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Pandablues

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Produktdetails
Titel: Pandablues
Autor/en: Britta Sabbag

EAN: 9783838724485
Format:  EPUB ohne DRM
Roman.
Bastei Entertainment

Mai 2013 - epub eBook - 255 Seiten

Manchmal erfüllen sich Wünsche, von denen man nicht wusste, dass sie existieren Charlotte kann es kaum fassen: Kann es sein, dass ihr Traummann Eric sie betrügt, noch dazu mit einer Sauberfrau? Und ihr Zoo-Praktikum als Pinguin-Pflegerin ist auch irgendwie nicht so, wie sie sich das vorgestellt hat. Gut, dass sie sich wenigstens auf ihre Freundinnen Trine und Mona verlassen kann. Bei denen läuft anscheinend alles wie am Schnürchen. Glücklicherweise sind die auch immer da, um Charlotte aus der Patsche zu helfen. Und das ist gar nicht so selten der Fall ...

1. Kapitel


Bitte nenn mich ab sofort nur noch Matti. Gruß, Matti

Verschlafen rieb ich mir die Augen. Es war 3:32 Uhr. Nicht, dass mich das irgendwie beunruhigte. Schließlich kam die SMS von meiner Mutter, Renate. Und diese Tatsache allein reichte schon, um zu wissen, dass solche Mitteilungen mitten in der Nacht nichts Ungewöhnliches waren. Im Gegenteil, es war sogar beruhigend zu lesen, dass es ihr augenscheinlich gut ging. Immerhin hatte sie sich einen neuen Namen ausgedacht.

Im Halbschlaf ließ ich mich zufrieden schmunzelnd zurück ins Kissen sinken und dachte an Renates übliche Katastrophenmeldungen. Wie sie mir letztes Jahr den Schock meines Lebens versetzte, als sie sich mit einem neunundzwanzigjährigen Eisbrecherkapitän absetzte und mir SOS-SMS aus der U-Haft in Grönland schrieb. Da war eine solche Mitteilung doch geradezu harmlos.

Renate will ab sofort nun also Matti heißen. Aha.

Nach dem Warum zu fragen wäre zu diesem Zeitpunkt völlig sinnlos; sie würde mir schon früh genug eine feierliche Erklärung liefern. Schließlich hatten sich Renate und ihr Eisbrecherkapitän, frisch aus dem Kittchen entlassen, für Weihnachten zu einem Deutschlandbesuch angekündigt. Zuerst hatten Renate und Jörn sich in Grönland das Ja-Wort geben wollen, sich dann aber doch entschlossen, dafür nach Deutschland zu kommen.

Ich wusste nicht genau, ob das wirklich eine so gute Idee war. Zwar freute ich mich, meine Mutter nach mehreren Monaten endlich wiederzusehen, aber gleichzeitig war mir eines auch ganz klar: Ich würde verdammt starke Nerven brauchen.

Und eine gute Flasche Rotwein.

Oder zwei.

Na ja, über Weihnachten wohl eher eine Kiste.

Und ich würde nicht teilen.

Schnaufend drehte Eric sich zu mir um. »Warum bist du wach? Is
t irgendwas?«

»Bis jetzt noch nicht«, antwortete ich und kuschelte mich an ihn.

Aber das würde sich ganz sicher noch ändern.

*


Als ich mir gerade die Zähne putzte, kam Eric in unser zwergenhaftes Badezimmer geschlurft.

Man musste sich vorher immer überlegen, in welche Richtung man reinkam, weil man sich drinnen nicht mehr umdrehen konnte, so winzig war es.

»Guten Morgen, Schnurzel!« Er lächelte mich an und gab mir einen zarten Kuss auf die Nase, die ich sofort kräuselte.

»Morgen«, murrte ich.

Ich konnte morgens nämlich nur murren. Und ich fragte mich wieder einmal, wie man schon in aller Herrgottsfrühe so gut drauf sein konnte. Überhaupt vor vierzehn Uhr.

Eric und ich waren jetzt schon mehr als ein Jahr ein Paar. Nachdem wir zusammengekommen waren, war ich schnell zu ihm gezogen, weil ich damals übergangsweise und unfreiwillig bei meiner Freundin Trine untergekommen war. Besser gesagt, im Zimmer ihres Sohnes Finn, meines Patenkinds. Da der aber sein laserschwertbestücktes Ritterburgzimmer nach wochenlanger Belagerung auch wieder für sich allein haben wollte, war ich quasi direkt bei Eric eingezogen. Und vom ersten Tag an war er jeden Morgen gleich gut gelaunt.

Eine Zumutung!

»Und was steht heute an?«, fragte er interessiert, als er schon mal vorsorglich das Duschwasser anstellte, denn es dauerte immer eine gefühlte halbe Stunde, bis es richtig heiß wurde.

»Och, nichts Besonderes. Das Übliche, denke ich. Die Jungtiere werden noch mal durchgecheckt, aber das kennen sie ja schon.«

Eric interessierte sich wirklich für meine Arbeit im Zoo.

Nach einem Praktikum bei den Pinguinen war ich dort vor Kurzem fest übernommen worden. Ich fühlte mich bei den Tieren zwar wirklich wohl, trauerte aber meinem alten
Job als Lektorin doch noch etwas hinterher. Auf die Dauer würde ich mehr Herausforderungen brauchen, das wusste ich. Aber für heute würde es erst einmal gut sein, wie es war.

Die Sonne schien bereits gleißend durch das winzige Badezimmerfenster, und ich stand meinem katastrophalen Spiegelbild schonungslos gegenüber. Meine wirren Haare, die weder glatt noch lockig waren, standen in alle Himmelsrichtungen ab. Wird das mit über dreißig eigentlich täglich schlimmer? Und überhaupt, wie kann Eric das nicht sehen?

Zumindest schien es, als würde er es nicht wahrnehmen, denn er rannte nicht schreiend weg, sondern stand seelenruhig und vor allem gut gelaunt neben mir.

»Du siehst morgens wirklich zum Anbeißen aus!« Eric pfiff nach einem kurzen Seitenblick auf mich anerkennend durch die Zähne.

»Hmpf!«

Irgendwie kann ich ihm nicht so recht glauben. Warum bin ich nicht eine von diesen Frauen, die morgens aufstehen und außer Wasser in ihr Gesicht zu träufeln wirklich nichts zu tun brauchen, Typ »natürliche Schönheit«? Sauberfrau eben? Irgendwie ist dieser Kelch an mir vorbeigegangen … Dafür bin ich dann aber in der nächsten Runde mehr als nur doppelt entschädigt worden, als das schwache Bindegewebe verteilt wurde.

Eric zwinkerte mir zu, bevor er jetzt unter die Dusche stieg. Natürlich nicht, ohne vorher seine Sachen exakt in der Reihenfolge auf dem Weg dahin verstreut zu haben, in der er sich ihrer entledigt hatte. Eine längere Socken-Boxershorts-wieder-Socken-T-Shirt-Spur ließ sich von der Dusche zum Bett zurückverfolgen. Mein Blick fiel auf seine Zahnbürste, die schwer lädiert aussah und mich in ihrer Form mehr an einen Mettigel denn an einen Zahnschrubber erinnerte. Ich war sicher, Eric hatte exakt dieselbe auch sch
on, als wir zusammengezogen waren.

»Wäh«, kommentierte ich den Anblick. »Und überhaupt, Eric! Schmeiß doch deine Sachen hier nicht überall rum. Du weißt, wie ich das hasse! Das ist total chaotisch!«

Ein nasser Kopf lugte aus der Dusche. »Also, wer hier der Chaosmagnet von uns beiden ist …« Eric konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. »Ich erinnere da nur an einige Patenkind-Aktionen, in denen Entführung, ein ungesichertes Pinguinbecken und diverse Alkoholika eine Rolle …«

»Ja, ja. Ist ja schon gut.« Ich lenkte lieber schnell ein.

Denn dass er recht hatte, brauchten wir nicht weiter auszudiskutieren. Wenn ich an unser Kennenlernen dachte, konnte ich selbst heute noch nicht begreifen, wie Eric es geschafft hatte, sich überhaupt in mich zu verlieben, inmitten all dieser Katastrophen … Die Finn-im-Pinguinbecken-Rettungsaktion, die Finn-wird-im-Ikea-entführt-Aktion und vor allem der peinlichste aller peinlichen Momente: die Ich-kotze-Eric-in-der-Hausbar-voll-Aktion.

Trotz allem hat er sich in dich verliebt, Charlotte Sander, dieser Mann steht auf echte innere Werte, dem sind Äußerlichkeiten egal!, dachte ich stolz.

Im Grunde war also vieles gut. Eric war liebevoll, er lachte über meine unterirdisch schlecht erzählten Witze und lief morgens nicht schreiend weg, wenn er mich sah. Es gab gewissermaßen nichts, worüber ich mich beschweren konnte. Doch wie so oft, wenn im Leben eigentlich alles perfekt zu laufen schien, konzentrierte man sich auf die eine, winzige Sache, die nicht perfekt war. In meinem Fall war es ganz klar: die Wohnung. Nicht nur das Badezimmer war selbst für ein Hobbit-Pärchen zu winzig. Erics zwergenhafte Zwei-Zimmer-Wohnung war insgesamt einfach viel zu klein für uns beide. Langfristig würden wir uns e
twas Größeres suchen müssen.

Heute Abend werde ich das direkt noch mal ansprechen, nahm ich mir vor. Die Wohnung platzt wirklich aus allen Nähten. Und dann seine Möbel …

Bevor meine ohnehin schlechte Morgenmuffel-Laune noch mehr in den Keller rutschen konnte, widmete ich mich der Restaurierung meines Gesichts und setzte den Eyeliner am rechten Augenlid an.

»Autsch! Verdammter Mist!«

Der Eyeliner war direkt ins Auge abgerutscht, und der Lidstrich erinnerte nun schwer an Elizabeth Taylor in The Life and Times of Cleopatra kurz vor der Verführungsszene mit Rex Harrison. Nur fehlten mir die glatten, glänzenden Haare, die ich selbst nach unzähligen Haarkuren zum Preis eines Kleinwagens mit Sonderausstattung nicht vorweisen konnte.

Aber heute wird trotzdem ein guter Tag, dachte ich aufmüpfig.

So was kann man auch einfach mal beschließen.

*


»Hööööööööööööh, hööööööööööööh, hööööööööööööh!« So oder so ähnlich wurde ich jeden Morgen am Pinguinbecken begrüßt, und so auch heute wieder.

Dass ich mal in einem Zoo als Tierpflegerin landen würde, hätte ich mir auch nie träumen lassen.

»Guten Morgen, ihr Süßen!«

Ich stellte die schweren gusseisernen Fischeimer ab, deren Geruch mir immer noch die Lust auf mein eigenes Frühstück verdarb.

»Hööööööööööööh!«

Eines der älteren Männchen – wegen seines spanischen Temperamentes nannte ich ihn gerne Raoul, obwohl er eigentlich Herbert hieß – hüpfte auf meinem rechten Gu
mmistiefel auf und ab. Er war gerade in der Mauser, und deswegen doppelt gefräßig und natürlich doppelt so dick.

»Ist ja schon gut!«, beruhigte ich ihn. »Es gibt ja schon was!«

Als ich die Fische verteilte, kam der Zoodirektor Wilhelm Schweinehagen auf seiner morgendlichen Runde bei uns vorbei.

»Morgen, Frau Sander«, begrüßte er mich.

»Guten Morgen, Herr … Schwammmmhmpf …«, nuschelte ich.

Herr Schweinehagen war ein wirklich guter Zoodirektor, soweit ich das beurteilen konnte. Nur an seinen Namen konnte ich mich einfach nicht gewöhnen. Es fiel mir immer noch genau so schwer wie am allerersten Tag, ihn auszusprechen. Ich vermied es, wo ich nur konnte.

Am Anfang hatte ich zu Hause stundenlang vorm Spiegel geübt, und so lange »Schweine-Schweine-Schweinehagen, Schweine-hagen, SCHWEINE-hagen,...


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