eBook.de : Ihr Online Shop für eBooks, Reader, Downloads und Bücher

Connect 01/2015 eBook-Shops: Testsieger im epub Angebot, Testurteil: gut Die Welt: Kundenorientierte Internetseiten Prädikat GOLD
+49 (0)40 4223 6096
€ 0,00

Zur Kasse

Herr der Zeit

Ein Science-Fiction-Roman vom Hugo und Nebula Award Preistr…
Sofort lieferbar (Download)
eBook ePub

Dieses eBook können Sie auf allen Geräten lesen, die epub-fähig sind. z.B. auf den tolino oder Sony Readern.

Häufig gestellte Fragen zu epub eBooks und Watermarking

eBook € 9,99* inkl. MwSt.
Verschenken
Machen Sie jemandem eine Freude und
verschenken Sie einen Download!
Ganz einfach Downloads verschenken - so funktioniert's:
  1. 1 Geben Sie die Adresse der Person ein, die Sie beschenken
    möchten. Mit einer lieben Grußbotschaft verleihen Sie Ihrem
    Geschenk eine persönliche Note.
  2. 2 Bezahlen Sie das Geschenk bequem per Kreditkarte,
    Überweisung oder Lastschrift.
  3. 3 Der/die Geschenkempfänger/in bekommt von uns Ihre Nachricht
    und eine Anleitung zum Downloaden Ihres Geschenks!
Produktdetails
Titel: Herr der Zeit
Autor/en: Joe Haldeman

EAN: 9783939212874
Format:  EPUB
Ein Science-Fiction-Roman vom Hugo und Nebula Award Preisträger Joe Haldeman.
Übersetzt von Alexander Kühnert
Mantikore-Verlag

April 2014 - epub eBook - 310 Seiten

"Matt Fuller, Forschungsassistent am MIT macht eines Tages eine unglaubliche Entdeckung: bei einem Experiment verschwindet für einige Sekunden ein Kalibrator und taucht wenige Momente später wieder auf. Der junge Forscher experimentiert weiter und ist bald davon überzeugt einen Weg gefunden zu haben, in der Zeit zu reisen. Bald macht sich Matt selbst auf den Weg ins Unbekannte und in das größte Abenteuer seines Lebens... "Herr der Zeit", der Zeitreise-Roman von Science-Fiction-Legende Joe Haldeman.
Joe Haldeman, geboren 1943 in Oklahoma, ist ein amerikanischer Science Fiction Autor. Der studierte Physiker erlangte mit seinem Erstlingswerk DER EWIGE KRIEG große Aufmerksamkeit, da dieser Science Fiction Roman deutliche Bezüge auf den Vietnamkrieg nahm an dem Haldeman selbst als Wehrpflichtiger teilgenommen hatte. Sein wissenschaftliches Fachwissen und seine Erlebnisse als Soldat machten den Roman zu einem eindringlichen Erlebnis für den Leser. Haldeman erhielt verschiedene Literaturpreise für diesen Roman sowie weitere für spätere Romane, wobei allerdings die wenigsten in Deutschland verlegt wurden.

+++ Auszeichnungen +++

Forever War (Der Ewige Krieg) - Hugo Award 1976, Nebula Award 1976, Locus Award 1976
Forever Peace (Soldierboy) - Hugo Award 1998, Nebula Award 1999, Campbell Award 1998
Camouflage - Nebula Award 2005, James Tiptree, Jr. Award 2005
Lebenswerk - Robert A. Heinlein Award 2003, Damon Knight Memorial Grand Master 2010

1


Die Geschichte wäre ganz anders verlaufen, wenn Matts Vorgesetzter ihn beobachtet hätte, als die Maschine das erste Mal verschwand.

Der alte Mann war über seinen Oszilloskopschirm gebeugt und starrte in den grünen Lichttümpel wie ein erhabener und korpulenter Raubvogel, während er an zwei Drehknöpfen herumfingerte und sich auf ein pulsierendes, helles Oval konzentrierte, das sich seiner Kontrolle entzog. Matt Fuller hätte in einem anderen Raum, einem anderen Land sein können.

Schneeregen trommelte gegen die dunklen Fenster. Matt legte seinen Schraubenzieher beiseite und drückte den RESET-Knopf des neuen Kalibrators, einer Maschine von der Größe eines Schuhkartons.

Die Maschine verschwand.

Er blickte für eine Sekunde verdutzt vor sich hin. Als er seinen Mund schließen und wieder öffnen konnte, sagte er: »Dr. Marsh! Schauen Sie!«

Dr. Marsh schob seine ganze Körpermasse widerwillig von dem runden Bildschirm fort. »Was ist, Matthew?«

Die Maschine war wieder zurückgekehrt. »Äh … der Kalibrator. Für einen Moment ist er … nun ja, er sah so aus, als wäre er weg gewesen.«

Dr. Marsh nickte langsam. »Als wäre er weg gewesen.«

»Ich meine, als wäre er verschwunden! Fort! Zack!«

»Er scheint jetzt aber da zu sein.«

»Also, ja, offensichtlich. Ich meine, er ist zurückgekommen!«

Der schwere Mann stützte sich hinten am Arbeitstisch ab, während die müden Federn in seinem Stuhl ächzend protestieren. »Wir sind beide schon sehr lange auf. Wie viele Stunden sind es bei dir?« span>

»Na ja, viele, aber …«

»Wie viele?«

»Vielleicht dreißig Stunden.« Er blickte auf seine Armbanduhr. »Vielleicht ein paar mehr.«

»Du fängst an Dinge zu sehen, Matthew. Geh heim.«

Er fuchtelte hilflos mit den Armen. »Aber er …«

»Geh heim.« Sein Vorgesetzter schaltete den Bildschirm ab und stemmte sich hoch. »Wie ich.« Er nahm seine Winterjacke, ein hellrotes Zelt, vom Haken und warf sie sich über die Schultern. An der Tür blieb er stehen. »Ich mein‘s ernst. Schlaf ein bisschen. Und iss was, aber keine Twinkies.«

»Ja, sicher.« Wer gibt hier wem Diättipps? Vielleicht lag es ja auch am Zucker und Kaffee und dem kleinen bisschen Speed nach dem Abendessen. Kalte Pommes, ein Schokokeks und Amphetamine – das kann durchaus dazu führen, dass man Dinge sieht. Oder eben für einen Moment auch nicht sieht.

Er wünschte dem Professor eine gute Nacht und setzte sich wieder vor den Kalibrator. Dieser sah hübscher aus als notwendig, aber Matt machte seine Arbeit auf diese Weise mehr Spaß. Er hatte im Lagerbehälter für »Vermischtes« ein Rechteck aus Eichenholz gefunden und die Metallteile zugeschnitten, damit diese bündig darauf passten. Die Kombination aus Holz mit mattem, schwarzen Metall und leuchtenden Digitalanzeigen gefiel ihm.

Er selbst sah immer recht ungepflegt aus, aber bei seinen Geräten war das etwas anderes. Sein Fahrrad fuhr so lautlos wie frisch geölt und man konnte die Speichen wie eine Harfe spielen. Sein eigenes Oszilloskop, das er auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt hatte, besaß eine schärfere Anzeige als das des Professors und machte keine
Pfeifgeräusche. Als er noch ein Auto hatte, einen Mazda Ibuki, war dieser immer makellos sauber und fuhr flüsterleise. Am MIT, dem Massachusetts Institute of Technology, brauchte er jedoch kein Auto, dafür aber jede Menge Geld, also machte jetzt irgendwer in Akron Matts ganze Handarbeit am Mazda zunichte. Er vermisste die Entspannung, die ihm die Fummelei daran verschaffte.

Er fuhr mit der Hand über die kalte Metalloberfläche der Maschine, die über dem Batteriefach leicht warm war. Er sollte sie wohl besser ausschalten und drückte den RESET-Knopf.

Die Maschine verschwand erneut.

»Heilige Scheiße!« Er stürzte zur Tür. »Professor Marsh!«

Dieser war am Ende des Korridors und setzte sich gerade seinen Hut auf. »Was ist es diesmal?«

Matt blickte über seine Schulter und sah, wie sich der Kalibrator wieder materialisierte. Er schimmerte für eine Sekunde und nahm dann wieder seine körperliche Gestalt an. »Äh … ja … ich schätze, so wichtig ist es auch nicht.«

»Komm schon, Matt. Was ist los?«

Er blickte erneut über seine Schulter. »Nun, ich hab mich gefragt, ob ich den Kalibrator mit nach Hause nehmen kann.«

»Was um Himmels willen willst du damit kalibrieren?« Er lächelte. »Hast du einen kleinen Gravitonengenerator zu Hause?«

»Nur ein paar Leiterplattentests. Ich kann sie genauso gut zu Hause machen.« Denk schneller. »Morgen vielleicht ausschlafen und mich nicht durch den Schnee hierher quälen.«

»Gute Idee. Vielleicht komme ich auch nicht.« Er zog sich seinen letzten Handschuh an. »Du kannst mir eine E-Mail schicken, falls etwas ist.«
Er drückte die Tür gegen den starken Wind auf und blickte hämisch zurück. »Vor allem wenn das Teil wieder verschwindet. Wir brauchen es nächste Woche.«

Matt ging zurück, setzte sich neben den Kalibrator und nahm einen Schluck Kaffee. Er blickte auf seine Uhr und drückte den Knopf. Die Maschine schimmerte und verschwand, zumindest der Metallkasten; die Eichenholzunterlage blieb hier, ein konisches Holzschraubenloch in jeder Ecke. Genau das hatte sie auch beim letzten Mal getan.

Was würde passieren, wenn er seine Hand an die Stelle hielt, wo der Kasten gewesen war? Wenn dieser zurückkam, konnte er sie womöglich am Handgelenk abtrennen. Oder es gäbe eine große, nukleare Explosion, die alte Science-Fiction-Variante von dem, was passieren würde, wenn zwei Objekte versuchten, zur gleichen Zeit den gleichen Raum einzunehmen.

Nein, da waren genug Luftmoleküle gewesen, als der Kasten vorhin wiederkehrte, aber es hatte offensichtlich keine Nuklearexplosion gegeben.

Der Kasten kam schimmernd zurück und Matt überprüfte seine Uhr. Etwas weniger als drei Minuten. Das erste Verschwinden hatte etwa eine Sekunde gedauert, das zweite vielleicht zehn, zwölf Sekunden.

Seine Armbanduhr war eine Seiko für zwanzig Dollar aus einem Billigladen, aber er war sich ziemlich sicher, dass sie eine Stoppuhr-Funktion hatte. Er nahm sie ab und drückte wahllos auf den Knöpfen herum, bis sie sich wie eine Stoppuhr benahm. Er drückte den Knopf an der Uhr und gleichzeitig den RESET-Knopf des Kalibrators.

Es schien eine Ewigkeit zu dauern. Das Trommeln des Schneeregens wurde zum leisen Flüstern von Schneeflocken. Die Maschine kehrte zurück und er drückte den Knopf seiner Uhr: 34 Minuten, 33,22 Sekunden. Also ungefähr 1, 10, 170, 2073 Sekunden. E
r wechselte zum Tisch des Professors hinüber und stöberte nach einem halblogarithmischen Papier. Grob geschätzt verschwand das Teil bei jedem Mal zwölfmal länger, wenn er den Knopf drückte.

Mach den nächsten Versuch, etwa sechs Stunden, zu Hause. Er fand ein paar Plastikmülltüten, um die Maschine zu schützen, aber bevor er sie einhüllte, platzierte er eine Papphülse um den RESET-Knopf und fixierte sie mit Klebeband. Er wollte nicht, dass die Maschine in der U-Bahn verschwand.

Es war eine verdammt beschissene Nacht. Der Schneeregen hatte sich tatsächlich in Schnee verwandelt, aber da waren noch immer tiefe Pfützen voll eisigem Matsch, denen man nicht ausweichen konnte, und Matt hatte keine Stiefel angezogen. Bis er die rote U-Bahnlinie erreicht hatte, waren seine Laufschuhe durchgeweicht und seine Füße taub. Als er in East Lexington ausstieg, waren sie weit genug aufgetaut, um allmählich wehzutun, und der eigentlich zehnminütige Weg den Hügel hinauf dauerte zwanzig, die Gehwege vom Eis ganz rutschig. Selbst wenn er den Kalibrator jetzt fallen ließe, schlimm wäre es nicht. Er konnte innerhalb weniger Tage einen neuen bauen, sofern er die Teile dafür fand. Oder sein Nachfolger konnte es, nachdem man ihn gefeuert hatte.

(Alles, was der Kalibrator tun sollte, war es, ein Vergleichsphoton je Zeiteinheit zu liefern, wobei die Zeiteinheit dem winzigen, bisher nur vermuteten »Chronon« entsprach: der Zeitspanne, die das Licht benötigte, um den Radius eines Elektrons zurückzulegen. Das hatte nichts mit Verschwinden zu tun.)

Es gelang ihm, einen Handschuh auszuziehen, ohne die Maschine fallen zu lassen, und sein Daumenabdruck ließ ihn ins Wohnhaus. Er stapfte in den zweiten Stock hinauf und gelangte dank seines Daumens in seine Wohnung.

Kara
war erst seit ein paar Tagen weg und den Großteil dieser Zeit hatte er im Labor...


Dieses eBook wird im epub-Format geliefert und ist mit einem Wasserzeichen versehen. Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Sie können dieses eBook auf vielen gängigen Endgeräten lesen.

Für welche Geräte?
Sie können das eBook auf allen Lesegeräten, in Apps und in Lesesoftware öffnen, die epub unterstützen:

  • tolino Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie das eBook auf Ihr tolino Gerät mit einer kostenlosen Software wie beispielsweise Adobe Digital Editions.

  • Sony Reader und andere eBook Reader
    Laden Sie das eBook direkt auf dem Reader im eBook.de-Shop herunter oder übertragen Sie es mit der kostenlosen Software Sony READER FOR PC/Mac oder Adobe Digital Editions.

  • Tablets und Smartphones
    Installieren Sie die eBook.de READER App für Android und iOS oder verwenden Sie eine andere Lese-App für epub-eBooks.

  • PC und Mac
    Lesen Sie das eBook direkt nach dem Herunterladen mit einer kostenlosen Lesesoftware, beispielsweise Adobe Digital Editions Sony READER FOR PC/Mac.

Die eBook-Datei wird beim Herunterladen mit einem nicht löschbaren Wasserzeichen individuell markiert, sodass die Ermittlung und rechtliche Verfolgung des ursprünglichen Käufers im Fall einer missbräuchlichen Nutzung der eBook-Datei möglich ist.

Bitte beachten Sie: Dieses eBook ist nicht auf Kindle-Geräten lesbar.

Ihr erstes eBook?
Hier erhalten Sie alle Informationen rund um die digitalen Bücher für Neueinsteiger.

eBook Highlights

 
Einfach eBooks kaufen bei eBook.de

 

Die besten neuen eBooks entdecken

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch

ACAN - Die Weltraumstadt
eBook
von Alfred Bekker
V oder die Vierte Wand
Buch (kartoniert)
von Anja Kümmel
Die unglaublichen Kriminalfälle des Timothy Truckle. 2 CDs
Hörbuch
von Gerd Prokop
Wer stiehlt schon Unterschenkel
eBook
von Gert Prokop

Kundenbewertungen zu Joe Haldeman „Herr der Zeit“

Noch keine Bewertungen vorhanden
Zur Rangliste der Rezensenten
Veröffentlichen Sie Ihre Kundenbewertung:
Kundenbewertung schreiben

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Soldierboy
eBook
von Joe Haldeman
Wer stiehlt schon Unterschenkel / Der Samenbankraub
Buch (kartoniert)
von Gert Prokop
Babys machen und andere Storys
- 24% **
eBook
von Laurie Penny
Print-Ausgabe € 19,90
Babys machen und andere Storys
Buch (gebunden)
von Laurie Penny
Camouflage
eBook
von Joe Haldeman

Unsere Leistungen auf einen Klick

Unser Service für Sie

Zahlungsmethoden
Bequem, einfach und sicher mit eBook.de. mehr Infos akzeptierte Zahlungsarten: Überweisung, offene Rechnung,
Visa, Master Card, American Express, Paypal mehr Infos
Geprüfte Qualität
  • Schnelle Downloads
  • Datenschutz
  • Sichere Zahlung
  • SSL-Verschlüsselung
Servicehotline
+49 (0)40 4223 6096
Mo. - Fr. 8.00 - 20.00 Uhr
Sa. 10.00 - 18.00 Uhr
Chat
Ihre E-Mail-Adresse eintragen und kostenlos informiert werden:
* Alle Preise verstehen sich inkl. der gesetzlichen MwSt. Informationen über den Versand und anfallende Versandkosten finden Sie hier.
Bei als portofrei markierten Produkten bezieht sich dies nur auf den Versand innerhalb Deutschlands.

** im Vergleich zum dargestellten Vergleichspreis.
eBook.de - Meine Bücher immer dabei
eBook.de ist eine Marke der Hugendubel Digital GmbH & Co. KG
Folgen Sie uns unter: