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Gekaufte Journalisten

Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Ma…
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Produktdetails
Titel: Gekaufte Journalisten
Autor/en: Udo Ulfkotte

ISBN: 3864451434
EAN: 9783864451430
Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken.
Nachdruck.
Kopp Verlag

12. September 2014 - gebunden - 336 Seiten

Journalisten manipulieren uns im Interesse der Mächtigen

Haben auch Sie das Gefühl, häufig manipuliert und von den Medien belogen zu werden? Dann geht es Ihnen wie der Mehrheit der Deutschen. Bislang galt es als »Verschwörungstheorie«, dass Leitmedien uns Bürger mit Propagandatechniken gezielt manipulieren. Jetzt enthüllt ein Insider, was wirklich hinter den Kulissen passiert.

Der Journalist Udo Ulfkotte schämt sich heute dafür, dass er 17 Jahre für die Frankfurter Allgemeine Zeitung gearbeitet hat. Bevor der Autor die geheimen Netzwerke der Macht enthüllt, übt er konsequent Selbstkritik. Er dokumentiert hier zum ersten Mal, wie er für seine Berichterstattung in der FAZ geschmiert und die Korruption gefördert wurde. Und er enthüllt, warum Meinungsführer tendenziös berichten und wie der verlängerte Arm der NATO-Pressestelle Kriege medial vorbereitet. Wie selbstverständlich wurde auch der Autor in die Netzwerke amerikanischer Eliteorganisationen aufgenommen, erhielt im Gegenzug für positive Berichterstattung in den USA sogar eine Ehrenbürgerurkunde.

In diesem Buch erfahren Sie, in welchen Lobbyorganisationen welche Journalisten vertreten sind. Der Autor nennt Hunderte Namen und blickt auch hinter die Kulissen jener Organisationen, welche unsere Medien propagandistisch einseitig beeinflussen, etwa: Atlantik-Brücke, Trilaterale Kommission, German Marshall Fund, American Council on Germany, American Academy, Aspen Institute und Institut für Europäische Politik. Enthüllt werden zudem die geheimdienstlichen Hintergründe zu Lobbygruppen, die Propagandatechniken und die Formulare, mit denen man etwa bei der US-Botschaft Fördergelder für Projekte zur gezielten Beeinflussung der öffentlichen Meinung in Deutschland abrufen kann.

Wenn die CIA vorgibt, was geschrieben wird

Können Sie sich vorstellen, dass Geheimdienstmitarbeiter in Redaktionen Texte verfassen, welche dann im redaktionellen Teil unter den Namen bekannter Journalisten veröffentlicht werden? Wissen Sie, welche Journalisten welcher Medien für ihre Berichterstattung geschmiert wurden? Und haben Sie eine ungefähre Vorstellung davon, wie renommierte »Journalistenpreise« vergeben werden? Da geht es im Hintergrund zu wie bei den einstigen Ehrungen der »Helden der Arbeit« in der früheren DDR - da wird Propagandaarbeit ausgezeichnet. Vom Journalisten zum Propagandisten ist es nicht weit. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie unsere Zeitungen mit ganz anderen Augen sehen, den Fernseher öfter einfach abschalten und auch wissen, was Sie dem Radio noch glauben können: fast nichts. Denn Ulfkotte schreibt auch penibel auf, welcher Sender welcher politischen Partei gehört und welche Journalisten wie beeinflusst werden. Sie erkennen, wie Sie manipuliert werden - und Sie wissen, von wem und warum. Am Ende wird klar: Meinungsvielfalt wird jetzt nur noch simuliert. Denn unsere »Nachrichten« sind häufig reine Gehirnwäsche.



Udo Ulfkotte, Jahrgang 1960, studierte in Freiburg/ Brsg. und London Rechtswissenschaften und Politik. Er ist ein Schüler des Schweizer Kriminologen Prof. Rüdiger Herren und des Beraters der Kohl-Regierung Prof. Dr. Dieter Oberndörfer. Seine Spezialgebiete sind Sicherheitsmanagement, Abwehr von Wirtschaftsspionage, Konkurrenzbeobachtung, Mergers & Acuisitions sowie die Beobachtung islamistischer Terrorgruppen und deren Umfeld.
Er arbeitete nach seiner Promotion an der Universität Freiburg von 1986 bis Ende 2003 in der Außenpolitik für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wo er als Mitglied der Politischen Redaktion unter anderem auch den Internet-Auftritt der Politischen Redaktion konzipierte. Zwischen 1986 und 1998 lebte er überwiegend in islamischen Staaten (Irak, Iran, Afghanistan, Saudi-Arabien, Oman, Emirate, Ägypten, Jordanien) und bereiste in dieser Zeit mehr als sechzig Staaten.
Er war Länderanalyst für den Mittelmeerraum, Afrika und den Nahen Osten. Vor diesem Hintergrund half er unter anderem auch bei der Entstehung des "Investitionsführer Naher Osten" des FAZ-Instituts.

Die Wahrheit exklusiv für Journalisten?


Wie kann es sein, dass unsere Leitmedien die Europäische Union und den Euro als Zukunftsprojekt feiern, obwohl europaweit Millionen Menschen der EU und dem Euro kritisch gegenüberstehen? Jean-Claude Juncker, langjähriger Regierungschef Luxemburgs und heute EU-Kommissionschef, sagt uns, wie das funktioniert:

Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.48

Warum bejubeln unsere Leitmedien solche Politiker anstatt sie anzuprangern? Die Antwort: Sie machen sich gemein mit ihnen. Sie kleben an diesen Eliten. Wie kann es sein, dass unsere Leitmedien überall auf der Welt immer neue militärische Auslandseinsätze unserer Soldaten fordern, obwohl die Mehrheit der Bevölkerung doch deutlich dagegen ist? Die Antwort: Unsere Alpha-Journalisten sind nichts anderes als der verlängerte Arm der Nato-Pressestelle. Wir werden auch das in diesem Buch sehr genau belegen. Wie kann es sein, dass unsere Leitmedien die massenweise Zuwanderung aus allen möglichen Ländern auch weiterhin als Bereicherung preisen, obwohl die Masse der Bevölkerung doch lieber heute als morgen die Grenzen für bestimmte Migranten schließen möchte? Die Antwort: Industrie und Finanzelite wollen das so, weil Massen billiger Arbeitskräfte ihren Interessen dienen.

Man könnte die Auflistung bohrender Fragen endlos fortsetzen. Die wichtigste Frage im Hintergrund lautet jedoch: Wer regiert Europa wirklich? Die Bürger der EU sind es ganz sicher nicht. Denn mit Demokratie hat das alles kaum noch etwas zu tun. Es ist eher eine Illusion von Demokratie, eine gut gemachte Sinnestäuschung. Wenn aber nicht die Bürger das Sagen haben, wer dann? Ist es vielleicht ein Meinungskartell, eine Gruppe der wichtigsten und einflussreichsten Schwergewichte aus Industrie, Finanzwelt und Politik, welche im Hintergrund die Fäden zieht und über die Leitmedien auch unser Denken steuert?

Das klingt reichlich nach Verschwörungstheorie. Aber man findet erstaunliche Aussagen dazu in renommierten Zeitungen, welche nachdenklich machen. Der Euro, so berichtet uns beispielsweise die Frankfurter Rundschau (FR), gehe auf das geheime Elitenetzwerk der Bilderberger zurück.49 Diese Aussage, die laut FR von einem Ehrenvorsitzenden der Bilderberger bestätigt wird, ist aber nur ein Beispiel von vielen dafür, wie Elitenetzwerke offenkundig aus dem Hintergrund unser Leben dirigieren. Wir werden in diesem Buch in einem eigenen Kapitel am Beispiel des Euro sehen, wie dieses Netzwerk Propaganda macht, um die Interessen von Politik und Finanzelite gegen die Bevölkerung durchzusetzen. Das alles geht aber nicht ohne die Vorherrschaft über den Informationsfluss. Und der wird von einigen wenigen Meinungsmachern beeinflusst.

Eine interessante Münchner Bachelor-Studie hat für die Jahre 2000 bis 2012 bei 80 ausgewählten Artikeln der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu den Staatsführern Obama (USA) und Putin (Russland) einmal die Adjektive und Adverbien zusammengestellt, also Worte in Zusammenhang mit Obama oder Putin, welche in den Artikeln an eine wertende Beschreibung herankommen. Bei Putin sind die von der FAZ verwendeten Adjektive und Adverbien eindeutig negativ belegt, etwa: drohend, rau, angriffslustig, konfrontativ, antiwestlich, machtpolitisch, wahrheitswidrig, kühl, kalkuliert, berechnend, zynisch, harsch, barsch, nicht stichhaltig (Argumente) und nicht glaubwürdig (Argumente). Ganz anders der Ton gegenüber Obama: engagiert, frenetisch begrüßt, begeistert, konziliant, gelobt, hoffnungsvoll und entschlossen.50 Im Klartext: Neutral, unabhängig, unparteiisch und objektiv ist die Berichterstattung in der einst so renommierten FAZ heute wohl ganz sicher nicht. Aber woher kommt das? Hat diese Art der Berichterstattung vielleicht etwas mit der Nähe der FAZ-Schreiber zu bestimmten Eliten und zur Macht zu tun? Dieser Frage werden wir in den nachfolgenden Kapiteln nicht nur für die FAZ nachgehen müssen. Und warum wollen Leitmedien nicht, dass man eine Nähe zu Eliten auch nur andeutet?

Szenenwechsel. Vor einigen Jahren zeichnete der Reporter Thomas Leif mit der ARD-Fernsehdokumentation Strippenzieher und Hinterzimmer ein verschwörerisches Bild: Journalisten, Minister und Parteifunktionäre sitzen in einem Boot, kapseln sich von der Bevölkerung ab und verstehen sich prächtig. Der Zuschauer sah, wie bei geheimen Gesprächen in Hintergrundzirkeln Politik gemacht wird.

Es ging in dem Film um eine konspirative Welt der Mauscheleien.51 Das, was da gezeigt wurde, war keine Verschwörungstheorie. Der Film war brisant. Denn was man da sah, das waren Täter. Nur fanden sie die Mauscheleien völlig normal. Allein schon die Frage nach diesen geheimen Netzwerken im Hintergrund empfinden die betroffenen Journalisten als Affront. Als das NDR-Magazin Zapp ein Mitglied eines solchen Hintergrundzirkels befragte, da bekam man zur Antwort: Wir handeln geheime Dinge ab. Und zwar: Wir wollen Politik verstehen und das muss ein Zuschauer oder Zuhörer oder Leser nicht erfahren. Sondern er muss dann nur verstehen, was wir sagen.

Der Zuschauer und Leser muss also nur verstehen, was die Journalisten verkünden? Er soll gar nicht mitbekommen, wer welche Nachrichten und Botschaften verbreiten lassen will? Der NDR zitierte eine Journalistin zu solchen Geheimgesprächen mit den Worten: Was da gemacht wird, ist unser Berufsgeheimnis. Das gleiche gilt für den Lobbyismus. Ein Lobbyist redet ja auch nie offen darüber, mit wem er spricht, welche Papiere er erhält, wo er sie hinschiebt und was daraus wird. Das ist vergleichbar. Und eine ehemalige ZDF-Redakteurin sagte: Der Mehrwert besteht einfach darin, dass wir die Wahrheit erfahren und die dann so bitter es für manche auch ist nicht schreiben oder senden dürfen.52 Kann das sein? Die Wahrheit exklusiv für Journalisten? Und sie dürfen diese dann nicht verbreiten? Was läuft da draußen eigentlich ab? Wer glaubt, dass Nachrichten ausgewogen, verlässlich und wahrhaftig seien, der wird in diesem Buch aller Illusionen beraubt werden.

Ich selbst habe die Illusionen über den Journalismus und wahrhaftige Berichterstattung schon vor Jahrzehnten verloren. Ich kann mich ziemlich genau an den Tag erinnern: Am 2. August 1990 hatten Truppen des irakischen Staatschefs Saddam Hussein Kuwait besetzt. Kurz darauf verbreitete die amerikanische PR-Agentur Hill & Knowlton eine frei erfundene Lügengeschichte. Danach hätten irakische Soldaten in kuwaitischen Krankenhäusern angeblich Babys aus den Brutkästen gerissen und auf den Betonboden geworfen, weil sie die Brutkästen aus Kuwait in den Irak abtransportieren wollten. Die Mär führte direkt zum Eintritt der USA in den Krieg gegen den Irak zur Befreiung Kuwaits. Was keiner mehr weiß: Amnesty International (AI) war von Anfang an mit von der Lügenpartie. Am 19. Dezember 1990 veröffentlichte Amnesty einen 82-seitigen Bericht über Menschenrechtsverletzungen in Kuwait, in dem auch die Brutkastenlüge vorkam.53 Eine denkwürdige Allianz. Wenig später, am 12. Januar 1991, stimmte der US-Kongress für den Krieg gegen den Irak.

Bei einer US-Kongressanhörung am 10. Oktober 1990 hatte zuvor ein junges Mädchen mit Namen Nayirah die Aussage gemacht, sie habe mit eigenen Augen gesehen, wie die Soldaten Saddam Husseins Babys zum Sterben auf den kalten Betonboden der Spitäler in Kuwait geschmissen und die Brutkästen gestohlen hätten. Diese herzzerreißende Aussage, wie teuflisch Saddam Hussein und seine Schergen angeblich waren, wurde in alle amerikanischen Wohnzimmer und natürlich auch die deutschen übertragen und bewirkte die erwünschte Mobilisierung der Öffentlichkeit für den Krieg. Irgendwann später kam heraus, dass die ganze Geschichte frei erfunden war. Das Mädchen war übrigens die Tochter des kuwaitischen Botschafters in Washington Saud bin Nasir Al-Sabah. Und sie wurde für ihre tränenrührende Aussage speziell von der PR-Agentur Hill & Knowlton schauspielerisch geschult. Die kuwaitische Regierung bezahlte insgesamt 12 Millionen Dollar für diese Propagandaaktion an die Medien und Agenturen. Ich war damals Redakteur bei einer Zeitung. Ich habe aus nächster Nähe mitbekommen, wie die frei erfundene Lüge auch in vielen deutschen Zeitungen gedruckt wurde, um die Stimmung in der deutschen Bevölkerung auf den Siedepunkt zu bringen: Saddam Hussein, der bis dahin für uns Deutsche ein guter Führer war, sollte zusammen mit den Irakern über Nacht zu einer Art Insekt degradiert werden. Unsere Medien haben das erreicht.

Wenige Monate zuvor war ich übrigens kurz nach einem Giftgaseinsatz der Iraker an einer Kriegsfront, wo die Soldaten Saddam Husseins mit deutschem Giftgas Iraner getötet hatten. Das war bei Zubaidat im Juli 1988. Ich werde das später noch ausführlicher beschreiben.54 Ich habe die grauenvollen iranischen Giftgasopfer, denen das Gehirn aus Augen, Nase und Mund floss, fotografiert. Glauben Sie nicht, dass es danach eine Welle der Empörung in Deutschland gegeben hätte. Es gab vielmehr ein Schweigen im deutschen Journalismus. Dabei war die Vergasung von Menschen im Gegensatz zur hier einige Zeilen zuvor geschilderten späteren Brutkastenlüge brutale Realität. Doch als die Propagandawelle mit den Brutkästen anrollte, da war es, als ob man die Schnittstellen...



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Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll Bewertungsstern, voll ... in Deutschland verschwimmt die Grenze zwischen Journalismus und PR immer... - von kvel - 26.09.2014 zu Udo Ulfkotte „Gekaufte Journalisten“
... in Deutschland verschwimmt die Grenze zwischen Journalismus und PR immer mehr. (S. 225) Der Autor beschreibt in diesem Sachbuch, dass und wie Journalisten manipuliert werden und selber (die Öffentlichkeit / Leserschaft) manipulieren. Wer in welchen Interessengruppen vertreten ist und somit welche Lobbyarbeit im Hintergrund betrieben wird. Er berichtet über für Journalisten gesponsorte Reisen, natürlich in 5-Sterne-Hotels und sonstigen Annehmlichkeiten, damit diese dann darüber berichten. Und klar, dass man bei diesen vielen Annehmlichkeiten gerne mal über die nicht so schönen Verhältnisse in dem besuchten Land hinwegsieht. Mit dem Ergebnis, dass es für ... den Journalisten war es ohnehin der Jackpot. Und der Verlag füllte einige Seiten fast zum Nulltarif mit exotischen Geschichten. (S. 64) Ich kann schon nachvollziehen, dass es einem Journalisten vielleicht gar nicht so bewusst ist, wie er durch den bezahlten Luxus oder die Nähe zu vermeintlichen großen Persönlichkeiten (was ihm ja auch das Gefühl der Aufwertung seiner eigenen Person gibt) in seiner anschließenden Berichterstattung die eigentlich erwartete Objektivität missen lässt und die Berichterstattung (vielleicht unbewusst) ins Positive rutscht. Denn es gilt ja das geflügelte Wort: Die Hand, die einen füttert, beißt man nicht. Und so ist es einleuchtend, dass dieser Berufsstand Gefallen an Gefälligkeiten gefunden hat (S. 219). Und wenn nun z.B. eine Zeitung damit wirbt, dass sie an der Politik / an den Politikern NAH DRAN sei, könne man dies nun auch ganz anderes interpretieren. Der Autor sagt aus, dass manche Journalisten aufgrund diesen Verhältnissen eine journalistische Beißhemmung hätten. Aus der Erläuterung, dass ... unsere Leitmedien haben ein klares Feindbild: Russland. Böser Russe, guter Amerikaner, so die vorherrschende Sichtweise. (S. 20), ergeben sich folglich die Fragen Wer entscheidet über die Auswahl von Nachrichten? Warum ist jede Facette eines amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes heute wichtiger als eine Nachricht aus unserem unmittelbaren Umfeld? (S. 27). Eigentlich muss ja inzwischen jedem diese Kriegstreiberei in den Leitmedien aufgefallen sein; diese pro-amerikanische Berichterstattung, die positive Berichterstattung über den Euro und sonstige Propaganda jeglicher Couleur. Dazu fällt mir doch gleich folgende Weisheit ein: Das erste, was im Krieg auf der Strecke bleibt, ist die Wahrheit. Ja, leider ist eine wirkliche Vielfalt von Nachrichten in den Main-Stream-Medien eigentlich nicht mehr vorhanden. Es gäbe noch so viele Themen aus dem Buch zu erwähnen, deshalb bitte unbedingt selber lesen!
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