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Das Rosenholzzimmer

Roman. Originaltitel: Thornwood House.
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Produktdetails
Titel: Das Rosenholzzimmer
Autor/en: Anna Romer

EAN: 9783641142735
Format:  EPUB
Roman.
Originaltitel: Thornwood House.
Übersetzt von pociao, Roberto de Hollanda
Goldmann Verlag

August 2014 - epub eBook - 576 Seiten

Als die Fotografin Audrey Kepler das verlassene Thornwood House im ländlichen Queensland erbt, ergreift sie sofort die Chance, ihrem hektischen Leben in Melbourne zu entkommen und einen Neustart zu wagen. In einem entlegenen Zimmer des alten, aber noch immer prächtigen Hauses entdeckt sie die verblasste Fotografie eines gutaussehenden Mannes. Wie sie bald herausfindet, handelt es sich um Samuel Riordan, den vormaligen Besitzer von Thornwood House, und Audreys Interesse ist geweckt. Schließlich erfährt sie, dass Samuel beschuldigt wurde, kurz nach dem Krieg eine junge Frau ermordet zu haben, was Audrey nicht glauben will. Doch als sie immer tiefer in Samuels Geschichte eintaucht, hat Audrey die böse Ahnung, dass der Mörder von damals noch lebt. Und dann droht sich ihr Verdacht auf gefährliche Weise zu bestätigen ...
Anna Romer wuchs in New South Wales in einer Familie von Büchernarren und Geschichtenerzählern auf, weshalb sie sich schon früh für Literatur zu interessieren begann. Sie arbeitet als Grafikerin und hat lange Reisen ins australische Outback, nach Asien, Neuseeland, Europa und Amerika unternommen, wo sie viel Stoff sammelte, den sie in ihren Bildern und Texten verarbeitet. Ihr erster Roman »Das Rosenholzzimmer« lebt von ihrer Faszination für vergessene Tagebücher und Briefe, dunkle Familiengeheimnisse und alte Häuser und ihrer Liebe zur einzigartig schönen australischen Landschaft. Die Autorin lebt in einem abgelegenen Landsitz im nördlichen New South Wales, wo sie an ihrem nächsten Roman schreibt.

1

Audrey, September 2005

Der Himmel über dem Friedhof hing voller Gewitterwolken. Es war erst Nachmittag, doch es wurde bereits dunkel. Eine große Schar von Trauergästen stand im Schutz einer alten Ulme auf dem grasbewachsenen Abhang. In den oberen Ästen wuselte ein unruhiger Schwarm schwarzer Vögel, deren Schreie die Stille durchbrachen.

Krähen. Dunkelheit. Tod.

Das hätte Tony gefallen.

Ich schluckte und wünschte, ich wäre woanders, nur nicht hier, im Regen, in einem geliehenen schwarzen Kleid, und nähme schweigend Abschied von dem Mann, den ich einmal zu lieben glaubte.

Bronwyn stand neben mir. Vor dem dunkelblauen Kleid hoben sich ihr blondes Haar und die helle Gesichtshaut umso stärker ab. Sie war elf, groß für ihr Alter, und auffallend hübsch. Sie hielt einen Regenschirm über unsere Köpfe, mit schmalen blassen Fingern umklammerte sie den Griff.

Trotz des Regens, der Blicke und der gedämpften Stimmen hinter uns war ich froh, dass wir gekommen waren. Egal, was sie sagten, Tony hätte es gewollt.

Der Sarg schwebte an unsichtbaren Drahtseilen über dem Grab. Seitlich davon lag ein Teppich aus Kunstrasen über einem Haufen Erde, mit der man anschließend das Loch wieder zuschütten würde. Riesige Kränze aus weißen Lilien und scharlachroten Flamingoblumen bedeckten den Boden. Sie sahen teuer aus; daneben wirkten meine selbst gepflückten Rosen irgendwie unpassend.

Alles glänzte im Regen: die Messinggriffe des Sargs, die Lilienkränze, die zusammengedrängten Schirme, ja sogar die Glatze des Priesters, der jetzt die Bibel zitierte: »Tief drunten vom Boden her sollst du reden und gebeugt aus dem Staub hervor sprechen, deine Stimme soll der eines Gespenstes aus der Erde gleichen und deine Rede aus dem Staub he
rvorflüstern.«

Diese uralten Worte wurden durch den Regen gedämpft und mit einer derartigen Feierlichkeit ausgesprochen, dass sie aus einer anderen Zeit zu kommen schienen. Wäre es doch nur wahr! Könnte Tony jetzt zu mir sprechen und erzählen, was ihn in diesen letzten verzweifelten Tagen gequält hatte.

Ein Blitz zuckte quer über den Himmel, dann folgte ein grollender Donner. Die Krähen flogen von den Zweigen auf und flatterten davon.

Bronwyn drückte sich an mich. »Mum?« In ihrer Stimme erkannte ich Panik.

Der Flaschenzug, der den Sarg hielt, setzte sich in Bewegung. Die lange schwarze Kiste senkte sich. Ich ergriff Bronwyns Hand, und wir rückten enger zusammen.

»Alles wird wieder gut, Bron«, versuchte ich, sie zu beruhigen, doch meine Worte klangen schrill und falsch. Wie sollte je wieder alles gut werden?

Ich brauchte etwas, woran ich mich klammern konnte. Tonys Gesicht, wie ich es am liebsten in Erinnerung behalten würde – seine erhitzten Wangen, sein dunkles Haar, das nach allen Seiten abstand, seine leuchtenden saphirblauen Augen, als er das winzige Bündel seiner neugeborenen Tochter auf dem Arm anstarrte.

»Sie ist so schön«, hatte er gemurmelt. »So schön, dass ich mich nicht traue, den Blick von ihr abzuwenden.«

Bronwyn zog mich näher an den Rand des Grabes, und zusammen sahen wir auf den Sarg herab. Es war unfassbar, dass ein Mann, der das Leben so sehr liebte, nun im Regen auf dem morastigen Grund lag. Undenkbar, dass ausgerechnet er so leicht aufgegeben hatte.

Bronwyn küsste das Päckchen, das sie für ihren Vater gemacht hatte, und ließ es auf den Sargdeckel fallen. Darin befanden sich ein Brief an ihn, eine Schachtel mit seinen Lieblingslakritzen und der Schal, den sie ihm zum Geburtstag gestrickt hatte. Ich hörte, wie sie etwas f
lüsterte, doch ihre Worte gingen im Regen unter. Als ihre Schultern bebten, wusste ich, dass sie weinte.

»Komm.« Wir wandten uns ab und gingen den Hang hinunter zu der Stelle, an der ich meinen alten Celica geparkt hatte. Einige Köpfe wandten sich nach uns um, als wir vorbeigingen, blasse Gesichter vor der grauen Kulisse des Friedhofs.

Ich ignorierte sie, legte den Arm um Bronwyn und ging weiter. Ihr Ärmel war feucht, und durch den Stoff fühlte ich die Kälte ihres Körpers. Sie musste nach Hause, in die vertraute Geborgenheit eines warmen Nests. Sie brauchte Suppe und Toast, einen Schlafanzug und flauschige Pantoffeln …

»Audrey?«

Ich blickte auf und ließ vor lauter Schreck Bronwyn wieder los. Meine Nerven spielten verrückt, mein Mund war wie ausgetrocknet. Diese Angst war albern. Ich holte tief Luft und sagte: »Hallo, Carol.«

Ihr Gesicht war versteinert, man sah ihr die Anspannung an den Augen an. Sie hatte das Haar im Nacken zu einem Knoten geschlungen, und wie üblich war ich überwältigt von ihrer Schönheit.

»Ich freue mich, dass ihr gekommen seid«, sagte sie leise. »Tony hätte es sich gewünscht. Hallo, Bronwyn, Kleines … wie wirst du damit fertig?«

»Gut, danke«, antwortete Bronwyn abweisend und mit gesenktem Blick.

Ich kramte meine klimpernden Wagenschlüssel hervor. »Würdest du bitte im Auto auf mich warten, Bron?«

Sie nahm die Schlüssel und stapfte mit dem auf und ab tanzenden Schirm den nassen Abhang hinunter. Am Fuß des Hügels schlängelte sie sich durch die parkenden Wagen bis zu unserem Celica. Kurz darauf war sie darin verschwunden.

»Wie geht es ihr wirklich?«, wollte Carol wissen.

»Sie kommt schon klar«, erklärte ich, ohne zu wissen, ob es wirkli
ch stimmte.

Wir standen am Abhang, allein. Die Trauergäste eilten durch den Regen zu ihren Autos zurück. Der Friedhof war fast menschenleer. Carol blickte zum Hügel hinauf, sodass ich sie verstohlen betrachten konnte – ihr vollkommenes Gesicht, die teure Garderobe, die aufrechte Haltung. Sie trug ein schwarzes Kleid, eng und elegant, und einen funkelnden Stein am Hals, wahrscheinlich ein Diamant. Feine Krähenfüße umgaben ihre Augen, doch sie schienen ihre strahlende Schönheit nur zu verstärken. Kein Wunder, dass Tony alles für sie aufgegeben hatte.

Als Carol meinen Blick sah, runzelte sie die Stirn. »Ich weiß, was du denkst. Dasselbe wie alle anderen auch … Aber du täuschst dich. Tony und ich waren glücklich, unsere Ehe …« Sie holte zittrig Luft. »Unsere Ehe war genauso stark wie am Anfang. Es ging uns gut, so wie immer.«

»Du solltest nichts merken, Carol.«

Sie schüttelte den Kopf, ihre Augen waren feucht. »Aber das ist es ja gerade, nicht wahr, Audrey? … Gerade ich hätte es spüren müssen.«

»Niemand trägt Schuld für das, was Tony getan hat. Du kannst dich dafür unmöglich verantwortlich machen.«

»Ich sage mir nur ständig, dass ich mehr hätte tun müssen … besser aufpassen. Aufmerksamer sein. In der Nacht, als er fortging, wusste ich, dass etwas nicht in Ordnung war, verstehst du?«

Ich zog die Augenbrauen hoch. »Wie meinst du das?«

»Na ja … wir waren zu Hause im Wohnzimmer. Ich sah fern, Tony blätterte in der Zeitung. Einmal warf ich einen Blick hinüber zu ihm, und er starrte vor sich hin … Sein Gesicht war ganz blass. Dann stand er auf, faltete die Zeitung zusammen, ging auf die Tür zu und sagte: ›Sie haben ihn gefunden. Sie haben ihn gefund
en.‹ Anschließend verließ er das Haus. Ich hörte, wie der Motor ansprang und die Reifen auf den Kieselsteinen in der Auffahrt knirschten. Es war das letzte Mal, dass ich ihn sah.«

»Was meinte er damit? Wen hatten sie gefunden?«

Carol schüttelte den Kopf. »Keine Ahnung. Später blätterte ich durch die Zeitung, die er gelesen hatte, und suchte nach einem Hinweis, fand aber nichts. Nichts, was einen Sinn ergeben hätte. Du kannst dir vorstellen, wie verzweifelt ich war.«

»Hat er nicht angerufen?«

»Nein, das tat die Polizei, zehn Tage später.« Carol kam näher, ihr Blick suchte den meinen. »Es war der schlimmste Schock meines Lebens. Tony war tot, von einem auf den anderen Tag. Als sie mir sagten, man hätte seine Leiche in Queensland gefunden, außerhalb einer kleinen Stadt namens Magpie Creek, glaubte ich, sie meinten jemanden anders. Aber er … er – Herrgott, es kam so unerwartet, so plötzlich. Ich hatte nicht einmal gewusst, dass er eine Waffe besaß.«

Ich zuckte zusammen, und Carols Augen weiteten sich. Eine einsame Träne hing zitternd an ihrer Wimper.

»Tut mir leid, ich hätte es nicht sagen sollen, aber es ist das, was mich am meisten verwirrt. Tony hatte schreckliche Angst vor Waffen. Er hasste jegliche Art von Gewalt, nicht wahr?«

Seit ich über einen gemeinsamen Freund von Tonys Tod erfahren hatte, stellte ich mir dieselbe Frage. Ich fragte mich, warum Tony, ein glühender Verfechter von Gewaltlosigkeit und Liebe, seinem Leben auf so grausame Art ein Ende gesetzt und uns, die ihn liebten, dies angetan hatte.

Zu meiner Überraschung ergriff Carol mein Handgelenk. »Warum hat er das getan, Audrey? Wie konnte er so egoistisch sein?«

Ihre plötzliche Heftigkeit erschreckte mich. Ich suchte nach Worten des Tros
ts – für mich ebenso wie für Carol –, doch sie bohrte mir die Finger in den Arm und sagte: »Du warst ihm immer so nah, früher jedenfalls. Hat er dir jemals etwas erzählt – von einem Trauma in der Kindheit, von irgendetwas, das ihn bedrückte? War er jemals krank, während ihr zusammen wart? Er hat nichts genommen, jedenfalls weiß ich nichts davon … Aber vielleicht wollte er mich nicht beunruhigen. Könnte eine andere Frau dahinterstecken? Ach Audrey, egal, wie ich es drehe und wende, ich kann einfach nicht verstehen, warum er das getan hat.«

Ihre gequälten Augen waren von blassrosa Ringen umgeben,...


"...ohne Zweifel eine Geschichte zum Verlieben. Anna Romer gelingt wahrhaft ein Meisterwerk der Emotionen. ...großartiges Lesevergnügen. Das vorliegende Buch hat definitiv Potenzial zum (Welt-)Bestseller!"

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannendes Familiendrama! - von Jasmin - 01.11.2014 zu Anna Romer „Das Rosenholzzimmer“
Audrey zieht mit ihrer 11 - jährigen Tochter ins Thornwood House, das sie von ihrem verstorbenen Ex-Mann Tony geerbt hat. Sie erhofft sich ein friedliches Leben, doch Audreys Neugier ist geweckt. Sie möchte die Geheimnisse von Thornwood House aufdecken und herausfinden wer vor vielen Jahren Tonys Schwester Glenda umgebracht hat, an der gleichen Stelle an der Jahre zuvor auch Tonys Großmutter gestorben ist. Was Audrey allerdings nicht weiß, dass der Täter noch lebt und sie mit ihrer Neugier in sein Visier gerät. Dabei gefährdet sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Tochter. Nach dem leichten Einstieg kam ich sehr gut und schnell voran. Der Schreibstil ist sehr flüssig und zeichnet sich vor allem durch Harmonie aus. Das einzige was mich manchmal gestört hat war die detailhafte Beschreibung die man manchmal Absatzweise streichen könnte. Zuerst fiel mir das sehr negativ ins Auge, doch je länger ich las desto mehr schätzte ich diesen interessanten Stil besonders weil die Autorin es hingekommt dass die Geschichte trotzdem nicht langatmig ist. Der Plot ist sehr abwechslungsreich und es kamen immer wieder spannende Wendungen hinzu so dass es wirklich bis zum Schluss interessant blieb. Am Ende war das Buch sogar spannender als so mancher Thriller, einfach weil hier auf die Atmosphäre Wert gelegt wird und nicht Brutalität. Die Geschichte wurde immer aus Audreys Sichtweise erzählt, zwischendurch kamen auch Kapitel von früher aus der Perspektive von Aylish, Tonys Großmutter. Audrey kommt man immer näher. Aus der verantwortungsvollen Mutter entwickelt sich eine neugierige starke junge Frau. Durch ihr erfrischendes Wesen, die Neugier und ihren Ehrgeiz habe ich die Protagonistin schnell ins Herz geschlossen. Eine romantische Abrundung bildet der junge Danny Weingarten. Eine ganz besondere Art von Traummann, er ist nämlich taub. Es faszinierte mich das ganze Buch über wie gut er mit seiner Behinderung umging. Danny hatte außerdem einige Makel, doch gerade das machte ihn nur noch perfekter. Die Charaktere rund um Audrey sind sehr interessant aufgebaut und vollkommen unterschiedlich. Jeder hält ein Stück des Puzzels in der Hand das Audrey lösen möchte. Immer wieder stellte ich beim Lesen eigene Vermutungen an, und obwohl ich mir schon fast sicher war lag ich doch komplett falsch. Hier macht das Raten besonders Spaß weil man alle in Frage kommenden vor Augen hat während man bei Thrillern oft jemand komplett fremden sucht. Ich vergebe für dieses Buch volle 5 Sterne weil es mich erstens überzeugt und zweitens auch überrascht hat. Ich hätte nicht gedacht dass mich die Handlung so fesseln würde und alte Familiengeheimnisse so packend sind.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Fesselnder Roman - von kitty88 - 30.10.2014 zu Anna Romer „Das Rosenholzzimmer“
Die Fotografin Audrey Kepler wohnt mit ihrer 11-jährigen Tochter Bronwyn in Melbourne, bis sie die Nachricht des Todes von Bronwyns Vater Tony erreicht. Dieser hat Audrey überraschenderweise in seinem Testament das Anwesen "Thornwood" in Magpie Creek vermacht. Trotz anfänglicher Skepsis verlagert Audrey ihren Lebensmittelpunkt von Bronwyn und sich in dorthin. Schon bald stößt sie auf das Foto von Tonys Großvater Samuel Riordan, dem vorherigen Besitzer von Thornwood, und auf das Gerücht, dass er seine große Liebe Aylish nach dem Krieg ermordet haben soll. Audrey fängt schon bald an zu recherchieren und stößt schon bald auf ein Geflecht von Lügen und Ungereimtheiten innerhalb mehrere Generationen von Tonys Familie. Viel zu spät merkt sie, dass damit sich und Bronwyn in Gefahr bringt. Cover: Das Cover ist passend zum Inhalt des Romans gestaltet. Der Mittelpunkt bildet das in die Jahre gekommene Thornwood. Der Himmel vermittelt durch die grauen Wolken und wehenden Blätter eine mystische, fast schon unheimliche Atmosphäre, die sehr gut passt zu dem was in dem Roman passiert. Auch der deutsche Titel ist nicht ganz unpassend gewählt, da die Geschichte von Samuel in seinem Zimmer in Thornwood, welches Möbel aus Rosenholz enthält, beginnt. Mit der Farbgebung des Covers würde ich die Geschichte allerdings nicht in Australien vermuten, sondern z.B. in England. Meinung: Der Roman liest sich relativ flüssig. Sehr umfangreich und manchmal störend, fand ich, die umfassenden Beschreibungen der Umgebung inkl. Flora und Fauna. Dennoch hat es Frau Romer hiermit geschafft eine wunderbare Atmosphäre zu schaffen. Der üb er 500-Seiten-starke Roman ist durchgehend spannend und es gibt in der Aufklärung der Geheimnisse um Thornwood keine "Durststrecken". Alle Personen und ihre Geschichten werden miteinander verwoben und der Leser erfährt durch Briefe und ein Tagebuch, die Geschehnisse aus der Vergangenheit und lernt die Charaktere kennen. Anna Romer gelingt es, dies so geschickt miteinander zu verflechten, dass ich teilweise Probleme hatte zwischen den Schauplätzen und Personen sofort einordnen zu können. Einerseits ist das für ein Erstlingswerk eine wirklich große Leistung, aber andererseits führt dies zu so einigen logischen Brüchen in dem Roman. Das wäre auch der einzige Kritikpunkt den an diesem Roman anbringe. Fazit: Das Rosenholzzimmer ist ein echter Pageturner und so spannend, dass ich ihn nicht mehr aus Hand legen konnte. Trotz einiger Ungereimtheiten ist es ein ein toller, sehr spannender Roman über eine Familien, die nicht nur ein dunkles Geheimnis hat. Ich bin gespannt auf weitere Romane von Anna Romer.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Rosen haben Dornen - von Silke - 27.10.2014 zu Anna Romer „Das Rosenholzzimmer“
Das Rosenholzzimmer von Autorin Anna Romer macht seinen ersten Fehler schon mit dem deutschen Buchtitel, denn einen Zusammenhang zum Inhalt konnte ich hier nicht feststellen. Die Geschichte kann jedoch mit schönen landschaftlichen Beschreibungen und netten Schauplätzen überzeugen und so dem Leser ein gutes Bild von Australien (beschränkt auf Melbourne und Queensland) und den Besonderheiten in Flora und Fauna vermitteln. Die Hauptfigur Audrey hat mir grundsätzlich ganz gut gefallen. Teilweise unpassend zum Verhalten fand ich jedoch die Altersangaben zu vielen der Figuren, was insbesondere Audrey und die 11jährige Bronwyn betrifft. Inhaltlich geht es hier hauptsächlich um die Geheimnisse im Zusammenhang mit Tonys Familie, wie z.B. den ungeklärten Mord an seiner Großmutter Aylish. Einige Kapitel werden auch zur damaligen Zeit erzählt und widmen sich den Ereignissen vor diesem Todesfall. Leider passen diese Abschnitte aber nicht so Recht zum Rest der Geschichte und reißen den Leser eher mitten raus aus den Ereignissen. Anderes wird in Form von Briefen und Tagebüchern wieder gegeben, was ich den besseren Weg fand und stimmiger im Gesamtbild. Wirklich gestört haben mich einige logische Lücken zum Ende hin und manche Figuren und Ereignisse denen in ich in Hinblick auf die Handlung keinen rechten Sinn zuordnen konnte. Insgesamt gesehen hat es Das Rosenholzzimmer daher schon vermocht mich zu unterhalten, aber auch viele Fragen aufgeworfen und unbeantwortet zurück gelassen. Ich kann das Buch daher nur bedingt empfehlen.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Thornwood House - von Biggi - 21.10.2014 zu Anna Romer „Das Rosenholzzimmer“
Audrey erbt nach dem Tod ihres Exfreundes und Vaters ihrer Tochter Bronwyn das alte "Thornwood Haus". Gleich nach der ersten Besichtigung verlieben die beiden sich in das Haus und entschließen sich umzuziehen um ein neues Leben zu beginnen. Bronwyn lebt sich gleich gut ein. Audrey hingegen ist rastlos und ruhelos, irrt nachts durch die Zimmer und wird immer wieder von dem "Rosenholzzimmer" angezogen. Dort findet sie ein Portrait von Samuel, Tonys Großvater und letztem Bewohner von Thornwood. In diesem Zimmer hat sie des öfteren Visionen und Träume, die sind in die Vergangenheit und die Geheimnisse um Samuel und seine Familie führen. Hat Samuel damals wirklich seine Verlobte umgebracht? Es gibt kleine Zeitsprünge, in denen man einen kurzen Einblick in die Kriegszeit, zu Samuel und seiner Verlobten Aylish bekommt. Diese Sprünge finde ich sehr gut, da sich die Visionen von Audrey so besser verstehen lassen. Audrey dringt immer tiefer in das Familiengeheimnis ein, findet alte Fotos und Briefe, ein Tagebuch und lernt immer mehr Leute kennen, die Geschichten über die Familie erzählen können. Auch lernt sie einen Mann kennen, so dass die Romantik in dem Buch ebenfalls nicht zu kurz kommt. Gegen Ende wird das Buch eher voraussehbar, nichts desto trotz wird wie ich finde die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Ein wenig übertrieben und unrealistisch ist die Szene in der Audrey als Retterin und Heldin auftritt und beschrieben wird. Die Autorin beschreibt im gesamten Buch immer sehr eindrücklich und anschaulich die Umgebung, die Flora und Fauna Australiens. Man hört quasi die Vielzahl der Tiere und sieht die Schönheit Australiens. Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist farblich ansprechend und schön gestaltet; ebenso passend ist die Darstellung des alten "Thornwood House". Dieses war mein erstes "Australien-Buch" und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Ich mag Geschichten um Familiengeheimnisse, die mehrere Generationen umgreifen und Anna Romer hat mit dem "Rosenholzzimmer" absolut meinen Geschmack getroffen. Ich fand mich in dem Schreibstil schnell zurecht und durch die gekonnt aufrecht erhaltene Spannung und die schöne Beschreibung war es ein leichtes das Buch zu lesen. Einen Stern Abzug gibt es für die am Ende übertriebenen und unrealistischen Szenen. Trotzdem gibt es eine klare Kaufempfehlung.
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