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Produktdetails
Titel: COUP ROUGE
Autor/en: Niklas Radzey

EAN: 9783936099317
Format:  EPUB
Das Casino ist unsere Bank.
Schmidt Verlag

September 2014 - epub eBook - 420 Seiten

Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die so unglaublich sind, dass man sagt: das ist ja wie in einem Roman. Und manchmal ist ein Roman nicht nur das Produkt reiner Phantasie, sondern Wahrheit.
Eloy Castillo emigriert aus dem armen Galicien, dem Nordwesten Spaniens, nach New York. Schonungslos wird er in das pulsierende Leben in der »Neuen Welt« eingespannt und lernt sich durchzusetzen. Ein gemeinsamer Urlaub mit seiner großen Liebe Joyce öffnet ihm die Tür zu einer faszinierenden, aber noch unbekannten Dimension. Die beiden gehen durch die harte Schule des geheimnisvollen Juden Aaron Schneider und werden professionelle ROULETTE-SPIELER.
Sein Mentor benutzt den jungen Mann aber auch für einen lange gehegten Rachefeldzug. Doch Eloy durchschaut den Plan intuitiv und kommt hinter das Geheimnis des älteren Mannes. Als Claire Anderson, eine ebenso schillernde Person wie Eloy, seine Wege kreuzt, gerät er zudem noch in die Schusslinie eines Paten und wird gnadenlos gejagt. Doch seine Intelligenz und Cleverness helfen ihm, brisante und explosive Situationen zu meistern. Aber es bleibt ihm nicht nur ein riesiges Vermögen - auch ein ernsthaftes Problem...

Der Roman war als Hardcoverausgabe ein Bestseller für den Verlag.
NIKLAS RADZEY
Der Journalist und Autor mit Krimierfahrung, studierte Kommunikation, Marketing und Demoskopie. Er ist Redaktionsleiter eines Verlages und war Preisträger eines Autoren-Wettbewerbs des ZDF. Er schreibt für große Publikumszeitschriften und Agenturen. Seine Spezialitäten sind Kurzkrimis und Romane, bei denen die vermeintlich "Bösen" oftmals als Gewinner aus dem Geschehen hervorgehen.
Nicht die Moral triumphiert in den Stories von Niklas Radzey, sondern die Pointen.

PROLOG


 

Unzählige Male ließ er die Video-Aufzeichnungen laufen. Alberto de Caruzzi wollte einfach nicht wahrhaben, was er zu sehen bekam. Die Frechheit und Cleverness, wie dieser Spieler und seine Begleiterin agierten, durfte er nicht akzeptieren. Beide spielten Roulette nach einer Methode, die ihm wohl bekannt war, aber die er am liebsten für immer aus seinem Gedächtnis verdrängt hätte.

Spontan griff er zum Telefonhörer und wählte eine Nummer in Atlantic City an.

Wir haben ein Problem, Orlando. Alberto de Caruzzi erzählte seinem Freund, welche Erkenntnis er soeben hinnehmen musste.

... unser Treffen findet in Las Vegas statt, weil ich die Videobänder besitze, auf denen er zu sehen ist. - Orlando, - du kennst die Risiken, wenn Quintinus davon erfährt.

Ja, Alberto. Aber ...

Ich erwarte dich morgen in meinem Büro. Und sag den anderen Bescheid. Basta.

Alberto de Caruzzi gab sich nicht mit leeren Formulierungen ab, er verfügte einfach.

 

*

 

Während des Landeanflugs der Boeing 747 registrierte Orlando Ubbiati automatisch die für ihn wichtigsten Daten auf dem Bordmonitor: Außentemperatur 115 Fahrenheit. Im Moment des Touch down hatte er ausgerechnet, dass ihn 45 Celsius auf dem McCarran Airport von Las Vegas empfangen würden. Viel zu heiß für Menschen seiner Leibesfülle.

Nehmen wir ein Taxi?, wollte Peter Garcia wissen.

Alberto hat selbstverständlich einen Wagen mit Fahrer geschickt, sagte Mario Ruffo und deutete auf den Mercedes 600 Pullman, der mit laufendem Motor vor dem Airport wartete. Der Fahrer stieg aus und begrüßte die Ankommenden reserviert, während er die Wagentüren öffnete.

Willkommen, Mister Ubbiati. Guten Tag, Mister Ruffo. Wenn Ihnen die Klimaanlage zu warm sein sollte, stelle ich sie gern kälter. Wir leben hier mit anderen Temperaturen als die Leute im Osten.

Nicht nötig, das wird ohnehin ein heißer Tag werden, mit
oder ohne Klimaanlage. Fahren sie los, Henry, wir wollen nicht zu spät kommen.

Okay, Sir.!

 

Das Büro von Alberto de Caruzzi verschlug Peter Garcia die Sprache: die großen Kristalllüster, die riesigen Teppiche, von denen jeder ein Vermögen gekostet haben musste, die Wände aus rosa Marmor, die alten Bilder, die vielen Blumen in den kostbaren Vasen, ganz zu schweigen von den vornehmen Möbeln.

Alberto, darf ich dir unseren neuen Security-Manager vorstellen? Orlando Ubbiati legte mit freundschaftlicher Geste seinen Arm auf Garcias Schultern. Peter ist ein tüchtiger Bursche, der seine Leute fest im Griff hat.

Danke, Orlando. Mister de Caruzzi, es freut mich sehr, Sie kennenzulernen.

Ganz meinerseits, Mister Garcia. Nach dem, was wir hier zu besprechen haben, werden Sie Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen müssen.

Peter Garcia saß in einer Runde von sechs Personen, von denen er nur Orlando Ubbiati und Mario Ruffo kannte. Und soeben hatte er Alberto de Caruzzi kennengelernt. Die anderen wurden ihm als Paul Villa und Frank Pileri vorgestellt. Sie seien Casinobosse in Reno. Ein scheinbar namenloser Zigarrenraucher saß in der Ecke einer Ledercouch.

Wir wollen uns zunächst einige Videoaufzeichnungen ansehen. Achtet bitte auf die Feinheiten.

Alberto de Caruzzi betätigte eine Fernbedienung. Fast geräuschlos bewegte sich eine Marmorwand zur Seite. Sechs Monitore waren aktiviert. Das erste Videoband wurde gestartet. Eine der üblichen Aufzeichnungen der automatischen Kameras über einem Spieltisch des Casinos. Nichts Außergewöhnliches war zu sehen. Menschen, die um das Tableau herumstanden, ihre Chips setzten und den Roulettekessel fixierten. Einige nahmen ihre Jetons und verließen diesen Tisch, andere kauften neue hinzu und spielten weiter. De Caruzzi spulte das Band zurück, ein neues wurde gestartet.

Auf den folgenden Videoaufzeichnungen die gleichen Szenarien.

Was ist euch aufgefallen?, wollte Alb
erto de Caruzzi wissen.

Keiner fühlte sich angesprochen.

Ich gebe euch jetzt noch eine Information zu den Aufzeichnungen und dann schauen wir sie noch einmal an, sagte Caruzzi. Also, Band eins wurde von Tisch eins aufgenommen, und zwar am Mittwochabend um zwanzig Uhr. Band zwei von Tisch zwei, etwa eine halbe Stunde später. Und so weiter, bis Tisch sechs. Und nun schaut noch einmal genau hin! Die gleiche Prozedur begann von vorn.

Nachdem die sechs Bänder durchgelaufen waren, wollte Alberto de Caruzzi nur noch wissen: Was habt ihr bemerkt?

Also, ehrlich gesagt ..., begann Orlando Ubbiati, wurde aber abrupt von Peter Garcia unterbrochen: Selbstverständlich haben wir jetzt bemerkt, worauf Sie hinaus wollen, Sir.

Na, dann schießen Sie mal los! Caruzzi lehnte sich selbstgefällig in seinem Sessel zurück. Der Zigarrenraucher nahm den Stängel aus dem Mundwinkel, alle Blicke waren auf Garcia gerichtet.

Ein Mann und eine Frau spielen Bande. Sie stellten sich zwar geschickt zwischen die anderen Spieler, aber sie gehören zweifelsfrei zusammen.

Richtig.

Sie spielten mit großen Einsätzen und hatten keine Verluste.

Was noch?

Sie haben nur auf die einfachen Chancen gesetzt.

Auch richtig. Haben Sie mitgezählt, wie viel sie gewonnen haben?

Nein, Sir.

Das wäre im Moment auch zu viel verlangt. Kompliment, Mister Garcia. Sie haben einen Blick für das Wesentliche.

Vielen Dank, Sir. - Wie viel haben die beiden an diesem Abend gewonnen?

Fünfundsechzigtausend Dollar!

Donnerwetter. Die haben ihre Schulaufgaben aber gründlich gemacht, sagte Frank Pileri und Paul Villa fuhr fort: Wer in unseren Casinos ...

Und was machen Sie, wenn die Spieler sich das Geld von der Kasse abholen, genauso wie sie es gewonnen haben?, wollte Peter Garcia wissen.

Wie meinen Sie das?

In kleinen Schritten, in kleinen Summen, vielleicht von anderen Personen - nach jedem Personalwechsel a
n der Kasse.

Mister Garcia hat Recht. Schließlich ist es kein Verbrechen, wenn jemand viel Geld gewinnt. Vorausgesetzt natürlich, er spielt ohne Tricks, sonst kommt er auf die schwarze Liste, stellte Mario Ruffo fest. Aber in dem, was wir eben gesehen haben, waren doch keine Tricks zu erkennen. Oder?

Nein. Das ist ja das große Problem, sagte Alberto de Caruzzi. Hier geht es nicht um irgendwelche Tricks. Das Spielprinzip ist die schleichende Gefahr für unsere Casinos. Wir haben ...

Gestatten Sie eine Zwischenfrage?

Bitte, Mister Garcia.

Wie sind Sie auf diesen Mann und seine Begleiterin aufmerksam geworden? Die Videoaufzeichnungen sind doch kein Zufall.

Natürlich nicht. Wir haben von einem Barkeeper den Hinweis bekommen. Dazu müssen Sie wissen, dass ich mich mit psychologischen Besonderheiten auseinandersetze. Ich spreche von der Theorie des Geständniszwangs. Wenn ein Mensch Pech im Spiel hatte, sucht er einen Gleichgesinnten, der ihm zuhört und seine Sorgen versteht. Meistens lädt er seinen Seelenmüll schon beim nächsten Barkeeper ab. Ähnlich ist es bei den Gewinnern. Alle Gewinner leiden unter Geständniszwang. Es mag jetzt skurril klingen, aber ein Mörder beispielsweise, der niemals überführt werden konnte, rennt irgendwann einmal zur Beichte, um seinem Gewissen Erleichterung zu verschaffen, weil er dieses Erfolgserlebnis niemals erwischt worden zu sein mitteilen muss. Da die meisten Kriminellen geschnappt werden, ist er unter seinesgleichen ein Gewinner.

Aber ein Gewinner ohne Anerkennung.

Ja. Das verträgt ein Gewinner nicht. Er muss es wenigstens einer Person mitteilen.

Und wenn es ein Pater ist.

Ein Spieler, Mister Garcia, wird ebenfalls irgendwann einmal mitteilen wollen, mit welcher genialen Methode er gewonnen hat. Und sei es an jenem Abend, an dem er tatsächlich einmal gewonnen hat. Ein geschulter Barkeeper hat Standardfragen drauf.

Welche?

Er wirft Köder aus. Zum Beispiel sa
gt er: Letzte Woche hatten wir einen, der hat sage und schreibe hunderttausend Dollar gewonnen. Sein System muss narrensicher sein.

Der Spieler oder die Spielerin fühlt sich herausgefordert und fragt, wie dieses System funktioniert.

Richtig. Der Keeper erzählt etwas von einer Methode Albertini. Er erklärt die Satztechniken sehr schnell und unverständlich, bis derjenige sagt, dass er sich nicht vorstellen kann, dass so etwas praktikabel sei.

Weil er nichts verstanden hat, und erzählt nun seinerseits, wie einfach die Methode ist, mit der er heute gewonnen hat.

Ganz recht, Mister Garcia.

Somit verschaffen Sie sich einen Überblick über sämtliche Dauerspieler. Sie entscheiden, wer auf die schwarze Liste kommt oder wer harmlos ist, richtig?

Ja, - das ist eine der Möglichkeiten. Mit dieser Methode haben wir aber Informationen über das Paar bekommen, welches im Mittelpunkt unserer Zusammenkunft steht.

Was hat Ihnen denn der Barkeeper mitgeteilt?

Genug, womit wir etwas anfangen können. Die schleichende Gefahr für unsere Casinos besteht in der möglichen kontinuierlichen Spielweise dieser Leute. Habt ihr mal überschlagen, welche Summen dabei herauskommen, wenn die jeden Tag in nur zwei Casinos gehen? De Caruzzi fixierte Orlando Ubbiati.

Das hast du bestimmt schon ausgerechnet, Alberto! Orlando saß schon während seiner Schulzeit nie gern in der ersten Reihe.

Wenn...


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