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Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Roman. Originaltitel: Shikisaki wo motanai Tazaki Tsukuru…
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Produktdetails
Titel: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki
Autor/en: Haruki Murakami

EAN: 9783832187736
Format:  EPUB
Roman.
Originaltitel: Shikisaki wo motanai Tazaki Tsukuru to kare no junrei no toshi.
Übersetzt von Ursula Gräfe
DUMONT Buchverlag

9. Januar 2014 - epub eBook

Der neue Murakami!
Sein größter Erfolg - ein Epos um Freundschaft, Einsamkeit und Schuld

Mit 36 Jahren blickt Tsukuru Tazaki auf ein entgleistes Leben zurück. Freunde, Heimat, Liebe sind nur Worte für ihn. Die Menschen bleiben ihm fremd, allenfalls für Bahnhöfe und Züge bringt er ein vages Interesse auf. Als er Sara kennenlernt, die in einem Reisebüro arbeitet, öffnet er sich zum ersten Mal seit langem einer anderen Person - die nicht glauben kann, was sie hört. Wenn ihre Beziehung eine Chance haben soll, beschwört sie Tsukuru, dann muss er in seine Vergangenheit reisen, auf der Spur einer Wunde, die niemals verheilt ist, und vier Farben, die sie ihm zugefügt haben.

"Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" folgt einem Mann ohne Eigenschaften und Leidenschaften beim Versuch, sein verlorenes Leben zurückzuerobern. Der japanische Rekord-Bestseller, der mit der höchsten Erstauflage aller Zeiten startete und sich in weniger als einer Woche über eine Million Mal verkaufte, ist ein großer Roman über Freundschaft und Liebe, Schmerz und Schuld.
Haruki Murakami wurde 1949 in Kyoto, Japan geboren und wuchs in Kobe auf. Nach abgeschlossenem Studium verließ er 1975 die Waseda-Universität in Tokio, wo er anschließend sieben Jahre lang Eigentümer einer kleinen Jazz-Bar war.
Sein erster Roman, "Hear the Wind sing" (1979), brachte ihm den Gunzou-Förderpreis ein. Zusammen mit "Pinball", 1973 (1980, beide wurden nur ins Englische übersetzt) und "Wilde Schafsjagd" (1982, dt. 1991), für den er mit dem Norma-Förderpreis ausgezeichnet wurde, bildet dieser Roman die sogenannte "Trilogie der Ratte".
Zu Murakamis weiteren Veröffentlichungen zählen "Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt" (1984, dt. 1995), "Naokos Lächeln" (1987, dt. 2001), "Tanz mit dem Schafsmann" (1988, dt. 2002), "Gefährliche Geliebte" (1992, dt. 2000), "Der Elefant verschwindet" (1993, dt. 1995) und "Als ich eines Tages im April das 100%ige Mädchen sah" (dt. 1996).
Von 1991 an lebten Murakami und seine Ehefrau vier Jahre lang in den USA, wo er in Princeton lehrte und den Roman "Mister Aufziehvogel" verfasste (1994-95, dt. 1998), für den er den Yomiuri-Literaturpreis erhielt.
Nach dem Erdbeben von Hanshin und dem Gas-Attentat auf die Tokioter U-Bahn von 1995 kehrte Murakami nach Japan zurück, wo er zunächst Opfer des Attentats und schließlich auch Mitglieder der Aum-Shinrikyo-Sekte interviewte. Die Interviews erschienen in Japan in zwei Bänden; der zweite, "The Place that was promised" (1998), wurde mit dem Preis der Kuwabara Takeo-Akademie ausgezeichnet. Eine Auswahl aus beiden Büchern wurde 2002 als deutschsprachige Ausgabe unter dem Titel "Untergrundkrieg" veröffentlicht.
Von Haruki Murakami erschienen seitdem "Sputnik Sweetheart" (1999, dt. 2002), "Nach dem Beben" (1997, dt. 2003), "Kafka am Strand" (2002, dt. 2004), die Kurzgeschichtensammlung "Blinde Weide, schlafende Frau" (dt. 2006), der Roman "Afterdark" (dt. 2005) und das Sachbuch "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" (dt. 2007). Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen "1Q84, Buch 1&2" (dt. 2010) und Buch 3 (dt. 2011) sowie die von Kat Menschik illustrierten Erzählungen "Schlaf" und "Die Bäckereiüberfälle". Die Neuübersetzung von Murakamis literarischem Durchbruch "Gefährliche Geliebte" (mit dem neuen Titel "Südlich der Grenze, westlich der Sonne") erschien 2013.
Zu den Preisen, die Murakami in jüngerer Zeit erhielt, gehören der Frank O'Connor Internationale Kurzgeschichtenpreis (Irland, 2006) der Franz-Kafka-Preis (Tschechien, 2006) und der Asahi-Preis (Japan, 2006).
Zudem hat Murakami Werke diverser amerikanischer Autoren ins Japanische übertragen, darunter Bücher von F. Scott Fitzgerald, Raymond Carver, John Irving und Raymond Chandler. Seine eigenen Werke wurden bislang in mehr als vierzig Sprachen übersetzt.
Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt a. M. Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburo Oe, Yoko Ogawa, Hikaru Okuizumi und Haruki Murakami.

2

Es geschah also in seinem zweiten Studienjahr. In jenem Sommer trat eine radikale Veränderung in Tsukuru Tazakis Leben ein. Wie die Flora vor und hinter einem steilen Bergkamm eine ganz und gar andere sein kann.

Kaum hatten die Ferien begonnen, war er wie immer mit kleinem Gepäck in den Shinkansen gestiegen. In Nagoya angekommen, rief er sofort seine Freunde an, erreichte jedoch keinen von ihnen. Sicher waren sie gemeinsam unterwegs. Er hinterließ bei allen eine Nachricht, schlenderte allein durch die Stadt und schlug die Zeit tot, indem er sich einen Film anschaute, der ihn nicht besonders interessierte. Nachdem er mit seiner Familie zu Abend gegessen hatte, rief er nochmals seine Freunde an. Es war noch keiner von ihnen zurück.

Am Vormittag des folgenden Tages rief er erneut an, aber auch diesmal traf er keinen von den vieren an. Wieder hinterließ er die Nachricht, sie mögen ihn doch bitte zurückrufen. Die jeweiligen Familienmitglieder versprachen, es auszurichten. Doch in ihrem Tonfall schwang etwas mit, das ihn beunruhigte. Am ersten Tag war es ihm nicht so aufgefallen, aber ihre Stimmen klangen anders. Als vermieden sie es, freundlich zu ihm zu sein, oder als könnten sie gar nicht schnell genug auflegen. Besonders Shiros zwei Jahre ältere Schwester verhielt sich viel schroffer als sonst. Tsukuru hatte sich immer gut mit ihr verstanden (sie wirkte gar nicht wie eine ältere Schwester und war sehr hübsch) und häufig die Gelegenheit genutzt, ein bisschen mit ihr zu flirten, wenn er Shiro anrief. Zumindest hatten sie sich immer freundlich begrüßt. Aber jetzt legte sie hastig und geradezu angewidert auf. Nachdem er ein weiteres Mal bei allen angerufen hatte, kam Tsukuru sich vor, als trüge er ein gefährliches Virus in sich.

Ihm wurde klar, dass etwas nicht stimmte. In seiner Abwesenheit musste irgendetwas vorgefallen sein
, das die anderen auf Distanz hielt. Etwas Unangenehmes. Aber so sehr er auch grübelte, ihm fiel nicht ein, was es gewesen sein könnte.

Er verspürte einen anhaltenden Druck auf der Brust, als stecke dort etwas fest, das er weder ausspucken noch herunterschlucken konnte. Er ging den ganzen Tag nicht aus dem Haus und wartete, dass das Telefon klingelte. Er versuchte, sich zu beschäftigen, konnte sich aber auf nichts konzentrieren. Er hatte den vieren wiederholt ausrichten lassen, dass er wieder in Nagoya sei. Normalerweise hätten seine Freunde ihn sofort angerufen und mit Neuigkeiten überschüttet. Doch das Telefon schwieg hartnäckig.

Gegen Abend überlegte er, ob er von sich aus noch einmal anrufen sollte. Aber dann ließ er es. In Wirklichkeit waren die anderen bestimmt zu Hause, hatten sich aber verleugnen lassen, weil sie nicht mit ihm sprechen wollten. »Wenn Tsukuru Tazaki anruft, sagt, ich bin nicht da«, hatten sie ihre Familien angewiesen. Deshalb hatten diese auch so unbehaglich geklungen.

Aber warum?

Er konnte sich keinen Grund vorstellen. Das letzte Mal gesehen hatten sie sich während der Feiertage im Mai. Als Tsukuru wieder nach Tokio zurückfuhr, hatten die vier ihn sogar noch zum Bahnhof gebracht und ihm ausgiebig nachgewinkt wie einem Soldaten, der an die Front zog.

Danach hatte Tsukuru mehrere Briefe an Aos Adresse geschrieben. Shiro hatte manchmal Probleme mit dem Computer, daher schrieb er klassische Briefe und verschickte sie per Post. Ao übernahm die Rolle des Vermittlers und leitete Tsukurus Briefe an die anderen Mitglieder der Gruppe weiter. So konnte er es sich sparen, vier ähnliche Briefe zu verfassen. Meist schrieb er über sein Leben in Tokio. Was er gesehen, welche Erfahrungen er gemacht, was er dabei empfunden hatte. Und dass er sich bei allem, was er tat, wünschte, seine Freunde könnten dabei sein, und so empfand e
r es wirklich. Ansonsten schrieb er nichts von Bedeutung.

Auch die vier hatten immer wieder Briefe an Tsukuru geschrieben, in denen sie nie irgendetwas Negatives erwähnten und nur ausführlich ihre gemeinsamen Unternehmungen in Nagoya schilderten. Offenbar genossen sie das Studentenleben in ihrer Heimatstadt in vollen Zügen. Ao hatte einen gebrauchten Honda Accord gekauft (die Rückbank sehe aus wie eine Hundetoilette, so verschmiert sei sie) und sie hatten einen Ausflug an den Biwa-See gemacht. Fünf Leute passten bequem in den Wagen (solange keiner von ihnen zu fett sei). Schade, dass Tsukuru nicht dabei gewesen sei. Aber sie freuten sich schon auf das Wiedersehen im Sommer. So die letzte Botschaft. Sie war ihm aufrichtig erschienen.

In dieser Nacht konnte er nicht schlafen. Er war viel zu aufgeregt, und zu viele Gedanken gingen ihm durch den Kopf. Das heißt, eigentlich war es nur ein Gedanke, der verschiedene Formen annahm. Wie jemand, der die Orientierung verloren hat, bewegte Tsukuru sich unablässig im Kreis und gelangte immer wieder an seinen Ausgangspunkt. Bald steckte er fest und konnte weder vor noch zurück. Es war wie bei einem Schraubenkopf ohne Schlitz – er wusste nicht mehr, wo er noch ansetzen sollte.

Erst gegen vier Uhr morgens schlief er ein, wachte jedoch schon um kurz nach sechs wieder auf. Essen konnte er nichts. Er trank ein Glas Orangensaft, das einen leichten Brechreiz hervorrief. Seine Familie zeigte sich besorgt über seine plötzliche Appetitlosigkeit, doch er redete sich mit einer milden Magenverstimmung heraus.

Wieder blieb er den ganzen Tag zu Hause. Lag neben dem Telefon und las. Oder besser gesagt, versuchte zu lesen. Kurz nach Mittag rief er wider besseres Wissen noch einmal bei seinen Freunden an. Er ertrug es einfach nicht länger, in dieser Ungewissheit darauf zu warten, dass jemand sich bei ihm meldete.

Das Ergebnis war dasselbe: Man richtete
ihm mit teilnahmsloser, bedauernder oder neutraler Stimme aus, der Betreffende sei nicht zu Hause. Tsukuru bedankte sich knapp, aber höflich und legte auf. Diesmal hinterließ er keine Nachrichten. Genau wie er diesen Zustand auf die Dauer nicht ertrug, würden seine Freunde es vielleicht auch nicht ertragen, sich weiter verleugnen zu lassen. Oder zumindest würden ihre Familien, die das Telefon beantworten mussten, bald den Dienst verweigern. Tsukuru rechnete damit, dass irgendwann eine Reaktion eintreten würde, wenn er immer wieder anrief.

Wie erwartet erhielt er gegen acht Uhr abends einen Anruf von Ao.

»Es tut mir leid, aber ich muss dich bitten, nicht mehr anzurufen. Keinen von uns«, sagte Ao übergangslos. Kein »Hallo«, kein »Wie geht’s?«, kein »Lange nicht gesehen«. Die Einleitung war nur eine Floskel.

Tsukuru schluckte, wiederholte den Satz im Kopf und überlegte hastig. Er versuchte, eine Gefühlsregung aus Aos Tonfall herauszuhören. Doch was er sagte, klang nicht anders als eine offizielle Bekanntmachung und bot nicht den geringsten Zugang zu seiner Gefühlslage.

»Wenn ihr nicht wollt, dass ich euch anrufe, werde ich es natürlich nicht mehr tun«, erwiderte Tsukuru fast automatisch. Er hatte es unbeeindruckt und kühl sagen wollen, aber seine Stimme klang wie die eines Fremden. Die Stimme von jemandem, der irgendwo in einer fernen Stadt lebte und dem er noch nie begegnet war (und auch nie begegnen würde).

»Wir bitten darum«, sagte Ao.

»Ich habe nicht die Absicht, mich aufzudrängen«, sagte Tsukuru.

Ao gab weder einen Seufzer noch einen zustimmenden Laut von sich.

»Ich will nur den Grund wissen.«

»Den wirst du von mir nicht erfahren«, sagte Ao.

»Von wem dann?«

Auf der anderen Seite der Leitung her
rschte kurz Schweigen. Ein Schweigen wie eine dicke Mauer. Ein leichtes Schnauben ertönte. Tsukuru wartete, während er Aos flache, fleischige Nase vor sich sah.

»Kannst du dir den Grund nicht selbst denken?«, fragte dieser endlich.

Tsukuru war einen Moment lang sprachlos. Was redete Ao da? Was sollte er sich selbst denken? Was denn noch denken? Er war ja vor lauter Grübeln schon kaum noch er selbst.

»Schade, dass es so gekommen ist«, sagte Ao.

»Sind alle dieser Meinung?«

»Ja, alle finden das schade.«

»Komm schon, sag, was war los?«, fragte Tsukuru.

»Frag dich doch mal selbst«, sagte Ao. Seine Stimme zitterte leicht vor Zorn und Traurigkeit. Aber das dauerte nur einen Moment. Tsukuru legte auf, bevor ihm eine Antwort einfiel.

»Und mehr hat er nicht gesagt?«, fragte Sara.

»Es war ein ganz kurzes Gespräch. Genauer kann ich es nicht widergeben«, sagte Tsukuru.

Sie saßen an einem kleinen Bartisch.

»Konntest du danach noch mal mit ihm oder einem von den anderen sprechen?«, fragte Sara.

Tsukuru schüttelte den Kopf. »Nein.«

Sara blickte ihm forschend ins Gesicht. Als bemühe sie sich, etwas zu erkunden, das nicht den Gesetzen der Vernunft entsprach.

»Mit gar keinem?«

»Ich habe keinen von ihnen je wiedergesehen.«

»Aber wolltest du denn nicht wissen, warum sie dich so plötzlich aus der Gruppe ausgestoßen haben?«

»Tja, wie soll ich sagen, damals war mir alles ziemlich egal. Sie haben mir die Tür vor der Nase zugeschlagen, und ich durfte nicht mehr rein. Den Grund dafür haben sie mir nicht gesagt. Was konnte ich schon tun, wenn sie es alle so wollten?«

»Das verstehe ich nicht«, sagte Sara, und man sah es ihr an. »Es
kann doch ein Missverständnis gewesen sein. Womöglich hättest du es sogar aufklären können. Hast du das nicht bedauert? Deine besten Freunde zu verlieren, vielleicht wegen irgendeiner Lappalie?«

Sie hatte ihren Mojito ausgetrunken. Sie gab dem Bartender ein Zeichen, ließ sich die Weinkarte geben und bestellte einen Cabernet Sauvignon aus dem Napa Valley. Tsukuru hatte seinen Highball erst zur Hälfte geleert. Das Eis war geschmolzen, das Glas beschlagen und der Deckel nass und aufgequollen.

»Zum ersten Mal in meinem Leben...


"In Japan waren kurz nach Erscheinen zwei Millionen Exemplare verkauft. Ein Buch über die Einsamkeit als gigantischer Kassenerfolg. Das ist nicht paradox, sondern folgerichtig [...] Haruki Murakamis Roman ist schön, bildgewaltig, realitätsverschiebend und weise [...] vielleicht gehört das dazu, zu einer Pilgerreise in die eigene Vergangenheit, zum Kern der Freundschaft, zum Kern der großen Traurigkeit. Einer Reise zum Ursprung der Isolation, der soviele Leser folgen wollen." Volker Weidermann, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG "Eine zarte, ernste Liebes- und Selbstfindungsgeschichte, die ohne Surrealismus, doppelte Böden, privatistische und hartnäckig undechiffrierbare Visionen auskommt und gerade heruntererzählt wird: Ein Mann versucht, sich nach Jahren seinem Trauma zu stellen, und am Ende begreift er etwas [...] Es ist eine Freiheitsgeschichte, die Murakami erzählt. Man kann sie, im eigenen Leben, gut gebrauchen." Peter Praschl, DIE LITERARISCHE WELT "Murakami kann süchtigmachend schreiben [...] er fängt in seinen lakonisch erzählten Romanen ein Lebensgefühl ein, das ein Ausdruck unserer Zeit ist. Es ist ein fragmentiertes Gefühl: die Erfahrung von Verlust, die Akzeptanz von Vereinzelung, die Sehnsucht nach Liebe und Freundschaft - und die Gewissheit, dass der Tod unausweichlich ist [...] Eines Tages wird Murakami den Nobelpreis erhalten. Weil er so bunt wie sonst niemand von der menschlichen Farblosigkeit zu erzählen weiß." Claudia Voigt, DER SPIEGEL "Ein Autor, der es wie sonst kaum einer beherrscht, Stimmungen zu erzeugen [...] Mit jedem Buch, das er beim Warten auf die überfällige Auszeichnung schreibt, beschämt er das Nobelpreiskomitee aufs Neue [...] Wie kann man nur, Buch für Buch, ein Meisterwerk nach dem anderen schaffen? Mit seinem neuen Roman ist es Haruki Murakami wieder einmal gelungen [...] Andreas Platthaus, F.A.Z. "Voller emotionaler Spannung." 50 PLUS "Eine Geschichte von Freundschaft und Verrat, von Todessehnsucht und Überlebenswille. Ein Roman so spannend wie ein Thriller, so ernsthaft wie eine Tragödie und so ganz aus eigenen Ton und Thema geschöpft, wie es nicht anders sein kann bei Haruki Murakami [...] All das ist in Murakamis dezenter Schilderung bewegend, ist reich an meisterlichen Szenen. Nicht mit grellen Farben, sondern mit feinen Tönungen entwirft er eine üppige Seelenlandschaft." Martin Oehlen, KÖLNER STADT-ANZEIGER/BERLINER ZEITUNG "Im neuen Roman "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" gerät ein vermeintlich dröger Mensch durch ein mysteriöses Vergehen an den Abgrund. Des Todes, der Freundschaft und der Liebe. Und das ist wirklich sehr viel spannender, als Titel und Autor uns glauben machen wollen." BRIGITTE "Ein großes Buch voller Ruhe und Spannung (...) Gibt es einen anderen lebenden Autor, der so ruhig und knapp und gleichzeitig mit soviel emotionaler Kraft zu erzählen vermag wie er? Man braucht kein Japanisch zu können, um zu spüren, wie seine Übersetzerin Ursula Gräfe diese gewiss schwer zu vermittelnde Qualität auch im Deutschen zur Entfaltung bringt." Burkhard Müller, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG "Ein neuer Murakami, und was für einer! [...] Grandios!" ANNABELLE "Ein faszinierendes Buch, weil der Autor etwas tut, was nicht nur in Japan selten ist: Er nimmt sich Zeit für einen Menschen, für seine Träume, seine Verletzungen, seine Seele." Sabine Schmidt, BÜCHER " Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" treffen den Nerv unserer Zeit [...] Der aussergewöhnliche Erfolg erklärt sich damit, dass der Bestsellerautor und ewige Kandidat für den Literaturnobelpreis trotz dem düsteren Motiv ein farbenfrohes und hoffnungsvolles Buch geschrieben hat. Er weist einen Weg aus der Einsamkeit: die Liebe." Daniel Arnet, SONNTAGSZEITUNG "Alles schließt sich zu einem überzeugenden Universum zusammen, nicht zuletzt dank einer virtuosen Leitmotivtechnik [...] Seine Romane sind im Grunde zeitgenössische Märchen: voller fantastischer Bilder und reich an archetypischen Vorstellungen, die au

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