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Diese Welt hat keinen Platz für mich

Wie ein Mädchen in der Psychiatrie zerbricht.
von Marina
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Produktdetails
Titel: Diese Welt hat keinen Platz für mich
Autor/en: Marina

EAN: 9783899508321
Format:  EPUB ohne DRM
Wie ein Mädchen in der Psychiatrie zerbricht.
edition fischer

April 2014 - epub eBook - 256 Seiten

Die hochbegabte Marina wird in der Schule gemobbt. Sie wird depressiv. Ein von ihr freiwillig gewählter Aufenthalt in einer offenen psychiatrischen Station für Kinder und Jugendliche soll ihr helfen, wieder gesund zu werden. Doch was so hoffnungsvoll beginnt, wird zum Albtraum für sie und ihre Eltern. Eine wahre Geschichte und ein aufrüttelndes, berührendes Plädoyer für eine verantwortungsvolle, individuelle, einfach bessere psychiatrische Behandlung.

PROLOG


Marinas Weg beginnt an einem Sonntag im April 1996, drei Wochen früher als vorausberechnet.

Zu diesem Zeitpunkt hat sie außer ihren Eltern zwei Großväter, eine Großmutter, drei Tanten, einen Onkel, zwei Cousinen und drei Cousins sowie viele weitere entfernte Verwandte.

Sie entwickelt sich rasch. Mit elf Monaten beginnt sie zu laufen. Mit 18 Monaten spricht sie ihre ersten Wörter und mit zwei Jahren Fünf-Wort-Sätze. Im Kindergarten löst sie Puzzles, die für ihre älteren Kameraden gedacht waren. Sie kann es kaum erwarten, in die Schule zu gehen. Sie ist dann enttäuscht über das langsame Lerntempo. Um die Langeweile auszugleichen, besucht sie die Musikschule, in der sie Klavier spielen lernt, und die Schule der Fantasie, in der sie malt und bastelt. Nachmittags spielt sie altersgerechte Spiele am Computer. Marina beginnt in der zweiten Klasse mit Freude, Bücher zu lesen. Das wird für sie ein wichtiger, schöner und dauerhafter Zeitvertreib. Zu jeder Zeit hat sie Freunde und Freundinnen, mit denen sie spielt und Spaß hat.

Die Vorfreude auf das Gymnasium ist groß. Auch hier fühlt sie sich aber nach kurzer Zeit unterfordert. Als zusätzliches Hobby wählt sie das Hallenklettern und nimmt an der Theaterspielgruppe teil. Sie liest sehr viele Bücher, was dazu führt, dass sie in eine andere Stadtbibliothek wechseln muss, um weiterhin Lesestoff zu erhalten. Am Computer spielt sie nun anspruchsvollere Simulationen und Strategiespiele.

Ihre Freundinnen aus der vierten Klasse wählen einen anderen Zweig oder ziehen weg. Ihre Freundin aus der fünften und sechsten Klasse schafft den Übertritt in das nächste Jahr nicht, so dass sie ab der siebten Klasse keine Freundin mehr in ihrer Klasse hat. Sie verbringt die Schulpausen
mit Freundinnen aus der Parallelklasse.

In den Ferien der sechsten Klasse lernt sie im Englisch-Camp ein Mädchen kennen, mit dem sie sich eng anfreundet. Marina trifft sich jedes Wochenende mit ihr und telefoniert unter der Woche fast täglich meist stundenlang mit ihr.

Nachmittags und am Wochenende nutzt sie ihre tägliche Internetzeit, um mit ihrer Freundin an einem Online-Rollenspiel teilzunehmen.

In der siebten Klasse gerät Marina durch andauernde Ausgrenzung immer mehr ins Abseits, worüber sie sehr unglücklich ist und oft weint.

Es wird mit der Schule gesprochen, ob sie eine Klasse überspringen kann, weil sie sich unterfordert fühlt und in der Klasse ausgegrenzt wird. Das wird abgewehrt mit dem Hinweis, dass die Hochbegabung alleine nicht ausreiche und sie mehr Zweier als Einser habe. Ein Wechsel in die Parallelklasse, in der ihre Freundinnen sind, ist aufgrund der Sprachenfolge nicht möglich. Die parallel stattfindende Suche nach einem freien Platz in einer Hochbegabten-Klasse scheitert ebenfalls an der Sprachenfolge, so dass sie sich in Absprache mit ihren Eltern entschließt, in der Klasse zu bleiben. Sie hofft auf bessere Akzeptanz in der Klasse im nächsten Jahr.

Das achte Schuljahr verläuft unauffällig, aber sie wird weiterhin ausgegrenzt. Im Sportunterricht will niemand mit ihr in eine Gruppe, im Segellager ist sie mit den Freundinnen aus der Parallelklasse in einem Zimmer. Mitte der achten Klasse bewirbt sie sich für einen Schüleraustausch nach Frankreich. Die letzten zwei Monate des Schuljahres kommt die Austauschschülerin nach Deutschland und nimmt am Unterricht in Marinas Klasse teil. Mit der Austauschschülerin versteht sie sich sehr gut. In den Sommerferien besucht sie, wie zwei Jahre zuvor, mit Freundinnen eine Spielstadt. Das ist ein modellhaftes Abbild einer wirkliche
n Stadt, in der die Jugendlichen studieren, arbeiten und Geld verdienen.

Zu Beginn der neunten Klasse ist sie zwei Monate in Frankreich bei ihrer Austauschschülerin, die selbst die zehnte Klasse besucht. Sie wird von der Gastfamilie und deren Freundeskreis sehr gut aufgenommen. Marina kommt selbstbewusst und gereift aus Frankreich zurück.

Den versäumten Stoff lernt sie schnell nach. Von Anfang an hat sie nur sehr gute bis gute Noten. Parallel beschäftigt sie sich mit den Aufgaben des Bundeswettbewerbs für Mathematik. Sie liest nun mit Vorliebe Bücher mit logischen und mathematischen Rätseln. In der Klasse wird sie weiterhin ausgegrenzt. Es gelingt ihr nicht, in die Klassengemeinschaft zu kommen. Die große Wertschätzung und Anerkennung der Lehrer ist dabei eher hinderlich.

In den Weihnachtsferien berichtet Marina, dass sie sich schlecht fühle und nicht verstehe, warum. Auf Nachfrage meint sie, sie könne sich nicht vorstellen, dass es am Mobbing in der Klasse liege. Sie klagt nun häufig über starke Kopfschmerzen.

Zum Jahresbeginn wird sie zusehends energieloser. Sie geht zwar zur Schule und liest nachmittags, aber ihr Antrieb ist gedämpft. In einem umfangreichen medizinischen Check wird eine organische Erkrankung ausgeschlossen. Es wird eine leichte Depression diagnostiziert. Der Schulbesuch fällt ihr zunehmend schwerer und sie klagt nun morgens über Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit.

Vor den Osterferien wird sie krankgeschrieben. In dieser Zeit wird klar, dass sie die Schule wechseln möchte. Die Anmeldung in eine Hochbegabtenklasse an einer außerhalb der Stadt gelegenen Schule gibt ihr neuen Lebensmut.

Zu dieser Zeit beginnt sie eine ambulante Therapie bei einer Kinder- und Jugendtherapeutin. Nach drei Wochen ohne wesentliche Besserung ihres inneren
Zustands wird sie ungeduldig und ist vom Gedanken der Therapeutin, sich Hilfe in einer therapeutischen Klinik zu suchen, begeistert. Die Bedenken der Eltern überwindet sie mit der Argumentation, dass in einer Klinik durch den intensiven Kontakt mit den Jugendlichen, die Gruppentherapien und eine 24-Stunden-Betreuung alles schneller verlaufen und sie schneller gesund werden würde. Marina will zu Beginn des neuen Schuljahres wieder gesund sein.

Die Suche nach einem Klinikplatz ist schwierig. Wartezeiten von mehreren Monaten werden von allen Kliniken angekündigt, was zu erneuter Frustration führt. Umso überraschender ist es, dass eine psychiatrische Klinik nach ca. drei Wochen kurzfristig einen Platz anbietet.

Den Tag vor ihrem Klinikaufenthalt verbringt sie mit ihrer Freundin in einem Klettergarten. Im Juni 2011 geht Marina im Alter von 15 Jahren voller Erwartung und Hoffnung auf Heilung in die offene psychiatrische Station. Entgegen ihrer Erwartung erfolgt keine Psychotherapie. Die Beschäftigungstherapien helfen nicht. Die Depression verschlimmert sich.

Als sie am Ende der vorgesehenen Zeit in der offenen Klinik Suizidgedanken äußert, wird sie Mitte August 2011 in die geschlossene Abteilung verlegt. Hier soll sie stabilisiert werden. Aber Marinas Zustand verschlimmert sich Woche um Woche, Monat um Monat.

Der Wunsch der Eltern, Marina auf der geschlossenen Station Unterstützung durch einen Psychologen zu geben, wird von den Ärzten stets abgelehnt, vielmehr erfolgt Isolierung und Druck.

Als sie schließlich die Nahrungsaufnahme und künstliche Ernährung verweigert, wird sie fixiert, das heißt auf einem Rollbett an Armen, Beinen und Bauch festgebunden.

Marina wird nicht nur während der Zwangsernährung, sondern drei Tage lang dauerfixiert.

Laut Klinikber
ichten weint sie während dieser Zeit viel. Danach folgen vier Tage komplette Isolation. Besuche der Eltern werden während dieser sieben Tage nicht erlaubt. Es erfolgt in dieser Zeit keine psychologische Betreuung und sie erhält keinen seelischen Beistand.

Nach dieser Tortur verspricht sie, sich nicht mehr selbst töten zu wollen, ist bereit, alles zu tun und bettelt darum, aus der Klinik entlassen zu werden.

Während ihrer Klinikaufenthalte bekommt sie sieben verschiedene Psychopharmaka, von denen nur eines für Jugendliche zugelassen ist.

Nach ihrer Entlassung Anfang April 2012 ist sie nicht mehr der Mensch, der sie einmal war. Marina hatte Hilfe und Heilung gesucht, doch es endet damit, dass sie vollkommen zerbrochen ist.

Es geht ihr unfassbar schlechter als zu Beginn des Klinikaufenthaltes. Ihre Lebenslust und Energie sind erloschen. Sie sagt, man habe ihr ihre Menschenwürde genommen.

Sie berichtet von einem permanenten inneren, unerträglichen Schmerz, der nun ihr Erleben bestimmt, dessen Unterdrückung fast ihre ganze Kraft beansprucht.

Die nachfolgenden ambulanten Hilfen und Therapien ermöglichen es ihr, einen Teil ihres Selbstbewusstseins zurückzugewinnen und wieder eine begrenzte Freude am Leben zu empfinden. Es gelingt ihr, Kontakt zu anderen aufzunehmen. Sie versucht, zu gesunden und träumt davon, ein normales, schönes Leben führen zu können.

Leider verliert sie in den letzten Wochen ihres Lebens die Hoffnung, dass ihr geholfen werden kann. Und damit stirbt die Hoffnung auf ein erfülltes Leben, auf ein Leben ohne Schmerz.

Sie dokumentiert ihre Leidensgeschichte, die wir nach ihrem Tod in ihrem Computer gefunden haben.

Einer Freundin schreibt sie:

»Kann man diesen Schaden jemals wi
eder...


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