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Homo Sapiens 404 Band 10: Blut, überall Blut

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Produktdetails
Titel: Homo Sapiens 404 Band 10: Blut, überall Blut
Autor/en: Claudia Kern

EAN: 9783956620225
Format:  EPUB
Rohde Verlag

März 2014 - epub eBook - 78 Seiten

Dies ist die zehnte Episode der Romanserie "Homo Sapiens 404".

Scania - eine halb fertige, nie zu Ende gebaute Raumstation der Menschen tief im All. Der Name geistert auf einmal durch das Internet, aber alle Versuche, den Grund dafür herauszufinden, scheitern. Kipling überzeugt die Besatzung der Eliot, dieser Station einen Besuch abzustatten. Dass sich das als eine seiner schlechteren Ideen herausstellt, verrät bereits der Titel.

Über die Serie:
Einige Jahrzehnte in der Zukunft: Dank außerirdischer Technologie hat die Menschheit den Sprung zu den Sternen geschafft und das Sonnensystem kolonisiert. Doch die Reise endet in einer Katastrophe. Auf der Erde bricht ein Virus aus, der Menschen in mordgierige Zombies verwandelt.
Daraufhin riegeln die Außerirdischen das Sonnensystem ab und überlassen die Menschen dort ihrem Schicksal. Die, die entkommen konnten, werden zu Nomaden in einem ihnen fremden Universum, verachtet und gedemütigt von den Außerirdischen, ohne Ziel, ohne Hoffnung.
Claudia Kern sah "Star Trek" mit vier, "Dawn of the Dead" mit zwölf und ihre erste Webseite mit zwanzig. Nach einigen Umwegen über die Heftromanserien "Maddrax" und "Professor Zamorra", eine Fantasy-Trilogie und zwei historische Romane hat sie diese Erfahrungen nun endlich in "Homo Sapiens 404" verarbeitet.

Ihre Kolumnen und Kritiken erscheinen im Magazin Geek!, auf www.robotsanddragons.de und auf www.claudia-kern.com.

2


Ein dumpfer Knall.

Auckland drehte im Laufen den Kopf und sah, wie sich weit entfernt über dem Ozean die Wolken rot färbten.

»Was ist das denn schon wieder für eine Scheiße?«, fragte Arnest neben ihm. Sein Atem ging stoßweise, aber noch hielt er mit. Er wusste ebenso wie Auckland, dass sie sich nicht ausruhen konnten. Die Jockeys auf ihren Flugsauriern schwärmten immer weiter aus, suchten nun nicht mehr nur zwischen den Hügeln nach Ryn’Nels Angreifern, sondern auch am Strand. Lichtkegel strichen über den Sand. Mit jedem Kreis, den die Saurier am Himmel zogen, kamen sie näher. Auckland hörte bereits ihr Krächzen.

»Eine Explosion«, sagte Auckland. Er dachte an die Polk.

Arnest sah ihn an. Regen und Schweiß liefen ihm über das Gesicht. »Ich weiß, dass das eine kack Explosion war. Ich will wissen, was da explodiert–«

Ein zweiter Knall, so scharf, als hätte jemand direkt neben Aucklands Ohr in die Hände geklatscht, aber gleichzeitig so leise, als käme er von der anderen Seite des Planeten. Es war der seltsamste Laut, den er je gehört hatte.

»Und was für eine Scheiße war das jetzt?«

»Keine Ahnung.« Auckland warf einen Blick auf die Flugsaurier. Sie schwärmten nicht mehr aus, sondern hingen beinahe reglos am Himmel. Das Geräusch schien auch sie zu verwirren. Der Wind trug Stimmen zu ihm herüber, Worte in einer fremden, guttural klingenden Sprache. Nur einen Moment später wandten die Jockeys sich gleichzeitig ab und flogen auf die Hügel zu, die den Strand einrahmten. Ihr Flügelschlag wirkte hektisch, fast schon panisch.

Das kann nich
ts Gutes bedeuten
.

»Ey, Auckland, das Meer ist weg.«

»Was?« Er drehte sich um. Obwohl Dunkelheit und Regen die Sicht erschwerten, sah er, dass das Wasser zurückgewichen war, so als herrsche plötzlich Ebbe. Sie waren dicht am Meer entlang gelaufen, um nicht so tief im Sand einzusinken, doch nun trennten sie zwanzig Meter, vielleicht auch mehr vom Wasser.

Ein Rauschen mischte sich in das Prasseln des Regens. »Lauf«, sagte Auckland.

»Ich lauf schon die ganze scheiß Zeit.«

»Dann weißt du ja, wie’s geht. Zu den Hügeln. Komm!«

Er zog Arnest hinter sich her. Das Rauschen wurde lauter.

»Was ist denn los?«, rief Arnest.

»Tsunami.«

»Scheiße.«

Arnest riss sich aus Aucklands Griff los und zog an ihm vorbei. Er war vielleicht nicht der Schlauste, aber wenn er ein Problem erst verstanden hatte, löste er es kompromisslos und entschlossen. In diesem Fall war das Problem ein Tsunami, die Lösung Weglaufen und das tat er so schnell, dass Auckland gerade noch mithalten konnte.

Kurz dachte er darüber nach, zu Ryn’Nels Haus zurückzukehren und in den oberen Etagen Schutz zu suchen. Doch er entschied sich dagegen. Die Hügel waren nicht weiter entfernt als das Haus und es war möglich, dass Ryn’Nel nicht mehr allein war.

Auckland drehte den Kopf und wischte sich den Regen aus den Augen. Weit entfernt sah er etwas, das wie ein weißer Strich in der Dunkelheit aussah. Es zog sich an der ganzen Bucht entlang.

Eine Schaumkrone, dachte er. Die Welle schwappte heran. Er wusste nicht, wie hoch sie war, aber dass die Schaumkrone weit über der norm
alen Wasseroberfläche zu hängen schien, machte ihn nervös. Das Rauschen war jetzt lauter als der Regen.

»Halt erst an, wenn es nicht mehr höher geht«, rief er darüber hinweg.

»Ich bin nicht blöd«, rief Arnest zurück. »Kipling hat mir Tsunami Shark 2: Blood Water gezeigt. Ich weiß, was hier abgeht.«

Der Regen hörte schlagartig auf. Wind drückte in Aucklands Rücken. Die Wolkendecke riss auf und enthüllte ein endloses, funkelndes Meer aus Sternen. In ihrem Licht sah Auckland die Hügel, die vor ihm aus dem Sand ragten und sanft anstiegen. Das hohe Gras, das sie bedeckte und im Wind hin und her wogte, wirkte grau. Zwischen ihnen schimmerten weiße Felsen hindurch.

Der Boden unter ihm stieg an und wurde fester. Muscheln und Steine bohrten sich in seine nackten Fußsohlen. Sein Hemd klebte ihm am Körper. Er spürte, wie sich seine Wadenmuskeln verkrampften. Vor ihm stolperte Arnest über einen Felsen und stürzte in den Sand. Hinter ihm krachte es. Wasser schwappte über seine Füße. Es war eiskalt.

Auckland riss Arnest hoch und zog ihn mit sich. Gemeinsam stolperten sie durch das hohe Gras den Hügel hinauf. Die Grashalme waren hart und schnitten wie Papier in seine Haut. Auckland drehte noch einmal den Kopf. Die Welle rollte beinahe gemächlich auf ihn zu. Sie war fünf oder sechs Meter hoch und er sah Trümmer in ihr, von was, konnte er nicht sagen.

Die Welle erreichte den Strand. Grotesk aussehende Lebewesen fielen in den Sand, Seeschlangen mit zwei Mäulern und phosphoreszierenden Schuppen, Fische, die nur aus Augen und Flossen zu bestehen schienen und etwas, das aussah wie ein Bär, aber kaum größer als ein menschlicher Kopf war.

Die Schaumkrone
stürzte dem Strand entgegen. Gischt sprühte weiß und wütend. Auckland wandte den Blick ab und rannte den steiler werdenden Hügel hinauf. Arnest war dicht neben ihm. Seine Augen waren weit aufgerissen, das Gesicht vor Anstrengung verzerrt. Ebenso wie Auckland musste er ahnen, dass sie noch nicht weit genug gekommen waren, dass die wenigen Meter, die sie von der Kuppe trennten, den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen konnten.

Das Rauschen wurde zu einem gewaltigen Tosen. Es hüllte Auckland ein, bis er seinen eigenen keuchenden Atem nicht mehr hören konnte. Und dann traf ihn die Welle.

Es war, als schlüge eine Wand aus Beton in seinen Rücken. Er wurde von den Füßen gerissen und nach vorn geschleudert, war plötzlich unter Wasser, eingehüllt von Sand und Schlick. Steine trafen ihn wie Faustschläge. Er hielt die Luft an und streckte die Arme aus. Seine Finger fanden Gras und krallten sich hinein. Seine linke Hand stach und klopfte.

Einen Moment lang glaubte Auckland, er könne sich festhalten. Das Wasser um ihn herum zerrte an ihm, doch er ließ das Gras nicht los. Es war zu seinem Anker geworden, seiner einzigen Verbindung zu der Welt außerhalb des Ozeans. Als sich die Wurzeln vom Fels lösten, wurde Auckland mit ihnen und dem Gras zurückgerissen, auf das offene Meer zu.

Er ließ das Gras los. Seine Lungen brannten, die Muskeln in seiner Kehle verkrampften sich und wollten ihn zum Atmen zwingen. Er versuchte, an die Oberfläche zu gelangen, aber er wusste nicht einmal mehr, wo sie war. Auckland wurde umhergeschleudert, prallte gegen Trümmer und Steine, gegen harten Sand und weiches Fleisch. Das Wasser war braun und aufgewühlt. Er konnte nichts darin erkennen.

Dann wogte die Welle auch schon wieder nach vorn. Er wehrte sich nicht dagegen, sondern lie&s
zlig; sich mittragen, den Strand hinauf und dann den Hügel. Schwarze Punkte tanzten vor seinen Augen. Der Drang, verbrauchte Luft auszustoßen und frische einzuatmen, war beinahe unerträglich.

Auf einmal spürte er festen Boden unter den Knien. Er griff danach, aber die Welle trug ihn weiter. Auckland winkelte die Beine an und stieß sich ab. Im nächsten Moment sah er Sterne über sich, kalter Wind traf sein Gesicht. Hustend atmete er durch.

Die Welle versetzte ihm einen weiteren Stoß und Auckland bemerkte auf einmal, dass er sich über der Hügelkuppe befand. Dahinter stürzte das Wasser ins Tal …

Scheiße.

… und er mit ihm.

Auckland wurde über die Kuppe gespült. Wellen schlugen über seinem Kopf zusammen. Er rutschte durch Gras und Dreck nach unten. Trümmerstücke trudelten an ihm vorbei. Doch die Kraft des Wassers ließ nach. Als er an einem Felsen vorbeischlitterte, schlang er seinen Arm darum und konnte sich festhalten. Er zog sich hoch, würgte und spuckte Salzwasser aus.

Eine zweite, kleinere Welle schwappte über die Hügelkuppe, eine dritte, dann keine mehr. Auckland hörte, wie das Wasser auf der anderen Seite tobte. Gischt spritzte über die Kuppe, doch dann wurde es auch dort ruhiger.

Auckland wischte sich das Wasser aus den Augen. Als er die Hand herunternahm, sah er Blut an den Fingerspitzen. Sein ganzer Körper schmerzte und sein Hemd war zerrissen. Er tastete nach dem Pad in seiner Hosentasche, aber es war nicht mehr da. Ebenso wenig wie die Tasche.

Er hob den Kopf, als er jemanden husten hörte. Arnest saß einige Meter von ihm entfernt im Sand, die Arme auf die Knie gestützt. Blut tropfte aus einer Platzwunde an seinem Kinn.

Er s
ah Auckland an. »War doch gar nich’ so...


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