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Foregone Band 1: Der Fall Askalon

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Produktdetails
Titel: Foregone Band 1: Der Fall Askalon
Autor/en: Thilo Corzilius

EAN: 9783956620317
Format:  EPUB
Rohde Verlag

Juni 2014 - epub eBook - 64 Seiten

Dies ist die 1. Episode der Romanserie "Foregone".

Die Crew der Nightingale um den Freelancer Connor verdient ihr Geld mit diversen privaten Transportflügen. Einige dieser Jobs sind harmlos, andere hingegen riskant. Während Connor sich nach einer Zeit ohne Aufregung sehnt, machen sie jedoch eine unerwartete Entdeckung - und bringen ungewollt einige gewichtige Ereignisse ins Rollen ...

Über die Serie:
Auf den Spuren einer seit Jahrhunderten ausgestorbenen Zivilisation, hat die Menschheit nach und nach die Milchstraße besiedelt.
Zwischen all den Kolonien und Welten pendelt die Crew um den Freelancer Connor, die ein ebenso beschauliches wie chaotisches Leben an Bord des Transportschiffes Nightingale führt.
Eines Tages machen jedoch ausgerechnet Connor und seine Leute eine Entdeckung, die eine lange Kette von Ereignissen in Gang setzt: Von Intrigen und Verfolgungsjagden über politische Unruhen und Kriege bis hin zu einem existenziellen Geheimnis des Lebens - das ebenso faszinierend wie bedrohlich ist ...

Neue Folgen erscheinen alle 2 Wochen als E-Book.
Thilo Corzilius, geboren 1986 in Dortmund, liebt phantastische Geschichten aller Genres. Mittlerweile hat er sich selbst erfolgreich als Autor von High- und Urban-Fantasy etabliert. Nun erschließt er sich Wort für Wort auch die Weiten des Alls und legt mit "Foregone" erstmals eine klassische Space Opera vor.
Der Theologe lebt und schreibt in Bonn, wo er bei guter Musik oft auf Regenwetter wartet und nicht so häufig ins Kino geht, wie er gerne würde.

Mehr unter www.thilocorzilius.de, auf Facebook unter www.facebook.com oder bei twitter unter www.twitter.com/thilocorzilius.

1. Große Fische


„Scheiße“, schrie Stella im Pilotensessel. Ein Ruck ging durch das Schiff und es begann gefährlich zu schlingern. Die Antriebe röhrten auf, als die Nightingale von Massewelle auf die Ionenantriebe schaltete und unter Lichtgeschwindigkeit fiel. Connor krallte sich in den Copilotensitz. Beinahe aus dem Nichts tauchte der immense Rumpf eines Frachtschiffes vor ihnen auf. Im Sog der freigesetzten Energie stürzte die Nightingale auf das riesige Schiff zu.

Stella drückte wie wild auf Knöpfe, die sie mit diversen Routinen belegt hatte. Schließlich schob sie den Regler für die Ionenantriebe bis zum Anschlag nach vorn.

„Was um alles in der Welt tust du da?“, wollte Connor wissen. Ihm war bewusst, dass es ihm nicht gelang, die Panik zu unterdrücken. Doch er begriff beim besten Willen nicht, was Stella tat – sie rasten schneller und schneller auf das Schiff vor ihnen zu. Stella war die mit Abstand beste Pilotin, der Connor je begegnet war, und er wollte ihr im Grunde genommen blind vertrauen. Dass ausgerechnet Stella jedoch einen ganz gewöhnlichen Landeanflug dermaßen verbockte, setzte ungeahnte Mengen an Adrenalin in Connor frei.

„Ich improvisiere“, presste Stella hervor. Ihre Augenbrauen zuckten nervös.

Es dauerte eine Sekunde, die sich wie eine Ewigkeit anfühlte, bis Connor endlich erkannte, was geschah: Stella hatte die Ionenantriebe über eine Routine auf Senkrechtstart gestellt und erst anschließend vollen Schub auf die Triebwerke gegeben.

Sie versucht tatsächlich gar nicht erst zu bremsen, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen, während die Flanke des übergroßen Frachters wie eine Wand immer schneller auf sie zukam.

<
p>Okay, beruhig dich, Connor, ermahnte er sich. Wenn das, was Stella vorhat, nicht klappt, hat es ohnehin keinen Zweck mehr, sich aufzuregen.

Das stählerne Ungetüm kam näher und näher, es füllte mittlerweile die komplette Sicht aus der Frontverglasung aus.

Dann endlich, nach weiteren gefühlten Ewigkeiten, reagierte die Nightingale auf den Schub und gewann gegenüber dem Frachter an Höhe. Der Steigungswinkel wurde immer steiler, der Rand des Frachters kam in Sicht und dahinter das All. Es sah ganz so aus, als würden sie es schaffen – da gab es einen weiteren Ruck und einen enormen Knall. Die gesamte Konstruktion des Schiffes hallte nach, als hätte man auf eine sehr große und deformierte Glocke geschlagen. Connor wurde aus seinem Sitz katapultiert, auf dem er natürlich nicht angeschnallt gewesen war, und landete bäuchlings auf den Konsolen vor ihm.

Ächzend rappelte er sich hoch und sah in Stellas blasses Gesicht. Die drückte wie beiläufig auf eine Taste, um die Befehle rückgängig zu machen, die Connors Bauchlandung eingegeben hatte. Dann war es ruhig und die Nightingale schoss über den Frachter hinweg ins All.

Connor atmete bewusst durch und zählte nach jedem Atemzug bis vier. Das beruhigte die Nerven.

Seine Pilotin steuerte das Schiff derweil auf die ursprünglich geplante Route. Sie schaltete auf Autopilot und stand auf, um Connor direkt ins Gesicht zu sehen. Durch ihre Brille mit dem dicken schwarzen Rand wirkten ihre giftgrünen Augen noch größer, als sie ohnehin waren. Sie strich sich verlegen eine Locke ihres roten Haars, das ihr beinahe bis zur Taille reichte, aus der Stirn.

„Sorry, Captain“, murmelte sie schließlich.

Connor schüttelte d
en Kopf. Er wusste kaum, was er sagen sollte, machte aber dennoch einen Versuch. „Was … was um Himmels willen war das denn?“

Stella versuchte, seinem Blick standzuhalten, wenn auch sichtlich nervös.

„Ich …“, begann sie. „Ich hab Mist gebaut. Ich dachte, es wäre nichts dabei, die Lichtgeschwindigkeit einen Tick länger aufrechtzuerhalten, als in den Routenrichtlinien empfohlen. Ich dachte, wir könnten uns mindestens eine Stunde Anflug auf Haven sparen, wenn wir …“

Sie sprach nicht weiter. Connor wusste, dass es an seinem stechenden Blick lag. Was sollte er auch tun? Natürlich hatte Stella großen Mist gebaut. Er wollte sich einerseits nicht über sie ärgern – andererseits doch. Als ihr Captain war das wohl seine Pflicht.

Er merkte, wie die Ader an seiner Schläfe pulsierte. War es der Schock? Der Zorn auf Stella? Der Zorn auf sich selbst? Er legte so viel Entrüstung in seinen Tonfall, wie es nur irgend ging.

„Dir ist bewusst, warum empfohlen wird, so weit vor Haven unter Lichtgeschwindigkeit zu gehen, oder?“

Stella sah zu Boden. „Ich fürchte, jetzt weiß ich es.“

„Richtig. Hier fliegen so viele Transportschiffe ihre Routen ab, dass es schlichtweg grob fahrlässig ist, mit Lichtgeschwindigkeit näher an die Kolonie heranzufliegen.“

„Scheiße“, murmelte Stella.

Connor antwortete nicht sofort darauf, sondern atmete erneut hörbar durch.

Schließlich ließ er ein knappes „Bring uns einfach heil runter!“ vernehmen und verschwand von der Brücke der Nightingale, ohne sich erneut umzudrehen.

Die Skylounge war so etw
as wie der Gemeinschaftsraum der Nightingale. Hier hatte Connor einst eine Reihe bequemer Couchen installieren lassen, eine Kochnische sowie einen Schreibtisch, der eher einer Werkbank glich. Das lag vor allem daran, dass er viel zu häufig von Roy in Beschlag genommen wurde, der den Tisch nutzte, um seine Waffen zu inspizieren und zu reinigen.

Connor stand am Frontfenster der Lounge, die wie eine abgeflachte Kuppel als Aufbau aus dem Korpus der Nightingale ragte. Er blickte zunächst gar nicht direkt nach draußen – sondern auf das Spiegelbild eines Mannes Ende dreißig, der hochgewachsen war und dessen Frisur sich eigentlich nicht so nennen durfte, denn dazu waren seine Haare viel zu schwer zu bändigen. Quasi im Gegenzug achtete er dafür stets darauf, dass sein Gesicht glatt rasiert war.

Nach einigen Sekunden zwang Connor sich dann doch, durch die Spiegelung hindurchzusehen und sich von dem Schauspiel draußen im All in seinen Bann schlagen zu lassen. Zwar war er bereits seit vielen Jahren im All unterwegs, doch die Schönheit der Orte, die er sah, ergriff ihn immer wieder. Und sie beruhigte ihn, ließ ihn runterkommen. Und er musste dringend abschalten, um sich nicht weiter über Stellas Leichtsinn zu ärgern. Sie war fünf Jahre jünger als er, doch sie besaß den ungebremsten Spieltrieb einer Sechzehnjährigen, zumindest was den Umgang mit Raumschiffen anging. Natürlich war sie eine begnadete, ja beinahe unnachahmliche Pilotin. Dennoch hoffte Connor, dass gerade ihr Spieltrieb sie nicht irgendwann einmal alle das Leben kosten würde. Ein eigenartiger Gedanke, denn ersetzen könnte er Stella trotzdem niemals.

Dort draußen – hinter zwei dicken Scheiben – lag der Gasriese Horus. Ein immenser roter Planet, der mittlerweile einen großen Teil von Connors Sichtfeld ausfüllte. Di
e Stürme auf der Oberfläche des rubinroten Giganten hinterließen ein Muster aus Schlieren beinahe wie Marmor. Doch Horus war nicht das Ziel ihrer Reise, sondern dessen Mond Haven. Noch war Haven eine kleine blasse Kugel, die vor der Kulisse von Horus so winzig wirkte wie ein Golfball auf dem Grün. Doch das würde sich rasch ändern.

Er hörte ein Räuspern hinter sich und sah im Spiegelbild der Scheibe, wie Roy sich bemerkbar machen wollte.

„Was gibt es, Roy?“, fragte er sanft.

„Die Zwillinge lassen ausrichten, dass es keine ernsthaften Schäden am Schiff gibt. Wir haben mit der Reaktor-Kuppel lediglich eine Antenne des Frachters mitgenommen.“

Connor drehte sich um. „Eine Antenne, sagst du?“

„Nun ja“, der ehemalige Soldat räusperte sich. „Ihre Hauptantenne, um ehrlich zu sein. Also … eine … ziemlich große Antenne.“

Connor verdrehte die Augen.

Hoffentlich haben die uns nicht gescannt, dachte er bei sich. Die Chancen dafür stehen eigentlich ganz gut, es ging ja alles ziemlich schnell. Aber ich habe wenig Lust, die Antenne von einem dieser Hyperfrachter zu bezahlen.

„Was gibt es sonst noch?“, wollte er wissen. „Du bist doch nicht als Laufbursche für die Zwillinge hier. Du wolltest ohnehin zu mir, richtig?“

„Stimmt“, bestätigte Roy umgehend. „Ich wollte fragen, welche Ausrüstung ich für Haven raussuchen soll. Die Shotgun ist möglicherweise ein wenig übertrieben. Aber ich dachte, die neue …“

„Shotgun?“, unterbrach Connor ihn. „Roy, wir fliegen zu einer Fischfarm. Wir brauchen keine Waffen.“

>Roy sah etwas irritiert...


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