Anschläge des 11. September 2001 Der Krieg in Afghanistan Die Irak-Krise Der Irak-Krieg Resümee Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Register
1;Inhaltsverzeichnis;6 2;Vorwort;10 3;0 Einleitung;12 3.1;0.1 Eingrenzung des Themas;13 3.2;0.2 Leitfragen;14 3.3;0.3 Stand der Forschung;15 3.4;0.4 Beitrag dieser Arbeit zur Forschung;20 3.5;0.5 Arbeitsschritte;21 3.6;0.6 Methodik;23 4;1 Das Verhältnis zwischen Kirche und Politik;24 4.1;1.1 Zum Begriff Politik;24 4.2;1.2 Geschichtliche Erfahrungen der Kirche mit der Politik;25 4.2.1;1.2.1 Altes Testament;26 4.2.2;1.2.2 Neues Testament;29 4.2.3;1.2.3 Frühes Christentum und Mittelalter;33 4.2.4;1.2.4 Luthers Zwei-Reiche-Lehre;34 4.2.5;1.2.5 Kritik an der Zwei-Reiche-Lehre Luthers;37 4.2.6;1.2.6 Der moderne Staat;38 4.3;1.3 Das Wächteramt der Kirche;41 4.4;1.4 Ursachen der Spannungen im Verhältnis Kirche/Politik;43 4.5;1.5 Überschneidung und Abgrenzung der Bereiche;44 5;2 Kirchliche Äußerungen zu politischen Fragen;46 5.1;2.1 Der Begriff kirchliche Äußerung;46 5.2;2.2 Legitimation der politischen Äußerungen der Kirche;46 5.2.1;2.2.1 Aus der Sicht des Staates;47 5.2.2;2.2.2 Aus der Sicht der Kirche;47 5.3;2.3 Der Öffentlichkeitsauftrag der Kirche;48 5.3.1;2.3.1 Geschichte des Begriffs;48 5.3.2;2.3.2 Kritik am Öffentlichkeitsanspruch der Kirche;50 5.4;2.4 Absender und Empfänger kirchlicher Äußerungen;52 5.5;2.5 Ziele kirchlicher Stellungnahmen;55 5.6;2.6 Der richtige Zeitpunkt kirchlicher Äußerungen;56 5.7;2.7 Medien und Methoden kirchlichen Redens;58 5.8;2.8 Gefahren kirchlicher Äußerungen;59 5.9;2.9 Die Denkschriften der EKD;60 5.9.1;2.9.1 Geschichte und Begriff;60 5.9.2;2.9.2 Themen und Stil der Denkschriften;61 5.9.3;2.9.3 Wirkung der Denkschriften;63 6;3 Die Kirche und der Frieden;64 6.1;3.1 Zum Begriff Frieden;64 6.2;3.2 Die Rede vom Frieden in der Bibel;65 6.2.1;3.2.1 Altes Testament;65 6.2.2;3.2.2 Neues Testament;68 6.3;3.3 Spätantike und Mittelalter: Lehre vom gerechten Krieg;71 6.3.1;3.3.1 Augustin;72 6.3.2;3.3.2 Thomas von Aquin;72 6.4;3.4 Reformation und frühe Neuzeit;74 6.4.1;3.4.1 Luther: Verteidigungskrieg ist gerecht;74 6.4.2;3.4.2 Calvin: Unbedingter Ge
waltverzicht;76 6.4.3;3.4.3 Frühe Neuzeit: ius ad bellum;77 6.4.4;Causa iusta: Ein gerechter Grund kann nach der Theorie des gerechten;78 6.4.5;Legitima potestas: Der Forderung, Gewalt an eine legitime bzw. kompe-tente;78 6.4.6;Recta intentio: Schon vor Beginn eines militärischen Eingreifens muss;79 6.4.7;Ultima ratio: Die Prämisse für eine legitime Militäraktion als äußerstes;79 6.4.8;Debitus modus: Vor der Anwendung von Gewalt ist zu prüfen, ob diese;79 6.4.9;Aussicht auf Erfolg: Der Einsatz militärischer Gewalt ist sinnlos, wenn;79 7;4 Weltkriege, Nachkriegszeit und Kalter Krieg;82 7.1;4.1 Die beiden Weltkriege;82 7.2;4.2 Die deutsche Teilung;85 7.3;4.3 Die Bedrohung durch Atomwaffen;86 7.4;4.4 Die Heidelberger Thesen von 1959;87 7.5;4.5 Die EKD-Denkschrift von 1981;90 7.6;4.6 Die Erklärung des Reformierten Bundes von 1982;93 7.7;4.7 Der Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR;94 8;5 Nach der deutschen Wiedervereinigung;98 8.1;5.1 Die Orientierungspunkte von 1993/94;98 8.2;5.2 Die Kundgebung der EKD-Synode von 1993;101 8.3;5.3 Der Kosovo-Krieg von 1999;102 8.4;5.4 Das römisch-katholische Hirtenwort von 2000;110 8.5;5.5 Die Zwischenbilanz von 2001;115 9;6 Die Anschläge des 11. September 2001;118 9.1;6.1 Reaktionen aus der Politik;118 9.2;6.2 Kirchliche Äußerungen im Protestantismus;119 9.3;6.3 Stellungnahmen aus dem katholischen Bereich;126 9.4;6.4 Stimmen aus der Theologie;129 9.5;6.5 Spätere Bewertungen;132 10;7 Der Krieg in Afghanistan;138 10.1;7.1 Politische Situation;138 10.2;7.2 Reaktionen von Kirchenführern;139 10.3;7.3 Die EKD-Synode im November 2001;148 10.4;7.4 Die bayerische Landessynode im November 2001;153 10.5;7.5 Weitere Landessynoden;159 10.6;7.6 Die römisch-katholische Kirche;163 10.7;7.7 Stellungnahmen christlicher Organisationen;166 10.7.1;7.7.1 Evangelische Arbeitskreise;166 10.7.2;7.7.2 Katholische Verbände;168 10.8;7.8 Spätere Bewertungen;170 11;8 Die Irak-Krise;176 11.1;8.1 Politische Situation;176 11.2;8.2 Äußerungen des EKD-Ratsvorsitzen
den Kock;178 11.3;8.3 Stellungnahmen des Rates und der Synode der EKD;182 11.4;8.4 Äußerungen der Gliedkirchen;187 11.4.1;8.4.1 Westdeutsche Landeskirchen;187 11.4.2;8.4.2 Die Kirchen in den neuen Bundesländern;195 11.5;8.5 Die römisch-katholische Kirche;201 11.5.1;8.5.1 Der Vatikan;201 11.5.2;8.5.2 Bischofskonferenzen;203 11.5.3;8.5.3 Katholische Organisationen;206 11.5.4;8.5.4 Einzelne Diözesanbischöfe;211 11.6;8.6 Internationale Zusammenschlüsse;215 11.7;8.7 Andere kirchliche Stimmen;217 11.8;8.8 Kritik und Unterstützung aus der Politik;225 12;9 Der Irak-Krieg;228 12.1;9.1 Gemeinsame Erklärungen führender Kirchenvertreter;228 12.2;9.2 Äußerungen aus den Landeskirchen;231 12.2.1;9.2.1 Landesbischöfe aus den neuen Bundesländern;231 12.2.2;9.2.2 Landesbischöfe aus dem Westen Deutschlands;234 12.2.3;9.2.3 Stellungnahmen von Landessynoden;238 12.3;9.3 Äußerungen des Rates der EKD;241 12.4;9.4 Aus der Ökumene;244 12.4.1;9.4.1 Die römisch-katholische Kirche;244 12.4.2;9.4.2 Internationale Zusammenschlüsse;246 12.5;9.5 Weitere kirchliche Äußerungen;248 12.6;9.6 Spätere Bewertungen;252 13;10 Resümee;256 13.1;10.1Äußerungen der Kirchen als Chance und Gefahr;256 13.2;10.2Ergebnisse der Untersuchungen;259 13.2.1;10.2.1 Protestantismus;259 13.2.2;10.2.2 Katholizismus;261 13.3;10.3Ausblick;262 14;Abkürzungen;266 15;Literaturverzeichnis;268 15.1;Quellen;268 15.2;Forschungsliteratur;271 15.3;Stellungnahmen aus der Politik;281 15.4;Kirchliche Stellungnahmen im 21. Jahrhundert;282 15.5;Zeitungsartikel und Rundfunkinterviews;299 16;Register;304


Dr. Bernd Kirchschlager ist Lehrer an einer Berufsfachschule sowie Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt »Christliche Friedensethik« der Universität Augsburg. Er wurde dort 2007 promoviert.
8 Die Irak-Krise (S. 175-176)

8.1 Politische Situation

In seiner Rede zur Lage der Nation am 29. Januar 2002 nennt US-Präsident George W. Bush neue Ziele für den war on terror: Nordkorea, Iran und Irak. Er prägt den Ausdruck der Achse des Bösen: „States like these, and their terrorist allies, constitute an axis of evil, arming to threaten the peace of the world.”1 Bei der Rede in der Militärakademie in West Point am 1. Juni 2002 macht Bush deutlich, dass er die Welt in Gut und Böse einteilt: „We are in a conflict between good and evil, and America will call evil by its name. By confronting evil and lawless regimes, we do not create a problem, we reveal a problem. And we will lead the world in opposing it.”

Bush macht auch klar, dass die USA künftig eine andere militärische Strategie verfolgen werden, nämlich die eines präemptiven Handelns3: „Yet the war on terror will not be won on the defensive. We must take the battle to the enemy, disrupt his plans, and confront the worst threats before they emerge. In the world we have entered, the only path to safety is the path of action. And this nation will act. (...) And our security will require all Americans to be forward-looking and resolute, to be ready for preemptive action when necessary to defend our liberty and to defend our lives.”

Der angedrohte Irak-Krieg wird in Deutschland zum Wahlkampfthema. Bundeskanzler Gerhard Schröder erklärt schon im August 2002, dass Deutschland sich an einem Krieg gegen den Irak nicht beteiligen werde. In einem ARD-Interview sagt er: „Ich denke, dass wir, wenn es jetzt über militärische Interventionen geht, zurückhaltend sein sollten. Das bedeutet, dass Deutschland sich daran nicht beteiligen wird.“5 Auch in seiner Haushaltsrede im Bundestag am
13. September 2002 wiederholt Schröder diese Einstellung: „Meine Argumente gegen eine militärische Intervention bleiben bestehen.

Es bleibt ebenfalls klar: Unter meiner Führung wird sich Deutschland an einer militärischen Intervention nicht beteiligen.“6 Obwohl der Irak am 17. September einwilligt, die UN-Waffeninspekteure wieder ins Land zu lassen, ermächtigen am 10. und 11. Oktober 2002 beide Kammern des Kongresses den US-Präsidenten dazu, militärische Gewalt gegen den Irak anzuwenden.7 Eine Abstimmung im Weltsicherheitsrat verzögert sich aufgrund von Differenzen zwischen den USA und Frankreich darüber, ob der Sicherheitsrat wegen einer Verletzung der neuen Resolution vor einem Militärschlag erneut einen Beschluss fassen muss. Am 8. November beschließt der UN-Sicherheitsrat in seiner Resolution 1441 einstimmig den erneuten Einsatz von Waffeninspektoren und warnt den Irak vor ernsthaften Konsequenzen, falls das Land nicht kooperiere: „The Security Council (...) recalls, in that context, that the Council has repeatedly warned Iraq that it will face serious consequences as a result of its continued violations of its obligations.“

Der irakische Außenminister Sabri erklärt am 13. November in einem Brief an UN-Generalsekretär Annan, Irak werde die Resolution 1441 bedingungslos akzeptieren und stellt fest, der Irak besitze gar keine Massenvernichtungswaffen. Die Rüstungskontrolleure nehmen am 27. November ihre Arbeit im Irak wieder auf. Dennoch stationieren die USA in der Golfregion immer mehr Soldaten.

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