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Sagen des klassischen Altertums - Erweiterte Ausgabe

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Produktdetails
Titel: Sagen des klassischen Altertums - Erweiterte Ausgabe
Autor/en: Gustav Schwab, Gotthold Klee

EAN: 9783954180264
Format:  EPUB ohne DRM
Mit Index und Bilderverzeichnis.
Illustriert von John Flaxmann
Herausgegeben von Jürgen Schulze
Null Papier Verlag

Mai 2016 - epub eBook - 1403 Seiten

NEU - 4. Auflage mit Index und Bilderverzeichnis Mit 96 Zeichnungen und ausführlichem, interaktiven Inhaltsverzeichnis. Überarbeitete Fassung mit neuem Einführungsaufsatz. Man stelle sich eine Welt vor ohne die Abenteuer des Herkules, ohne den Kampf um Troja, ohne die Irrfahrten des Odysseus, ohne die Tragödie um Ödipus - unvorstellbar. Die Sagen des klassischen Altertums vereinen die größten Geschichten unserer europäischen Kultur und sind Grundlage und Ausgangspunkt unzähliger Variationen und Zitate geworden. Wer sie nicht kennt, weiß nichts. Über 1200 Seiten vereinen die gewaltigsten Abenteuer, die die Menschheitsgeschichte kennt. Sie zeugen von Göttergeburten und Schlachten, von Liebesepen und Tragödien. Sie sind das einzige deutschsprachige Standardwerk zur griechischen Mythologie. Diese Ausgabe beinhaltet die komplette dreibändige Version von Gustav Schwab, ergänzt durch mehrere kürzere Sagen, die Gotthold Klee 1881 als Herausgeber der 14. Auflage hinzufügte. Band 1: Sagen, die vor dem Trojanischen Krieg stattgefunden haben. Hierzu zählen die Prometheussage, die Argonautensage und der Mythos um den Vatermörder Ödipus, der unwissentlich seine eigene Mutter heiratet. Band 2: Sage um Troja (Ilias) bis zum Niedergang der Stadt und den Sieg der Griechen. Band 3: Rückkehr aus Troja widerfährt. Hierzu gehört vor allem die bewegte Rückreise des Odysseus, die sogenannte Odyssee. Auch die sagenhafte Gründung Roms fällt in diesen Zeitrahmen und wird von Schwab beschrieben. 4. Auflage (mit neuen Zeichnungen und Index) Umfang: 1403 Buchseiten bzw. 1225 Normseiten Null Papier Verlag
Prometheus
Die Menschenalter
Deukalion und Pyrrha
Io
Phaëton
Europa
Kadmos
Pentheus
Perseus
Ion
Dädalos und Ikaros
Anlaß und Beginn des Argonautenzuges
Die Argonauten zu Lemnos
Die Argonauten im Lande der Dolionen
Herakles zurückgelassen
Pollux und der Bebrykenkönig
Phineus und die Harpyien
Die Symplegaden
Weitere Abenteuer
Iason im Palaste des Aietes
Medea und Aietes
Der Rat des Argos
Medea verspricht den Argonauten Hilfe
Iason und Medea
Iason erfüllt des Aietes Begehr
Medea raubt das goldene Vlies
Die Argonauten, verfolgt, entkommen mit Medea
Weitere Heimfahrt der Argonauten
Neue Verfolgung der Kolcher
Letzte Abenteuer der Helden
Iasons Ende
Drittes Buch
Meleager und die Eberjagd
Tantalos
Pelops
Niobe
Salmoneus
Viertes Buch - Aus der Heraklessage
Herakles der Neugeborne
Die Erziehung des Herakles
Herakles am Scheidewege
Des Herakles erste Taten
Herakles im Gigantenkampfe
Herakles und Eurystheus
Herakles, Iole und Deïanira. Sein Ende
Fünftes Buch
Bellerophontes
Theseus
Des Helden Geburt und Jugend
Seine Wanderung zum Vater
Theseus in Athen
Theseus bei Minos
Theseus als König
Der Amazonenkrieg
Theseus und Peirithoos. Lapithen- und Zentaurenkampf
Theseus und Phädra
Theseus auf Frauenraub
Theseus' Ende
Die Sage von Ödipus
Des Ödipus Geburt, Jugend, Flucht, Vatermord
Ödipus in Theben, heiratet seine Mutter
Die Entdeckung
Iokaste und Ödipus strafen sich
Ödipus und Antigone
Ödipus auf Kolonos
Ödipus und Theseus
Ödipus und Kreon
Ödipus und Polyneikes
Sechstes Buch
Die Sieben gegen Theben
Polyneikes und Tydeus bei Adrast
Auszug der Helden, Hypsipyle und Opheltes
Die Helden vor Theben angekommen
Menökeus
Der Sturm auf die Stadt
Der Brüder Zweikampf
Kreons Beschluß
Antigone und Kreon
Haimon und Antigone
Kreons Strafe
Bestattung der thebanischen Helden
Die Epigonen
Alkmaion und das Halsband
Die Sage von den Herakliden
Die Herakliden kommen nach Athen
Demophoon
Makaria
Die Rettungsschlacht
Eurystheus vor Alkmene
Hyllos, sein Orakel und seine Nachkommen
Die Herakliden teilen den Peloponnes
Merope und Aipytos
Zweiter Teil - Die Sagen Trojas
Erstes Buch
Trojas Erbauung
Priamos, Hekabe und Paris
Der Raub der Helena
Die Griechen
Botschaft der Griechen an Priamos
Agamemnon und Iphigenia
Abfahrt der Griechen. Aussetzung des Philoktetes
Die Griechen in Mysien. Telephos
Paris zurückgekehrt
Die Griechen vor Troja
Zweites Buch
Ausbruch des Kampfes. Protesilaos. Kyknos
Palamedes und sein Tod
Taten des Achill und Ajax
Polydoros
Chryses, Apollo und der Zorn des Achill
Versuchung des Volkes durch Agamemnon
Paris und Menelaos
Drittes Buch
Pandaros
Die Schlacht. Diomedes
Glaukos und Diomedes
Hektor in Troja
Hektor und Ajax im Zweikampf
Waffenstillstand
Sieg der Trojaner
Botschaft der Griechen an Achill
Dolon und Rhesos
Philoktet auf Lemnos
Der Tod des Paris
Sturm auf Troja
Das hölzerne Pferd
Die Zerstörung Trojas
Menelaos und Helena. Polyxena
Abfahrt von Troja. Ajax des Lokrers Tod
Dritter Teil
Erstes Buch - Die letzten Tantaliden
Agamemnons Geschlecht und Haus
Agamemnons Ende
Agamemnon gerächt
Orestes und die Eumeniden
Iphigenia bei den Tauriern
Zweites Buch - Odysseus - Erster Teil
Telemach und die Freier
Telemach bei Nestor
Telemach zu Sparta
Verschwörung der Freier
Odysseus scheidet von Kalypso und scheitert im Sturm
Nausikaa
Odysseus bei den Phäaken
und viele mehr...
Dem Lehrer und Pfarrer Gustav Schwab ist es zu verdanken, dass die Sagen des klassischen Altertums in Deutschland, seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auf breite Rezeption stoßen. Seine Nacherzählungen der griechischen Mythen schrieb er in zeitgemäßer Sprache, die insbesondere Kindern und Jugendlichen Zugang zu diesem Kulturgut gewährten, das ihnen anderenfalls womöglich verwehrt geblieben wäre.

Prometheus


Himmel und Erde waren geschaffen: das Meer wogte in seinen Ufern, und die Fische spielten darin; in den Lüften sangen beflügelt die Vögel; der Erdboden wimmelte von Tieren. Aber noch fehlte es an dem Geschöpfe, dessen Leib so beschaffen war, daß der Geist in ihm Wohnung machen und von ihm aus die Erdenwelt beherrschen konnte. Da betrat Prometheus die Erde, ein Sprößling des alten Göttergeschlechtes, das Zeus entthront hatte, ein Sohn des erdgebornen Uranossohnes Iapetos, kluger Erfindung voll. Dieser wußte wohl, daß im Erdboden der Same des Himmels schlummre; darum nahm er vom Tone, befeuchtete denselben mit dem Wasser des Flusses, knetete ihn und formte daraus ein Gebilde nach dem Ebenbilde der Götter, der Herren der Welt. Diesen seinen Erdenkloß zu beleben, entlehnte er allenthalben von den Tierseelen gute und böse Eigenschaften und schloß sie in die Brust des Menschen ein. Unter den Himmlischen hatte er eine Freundin, Athene, die Göttin der Weisheit. Diese bewunderte die Schöpfung des Titanensohnes und blies dem halbbeseelten Bilde den Geist, den göttlichen Atem ein.

So entstanden die ersten Menschen und füllten bald vervielfältigt die Erde. Lange aber wußten diese nicht, wie sie sich ihrer edlen Glieder und des empfangenen Götterfunkens bedienen sollten. Sehend sahen sie umsonst, hörten hörend nicht; wie Traumgestalten liefen sie umher und wußten sich der Schöpfung nicht zu bedienen. Unbekannt war ihnen die Kunst, Steine auszugraben und zu behauen, aus Lehm Ziegel zu brennen, Balken aus dem gefällten Holze des Waldes zu zimmern und mit allem diesem sich Häuser zu erbauen. Unter der Erde, in sonnenlosen Höhlen, wimmelte es von ihnen, wie von beweglichen Ameisen; nicht den Winter, nicht den blütenvollen Frühling, nicht den früchtereichen S
ommer kannten sie an sicheren Zeichen; planlos war alles, was sie verrichteten. Da nahm sich Prometheus seiner Geschöpfe an; er lehrte sie den Auf- und Niedergang der Gestirne beobachten, erfand ihnen die Kunst zu zählen, die Buchstabenschrift; lehrte sie Tiere ans Joch spannen und zu Genossen ihrer Arbeit brauchen, gewöhnte die Rosse an Zügel und Wagen; erfand Nachen und Segel für die Schiffahrt. Auch fürs übrige Leben sorgte er den Menschen. Früher, wenn einer krank wurde, wußte er kein Mittel, nicht was von Speise und Trank ihm zuträglich sei, kannte kein Salböl zur Linderung seiner Schäden; sondern aus Mangel an Arzneien starben sie elendiglich dahin. Darum zeigte ihnen Prometheus die Mischung milder Heilmittel, allerlei Krankheiten damit zu vertreiben. Dann lehrte er sie die Wahrsagerkunst, deutete ihnen Vorzeichen und Träume, Vogelflug und Opferschau. Ferner führte er ihren Blick unter die Erde und ließ sie hier das Erz, das Eisen, das Silber und das Gold entdecken; kurz, in alle Bequemlichkeiten und Künste des Lebens leitete er sie ein.

Im Himmel herrschte mit seinen Kindern seit kurzem Zeus, der seinen Vater Kronos entthront und das alte Göttergeschlecht, von welchem auch Prometheus abstammte gestürzt hatte.

Jetzt wurden die neuen Götter aufmerksam auf das eben entstandene Menschenvolk. Sie verlangten Verehrung von ihm für den Schutz, welchen sie demselben angedeihen zu lassen bereitwillig waren. Zu Mekone in Griechenland ward ein Tag gehalten zwischen Sterblichen und Unsterblichen, und Rechte und Pflichten der Menschen bestimmt. Bei dieser Versammlung erschien Prometheus als Anwalt seiner Menschen, dafür zu sorgen, daß die Götter für die übernommenen Schutzämter den Sterblichen nicht allzu lästige Gebühren auferlegen möchten. Da verführte den Titanensohn seine Klugheit, die Götter zu betr
ügen. Er schlachtete im Namen seiner Geschöpfe einen großen Stier, davon sollten die Himmlischen wählen, was sie für sich davon verlangten. Er hatte aber nach Zerstückelung des Opfertieres zwei Haufen gemacht; auf die eine Seite legte er das Fleisch, das Eingeweide und den Speck, in die Haut des Stieres zusammengefaßt, und den Magen oben darauf, auf die andere die kahlen Knochen, künstlich in das Unschlitt des Schlachtopfers eingehüllt. Und dieser Haufen war der größere. Zeus, der Göttervater, der allwissende, durchschaute seinen Betrug und sprach: »Sohn des Iapetos, erlauchter König, guter Freund, wie ungleich hast du die Teile geteilt!« Prometheus glaubte jetzt erst recht, daß er ihn betrogen, lächelte bei sich selbst und sprach: »Erlauchter Zeus, größter der ewigen Götter, wähle den Teil, den dir dein Herz im Busen anrät zu wählen.« Zeus ergrimmte im Herzen, aber geflissentlich faßte er mit beiden Händen das weiße Unschlitt. Als er es nun auseinandergedrückt und die bloßen Knochen gewahrte, stellte er sich an, als entdeckte er jetzt eben erst den Betrug, und zornig sprach er: »Ich sehe wohl, Freund Iapetionide, daß du die Kunst des Truges noch nicht verlernt hast!«

Zeus beschloß, sich an Prometheus für seinen Betrug zu rächen, und versagte den Sterblichen die letzte Gabe, die sie zur vollendeteren Gesittung bedurften, das Feuer. Doch auch dafür wußte der schlaue Sohn des Iapetos Rat. Er nahm den langen Stengel des markigen Riesenfenchels, näherte sich mit ihm dem vorüberfahrenden Sonnenwagen und setzte so den Stengel in glostenden Brand. Mit diesem Feuerzunder kam er hernieder auf die Erde, und bald loderte der erste Holzstoß gen Himmel. In innerster Seele schmerzte es den Donnerer, als er den fernhinleuchtenden Glanz des Feuers unter de
n Menschen emporsteigen sah. Sofort formte er, da des Feuers Gebrauch den Sterblichen nicht mehr zu nehmen war, ein neues Übel für sie. Der seiner Kunst wegen berühmte Feuergott Hephaistos mußte ihm das Scheinbild einer schönen Jungfrau fertigen; Athene selbst, die, auf Prometheus eifersüchtig, ihm abhold geworden war, warf dem Bild ein weißes, schimmerndes Gewand über, ließ ihr einen Schleier über das Gesicht wallen, den das Mädchen mit den Händen geteilt hielt, bekränzte ihr Haupt mit frischen Blumen und umschlang es mit einer goldenen Binde, die gleichfalls Hephaistos seinem Vater zulieb kunstreich verfertigt und mit bunten Tiergestalten herrlich verziert hatte. Hermes, der Götterbote, mußte dem holden Gebilde Sprache verleihen und Aphrodite allen Liebreiz. Also hatte Zeus unter der Gestalt eines Gutes ein blendendes Übel geschaffen; er nannte das Mägdlein Pandora, das heißt die Allbeschenkte, denn jeder der Unsterblichen hatte ihr irgendein unheilbringendes Geschenk für die Menschen mitgegeben. Darauf führte er die Jungfrau hernieder auf die Erde, wo Sterbliche vermischt mit den Göttern lustwandelten. Alle miteinander bewunderten die unvergleichliche Gestalt. Sie aber schritt zu Epimetheus, dem argloseren Bruder des Prometheus, ihm das Geschenk des Zeus zu bringen. Vergebens hatte diesen der Bruder gewarnt, niemals ein Geschenk vom olympischen Herrscher anzunehmen, damit dem Menschen kein Leid dadurch widerführe, sondern es sofort zurückzusenden. Epimetheus, dieses Wortes uneingedenk, nahm die schöne Jungfrau mit Freuden auf und empfand das Übel erst, als er es hatte. Denn bisher lebten die Geschlechter der Menschen, von seinem Bruder beraten, frei vom Übel, ohne beschwerliche Arbeit, ohne quälende Krankheit. Das Weib aber trug in den Händen ihr Geschenk, ein großes Gefäß mit einem Deckel versehen. Kaum
bei Epimetheus angekommen, schlug sie den Deckel zurück, und alsbald entflog dem Gefäße eine Schar von Übeln und verbreitete sich mit Blitzesschnelle über die Erde. Ein einziges Gut war zuunterst in dem Fasse verborgen, die Hoffnung; aber auf den Rat des Göttervaters warf Pandora den Deckel wieder zu, ehe sie herausflattern konnte, und verschloß sie für immer in dem Gefäß. Das Elend füllte inzwischen in allen Gestalten Erde, Luft und Meer. Die Krankheiten irrten bei Tag und bei Nacht unter den Menschen umher, heimlich und schweigend, denn Zeus hatte ihnen keine Stimme gegeben; eine Schar von Fiebern hielt die Erde belagert, und der Tod, früher nur langsam die Sterblichen beschleichend, beflügelte seinen Schritt.

Darauf wandte sich Zeus mit seiner Rache gegen Prometheus. Er übergab den Verbrecher dem Hephaistos und seinen Dienern, dem Kratos und der Bia (dem Zwang und der Gewalt). Diese mußten ihn in die skythischen Einöden schleppen und hier, über einem schauderhaften Abgrund, an eine Felswand des Berges Kaukasus mit unauflöslichen Ketten schmieden. Ungerne vollzog Hephaistos den Auftrag seines Vaters, er liebte in dem Titanensohne den verwandten Abkömmling seines Urgroßvaters Uranos, den ebenbürtigen Göttersprößling. Unter mitleidsvollen Worten und von den roheren Knechten gescholten, ließ er diese das grausame Werk vollbringen. So mußte nun Prometheus an der freudlosen Klippe hängen, aufrecht, schlaflos, niemals imstande, das müde Knie zu beugen. »Viele vergebliche Klagen und Seufzer wirst du versenden«, sagte Hephaistos zu ihm, »denn des Zeus Sinn ist unerbittlich, und alle, die erst seit kurzem die Herrschergewalt an sich gerissen1, sind hartherzig.« Wirklich sollte auch die Qual des Gefangenen ewig oder doch dreißigtausend Jahre dauern. Obwohl laut aufseufzen
d und Winde, Ströme, Quellen und Meereswellen, die Allmutter Erde und den allschauenden Sonnenkreis zu Zeugen seiner Pein aufrufend, blieb er doch ungebeugten Sinnes. »Was das Schicksal beschlossen hat«, sprach er, »muß derjenige tragen, der die unbezwingliche Gewalt der Notwendigkeit einsehen gelernt hat.« Auch ließ er sich durch keine Drohungen des Zeus bewegen, die dunkle Weissagung, daß dem Götterherrscher durch einen neuen Ehebund mit der Thetis. Verderben und Untergang bevorstehe, näher auszudeuten. Zeus hielt Wort; er sandte dem Gefesselten einen Adler, der als täglicher Gast an seiner Leber zehren durfte, die sich, abgeweidet, immer wieder erneuerte. Diese Qual sollte nicht eher...


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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Komplett für 99 Cent ! - von Franz - 12.11.2012 zu Gustav Schwab, Gotthold Klee „Sagen des klassischen Altertums - Erweiterte Ausgabe“
Alle Sagen des klassischen Altertums nach der bekannten Schwabschen Fassung. Dazu noch unbekannte Geschichten seiner Mitarbeiter. Herz, was willst Du mehr (für den Preis)?
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Eine eine vernünftige Version: Das Standardwerk - von Franz - 06.08.2012 zu Gustav Schwab, Gotthold Klee „Sagen des klassischen Altertums - Erweiterte Ausgabe“
Im Netz gibt es ja so viele digitale Versionen von Schwabs Sagen des klassischen Altertums . Nur leider sind die meist schlecht aufbereitet. Sie haben zig Fehler - wahrscheinlich Scann-Fehlern - und sind schlecht verarbeitet - oder besser gar nicht verarbeitet, sondern nur Copy&Paste hintereinander weg. Besonders die Gratisversionen sind so schlecht, dass sie jede Menge Nerven kosten; also nicht wirklich gratis sind. Aber diese E-Book für nur 99 Cent ist seht gut geworden. Der komplette Schwab , dazu noch mit den Ergänzungen ehemaliger Mitarbeiter von Schwab und mehrere, schätze ca. 30 Zeichnungen, die man zwar auch schon kennt, die aber bei anderen Versionen eben fehlen. Und der kleine Aufsatz zur Einführung ist auch nicht schlecht, wenn man auch bei Wikipedia mehr erliest :-) Hier gebe ich gerne 5 Sterne.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Klaase Wälzer - von Der Müde Jo - 22.06.2012 zu Gustav Schwab, Gotthold Klee „Sagen des klassischen Altertums - Erweiterte Ausgabe“
Mönsch, ist das schade, das E-Books nicht zustauben oder richtig knallen, wenn man sie zuschlägt. Dieses fette ;-) E-Book würde sonst sehr laut sehr viel Staub aufwirbeln. So nimmt es aber nicht mehr Platz weg als eine dünne Betriebsanleitung. Schade. Vielleicht sollte ich mir eine Hülle ausdrucken, auf Pappe aufkleben und in den Schrank stellen. 1000 Seiten griechische Sagen machen schon was her. Prima Schmökerbuch, da alle Sagen immer nur über wenige Seiten gehen und aufeinander folgen.
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