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Die Zeitrausch-Trilogie 1: Spiel der Vergangenheit

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Produktdetails
Titel: Die Zeitrausch-Trilogie 1: Spiel der Vergangenheit
Autor/en: Kim Kestner

EAN: 9783646600506
Format:  EPUB
Empfohlen von 14 bis 99 Jahren.
Carlsen

6. März 2014 - epub eBook - 253 Seiten

**Platz 2 des Lovelybooks-Leserpreises 2014** Es sollte ein gewöhnlicher Sommerferientag werden. Ausschlafen, frühstücken, vom kleinen Bruder genervt werden, die Sonne genießen. Doch dann muss die siebzehnjährige Alison feststellen, dass ihr Bruder verschwunden ist. Schlimmer noch, es hat ihn nie gegeben - zumindest nicht in dieser Realität. Und damit beginnt das Spiel: Im Rausch durch die Zeiten, vor Millionen von Zuschauern und einer unerbittlichen Jury bekommt Alison die Aufgabe, die Vergangenheit so zu korrigieren, dass sie wieder in ihre ursprüngliche Gegenwart zurückkehren kann. Eine Aufgabe, die Alison durch sämtliche Jahrhunderte führt, vor unmögliche Herausforderungen stellt und viel schwieriger ist, als sie es sich jemals vorgestellt hat. Gerade mit dem geheimnisvollen Kay an ihrer Seite, der sie viel besser kennt, als es eigentlich möglich sein sollte… //Alle Bände der mitreißenden Zeitreise-Trilogie: -- Die Zeitrausch-Trilogie 1: Spiel der Vergangenheit -- Die Zeitrausch-Trilogie 2: Spiel der Zukunft -- Die Zeitrausch-Trilogie 3: Spiel der Gegenwart -- Die Zeitrausch-Trilogie: Alle drei Bände in einer E-Box// Die Zeitrausch-Trilogie ist abgeschlossen.

Kim Kestner, geboren 1975 in Gifhorn, studierte Visuelle Kommunikation und gründete später eine Marketingagentur. Als Kind klebte sie gebannt an den Lippen ihres Vaters, der ihr immer fantastischere Geschichten erzählte. Irgendwann gingen ihm dann die Ideen aus, deshalb entschloss sie sich, selbst Geschichten zu erfinden. Doch erst als sie ebenfalls Kinder bekam und sich Gute-Nacht-Geschichten ausdenken musste, erinnerte sie sich wieder an ihre Idee und fing an zu schreiben. Heute veröffentlicht sie regelmäßig Fantasyromane und erzählt immer noch Gute-Nacht-Geschichten ...

2. KAPITEL


IRGENDWANN IN DER ZUKUNFT


Auf der Showbühne


Die Bühne wird erneut in künstliches Licht getaucht, meine Plattform hingegen bleibt im Dunkel, was mich auf der einen Seite erleichtert, gibt es mir doch Zeit, Informationen zu sammeln, auf der anderen Seite brauche ich aber unbedingt Gewissheit über diese ungeheuerliche Vermutung. Aber wird man mich anhören? Wird man meine Fragen beantworten? Werde ich überhaupt die Gelegenheit haben, sie zu stellen?

Applaus beendet meine Gedanken und der Moderator schreitet auf die Mitte der Bühne. Diesmal schillert sein Gesicht von grünen und silbernen Schuppen überzogen im Scheinwerferkegel und lässt seinen runden Kopf auf lächerliche Weise wie einen aufgeblähten Kugelfisch im Forellen-Mantel wirken.

»Wie versprochen, holoportieren wir Ihnen jetzt Live-Ausschnitte aus dem Leben unserer Kandidatin.« Wum Randy ruft in den verebbenden Applaus hinein, gestikuliert dabei wild. Alles an ihm wirkt übertrieben. »Und denken Sie daran: Dies sind echte Gefühle, Momente, wie sie jetzt gerade irgendwann passieren, wir haben nichts manipuliert, nicht eingegriffen! Unsere Reise startet im Jahr 1996, das Jahr von Alisons Geburt. Für alle Zuschauer hier und an den Holografen zu Hause, die diese zeitliche Dimension nicht vor Augen haben: Unsere Kandidatin Alison lebt in einer Realität, in der der erste Farbige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wird, in einer Zeit, in der Kommunikation über Mobiltelefone und das Internet betrieben wird, Krankheiten wie AIDS oder Krebs als nicht heilbar gelten und das Wetter noch den Launen der Natur überlassen wird.«

Wetter, den Launen der Natur? Was denn sonst?

Vereinzelt höre ich erstaunte Rufe aus dem Publikum und Wum Randys glitzernder Schuppenkopf nickt verständig.
»Trotzdem wird diese Zeit die Epoche des Verständnisses genannt, denn obwohl die Menschen weder in der Lage waren, mehr als vier Dimensionen zu erkennen, noch sich in der Zeit bewegen konnten, hierzu sollten noch gut zweihundert Jahre vergehen …« Er unterbricht sich selbst. »Trotz dieser Beschränkungen bestand zumindest die umstrittene Theorie, es könne mehr als eine Realität zur selben Zeit geben.«

»Mehr als zweihundert Jahre?«, schallen seine Worte in meinem Kopf wieder. Aber … aber dann … Meine Eltern sind längst tot! Und ich auch, obwohl ich doch hier bin. Wie habe ich mein Leben weitergelebt? Habe ich es weitergelebt? Bin ich wieder nach Hause gekommen oder besser, werde ich wieder nach Hause kommen? Was passiert denn jetzt? Was haben die mit mir vor?

Die Fragen wirbeln durch meinen Kopf, der plötzlich in Watte gepackt zu sein scheint. Ich bin unfähig, logisch zu denken. Mein Herz schlägt viel zu schnell. Rauschen in meinen Ohren, das von Piepen unterbrochen wird. Piepen … Mein Marker. Ich sehe auf meine Handfläche. Sämtliche Balken sind in den roten Bereich geschossen. Mit aller Kraft kralle ich mich an den Sitzlehnen fest, aus Angst, ich könnte das Bewusstsein verlieren und in die Tiefe stürzen.

»Ich höre eben, dass die Vitalwerte unserer Kandidatin instabil sind. Können wir dazu einmal eine Grafik bekommen? Ist das möglich?«, höre ich die Stimme des Moderators dumpf aus der Ferne. Verschwommen nehme ich eine Holografie war, die in leuchtenden Rottönen über der Bühne schwebt.

»Sehr gut!« Wum Randy wirkt, als freue er sich über meinen nahenden Zusammenbruch, und zeigt auf die tanzenden Balken der Grafik. »Da ist sie schon. Alisons Puls ist deutlich erhöht, wie wir sehen, und, wow, ihr neurales Netz steht ganz schö
;n in Flammen! Verschwenden wir also keine Zeit und sehen uns Ausschnitte aus ihrem Leben an, bevor sie uns vom Stuhl kippt.«

Niemand kommt auf die Idee, mir zu helfen. Vielleicht wäre es besser, wenn ich mich in die schwarze Tiefe fallen lasse, die in mir aufsteigt … Sie drängt sich mir auf, will mich erlösen, mich mit ihr reißen, ins Vergessen. »Kämpfe! Sei stark!«, hat Ivana gesagt.

Wozu?, denke ich, doch dann sehe ich eine Tür. Nicht in meinem Kopf, sondern auf der Bühne …

Dunkle Bretter umschließen ein rautenförmiges Fenster, in dem sich wiegende Baumwipfel spiegeln, und Sonnenstrahlen tanzen über die Dielen, als sich die Tür knarzend öffnet. Es ist unser Haus. Nicht einmal zehn Meter entfernt steht es da. Genau so, wie ich es kenne. Am liebsten möchte ich aufspringen und hineinrennen. Durch diese Tür in mein Zimmer, in mein Bett und von dem wunderbaren Gezwitscher der Vögel aus diesem Albtraum geweckt werden. Ich will nach Hause! Der innige Wunsch gibt mir die Kraft, die ich brauche, um mich hier oben zu halten.

Ich kann nach Hause. Ich kann es schaffen. Ich muss es schaffen! Jetzt darf ich nicht nachgeben, nicht abgleiten …

In meinen Sessel gequetscht starre ich auf die Szene: Mein Vater, viel jünger und mit fast vollem Haar, hält meiner Mutter die Tür auf. »Jetzt sind meine beiden Prinzessinnen zu Hause.« Gut gelaunt beugt er sich über ein Bündel in Mums Armen, über dem die Wörter Alison, geb. 1996, 3 Tage schweben. Auch seine Bewegungen werden von einem Schriftzug verfolgt: Robert, geb. 1960, 36 Jahre, wie auch bei meiner Mum: Susan, geb. 1963, 33 Jahre.

»Vielleicht sollten wir das Bettchen ins Wohnzimmer stellen …« Meine Mutter sieht sich um.

»Nicht nötig. Ich habe eine &
Uuml;berraschung für euch!«

Dad gluckst aufgeregt und entschwindet mit schnellen Schritten der Projektion.

Mum streichelt meinem schlafenden Ich zärtlich über den dunklen Flaum. »Wir werden so tun, als wüssten wir nicht, woran dein Daddy die letzten Wochen gearbeitet hat, in Ordnung, Schätzchen?« Sie flüstert verschwörerisch, öffnet das Fenster und deutet hinaus auf unseren Schuppen, in dem Dad ganze Wochenenden verbringen kann.

Und auch wenn das Knacken der dahinterliegenden Bäume bis auf die Bühne getragen wird, fehlt der Geruch von Sägespänen, Harz und feuchter Baumrinde, damit ich mich vollkommen in diesem Trugbild verlieren kann.

Meine Mutter wendet sich um.

Bis auf einige Bilder, die ich Jahre später gemalt habe, sieht das Wohnzimmer unverändert aus: dunkle Holzdielen, grob und fleckig, bedecken den Fußboden. Auf ihm ein mit lindgrünem Cord bespanntes Sofa, ein Ohrensessel, dunkelbraun mit abgegriffenem Leder, Dads Lieblingsplatz gleich nach dem Schuppen. Der Kamin brennt nicht. Es ist Sommer, und als Dad im Rückwärtsgang eine Wiege in den Wohnraum zerrt, flattert ein Schmetterling mit ihm herein. Natürlich ist die Wiege aus Holz. Mein Name ist aus einem Brett herausgearbeitet und etwas, das aussieht wie ein Otter mit langen Ohren.

»Sie ist wunderschön. Und du hast sogar ein kleines Häschen geschnitzt.« Mum sieht ehrlich begeistert aus. Sie legt mich vorsichtig auf ein Schaffell, um die Wiege zu umrunden.

Eine Erinnerung flammt in mir auf. Eigentlich ist es mehr ein Geruch als ein Bild, der mir flüchtig in den Sinn kommt, aber ich bin mir sicher, dass ich diesen Platz geliebt habe.

Plötzlich laufen die Bilder schneller. Unser Wohnzimmer sinkt in den Halbschatten der mondbeschienenen Nacht, meine Mutter steht im Morgengrauen auf, nimmt mich aus der Wiege, Schatte
n und Licht tanzen durch das Zimmer, die Sonne versinkt wieder. Dann laufen die Szenen meiner Vergangenheit so rasant ab, dass ich in der verwischten Holografie nur den rotbraunen Holzton ausmachen kann, der unser Haus durchzieht. Er wechselt ins Orange. Herbstblätter wehen über den nebelverhangenen Waldboden. Das Krähen von Raben. Der Anblick ist mir vertraut und auch wenn der Wald mein zweites Zuhause ist, durchläuft es mich eiskalt, als ich ein durchbrochenes Schluchzen vernehme, das von den verzweifelten Rufen meines Vaters übertönt wird.

»Alison! Alison! Verdammt, Alison, wo bist du?«

Die Rufe werden lauter. Zweige brechen, die nebelumfangene Gestalt meines Vaters stolpert in das Bild.

»Daddy?«

»Alison! Du meine Güte. Beweg dich nicht. Ich komme hoch und hol dich da runter. Du musst keine Angst haben, in Ordnung?« Dad blickt nach oben. »Bleib ganz still! Ich bin gleich da!«

Die Perspektive wechselt. Erst jetzt sehe ich mich, hoch oben in einer Astgabel kauernd, leuchtende Schrift über mir: Alison, 6 Jahre, die genauso erstarrt ist wie ich.

Im selben Moment fällt es mir wieder ein: Ich stromerte mit nackten Füßen durch den Wald, eine Puppe in der Hand, für die ich eine Hütte bauen wollte. Eigentlich war es den Morgen über ein ungewöhnlich sonniger Herbsttag gewesen, fast schwül, aber plötzlich brach ein Gewitter los. Der noch warme Erdboden dampfte unter den Regentropfen und schnell stand ich im brusthohen Nebel. Mir war kalt, das weiß ich noch. Bibbernd floh ich immer tiefer in den Wald, verlor die Orientierung, und als der Donner direkt über mir stand, suchte ich Schutz unter dem dichten Blätterdach einer Baumkrone, in die ich mich wie ein kleines Äffchen flüchtete.

Das Gewitter verschwand so schnell, wie es gekommen war, aber als ich nach unten kl
ettern wollte, brach das Geäst unter meinem verlagerten Gewicht. Ich schürfte mir das Bein auf, blieb in einer Astgabel hängen und starrte Stunde um Stunde auf den viel zu weit entfernten Waldboden, unfähig mich zu bewegen.

Von der Bühne höre ich mich jetzt hemmungslos weinen.

»Ich bin gleich da!« Mein Vater greift nach dem Stamm, versucht sich an der knorrigen Borke festzukrallen, um die viel höher beginnenden Äste zu erreichen. Ächzend zieht er sich Stück für Stück zu mir hoch, umklammert dabei wie ein Koala den Stamm. Als er...


"Dieses Buch berauscht den Leser in jeder Hinsicht!", juliaslesewelt.blogspot.de, Julia Strey, 03.04.2014

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Großartiger Rausch durch Zeiten und Realitäten - von Dany - 19.06.2014 zu Kim Kestner „Die Zeitrausch-Trilogie 1: Spiel der Vergangenheit“
Die siebzehnjährige Alison hat ein normales Leben in ihrer Heimatstadt Mill Valley geführt, bis sie eines Morgens beim Frühstück ihren jüngeren Bruder vermisst - und ihre Eltern behaupten, Jeremy habe niemals existiert! Kurz darauf findet sich Alison in einer Spielshow der Zukunft wieder: Top the Realities nimmt Menschen aus der Vergangenheit etwas, das sie durch Zeitreisen in ihre Vergangenheit durch Beeinflussung eines Schlüsselereignisses wiederherstellen müssen. Alison kann gar nicht glauben, was ihr geschieht und das Zeitreisen nun möglich sind und für eine perfide Spielshow missbraucht werden. Alison wird ein Scout namens Kay zur Seite gestellt, der sie sofort fasziniert. Doch die Anziehung zwischen Alison und ihrem Scout hat noch andere Gründe, wie sie nach und nach herausfindet, auf Sprüngen durch die Zeit in unterschiedliche Realitäten... Wow, was für ein Ritt, auf den die Autorin Kim Kestner den Leser da mitnimmt! Ich bin ein großer Fan von Zeitreisegeschichten, ob in Buch oder Film, aber Zeitrausch ist bislang das Beste, was mir zu diesem Thema unter die Augen gekommen ist. Die Idee mit der Spielshow ist grandios und gar nicht so abwegig, wenn man heutige TV-Formate wie das Dschungelcamp o.ä. betrachtet. Auch in der Zukunft wird alles der Quote unterworfen werden. Alison wird gegen ihren Willen dazu gezwungen, ihre gewohnte Realität wiederherzustellen, ein schier unmögliches Unterfangen, während ihre Aktionen dank des sogenannten Zeitankers für die Menschen der Zukunft ohne Konsequenzen bleiben. Dass man als Leser mitdenken muss, um die Rätsel um Kay und die Theorien rund um Zeitreisen und multiple Realitäten zu verstehen, hat mich sehr angesprochen und das Lesen in der Hoffnung auf eine Auflösung vorangetrieben. Der Charakter Alison ist zunächst ein normales, allürenfreies und leicht naives Mädchen, ganz normal aus dem Leben gegriffen. Durch Top the Realities wird sie zunehmend misstrauischer und abgeklärter, wobei diese Entwicklung zum Ende des ersten Bandes von Zeitrausch noch nicht abgeschlossen ist. Kay ist wirkt zunächst unnahbar und hart. Was er bisher bei der Show durchmachen musste, erfährt man nach und nach, gleichzeitig wächst das Verständnis für diesen Charakter. Fazit: Ein großartiges all-age Buch zum Thema Zeitreisen, Mitdenken und -rätseln ist ausdrücklich erlaubt. Zeitrausch - Spiel der Vergangenheit hat es direkt in meine Favoritenliste geschafft.
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