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Homo Sapiens 404 Band 7: Allein in der Dunkelheit

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Produktdetails
Titel: Homo Sapiens 404 Band 7: Allein in der Dunkelheit
Autor/en: Claudia Kern

EAN: 9783956620195
Format:  EPUB
ebook Ausgabe.
Rohde Verlag

Januar 2014 - epub eBook - 78 Seiten

Dies ist die siebte Episode der Romanserie "Homo Sapiens 404".

Abgeschnitten vom Rest des Universums treibt die T.S. Eliot in einem unbewohnten Sonnensystem. Die Anwesenheit der Jockey Ama'Ru sorgt für Missstimmung an Bord. Doch schon bald tritt dieses Problem in den Hintergrund, denn John Auckland und seine Besatzung sind nicht so allein in dem Sonnensystem wie sie gedacht hatten. Ein fremdes und mysteriöses Schiff lässt sich mit ihnen auf ein Katz-und-Maus-Spiel ein. Ist es ebenso gestrandet wie die Eliot oder steckt mehr hinter der scheinbar zufälligen Begegnung?

Über die Serie:
Einige Jahrzehnte in der Zukunft: Dank außerirdischer Technologie hat die Menschheit den Sprung zu den Sternen geschafft und das Sonnensystem kolonisiert. Doch die Reise endet in einer Katastrophe. Auf der Erde bricht ein Virus aus, der Menschen in mordgierige Zombies verwandelt.
Daraufhin riegeln die Außerirdischen das Sonnensystem ab und überlassen die Menschen dort ihrem Schicksal. Die, die entkommen konnten, werden zu Nomaden in einem ihnen fremden Universum, verachtet und gedemütigt von den Außerirdischen, ohne Ziel, ohne Hoffnung.

Neue Folgen erscheinen zweiwöchentlich als E-Book.
Claudia Kern sah "Star Trek" mit vier, "Dawn of the Dead" mit zwölf und ihre erste Webseite mit zwanzig. Nach einigen Umwegen über die Heftromanserien "Maddrax" und "Professor Zamorra", eine Fantasy-Trilogie und zwei historische Romane hat sie diese Erfahrungen nun endlich in "Homo Sapiens 404" verarbeitet.Ihre Kolumnen und Kritiken erscheinen im Magazin Geek!, auf www.robotsanddragons.de und auf www.claudia-kern.com.

1


»Du Vollidiot!«

Rin fuhr herum, als sich die Fahrstuhltüren öffneten und Kipling herausstolperte. Er trug ein weißes T-Shirt mit einem gezeichneten Pinguin auf der Brust, Boxershorts und war barfuß. Seine V-Specs hielt er in der Hand.

»Vollidiot!«, wiederholte Lanzo. Er trieb Kipling mit groben Stößen vor sich her. »Du warst das, richtig?«

Er zeigte auf die Bildschirmwand, die die gesamte Front der Brücke einnahm. Ein YouTube-Video hing dort, eingefroren und verschwommen. Es zeigte ein Raumschiff, das von Explosionen zerrissen wurde. Der Titel des Videos lautete: Tasha’s Tool in Action – Total Fucking Destruction!!!

Kipling wich dem nächsten Stoß aus und brachte einige Meter zwischen sich und Lanzo. Sein Blick glitt kurz zu den Bildschirmen, dann senkte er den Kopf, so als schäme er sich für das, was er dort sah. Rin fiel auf, wie blass er war.

»Ja«, sagte er und hob abwehrend die Hände, als Lanzo nachsetzen wollte. »Ich war das.«

»Warum?«, fragte Rin, obwohl sie sich die Antwort bereits denken konnte.

»Es ist nicht so, wie ihr denkt.« Kipling fuhr sich mit der Hand durch das Gesicht, bemerkte die V-Specs, die zwischen seinen Fingern hingen und setzte sie auf. Seine Augen waren hinter den leicht getönten Gläsern schlecht zu erkennen. »Ich wollte nicht, dass jemand stirbt.«

Lanzo öffnete den Mund, aber Rin bat ihn mit einem kurzen Kopfschütteln, sich nicht einzumischen. Zu ihrer Überraschung schloss er den Mund wieder.

»Tasha…« Kipling zögerte und suchte nach den richtigen Worten. »Tasha hat versucht
, unsere Menschenrechte zu verteidigen, deshalb hat sie sich dem Aufstand auf NG27 angeschlossen. Das Tool …« Er zeigte auf die Bildschirme, ohne hinzusehen. »… sollte die Fortsetzung dieses Aufstandes sein. Ziviler Ungehorsam auf Knopfdruck. Ich wollte den Jockeys klarmachen, dass wir uns nicht alles gefallen lassen. Dass wir ihnen das Leben schwer machen können, wenn wir das wollen.«

»Das ist dir allerdings gelungen.«

Rin sah auf, als sie Aucklands Stimme hörte. Er ging bereits die Treppe hinunter, die von der Galerie, auf der sich seine Kabine befand, hinunter zur Brücke führte. Die verletzte Hand hatte er in die Jackentasche geschoben. Er war vollständig angezogen und wirkte nicht so, als hätte er geschlafen.

»Du weißt Bescheid?«, fragte Lanzo.

Auckland nickte. Er sah Kipling an, aber sein Gesichtsausdruck war so neutral, dass Rin nicht erkennen konnte, was er dachte. »Weißt du bereits, wie viele Schiffe zerstört worden sind?«

»Nein. Die Leute geben zwar damit an, dass sie Jockey-Schiffe in die Luft jagen, aber wer weiß, was davon wahr ist.« Kipling rieb die Fingerspitzen aneinander. Sein Blick zuckte. »Das Tool wird immer noch runtergeladen. Es ist überall. Ich glaube nicht, dass die Jockeys schon einen Patch dafür haben. Sie kapieren wahrscheinlich überhaupt nicht, was los ist.«

»Der Angriff läuft also immer noch«, sagte Rin.

»Er geht gerade erst richtig los.« Kipling lehnte sich an eine der dunklen Konsolen, stieß sich aber sofort wieder ab. Er schien nicht stillstehen zu können. »Und ich kann ihn nicht stoppen.«

Es wurde still auf der Brücke. Irgendwo knackte etwas. Rin dachte an die Vide
os und Bilder, die sie gesehen hatte. Lachende Menschen, meistens Jugendliche, die Selfies aufnahmen, während im Hintergrund Schiffe brannten. Sie verhöhnten die Jockeys, zeigten offen ihre Gesichter und posteten unter ihren normalen Usernamen, so als rechneten sie nicht mit Konsequenzen.

Nein, dachte Rin im nächsten Moment. Die Konsequenzen sind ihnen nur egal.

Die Menschen waren zum Mob geworden. Nach Monaten der Hilflosigkeit, der Unterdrückung und der Demütigung hatte ihnen jemand – Kipling – eine geladene Waffe in die Hand gelegt. Und die würden sie so lange abfeuern, bis die Munition verbraucht war oder sie selbst starben. Warum auch nicht? Wenige hatten so viel zu verlieren wie Rin. Während sie auf einem gewaltigen, gut beheizten Schiff mit genügend Nahrung für die nächsten Jahre lebte, hausten die meisten in Dreckslöchern. Tasha’s Tool gab ihnen nicht nur Macht über Leben und Tod, es gab ihnen die Hoffnung auf einen ruhmreichen Untergang. Besser, mit einer Million Likes im Plasmafeuer der Jockeys zu verbrennen als allein und namenlos zu verrecken.

Lanzos Stimme riss sie aus ihren Gedanken. »Du bist für die größte Katastrophe seit Omega verantwortlich, Kipling«, sagte er. Seine Stimme klang gepresst. »Was auch immer jetzt passiert–«

Rin unterbrach ihn, bevor er weiterreden konnte. »… ist ebenso wenig seine Schuld wie deine. Niemand wird gezwungen, das Tool zu benutzen. Es spricht die Verletzten an, die Verzweifelten und die Hilflosen, aber sie haben trotzdem ein Gehirn. Es liegt an ihnen, ob sie es zum Denken einsetzen oder nicht.«

Lanzo schien widersprechen zu wollen, aber das Zischen der Fahrstuhltüren unterbrach ihn. Arnest betrat mit langen Schritten die Brücke. Er hielt ein Pad hoch, dess
en Display so verschmiert und zerkratzt war, dass Rin sich fragte, ob er überhaupt etwas darauf erkennen konnte.

»Seht euch mal diese geile Scheiße an!« Er grinste. »Da hat einer was programmiert, mit dem man Jockey-Schiffe abschießen kann. Ich hab schon Blasen an den Fingern, so oft haue ich auf den Button.«

Kipling starrte ihn an. Lanzo rieb sich mit den Fingern über die Schläfe, so als habe er Kopfschmerzen. »Lass das bitte«, sagte er mühsam gefasst.

»Warum?«

»Weil du nicht weißt, was du damit auslöst.«

Arnest zuckte mit den Schultern und ließ sich in einen der Sitze fallen. »Mir doch egal. Heute ist Party. Um den Kater kümmere ich mich morgen.« Er bemerkte das eingefrorene Video auf den Bildschirmen. »Lasst das mal weiterlaufen. Sieht so riesengroß bestimmt geil aus.«

Rin beugte sich zur Seite und schloss das Browserfenster mit einem Druck auf den Touchscreen an ihrer Pilotenkonsole.

»Was soll denn die Scheiße jetzt?« Arnest klang ungehalten. »Da hat man mal die Chance, den Jockeys so richtig in die Eier zu treten und ihr steht hier nur blöd rum und macht nichts. Kaper diem, wie sie in diesem alten, kacklangweiligen Film sagen. Kaper diem.«

Niemand antwortete darauf. Selbst Lanzo korrigierte seinen Bruder nicht. Auckland räusperte sich nach einem Moment und sah Kipling an. »Weiß irgendjemand außerhalb der Eliot, woher das Tool stammt?«

»Ja.«

»Wer?«

Kipling schob die Hände tief in die Hosentaschen. Rin sah seinen Gesichtsausdruck und wusste, dass die Antwort ihr nicht gefallen würde.

an>»Ein Typ namens DetroitKid. Er hat mir bei der Programmierung geholfen.« Kipling machte eine kurze Pause. Sein Adamsapfel hüpfte. »Es wäre möglich … also ich bin mir nicht sicher … aber es könnte sein, dass er ein Jockey ist.«

Scheiße, dachte Rin.

Lanzo stöhnte so tief, dass es wie ein Knurren klang. Auckland schloss einen Moment lang die Augen. Als er sie wieder öffnete, sagte er: »Wir springen, Rin. Sofort. Drei Sprünge. Mir ist egal, wohin, so lange es am Ziel keine Jockeys gibt.«

Rin nickte und schwang mit dem Sitz herum. Ihre Finger flogen über den Touchscreen und programmierten den Kurs ein. Sie waren erst wenige Stunden zuvor gesprungen, als sie die Destination Moon und ihre Flotte verlassen hatten, aber ein so großes Schiff wie die T.S. Eliot verfügte über Energiereserven, die für mehrere Sprünge, auch kurz hintereinander, reichten.

Auckland ging zum Fahrstuhl. »Ich werde mit Ama’Ru reden. Sie muss die Wahrheit erfahren.«

Lanzo drehte sich zu ihm um. »Hältst du das wirklich für eine gute Idee?«

»Sie ist nicht blöd. Wenn sie liest, dass das Programm, das dieses Chaos anrichtet, Tasha’s Tool heißt, wird sie sich den Rest denken. Es ist besser, wenn sie es von mir hört.«

Die Fahrstuhltüren schlossen sich hinter ihm. Aus den Augenwinkeln bemerkte Rin, dass Arnest einen nach dem anderen ansah. Auf seiner Stirn bildete sich eine steile Falte. Er dachte nach. Schließlich blieb sein Blick an Kipling hängen. »Du hast das programmiert? Wirklich?«

Als Kipling das Gesicht verzog, grinste er. »Ich verarsch dich nie wieder.«

Er hob di
e Hand, so als wolle er, dass Kipling abklatschte, aber der schüttelte nur den Kopf. »Das war der...


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