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Der Absturz

Thriller. Originaltitel: Sacrifice (Ryan Drake 2).
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Produktdetails
Titel: Der Absturz
Autor/en: Will Jordan

EAN: 9783641124359
Format:  EPUB
Thriller.
Originaltitel: Sacrifice (Ryan Drake 2).
Übersetzt von Wolfgang Thon
Blanvalet Taschenbuch Verlag

August 2014 - epub eBook - 576 Seiten

Der Absturz des Black-Hawk-Helikopters in Afghanistan ist schon schlimm genug. Doch an Bord befand sich ein hochrangiger Geheimnisträger der CIA. Wenn die Informationen in seinem Besitz an die Öffentlichkeit gelangen, würde das die ISAF-Allianz zerschlagen und Afghanistan dem Chaos preisgeben. Ryan Drake wird angeheuert, den Mann aufzuspüren und die Informationen sicherzustellen. Ein Routineeinsatz. Doch unvermittelt taucht die ehemalige CIA-Agentin Maras auf, die mit Drakes Schützling noch eine eigene Rechnung offen hat ...
Will Jordan lebt mit seiner Familie in Fife in der Nähe von Edinburgh. Er hat einen Universitätsabschluss als Informatiker. Wenn er nicht schreibt, klettert er gerne, boxt oder liest. Außerdem interessiert er sich sehr für Militärgeschichte. Will Jordan hat bereits jede Waffe abgefeuert, die in diesem Roman erwähnt wird.

1

Provinz Parwan, Afghanistan, 8. August 2008

Staub.

Staub und Sand und Felsen, vom einen Ende des Horizonts bis zum anderen.

Aus der offenen Schiebetür an der Seite des Helikopters, eines UH-60 Black Hawk, betrachtete Bordschütze Lawrence »Law« Carter die unwirtliche, öde Landschaft des östlichen Afghanistans, über die er mit etwa 120 Knoten in der Stunde hinwegglitt.

Wohin er auch blickte, sah er vertrocknete Felder, vom Wind geschliffene und geformte Felsbrocken, endlose Flächen staubiger Erde und gewundene, verschlungene Täler, die nirgendwo hinführten. All das erstreckte sich unter ihm und verlor sich in einem dunstigen, gelbgrauen Horizont, der alle Einzelheiten verhüllte und es unmöglich machte, Entfernungen abzuschätzen.

Das ganze Land sah aus, wie seiner Vorstellung nach die Dust Bowl in den Dreißigerjahren im Mittleren Westen gewirkt haben musste; alles Leben war verdorrt, jede Farbe schien ausgebrannt, weggeschmirgelt vom gnadenlosen Wind und dem allgegenwärtigen Staub.

Was für ein höllischer Platz, um Krieg zu führen.

Er schwenkte die sechsläufige M134-Minikanone, die an der Tür des Helikopters montiert war, langsam von links nach rechts. Er erwartete nicht wirklich, etwas zu sehen, aber er hatte das Gefühl, etwas gegen die Langeweile tun zu müssen. Da sie in etwa 2000 Fuß Höhe flogen, waren sie ohnehin zu hoch, um erkennen zu können, was genau sich auf dem Boden tat.

»Hab gehört, dass sie uns morgen Nacht auch rausschicken wollen«, meldete sich eine dünne, nasale Südstaatenstimme. Carter konnte fast das zu dieser Stimme gehörende spöttische Lächeln vor sich sehen. Es gehörte Eric Myers, einem hageren rothaarigen Texaner aus San Antonio, der seinen Heimatstaat kein einziges Mal verlasse
n hatte, bis er zur Armee gegangen war. »Nachtpatrouille am Rand der Green Zone. Der Captain hat sich uns dafür gezielt herausgepickt.«

»Wirklich? Wem hast du denn für diese Information einen blasen müssen, Myers?« Die Stimme des Fragenden klang tief und rau. Sie gehörte Dino Hernandez, einem drahtigen Latino aus Fresno, Kalifornien. Er war zur Armee gegangen, weil seine beiden älteren Brüder das auch getan hatten.

»Das ist bei Gott die ganze Wahrheit, ich schwöre«, beteuerte Myers, als würde das irgendetwas bedeuten. Die Hälfte von dem, was er redete, war völliger Blödsinn. »Hab gehört, wie eines dieser Etappenschweine, so ein Taktikgenie, darüber geredet hat. Wir stehen auf der schwarzen Liste des Hauptquartiers, Bruder, merk dir meine Worte!«

Als Etappenschwein bezeichnete man wenig schmeichelhaft die Offiziere und Soldaten, die zwar für die Planung von Operationen an der Front, aber nicht für deren Durchführung verantwortlich waren.

»Du meinst wohl, du stehst auf der schwarzen Liste«, erwiderte Carter und riss seinen Blick von dem staubigen Gelände los, um mit Myers zu reden. »Und zwar ganz oben, seit diesem Scheiß mit der 203.«

Während eines Feuergefechts mit aufständischen Taliban vor etlichen Monaten hatte Myers auf einem Flachdach gekauert und in einem Anfall von Heldenwahn mit seinem M203-Granatwerfer eines der schwer fassbaren Ziele anvisiert und gefeuert. Die Granate war in die steinerne Umrandung unmittelbar vor ihm eingeschlagen. Zum Glück wurden diese Granaten erst scharf, wenn sie etwa zwanzig Meter weit geflogen waren.

»Ich glaube, diese Granaten sind wirklich idiotensicher«, meinte Hernandez und lachte, als er sich an Myers’ panischen Sprung vom Dach erinnerte. Dessen Tollkühnheit hatte sich damals
schlagartig in Luft aufgelöst.

Carter musste ebenfalls lachen, und nach einigen Sekunden störrischen Schweigens fiel selbst Myers ein.

Ein Mann jedoch lachte nicht, und zwar der vierte Passagier in der Mannschaftskabine. Er war ein ziemlich finsterer Kunde und saß auf der Bank achtern an der Backbordseite, direkt hinter Carter.

Der junge Bordschütze blickte unwillkürlich zu ihm.

Er schätzte den Mann auf mindestens fünfzig. Er hatte ein gebräuntes, zerfurchtes Gesicht, das durch den grau melierten Bart noch älter wirkte. Es war offensichtlich, dass er sich schon länger hier im Land aufhielt. Mit seinen dunklen Augen starrte er nachdenklich durch das schmutzige Fenster auf die Dust Bowl unter ihnen.

Der Mann strahlte eine Anspannung aus, eine Nervosität, die Carter beunruhigte. Dass er seit ihrem Start von der Vorgeschobenen Operationsbasis Salerno vor dreißig Minuten kein einziges Wort mit den Leuten im Helikopter gewechselt hatte, verstärkte Carters Unbehagen noch. Er war in letzter Sekunde an Bord gekommen; ein Passagier, ein Fremder und ein nicht sonderlich willkommener Gast.

Er war kein Militär, so viel war offenkundig. An seiner Schutzweste befand sich kein Namensschild, und nirgendwo an seiner Kleidung befand sich ein Rangabzeichen oder ein Abzeichen seiner Einheit. Genau genommen hatte er nichts an sich, das ihn hätte identifizieren können.

Keiner von ihnen sprach es aus, aber sie dachten alle das Gleiche. Der Kerl war ein Spion, entweder von der CIA oder von der NSA oder irgendeiner anderen geheimen Truppe weit oberhalb ihrer Gehaltsklasse. Er gehörte zu einer anderen Welt, von der weder Carter noch seine Kameraden etwas wissen wollten.

Aber was hatte er in ihrem Hubschrauber verloren?

Carter hatte keine Ahnung, dass ein Feldstecher auf den Helikopter gerichtet war, der sich schwerf&au
ml;llig durch den staubigen Himmel fräste. Die heißen Abgase flimmerten vor den Auspuffstutzen. Das Wummern der Rotoren war in zwei Meilen Entfernung nur schwach zu hören, wurde jedoch lauter, als der Hubschrauber näher kam.

Die Hände, die den Feldstecher hielten, waren groß und stark, und die Finger, acht Finger, waren dick und kräftig. Jahrelange körperliche Arbeit hatten sie gestählt und schwielig gemacht. Die beiden letzten Finger der linken Hand fehlten. Sie endeten in krummen Stümpfen unmittelbar vor dem ersten Knöchel.

Der Feldstecher wurde gesenkt, und dahinter kam ein schmales abgezehrtes Gesicht zum Vorschein. Es war von zahlreichen Falten durchzogen, Spuren eines Lebens voller Entbehrungen und Kämpfe. Dem Mann war anzusehen, dass sein Leben weder langweilig noch leicht gewesen war.

Mit dunklen, von tiefen Falten gesäumten Augen beobachtete er, wie sich sein Ziel rasch näherte. Der scharfe Verstand hinter diesen Augen stellte sich die Abfolge der Ereignisse vor, die sich gleich abspielen würden.

Die Männer in dem Helikopter waren zuversichtlich und selbstgefällig, hatten keine Ahnung, was ihnen bevorstand. Sie wähnten sich sicher, geschützt durch Höhe, Panzerung und Technologie.

Aber sie irrten.

Myers wollte gerade eine weitere Geschichte zum Besten geben, als ein schrilles Warnsignal aus dem Cockpit ertönte. Die Computer des Hubschraubers warnten die Besatzung, dass jemand sie anpeilte.

Carter spannte sich an, und sein Herzschlag beschleunigte sich, als sein Körper sich auf eine Gefahr vorbereitete, die er nicht verstand. Er fühlte sich wie eine Gazelle in den Steppen Afrikas, die gerade einen Löwen gesehen hatte, der sich in dem langen Gras an sie heranpirschte. Der Tod war nahe.

Bitte, lass es einen falschen Alarm sein, flehte er unwillkürlich. Eine Fehlfunktio
n der Instrumente, ein Blip von einer Radareinheit in der Nähe oder vielleicht von irgendeinem Arschloch am Boden, das mit einer Radarpistole maß, wie schnell Militärhubschrauber tatsächlich flogen.

»Wir leuchten wie ein Weihnachtsbaum«, warnte der Pilot.

Einen Moment später verwandelte sich das Piepen des Alarms in einen schrillen Dauerton.

»Scheiße! Wir werden anvisiert. Wir werden anvisiert!«

»Sieht jemand was?«, rief der Copilot.

Carter beugte sich weiter aus der Tür und blickte zu einer niedrigen Hügelkette im Osten. Er sah eine unschuldige, kleine weiße Rauchwolke aufsteigen und fühlte, wie ihm das Blut in den Adern gefror.

Etwa anderthalb Meilen vom Ziel entfernt startete der Operator das Geschoss. Einen Augenblick später verließ es die Startröhre, angetrieben von einem kleinen Ausstoßmotor, der abgeworfen wurde und harmlos auf den Boden fiel, nachdem er seinen Zweck erfüllt hatte. Der Antrieb der Rakete zündete eine Sekunde später, und mit einem brüllenden Fauchen beschleunigte das Geschoss auf Mach 2,2, mehr als doppelte Schallgeschwindigkeit.

»Rakete im Anflug!«, schrie er instinktiv, fast ohne es zu wollen.

Der Pilot reagierte blitzschnell. »Festhalten!«

Er riss den Steuerknüppel nach links und öffnete die Drosselklappen bis zum Anschlag, flog mit Vollgas eine scharfe Kurve nach Backbord und zog dann den Knüppel zurück, um an Höhe zu gewinnen. Er war kein nervöser Grünschnabel auf seinem ersten Flug, sondern ein erfahrener Veteran des Afghanistankrieges. Auf ihn war schon öfter mit Granaten und Handfeuerwaffen geschossen worden, als er zählen konnte. Er kannte alle Tricks und wusste auch, wie man sie am besten einsetzte.

Wenden, beschleunigen, höher steigen.

Aber ein Black Hawk
war kein Apache-Kampfhubschrauber. Er wendete langsam und träge, eher wie eine luxuriöse Limousine, nicht wie ein Formel-1-Rennwagen. Trotzdem presste die Fliehkraft Carter brutal in seinen Sitz.

»Gegenmaßnahmen einleiten!«

Einen Augenblick später stieß der Hubschrauber einen Strom von hellen, glühenden Leuchtraketen auf beiden Seiten aus. Sie sollten anfliegende Sprengköpfe, die sich an der Hitze der Hubschrauberturbinen...


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