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Crucifix

Thriller. Empfohlen von 16 bis 99 Jahren. 1. Aufl. 2013…
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Produktdetails
Titel: Crucifix
Autor/en: Richard Montanari

EAN: 9783838725321
Format:  EPUB ohne DRM
Thriller.
Empfohlen von 16 bis 99 Jahren.
1. Aufl. 2013.
Bastei Entertainment

Juni 2013 - epub eBook - 523 Seiten

Die Bevölkerung von Philadelphia wird mit Verbrechen konfrontiert, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen: Ein eiskalter Mörder hat es auf katholische Mädchen abgesehen und lehnt sich bei seinen Tötungsritualen an die Passion Christi an.

Für die Kriminalbeamten Kevin Byrne und Jessica Balzano beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn das Osterfest steht kurz bevor, und für diesen Termin hat sich der Killer die Krönung seiner mörderischen Aktivitäten vorbehalten ...





1.


Montag, 3.05 Uhr


Es gibt eine Stunde, die all jene kennen, die sich ihr stellen. Es ist die Zeitspanne, da die Dunkelheit den Schleier des Zwielichts vollkommen verdeckt und die Straßen still und verlassen sind; eine Zeit, da die Schatten sich zusammenballen und zu einem einzigen Dunkel verschmelzen. Eine Zeit, da die Leidenden nicht mehr an ein Morgen glauben.

Jede Stadt hat ihr Neon-Golgatha.

In Philadelphia ist es die South Street.

Während die meisten Menschen in der Stadt der Brüderlichen Liebe schliefen und die Flüsse leise ins Meer strömten, eilte der Menschenhändler in dieser Nacht wie ein trockener, stürmischer Wind die South Street hinunter. Zwischen der Dritten und Vierten Straße huschte er durch ein schmiedeeisernes Tor, lief einen schmalen Pfad hinunter und betrat einen Privatclub namens Paradise. Die wenigen Gäste schauten zur Tür und wendeten ihre Blicke sofort wieder ab. Denn in den Augen des Händlers sahen sie ein Tor zu ihren eigenen schwarzen Seelen, und sie wussten, dass sie ihn nicht beachten durften, und sei es für einen noch so kurzen Augenblick. Das gegenseitige Verständnis wäre viel zu groß gewesen, als dass man es hätte ertragen können.

Für diejenigen, die wussten, womit der Mann handelte, war er ein Rätsel, aber keinem stand der Sinn danach, dieses Rätsel zu lösen.

Der Mann war von kräftiger Statur, hatte breite Schultern und große Hände, die versprachen, mit denen abzurechnen, denen er begegnete. Sein Haar war blond gefärbt, seine Augen kalt und grün. Es waren Augen, die im Kerzenschein bläulich schimmerten, Augen, die mit einem einzigen Blick alles am Horizont erfassten und denen nichts entging.

Über dem rechten Auge war eine Narbe, eine Kerbe zerstörten Gewebes in der Form eines V.
Er trug einen langen, schwarzen Ledermantel, der sich über seinen kräftigen Rückenmuskeln spannte.

Er kam nun zum fünften Mal hintereinander nachts in den Club, und in dieser Nacht würde er seinem Käufer begegnen. Im Paradise konnte man nicht so einfach Verabredungen treffen. Freundschaften waren hier unbekannt.

Der Händler setzte sich im hinteren Teil des dunklen Raumes an einen Tisch. Der Tisch war nicht für ihn reserviert, gehörte ihm nun aber gewissermaßen, da sich niemand mehr dort hinzusetzen wagte. Obwohl es im Paradise von Spielern jeden Schlages wimmelte, gab es keinen Zweifel, dass der Händler aus einem anderen Holz geschnitzt war.

Die Lautsprecher hinter der Bar boten Mingus, Miles und Monk an. Die Decke: schmutzige chinesische Laternen und Ventilatoren, die mit einer holzgemaserten Folie beklebt waren. Die brennenden Blaubeerräucherkegel vertrieben den Zigarettenrauch und erfüllten die Luft mit einer schweren, fruchtigen Süße.

Um drei Uhr zehn betraten zwei Männer den Club. Der eine war der Käufer, der andere sein Beschützer. Die beiden wechselten einen Blick mit dem Händler. Und waren im Bilde.

Der Käufer, ein Mann namens Gideon Pratt, war Ende fünfzig und untersetzt, mit schütterem Haar, rastlosen grauen Augen und geröteten Wangen, die wie geschmolzenes Wachs herunterhingen. Er trug einen schlecht sitzenden Anzug mit Weste. Seine knorrigen Finger offenbarten, dass er seit langer Zeit an Arthritis litt. Sein Atem stank, seine Zähne waren gelb, sein Gebiss lückenhaft.

Ihm folgte ein kräftigerer Mann – kräftiger sogar als der Händler. Er trug eine getönte Sonnenbrille und einen Jeansmantel. Sein Gesicht und sein Hals waren mit einem kunstvollen Netz von ta moko verziert, den Stammes-Tattoos der Maori.

Die beiden Männer traten zu dem H&aum
l;ndler an den Tisch. Dann gingen sie zu dritt, ohne ein Wort zu wechseln, über einen kurzen Flur in einen Abstellraum.

Das Hinterzimmer des Paradise war heiß und mit altem Krempel voll gestopft. Die Besitzer hatten dort Kisten mit billigem Schnaps, zwei zerkratzte Metallschreibtische und ein vermodertes Sofa abgestellt. Eine alte Jukebox strahlte neonblaues Licht aus.

Nachdem sie den Raum betreten und die Tür geschlossen hatten, tastete der kräftige Mann, der den Spitznamen Diablo trug, den Händler grob nach Waffen und Abhörgeräten ab. Der Händler starrte auf das aus drei Wörtern bestehende Tattoo auf Diablos Halsansatz: Bastard fürs Leben. Er sah auch den Griff des Smith-&-Wesson-Revolvers an Diablos Taille.

Als Diablo sich überzeugt hatte, dass der Händler unbewaffnet und nicht verkabelt war, stellte er sich hinter Pratt, verschränkte die Arme und beobachtete das Geschehen.

»Was haben Sie für mich?«, fragte Pratt.

Der Händler musterte den Mann, ehe er ihm antwortete. Jetzt war der kritische Augenblick jeder Transaktion gekommen, der Moment, da der Lieferant Farbe bekennen und seine Ware auf den Tisch legen musste. Der Händler griff langsam in die Taschen seines Ledermantels – abrupte Bewegungen konnten hier tödlich enden – und zog zwei Polaroid-Fotos heraus. Er reichte sie Gideon Pratt.

Auf beiden Fotos waren vollständig bekleidete, junge schwarze Mädchen abgelichtet. Die Posen legten nahe, dass sie die Lust der Männer erregen wollten. Das erste Mädchen namens Tanya saß auf der Veranda eines Reihenhauses und warf dem Fotografen einen Handkuss zu. Auf dem zweiten Foto rekelte sich Tanyas Schwester Alicia verführerisch am Strand von Wildwood.

Als Pratt die Fotos eingehend betrachtete, schoss ihm für einen Moment die Röte in die Wangen. Ihm stockte der
Atem. »Einfach … toll«, sagte er.

Diablo spähte auf die Fotos, ohne dabei eine Reaktion zu zeigen. Er wandte den Blick wieder dem Händler zu.

»Wie heißt sie?«, fragte Pratt und hielt eines der Fotos hoch.

»Tanya«, antwortete der Händler.

»Tan–ya«, wiederholte Pratt, wobei er jede Silbe betonte, als wollte er das Wesen des Mädchens erkunden. Er reichte dem Händler eins der Bilder zurück und betrachtete dann das andere Foto in seiner Hand. »Sie ist entzückend«, fügte er hinzu. »Ein Luder. Das sehe ich auf den ersten Blick.«

Pratt strich mit dem Finger sanft über die glänzende Oberfläche des Fotos. Er schien einen Augenblick lang in Gedanken zu versinken; dann steckte er das Foto in seine Hosentasche und wandte sich wieder dem Geschäft zu. »Wann?«

»Jetzt«, erwiderte der Händler.

Pratt war überrascht und zugleich entzückt. Damit hatte er nicht gerechnet. »Sie ist hier

Der Händler nickte.

»Wo?«, fragte Pratt.

»Ganz in der Nähe.«

Gideon Pratt rückte seine Krawatte zurecht, zog die Weste über seinen dicken Bauch und strich über sein schütteres Haar. Er atmete tief ein, fand sein Gleichgewicht wieder und zeigte auf die Tür. »Sollen wir?«

Der Händler nickte abermals und bat Diablo schweigend um dessen Erlaubnis. Diablo wartete einen Moment, nur um seine Macht zu demonstrieren, und trat dann zur Seite.

Die drei Männer verließen den Club, gingen die South Street hinunter und bogen in die Orianna Street ein. Sie folgten der Straße, bis sie einen kleinen Parkplatz inmitten der Häuser erreichten. Auf dem Parkplatz standen zwei Fahrzeuge: ein verrosteter Lieferwagen mit getönte
n Scheiben sowie das neueste Modell eines Chryslers. Diablo hob eine Hand, trat vor und schaute durch die Fenster des Chryslers. Dann drehte er sich um und nickte. Pratt und der Händler gingen zum Lieferwagen.

»Haben Sie das Geld?«, fragte der Händler.

Gideon Pratt tätschelte seine Brusttasche.

Der Blick des Händlers schweifte für den Bruchteil einer Sekunde durch die Lücke zwischen den beiden Männern, ehe er in die Manteltasche griff und einen Schlüsselbund herauszog. Bevor er den Schlüssel in die Beifahrertür des Lieferwagens stecken konnte, ließ er den Bund fallen.

Pratt und Diablo blickten reflexhaft auf die Erde, ein wenig beunruhigt.

Im nächsten, sorgfältig berechneten Moment bückte sich der Händler, um den Schlüsselbund aufzuheben. Doch statt ihn zu ergreifen, packte er das Brecheisen, das er am frühen Abend hinter das rechte Vorderrad geklemmt hatte. Kaum hatte er sich erhoben, wirbelte er herum und schlug die Eisenstange in Diablos Gesicht. Dessen Nase verwandelte sich in eine blutige Masse aus Fleisch und zerfetztem Knorpel. Es war ein perfekt berechneter und präzise geführter Schlag, der einen Mann außer Gefecht setzen, aber nicht töten sollte. Mit der linken Hand riss der Händler die Smith & Wesson an sich, die unter Diablos Hosenbund steckte.

Diablos Blick war von Blut und Tränen getrübt, die ihm in die Augen schossen. Fassungslos und benommen stürzte er sich auf den Händler, von einem verstandlosen, animalischen Instinkt angetrieben. Bei seinem Angriff prallte er mit dem Griff der Smith & Wesson zusammen, die der Händler ihm mit seiner gewaltigen Körperkraft ins Gesicht hämmerte. Sechs von Diablos Zähnen fielen dem wuchtigen Schlag zum Opfer.

Diablo brüllte vor Schmerz und brach auf dem geteerten Asphalt zusammen.

Wie ein K
rieger rollte er auf die Knie, hob zögernd den Blick und wartete auf den tödlichen Schlag.

»Hau ab«, zischte der Händler.

Diablo verharrte reglos. Sein keuchender Atem ging unregelmäßig. Er spuckte Blut und Schleim. Als der Händler den Hahn der Waffe spannte und den Lauf auf Diablos Stirn drückte, begriff dieser, dass es klug wäre, dem Befehl des Händlers zu folgen.

Mühsam rappelte er sich auf, taumelte die Straße zur South Street hinunter und verschwand, ohne den Händler aus den Augen zu lassen.

Der Händler drehte sich zu Gideon Pratt um.

Pratt versuchte, eine...


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