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Der Marsianer

Roman. Originaltitel: The Martian.
von Andy Weir
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Produktdetails
Titel: Der Marsianer
Autor/en: Andy Weir

EAN: 9783641144005
Format:  EPUB
Roman.
Originaltitel: The Martian.
Übersetzt von Jürgen Langowski
Heyne Verlag

Oktober 2014 - epub eBook - 512 Seiten

Gestrandet auf dem Mars

Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...

Bereits im zarten Alter von fünfzehn war Andy Weir als Programmierer für diverse Computerfirmen tätig und arbeitet inzwischen als Softwareentwickler. In seiner Freizeit interessiert er sich für Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt - und natürlich für das Schreiben. Mit seinem Debütroman Der Marsianer wird er als die Science-Fiction-Entdeckung des Jahres gefeiert.

1

Logbuch: Sol 6

Ich bin so was von im Arsch.

Das ist meine wohlüberlegte Meinung.

Im Arsch.

Sechs Tage nach Beginn der vermeintlich großartigsten zwei Monate meines Lebens setzte der Albtraum ein.

Ich weiß nicht, wer dies hier überhaupt lesen wird. Vermutlich wird es irgendwann einmal jemand finden. Vielleicht in hundert Jahren.

Für die Akten: Ich bin nicht an Sol 6 gestorben. Die anderen Crewmitglieder dachten dies sicherlich, und das kann ich ihnen nicht zum Vorwurf machen. Vielleicht gibt es einen nationalen Trauertag für mich, und auf meiner Wikipediaseite kann man es nachlesen: Mark Watney ist der einzige Mensch, der je auf dem Mars gestorben ist.

Wahrscheinlich wird das sogar zutreffen, denn ich sterbe ganz bestimmt hier aber mein Todestag ist nicht Sol 6, wie alle anderen annehmen.

Mal sehen, wo fange ich an?

Das Ares-Programm. Die Menschen greifen nach dem Mars und schicken zum ersten Mal Astronauten auf einen anderen Planeten, um den Horizont der Menschheit unermesslich zu erweitern, blabla. Ares 1 hat seinen Beitrag geleistet, die Crewmitglieder sind als Helden zurückgekehrt. Ihnen zu Ehren gab es Aufmärsche, sie waren berühmt, die Herzen aller Menschen flogen ihnen zu.

Ares 2 tat das Gleiche an einem anderen Ort auf dem Mars. Bei ihrer Rückkehr bekamen sie einen kräftigen Händedruck und eine Tasse heißen Kaffee.

Ares 3, das war meine Mission. Na gut, nicht meine allein. Commander Lewis war meine Vorgesetzte. Ich war einfach nur ein Mitglied ihrer Crew. Genau genommen war ich sogar das Besatzungsmitglied mit dem niedrigsten Rang. Ich hätte nur dann das Kommando der Mission übernommen, wenn ich der einzige Überlebende auf dem Mars gewesen wäre.

Was soll ich sagen? Ich habe das Kommando.

Ich frage mich, ob dieses Logbuch entdeckt wird, ehe der Rest der Crew an Altersschwäche stirbt. Vermutlich sind sie gut nach Hause gekommen. Leute, wenn i
hr das hier lest: Es war nicht eure Schuld. Ihr habt getan, was ihr tun musstet. Ich an eurer Stelle hätte genau das Gleiche getan. Ich mache euch keine Vorwürfe, und ich bin froh, dass ihr überlebt habt.

Für den Fall, dass ein Laie dies liest, sollte ich vielleicht erst einmal erklären, wie die Marsmissionen ablaufen. Zuerst steigen wir auf herkömmliche Weise in eine Erdumlaufbahn auf und erreichen mit einem gewöhnlichen Raumschiff die Hermes. Alle Ares-Missionen benutzen die Hermes, um zum Mars und wieder zurück zu gelangen. Es ist ein sehr großes Schiff, das eine Menge Geld gekostet hat. Daher hat die NASA nur ein einziges gebaut.

Nachdem wir die Hermes erreicht hatten, brachten uns vier weitere unbemannte Missionen den Treibstoff und die Vorräte, während wir uns auf die Reise vorbereiteten. Als schließlich alles klar war, starteten wir zum Mars. Aber nicht sehr schnell. Die Zeiten des starken Schubs mit chemischen Triebwerken bis in den Mars-Orbit sind vorbei.

Die Hermes hat Ionentriebwerke. Aus dem Heck des Schiffs schleudern sie mit hoher Geschwindigkeit Argon ins Weltall, um einen winzigen Schub zu erzeugen. Dazu braucht man keine große Reaktionsmasse, sodass ein wenig Argon (und dazu ein Atomreaktor, der die Energie liefert) ausreichen, um uns ständig leicht zu beschleunigen. Sie würden staunen, wie schnell Sie werden, wenn Sie beharrlich mit geringem Schub beschleunigen.

Ich könnte Ihnen jetzt in aller Ausführlichkeit schildern, wie vergnüglich unsere Schiffsreise war, aber das schenke ich mir, denn ich habe keine Lust, mir das noch einmal selbst vor Augen zu führen. Es soll reichen zu sagen, dass wir nach 124 Tagen den Mars erreichten, ohne uns gegenseitig die Gurgeln durchgeschnitten zu haben.

Von dort aus flogen wir mit dem MLM (Marslandemodul) zur Oberfläche hinunter. Das MLM ist im Grunde nur eine große Blechdose mit ein paar kl
einen Steuertriebwerken und Fallschirmen. Seine einzige Aufgabe besteht darin, sechs Menschen aus der Umlaufbahn auf die Marsoberfläche zu befördern, ohne sie umzubringen.

Jetzt kommen wir zum eigentlichen Clou der Marserkundung: Unser ganzes Zeug wurde im Voraus geliefert.

Insgesamt vierzehn unbemannte Missionen hatten alles, was wir für die Erforschung der Oberfläche brauchten, schon vorher dorthin gebracht. Die NASA hatte sich bemüht, alle Versorgungssonden in derselben Gegend zu landen, und es ziemlich gut hinbekommen. Die Vorräte sind nicht annähernd so empfindlich wie Menschen und können recht hart aufschlagen. Allerdings hüpfen sie dann ein wenig umher.

Natürlich haben sie uns erst zum Mars geschickt, als klar war, dass alle Vorräte die Oberfläche erreicht hatten und die Behälter nicht zerbrochen waren. Alles in allem dauert eine Marsmission etwa drei Jahre. Als die Crew von Ares 2 auf dem Heimweg war, flogen schon die ersten Vorräte für Ares 3 zum Mars.

Der wichtigste Bestandteil der vorab geschickten Güter war natürlich das MRM, das Marsrückkehrmodul. Damit sollten wir nach Abschluss der Bodenoperationen wieder zur Hermes hinauffliegen. Im Gegensatz zu den übrigen unsanft mit Ballons abgeworfenen Vorräten wurde das MRM sehr behutsam abgesetzt. Natürlich stand es jederzeit mit Houston in Funkverbindung, und falls es irgendein Problem damit gab, sollten wir am Mars vorbeifliegen und nach Hause zurückkehren, ohne überhaupt zu landen.

Das MRM ist ein ziemlich cooler Apparat. Dank einiger raffinierter chemischer Reaktionen mit der Marsatmosphäre kann man aus jedem Kilogramm Wasserstoff, das man mitbringt, dreizehn Kilogramm Treibstoff gewinnen. Allerdings ist das ein langwieriger Prozess. Es dauert vierundzwanzig Monate, den Tank zu füllen. Deshalb wird das MRM schon lange vor der Ankunft der Crew hergeschickt.

Sie werden verstehen, wie enttäus
cht ich war, als ich entdeckte, dass das MRM verschwunden war.

Eine lächerliche Abfolge von Ereignissen führte dazu, dass ich fast gestorben wäre, und eine noch wahnwitzigere Serie von Ereignissen ließ mich überleben.

Die Mission ist darauf angelegt, Sandstürme bis zu einer Geschwindigkeit von 150 Stundenkilometern zu überstehen. Daher wurde Houston sehr nervös, als 175 Stundenkilometer schnelle Winde auf uns einprügelten. Wir zogen die Raumanzüge an und hockten uns mitten in die Wohnkuppel, um vor Druckverlust geschützt zu sein. Die Wohnkuppel war allerdings nicht das Problem.

Das MRM ist ein Raumschiff und hat viele empfindliche Teile. Bis zu einem gewissen Punkt kann es Stürme aushalten, aber eine Sandstrahlbehandlung übersteht es nicht ewig. Nach anderthalb Stunden unablässigem Wind gab die NASA den Befehl zum Abbruch. Niemand wollte eine mehrwöchige Mission schon nach sechs Tagen abbrechen, doch wenn das MRM zu stark beschädigt worden wäre, hätten wir alle auf dem Mars festgesessen.

Wir mussten in den Sturm hinaus und uns von der Wohnkuppel zum MRM durchschlagen. Das war gefährlich, aber was blieb uns anderes übrig?

Alle außer mir schafften es.

Die Hauptantennenschüssel, die unsere Signale von der Wohnkuppel zur Hermes übertrug, wirkte wie ein Fallschirm und wurde aus der Verankerung gerissen und weggefegt. Unterwegs krachte sie in die Empfangsantenne. Dann traf mich eine der langen Stabantennen wie ein Speer. Das Ding schlug durch meinen Raumanzug wie eine Gewehrkugel durch ein Stück Butter, und ich hatte die schlimmsten Schmerzen meines Lebens, als es mich an der Seite verletzte. Ich kann mich noch erinnern, wie mir die Luft wegblieb (genau genommen wurde sie mir sogar entrissen) und wie meine Ohren schmerzten und knackten, als mein Raumanzug Druck verlor.

Das Letzte, was ich bewusst wahrnahm, war Johannsen, die hilflos die Arme zu mi
r ausstreckte.

Der Sauerstoffalarm meines Anzugs weckte mich. Es war ein stetiges, nervtötendes Piepsen, das mir die unendlich tiefe Sehnsucht austrieb, einfach zu sterben.

Der Sturm war abgeflaut, ich lag mit dem Gesicht voran am Boden und war fast vollständig vom Sand begraben. Als ich benommen die ersten klaren Gedanken fassen konnte, wunderte ich mich, warum ich nicht längst tot war.

Die Antenne hatte genug Wucht gehabt, um den Anzug und meine Haut zu durchbohren, war aber an meinem Beckenknochen aufgehalten worden. Daher gab es nur je ein einziges Loch im Anzug und in mir.

Der Aufprall hatte mich ein paar Meter weggeschleudert, und ich war einen steilen Abhang hinabgerollt und mit dem Gesicht voran gelandet. Die Antenne hatte sich dabei verbogen und übte eine Menge Druck auf das Loch im Anzug aus. So war eine schwache Versiegelung entstanden.

Außerdem strömte reichlich Blut aus meiner Wunde zum Loch. Sobald es die Öffnung erreichte, verdunstete im Wind und im niedrigen Luftdruck das Wasser aus dem Blut und hinterließ eine klebrige Masse. Das Blut, das danach herbeiströmte, gerann ebenfalls, bis das ganze Leck einigermaßen dicht war und eine Gefahr darstellte, mit der mein Anzug gerade noch umgehen konnte.

Der Anzug leistete eine bewundernswerte Arbeit. Er spürte den Druckabfall und lieferte zum Ausgleich ständig Stickstoff aus der Druckflasche nach. Sobald das Loch weit genug verschlossen war, musste er nur noch kleine Mengen einspeisen, um den Verlust auszugleichen.

Nach einer Weile waren allerdings die CO2-Tauscher im Anzug erschöpft. Dies ist der Faktor, der die Lebenserhaltung am stärksten einschränkt....


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Kundenbewertungen zu Andy Weir „Der Marsianer“

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll MacGyver auf dem Mars - von Sebastian Hofmann - 11.02.2016 zu Andy Weir „Der Marsianer“
Mark Watney bleibt bei einer missglückten Marsmission allein auf dem Planeten zurück und muss fast zwei Jahre überleben und auf seine Rettung warten. Aus dieser Idee hätte ein spannender Roman werden können, aber das ist missglückt. Mark Watneys Überlebensversuche gelingen alle. Am Anfang denkt man: huch, das ist gerade nochmal gut gegangen, aber im Laufe der Lektüre wird es langweilig, denn man ahnt ohnehin, dass der Astronaut auch diesmal wieder ungeschoren davon kommt. Ich hatte das Gefühl, der Autor hat sich eine Woche lang mit einem NASA-Ingenieur unterhalten und dabei viele Was-wäre-wenn-Fragen gestellt. Aus den Antworten hat er ein Buch gebastelt mit einer Hauptfigur ohne Tiefgang und über die man fast nichts erfährt, außer wie clever Mark Watney aus Büroklammern Raumschiffe bauen kann. Auch der ironische Schreibstil der ersten Seiten hat bei mir ziemlich schnell an Reiz verloren und kommt am Ende doch eher selbstverliebt daher. Vielleicht liegt das ja an der Übersetzung? Ich weiß es nicht. Alles in Allem ist »Der Marsianer« kein Roman sondern ein Chemie-, Physik- und Biobaukasten mit Gelinggarantie für den Mars - ein Buch wie eine Aneinanderreihung von Bastelanleitungen. Hat mich nicht überzeugt.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend - von Markus Wegner - 06.01.2016 zu Andy Weir „Der Marsianer“
Absolut Top spannend witzig ironisch ...
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Mitreißender Überlebenskampf, der keine Wünsche offen lässt - von eclipse888 - 08.11.2015 zu Andy Weir „Der Marsianer“
Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ... Es gibt doch diese immer wiederkehrenden Fragen wie: Welche drei/fünf/... Gegenstände würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Welche Person? Irgendwie wandern meine Gedanken immer wieder dahin, wenn ich an Mark Watney denke. Wer es schafft, auf dem Mars zu überleben, für den ist so eine einsame Insel doch ein Klacks. Watney, du kommst mit, sollte das jemals eintreffen und ich auf dieser Insel landen! Da der Film vor einem Monat ins Kino kam, tauchte der Marsianer in letzter überall auf, jeder hat es gelesen und geliebt und in den Buchhandlungen springt es auch ständig ins Auge. Und das ist die Geschichte, wie das Buch auf meinem Schirm landete. Ich liebe das Buch, den Protagonisten, das ganze Konzept, einfach alles am Marsianer. Watney ist ein Genie, schlicht und einfach. Ich liebe es, dass er keine Ahnung hat, wie es weitergeht und immer nur Schritt für Schritt plant, während er ihn schon macht. Wie er Physik, Chemie, Botanik und jede Menge Improvisation nimmt, sie einmal kräftig durchschüttelt und es so schafft, sein scheinbar unabwendbares Schicksal immer wieder vor sich her zu schieben UND bei der ganzen Ausweglosigkeit trotzdem nicht seinen Humor verliert. In anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass diese Stellen mit Physik, Chemie und Co. sich für sie etwas zogen. Nun, das fand ich nicht. Ich mag Physik und von Chemie verstehe ich auch ein wenig und ich fand es viel mehr spannend zu sehen: Verstehe ich das? Kann ich nachvollziehen, was er da macht oder gerade vorhat? Ich denke, wenn man da ein bisschen Verständnis für hat, dann geht das schon, und wenn nicht, dann sind das ein paar Szenen, die man nicht versteht, man versteht die Geschichte trotzdem. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass es schon länger her ist, seit ich mit einem Charakter so sehr mitgefiebert habe. Oh man, da kommt das Gefühl wieder auf. Man weiß nie, ob etwas schief läuft oder nicht, ALLES kann schiefgehen, jederzeit und das ist es, was mich immer wieder fesselte und das Gefühl einpflanzte, dass ich so schnell wie möglich weiterlesen muss, sobald es wieder etwas lockerer ließ. Einer DER Vorteile des Buches ist, dass die Geschichte so neu und unverbraucht ist und es ganz ohne die typischen Elemente schafft, den Leser zu überzeugen. Kampf gegen das Böse? Nö. Großes Liebesdrama? Fehlanzeige. Trotzdem ist es alles andere als langweilig. Die Geschichte wird überwiegend durch Watneys Logbucheinträge erzählt mit Unterbrechungen durch Szenen aus der Sicht der NASA. Man kriegt von beiden Seiten mit, wie die Rettungsmission angetrieben wird und dadurch wird es gleich nochmal spannender. Ein Beispiel, dass mir besonders im Gedächtnis geblieben ist: Wenn eine Rakete einen erfolgreichen Start hatte, dann ist die ganze Crew in Jubel ausgebrochen. Sowas wirkt extrem ansteckend, wenn man sowieso schon mitfiebert. Über den Autor: Bereits im zarten Alter von fünfzehn war Andy Weir als Programmierer für diverse Computerfirmen tätig und arbeitet inzwischen als Softwareentwickler. In seiner Freizeit interessiert er sich für Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt - und natürlich für das Schreiben. Mit seinem Debütroman Der Marsianer wird er als die Science-Fiction-Entdeckung des Jahres gefeiert. Fazit Der Marsianer ist der Hammer! Witzig-sarkastisch, klug, fesselnd, das Buch hat alles, was ich von einem guten Buch erwarte, außer vielleicht noch einer Liebesgeschichte, die ich hier aber gar nicht vermisst habe.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Klasse! - von Martin - 22.10.2015 zu Andy Weir „Der Marsianer“
Angeregt durch den Start des Kinofilms Der Marsianer dachte ich mir, ich lese erstmal die Romanvorlage und habe es nicht bereut. Was Andy Weir abliefert ist ein sehr guter Roman, der zwar einfach geschrieben ist, jedoch viele technische und physikalische Details enthält, was einige Leser durchaus abschrecken könnte. Für die meisten anderen: Lesen! Immer wenn sich Routine einschleicht, gibt es spannende Zwischenfälle, die einen das Buch/den Tolino nicht aus der Hand legen lassen. Die Geschichte, die von einem auf dem Mars zurück gelassenen Astronauten /Botaniker Mark Watney handelt, ist aus dessen Sicht in Tagebuchform geschrieben, aber auch aus Sicht der NASA und Watneys Kameraden. Diese Szenenwechsel haben mir sehr gefallen und haben Abwechslung gebracht. Alles in allem kann ich dieses Werk weiterempfehlen!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Sehr schön! - von Broszio & Co - 30.04.2015 zu Andy Weir „Der Marsianer“
Klasse geschrieben, sehr viel Selbstironie. Sehr detalliert, insgesamt etwas zu McGyver-mässig, aber gerade dadurch wohl so spannend.
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll -- - von massimo cagnin - 29.01.2015 zu Andy Weir „Der Marsianer“
Super!
Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Spannend und schlüssig - von Dirk - 21.11.2014 zu Andy Weir „Der Marsianer“
Fesselnde Geschichte um einen Menschen, der auf sich allein gestellt überleben muss. Aus der Sicht meiner rudimentären technischen, physikalischen und astronomischen Kenntnisse sind alle auftretenden Schwierigkeiten sowie die passenden Lösungen, die sich der Marsianer einfallen lässt, sehr schlüssig und logisch aufgebaut. Ein paar der Rettungsaktionen sind zwar beinahe Husarenstreiche - aber hey - es ist ein Roman und kein Tatsachenbericht! Es macht Spaß zu lesen. Man muss sich jedoch damit arrangieren, dass der Autor bisweilen detaillierte Exkurse in Physik und Raumfahrttechnik unternimmt, um einige der Handlungsstränge zu erläutern. Für technisch interessierte Leser/innen aber immer wieder interessant.
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