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Foregone Band 6: Verzweifelte Missionen

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Produktdetails
Titel: Foregone Band 6: Verzweifelte Missionen
Autor/en: Thilo Corzilius

EAN: 9783956620362
Format:  EPUB
ebook Ausgabe.
Rohde Verlag

September 2014 - epub eBook - 64 Seiten

Dies ist die 6. Episode der Romanserie "Foregone".

Nach der Vernichtung Gaias stürzen sich die Kolonien in die Schlacht gegen die Nirn. Doch alles sieht nach einer vernichtenden Niederlage für die Menschen aus, während die Nirn allmählich bis ins alte Sonnensystem der Erde vordringen. Als ein ehemaliger Freund beim Militär in seiner Ratlosigkeit Kontakt zu Connor aufnimmt, kommt der Crew der Nightingale die Idee zu einer waghalsigen Mission. Eine Verzweiflungstat, die einen letzten Hoffnungsschimmer verspricht ...

Über die Serie:
Auf den Spuren einer seit Jahrhunderten ausgestorbenen Zivilisation, hat die Menschheit nach und nach die Milchstraße besiedelt.
Zwischen all den Kolonien und Welten pendelt die Crew um den Freelancer Connor, die ein ebenso beschauliches wie chaotisches Leben an Bord des Transportschiffes Nightingale führt.
Eines Tages machen jedoch ausgerechnet Connor und seine Leute eine Entdeckung, die eine lange Kette von Ereignissen in Gang setzt: Von Intrigen und Verfolgungsjagden über politische Unruhen und Kriege bis hin zu einem existenziellen Geheimnis des Lebens - das ebenso faszinierend wie bedrohlich ist ...

Neue Folgen erscheinen alle 2 Wochen als E-Book.
Thilo Corzilius, geboren 1986 in Dortmund, liebt phantastische Geschichten aller Genres. Mittlerweile hat er sich selbst erfolgreich als Autor von High- und Urban-Fantasy etabliert. Nun erschließt er sich Wort für Wort auch die Weiten des Alls und legt mit "Foregone" erstmals eine klassische Space Opera vor.Der Theologe lebt und schreibt in Bonn, wo er bei guter Musik oft auf Regenwetter wartet und nicht so häufig ins Kino geht, wie er gerne würde.Mehr unter www.thilocorzilius.de, auf Facebook unter www.facebook.com oder bei twitter unter www.twitter.com/thilocorzilius.

1. Heiligtümer und verborgene Flotten


Connor hasste Beerdigungen. Sie waren ein Ritual, bei dem man den Schmerz hegte und pflegte. Viele Menschen brauchten das, das war Connor bewusst, und er empfand einen tiefen Respekt vor allen Zeremonienmeistern, Trauerrednern und Bestattern, deren tägliches Geschäft der Schmerz war. Connor war lieber allein mit seinem Schmerz, lenkte sich ab, denn dann war es schneller vorbei und man musste nicht zwei Dutzend ebenfalls trauernden Verwandten in die Augen sehen. Woher kam das Bedürfnis, seinen Schmerz zu hegen und zu pflegen und ihn großzuziehen wie ein Pflänzchen, damit er zusammen mit anderen zu einem ganzen Wald werden konnte?

Das andere Problem mit Beerdigungen war, dass sie nie alleine kamen. Eine Beerdigung war nur in den seltensten Fällen ein Ereignis, das für sich stand. Vielleicht hing das mit Connors Erfahrungen als Soldat zusammen – wenn ein Einsatz tödlich endete, dann meistens nicht nur für einen Beteiligten. Aber selbst außerhalb des Militärs war es nicht anders: Connors Eltern waren beide innerhalb einer Woche verstorben. Man hatte ihm damals gesagt, sein Vater hätte den Tod seiner geliebten Ehefrau nicht verkraftet. Connor hatte beide gemeinsam beerdigt. Und auch diese Beerdigung kam nicht allein. Connor hatte keine Ahnung, was nun kommen würde und wie schwer die Zeiten werden würden, aber eines wusste er ganz genau: Zuerst würde er Gu’ann beerdigen und schließlich Stella Hemingway – nichts in der Welt war jetzt wichtiger, so verrückt das auch klingen mochte.

Der dicht bewaldete Park im Zentrum des Äonenschiffs war eine Kathedrale. Oder zumindest empfand Connor hier ähnlich wie bei seinen wenigen Besuchen einer Kathedrale. Natürlich spürte er keine übernatürlich Präsenz, aber einen tiefen Re
spekt vor dem Glauben, der die Menschen zu solchen Wunderbauten antrieb – zumindest jene, die überhaupt an etwas glaubten.

Die Zeremonie selbst hatte einige Längen, denn sie wurde in der alten Hochsprache der Amma abgehalten – und von der verstanden Connor und seine Leute kein Wort. Sie trugen Schwarz (oder das Dunkelste, was sie in ihren Kleiderschränken gefunden hatten) und hielten sich im Hintergrund. Interessanterweise schien die Stimmung der Beerdigung in etwa der bei einer menschlichen Beerdigung zu entsprechen. Die Amma hüllten sich jedoch in weite Gewänder in verschiedenen Farben, die kräftiger ausfielen als die Pastelltöne ihrer Haut. Gu’ann hatte erwähnt, dass die Amma der Religion nach ihren Erlebnissen mit den Nirn abgeschworen hatten. Demnach ordnete Connor alle gesprochenen Beiträge der Zeremonie als Trauerreden und vielleicht auch Mahnworte ein. Schließlich ließ man die Urne, in der man Gu’anns Asche mit bestimmten Chemikalien versetzt hatte, mittels eines schlanken Lifts hinauf zum gläsernen Gewölbe fahren, das dem Park des Äonenschiffs als Decke diente. Die Amma sprachen einen gemeinsamen Vers, vermutlich eine Erinnerung an ihr gemeinsames Schicksal. Dann war es Gu’anns Vater, der eine holografische Schaltfläche bediente, um Gu’anns Asche an einem Zündfunken vorbei ins All zu schießen. Es gab einen Schweif in grellbunten Feuerwerksfarben, der vielleicht zehn Sekunden lang Bestand hatte. Danach kehrte Stille ein unter den Amma und sie gingen nach und nach auseinander.

Gu’ar, der Onkel von Gu’ann geleitete sie zur imposanten Ratshalle der Amma. Mit den Verwandtschaftsgraden der Amma war es so eine Sache. Zum Beispiel hatten sie Worte wie Onkel, Tante oder Cousine erst entdeckt, als sie das Englische in ihre Alltagssprache eingebaut hatten. Zuvor waren
derartige Verwandtschaftsbezeichnungen eher Wortkombinationen wie Schwester-meines-Vaters gewesen. Aber auch ansonsten waren typische Amma-Familien typischen menschlichen Familien nicht wirklich ähnlich. Zwar gab es so etwas wie Partnerschaften, aber diese waren weder exklusiv, noch waren sie darauf ausgelegt, ein Leben lang zu halten. Monogamie war ein Prinzip, das den Amma fremd war. Ebenso die romantische Vorstellung eines Lebensbundes: Auch wenn man aus Zuneigung heraus zusammenlebte oder zumindest oft gemeinsam etwas unternahm, war dennoch jedem Beteiligten bewusst, dass das immer nur eine Konstellation auf Zeit war. Dabei war es egal, ob es Paare waren oder Partnerschaften mit mehr als zwei Beteiligten und ob darin hetero-, homo- oder bisexuelle Neigungen und Vorlieben ausgelebt wurden. Die Elternschaft von Kindern jedoch wurde per Gesetz immer zweifelsfrei aufgrund des Gencodes festgestellt, womit auch festgelegt war, welche beiden Amma für ein Kind die Verantwortung trugen. Nachnamen wurden dabei entweder von der Mutter oder dem Vater vererbt, je nach Vorliebe – was dazu führen konnte, dass zwei Geschwister unterschiedliche Nachnamen hatten (oder besser gesagt Dynastienamen). Amma gliederten sich grob in Dynastien. Die erste Silbe des Namens zeigte dabei die Zugehörigkeit an. Diese Präfixe, die bei den Amma die Funktion der menschlichen Nachnamen übernahmen, konnten also auch taktisch gewählt werden. Wenn ein Vater beispielsweise der Meinung war, dass die Dynastie der Mutter seinem Kind die besseren Chancen auf ein gutes Leben bot – beispielsweise, weil die andere Dynastie wohlhabender oder einflussreicher war –, war es selbstverständlich, dass er das Kind der Dynastie namentlich zuordnete, die ihm vorteilhafter erschien. Oftmals war es jedoch schlichtweg eine Frage des Geschmacks der Eltern. Ansonsten waren die Amma den Menschen erstaunlich ähnlich. Nicht bloß, was Körperbau
und Gesichtszüge anbelangte. Auch ihre Entwicklung verlief in etwa gleich. Sie wurden im Schnitt neunzig bis hundert Jahre alt und machten zu etwa denselben Zeitpunkten im Leben hormonelle Wandel durch. Auch im genetischen Code von Menschen und Amma gab es frappierende Übereinstimmungen. Ihr Genom stimmte zu neunundneunzig Prozent überein – was aber nicht weiter verwunderlich war, wenn man die Tatsache bedachte, das selbst das Genom von Schweinen und Mensch zu achtundneunzig Prozent identisch war.

Die Gesellschaft der Amma hatte sich seit ihrer Flucht in die entlegenen Winkel der Milchstraße deutlich gewandelt. Sie siedelten nicht mehr auf Planeten, sondern hielten sich stets mit ihrer Flotte im Verborgenen. Ihre Population war nichts im Vergleich zur Menschheit. Es gab gerade einmal rund vier Millionen Amma in der Flotte. Zwar boten die Schiffe noch Platz für einige Amma mehr, aber die Population wuchs nur langsam. Viele genetische Defekte hatten sich innerhalb der vergleichsweise winzigen Bevölkerung gehalten oder gar verschlimmert. Eine parlamentarische Demokratie – die mehr eine gewählte Diktatur der Weisen im platonischen Sinne war – hatte andere politische Systeme verdrängt und hielt sich seit beinahe tausend Jahren. Zwar gab es politische Parteien, aber das Parlament bestand im Prinzip aus einem Rat von fünf auf Zeit gewählten Lordkanzlern, die die gesamte Legislative innehatten – jedoch immerhin von einem obersten Gericht kontrolliert wurden, das ebenfalls als gewählter Fünferrat residierte.

Da sie einen einzigen Staat ohne externe Beziehungen bildeten, gab es folglich keine Außenpolitik. Jedoch wurde seit über tausend Jahren traditionell ein vergleichsweise starkes Militär gepflegt, um einem möglichen Angriff der Nirn nicht gänzlich schutzlos ausgeliefert zu sein, sondern zumindest die Chance auf eine erneute
Flucht zu haben.

Connors Kopf quoll förmlich über vor neuen Informationen über das ammaische Leben. Er sog alles begierig in sich auf, um nicht über andere Dinge nachdenken zu müssen. Unter anderem erfuhr er auch, dass die Amma ihre Flotte perfekt organisiert hatten, damit sie nicht plötzlich irgendwo einen Mangel erlitten. Während es wenige der gigantischen Äonenschiffe gab, die oft weitläufige Parks, große Teile der Trinkwasseraufbereitung sowie die Administration der Flotten beherbergten, waren die vielen mittelgroßen Schiffe so etwas wie Wohnblocks, agrartechnische Produktionsstätten und Militärstützpunkte.

Die Ratskammer der Lordkanzler lag im Heck des Äonenschiffs. Sie war mit diversen Säulen und Rundbögen ausgestaltet, allesamt in den verschiedenen Obsidianschattierungen gehalten, die auch den Außenhüllen der ammaischen Raumschiffe zu eigen waren. Hier war es bloß Schmuck. Draußen im All hingegen verbarg das matte Dunkelgrau oder Schwarz die Schiffe der Amma vor neugierigen Blicken. Ihre auf virtueller Masse basierenden Tarnvorrichtungen sorgten zudem dafür, dass die Schiffe auf keinem Schirm erschienen.

Fünf schnörkellose Sessel waren in einem Halbrund angeordnet, sodass jede Lordkanzlerin und jeder Lordkanzler einen guten Blick auf den Berichterstatter oder Bittsteller hatte. Die Ratswachen mit ihren langen Roben und den scharfen Lanzen hatten nur Connor eingelassen. Er kam sich sehr klein vor in dieser einschüchternden Umgebung unter lauter Mitgliedern einer fremden Rasse. Es gab einige kleine Beobachterlogen, die schalldicht hinter Glass verborgen waren. Connor sah, wie sich die Amma dort drängten, aber er hörte sie nicht, was der ganzen Szenerie etwas Beklemmendes verlieh. Die Kanzler selbst hoben den Blick erst nach wenigen Sekunden, die Connor wie eine Ew
igkeit...


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