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Undique mutabant atque undique mutabantur

Beiträge zur augusteischen Literatur und ihren Transformati…
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Titel: Undique mutabant atque undique mutabantur

EAN: 9783767530904
Format:  PDF
Beiträge zur augusteischen Literatur und ihren Transformationen.
Dateigröße in MByte: 2.
Herausgegeben von Pierluigi Leone Gatti
Edition Ruprecht

Januar 2012 - pdf eBook - 222 Seiten

Festschrift für Ulrich Schmitzer zum 50. Geburtstag. Herausgegeben von Pierluigi Gatti und Nina Mindt. In der augusteischen Zeit wird traditionell der Höhepunkt lateinischer Dichtung zeitlich festgemacht. Die Autoren dieses Zeitraums strebten selbst schon ihre eigene Kanonisierung an. Dass es ihnen ¿ nicht zuletzt Ovid, der an zahlreichen Stellen seiner Dichtung an der eigenen fama gearbeitet hat ¿ gelungen ist, zeigt sich bereits unmittelbar und wirkt bis heute fort. Neben der Untersuchung des Ausgangsbereiches selbst werden vier verschiedene Transformationen der Literatur der Antike behandelt: 1. Transformationen innerhalb der augusteische Literatur 2. Transformationen der augusteischen Literatur innerhalb der Antike 3. Transformationen der augusteischen Literatur außerhalb der Antike, aber in lateinischer Sprache 4. Transformationen der Antike außerhalb der Antike in modernen Sprachen Mit Beiträgen von Alessandro Barchiesi, Pierluigi Leone Gatti, Markus Janka, Severin Koster, Nina Mindt, Felix Mundt, Christoph Schubert, Helmut Seng, Darja Šterbenc Erker. Aus dem Inhalt Helmut Seng, Kompositionelle Exposition und Reprise. Strukturanalysen zu Catull und Ovid Christoph Schubert, Die 8. Epode des Horaz. Eine Provokation Severin Koster, Femina sed princeps ¿ Livia bei Ovid Felix Mundt, Von Solon zu Ovid Formen der Auseinandersetzung mit archaischer griechischer Dichtung in der augusteischen Renaissance Darja Šterbenc Erker, Transformation des poetologischen Programms: Ovid und die Epigramme Martials Nina Mindt, Ovidius exul bei Theodulf von Orléans und Modoin von Autun Pierluigi Leone Gatti, Da impudicitiae praedicator a princeps della narrazione: Ovidio fra Medioevo e Rinascimento Markus Janka, Ovidische Bio-Mythographie im postmodernen historischen Roman: Metamorphosen von Ovids Leben und Werk in Jane Alisons Der Liebeskünstler Alessandro Barchiesi, Il prossimo Ovidio
1;Inhaltsverzeichnis;6 2;Vorwort;8 3;Einleitung;10 4;Kompositionelle Exposition und Reprise. Strukturanalysen zu Catull und Ovid;13 5;Die 8. Epode des Horaz eine Provokation;36 6;Femina sed princeps Livia bei Ovid;70 7;Von Solon zu Ovid.;82 8;Transformation des poetologischen Programms: Ovid und die Epigramme Martials;103 9;Ovidius exul bei Theodulf von Orléans und Modoin von Autun;127 10;Da impudicitiae praedicator a princeps della narrazione:;148 11;Ovidische Bio-Mythographie im postmodernen historischen Roman:;172 12;Il prossimo Ovidio;199 13;Personen- und Sachregister;212 14;Stellenregister;220


Pierluigi Leone Gatti ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied des Graduiertenkollegs »Transformationen der Antike«.Dr. Nina Mindt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB 644 »Transformationen der Antike« an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Ovidius exul bei Theodulf von Orléans und Modoin von Autun (S. 126-127)

Nina Mindt


„Ich bin dein Ebenbild, mein Freund, Ovidius!“, schrieb Johann Christoph Gottsched (1700–1766) im Vorwort zu „Als er aus seinem Vaterlande gieng“ (Leipzig 1751) und steht damit in einer langen Tradition der dichterischen Parallelisierungen mit dem verbannten Ovid. Die Vita antiker Autoren und die antike Praxis der biographischen bzw. biographistischen Interpretation konnten auch in der karolingischen Zeit Ausgangspunkte für eine produktive Rezeption der Antike, also für ihre Transformation, werden.

Martin Korenjak hat in seinem Beitrag Tityre sub persona am Beispiel von Vergils Eklogen aufgezeigt, wie stark das Interpretationsverfahren des Biographismus in der Antike und gerade in der bukolischen Tradition verbreitet war: Trotz des Problembewusstseins, das römische Dichter wie Catull, Ovid, Martial, Plinius und Apuleius bei der Unterscheidung zwischen persona innerhalb der Dichtung und sich selbst als historischem Autor zeigen, überwiegt die „biographistische Rezeptionshaltung“.

Eine strikte konzeptionelle Trennung der Lebenswelt des Autors von der fiktiven Realität seiner Texte ist der Antike eher fremd.3 Das schlägt sich etwa auch im Unterrichtsbetrieb der Spätantike mit ihren Kommentaren und Scholien nieder. Aus Sicht der modernen Literaturwissenschaft mag man dieses Verfahren verurteilen; unbestreitbar ist jedoch, dass es nicht selten von den antiken Dichtern selbst provoziert wurde, etwa durch ‚autobiographisch‘ gefärbte Anfangs- und Schlussstücke, in denen der Autor Angaben zur eigenen Person zu machen scheint. Von dort aus ist es nicht mehr weit zur Identifikation des Dichters mit seinen Figuren in allegorischer Lektüre durch den Leser.

Wenn diese Leser dan
n wieder selbst Autoren sind, kann sich gar eine – künstlerisch überaus produktive – biographistische Kette ergeben, etwa bei Calpurnius Siculus, der über seine Figur Corydon Vergil mit Tityrus identifiziert (Calp. Sic. 4.151–163), Vergils dichterische Laufbahn thematisiert (Calp. Sic. 4.162 f.: „Spreto“, dixit, „ovili,/Tityre, rura prius, sed post cantabimus arma“4) und sich selbst eine solche dichterische Karriere verspricht.5 Seinen Erfolg bindet er an die „Ohren des Kaisers“ (Augustas ad auras, Calp. 1.44), in diesem Fall die des Nero, die seine Dichtung für gut befinden mögen. Es zeigt sich hier eine starke Verbindung von biographischem und panegyrischem Aspekt, eine Verbindung, die wir auch am Hofe Karls des Großen entdecken können.

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