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Der Teufel in dir

Thriller. Originaltitel: The Killing Room. Empfohlen vo…
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Produktdetails
Titel: Der Teufel in dir
Autor/en: Richard Montanari

EAN: 9783838745787
Format:  EPUB ohne DRM
Thriller.
Originaltitel: The Killing Room.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
1. Aufl. 2014.
Übersetzt von Karin Meddekis
Bastei Entertainment

Januar 2014 - epub eBook - 447 Seiten

"Schmackhafte Krimi-Kost" Krimi-Couch

Der nervenaufreibendste Fall des Ermittlerduo Kevin Byrne und Jessica Balzano aus Philadelphia.
Ein nackter Mann sitzt blutüberströmt auf einem Stuhl. Rostiger Stacheldraht verursacht tiefe Wunden in seinem Fleisch. Dampf steigt aus seinen Verletzungen auf, als sein warmes Blut auf die eisige Februarluft trifft. Er lebt noch, als Jessica Balzano und Kevin Byrne am Tatort eintreffen. Aber nicht mehr lange. Seine letzten Worte sind: "Er lebt.".

Danny bleibt nicht das letzte Opfer des Killers. Und bei der Jagd auf ihn werden die beiden Detectives selbst zum Spielball ...

2.


Der schwarzhäutige Junge sah aus, als hätte er keine Chance.

Detective Kevin Francis Byrne hatte es schon oft gesehen, diesen leeren Blick, die verkrampften Schultern, die Hände, die sich bei der geringsten Provokation zu Fäusten ballten. Byrne wusste, dass diese Anspannung durch einen chronisch verhärteten Muskelstrang in der Rückenmitte verursacht wurde. Der Junge hatte traurige Augen, und seine Schultern waren vor Angst gebeugt.

Für diesen Jungen – wie für Millionen andere wie ihn – lauerten an jeder Ecke Feinde. Jedes Geräusch bedeutete eine Gefahr, und in der Nacht hörten sie überall leise Stimmen flüstern:

Was mir gehört, gehört mir. Was dir gehört, gehört mir auch. Du weißt es nur noch nicht.

Der Junge war elf Jahre alt, hatte aber die Augen eines alten Mannes. Er trug einen dunkelblauen Kapuzenpullover mit ausgefransten Bündchen an den Ärmeln und eine weite, ausgebeulte Jeans, die längst aus der Mode war. Seine rostfarbenen Timberlands waren ausgelatscht und zu groß für seine Füße. Byrne fiel auf, dass die Boots mit zwei verschiedenen Schnürsenkeln zugebunden waren. Einer war aus Leder, der andere aus Nylon. Byrne fragte sich, ob der Junge damit irgendeinem modischen Trend folgte, oder ob es aus der Not heraus geschah.

Der Junge lehnte sich gegen die schmutzige rote Ziegelsteinmauer eines Türeingangs, wartete und beobachtete alles – ein weiteres Gespenst, das durch die Straßen Philadelphias geisterte.

Als Byrne die Zwölfte Straße überquerte und den Kragen um den Hals straffzog, um sich vor dem kalten Februarwind zu schützen, dachte er an das, was er gleich tun würde. Kürzlich hatte er sich bereiterklärt, an einem Mentoring-Programm namens »Philly Brothers« teilzunehmen. Heute wa
r sein erstes Treffen mit dem Jungen.

In all seinen Dienstjahren hatte Kevin Byrne einige der schlimmsten Ungeheuer zur Strecke gebracht, die sich jemals auf den Straßen dieser Stadt herumgetrieben hatten, doch vor dem heutigen Treffen fürchtete er sich. Es ging um mehr, um viel mehr als nur darum, dass ein Mann sich mit einem Jungen traf, der auf die schiefe Bahn zu geraten drohte.

Byrne hatte ein Foto des Jungen in der Jackentasche, eine zwei Jahre alte Aufnahme aus der Schule. Er beschloss, das Foto nicht aus der Tasche zu ziehen. Es würde den Jungen nur in Verlegenheit bringen.

Als Byrne sich dem Türeingang näherte, in dem der Junge stand, verstärkte sich die Anspannung in seinen Schultern. Der Junge hob den Blick, schaute Byrne aber nicht in die Augen. Stattdessen richtete er den Blick auf eine Stelle ungefähr in der Mitte von Byrnes Stirn. Das war ein alter Verkäufertrick. Byrne fragte sich, wo der Junge das gelernt hatte und ob es ihm überhaupt bewusst war.

»Bist du Gabriel?«, fragte Byrne.

»Man nennt mich G-Flash«, sagte der schwarze Junge, als wäre das allgemein bekannt, während er von einem Bein aufs andere trat.

»Okay, G-Flash«, sagte Byrne. »Ich heiße Kevin, und ich bin dein Philly …«

»Brother«, fiel der Junge ihm ins Wort, verzog das Gesicht und steckte die Hände in die Taschen seines Kapuzenshirts, um Byrne nicht die Hand geben zu müssen. Der hatte die Hand schon ausgestreckt. Jetzt schwebte sie zwischen ihm und dem Jungen in der Luft, und er wusste nicht, wohin damit.

»Ich hatte einen richtigen Bruder«, fügte der Junge leise, beinahe flüsternd hinzu.

Byrne zog die Hand zurück, schaute sich um und überlegte, was er sagen sollte. »Hat es mit dem Bus hierher gut geklappt?«, fragte er sch
ließlich.

Der Junge grinste abfällig. »Ich saß nur drin. Hab die Karre nicht gefahren.«

Ehe Byrne etwas erwidern konnte, schaltete ein Streifenwagen des Philadelphia Police Departments das Blaulicht und die Sirene ein. Der Wagen stand einen halben Block entfernt. Die einzigen beiden Menschen in weitem Umkreis, die nicht den Blick hoben, als der Streifenwagen losjagte, waren Byrne und der Junge. Beide kannten Blaulicht und Sirenen nur zu gut.

Byrne schaute auf die Uhr, obwohl er genau wusste, wie spät es war. »Sollen wir was essen gehen?«

Der Junge zuckte mit den Schultern.

»Worauf hast du Appetit?«, fragte Byrne.

Wieder ein Schulterzucken.

»Chinesisch? Hühnchen? Ein Riesenbaguette?«

Der Junge warf einen Blick über die Schulter. Er schien sich zu Tode zu langweilen. »Hört sich alles ganz toll an.«

»Was ist mit Schweinebraten?«, fragte Byrne. »Magst du Schweinebraten?«

Byrne sah, dass der Junge beinahe unmerklich einen Mundwinkel verzog. Der Hauch eines Lächelns? Gott bewahre. Der Junge mochte Schweinebraten.

»Komm«, sagte Byrne. »Ich weiß, wo es die besten Schweinebraten-Baguettes der Stadt gibt.«

»Ich hab kein Geld.«

»Ich lade dich ein.«

Der Junge trat gegen einen imaginären Kieselstein. »Ich will nicht, dass Sie mich zu irgendwas einladen.«

Byrne seufzte. »Ich sag dir was. Heute bezahle ich das Essen. Wenn wir uns mögen – aber dafür gibt es keine Garantie, ich mag nicht viele Menschen –, bezahlst du bei unserem nächsten Treffen. Wenn nicht, schicke ich dir eine Rechnung über den halben Betrag.«

Jetzt deutete der Junge tatsächlich ein Lächeln an. Um es zu überspielen, blickte er die Filbert Street hinunte
r. Die Zeit dehnte sich, doch jetzt war Byrne gewappnet. Der Junge hatte keine Ahnung, mit wem er es zu tun hatte. Byrne hatte die letzten zwanzig Jahre seines Lebens als Detective bei der Mordkommission verbracht, die Hälfte davon bei Beschattungen. Er hatte mehr Geduld als ein Betonklotz.

»Okay«, sagte der Junge schließlich. »Hier draußen ist es sowieso arschkalt.«

*


Als Byrne und der Junge in der Schlange bei DiNic’s warteten, sagte keiner von beiden ein Wort. Trotz der vielen Hintergrundgeräusche – ein halbes Dutzend verschiedener Sprachen, das Klappern der Teller, das Surren der Schneidemaschinen, das Kratzen der Pfannenwender auf den Bratrosten – empfand Byrne das Schweigen zwischen ihm und dem Jungen als Belastung. Er wusste aber nicht, was er sagen sollte. Seine Tochter Colleen, die ihr Studium an der Gallaudet University begonnen hatte, war mit vielen Vorteilen aufgewachsen, die dieser Junge nicht besaß – sofern man es als Vorteil bezeichnen konnte, Kevin Byrne zum Vater zu haben.

Der Junge, der neben ihm stand, mit ungerührtem Blick, die Hände noch immer in den Taschen vergraben, war in der Hölle aufgewachsen.

Byrne wusste, dass Gabriels Vater im Leben seines Sohnes nie eine Rolle gespielt hatte. Seine Mutter, Tanya Wilkins, war gestorben, als Gabriel drei Jahre alt gewesen war. Tanya, eine Prostituierte und Drogensüchtige, war in einer eisigen Januarnacht in einer Gasse in Grays Ferry erfroren, nachdem sie das Bewusstsein verloren hatte. Und Gabriels einziger Bruder Terrell hatte vor zwei Jahren Selbstmord begangen.

Seitdem wurde Gabriel von einer Pflegefamilie zur anderen weitergereicht. Ein paar Mal war er mit dem Gesetz in Konflikt gekommen, meist wegen kleinerer Ladendiebstähle, doch es gab keinen Zweifel, in welche Richtung der Weg führte.

Als sie an der Theke standen, bestellte Byrne fü
r jeden ein Riesenbaguette. Die Baguettes von DiNic’s waren so groß, dass Byrne erst wenige Male eins ganz geschafft hatte. Trotzdem bestellte er für jeden eins und bedauerte es sogleich, denn er begriff, dass er angeben wollte.

Der Junge riss die Augen auf, als er das riesige Baguette sah, das er mit niemandem teilen musste. Dazu gab es eine Portion Pommes und eine Limo. Doch er setzte sofort wieder eine kühle Miene auf, als könnte ihn nichts und niemand beeindrucken.

Sie suchten sich einen Tisch, setzten sich und machten sich über die Baguettes her.

Während sie schweigend aßen, überlegte Byrne, worüber er sich mit dem Jungen unterhalten könnte. Sport? Die Flyers, die Eishockeymannschaft der Stadt? Die Sixers, das Basketballteam? Das wäre ein unverfängliches Thema gewesen. Stattdessen schwieg er.

Zehn Minuten später hob er den Blick zu Gabriel, der bereits das halbe Sandwich verdrückt hatte. Byrne fragte sich, wann der Junge zum letzten Mal etwas gegessen hatte.

»Das schmeckt, stimmt’s?«, sagte Byrne.

Gabriel zuckte mit den Schultern. Byrne nahm an, dass der Junge mitten in seiner Trotzphase steckte. Mit vierzehn, fünfzehn Jahren war Byrne ihm ähnlich gewesen. Alles war ein Rätsel, jede Frage ein Verhör. Doch die Zeiten hatten sich geändert. Die Elfjährigen schienen die neuen Fünfzehnjährigen zu sein.

Als sie fertig gegessen hatten, schob Gabriel die Ärmel seines Kapuzenshirts hoch. Byrnes Blick huschte unwillkürlich über Arme, Hände und Hals des Jungen auf der Suche nach Tattoos, Brandnarben oder anderen Wunden, die der Beweis für die Aufnahme in eine Straßengang hätten sein können. Wenn es jemals einen Jungen gegeben hatte, der prädestiniert dafür war, in eine Gang aufgenommen zu werden, dann war es Gabriel Hightower.

Doch B
yrne sah weder Tätowierungen noch Wunden.

Nach dem Essen saßen sie sich wieder schweigend gegenüber, und das Ende des ersten Treffens nahte bereits. Zwischen ihnen stand ein kleines Boot auf dem Tisch, das Gabriel mit flinken Fingern aus dem Papier gefaltet hatte, in das die Baguettes gewickelt waren.

»Darf ich es mir mal angucken?«, fragte Byrne.

Der Junge stieß es mit dem Zeigefinger in Byrnes Richtung.

Byrne nahm das Papierboot in die Hand. Es war geschickt und säuberlich gefaltet. Gabriel schien so etwas nicht zum ersten Mal gemacht zu haben. »Das ist cool.«

»Man nennt es Origami«, erklärte Gabriel. »Ist Chinesisch oder so.«

»Du hast Talent«, sagte...


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