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Foregone Band 5: Jagd

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Produktdetails
Titel: Foregone Band 5: Jagd
Autor/en: Thilo Corzilius

EAN: 9783956620355
Format:  EPUB
Rohde Verlag

August 2014 - epub eBook - 64 Seiten

Dies ist die 5. Episode der Romanserie "Foregone".

Nach den Offenbarungen durch Gu'ann versinkt die Milchstraße im politischen Chaos. Zu allem Überfluss bläst die Regierung der Kolonie Eden zur groß angelegten Jagd auf die Nightingale. Connor und seine Leute fliehen von Geheimversteck zu Geheimversteck und versuchen zu allem Überfluss ein Rätsel zu knacken, das ihnen eine entscheidende Information verrät: den Aufenthaltsort der Nomadenflotte ...

Über die Serie:
Auf den Spuren einer seit Jahrhunderten ausgestorbenen Zivilisation, hat die Menschheit nach und nach die Milchstraße besiedelt.
Zwischen all den Kolonien und Welten pendelt die Crew um den Freelancer Connor, die ein ebenso beschauliches wie chaotisches Leben an Bord des Transportschiffes Nightingale führt.
Eines Tages machen jedoch ausgerechnet Connor und seine Leute eine Entdeckung, die eine lange Kette von Ereignissen in Gang setzt: Von Intrigen und Verfolgungsjagden über politische Unruhen und Kriege bis hin zu einem existenziellen Geheimnis des Lebens - das ebenso faszinierend wie bedrohlich ist ...

Neue Folgen erscheinen alle 2 Wochen als E-Book.
Thilo Corzilius, geboren 1986 in Dortmund, liebt phantastische Geschichten aller Genres. Mittlerweile hat er sich selbst erfolgreich als Autor von High- und Urban-Fantasy etabliert. Nun erschließt er sich Wort für Wort auch die Weiten des Alls und legt mit "Foregone" erstmals eine klassische Space Opera vor.
Der Theologe lebt und schreibt in Bonn, wo er bei guter Musik oft auf Regenwetter wartet und nicht so häufig ins Kino geht, wie er gerne würde.

Mehr unter www.thilocorzilius.de, auf Facebook unter www.facebook.com oder bei twitter unter www.twitter.com/thilocorzilius.

1. Das große Reden


Connor war elend zumute. Er hatte sich von seiner Crew zurückgezogen und verbrachte nun schon beinahe vierundzwanzig Stunden im luxuriösen Wartesaal von Dr. Abukcheechs Klinik, schlief auf der Couch und trank billigen Automatenkaffee. Seine Gefühle waren im Aufruhr. Es fühlte sich an, als habe er höchstpersönlich die Galaxis in den Abgrund gestürzt. Überall herrschte heilloses Durcheinander – zumindest wenn man den Medienberichten Glauben schenkte. Schuldgefühle verfolgten Connor, wohin er nur blickte, dabei war ihm rein logisch betrachtet klar, dass jemand anderes genauso gut zur falschen Zeit am falschen Ort hätte sein können und dann seine Stelle eingenommen hätte, um die schlechteste aller Nachrichten zu überbringen.

Asmussen hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Er hatte alles, was Giovanni besessen hatte, konfisziert und schlichtweg alles, was er an brauchbaren Daten an Bord der Nightingale gefunden hatte, in den digitalen Äther hinausgeschickt. Das, wovor sich die Föderation am meisten gefürchtet hatte, war eingetroffen: Die ganze Milchstraße wusste haarklein über alles Bescheid. Ein Ruck war durch die Galaxis gegangen, der sich anfühlte, als hätte man eine Sonne explodieren lassen – oder als sei eine ganze Generation Popstars auf einmal gestorben. Es war ein Gefühl zwischen Ehrfurcht und Angst, aber viel größer war als beide zusammen. Connor wollte nicht wissen, was die durch ihn überbrachten Erkenntnisse für die Logistik, die Politik, die Raumfahrt oder die Wirtschaft bedeuteten. Alles balancierte an der Grenze zum Wahnsinn.

Kolonien feindeten sich untereinander an. Man beschuldigte sich gegenseitig, Ermittlungen behindert oder geheimdienstliche Informationen zurückgehalten zu haben. W
arum musste erst so ein Niemand wie Horatio Connor daherkommen, um eine Entdeckung wie das Überleben der Amma zu machen?

Im Zuge von Asmussens lückenloser Datenübertragung waren auch die Aufnahmen in den Umlauf gekommen, die Connor und Roy von dem Hehler McCarthy und Generalsekretär Hull gemacht hatten. Die belegten, dass Connor und seine Crew hintergangen und beinahe mundtot gemacht worden waren – was die Stimmung in der Milchstraße nur noch weiter anheizte. So war die Crew der Nightingale zu Heilsbringern und Bad Boys zugleich geworden. Connor und seinen Leuten wurde gleich mehrfach Asyl angeboten. Und das nicht nur von Kolonien, die nicht Teil der Föderation waren. Wie sicher sie jedoch innerhalb der Föderation wären, wusste Connor nicht. Auch nicht, von wie weit oben die Order kam, ihn entweder gefangen zu setzen oder zu vernichten – so wie es die Asgard versucht hatte.

Allerdings gab es ebenso die Kehrseite, die Verteuflung der Nightingale-Crew: Die Kolonie Eden hatte ein horrendes Kopfgeld auf Connors Ergreifung ausgesetzt.

Connor selbst hatte im Grunde keine Lust zu reden – mit niemandem. Denn es ging ohnehin nur um ein einziges Thema: Was würde nun passieren? Connor hatte keine Antwort darauf und das machte ihn wahnsinnig.

Hätten diese verfluchten Nirn nicht noch ein paar Generationen warten können, ehe sie die Menschheit zu vernichten? Und was habe ich eigentlich mit der ganzen Sache zu tun?

Wenn er an einen Gott geglaubt hätte, hätte er sich vermutlich in einer Kapelle verkrochen und Rosenkränze gebetet oder andere Formen der Annäherung an ihn gesucht. Doch wenn es so etwas wie einen Gott da draußen gab, war er kein Gott, der sich viel daraus machte, auf Zuruf der Menschen tätig zu werden. Und wenn es keinen Gott gab, d
er zum Wohle der Menschen hier und dort manchmal die Dinge gerade rückte, musste man vermutlich auch nicht in Kirchen, Moscheen oder sonstige Tempel laufen, um ihm nahe zu sein. Das war dann genau so gut hier im Wartesaal möglich – aber Connor unterließ jeden Versuch.

Diese ganzen Theologen- und Philosophenquatschköpfe sollten sich mal lieber die Frage stellen, ob ihre Vorstellung von Gott nicht mit diesen fiesen Nirn identisch ist.

Immerhin hatte der Amma Gu’ann davon berichtet, dass diese Wesen immer wieder Zivilisationen erschufen und wieder auslöschten, wenn diese nicht so gediehen, wie sie es sich vorgestellt hatten. Waren nicht also diese Nirn in Wirklichkeit Götter? Allerdings hatte Connor nicht die geringste Ahnung, wie sie das alles anstellten. Aber dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach zu solchen Kunststücken in der Lage waren, glaubte er, seitdem er auf Askalon gewesen war und ihre Spur der totalen Vernichtung gesehen hatte, die keinem Menschen jemals möglich gewesen wäre.

Die Tür zum Wartesaal ging auf und der etwas gebeugt gehende Chefarzt der Klinik trat auf Connor zu.

Wahrscheinlich hat ihm irgendjemand vom Personal gesteckt, dass ich hier bin, dachte Connor.

Er schüttelte dem Mann mit der dezent rotbraunen Hautfarbe und dem schulterlangen Haar (das trotz des Alters des Mannes rabenschwarz war) die Hand.

„Mr. Connor“, grüßte ihn der Arzt. „Ich dachte, wenn Sie schon hier sind, kann ich Sie auch persönlich über Mr. Walcotts Zustand informieren. Er ist vor wenigen Stunden aus dem Koma erwacht, in das wir ihn kurzzeitig versetzt hatten, um die künstlichen Heilungsprozesse zu beschleunigen. Er scheint alles ganz hervorragend überstanden zu haben. Wenn Sie also möchten, können Sie ihn gerne besu
chen.“

Connor nickte. „Danke, Doktor. Auf welchem Zimmer liegt er denn?“

„Oh, das weiß ich nicht. Für so etwas habe ich Personal, das Sie fragen können. Ansonsten spricht meines Erachtens aber nichts dagegen, dass Mr. Walcott Sie nach Hause begleitet – oder ich sollte wohl eher sagen: an Bord ihres Schiffs. Ein Zuhause scheinen Sie ja nun nicht mehr zu haben, wenn ich die aktuellen Nachrichten richtig interpretiere.“

Connor hasste das heimtückische Grinsen, mit dem der Mediziner seine Aussage unterstrich, entgegnete aber nichts, sondern verabschiedete sich artig, dankte für die fachmännische Versorgung und macht sich auf, um Roy zu sehen.

Roy Walcott war wach – und bei erstaunlich guter Laune. Connor bewunderte ihn für die Gelassenheit, die er an den Tag legte. Er strahlte Connor förmlich an, sodass dieser zunächst unsicher wurde.

„Haben sie dir irgendetwas gegeben? Starke Schmerzmittel, andere Drogen?“

Roy grinste weiter. „Nein, aktuell fließt kein fieses Zeug mehr durch meine Adern – glaube ich. Ein paar einfache Tabletten vielleicht … Aber guck mal.“

Er winkte mit seinem Arm, der so gut wie neu zu sein schien.

Die moderne Medizin grenzt manchmal schon an Wunderheilung, dachte Connor und betrachtete Roys Arm. Er schien minimal dünner zu sein als der linke, aber das war vielleicht nur eine Täuschung. Mit seinem Tanktop sah Roy aus, als könne er gleich wieder Kisten schleppen oder Kopfgeldjäger verprügeln.

„Der Arm ist nicht echt“, verriet er schließlich.

„Bitte was?“ Connor spürte, wie ihm die Gesichtszüge entglitten.

„Ich bin jetzt
ein waschechter Cyborg.“

„Du verscheißerst mich!“

Roy schüttelte energisch den Kopf. „Nicht im Geringsten. Das ist das allerneuste Modell. Dieser Doktor Abudal …“

„Abukcheech“, korrigierte Connor ihn.

„Egal. Der Kerl ist ein völliger Freak. Der ist so begeistert von jeder Art Medizintechnik, dass er sich ein Loch in den Bauch freut, wenn er so Spielereien machen darf.“

„Du meinst so Spielereien wie einen künstlichen Arm? Eine Prothese? Wieso hat er das überhaupt gemacht? War das nicht sauteuer?“

Roy zuckte mit den Schultern. „Er meinte, Asmussen hätte gesagt, er zahlt alles. Und wenn Asmussen sagt, dass er alles zahlt, könne er mit mir anstellen, was er wolle.“

Connor sah ihn schief an.

„Hey Connor“, meinte Roy. „Ich hatte doch überhaupt keine Wahl. Ich war ja nicht mal richtig bei Bewusstsein. Dann haben die mich für drei Tage komplett ausgeknockt und mir mit jeder Menge Hightech einen neuen Arm verpasst. Guck mal.“

Er machte mit beiden Armen Wellenbewegungen – ein Unterschied war kaum zu erkennen. Connor ging näher heran. Als Roy stillhielt, konnte er endlich einen genauen Blick auf das Technikwunderwerk werfen. Die künstliche Haut fühlte sich seltsam trocken und glatt an, sah aber täuschend echt aus. Am Oberarm waren feine Nähte zu erkennen, der Teint der Haut war minimal heller.

Noch immer ungläubig schüttelte Connor den Kopf. „Das ist ganz schön irre.“

„Finde ich auch. Aber auch irre gut.“

„Musste das denn sein?“

„Der Doc sagt, mein Arm wäre nicht mehr komplett..
.


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