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Produktdetails
Titel: Opfere dich
Autor/en: Laura Wulff

EAN: 9783955202712
Format:  EPUB ohne DRM
Thriller.
dotbooks Verlag

14. Mai 2013 - epub eBook - 276 Seiten

"Wenn du mich wirklich aufhalten willst, dann komm zu mir", lockte er mit gefährlich dunkler Stimme. "Komm zu mir, sei mein letztes Opfer."
Jung, schön, tot: Drei Frauen hat ein eiskalter Killer entführt, gefoltert und ermordet. Das nächste Opfer befindet sich schon in seiner Gewalt. Den Ermittlern fehlt jede Spur. Immer ist ihnen das mörderische Genie einen Schritt voraus - und dann wendet er sich direkt an sie. Er ist bereit, sein Treiben zu beenden, doch er verlangt einen hohen Preis. Die Polizistin Storm Harper soll sich ihm ausliefern, um sein finales und blutiges Meisterstück zu werden. Schnell mehren sich Stimmen, die fordern: Es ist besser, ein einzelnes Opfer zu bringen, als das Leben vieler zu gefährden. Für Storm beginnt ein atemloser Wettlauf mit der Zeit ...
Sehr spannend, sehr abgründig, sehr Wulff - der neue Thriller, der Sie das Fürchten lehren wird.
Jetzt als eBook: "Opfere dich" von Laura Wulff. dotbooks - der eBook-Verlag.
Laura Wulff ist das Pseudonym der bekannten deutschen Autorin Sandra Henke, die in der Nähe von Köln lebt und arbeitet. Obwohl sie das Gelübde "Bis dass der Tod euch scheidet" ernst nimmt, hofft sie, dass ihr Name trotzdem nie in einer Ermittlungsakte der Kriminalpolizei auftauchen wird. Sie trinkt gerne ein Glas blutroten Wein, findet, dass Neid die Seele vergiftet, und könnte nicht für Schuhe morden, wohl aber für ein gutes Buch. Bei dotbooks erschienen bereits die Laura-Wulff-Thriller "Leiden sollst du", "Opfere dich" und "Nr. 13". Besuchen Sie die Autorin im Internet: www.LauraWulff.de www.facebook.com/sandra.henke.autorin

1.


„Wenn du mich wirklich aufhalten willst, dann komm zu mir“, lockte er mit gefährlich dunkler Stimme. „Komm zu mir, sei mein letztes Opfer. Dann werde ich mein grausames Schlachten einstellen.“

Detective Storm Harper konnte nicht glauben, was sie da hörte. Sie presste den Telefonhörer fester an ihre Ohrmuschel und bemühte sich, die Panik, die sie dazu drängte, einfach aufzulegen, zu unterdrücken, aber es wollte ihr nicht gelingen. Ihre Professionalität und die Erfahrung aus zwölf Jahren Polizeidienst beim Fort Twistdale Police Department in Michigan waren wie weggeblasen. Sie zitterte. Auf ein solches Telefonat mit einem Seriensexualmörder war sie in ihrer Laufbahn niemals vorbereitet worden. Ein weiterer Grund für ihre Unsicherheit war, dass sie sich nicht an ihrem Arbeitsplatz, auf dem Revier, befand, sondern spätnachmittags zu Hause in ihrer Küche saß, nur mit Slip und T-Shirt bekleidet. Der Wachsmörder, wie die Sonderkommission ihn nannte, hatte sie kalt erwischt.

„Du bist so schweigsam“, bemerkte der Anrufer nachdenklich. „Wenn du mit der Presse sprichst, bist du nie um eine Antwort verlegen, musst nie um Worte ringen. Und jetzt fällt dir nichts ein?“

„Was wollen Sie von mir?“, brachte sie mühsam hervor. Sie fasste sich an die Kehle, weil sie daran denken musste, wie er seine Opfer tötete: Er tröpfelte Wachs in die Nasenlöcher der Frauen, die er entführt hatte, bis sie nur noch durch den Mund atmen konnten. Dann ließ er flüssiges Wachs in ihren Mund laufen, bis ihre Kehlen verschlossen waren. Während sie jämmerlich erstickten, ergötzte er sich an ihrem Todeskampf, dichtete schließlich auch ihre Ohren mit Wachs ab und tropfte die heiße Flüssigkeit über ihre Augen, bis ihr ganzes Gesicht mit Kerzenwachs bedeckt wa
r. Nachdem er so eine wächserne Totenmaske geschaffen hatte, füllte er auch die restlichen Körperöffnungen mit der sich langsam aushärtenden Masse.

Kerzenwachs. Das klang so harmlos. Am Anfang hatten sich die Medien über den Begriff „Wachsmörder“ lustig gemacht. Bis das zweite, dann das dritte Opfer mit einer solchen Wachsmaske gefunden worden waren. Und die Bevölkerung begriff, dass auch etwas Banales wie Wachs absolut tödlich sein konnte.

Seine Stimme klang eine Spur schärfer: „Das sagte ich bereits. Es ist ganz einfach. Alles, was du tun musst, ist dir die Augen zu verbinden, dir Handschellen anzulegen und darauf zu warten, dass ich dich abholen komme. Keine Sorge, es wird dann nicht lange dauern, bis ich bei dir bin. Den Moment deiner Entscheidung werde ich nicht verpassen.“

Ihr Puls raste. Das Blut rauschte in ihren Ohren. „Für wie naiv halten Sie mich?“

„Ich halte dich für arrogant und abgebrüht. Du passt perfekt in mein Beuteschema. Eine Frau, die vom Erfolg verwöhnt ist und sich nicht scheut, ihre Ellbogen auszufahren, um sich in der Männerwelt durchzusetzen.“

„Sie kennen mich doch gar nicht“, zischte sie ihn an. Storm hatte das Bedürfnis, sich zu verteidigen. Und sie hatte Angst.

Er lachte leise, beinahe verführerisch. „Ich kenne dich besser, als du glaubst, denn ich habe dich genau beobachtet wie alle meine Opfer. Zum Beispiel weiß ich, dass du jetzt gerade in deiner Küche sitzt und auf die Packung Lucky Strike starrst, die vor dir auf dem Tisch liegt. Die Lust auf eine Zigarette ist quälend, aber du möchtest dich durch nichts von diesem Telefonat ablenken lassen, deshalb steckst du dir keine an.“

Bestürzt schaute sie sich um. Sie sprang vom Stuhl auf, eilte zum Fenster und spähte hinaus. Es hatte aufgehört zu regnen,
aber noch immer hingen schwere graue Wolken über den Dächern von Fort Twistdale. Doch da war niemand. Zumindest sah sie niemanden. Aber er konnte sie sehen, irgendwie. Alarmiert suchte sie mit den Augen ihre Küche nach einer Kamera ab.

Und tatsächlich entdeckte Storm sie.

Ein kleines Loch im Holzgehäuse der Kaffeemühle ihrer Grandma verriet ihr, dass der Wachsmörder die Mühle entkernt und das kleine Aufnahmegerät im Gehäuse versteckt haben musste. Das einzige Erinnerungsstück sowohl an ihre Oma als auch an ihre „erste Kindheit“, wie Storm die ersten fünf Jahre ihres Lebens nannte, zerstört zu sehen tat weh. Sie bewegte sich vorsichtig zur Dunstabzugshaube hin, wo die altmodische Kurbelmühle seit dem Tod ihrer Großmutter vor zwei Jahren unangetastet stand. Er war dabei sehr geschickt gewesen: Staub überzog die Kaffeemühle wie eine Kruste, so dass sie nicht so wirkte, als ob jemand sich daran zu schaffen gemacht hatte. Ganz davon abgesehen, musste Storm mal ein ernstes Wort mit Ms. Carter, ihrer Putzfrau, reden.

Sie kam sich so dumm vor! Der Serienkiller hatte sie vorgeführt, er machte sich lustig über sie. Er wollte ihr seine Macht zeigen, ihr Angst machen, und das war ihm gelungen. Aber nun wusste sie wenigstens, dass sie in seinem Fokus stand. Sie nahm all ihren Mut zusammen: „Hören Sie, Sie haben einen entscheidenden Fehler gemacht. Ich bin keines Ihrer üblichen Opfer.“

Am liebsten hätte sie die Kaffeemühle genommen und mitsamt der Kamera gegen die Wand geschleudert. Stattdessen nahm Storm sie vorsichtig herunter und stellte sie in die Spüle, um keine Fingerabdrücke zu zerstören. Über das Spülbecken legte sie ein Holzschneidebrett. Sie hatte wenig Hoffnung, dass die Spurensicherung überhaupt Spuren des Täters finden würde, denn bisher war er äußerst
vorsichtig vorgegangen.

„Ich werde dich nicht entführen“, sagte er mit einer Vertrautheit, die sie schaudern ließ. „Für solche Späße habe ich andere Gespielinnen. Du wirst dich mir freiwillig stellen – oder das Morden wird weitergehen.“

Nervös lief sie in der Küche auf und ab und überlegte eifrig, wie sie dieses Telefonat für sich nutzen konnte. „Das ist so krank! Wieso sollte ich das machen? Ich bin doch nicht lebensmüde.“ Ihr Blick fiel auf ihr Handy, das im Korridor auf dem Schuhschrank lag.

„Dein Beweggrund ist offensichtlich.“ Er machte eine bedeutungsschwangere Pause. „Du möchtest andere Frauen vor mir retten. Und ich verspreche dir, dass du mein letztes Opfer sein wirst. Ich werde mich mit Fußfesseln an den Seziertisch ketten, auf dem du liegst, und den Schlüssel schlucken, damit ich nach deinem Tod nicht fliehen kann. Du darfst einen Brief mit unserem Aufenthaltsort an deinen Partner Detective Malcolm schicken, der bei ihm ankommen wird, wenn du längst tot bist. Er wird nichts für dich tun können, denn ich werde meine Vorgehensweise verändern, ich werde noch schneller werden, denn uns soll nur eine Nacht verbinden. Eine einzige Nacht möchte ich mit dir spielen. Du wirst mein Meisterwerk werden. Nach dir wird es keine mehr geben. Versprochen.“

Storm glaubte ihm kein Wort. Sie wollte fast fragen, wer ihr garantierte, dass er keinen Ersatzschlüssel für die Fußfesseln besaß oder eine Metallsäge in der Nähe verstecken würde, aber diese Frage hätte ihm zu verstehen gegeben, dass sie über seinen Vorschlag ernsthaft nachdachte. Was nicht der Fall war.

Der Mörder, vielleicht bald ihr Mörder, sprach weiter: „Ich könnte dir Dinge zeigen, die man nicht auf der Polizeischule lernt. Du würdest die Opfer durch
deine persönlichen Erlebnisse so gut verstehen wie kein anderes Mitglied deiner Sonderkommission. Eigene Erfahrungen, sie sind so wertvoll ...“ Er atmete hörbar ein und wieder aus. „Ich habe bei Cheryl Port zum ersten Mal Waterboarding ausprobiert, weil ich neugierig darauf war. Es wird heutzutage noch in Gefangenenlagern praktiziert, legalisiert durch die jeweilige Regierung, ich habe mir eine Doku angesehen. Fernsehen kann sehr inspirierend sein. Ich wollte sehen, wie Cheryl auf die Wasserfolter reagiert. Hab ihr ein Handtuch über das Gesicht gelegt. Ganz langsam habe ich Wasser darübergegossen. Es muss sich für sie angefühlt haben, als würde sie ertrinken. Sie hat geschrien, bis der Würgereflex sie daran hinderte. Immer wieder habe ich ihr Zeit gegeben, sich zu erholen. Hab ihre Brüste gestreichelt, ihr beruhigende Worte ins Ohr geflüstert. Sie musste erst wieder stabil sein, bevor ich meinen Fetisch an ihr ausleben konnte.“

„Fetisch? So bezeichnen Sie Ihre Tötungsmethode?“ Sie erinnerte sich nur zu gut. Cheryl hatte ausgesehen, als wäre ihr Gesicht das einer Wachsfigur. Vor ihrem Tod musste sie durch die Hölle gegangen sein. Lucille Canberra, die Gerichtsmedizinerin des Fort Twistdale Police Departments, hatte festgestellt, dass die Lungen des Opfers abnorm aufgebläht waren, und sie hatte Rückstände von Schaumpilz gefunden, einem schaumigen Belag aus Luft, Wasser und Bronchialschleim auf Nase und Mund. Außerdem befanden sich in Cheryls Magen Spuren von Vanilleschaumbad. Der Killer musste das Wasser, das er auf ihr abgedecktes Gesicht gegossen hatte, damit angereichert haben. Er schien ein Faible für Vanille zu haben.

Storm wurde flau im Magen. Zumindest hatte ihr dieser Anrufer den Beweis geliefert, dass er wirklich der Serienkiller war, denn diese neue Foltermethode des Wachsmörders hatte das FTPD der Presse gegenüber
noch nicht erwähnt. Die Medien hätten die Bevölkerung mit der detaillierten Beschreibung in Aufruhr gebracht. Jeder Mitbürger hatte eine Schwester, eine Tochter, eine Mutter … Niemanden hätte es kaltgelassen zu erfahren, dass, jedes Mal wenn der Killer sein grausames Spiel von vorne begann, Cheryls Atmung vor Schreck dreißig bis sechzig Sekunden ausgesetzt hatte. Sie hatte panisch eingeatmet, und Wasser war in ihre Luftröhre und ihre Bronchien gelangt. Was folgte, waren Sauerstoffmangel im Gehirn und Muskelkrämpfe, bis ihre Atemversuche...


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