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Und wer küsst mich?

Absolute Beginners - Wenn die Liebe auf sich warten lässt. …
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Produktdetails
Titel: Und wer küsst mich?
Autor/en: Maja Roedenbeck

EAN: 9783862841943
Format:  EPUB
Absolute Beginners - Wenn die Liebe auf sich warten lässt.
1. Auflage.
Ch. Links Verlag

November 2012 - epub eBook - 200 Seiten

Anna ist 26 Jahre alt und wurde noch nie richtig geküsst. Marco, 31, kann zwar smalltalken, aber kein bisschen flirten. Christine hat mit Anfang 40 ihren ersten Freund. Und Rainer kauft sich mit 43 seine ersten Sex-Erfahrungen: Menschen, die ohne Liebe, ohne Partner und oft auch ohne Sex durchs Leben gehen. Dabei wünschen sie sich nichts sehnlicher als Zweisamkeit. Ungefähr ein bis zwei Millionen Menschen in Deutschland teilen dieses Schicksal. Sie nennen sich Absolute Beginners.Maja Roedenbeck hat mit vielen von ihnen gesprochen, trägt Tipps von Ehemaligen und Experten zusammen und geht dabei immer wieder der Frage nach, warum es die Liebe heutzutage so schwer hat.
Jahrgang 1976, Studium der Anglistik, Publizistik und Philosophie, ausgebildete Hörfunkredakteurin und -moderatorin, freie Autorin und Journalistin unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, verheiratet, zwei Kinder und lebt in Berlin. Bisherige Bücher: "Geschichten von der Quarterlife Crisis" (Berlin 2003) und "Du bist nicht meine erste Liebe" (Berlin 2004).


Es geht uns alle an


Ungefähr ein bis zwei Millionen erwachsene Menschen in Deutschland kennen weder Liebe noch Sex. Und einige von ihnen erzählen in diesem Buch ihre Geschichte. So wie Christine, die mit Anfang 40 ihren ersten Freund hat, und Anna, 26, die noch nie richtig geküsst wurde, oder Marco, 31, der smalltalken, aber nicht flirten kann, und Rainer, 43, der sich seine ersten Sex-Erfahrungen schließlich bei einer Prostituierten gekauft hat. Menschen, die ohne Liebe, ohne Partner leben und ohne (realen) Sex. Manche nahezu, andere komplett und schon immer ohne. Manche mit dem einen, ohne das andere, aber auch das nicht gern. Sie haben einen Namen und der lautet: Absolute Beginners.

Auch wer nicht selbst betroffen ist, kennt garantiert jemanden, der es ist: Die Cousine, die noch nie einen Freund zu einer Familienfeier mitgebracht hat, doch die Gerüchte, sie sei lesbisch, glaubwürdig dementiert. Den Kumpel aus Schulzeiten, der immer noch ein super Kumpel ist, es aber mit den Frauen irgendwie nicht so hat. Die Endzwanzigerin aus dem Bekanntenkreis, die so sehr mit ihrer Clique aus anderen Dauer-Single-Frauen beschäftigt ist, dass die Männer überhaupt keine Chance haben, an sie heranzukommen. Obwohl sie sich nach einem Partner sehnt. Oder den besten Freund des Ehemannes, nicht gerade ein Partyhengst und nie dort präsent, wo sich einsame Frauenherzen herumtreiben.

Ein Leben ohne Liebe und Sex. In unserer zunehmend pornoisierten Gesellschaft ist das eine in höchstem Maß absurde Vorstellung und zugleich eine logische Konsequenz der jüngsten Entwicklungen auf dem weiten Feld der Liebe. Absurd, weil unsere Welt so voller Sex ist, dass es fast wehtut: Im Fernsehen werden wir mit den hüllenlosen Brüsten von Erotikmodel Micaela Schäfer in der TV-Serie Dschungelcamp konfrontiert, im Kino handeln inzwischen auch die Mainstream-Filme vo
n der Erfindung des Vibrators (In guten Händen), den Sexphantasien der Frauen (Eine dunkle Begierde) oder dem Leben von Beate Uhse (Das Recht auf Liebe). Die Macher von Werbung mit nackter Haut, die in Trendblogs seit zwei, drei Jahren »Nudevertising« genannt wird, legen es inzwischen sogar drauf an, wie kürzlich die Ryanair- oder Diesel-Kampagnen ermahnt oder gar zensiert zu werden, weil der Werbeeffekt der »Banned Commercials« dann umso größer ist. Und die Jugendsexualität hat zwar laut der Studie Jugendsexualität 2010 der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ihren Zenit überschritten und weist zuletzt rückläufige Zahlen auf. Aber immer noch haben sieben Prozent der 14-jährigen Mädchen und vier Prozent der 14-jährigen Jungen, beziehungsweise 66 Prozent der 17-jährigen Mädchen und 65 Prozent der 17-jährigen Jungen ihr erstes Mal bereits hinter sich.

Wie kann ein Mensch da am Sex vorbeikommen? Wie kann jemand keine Beziehung haben trotz Online-Partnerbörsen, Fisch-sucht-Fahrrad-Parties, Speed-Dating und Kuppelshows im Privatfernsehen? So schwer und so unglaublich ist das gar nicht. Denn die Liebe ist in unserer Gesellschaft längst nicht mehr unbeschwert zu genießen. Sie ist zum Problem geworden. Nicht nur für eine Minderheit, sondern grundsätzlich. Die Titel der einschlägigen Literatur lauten nicht ohne Grund: Das Ende der Liebe: Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit von Sven Hillenkamp (2010) oder Warum Liebe weh tut von Eva Illouz (2011). Was aber steckt dahinter? Wir wollen unsere Freiheit nicht aufgeben und führen Selbstverwirklichung an erster Stelle auf der langen Liste für ein glückliches Leben – weit vor einer zuverlässigen Partnerschaft. Wir sind schon sehr früh (v
om ersten Schulpraktikum in der neunten Klasse) und dann sehr lange (bis weit in die 30 hinein) mit Berufswahl und Berufseinstieg beschäftigt. Und wir bekommen durch das vermeintliche Überangebot an möglichen Partnern – insbesondere in den Online-Partnerbörsen – die Illusion vorgegaukelt, um die Liebe brauche man sich nicht zu bemühen, eine Beziehung werde sich schon ergeben, wenn die Zeit dafür reif ist.

Wenn wir uns aber auf die Absolute Beginners zubewegen, kommt noch ein Aspekt ins Spiel, den die Journalistin Nina Pauer in ihrem vieldiskutierten Artikel »Die Schmerzensmänner« im Feuilleton der Zeit vor kurzem beleuchtet hat: das durcheinander geratene Rollenbild der jungen Männer von heute. Da, wo wir Frauen uns früher über die Machos beschwerten, nämlich auf unseren Sofas und in unseren Betten, sitzen heute Weicheier. Oder etwas wohlwollender formuliert: Softies. Weil die Gesellschaft Männer wollte, die empfindsamer, tiefgründiger, weiblicher sind. Und jetzt ist doch keiner so richtig glücklich damit. »Was als eine begrüßenswerte Mentalitätsreform des alten Männerbildes begann, hat inzwischen groteske Züge angenommen«, schreibt Nina Pauer über den sogenannten Schmerzensmann. »Das eigene Leben reflektierend und ständig bemüht, sein Handeln und Fühlen sensibel wahrzunehmen, nach außen zu kehren und zu optimieren, hat er sich auf einer ewigen Metaebene verheddert, von der er nicht wieder herunterkommt.« Die jungen Männer von heute wissen also nicht mehr so recht, wer sie sind, wer sie sein sollen und sein wollen. Das gilt nicht nur für die Absolute Beginners unter ihnen, und das hat laut Nina Pauers Beobachtungen drastische Folgen: »Die erfolgreiche Kommunikation mit seinem weiblichen Gegenüber, in Liebesdingen ohnehin notorisch unwahrscheinlich, ist d
amit noch ein Stück weiter in Richtung Unmöglichkeit gerückt.« Mit anderen Worten: Das uralte Spiel zwischen Männlein und Weiblein funktioniert nicht mehr.

Natürlich sind daran nicht allein die Männer schuld. Ihre Rollenkrise hat sehr wohl auch ihr weibliches Pendant. Auch wir Frauen wissen nicht mehr, wer wir sind, wer wir sein sollen und sein wollen. Öko- oder Latte-Macchiato-Mutter? Hausfrau trotz Emanzipation oder jüngste Chefin aller Zeiten trotz Kind? Und wo die Sehnsucht nach einer Schulter zum Anlehnen verstecken in unserem Selbstbild der in allen Lebenslagen bewundernswert starken Powerlady? Junge Frauen von heute, kontert Christoph Scheuermann daraufhin in seinem Essay »Lieber nicht« auf Spiegel Online, sind »Optimier-Frauen«: »Die Optimier-Frau will alles und jeden optimieren, wie ein außer Kontrolle geratener Ingenieur.« Das gilt für die Menschen, die sie umgeben, ebenso wie für sich selbst. An den Männern wird herumerzogen, an sich selbst herumgezweifelt und -kritisiert. Und das Schlimmste daran, findet Christoph Scheuermann, sei der verzweifelte Versuch der Damen, in diesem Wust aus Ansprüchen bloß nicht nervig und kompliziert rüberzukommen. Am Ende wirkt das auf die Männer so abtörnend, dass nicht nur Mauerblümchen, sondern auch Powerfrauen einsam bleiben. »Dominanz beherrscht die Optimier-Frau perfekt«, resümiert Scheuermann. »Es ist aber gut möglich, dass sie beim Jonglieren ihrer vielen Rollen und Aufgaben vergessen hat, was es bedeutet, Geliebte zu sein.«

Die Neudefinition von Männlein und Weiblein in unserer Gesellschaft ist also auf Irrwege geraten. Viele junge Menschen kämpfen mit ihren Rollenbildern, fühlen sich darin nicht wohl. Und wie soll das funktionieren, dass sich jemand, der selbst nicht weiß, warum er ist, wie er ist, auf
einen Partner einlässt, in dessen Selbstbild es mindestens genauso kompliziert zugeht? Gar nicht. Beziehungsunfähigkeit und Bindungsangst sind die Folge. Betroffen von diesen Irrungen und Wirrungen der Liebe oder dessen, was davon übrig geblieben ist, sind wir alle.

Die Absolute Beginners sind es auf extreme, aber nicht vollkommen unerklärliche Art und Weise. Und das ist auch der Grund, warum mich dieses Thema in seinen Bann gezogen hat. Die Frage, die mich dabei umtreibt: Was macht die Gesellschaft mit den Individuen, aus denen sie besteht?

Aus dem Stegreif fallen mir drei Leute aus meinem Bekanntenkreis ein, die allein durchs Leben gehen und das schon immer getan haben. Aber keiner von ihnen redet darüber. Und keiner von uns ist jemals auf die Idee gekommen, sie ernsthaft zu fragen, wie es ihnen damit geht. Wir nehmen sie, wie sie sind, und geben gelegentlich gut gemeinte, aber oberflächliche Ratschläge. Umso größer war mein Bedürfnis, in die Lebenswelt dieser Menschen einzutauchen, sie wirklich an mich heran zu lassen, um die Funktionsmechanismen unserer Gesellschaft besser zu verstehen.

Unfreiwillige Beziehungslosigkeit oder sexuelle Unerfahrenheit ist nichts ungemein Abwegiges oder Seltenes. Sie findet sich, wenn man genau hinschaut, in jedem weiteren Bekanntenkreis, in jedem Familienclan. Jeder »Normalo«, wie die Menschen mit einem »gewöhnlichen« Liebeslebenslauf bei den Absolute Beginners heißen, kann damit konfrontiert werden, besonders jetzt, wo das Thema in die Öffentlichkeit rückt und mit jedem Artikel, jedem Fernseh- oder Radiobericht und nicht zuletzt mit diesem Buch mehr Betroffene sich trauen zuzugeben, betroffen zu sein. Insofern ist das hier kein Special-Interest-Werk für eine Miniaturfraktion von Exoten und Sensationsgeiern. Die Absolute Beginners – oder vielmehr ihr Erscheinen in der Öffentlichkeit &ndas
h; sind ein Phänomen des 21. Jahrhunderts, das es genauso verdient hat, beleuchtet zu werden, wie jede andere gesellschaftliche Strömung auch. Es ist für alle interessant, die sich mit den Gefühlstrends in unserer Gesellschaft auseinandersetzen, denn die Unberührten, von denen in diesem Buch einige ausgewählte stellvertretend für viele andere sprechen, sind ein Teil von uns.

Doch dieses Buch bietet nicht nur eine Zusammenstellung ihrer Erfahrungsberichte über ein Leben ohne Sex und Beziehungen,...


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