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Foregone Band 3: Der erste Krieg

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Produktdetails
Titel: Foregone Band 3: Der erste Krieg
Autor/en: Thilo Corzilius

EAN: 9783956620331
Format:  EPUB
Rohde Verlag

Juli 2014 - epub eBook - 64 Seiten

Dies ist die 3. Episode der Romanserie "Foregone".

Die politische Lage in der Milchstraße scheint nach dem Fall Askalon zu eskalieren. Die Staaten von Namara, des Heimatplaneten von Pilotin Stella Hemingway, sehen sich einem mächtigen Aggressor gegenüber. Stella will ihre Familie in Sicherheit bringen. Doch dann ergibt sich eine unverhoffte Chance für die Crew der Nightingale, entscheidenden Einfluss auf die Geschehnisse in der Galaxis zu nehmen ...

Über die Serie:
Auf den Spuren einer seit Jahrhunderten ausgestorbenen Zivilisation, hat die Menschheit nach und nach die Milchstraße besiedelt.
Zwischen all den Kolonien und Welten pendelt die Crew um den Freelancer Connor, die ein ebenso beschauliches wie chaotisches Leben an Bord des Transportschiffes Nightingale führt.
Eines Tages machen jedoch ausgerechnet Connor und seine Leute eine Entdeckung, die eine lange Kette von Ereignissen in Gang setzt: Von Intrigen und Verfolgungsjagden über politische Unruhen und Kriege bis hin zu einem existenziellen Geheimnis des Lebens - das ebenso faszinierend wie bedrohlich ist ...

Neue Folgen erscheinen alle 2 Wochen als E-Book.
Thilo Corzilius, geboren 1986 in Dortmund, liebt phantastische Geschichten aller Genres. Mittlerweile hat er sich selbst erfolgreich als Autor von High- und Urban-Fantasy etabliert. Nun erschließt er sich Wort für Wort auch die Weiten des Alls und legt mit "Foregone" erstmals eine klassische Space Opera vor.
Der Theologe lebt und schreibt in Bonn, wo er bei guter Musik oft auf Regenwetter wartet und nicht so häufig ins Kino geht, wie er gerne würde.

Mehr unter www.thilocorzilius.de, auf Facebook unter www.facebook.com oder bei twitter unter www.twitter.com/thilocorzilius.

1. Urlaubsstimmung


„In der vergangenen Nacht kam es erneut zu einem Feuergefecht im Orbit der Kolonie Namara“, berichtete der Nachrichtensprecher auf dem großen Schirm der Bar. Horatio Connor nippte an seinem doppelten Espresso und horchte erst auf, als der Name Namara fiel.

„Zwar haben die Streitkräfte der Kolonie bislang keine offizielle Stellungnahme abgegeben, doch zeigen diese Amateuraufnahmen einer Reporterin mit hoher Wahrscheinlichkeit den Abschuss eines Schiffs.“

Im Hintergrund wurde ein Film eingespielt, dessen grobkörniges Material offenkundig mit einem Com aufgenommen worden war. Es waren die typischen Lichtblitze zu erkennen, die entstanden, wenn ein Raumschiff am Rande der Atmosphäre schwere Treffer einsteckte. Kurz darauf stürzte es ab und zog Leuchtspuren nach sich. Es zerbrach in mehrere Teile, deren Schein schnell erlosch.

Wrackteile, die in der Atmosphäre verglühen, dachte Connor. Er hatte so etwas während seiner Zeit beim Militär oft genug gesehen. Aber auch ohne militärischen Hintergrund konnte jeder Zuschauer erahnen, was dort vor sich ging.

„Bah“, meinte einer der Tresengäste neben Connor und schob seinen Kaffee angewidert von sich. „Was muss man sich morgens schon so ein Elend in den Nachrichten ansehen?“

Connor machte es nichts aus. Er schlürfte einen weiteren Schluck und sah interessiert hin. Wohlig spürte er, wie das Koffein durch seinen Körper floss. Zwar waren die Albträume nicht mehr so furchtbar wie noch vor ein paar Wochen, aber er konnte weiterhin nicht behaupten, dass er besonders gut schlief.

Immerhin hatte sich die Lage, was die Jobs anging, wieder ein wenig gebessert. Cornelius McCarthy hatte ihm eine vernünftige Summe
überwiesen. Mehr als sie ursprünglich für den Job vereinbart hatten, mit dem er Connor in eine Falle gelockt hatte. Vermutlich wollte er sich von jeglicher Schuld loszusprechen. Oder aber McCarthy verstand es als eine Art Schweigegeld. Connor dachte jedoch gar nicht daran, sein Druckmittel gegen ihn fallen zu lassen. Er behielt es in der Hinterhand – vornehmlich, damit McCarthy ihn in Ruhe ließ. Geld überweisen durfte der Hehler natürlich gern, solange das nicht hieß, dass Connor anderweitig mit ihm kommunizieren musste.

Im Anschluss an ihre Nacht-und-Nebel-Aktion auf Gaia hatten sie einige Medikamententransporte in politische Krisengebiete geflogen. Jobs, die sich Leute ohne militärische Ausbildung oft nicht zutrauten. Ganz ungefährlich waren sie auch nicht gewesen, doch das Sümmchen, das sich so auf dem Geschäftskonto angesammelt hatte, war annehmbar. Und so hatte Connor sich und seiner Crew ein richtiges verlängertes Wochenende verordnet.

Die Galaxis dreht durch, weil irgendetwas einfach so Menschen vernichtet. Keiner weiß, was es ist – selbst die Regierungen hüllen sich in Schweigen. Aber so gibt es immerhin wieder ausreichend Jobs. Besonders solche, an die sich viele nicht heranwagen, die aber trotzdem legal vergütet werden. Von der geschäftlichen Seite her betrachtet, könnte es kaum besser sein.

Connor merkte selbst, dass sein Resümee äußerst zynisch ausfiel. Doch was sollte er tun? Er konnte nur Geld verdienen und hoffen, dass alles glatt ging dort draußen in den Weiten des Alls.

Interessiert richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf den Schirm. Sie brachten eine Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Tage. Der Askalon-Fall hatte hohe Wellen geschlagen. Das Misstrauen der Bevölkerung der Milchstraße untereinander schien noch nie so gro
ß gewesen zu sein. Aber war das nicht verständlich, wenn das Leben auf einem ganzen Planeten von jetzt auf gleich ausgelöscht worden war? Man beschuldigte sich überall gegenseitig, obwohl ganz offensichtlich keiner auch nur den Hauch einer Ahnung hatte, was geschehen war.

Es hatte beinahe so ausgesehen, als würde man mancherorts endlich wieder zur Tagesordnung übergehen, als würde die Aufregung allmählich abebben. So unbeschreiblich und grotesk die unerklärliche Auslöschung einer ganzen Planetenbevölkerung auch war. Doch dann waren zwei weitere Raumkreuzer aufgetaucht – ziellos im Weltall treibend, mit nichts als Leichen an Bord. Die Menschen wiesen keine sichtbaren Verletzungen auf, nirgendwo waren Kampfspuren oder andere Anzeichen bekannter Todesarten zu finden, genau wie auf Askalon. Sie waren einfach tot und niemand hatte die geringste Vermutung, warum.

Mit dieser plötzlichen Erinnerung an das Schreckgespenst war die Galaxis wieder an den Rand einer Massenpanik geraten. Nun schien sogar ein erster interstellarer Krieg bevorzustehen, zwischen den Kolonien Elija und Namara. Connor hatte die Gründe bisher nicht so recht nachvollziehen können. Er vermutete, dass insgeheim wirtschaftliche Interessen hinter den Aggressionen steckten.

Aber er horchte immer mal wieder auf, wenn die Medien davon berichteten. Soweit er wusste, stammte Stella von Namara. Über ihre Vergangenheit hatte sie nie besonders offen gesprochen. Es wirkte beinahe so, als erinnerte sie sich nicht gerne daran. Doch im Laufe der Jahre hatte Connor immerhin mitbekommen, dass sie von Namara und irgendwo aus dem Staat Delbaeth kam. Über andere Dinge hatte sie sich stets ausgeschwiegen. Connor vermutete entweder wegen eines persönlichen Traumas oder einer Überwerfung mit Personen aus ihrer Vergangenheit.

Er war sich nicht sicher, ob
er etwas für Stella empfand, das über Freundschaft hinausging. Manchmal flackerten diese Gefühle auf. Und Connor fragte sich immer häufiger, ob da mehr war, das ihn mit dieser etwas schüchternen, manchmal tollpatschigen Frau verband. Oder waren es ihr Charme und ihr attraktives Äußeres, die Lederklamotten und die feuerroten Haare? Und vor allem: Hatte Stella ähnliche Empfindungen … oder besser gesagt Unsicherheiten? Und machte es überhaupt Sinn, sich über solche Dinge Gedanken zu machen? Fragen über Fragen. Leider waren zwischenmenschliche Beziehungen nie Connors Stärke gewesen.

Er seufzte unschlüssig und trank den Rest seines Espressos aus. Dann zahlte er mit einem Scan seines Coms und verließ die Bar. Das Wetter draußen gab sich wenig sonntäglich. Es goss in Strömen auf den Straßen von Teweret. Dabei war die Kolonie Atum eigentlich für ihr strahlendes Wetter berühmt. Der Planet war zwar annähernd so groß wie die Erde, aber zu neunundneunzig Prozent von einem türkisblauen Ozean bedeckt. Zehntausende von Inseln und Atollen – manche von ihnen nur wenige Quadratmeter groß – ragten daraus hervor. Die wenige verfügbare Landmasse hatte dazu geführt, dass diese seit der Erschließung des Planeten immer ein einziger zusammenhängender Staat gewesen war. Eine absolute Ausnahme unter den Kolonien der Milchstraße, die ansonsten dazu neigten, nach und nach mehrere Staaten zu auszubilden – auch wenn die Zahl der Staaten meist unter der der Erde blieb. Atum war in dieser Hinsicht anders. Das gute Wetter machte das Leben hier angenehm, doch landwirtschaftliche Nutzfläche war kaum vorhanden und konnte den Nahrungsbedarf nicht einmal ansatzweise decken. Das machte jedoch nichts, denn aufgrund des Wetters und der Vielzahl an malerischen Stränden hatte sich der gesamte Planet bald
auf den Tourismus verlegt. Touristen brachten eine Menge Geld mit, das lag in der Natur der Sache. Und so wurde alles zum Leben Benötigte kurzerhand importiert, denn der finanzielle Aufwand dafür spielte auf einmal nur noch eine untergeordnete Rolle. Die Inseln und Städte auf Atum waren auf diese Weise bald zu äußerst angenehmen Orten geworden. Man verbrachte seine freie Zeit gern dort. Es hatte bloß einen Nachteil: Der gesamte Planet war verflucht teuer. Ein dauerhaftes Leben hier war kaum zu bezahlen. Außer man besaß bereits Grund und Boden und konnte sich durch den Tourismus finanzieren.

Connor genoss den Regen. Er war warm und angenehm auf der Haut. Lediglich seine Jacke knöpfte er zu, damit er nicht völlig durchweicht wurde. Die himmlischen Ergüsse spülten die Menschen aus den Straßen von Teweret und so konnte Connor beinahe ungestört umherstreifen.

Er bummelte durch einige Läden und kaufte sich ein neues und völlig überteuertes Hemd. Doch es musste nicht nur schick aussehen, sondern vor allem robust genug sein, um nicht bei der ersten schnellen Bewegung zu reißen. Denn schnelle Bewegungen waren leider von Zeit zu Zeit Bestandteil von Connors Lebenswandel. Anschließend besuchte er ein Antiquariat. Hier gab es Bücher – richtige Bücher aus Papier, wie man sie vor Jahrhunderten milliardenfach gedruckt hatte.

Was für eine Rohstoffverschwendung, dachte Connor. Die Menschen damals hatten ja noch keine Ahnung, wie knapp Holz einmal werden würde. Aber einen gewissen Stil haben sie schon, diese Bücher, deren Texte nicht bloß Dateien auf Coms sind.

Connor war versucht, eines zu kaufen. Aber er zögerte. Wenn er erst einmal damit anfing … wohin sollte das führen? Er hatte keinen Platz für so etwas wie auf Papier gedru
ckte...


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