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Endgame. Die Auserwählten

Band 1.
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Produktdetails
Titel: Endgame. Die Auserwählten
Autor/en: James Frey

EAN: 9783862742882
Format:  EPUB
Band 1.
Übersetzt von Felix Darwin
Verlag Friedrich Oetinger

Oktober 2014 - epub eBook - 592 Seiten

ENDGAME. Zwölf Meteoriten. Zwölf Spieler. Nur einer kommt durch.

Als zwölf Meteoriten nahezu gleichzeitig an unterschiedlichen Orten der Erde einschlagen, gibt es keinen Zweifel mehr: Die Zeit ist gekommen. ENDGAME hat begonnen! Jeder der Meteoriten überbringt eine Nachricht, die die zwölf Auserwählten entschlüsseln müssen und die sie schließlich an einem geheimnisvollen Ort zusammenführt. Dort stehen sie ihren Gegnern zum ersten Mal gegenüber. Ein Wettkampf auf Leben und Tod beginnt und eine rücksichtslose Jagd um den gesamten Globus. Die Spieler müssen zu allem bereit sein. Wird Arroganz Bescheidenheit schlagen? Klugheit Stärke übertreffen? Wird Gnadenlosigkeit am Ende siegen? Schönheit von Nutzen sein? Muss man ein guter Mensch sein, um zu überleben? ENDGAME wird es zeigen. Aber nur wer die Hinweise richtig deutet und die drei Schlüssel findet, geht als Gewinner hervor. Und nur seine Linie wird überleben, wenn die gesamte Menschheit vernichtet wird.

Mehr als ein Buch - Geheime Botschaften im Text und Links im Buch führen zu einem gigantischen Krypto-Rätsel im Netz. ENDGAME von James Frey ist ein einzigartiges, crossmediales Konzept, das neben Buch, Krypto-Rätsel und dem Gold ein aufwendiges Handy-Spiel sowie einen Kinofilm umfasst.

Der dritte Band "Endgame. Die Entscheidung" und damit das spannende Finale von ENDGAME erscheint im Herbst 2016!
James Frey wurde 1969 in Cleveland, Ohio, geboren und ist einer der erfolgreichsten US-Autoren der Gegenwart. 2010 gründete er die Media- und Produktionsfirma Full Fathom Five, die das Konzept rund um ENDGAME entwickelt hat und mit Partnern weltweit umsetzt. Seine Bücher wurden in 42 Sprachen übersetzt und erscheinen in 118 Ländern.

Sarah Alopay


Bryan High School, Omaha, Nebraska, USA

Die Direktorin erhebt sich und lässt den Blick lächelnd über die Menschenmenge schweifen. Und so ist es mir eine große Ehre, euch und Ihnen die Jahrgangsbeste zu präsentieren: Sarah Alopay!

Die Menge jubelt, klatscht, pfeift.

Sarah steht auf. Sie trägt ein rotes Barett und einen Talar mit der blauen Schärpe der Jahrgangsbesten. Sie lächelt. Sie lächelt schon den ganzen Tag. Ihr tut das Gesicht weh vom vielen Lächeln. Sie ist glücklich. In weniger als einem Monat wird sie 18. Sie wird den Sommer mit ihrem Freund Christopher auf einer archäologischen Grabungsstätte in Bolivien verbringen, und im Herbst geht es dann nach Princeton, aufs College. Sobald sie 20 ist, beginnt der Rest ihres Lebens.

In 742,43625 Tagen wird sie frei sein.

Von der Teilnahme ausgeschlossen.

Sie befindet sich in der 2. Reihe, hinter einer Gruppe von Leuten aus der Verwaltung, einigen Eltern und Lehrern, die dem Vorstand angehören, und ein paar Football-Trainern. Sie ist nur wenige Plätze vom Mittelgang entfernt. Neben ihr sitzt Reena Smithson, ihre beste Freundin seit der 3. Klasse, und vier Reihen hinter ihr Christopher. Sie wirft ihm einen verstohlenen Blick zu. Blonde Haare, Fünf-Uhr-Bart, grüne Augen. Ausgeglichenes Wesen und riesengroßes Herz. Der attraktivste Junge ihrer Schule, ihrer Stadt, vielleicht ihres Bundesstaats und  wie sie findet  der ganzen Welt.

Na, dann zeigs ihnen mal!, sagt er mit einem breiten Grinsen.

Sarah und Christopher sind seit der 7. Klasse zusammen. Unzertrennlich. Christopher stammt aus einer der reichsten Familien Omahas. So reich, dass sich Mama und Papa nicht einmal die Mühe gemacht haben, ihre Geschäftsreise nach Europa zu unterbrechen, um an der Abschlussfeier ihres eigenen Soh
nes teilzunehmen. Wenn Christopher auf die Bühne geht, wird es Sarahs Familie sein, die ihm am lautesten zujubelt. Er hätte natürlich auf eine Privatschule gehen können oder auf das Internat, auf dem schon sein Vater war, aber das hat er abgelehnt, denn er wollte nicht von Sarah getrennt werden. Das ist einer der vielen Gründe, warum sie ihn liebt und warum sie fest daran glaubt, dass sie ihr ganzes Leben zusammenbleiben werden. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, und sie weiß, dass er genauso empfindet. Und in 742,43539 Tagen wird das möglich sein.

Sarah tritt in den Mittelgang. Sie trägt eine rosafarbene Ray-Ban-Wayfarer, die ihr Vater ihr zu Weihnachten geschenkt hat, eine Brille, die ihre braunen, weit auseinanderstehenden Augen verdeckt. Ihr langes, kastanienbraunes Haar ist zu einem straffen Pferdeschwanz zusammengebunden. Ihre glatte, bronzefarbene Haut leuchtet. Unter ihrem Talar ist sie genauso gekleidet wie alle anderen.

Aber auf wie vielen Schülern ihres Abschlussjahrgangs lastet die Bürde eines Artefakts? Sarah trägt es um den Hals, genauso wie Tate damals, als er noch teilnahmeberechtigt war, denn seit 300 Generationen wurde es von einem Spieler an den nächsten weitergegeben. An der Kette hängt ein funkelnder, schwarzer Stein, der 6.000 Jahre lang Liebe, Leid, Licht, Schönheit, Schmerz und Tod gesehen hat. Sarah trägt diese Halskette seit dem Tag, an dem Tate verletzt wurde und der Rat ihres Geschlechts beschloss, dass sie die Spielerin sein würde. Damals war sie 14. Seither hat sie das Amulett nicht mehr abgelegt, und sie hat sich so sehr daran gewöhnt, dass sie es kaum noch spürt.

Während sie einen Fuß vor den anderen setzt, werden unter den Zuschauern Rufe laut. Sa-rah! Sa-rah! Sa-rah! Sie lächelt, dreht sich um und schaut zu ihren Freunden, ihren Klassenkameraden, Christopher, ihrem älteren Bruder Tate, ihren Eltern. Ihre Mom hat den Arm um d
ie Schulter ihres Dads gelegt, und die beiden wirken stolz, glücklich. Sarah setzt ihre Ich bin so aufgeregt-Miene auf, und ihr Dad lächelt und reckt den Daumen. Sie betritt die Bühne, und Mrs Shoemaker, die Direktorin, überreicht Sarah ihr Abschlusszeugnis. Sarah, ich werde Sie vermissen.

Ich gehe nicht für immer fort, Mrs Shoe! Sie werden mich wiedersehen.

Mrs Shoemaker weiß es besser. Sarah Alopay hatte nie eine schlechtere Note als ein A. Beim Fußball und in Leichtathletik gehörte sie zu den Besten, und die Zulassungsprüfungen für die Hochschule hat sie mit Bravour bestanden. Sie ist humorvoll, freundlich, großzügig und hilfsbereit und wird es zweifellos zu etwas bringen. Heizen Sie ihnen ordentlich ein, Alopay, sagt Mrs Shoemaker.

Mach ich doch immer, erwidert Sarah.

Sie tritt ans Mikrofon und blickt nach Westen, über ihre Mitschüler, ihre Schule hinweg. Hinter der letzten Reihe der 319 Absolventen erheben sich einige große, belaubte Eichen. Die Sonne scheint, und es ist heiß, aber das kümmert Sarah nicht. Niemanden kümmert das. Ein Teil ihres Lebens geht zu Ende, und ein anderer beginnt. Sie sind alle sehr aufgeregt. Sie malen sich ihre Zukunft aus und denken an die Träume, die sie verwirklichen wollen. Sarah hat sich intensiv auf diese Rede vorbereitet. Sie leiht ihren Mitschülern ihre Stimme, und sie möchte ihnen etwas mitgeben, das sie beflügelt, etwas, das ihnen Mut macht, während sie dieses neue Kapitel in ihrem Leben aufschlagen. Das ist ein ziemlich hoher Anspruch, aber an hohe Ansprüche ist Sarah gewöhnt.

Sie beugt sich vor und räuspert sich. Ich gratuliere euch und begrüße euch zum großartigsten Tag eures Lebens. Zumindest eures bisherigen Lebens!

Die Schüler rasten aus, und einige werfen voreilig ihre Barette in die Luft. Andere lachen. Viele rufen: Sa-rah! Sa-rah!

Als ich über diese Rede nachgedacht habe, fährt Sarah mit klopfendem Herzen fort, habe ich m
ir vorgenommen, eine Frage zu beantworten. Also habe ich mir überlegt: Welche Frage wird mir am häufigsten gestellt? Und auch wenn das ein bisschen peinlich ist, wusste ich die Antwort sofort. Die Leute fragen mich andauernd, ob ich ein Geheimnis habe!

Gelächter. Weil es stimmt. Wenn es an dieser Schule jemals eine perfekte Schülerin gab, dann Sarah. Und mindestens einmal pro Woche wurde sie von irgendjemandem gefragt, was ihr Geheimnis sei.

Nach langem Grübeln wurde mir klar, dass es darauf eine ganz einfache Antwort gibt. Mein Geheimnis ist, dass ich keine Geheimnisse habe.

Das ist natürlich eine Lüge. Sarah hat Geheimnisse  sogar ziemlich große. Geheimnisse, die ihre Familie seit Tausenden und Tausenden von Jahren bewahrt. Auch wenn sie natürlich all das getan hat, weswegen sie so beliebt ist, auch wenn sie sich jede Bestnote, jede Trophäe und jede Auszeichnung verdient hat, hat sie noch viel mehr getan. Dinge, die sich keiner dort unten vorstellen kann. Sie hat mit Eis Feuer gemacht. Sie hat einen Wolf gejagt und mit bloßen Händen getötet. Sie ist auf heißen Kohlen gelaufen. Sie ist eine Woche am Stück wach geblieben. Sie hat aus einer Meile Entfernung einen Hirsch erlegt. Sie spricht neun Sprachen und besitzt fünf Pässe. Während alle sie für Sarah Alopay halten, Homecoming Queen und durch und durch amerikanisches Mädchen, gehört sie in Wirklichkeit zu den härtesten, bestausgebildeten Soldaten der Welt.

Ich bin das, was ihr vor euch seht. Ich bin glücklich, weil ich es mir erlaube, glücklich zu sein. Ich habe früh gelernt, dass ein aktives Leben uns weiterbringt. Dass Lernen zu Wissen führt. Wer die Augen aufmacht, sieht. Wer seinen Zorn zügelt, findet innere Ruhe. Traurigkeit und Enttäuschung, ja sogar tragische Unglücksfälle sind unvermeidlich, aber das bedeutet nicht, dass wir nicht glücklich sein können, wir alle. Mein Geheimnis besteht darin, dass ich beschlossen habe, diejenige zu sein, die ich sein will. Ich glaube nicht a
n Schicksal oder Bestimmung, sondern an den freien Willen. Jeder von uns beschließt, derjenige zu sein, der er ist. Was auch immer ihr sein wollt, ihr könnt es sein; was auch immer ihr tun wollt, ihr könnt es tun; wohin auch immer ihr gehen wollt, ihr könnt dorthin gehen. Die Welt  und das Leben, das vor uns liegt  steht uns allen offen. Die Zukunft ist noch ungeschrieben, ihr könnt daraus machen, was ihr wollt.

Die Schüler sind jetzt still. Alle sind still.

Ich schaue nach Westen. Hinter euch, jenseits der Tribüne, sehe ich ein paar Eichen. Hinter den Bäumen liegt die Ebene, das Land meiner Vorfahren, in Wirklichkeit jedoch das angestammte Land aller Menschen. Jenseits der Ebene liegen die Berge, von denen das Wasser herabfließt. Jenseits der Berge liegt das Meer, der Ursprung allen Lebens. Oben wölbt sich der Himmel. Unten ist die Erde. Überall um uns herum ist Leben, und Leben ist 

Ein ohrenbetäubender Knall schneidet Sarah das Wort ab. Alle recken den Hals. Über den Eichen wird ein heller Streif sichtbar, eine Narbe, die den blauen Himmel entstellt. Er scheint sich nicht zu bewegen, sondern nur größer zu werden. Einen Moment lang starren alle ehrfürchtig hinauf. Einige keuchen vernehmlich. Jemand sagt laut und deutlich: Was ist das?

Alle schauen wie gebannt, bis aus der letzten Reihe ein einsamer Schrei ertönt und sämtliche Zuschauer gleichzeitig in Panik geraten. Als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Stühle werden umgeworfen, Menschen schreien, Chaos bricht aus. Sarah stockt der Atem. Unwillkürlich greift sie nach dem Stein, den sie unter dem Talar um den Hals trägt.

Er ist schwerer als je zuvor. Der Asteroid...


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Kundenbewertungen zu James Frey „Endgame. Die Auserwählten“

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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll -- - von Ruby-Celtic - 19.06.2015 zu James Frey „Endgame. Die Auserwählten“
Das Cover: Also ich muss ja ehrlich zugeben, dass mich das Cover schon sehr begeistert hat. Es ist irgendwie schlicht anzuschauen und dann auch wieder nicht. Die versteckten Begriffe, Wörter, Artefakte wie auch immer welche im Coverhintergrund eingelassen sind, geben ein ganz tolles "Anfassgefühl". Ich war total hin und weg, naja und das Aussehen spricht auch für sich. Es ist edel und geheimnisvoll. Meine Meinung: Um dieses Buch wurde von Beginn an eine Menge Wirbel gemacht und ich war neugierig darauf, genau aus diesem Grund habe ich mich auch beworben. Ich habe schon Dystopien gelesen, doch dieses sollte scheinbar doch irgendwie etwas Geheimnisvolleres und auch Neues sein. Daher habe ich mich natürlich auch unheimlich gefreut, als ich bei Lovelybooks tatsächlich ausgewählt wurde dieses Buch zu lesen. Schon als es bei mir zu Hause angekommen ist, war ich unheimlich erstaunt denn der Einband ist sehr aufwändig und auffallend gestaltet, doch ist auch der Inhalt dem angeglichen? Die Schreibweise von James Fray bzw. dem Übersetzer ist sehr angenehm, es lässt sich flüssig, einfach und sehr schnell lesen. Man versteht die zusammenhängenden Sätze sehr gut und kann dem roten Faden des geschriebenen recht gut folgen. Auch die Schriftgröße ist toll, denn es ist eine mittlere Schrift sodass man es leichter hat sie zu lesen. Die Geschichte selber dreht sich um 12 Spieler, welche ein bzw. mehrere Rätsel lösen und dabei 3 Schlüssel finden müssen. Schon seit Jahrtausenden werden 12 Spieler aus verschiedenen "Stämmen" dazu auserkoren und darauf trainiert an dem Spiel der Spiele teilzunehmen. An jenem Spiel, welches darüber entscheidet ob das Volk lebt oder stirbt. Doch ab einem bestimmten Alter wird es verwehrt zu spielen und es wird ein Nachfolgespieler ausgewählt. Nun wurde nur noch auf das Zeichen gewartet, dass das Spiel beginnen kann. Man wird von Beginn an mitten in die Geschichte geschmissen und erlebt mit, wie Meteoriten auf die Erde fallen und tausende Menschen töten. Mit diesem Teil der Geschichte soll das Spiel begonnen haben und alle Spieler sind dazu aufgerufen, sich an einem ganz bestimmten Ort zu treffen und sich ihrem Schicksal zu stellen. Man lernt vorab verschiedene Charaktere kennen, doch nicht alle. Erst am Treffpunkt selber, lernt man dann kurz und bündig alle 12 Spieler kennen. Schlussendlich werden im gesamten Buch jedoch nur ganz bestimmte Spieler aufgezeigt, im Besonderen Sarah und Jago, welche meines Erachtens die Hauptcharaktere in diesem ersten Band sind. Viele anderen Spieler sind nur kleine Nebencharaktere, die entweder sofort sterben oder aber nur eine kurze Spieldauer mit kleinen Auftritten haben. Dann gibt es jedoch auch noch andere Charaktere, die immer mal wieder auftauchen sich aber eigentlich nicht wirklich am Spiel beteiligen, oder eher anders damit umgehen. Auch gibt es Spieler, die ich persönlich nur als total krank bezeichnen kann, denn sie spielen eigentlich nicht sondern sind Tötungsmaschinen. Also im Gesamten muss ich sagen, dass ich dieses Buch einfach nicht so wirklich verstehe. Der Inhalt ist für mich irgendwie größtenteils undurchdringbar. Da kommt eine Übermacht, welche die Menschen sozusagen erschaffen hat und sagt den Spielern "Endgame" beginnt und dass 3 Schlüssel gefunden werden müssen. Nur wer alle Schlüssel findet überlebt mit seiner gesamten Gesellschaft. Aber sobald das jeder weiß, bricht das "Chaos" aus, denn jeder möchte jeden töten. Nur ehrlich gesagt verstehe ich noch immer nicht wieso. Nirgends wird erwähnt, dass man einander töten muss und dennoch ist dies der Hauptpunkt des ganzen Buches. Die ganzen Tötungen, Verstümmlungen und so weiter werden sehr detailgetreu aufgezeigt, sodass mir manchmal echt ein bisschen schlecht wurde. -.- Auch die Spannung im Buch hat mir teilweise gefehlt. Es drehte sich entweder um Sarah und Jago, welche sich verbünden, um Chiyoko oder aber um den Tod und die Verfolgung. Achja und dann ist da noch Christopher, Sarahs "Ex-"freund, welcher kein Spieler ist aber einfach nicht ohne sie kann. Seine Beweggründe sind ja ganz süß, aber auch total bescheuert. Schon alleine, wenn man bedenkt dass ein "Junge" nichts gegen Spieler ausrichten kann die seit ihrer Geburt zu "Tötungsmaschinen" ausgebildet wurden. Das Buch klingt vom Inhalt total spannend und hat mir auch viel versprochen, doch schlussendlich konnte es mich einfach nicht richtig packen. Es wurden zwar Rätsel gelöst, aber nicht mit dem Leser. Die Charaktere haben darüber nachgedacht und nachgedacht, doch diese Gedanken wurden mit dem Leser größtenteils nicht geteilt. So konnte man natürlich nicht wirklich miträtseln und konnte sich auch nicht wirklich über diesen Rätselerfolg freuen. Dazu ging es mir im Gesamten etwas zu viel um einzelne Charaktere, bei denen sich Liebe entweder von Jetzt auf Gleich oder eben langsam entwickelte. Ansonsten geht es noch um Rache, Hass und den Tod. Etwas zu viel und teilweise auch echt grausam geschrieben, dass mir ganz anders wurde. Aus diesen Gründen würde ich dem Buch wohl leider nur 3 Sterne geben, denn es hat mich nicht richtig gepackt. Mich oft verwirrt stehen lassen und ist weitergelaufen. Eigentlich schade, denn ich hatte viel Potenzial gesehen vor allem in den kleinen Rätseln innerhalb der Charaktere. Die offensichtlichen Rätsel habe ich dazu noch weniger verstanden, also habe ich sie ab einer bestimmten Zeit einfach ignoriert. :D Dafür bin ich wohl einfach nicht gut genug. :P Aber gut, dann gewinne ich eben kein Batzen Geld. ;) Mein Gesamtfazit: Ich werde mir die folgenden Bände auf alle Fälle dennoch besorgen, denn ich bin trotzallem neugierig wie die Geschichte weitergespannt wird. Der Schluss wurde wie das gesamte Buch mit viel Leid, Tod und Schmerzen beendet. Auch die kurze Vorschau, in Form eines Hinweises auf den nächsten Schlüssel lässt böses erahnen. :( Dennoch macht es mich neugierig, ob dieses Buch weiterhin so drastisch und unkoordiniert verläuft oder es eventuell doch noch besser wird. ^^ Ich kann dieses Buch den zartbesaiteten unter euch nicht so unbedingt empfehlen. Ich habe mich an vielen Stellen auch sehr unwohl gefühlt, da ich mir natürlich immer alles bildlich vorstelle ob ich nun möchte oder nicht. Bei manchen Stellen ist dies natürlich nicht unbedingt vorteilhaft. -.-
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