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Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Roman. Originaltitel: Zwangsurlaub mit Walter. 1. Aufl.…
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Produktdetails
Titel: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
Autor/en: Britta Sabbag

EAN: 9783838753560
Format:  EPUB ohne DRM
Roman.
Originaltitel: Zwangsurlaub mit Walter.
1. Aufl. 2014.
Bastei Entertainment

März 2014 - epub eBook - 256 Seiten

WENN DU DEN ROTEN FADEN VERLOREN HAST, HALT NACH EINEM ANDEREN AUSSCHAU - VIELLEICHT IST DEINER BUNT! Antonias Leben ist perfekt. Bis ihre Mutter sie dazu verdonnert, auf ihren leicht senilen Stiefvater aufzupassen, während sie selbst sich in einem indischen Ashram vergnügt. Dabei hat die Karrierefrau Antonia für so etwas nun wirklich keine Zeit. Schließlich steigt sie gerade zur Partnerin in einer Unternehmensberatung auf und will ihren langjährigen Freund und Kollegen heiraten. Zurück im Heimatkaff stellen Walters Schrullen Antonia gehörig auf die Probe. Bald steht ihr ganzes Leben Kopf. Oder lernt sie vielleicht gerade erst zu leben?

1. Kapitel


»Antonia?«, hörte ich Carl durch das Vorzimmer in mein Büro rufen. »Bist du so weit?«

»Natürlich«, antwortete ich, klappte den vor mir liegenden Laptop mit einer schnellen Handbewegung zu und verstaute ihn in der dazugehörigen Tasche, die ich mir zusammen mit meinem Blazer eilig unter den Arm klemmte. »Wir können direkt los.«

Da Frau Wieser, meine Assistentin, gerade telefonierte, deutete ich ihr an, dass sie meine Gespräche nun auf ihr Telefon umstellen konnte.

Frau Wieser nickte kurz.

Im Grunde genommen war es eine Selbstverständlichkeit, dass sie darauf achtete, wann ich das Büro verließ. Aber Kontrolle war immer noch besser als schnödes Vertrauen. Kunden in unserer Branche hassten nichts mehr, als auf einen Anrufbeantworter zu sprechen. Schließlich hatte niemand Zeit zu verschenken.

»Fein«, sagte Carl, als ich um die Ecke bog.

Es war Viertel vor eins, und wir wollten die anstehende Mittagspause für eine kurze Besprechung nutzen.

Nebenan im Hammerstein’s angekommen, wurden wir vom Kellner direkt zu unserem Tisch gebracht. Auf dem Weg dahin begrüßte ich fast jeden Gast mit einem kurzen Nicken, denn hier kannte man sich. Der Business Lunch war ausgezeichnet, und die Bedienung diskret, aufmerksam und nicht zu aufdringlich.

Carl bestellte eine Flasche Wasser und sein Rumpsteak mit Salat, das er hier immer aß. »Und für meine bezaubernde Begleitung bitte das Zanderfilet«, schloss er seine Bestellung mit einem kurzen Blick in meine Richtung ab. »Allerdings ohne den Reis, dafür mit Salat, aber ohne Dressing, Öl und Essig bitte separat. Oder möchtest du etwas anderes, Liebes?«

Das war eine rein rhetorische Frage, denn solange wir herkamen – und das waren jetzt fast drei Jah
re – aß ich, genau wie Carl, immer das Gleiche.

Dennoch schüttelte ich kurz den Kopf.

Carl hatte die Speisekarte auch schon zugeklappt und dem Kellner gereicht. Der tägliche Blick dorthinein war ein kurzes Ritual, das Carl mit der Genauigkeit eines Herzchirurgen durchführte und perfekt beherrschte. Dadurch machte er nie den Eindruck, als sei er ein Gewohnheitstier. Im Gegenteil, er wirkte immer äußerst kosmopolit, wenn er einen kurzen Blick hineinwarf, nur um festzustellen, dass während seiner Abwesenheit von höchstens vierundzwanzig Stunden der Chefkoch nicht völlig den Verstand verloren und die gesamte Speisekarte neu zusammengestellt hatte, um dann letztendlich sein geliebtes Rumpsteak zu bestellen, natürlich medium rare. Nur hier konnte man das mittags auf die Schnelle so perfekt, sagte er jedes Mal, nachdem wir bestellt hatten.

»Nur hier kann man mittags ein so perfektes Steak bekommen«, sagte Carl und holte das Kundenprofil aus der Schutzfolie, das wir besprechen wollten. »Findest du nicht auch?«

Ich nickte. »Ja. Warum sinnlos herumexperimentieren, wenn man doch weiß, was das Beste für einen ist? Alles andere wäre doch nur unsinnige Zeitverschwendung.«

Carl blickte nun lächelnd von seinen Papieren auf. »Siehst du, mein Schatz«, flüsterte er und tätschelte meine Hand, »und deswegen passen wir so ausgezeichnet zusammen. Wir sind aus demselben Holz geschnitzt.«

Es stimmte, das waren wir. Wir passten so perfekt zueinander, dass es fast schon erschreckend war. Keine Unterhaltung, die wir führten, brachte verschiedene oder gar entgegengesetzte Meinungen hervor; weder geschäftlich noch privat hatten wir verschiedene Ansichten. Wir waren wie füreinander geschaffen. Mit Carl zusammen zu sein gab mir das Gefühl, genau das Richtige zu tun, ich fühlte mich in
seiner Nähe immer und ausnahmslos komfortabel.

»Was ist denn das nun für ein geheimnisvoller neuer Kunde, von dem du mir heute Morgen noch nichts erzählen wolltest?«, fragte ich und sah mir die nun vor uns ausgebreiteten Unterlagen an.

Carl zwinkerte mir mit blitzenden Augen zu. »Das, meine Liebe, wird unser absoluter Durchbruch sein. Wenn wir diesen Fisch an der Angel haben, sind wir das größte Schiff auf See.«

Ich kannte diesen Blick. Carl liebte das Fischen und vor allem das Fangen, genau wie ich.

Ich war allerdings erstaunt, dass ich den dicken Fisch überhaupt zu Gesicht bekam, denn Thomas Ehrnst, ein sehr ehrgeiziger und bissiger junger Typ, schnappte sich in der Regel sofort alles in dieser Größenordnung. Thomas war nicht nur mein schärfster Konkurrent um die Partnerschaft in der Firma. Er war gleichzeitig der Neffe des Unternehmensgründers Hans Ehrnst und belagerte Carl ständig, um sich ja keinen Auftrag durch die Lappen gehen zu lassen.

Carl schien meine Gedanken zu lesen: »Thomas hat gestern spontan zwei Tage Urlaub eingereicht«, sagte er, wobei er das Wort »Urlaub« abschätzig betonte. »Kannst du dir das vorstellen? Mitten in dem Trubel, den wir zurzeit haben. Er will mit seiner Diana einen Flitter-Segelturn unternehmen. Tzzz!«

Thomas hatte vor Kurzem »seine Diana«, eine Anwältin, geheiratet. Nun ja, in seinem Privatleben konnte jeder machen, was er wollte. Mitten im größten Auftragsstress allerdings Urlaub einzureichen kam gewissermaßen einer Selbsthinrichtung gleich. Ich hätte Thomas in dem Punkt mehr Voraussicht zugetraut: Damit hatte er sich sein eigenes Grab geschaufelt.

»Urlaub wird völlig überschätzt. Das ist doch was für Sachbearbeiter und Beamte«, kommentierte ich Carls Kopfschütteln.

&
raquo;Du triffst es wie immer auf den Punkt.« Mit diesen Worten schob Carl mir die Unterlagen zu.

»Na dann mal her damit«, antwortete ich gespannt. »Wurde ja auch höchste Zeit, dass ich ein größeres Büro bekomme.« Ich zwinkerte ihm siegessicher zu.

»Wenn du den Kunden von uns überzeugst«, versicherte Carl mir, »dann kannst du dir ein Büro aussuchen.« Und mit einem sehr sanften Flüstern fügte er noch hinzu: »Und nicht nur das.«

Mein Puls verdoppelte sich innerhalb von einer Sekunde. »Heißt das …?«

»Ja. Wenn du den Auftrag an Land ziehst, wirst du Partner.«

Endlich! Ich hatte fest damit gerechnet, dass Carl mich in naher Zukunft vorschlagen würde, aber es aus seinem Mund zu hören, war dann doch beeindruckender, als ich vermutet hatte. Partner bei Ehrnst & Kahler, einer der renommiertesten Unternehmensberatungen in Köln, ach, überhaupt! Und das mit fünfunddreißig!

Impulsiv hätte ich vor Freude am liebsten in die Hände geklatscht, aber ich wusste, dass Carl das albern finden würde. Jegliche Art von spontanen Gefühlsausbrüchen war ihm unangenehm, das Einzige, zu dem er sich verleiten ließ, war ein High five nach einem gewonnenen Auftrag.

Also unterdrückte ich das Verlangen wieder und fragte stattdessen: »Darauf einen Veuve Clicquot?«

»Belohnung vor der Arbeit?«, sagte Carl, und ich kam nicht umhin, einen leichten Tadel in seiner Stimme zu hören. »Das können wir machen, wenn du den Kunden an der Angel hast.«

»Du hast recht«, antwortete ich schnell. »Den trinken wir natürlich erst, wenn alles unter Dach und Fach ist.«

Diesen Kunden werde
ich knacken, egal, wie viele geniale Wettbewerber mit im Boot sind – ich werde besser sein als alle anderen! Ich werde Partner bei
Ehrnst & Kahler, als erste Frau, seit es das Unternehmen gibt, und zugleich als jüngster Partner überhaupt. Nichts und niemand kann mich davon abhalten – das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

»Und heute Abend habe ich dir noch eine weitere Mitteilung zu machen«, deutete Carl eine erneute Überraschung an, »aber das machen wir in einem anderen Umfeld.«

Er wird mich doch nicht …?!

»Es ist also nichts Berufliches?«, fragte ich neugierig.

»Wenn du so willst«, antwortete Carl und ließ sein Messer in das perfekte Zartrosa des Fleisches gleiten, das der Kellner soeben gebracht hatte.

Wenn Carl gerade das angedeutet hat, was ich vermute, dann habe ich wirklich alles erreicht.

Mein Zanderfilet duftete wie immer hervorragend, aber ich bekam kaum einen Bissen hinunter. Ich hatte wieder dieses Magenziehen, das mich seit Längerem fast täglich begleitete. Es konnte nichts Ernstes sein, dafür waren die Schmerzen einfach nicht stark genug, also ignorierte ich sie. Ich zwang mich, noch ein kleines Stück vom mittlerweile lauwarmen Fisch zu essen, während Carl mir einen Vortrag über den Kunden hielt. Ich lächelte ihn an und freute mich auf die neue Herausforderung.

Ich bin ganz oben, und da werde ich bleiben. Koste es, was es wolle!

*


»Kindchen, bist du es?« Die Stimme meiner Mutter Ingeborg keuchte mir aus meinem Handy entgegen.

»Natürlich bin ich es, Inge, du hast mich schließlich auf dem Handy angerufen!«

Kopfschüttelnd stieg ich aus dem Taxi, das vor dem Maison Blue gehalten hatte, in dem Carl für uns reservier
t hatte. Er meinte, zu diesem besonderen Anlass könnten wir ruhig etwas wagen und auf das Hammerstein’s verzichten. Die französische Küche sei genau passend für das, was er vorhabe.

Ich hatte mich ordentlich in Schale geschmissen und trug mein kleines Schwarzes aus Satin-Stretch, das perfekt saß. Dazu schwarze Peeptoes und eine kurze Jacke.

Das warme Frühlingswetter war sogar jetzt, kurz vor acht, noch zu spüren.

»Was ist denn, Inge?«, fragte ich genervt in den Hörer. »Ich habe jetzt gleich einen wichtigen Termin und kann nicht lange sprechen!«

Ein lautes Stöhnen, das ich nicht genau einordnen konnte, es konnte auch ein Hecheln sein, ertönte. »Kind, ich brauche dich hier, du musst sofort kommen!«, konnte ich zwischen zwei Hechelattacken gerade noch...


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